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Aktuelles
Geschehen

 

Finanzielle Hilfe für Kinder in Tansania
Frauenbund spendete 450 Euro

Der katholische Frauenbund unterstützt seit Jahren mit Spenden aus Erlösen von ehrenamtlichen Aktivitäten zahlreiche soziale und kirchliche Organisationen. Da den Müttern im Frauenbund besonders Kinder am Herzen liegen, übergab Vorsitzende Beate Roth mit Stellvertreterin Inge Freisleben und Schatzmeisterin Ingrid Höllerl im Rahmen einer Messfeier 450 Euro an das Kinderprojekt von Pfarrvikar Pater Dr. Beatus Urassa ALCP/OSS in Tansania. "Das Geld stammt aus dem Erlös vom Fastenessen" erläuterte Vorsitzende Beate Roth. In dem Zusammenhang dankte die Vorstandschaft vor allem den vielen interessierten Besuchern, die das Fastenessen zum Erfolg werden ließen. Damit die Spende im ostafrikanischem Land auch sicher und vollständig ankommt, dafür sorgt Pater Beatus im Rahmen seines anstehenden Heimatbesuches. Im Namen der Pfarrei würdigte Pfarrer Erwin Bauer die kräftigen Aktivitäten des Frauenbundes in der Pfarrei und die steten finanziellen Unterstützungen. "Das Geld ist bei den Kindern in Tansania bestens angelegt." Im Namen der Kinder in Tansania dankte Pfarrvikar Beatus für die stattliche Spende. Bild Pfarrer Bauer, Text Karl Ziegler

Maiandacht zu Ehren der Schutzfrau der Bayern
Mütter aus Eslarn beteten am Fahrenberg zur Gottesmutter
Die Maiandacht in der Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" war ein öffentlicher Ehrenerweis an die Gottesmutter. Beeindruckend begleitete die Schola mit Gesang die Andacht, die von den Mesnerinnen Waltraud Karl und Roswitha Fürtsch bestens vorbereitet wurde. "Eine würdige Gestaltung in einer herrlichen Wallfahrtskirche" fasste Pfarrer Erwin Bauer beeindruckt zusammen.
Die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes organisierte nach dem Motto "Mit Maria auf dem Weg" in der Wallfahrtskirche eine Maiandacht und lud am 801 Meter hohen Fahrenberg alle zu einen gemütlichen Kaffeeklatsch beim Bergwirt ein. Auf dem "Heiligen Berg der Oberpfalz" ist die Gottesmutter Maria seit dem 13. Jahrhundert allgegenwärtig und nicht nur im Jubeljahr "100 Jahre Patrona Bavariae" ein anziehendes Ausflugsziel. Die Verehrung der Gottesmutter Maria als Schutzheilige führte in Bayern zu vielen der Maria geweihten Kirchen. In Eslarn waren dies die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und am Fahrenberg die Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung", die vom Frauenbund als Ziel für eine Maiandacht ausgewählt wurde. Mit einem derartigen Interesse hatte selbst der katholische Frauenbund nicht gerechnet. Der Wolfomnibus war bis auf dem letzten Platz belegt, so dass spontan einige Mitfahrgelegenheiten in Autos organisiert werden mussten. In den Kreis mischten sich Mitglieder vom Frauenbund und "Goldenen Oktober", sowie Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrangehörigen. Die Frauenabordnung wurde bereits aus der Ferne von der vergoldeten Kupferstatue Maria, der Friedensmadonna, vom Dachfirst der Wallfahrtskirche aus begrüßt. Die Gläubigen bewunderten den barocken Hochaltar mit dem Gnadenbild, einer spätgotisch geschnitzten Marienstatue, und den von Engeln umgebenen Gott Vater und den Heiligen Geist. Auf die der Gottesmutter geweihten Kirche weisen an den Seitenaltären eine schreitende Maria, eine aufgezeigte Begegnung von Maria und Elisabeth und die Heilige Familie hin. Die mystischen Bilder im Gotteshaus wirken im Stillen auf die Betenden, die sich mit einigen Vaterunser und Ave Marias auf die Maiandacht einstimmten. Die Umrahmung in der Kirche übernahmen die Mesnerinnen und Lektorinnen Waltraud Karl und Roswitha Fürtsch. "Maria, alles möcht' ich dir erzählen, alle Sorgen, die mich quälen, alle Zweifel, alle Fragen, möcht' ich, Mutter, zu dir tragen" erinnerte Fürtsch an eines der ältesten Mariengebete und Waltraud Karl betete mit den Anwesenden für die Familien, Alleinstehenden, die Pfarreien und alle im kirchlichen Dienst tätigen Menschen. Die Schola mit den Sängerinnen Monika Lindner und Organistin Martina Brenner, sowie den Sängern Herbert Lanz und Michael Hammerl erwärmten mit älteren Marienliedern die Herzen der Mütter und ließen die Andacht zu einem musikalischen Marienwallfahrtserlebnis werden. Eröffnet wurde die Andacht mit "Sei gegrüßt Maria" und "Ich gehe, wenn ich traurig bin zur Mutter Gottes hin". Einen bleibenden Eindruck hinterließ vor allem das a-cappella vorgetragene Marienlied "Es blühen drei Rosen". Im herrlichen Gotteshaus ehrten die Frauen mit Gebeten und Gesängen die Gottesmutter Maria und die ergreifende Maiandacht endete mit "Glorreiche Königin" und "Segne du Maria", sowie mit "Maria liebste Mutter mein". Nach den herrlichen Eindrücken von der faszinierenden Wallfahrtkirche und der Hommage an die Gottesmutter klang das Treffen bei Kaffee und Kuchen im Berggasthof der Familie Weig gemütlich und unterhaltsam aus. Die Kosten für den Kaffee und den leckeren Kuchen übernahm der katholische Frauenbund, der damit allen Gästen, vor allem den Müttern nachträglich zum Muttertag für ihr Engagement dankte. Bild und Text Karl Ziegler



Frauenbundmitglied bastelte Herz mit weißen Rosen
Andenken an die Diözesanwallfahrt nach Amberg
Ein wunderschönes Herz mit weißen Rosen, Flieder und Reisig für die Diözesanwallfahrt bastelte das Vorstandsmitglied Carmen Floss vom katholischen Frauenbund und sorgte mit diesem Unikat nicht nur für einen tollen Hingucker, sondern zudem für ein Andenken an die Diözesanwallfahrt zum Mariahilfberg nach Amberg.
Die leidenschaftliche Bastelfrau des katholischen Frauenbundes, Beisitzerin Carmen Floss, opferte einige Stunden ihrer kostbaren Freizeit und bastelte für ihren Frauenbund ein wunderschönes Naturherz. "Ein Holzbrett hatte ich bereits zu Hause, so dass ich nur künstliche weiße Rosen, Flieder und Reisig besorgen musste." Nach dem das Herz aus dem Holzstück ausgesägt und mit weißer Farbe grundiert war, befestigte Carmen Floss noch Reisig, Rosen und Flieder und schon fertig war das Unikat. Mit der Aufschrift "Mariahilfberg KDFB Eslarn 27.05.2017" wies sie auf einen besonderen Tag für alle Zweigvereine hin. "Ich hatte zwar keine Zeit, um am Samstag persönlich mit nach Amberg zu fahren, aber für mich war wichtig, meinen Frauenbund unterstützen zu haben." Gemeinsam mit 11 Frauen machte sich zweite Vorsitzende Inge Freisleben mit Schatzmeisterin Ingrid Höllerl, Schriftführerin Barbara Pöllmann, einigen Beisitzern und Mitgliedern bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg zum Mariahilfberg nach Amberg und feierten vor Ort gemeinsam mit rund 3000 Frauen die Diözesanwallfahrt. Die Vereinsfahnen und die vielen Mitglieder mit ihren blauen Frauenbundtüchern wiesen auf den solidarischen Gemeinschaftsgeist der Frauen hin. Einige der Zweigvereine wie auch der aus Eslarn sorgten mit ihren bebastelten Herzen für Aufsehen. An einer Maurer schmückten viele wunderschöne Herzen die Altarinsel. Das Herz als Thema der Predigt wählte zudem der Geistliche Diözesanbeirat Pater Dr. Jakob Seitz, der mit weiteren Konzelebranten im Freien den Dankgottesdienst zelebrierte. Nach dem Motto „Rühre unsere Herzen an, die Erde zu beschützen“ appellierte der Pater allen Menschen und Kreaturen mit dem Herz zu begegnen und gegenseitig Respekt und Achtung zu zeigen. Die Gläubigen richten an Gott die Bitte, in einer Zeit, in der Menschen die größten Gefährder der Schöpfung seien, die wiederum von vielen Seiten ausgenutzt und ausgebeutet werde. Nach der tiefsinnigen und nachdenklichen Messfeier zu einem aktuellen Thema nahm sich die Abordnung aus Eslarn genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung und zu einer gemütlichen Einkehr bei der Brauwirtin. Einen Dank ging an alle Teilnehmerinnen und vor allem an Carmen Floss für das tolle Naturherz, das auch bei anderen Zweigvereinen mächtig Bewunderung fand. Bild Inge Freisleben, Text Karl Ziegler

Bezirksverband des katholischen Frauenbundes animiert Zweigvereine zur Mitgliederwerbung
Mit zusätzlichen Angeboten sollen Frauen zur ehrenamtlichen Mitarbeit und zur Mitgliedschaft bewegt werden
Bei einem Treffen der 16 Zweigvereine im "Biererlebnis Kommunbrauhaus" bat Bezirksvorsitzende Martha Bauer die Frauen zum Motto "Frauenbund im Wandel" mehr Mut bei den Angeboten an den Tag zu legen. Die Führung durch das "Biererlebnis Kommunbrauhaus" mit Bürgermeister Reiner Gäbl und das gemütliche Beisammensein mit Brotzeit und Kommunbier bezeichnete Bauer einen gelungenen Start.
Zum Bezirkstreffen nach Eslarn waren rund 60 Frauen aus den 16 Zweigvereinen angereist. "Die Idee zu einer Besichtigung des Kommunbrauhauses in Eslarn hatte bei einer örtlichen Frauenbundversammlung der zweite Bürgermeister Georg Zierer" so Bezirksvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt/Vohenstrauß. In der Runde begrüßte Bauer vor allem Bürgermeister Reiner Gäbl, geistlichen Beirat Pfarrer Georg Hartl und ihre stellvertretende Bezirksvorsitzende Hannelore Hopfner aus Schönsee. Der Zweigverein aus Schönsee hatte sich 2010 dem Bezirk Vohenstrauß angeschlossen. In den Mittelpunkt der Versammlung stellte die Bezirksvorsitzende die Nachwuchswerbung und das Ehrenamt. "Es wird immer schwieriger, jemanden zu ehrenamtlicher Mitarbeit zu bewegen und daher müssen wir vermehrt Anreize bieten, die Frauen zu einer Mitgliedschaft bewegen." Das Hauptaugenmerk liege weiterhin auf Glauben, Kirche, soziale Projekte und Bildung, sowie bei Altbewährten. Bauer wies auf die kostenlosen Vorträge des Diözesanverbandes und auf die Ausflugsfahrt vom 3. bis 5.10. in die historischen Lutherstädte Wittenberg und Eisleben nach Sachsen-Anhalt hin. "Mit dem gemeinsamen Ausflug von Mitgliedern und Nichtmitgliedern in die Geschichte und Kultur soll jedem bewusst werden, dass sich die Dazugehörigkeit zum Frauenbund lohnt." Eines der vielen tollen Projekte in der Region sei das Eslarner Kommunbrauhaus, wo die Frauenabordnungen der Zweigvereine durch Bürgermeister Reiner Gäbl begrüßt wurden. "Das Biererlebnis Kommunbrauhaus erklärt sich in Worten, Schrift und Videos eigentlich selbst" stellte Gäbl fest. Besonders stolz in der fast 500-jährigen Biertradition sei der Markt auf die Alleinstellungsmerkmale "Kommunbier" und "Rebhuhnzoigl" und auf die historische Ausstattung des seit 1900 in der Brennerstraße bestehenden Kommunbrauhauses. Als Motor für das Kommunbrauwesen bezeichnete Gäbl den 89. Kommunbrauer Georg Zierer. "Bei Bier sei es wie bei Wein, es kommt auf die gute Qualität des Inhalts und auf den Zeitpunkt des Abfüllens an." Im Außenbereich konnten die Frauen die verschiedenen Getreidesorten und Hopfenarten begutachten und im Museum einiges über die Zutaten und den Brauvorgang erfahren. "Die Privatbrauer und die Zoiglwirte in Eslarn brauen im Jahr rund 2000 Hektoliter." Der Rebhuhnzoigl wird aus den alten Getreidesorten Dinkel, Emmer und Einkorn gebraut und beim Brauvorgang keine Rebhühner verwendet, wie einige Verkoster bei Präsentation in den Städten befürchtet haben, erwähnte Gäbl. Für die aufschlussreiche Führung überreichte Bezirksvorsitzende Martha Bauer und ihre Stellvertreterin Hannelore Hopfner dem Bürgermeister ein Geschenk. Zum Abschluss trug Hopfner ein Mundartgedicht vor und der Gemeindechef stellte sich hinter die Bierschenke und unterstützte Gemeindemitarbeiter Rolf Pöllmann. Das Bedienen übernahmen dagegen die örtlichen Vorstandsmitglieder des Frauenbundes mit Vorsitzender Beate Roth, 2. Vorsitzende Inge Freisleben, Schatzmeisterin Ingrid Höllerl und Schriftführerin Barbara Pöllmann. Geistlicher Beirat Pfarrer Georg Hartl stimmte zur Überraschung aller das Stimmunglied: Ein Prosit der Gemütlichkeit an, und wünschte bei einer deftigen Brotzeit einen unterhaltsamen Aufenthalt. Bilder und Text Karl Ziegler
Mediterrane Küche beim Frauenbund
Gemeinsam mit anderen Frauen gut kochen, sich bestens unterhalten und in gemütlicher Runde das Essen genießen, auch das ist ein Stück Heimat und beim katholischen Frauenbund ein Bestandteil des Programms. Leckere kulinarische Stunden garantierte beim Kochabend die Meisterköchin Monika Schnupfhagn aus Moosbach. Die Vorsitzende des Frauenbundes in Moosbach ist für ihre leckeren Kreationen und tollen Gerichte im Landkreis bestens bekannt, so dass über 30 Mitglieder und Nichtmitglieder zur Kochvorführung ins Pfarrheim "Sankt Marien" gekommen waren. Die anwesenden Frauen tauschten mit der Köchin ihre Erfahrungen aus und legten beim Kochen mit Hand an. Nach einiger Zeit durchzogen bereits angenehme Düfte das Pfarrheim. Aus frischen Zutaten zauberte das Kochteam kulinarisch köstliche Arrangements aus dem Ofen. Auf dem Tisch kamen eine Hähnchenpfanne, Nudeln mit Lachsfilet, ein Fischgratin mit Seelachs, Pangasius und Rotbarsch und eine überbackene Zucchini mit Parmesanfüllung. Der Kochabend machte nicht nur Spaß, sondern alle konnten anschließend die einzelnen Menüs mit Genuss verspeisen und das Rezept mit nach Hause nehmen. Im Namen des örtlichen Frauenbundes dankte Vorsitzende Beate Roth der Meisterköchin Schnupfhagn mit einem erlesenen Geschenk. Bild Inge Freileben, Text Karl Ziegler

 Bogenberger Madonnen zu den Familien unterwegs
von Karl Ziegler

Das Frauentragen hat in der Pfarrei bereits Tradition und wird von vielen Pfarrangehörigen und christlichen Vereinen aktiv begleitet. Ebenfalls langjähriger Brauch ist die Übernahme der Patenschaft durch den katholischen Frauenbund. Zum Ende des sonntäglichen Familiengottesdienstes übergab Pfarrer Erwin Bauer an zweite Vorsitzende Beate Roth und Beisitzerin Inge Freisleben je eine "Bogenberger Madonna". Damit erfolgte symbolisch die "Aussendung" der in gezimmerten Holzkästchen aufbewahrten Marienfiguren von Familie zu Familie. Anhand der beigefügten Vorlage feiern die jeweiligen Besitzer zu Hause oder in Gemeinschaften einen Hausgottesdienst und geben die Madonnen am nächsten Tag weiter. Der Brauch symbolisiert die vor 2000 Jahren vergebliche Quartiersuche von Maria und Josef und zum anderen die Bereitschaft zur Aufnahme der Hilfesuchenden mit geöffnetem "Herzen". Das verwurzelte Brauchtum wird deshalb auch "Maria in der Hoffnung" genannt. Mit dem Frauentragen wird dem Menschen die Verkündigung der Geburt Jesu näher gebracht und aufgezeigt, dass alle Türen für die Heilige Familie solidarisch offen stehen sollten. Im Zusammenhang mit dem Frauentragen lädt der Frauenbund am Mittwoch um 19 Uhr die Mitglieder und interessierte Pfarrangehörige zu einem gemeinsamen Gebetsabend ins Pfarrheim "Sankt Marien" ein. Im Rahmen der Christmette an Heilig Abend feiert die Pfarrei die feierliche Rückkehr der "Bogenberger Madonnen".

Neuaufnahme im Frauenbund und Ehrungen mit der Ehrennadel in Gold
von Karl Ziegler

Einen roten Weihnachtsstern vom Zweigverein und eine Ehrennadel in Gold vom Diözesanverband erhielten für vier Jahrzehnte im katholischen Frauenbund die treuen Mitglieder Agnes Bauriedl und Maria Bauriedl. Nach der Neuaufnahme von Gerda Ulrich zählt die örtliche Frauengemeinschaft insgesamt 192 Mitglieder und gehört zu den mitgliederstärksten Zweigvereinen im Bezirksverband.
Das 45-jährigen Gründungsjubiläum feierte der katholische Frauenbund mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und einer Elisabethenfeier im Pfarrheim "Sankt Marien". Den Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth umrahmten musikalisch der Kirchenchor, Organistin und Blechbläser unter der Gesamtleitung von Stefan Karl. "45 Jahre ist eine stattliche Zahl und in den über vier Jahrzehnten waren die Frauen nicht nur Botschafter des Glaubens, sondern legten ein großartiges Glaubenszeugnis ab" predigte Pfarrer Erwin Bauer. Der Geistliche erinnerte an das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die zum Katholischen Frauenbund als Patronin und Vorbild der Nächstenlieb in einer besonderen Beziehung stehe. In die anschließenden Fürbitten mit eingeschlossen wurden die verstorbenen Mitglieder, insbesondere die kürzlich "uns allen vorausgegangene" Vorsitzende Ida Brenner. Zur Elisabethenfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" konnte zweite Vorsitzende Beate Roth zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder begrüßen und allen für das solidarische Miteinander danken. Pfarrer Bauer gratulierte mit der Bitte: "Halts weiter zam und halts in den kommenden Jahren durch". Damit wünschte er dem Frauenbund eine gute Zukunft. Für die hervorragende Vereinsarbeit dankte Bezirksvorsitzende Martha Bauer. Der Frauenbund in Eslarn ist unter den 16 Zweigvereinen einer der größten im Bezirksverband Vohenstrauß. "Wir befinden uns in einer Zeit der Veränderungen und es ist nicht immer selbstverständlich, dass jemand Verantwortung in einem Verein übernimmt" so die Bezirksvorsitzende. Um so mehr Anerkennung verdienen die Frauen, die nach den Worten der Heiligen Elisabeth das Bewusstsein des Glaubens schärfen und mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit in einem freundschaftlichen Miteinander das Leben in der Pfarrei bereichern. Zum Jubiläum gratulierte zudem dritter Bürgermeister Josef Illing, der die Grüße der Marktgemeinde übermittelte. "Die 45 Jahre Frauenbund verlangen von den Mitgliedern vor allem Ausdauer" fügte der Gemeindevertreter an. Erfreulich bezeichneten die Ehrengäste übereinstimmend mit Vorsitzender Beate Roth die Neuaufnahme von Gerda Ulrich und die zahlreich zu ehrenden treuen Mitglieder. "Jedes Mitglied ist für den Frauenbund wichtig und deshalb möchte ich allen im Namen des Bezirks- und Diözesanverbandes danken" so Martha Bauer. Als äußeres Zeichen überreichten die Vorstandsmitglieder dem neuen Mitglied und den langjährigen Mitgliedern jeweils einen Weihnachtsstern. Für 10-jährige Treue geehrt wurden Bettina Reindl, Gertraud Reindl, Maria Reindl und Barbara Winter, für 20 Jahre Brigitte Biermeier, Rosmarie Frischmann, Gerlinde Hanauer, Angelika Wild, Theresia Rauch und Erna Meier und für 30 Jahre Wilhelmine Nachtmann, Gerda Prem und Maria Eichermüller. Ein besonderer Dank für 40-jährige Treue im Frauenbund ging an Agnes Bauriedl und Maria Bauriedl. Beide bezeichnete die Bezirksvorsitzende Bauer als Vorbilder im Glauben und überreichte beiden im Namen des Diözesanverbandes die Ehrennadel in Gold. Den Gratulationen und dankenden Worten schlossen sich Pfarrer Erwin Bauer, Bürgermeistervertreter Josef Illing und zweite Vorsitzende Beate Roth an. Die Elisabethenfeier mündete in ein gemütliches Beisammensein mit leckeren Häppchen und Getränken.

Besuch Ziegenwirtin

"Bei uns gibt´s was zu meckern." Mit diesem Spruch begrüßte Ziegenwirtin Deß mit ihren 170 Ziegen die 27 Mitglieder vom katholischen Frauenbund um Präses Pfarrer Erwin Bauer. Auf den Erlebnisbauernhof im Ortsteil Richthof bei Freystadt wurde die Vorstandschaft um Vorsitzender Ida Brenner durch die BR-Sendung Landfrauenküche aufmerksam. Vor Ort begeisterte der biologisch bewirtschaftete Ziegenhof und die tierfreundliche Haltung, sowie die herrliche Idylle und Aussicht. Der Ziegenhof von Maria und Günter Deß umfasst eine bewirtschaftete Fläche von 18 Hektar und wird gerne von Rad- und Wanderausflügler mit Kindern angesteuert. Die Ziegen sind nach dem Hund und zusammen mit dem Schaf eines der ersten wirtschaftlich genutzten Haustiere und werden im Volksmund "Kühe des kleinen Mannes" genannt. Die Ziegenwirtin wies darauf hin, dass die "Geißen" mit ihren Kitzen sehr genügsam sind und alle Pflanzenarten fressen. "Unsere Ziegen fühlen sich im Laufstall richtig wohl und werden täglich zweimal im Melkstand gemolken." Im Hofladen gab es hausgemachte Ziegenprodukte wie Milch, Käse, Salami, Goaßbeisser und Leberkäse. Die Damen vom Frauenbund deckten sich mit verschiedenen Lebensmitteln ein, wobei die in Gläser eingemachte Ziegenwurst und -fleisch sehr gut ankamen. Zu leckeren Kuchen mit Kaffee servierte Maria Deß mit ihrem Akkordeon unterhaltsame Melodien. Auf dem Programm stand zudem die älteste Wallfahrtskirche "Maria Hilf" des Nordgaus. Das über 300 Jahre alte monumentale Bauwerk in Freystadt grüßte mit der mächtig glänzend-grünen Kuppel und den vier Türmen schon aus der Ferne. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges errichteten zwei Hirtenbuben auf der Rosswiese eine kleine Kapelle aus Holz und Lehm und stellten dort ein Marienbild auf. Auf Grund des starken Zulaufs an Pilgern wurde bald danach mit dem Bau einer steinernen Kapelle begonnen, in der ein geschnitztes Gnadenbild aufgestellt wurde. Der nicht nachlassende Pilgerstrom veranlasste den Grundeigentümer Ferdinand Lorenz Graf von Tilly, einem Nachfahren des Feldherrn aus dem 30-jährigen Krieg, im Jahre 1710 zur Grundsteinlegung einer Kirche. Ein Bezug der Familie Tilly nach Eslarn bestand durch den Ortsteil "Tillyschanz" und das Naturdenkmal "Tillygräben", wo Feldherrn Tilly seine Spuren hinterlassen hatte. Ein Stadtbummel in Neumarkt rundete die beeindruckende Fahrt des Frauenbundes ab. Von Karl Ziegler








Spende


Der katholische Frauenbund sorgt seit Bestehen als rege Gemeinschaft in der Pfarrei stets für ein geselliges und unterhaltsames Programm und spendet die durch Festlichkeiten erwirtschafteten Einnahmen stets uneigennützig sozialen und kirchlichen Institutionen. "Ehrenamtlich Arbeiten um für soziale Einrichtungen zu Spenden". Nach diesem Motto konnte die Vorstandschaft mit Unterstützung einiger Frauen und Männer aus dem Fastenessen insgesamt 500 Euro und beim Kirchenkonzert mit Sängerin Brigitte Träger zudem 300 Euro erwirtschaften. In diesen Beträgen spiegelt sich der solidarische Zusammenhalt und die Beliebtheit der Frauenvereinigung. Die Höhe des Betrages kam laut Vorsitzende Ida Brenner nur durch die rührigen Aktivitäten der Frauen und den stattlichen Besuch zustande. Den Erlös von insgesamt 800 Euro erhielt Pfarrer Martin Rupprecht für seine Stiftung "Jugend fördern - Grenzen überspringen". Die Stiftung mit Sitz in Eslarn wurde 2002 gegründet und unterstützt seither in allen Teilen dieser Welt viele junge Menschen mit äußeren Bedürfnissen und inneren Notwendigkeiten wie auch mit Ausbildungsplätzen. Eines der Stiftungswerke ist die Pfarrkirche und das Schulzentrum von Schulleiterin Schwester Betty Shao in Tansania. Der "Eslarner in Wien" dankte der Vorstandschaft für die stattliche Summe und war von der bemerkenswerten ehrenamtlichen und uneigennützigen Arbeit des katholischen Frauenbundes beeindruckt. Von Karl Ziegler


Kräuterbüsche

Das Binden von Blumen, Kräutern und Getreide und der Verkauf der Buschen an "Mariä Himmelfahrt" hat beim katholischen Frauenbund bereits eine lange Tradition. Nach dem Sammeln der Pflanzen trafen sich am Samstag einige Mitglieder um Vorsitzender Ida Brenner im Pfarrheim "Sankt Marien" zum Binden. Einen Dank richtete die Vorstandschaft an alle, die Blumen und Kräuter angeliefert haben. Mit über 150 Buschen hatte sich der Frauenbund bestens auf dem Ansturm am Feiertag vorbereitet. Zum Ende der Messfeier segnete Pfarrer Erwin Bauer die bunten Kräutersträuße und nach dem Gottesdienst präsentierte der Frauenbund mit drei gefüllten Kisten das wohlduftende Angebot. Jeder konnte einen oder zwei Buschen mit nach Hause nehmen. Die Landbevölkerung hängte früher die gesegneten Büschel zum Schutz der Menschen am Dachboden oder bewahrte sie unter dem Kopfkissen auf. Heute bereichern die Buschen so manches Kreuz oder verzieren in Vasen die Tische und Fensterbänke. Für viele sind die Kräuterbüschel ein Zeichen der Harmonie und symbolisieren zudem Heilkraft. Von Karl Ziegler














Konzert mit Brigitte Träger
In dem zweistündigen Konzert sang und erzählte Brigitte Träger vom Vertrauen, von der Vergebung und der Barmherzigkeit Gottes und stärkte mit ihrer Hommage an den Herrgott die Zuhörer in ihrem Glauben. Bei ihrem ersten Auftritt in der Eslarner Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" begeisterte die "Stimme der Oberpfalz" die über 200 Zuhörer nicht nur mit klaren und gefühlvollen Gesang, sondern ummantelt von ihrer Tiefgläubigkeit mit tiefsinnigen Texten. "Das Konzertthema Barmherzigkeit Gottes habe ich ausgewählt, weil dieses Jahr von Papst Franziskus zum Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen wurde."
Die Organisation des Kirchenkonzerts lag in den bewährten Händen der Vorstandschaft vom katholischen Frauenbund. Die Hoffnung auf zahlreiche Besucher wurde durch eine voll besetzte Kirche erfüllt, was sicherlich als schönstes Kompliment an Brigitte Träger galt. Zum Sonntagkonzert kamen Zuhörer aus Eslarn, dem Umland und darunter viele zahlreiche Fans, die ihren Star bei der Konzerttour begleiten. Seit 2002 begeistert die Oberpfälzerin ihr Publikum bei Kirchenkonzerten mit geistlichen und weltlichen Liedern und gibt mit besinnlichen Texten Mut und Hoffnung. In ihrer Heimat Waldkirch und dem wunderschönen Rosenquarzstädtchen Pleystein liebt die naturverbundene Sängerin Pferde, Hunde, rote Rosen und das Fotografieren, aus der sie ihre unbändige Energie schöpft. Zum Kennenlernen hatte die Frauengemeinschaft die sympathische Sängerin mit ihrem Team zu selbst gemachten Kuchen und Torten eingeladen. Vor dem Konzert in der mit den Lieblingsblumen geschmückten Pfarrkirche erteilte Pfarrer Albert Hölzl aus Tiefenbach der Sängerin den Segen. Der Priester ist einer ihrer vielen treuen Anhänger der vom Glauben getragenen Melodien. Passend zu diesem Nachmittag war das Pult mit einem Bild von Christus geschmückt und Kerzenschein erleuchtete den Altarraum. Ein Dank für ihr erstes Gastspiel in Eslarn und an die vielen Gäste kam von zweiter Vorsitzender Beate Roth, die mit dem Auftritt von Brigitte Träger einen Wunsch ihres am 17.10.2015 verstorbenen Vaters Johann Lindner erfüllt sieht. Im Anschluss verzauberte Brigitte Träger mit ihrer einfühlsamen Stimme und einem besonderen Repertoire die Herzen der Gäste. Für die tiefgläubige Oberpfälzerin ist "Gott der beste Manager und Lebensberater" und diese Tiefgläubigkeit untermauerte sie in ihren Liedern und Erzählungen, die vom Vertrauen, von der Vergebung und Barmherzigkeit Gottes handelten. Das ausgewählte Konzertthema "Barmherzigkeit" knüpfe an das von Papst Franziskus ausgerufene gleichnamige Jahr und soll das Bild Gottes innerlich ein weniger ins Positive verändern. "Für mich ist unser Heiland der Star des heutigen Nachmittags und deshalb möchte ich bei meinem Konzert vor allem Gott in den Mittelpunkt stellen." Mit "Durchflute mein Herz" startete Träger in ein beeindruckenes Konzert, bei dem die Zuhörer aktiv sozusagen als "Chorgemeinschaft" zur Mitwirkung aufgefordert wurden. Mit klarer Stimme folgte "Unruhig ist unser Herz" und zwischen durch Erzählungen aus dem Tagebuch der Heiligen Faustina. Der musikalische Vortrag "Vater ich komm zu dir" erinnere an einem Vater mit zwei Söhnen, von denen einer in die Ferne zog und später gerne wieder nach Hause zurückgekehrt war. Aus ihrem Album stimmte die Sängerin "Weil Gott dich liebt" und gemeinsam mit ihrem Publikumschor das "Vater unser" an. Beeindruckend war das „Halleluja“ und "Die Liebe ist wie ein Wasser, das sich auch durch Felsen zwängt". Mit dem Liebeslied wies Träger auf die Gaben und Geschenke Gottes und seine Liebe hin. "Heilig sein heißt, durchflutet sein mit der Liebe Gottes, die der Mensch brauche und mit der er auch Barmherzig gegenüber seinem Nächsten sein kann." Mit der Aufforderung zum Händereichen in den Bankreihen machte sich Brigitte Träger durch den Kirchengang bis zur letzten Bank auf dem Weg und reichte den Besuchern die Hand. "Wir sind eine Gemeinschaft und wir sind Kirche." In ihren Erzählungen erinnerte die Sängerin von ihren zahlreichen Wallfahrten, unter anderen nach Altötting und baute eine Brücke zur Pforte der Barmherzigkeit. "Wallfahren heißt Kraft schöpfen für einen Neuanfang und auf dem Weg Gott spüren." Zudem brach sie eine Lanze für das Sakrament der Beichte, die für die Menschen wie eine Befreiung ist. Zu Ehren der Gottesmutter stimmte die Sängerin "Schwarze Madonna" an und wendete ihre Blicke ehrfürchtig zur Muttergottes am vorderen Nebenaltar. In ihrem zweistündigen Repertoire nicht fehlen durfte das Papstlied "Wer glaubt ist nie allein", in das die über 200 Besucher mit einstimmten. Bei den Zugaben "Es blühen drei Rosen" und dem bekannten Marienlied "Segne du Maria" übernahmen die Zuhörer erneut den Backround-Gesang. "Das Schlusslied ist eines meiner schönsten Lieder auf meiner Tournee." Den großartigen Applaus honorierte Brigitte Träger mit der weiteren Zugabe "Leise singt der Abend wieder, lieber Heiland gute Nacht". Damit verabschiedete sie sich von ihren Gästen mit den Worten: "Ich hoffe, dass ich durch meine Lieder und Worte viele in ihrem Glauben stärken konnte". Zum Konzertende gab es nur positive Rückmeldungen für die Künstlerin und dem katholischen Frauenbund als Organisatorin, die mit dem Konzert für einen tollen und beeindruckenden Event in Eslarn gesorgt hatte. Von Karl Ziegler
Besuch der Hl. Pforte
Die Mitglieder des katholischen Frauenbundes konnten mit einigen Gästen, darunter einige aus der Nachbarpfarrei, noch kurz vor der Schließung durch die "Heilige Pforte" der Wallfahrtskirche "Sankt Felix" gehen. Am Pfingstmontag wurde der frühere Haupteingang an der Nordseite der Klosterkirche wieder geschlossen.
Nach einem Aufruf von Papst Franziskus wurden im Jahr der Barmherzigkeit nicht nur in Rom, sondern das erste Mal in der Geschichte auch in den Bistümern, so auch in Regensburg mit seinen acht Regionaldekanen und 33 Dekanaten einige "Heilige Portale" geöffnet. Die Wallfahrtskirche "St. Felix" bekommt eine heilige Pforte - als einziges Gotteshaus in der Region. Weitere Pforten gab es in der Klosterkirche "Sankt Josef" der Karmeliten in Regensburg, in der Gnadenkapelle des Schönstattzentrums am Canisiushof in Kösching und in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" in Tirschenreuth. Als "Heilige Pforte" hat die Klostergemeinschaft der Franziskaner-Minoriten nicht das Hauptportal der Wallfahrtskirche "St. Felix" in Neustadt, sondern den früheren Haupteingang an der Nordseite ausgewählt. Dieses Portal ist barrierefrei und somit auch ideal für kranke und ältere Menschen, so der Guardian Pater Stanislaus. Der Frauenbund aus Eslarn nahm die einmalige Gelegenheit wahr und organisierte eine Fahrt nach Neustadt/WN. Da am Mittwochnachmittag die Beerdigung von Mitglied Theresia Bösl war und die Vorstandschaft ihrer verstorbenen Begleiterin die letzte Ehre erweisen wollte, verlegte man kurzfristig die Ausflugsfahrt. Solidarisch nahmen viele Mitglieder des Frauenbundes mit ihrem Erkennungszeichen, dem blauen Schal am Grab von Theresia Bösl letzmals Abschied. Am Folgetag pilgerten eine große Anzahl von Frauen mit dem Wolfbus zur barocken Wallfahrtkirche nach Neustadt und gingen durch das festlich geschmückte "Heilige Portal". "Wer diese Türen der Barmherzigkeit durchschreitet, der werde die tröstende Liebe Gottes erfahren und Frieden mit Gott schließen" versicherte der Franziskaner-Pater beim Empfang und betete mit der Gemeinschaft ein "Papst-Gebet". Einen Erlass von Schuld gebe es nur, wer die Pforte im Gebet durchschreitet, seine Sünden beichtet und die Heilige Kommunion empfängt. Im Gotteshaus hatten Schatzmeisterin Ingrid Höllerl und Roswitha Fürtsch eine Maiandacht mit Gebeten und Marienliedern organisiert. Die Gemeinschaft betete auch für das verstorbene Mitglied Theresia Bösl. Zum Dank für den netten Empfang erhielt der Pater ein "Islouer Kommunbier" und eine Geldspende. Im Anschluss organisierte der Frauenbund um Ida Brenner am Scheitlerhof am Harlesberg eine gemütliche Muttertagsfeier und lud alle 40 anwesenden Frauen zu Kaffee, Tee und leckeren Kuchen ein. Von Karl Ziegler



Die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes bastelte in der Vorwoche vielfältige Palmprodukte und bereitete sich bestens auf dem Verkauf am Palmsonntag vor. Die fleißigen Frauenhände stellten mit Palmkätzchen und Zweigen traditionelle Palmbuschen, -kreuze, -ringe, -herzen und -taler her und die Mitglieder opferten dabei rund 30 ehrenamtliche Stunden. Aber auch verzierte Wachskerzen, Palmbuschen mit ausgeblasenen bunten Ostereiern und dekorativ bepflanztes Birkenholz bereicherten die Auswahl. Das Bastelwerk umfasst laut Carmen Floss über 300 Teile und wurde vor der Palmsonntagsmesse am Pfarrheim im Beisein zahlreicher Frauen, Männer, Jugendlicher und Kinder von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet. "Ein König ohne Krone" sangen die Mädchen und Buben mit ihren Erzieherinnen vom Kindergarten und zeigten voller Stolz ihre tollen Palmbuschen. "Allmächtiger, ewiger Gott, segne diese Zweige, die Zeichen des Lebens und des Sieges, mit denen wir Christus, unserem König huldigen" betete Pfarrer Erwin Bauer. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche mit den Leidenstagen und an Ostern endet die heilige Woche mit der Auferstehung Christi. Im Anschluss zog eine langgezogene Prozession mit Pfarrer und 13 Ministranten angeführt von einem geschmückten Kreuz in die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Die zu einem Ring gebastelten Palmkätzchen haben weder Anfang noch Ende und sind ein Symbol für die Unendlichkeit. Mit Palmzweigen und Gesängen huldigten alle Teilnehmer den Erlöser, vor allem die Kinder mit ihren Palmbuschen, wie einst das Volk beim Einzug Jesu in Jerusalem. Die kirchliche Prozession mit den Palmzweigen bezeichnete der Priester als Zeichen des Lebens, Sieges und Friedens. In der Kirche feierte Pfarrer Bauer gemeinsam mit den Gläubigen und dem Kirchenchor die Eucharistie und die Kinder spendeten ihr Fastenopfer. Beim Verkauf der Palmprodukte vor dem Pfarrheim und an der Kirche herrschte vor und nach der Messfeier mächtig Andrang. Nach altem Brauch finden die gesegneten Osterprodukte im Herrgottswinkel oder dekorativ speziell zum Osterfest in den Wohnungen einen Ehrenplatz. Die Käufer dankten für das reichliche Angebot und Vorsitzende Ida Brenner ihrem Bastelteam vom Frauenbund für die Herstellung. Von Karl Ziegler











Beim sonntägliche Fastenessen im Pfarrheim "Sankt Marien" konnte die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes um Vorsitzende Ida Brenner alle Wünsche der jüngeren und älteren Besucher erfüllen. "Ein kochfreier Sonntag tut auch mal gut" stellten einige Hausfrauen fest. Die Anwesenden verzichteten in der solidarischen Gemeinschaft auf den klassischen Sonntagsbraten und waren mit dem dargebotenen Speisen bestens zufrieden. Der geistliche Beistand Pfarrer Erwin Bauer dankte dem Frauenbund für das leckere Angebot in der Fastenzeit, den anwesenden Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen für die Anwesenheit und im Tischgebet dem Herrgott für seine Gaben. Die Vorstandschaft und einige Mitglieder um Vorsitzender Ida Brenner waren bereits Stunden zuvor in der Küche beim Zubereiten beschäftigt und übernahmen kurz vor Mittag die Ausgabe der Speisen und Getränke. Geduldig stellten sich die Besucher in die Warteschlange und freuten sich über eine deftige Kartoffelsuppe und die leckere Gemüselasagne. Die kleineren Besucher dagegen bevorzugten vor allem die genüsslichen Spaghetti mit Thomatensoße. Im Anschluss gab es zu Kaffee und Tee leckere Kuchensorten der Qualitätsmarke "Hausfrau" und an den Tischen gemütliche Unterhaltung. Nicht nur Pfarrer Erwin Bauer zeigte sich über die vielfältige Auswahl erfreut. Über den Erlös aus dem Fastenessen kann sich Pfarrer Martin Rupprecht in Wien freuen. Von Karl Ziegler




Eine 40-jährige Mitgliedschaft in einem Zweigverein des Katholischen Frauenbundes (KDFB) ist laut Bezirksvorsitzender Martha Bauer kein alltägliches Ereignis, sondern etwas Besonderes. Im Namen des Diözesanverbandes Regensburg überreichte Bauer im Beisein von Pfarrer Erwin Bauer und Vorsitzender Ida Brenner an Mitglieder für 40-jährige Treue die goldene Ehrennadel und für 25 Jahre die Silberne. Im Rahmen der Ehrungen im Pfarrheim "Sankt Marien" dankte die Vorstandschaft weiteren Mitgliedern für 10- und 30-jährige Mitgliedschaft.
Im Pfarrheim "Sankt Marien" hieß Vorsitzende Ida Brenner den Geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt bei Vohenstrauß herzlich willkommen. Die neue Bezirkschefin war vor ihrer Wahl insgesamt vier Jahre als Schriftführerin tätig und setzt sich vor allem für die Belange der Frauen ein. Der Bezirksverband KDFB ist ein Bindeglied zwischen dem Diözesanverband und den Zweigvereinen und die Zweigvereine sind tragende Säulen im gesellschaftlichen und vor allem kirchlichen Leben. Die Mitglieder setzen mit ihrer rührigen Vereinsarbeit in vielfältigen Formen zahlreiche Zeichen für Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft und spenden die durch uneigennützigem Engagement erwirtschafteten Beträge sozialen und kirchlichen Einrichtungen. Die Bezirksvorsitzende erinnerte an den halbierten Beitrag bei der Mitgliedschaft von Mutter und Tochter und wies auf den Wegfall dieses Privilegs hin. Im Anschluss nahmen geistlicher Beirat Pfarrer Erwin Bauer, Diözesanvorsitzende Martha Bauer und Vorsitzende Ida Brenner die Ehrungen vor. "Ich möchte dem Zweigverein Eslarn ein Komplement für die vielen langjährigen Mitglieder aussprechen und diese Treue ist eine Wertschätzung für den Verein" so die Bezirksvorsitzende. Ein Höhepunkt war die Ehrung von Sieglinde Utz mit der goldenen Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft im KDFB. Da Anna Riedl wegen Krankheit nicht anwesend sein konnte, wird der Zweigverein die Ehrennadel für 40 Jahre im Rahmen eines Besuches überreichen. Die silberne Nadel für ein Vierteljahrhundert im Frauenbund geht an Sieglinde Schmid. Bereits 30 Jahre im Zweigverein vertreten sind Angelika Forster, Anna Schmucker, Maria Stephan, Theresia Rauch, Klara Lang und Berta Füßl und 10 Jahre Edeltraud Karl, Brigitte Warta, Christa Karl und Beate Wolf. Leider waren einige der zu ehrenden Mitglieder verhindert und konnten nicht anwesend sein. Im Namen des Zweigvereins dankte Ida Brenner allen für die Treue und geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzender Martha Bauer für die Unterstützung. Im Anschluss lud die Vorstandschaft alle zu leckeren Häppchen ein. Für die Frauen des örtlichen Zweigvereins sei das arbeitsreiche Vereinsjahr noch nicht vorbei, da Weihnachten und der Weihnachtsbasar der Kolpingfamilie vor der Tür stehen und der Zweigverein sich daran aktiv beteiligen wird. Bild von Inge Freisleben und Text von Karl Ziegler



Die Eucharistiefeier zum Gedenktag der Heiligen Elisabeth von Thüringen nahm der Katholische Frauenbund für acht Neuaufnahmen zum Anlass. Im Rahmen der Messfeier erinnerte Pfarrer Erwin Bauer an das Leben und Wirken der Heiligen und bezeichnete sie als Vorbild und Ansporn für die Menschheit, den Frauenbund und vor allem für die gesamte katholische Kirche.
Die Kirche feiert am 19. November das Fest der heiligen Elisabeth von Thüringen und mit großem Respekt blickte Pfarrer Erwin Bauer auf ihre Lebensgeschichte. Die heilige Elisabeth lebte im 13. Jahrhundert und war eine ungarische Königstochter. Es gab damals große Standesunterschiede zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und es herrschte Gleichgültigkeit der Wohlhabenden gegenüber den in Leid und Not lebenden Menschen. Der Ausstieg von Elisabeth aus der Gesellschaft und die Blicke auf Armut, Krankheit, Unrecht und Unfrieden war für die Elite in der Gesellschaft nicht nachvollziehbar. Der Katholische Frauenbund steht zur Heiligen Elisabeth in einer besonderen Beziehung, da sie als Patronin der Nächstenliebe in jeder Weise den Frauen Vorbild und Lebenshilfe sein kann. Elisabeth von Thüringen ist eine der populärsten Heiligengestalten in der katholischen Kirche. In aufopfernder Hingabe an Arme und Kranke ging sie den Weg einer vollkommenen Christusnachfolge und wirkt bis heute als Vorbild in ungezählten karitativen Einrichtungen und als leuchtendes Leitbild für viele Frauen, die ihr Leben in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Während des kurzen Lebens steckte die Heilige ihre Macht und Güter in ein Hospital für arme Menschen, lebte in Armut und Demut und verstarb bereits mit 24 Jahren. Die Nächstenliebe zur aktiven Hilfe stehe auch beim katholischen Frauenbund wie unter anderen bei den Krankenbesuchen stets im Vordergrund. Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth nahm der Frauenbund zum Anlass, um in der Pfarrkirche acht neue Mitglieder in den Reihen der Frauen willkommen zu heißen. Ein Dank für den Beitritt kam von Pfarrer Erwin Bauer, Bezirksvorsitzender Martha Bauer aus Altenstadt bei Vohenstrauß und Vorsitzender Ida Brenner. Als visuelles Erkennungszeichen für den Frauenbund erhielten die Neumitglieder Anja Biller, Daniela Singer, Heidi Hammerl, Isabelle Kleber, Diana Maier, Michaela Maier, Katrin Stahl und Johanna Kölbl einen blauen Schal. Im Rahmen der Zeremonie verpflichtete Pfarrer und Vorsitzende die neuen Mitglieder mit Handschlag zur Treue in der Gemeinschaft. Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth wurde gleichzeitig in Erinnerung an alle verstorbenen Mitglieder des Frauenbundes gelesen. Text von Karl Ziegler, Bild von Inge Freisleben

 

 

 

Mit vielfältiger Unterhaltung, leckeren Pizzasemmeln und Getränken bestens verwöhnt wurden rund 60 Mädchen und Buben beim Kinderferienprogramm des katholischen Frauenbund. "Wie zu Hause bei Mama" fühlten sich die zahlreichen Kinder. Eigentlich war bei der Familie Kaiser (Stucker) Pizzabacken im Backofen geplant, doch das unbeständige Wetter erforderte ein spontanes Umplanen. Ideale Voraussetzungen fanden die Frauen um ihre Vorsitzenden Ida Brenner und Beate Roth im Pfarrheim vor und ein neues Programm war auch gleich gefunden. Anstatt der Pizzen gab es schmackhafte Pizzasemmeln, zum Nachspülen verschiedene alkoholfreie Getränke und zum Zeitvertreib vielfältige Kurzweil. An einem Tisch war mit aufliegenden Stiften und Papier freies Malen angesagt und am anderen konnte jeder nach eigenen Vorstellungen eine Tasche bunt bedrucken. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich dagegen mit Kartenspielen. Die Mitglieder des katholischen Frauenbundes hatten bei dem Andrang in der Küche und im Pfarrsaal alle Hände voll zu tun und waren über jede Unterstützung durch anwesende Mütter dankbar. Während sich der Nachwuchs mit Spielen und Brotzeitmachen beschäftigte, durften sich die anwesenden Eltern über Kaffee mit selbstgebackenen Kuchen freuen. Bild und Text Karl Ziegler 


 

 

 

Die Überraschungsfahrt des katholischen Frauenbundes führte in den Süden der Oberpfalz und wurde wiederholt ein tolles Erlebnis. Die Fahrt ins "Blaue" wurde von Pfarrer Erwin Bauer organisiert. Der erste Halt in Regensburg mündete für die 37 Eslarner/innen und den beiden Gästen aus Oberviechtach direkt in eine Strudelfahrt auf dem Nostalgieschiff "MS-Bruckmadl" bis zur Mündung des Regen in die Donau. Das älteste Schiff der eingesetzten Donauflotte verbreitete nicht nur nostalgischen Flair, sondern bot auch tolle Ausblicke ans Donauufer. Wieder an Land ging es zu Fuß über die denkmalgeschützte und derzeit sanierte "Steinerne Brücke", die mit 869 Jahren die älteste Steinbrücke Deutschlands ist. Besucht wurde der direkt an der Brücke liegende Spitalgarten mit der Spitalpfarrei "St. Katharina" und dem Spitalarchiv, in dem so manche "Schätze" verwahrt werden. Nach einem deftigen Mittagessen in der Traditionsgaststätte führte die Fahrt nach Schierling. Dort erfuhr die Abordnung die Geschichte der Getränkefirma "Labertaler Heil- und Mineralquellen" und wie das Mineralwasser in die Flasche kommt. Das Mineralwasser ist frei von jeglichen Umwelteinflüssen und wird aus drei 147, 405 und 503 Meter tiefen Brunnen gefördert. Im Anschluss an den beeindruckenden Rundgang durch den Betrieb und die Produktionsstätte mit computergesteuerten Fahrzeugen wurden alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Als noble Dreingabe durfte sich jeder Gast über einen Gutschein für eine Kiste Labertaler freuen. Für die interessante Führung dankten im Namen der Frauen und Männer Pfarrer Erwin Bauer mit einer CD von der "Zoiglblosn" und die Vorsitzende vom Frauenbund, Ida Brenner, mit dem Eslarner "Urtrunk", einer großen Flasche Rebhuhnzoigl. "Auch aus Eslarn kommt guter Hopfensaft, aber auch gute Musik." Auf dem Programm der Fahrt ins Blaue stand nicht zuletzt das Benediktiner-Abtei "St. Georg" in Weltenburg. Das Kloster liegt oberhalb des Donaudurchbruchs in einer Donau-Schlinge bei Kelheim. Beeindruckt waren die Gäste in der Klosterkirche von den goldglänzenden Stuckarbeiten und farbenfrohen Fresken an Decken und Wänden. Eine Wandmalerei erinnerte an die Ankunft der Benediktiner in Amerika mit dem Schiff "Santa Maria" des Christoph Columbus im Jahre 1492. Nach einem Bummel durch den Klosterladen stand eine Brotzeit im Gasthaus und im Anschluss die Rückfahrt in die Heimat an. Im Namen des katholischen Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner dem Geistlichen Beirat Pfarrer Bauer für die tolle Idee und allen für die Teilnahme. Bild Pfarrer Erwin Bauer, Text Karl Ziegler

 

 

 

Die Wallfahrt der Pfarrei führte nach Rinchnach in den Bayerischen Wald, wo im Anschluss an einem Gottesdienst und einer Besichtigung des ehemaligen Klosters nach uraltem Spruch der dort ehemals beheimateten Benediktiner "nach der Mess kommt die Mass" ein Rundgang durch eine Traditionsbraugaststätte auf dem Programm stand. Die 34 Wallfahrer machten sich mit dem Omnibus von Eslarn in Richtung Süden zur ältesten Kulturstätte im mittleren Bayerischen Wald auf dem Weg. Die Messfeier in der spätbarocken Klosterkirche zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer. Im Anschluss führte Ulrike Dachs beeindruckend durch das denkmalgeschützte Kloster und wies auf eines der schönsten Kirchenbauwerke in Bayern hin. Die Gäste aus Eslarn bewunderten berühmte Asambilder, den romanischen Taufstein, die aufwendigen Deckengemälde, die tollen Schreinerarbeiten und den mittelalterlichen Kreuzgang im Innenhofgarten. In Bayern absolut einmalig ist in der rechten Seitenkapelle vor allem das Grab von Sankt Hermann mit den unzähligen Muschelschalen. Ein Themenrundweg mit 25 modernen Tafeln beschrieb die historischen Gebäude im altertümlichen Ortskern und die 1000-jährige Geschichte. "Der schöne Bayerwaldort ist somit älter als Berlin, Moskau oder Washington!" Der Rundgang führte zum ehemaligen Propsteigebäude, ehemaligen Brauereihof, zur Klosterschänke, zum Propsteirichterhaus und zum Maierhof, wo vor 200 Jahren die Mönche noch einen landwirtschaftlichen Betrieb führten. Nach einem deftigen Mittagessen mit regionalen Spezialitäten folgte eine Andacht in der schlichten spätbarocken Waldkapelle "Frauenbrünnl", die nach dem Ortsgründer Sankt Gunther oder auch "Gunterkircherl" genannt wurde. "Das sakrale Kleinod wurde 1766 bei einer einstigen Einsiedler-Klause erbaut und hat von der Mutter Jesu und dem kleinen Brünnlein, das direkt aus dem Felsen neben dem Bauwerk fließt, seinen Namen" informierte Ulrike Dachs. In einem Schrein liegt eine goldfarbene Guntherfigur und vor Ort befindet sich die einmalige 15. Kreuzwegstation mit dem Motiv der Auferstehung Jesu Christi. Die Station gehört zum gläsernen Kreuzweg der Partnergemeinde Hartmanitz, wobei die individuellen Kunstwerke auf Granit- oder Gneisfindlingen mit einem "hölzernen" Dach versehen sind. Eine herrliche Aussicht über die Kirchturmspitze und das Rinchnachtal hinweg, sowie auf die Burg Weißenstein und den Geißkopf bot sich den Wallfahrern auf der Aussichtsplattform direkt oberhalb vom "Frauenbrünnl". Bei einem Besuch einer Schäferei konnten verschiedene Naturprodukte ausgewählt und diese gekauft werden. Im Anschluss führte die Wallfahrt nach Bad Kötzting zur Traditionsbraugaststätte "Lindner-Bräu", die als einzige von den ursprünglich sechs Kötztinger Brauereien noch existent ist. "Seit 1870 schäumt hier nach bayerischem Reinheitsgebot hochwertig gebrautes Naturbier mit höchstem Gütestandard" warb der Braumeister. Eine eigene Brauwasserquelle und langjährige Brauerfahrung garantieren süffige Biersorten und zeichnen für den Erfolg der begehrten Lindner-Biere verantwortlich. Einblicke in den mit blühenden Pflanzen bewachsenen idyllischen Biergarten und in die Tiefen des Bierkellers rundeten die Wallfahrt interessant ab. Einen besonderen Dank für die perfekte Organisation und beste Gesundheitswünsche richtete Pfarrer Erwin Bauer an Herbert Lanz. Leider konnte der Organisator krankheitsbedingt nicht persönlich an der Wallfahrt teilnehmen. Bild Pfarrer Erwin Bauer, Text Karl Ziegler 




Die erstmalige "Johanni-Kräuterwanderung" durch den "Bürgermeister-Karl-Roth-Kurpark" fand unter den Mitgliedern des katholischen Frauenbundes starkes Interesse. Gemeinsam mit der Kräuterführerin Monika Zeitler-Kals aus Waidhaus machten sich die Frauen durch die "grüne Lunge" von Eslarn auf dem Weg. Die versierte Kräuterexpertin unterzog sich im Kloster Waldsassen einer profunden Ausbildung und schloss diese mit einer Zertifizierung ab. Die naturbelassene Parkanlage ähnelt einem "Kräutergarten" und eigne sich laut der Kräuterexpertin bestens für eine Exkursion. Unter den Junikräutern befinden sich im Kurpark verschiedene Arten vom Johanniskraut, die in ganz Europa verbreitet sind und eine bekannte Mitsommerpflanze ist. Nur das Echte Johanniskraut, volkstümlich auch Tüpfel-Hartheu oder Herrgottsblut genannt, ist wie der vietaminreiche Gierisch als Arzneipflanze von Bedeutung. Gerade um die Sommersonnenwende öffne das Johanniskraut an den Wegrändern seine leuchtend gelben Blüten und beim Ernten wird aus den kleinen Drüsenlöchern auf den Blättern Öl gewonnen. "Die matt-grünen Stängelblätter besitzen deutlich erkennbare, durchsichtige Öldrüsen (Tüpfel), welche auf der Blattoberseite im durchscheinenden Licht gut zu erkennen sind und der Pflanze ihren Namen geben." Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. "Die Wurzeln der Pflanzen liegen in der griechischen Mythologie und wurde bereits im Mittelalter als Lichtbringer und Symbol für die Sonne verwendet." Seit Menschengedenken gilt der Spruch, dass der Mensch niemals ohne Pflanzen auskomme, aber die Pflanze ohne den Menschen. In den früheren Jahren hielten sich die Bauern streng an den Kalender und an viele Regeln, nach der beispielsweise die erste Mahd am 21. und 24. Juni vollzogen werden sollte. "Heute wird viel mehr gedüngt, gespritzt und mehrmals gemäht, so dass in der fortschreitenden Monokultur der Großlandwirt laut Zeitler-Kals nicht mehr die Zeit für überliefertes Brauchtum haben kann. "Auch die Kräuter und Blumen auf den Wiesen haben es heutzutage bei dieser Bewirtschaftung schwer." Entlang des Rundweges erklärte Monika Zeitler-Kals auch verschiedene Strauchsorten wie Hollunder und Haselstrauch. Der Versuchung nicht wiederstehen konnte die Kräuterexpertin an einem buschigen Felsenbirnenstrauch und naschte zur Überaschung einiger Frauen die wie Vogelbeeren aussehende rote Frucht. "Den süßen Geschmack der roten Felsenbirne sollte sich niemand entgehen lassen" animierte die Kräuterfrau. Abschließend konnten sich die Teilnehmerinnen von den vielfältigen Produkten geschmacklich persönlich ein Bild machen. Auf dem reichlich belegten Kräutertisch warteten Teesorten, Öle, Kräuteraufstriche und Sirups als leckere Erfrischungsggetränke zum Verkosten. Vermischt mit Kräuterprodukten wurde auch Sekt und Limo gereicht. Im Namen des Frauenbundes und der anwesenden Teilnehmerinnen dankte Vorsitzende Ida Brenner der Referentin Monika Zeitler-Kals für die interessante Kräuterführung und leckere Verkostung. Text Karl Ziegler, Bilder Karl Ziegler und Barbara Pöllmann





Die Halbtagesfahrt führte den katholischen Frauenbund zum Kloster Speinshart. Der Präses der Frauenvereinigung, Pfarrer Erwin Bauer, lud zu Beginn alle zu einer Andacht in die Stiftkirche "Maria Immaculata" ein. Im Anschluss gewährte ein Ordensbruder im Rahmen einer Führung reichliche Einblicke in das in Barock gehaltene Kloster. Die Abtei des Prämonstratenserordens entstand 1145 als romanische Klosteranlage und liegt in einer Niederung zu Füßen des "Rauhen Kulm" in der Diözese Regensburg. Seit Bestehen leben im Kloster Prämonstratenser-Chorherren nach den Regeln des heiligen Augustinus. Die Klosteranlage wurde im 17. und 18. Jahrhundert nach Plänen der Baumeisterfamilie Dientzenhofer neu aufgebaut. Zusammen mit dem historischen Klosterdorf zählt das Kloster zu einem Kulturgut von europäischem Rang. Die Klosterkirche Speinshart ist einer der bedeutendsten und schönsten Barockbauten im süddeutschen Raum und zeichnet sich durch ihre Ausstattung im italienischen Hochbarock aus. Der Weg führte die Frauen durch das historische, bäuerliche Klosterdorf, das von neun Dörfern und zwei Weilern umringt ist und die zusammen die Gemeinde Speinshart mit insgesamt 1100 Einwohnern bilden. Nach einer Einkehr und einem gemütlichen Beisammensein in der Klostergaststätte ging es zurück nach Eslarn. Text Karl Ziegler, Inge Freisleben




 

 

 

Das vielfältige Baukastensystem von "Lumara" erlaubt ein "bodenloses" und zügiges Backen, auch für die nicht so backerfahrenen Männer. Interesse an einem kostenlosen Probebacken mit Angelika Lippert aus Trausnitz hatten nach Einladung durch den katholischen Frauenbund insgesamt 24 Frauen. Zunächst pries die Fachfrau das "bodenlose Backen" an und wies auf kürzere Backzeiten hin. "Auch Fett wird überflüssig" fügte die Fachfrau an. Verbunden mit Lumara ist die Empfehlung bestimmter Zutaten und die unterschiedlichen Backformen. Die Kursleiterin "zauberte" in der Küche des Pfarrheims "Sankt Marien" einen pikanten Speckzopf und eine "All in Pizza". Große Aufmerksamkeit erweckte das Zubereiten verschiedener Torten. Mit flinken Händen fertigte Angelika Lippert eine bunte Vielfalt an süßem Gebäck an und bot den Frauen eine Rosentorte, Eierlikör-Mohntorte und die fruchtige Kuppeltorte "Südsee". Gefallen fanden nicht zuletzt die saftigen Minikugelkrapfen, die die Größe eines Häppchens hatten und aufgrund der perfekten Größe auf einmal verspeist werden konnten. Zum Ende des abendlichen und unterhaltsamen Backkurses konnten sich alle nicht nur vom tollen Anblick, sondern beim Probieren über die leckeren Produkte freuen. Im Namen der Teilnehmerinnen dankte Vorsitzende Ida Brenner der Kursleiterin Angelika Lippert mit Blumen für den über zweistündigen Augen- und Ohrenschmaus. Nach dem persönlichen Gaumengenuss waren die anwesenden Frauen überzeugt, dass Backen auch Spaß machen kann. Text Karl Ziegler, Bild Frauenbund

 

 

 

Der Bezirksverband ist ein Bindeglied zwischen dem Diözesanverband und den Zweigvereinen, die wiederum eine ehrenamtliche Stütze der Kirche sind. In der Rückschau zeigte der Zweigverein Eslarn seine Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft in vielfältigen Formen, mit uneigennützigen Engagement und durch die Spenden an soziale und kirchliche Einrichtungen. "Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“ stellte Bezirksleiterin Martha Bauer des Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) fest.
Bei der Jahreshauptversammlung des katholischen Frauenbundes im Pfarrheim "Sankt Marien" konnte Vorsitzende Ida Brenner unter den Mitgliedern besonders geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und die neue Bezirksvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt bei Vohenstrauß begrüßen. Die Vorstandschaft um Vorsitzende Ida Brenner und Schriftführerin Barbara Pöllmann erinnerten an die vielfältigen Einsätze für die kirchliche und politische Gemeinde. Heimische Kost gab es beim Ausbutterabend und beim Fastenessen und am Weltgebetstag der Frauen bot man landestypische Speisen aus Ägypten. Der Fasching wurde mit einem Kaffeekränzchen gefeiert und bereits Tradition haben die Elisabethenfeier, Bastelabende, Adventfeier und das "Frauentragen". Zuspruch finden der Verkauf von österlichen Bastelsachen, Kräuterbüschel zum Patrozinium und die Einladung zur Muttertagsfeier. Aktiv beteiligte sich der Frauenbund an der Fronleichnams-Prozession und mit allen kirchlichen Organisationen am Pfarrfest. Zum Kinderprogramm gab es für die kleinen Besucher reichlich Pizzen direkt aus dem Backofen der Familie Kaiser. Eine biblische Wanderung führte zu den Kapellen und sakralen Flurdenkmälern und die Ausflüge zum Katholikentag nach Regensburg und eine Überraschungsfahrt ins Frankenland. Eine logistische Meisterleistung vollbrachte der Frauenbund aufgrund der rund 70 anwesenden Gäste beim erstmals angebotenen bayerischen Abend. Aber auch der Backkurs zur Kirchweih in der Schulküche kam sehr gut an. Selbstverständlich sind die Besuche der kirchlichen Feierlichkeiten wie Messfeiern, Andachten, Kreuzwege und Rosenkränze und die Unterstützung bei anfallenden Arbeiten in der Kirche. Die Kassenprüferinnen Katharina Rossmann und Gertraud Bauer bescheinigten der Schatzmeisterin Ingrid Höllerl eine ordentliche Kasse. 
Die neue Bezirksleiterin Martha Bauer im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) erinnerte an ihre Wahl Ende Oktober 2014 und stellte sich als Nachfolgerin von Angela Bodensteiner aus Albersrieth vor. "Ich war vorher 4 Jahre als Schriftführerin im Bezirksverband tätig und habe das Amt übernommen, weil sich der Einsatz für die Frauenbundgemeinschaft lohnt und es ganz wichtig ist, dass Frauen sich auch für die Belange von Frauen einsetzen." Nach Ansicht von Frau Bauer sollte der Frauenbund die Anliegen der Frauen weiter tragen. Gemeinsam könne eine starke Frauengemeinschaft sowohl auf gesellschaftlicher als auch kirchlicher Ebene viel erreichen. "Ohne den Frauenbund als eine der tragenden Säulen wäre das gesellschaftliche Leben nicht möglich." Die große Gemeinschaft trage mit konstruktiver Kritik und vielfältigem Angebot zum geselligen Leben am Ort bei und ist eine große Bereicherung. "Weil sich viele Frauen für die Ausübung ihrer Tätigkeit weiterbilden und somit zusätzliche fachliche und soziale Kompetenzen erwerben, sind sie auch für Arbeitgeber besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen." Dieses Engagement müsse laut der Bezirksvertreterin von Politik und Wirtschaft stärker anerkannt und honoriert werden. Man müsse Möglichkeiten schaffen, Beruf und Ehrenamt zu vereinbaren, und Modelle entwickeln, die allen Beteiligten, sowie dem sozialen und gesellschaftlichen Leben zugute kommen. Die Bezirksvorsitzende Bauer zitierte die KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth: „Für den Frauenbund hat die sakramentale Ehe vor Gott und in der Kirche ihren einzigartigen Wert und Eigen-Sinn. Der KDFB bestärkt Frauen und Männer, auch in konfessionsverbindenden Beziehungen, darin, den Bund der Ehe vor Gott zu schließen und diesen gemeinsam und gleichberechtigt zu führen.“ Abschließend dankte Martha Bauer dem engagierten Vorstandsteam und den Mitgliedern des Zweigvereins Eslarn für ihr ehrenamtliches Engagement und für ihre Treue zum KDFB. "Mit ihrer Mitgliedschaft zeigen sie alle, dass ihnen ihr Verein wichtig ist und am Herzen liegt." Die Vorsitzende Ida Brenner dankte Bezirksleiterin Bauer für die Anwesenheit und allen für die Unterstützung. Abschließend ging ein Dank an geistlichen Beirat für die Unterstützung, an alle Spender, fleißigen Hausfrauen für die Backspenden und an alle Helferinnen für die Mitarbeit bei Veranstaltungen. 

 

 

 

Für den christlichen Brauch des Frauentragens hatten sich rund 50 Pfarrangehörige in die Listen eingetragen. Im Rahmen der Sonntagmesse überreichte Pfarrer Benny Joseph den beiden Vorsitzenden des katholischen Frauenbundes, Ida Brenner und Beate Roth die gesegneten "Bogenberger Madonnen". Der Frauenbund hatte die Patenschaft für das in Eslarn fest verwurzelte Brauchtum übernommen und zeichnet für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich. Die in einem gezimmerten Holzkästchen aufbewahrten hölzernen Marienfiguren werden bis zum Heilig Abend von Familie zu Familie gereicht und mit der Madonna in den Wohnungen anhand der beigefügten Vorlage ein Hausgottesdienst gefeiert. Der Brauch symbolisiert die vor 2000 Jahren vergebliche Quartiersuche von Maria und Josef und zum anderen die Bereitschaft zur Aufnahme mit geöffnetem "Herzen". Der schöne christliche Brauch wird deshalb auch "Maria in der Hoffnung" genannt. Mit dem Frauentragen wird dem Menschen die Verkündigung der Geburt Jesu näher gebracht und verkündet, dass alle Türen für die Heilige Familie offen stehen sollen. In dem Zusammenhang lädt der Frauenbund am 15.12. um 19 Uhr zu einem Gebetsabend ins Pfarrheim ein. Im Rahmen der Christmette an Heilig Abend feiert die Pfarrei die feierliche Rückkehr der "Bogenberger Madonnen" und in der Nacht die Geburt Jesu. 

 

 

 

Der katholische Frauenbund möchte sein breites Angebot an Bastelabenden auch für interessierte Nichtmitglieder anbieten. Die Anwesenheit von 17 Frauen beim Bastelabend im Pfarrheim zeigte gerade vor dem bevorstehenden ersten Advent und Wochen vor Weihnachten das starke Interesse an den kreativen Kursangeboten. In den Kreis der Mitglieder mischten sich Interessierte aus der Bevölkerung und eine Teilnehmerin hatte sich aus Schönsee zum Kursabend in die Nachbargemeinde auf dem Weg gemacht. Fleißig beim Basteln waren nicht zuletzt die jüngsten Teilnehmerinnen, die 7-jährige Luna Floß und 8-jährige Julia Bauriedl. Die Leiterin Carmen Floß bot zum Thema "Adventgestecke" tolle Bastelideen, die zur Vorbereitung von der Vorsitzenden Ida Brenner und dem Mitorganisator Hubert Hagl vor allem Spontanität und Einfallsreichtum abverlangten. Die für den Abend benötigten Bastelsachen mussten besorgt und einige Vorbereitungen getroffen werden. Ein Herz für den Frauenbund zeigte vor allem Förster Rudi Stadler, der den beiden Organisatoren im Wald frisches Birkenholz zur Verfügung stellte und damit den Bastelabend mit zum Erfolg führte. Hergestellt wurden neben einfachen Gestecken mit Kerzen sogenannte "Mooskugeln", die sich hervorragend zur Dekoration für Hauseingang oder Wohnung eignen. Ein bezarres Bauwerk aus Eisendraht, Birkenhölzchen und Tannenzweigen war aber auch der etwa 40 cm hohe "Deko-Turm". Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner allen für das Interesse und der Kursleiterin Carmen Floss für die tollen Ideen. Bild und Tet Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn

 

 

 Die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes organisiert mit ihren Mitgliedern alljährlich zahlreiche Veranstaltungen, leistet dabei für die Pfarrei zahllose ehrenamtliche Arbeitsstunden und bietet der Bevölkerung zudem kurzweilige Momente. Der Frauenbund bereichert mit dem unterhaltsamen Angebot das gesellige Leben in der Pfarrei und spendet die durch die Festlichkeiten erwirtschafteten Einnahmen stets uneigennützig sozialen und kirchlichen Institutionen. Die Höhe der Spenden dürften im Verlauf des Bestehens inzwischen eine stattliche vierstellige Summe erreicht haben. Kürzlich konnte sich Pfarrer Martin Rupprecht aus Wien über 500 Euro für seine 1992 in Eslarn gegründete Stiftung "Jugend fördern - Grenzen überspringen" freuen. Der 50-jährige Diplom-Theologe stammt aus Eslarn und wirkt als Pfarrer in den Wiener Pfarreien Christkönig-Neufünfhaus und Rudolfsheim, sowie als Dechant im 15. Bezirks. Der weltoffene Geistliche ist des öfteren in Asien und Afrika zu den Armen der Ärmsten unterwegs und besucht die gegründeten Projekte. Mit Hilfe seiner vielen Freunde in der Welt konnte Pfarrer Rupprecht inzwischen ein soziales Netz- und Hilfswerk aufbauen und bereits vielen Kindern, jungen Menschen und Familien, Kranken und Bedürftigen aktiv und finanziell helfen. Eines der Stiftungswerke ist die gut besuchte Pfarrkirche und das begehrte Schulzentrum in Tansania. Inzwischen konnten insgesamt 113.000 Euro an Stipendien ausbezahlt und weitere soziale Hilfswerke umgesetzt werden. "Der Hauptzweck der Stiftung dient der Förderung junger Menschen in allen Teilen der Welt, sowie der Entwicklung und Stärkung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Völkern und Religionen" erläuterte der Eslarner aus Wien. Der Stiftungsgeber bewundert den Zusammenhalt, die Beliebtheit und die Arbeitskraft des katholischen Frauenbundes und verfolgt die steten Aktivitäten der Frauen stets aufmerksam in den Medien. "Die stattliche Spende von 500 Euro kommt jungen und sozialschwachen Menschen zugute" begründete Pfarrer Rupprecht dankend. "Der Erlös stammt aus den letzten Festlichkeiten und wurde von allen Mitgliedern und vor allem den Besuchern erwirtschaftet, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte" entgegnete Vorsitzende Ida Brenner. Gemeinsam mit der Vorstandschaft überreichte die Vorsitzende das Geldkuvert und Schatzmeisterin Ingrid Höllerl wies mit einem großen Scheck die Öffentlichkeit auf die großzügige Spende hin. Bild und Text Karl Ziegler

 

 

 

Das Ziel der Ausflugsfahrt des katholischen Frauenbundes war nur Pfarrer Erwin Bauer und dem Busfahrer Albert Wolf bekannt. Eine gute Fahrt ins Blaue garantierten die Jungfernfahrt mit dem nagelneue Wolf-Bus und der Segensspruch von Pfarrer Erwin Bauer an einer Wallfahrtskirche. 
Die zahlreichen Frauen befanden sich im Vertrauen auf eine schöne Überraschungsfahrt in sicherer Obhut zweier Männer. Die Vorstandschaft des Frauenbundes war sich aufgrund des Einfallsreichtum von Reiseführer Pfarrer Erwin Bauer und dem erfahrenen Busfahrer Albert Wolf über das Gelingen sicher. Die dreistündige Anfahrt ins "Blaue" führte auf der Frankenhochstraße nach Lauenstein direkt an die Grenze zu Thüringen. Nach dem Mittagsmahl in Oberfranken navigierte der Geistliche die Reisenden zur Confiserie Burg Lauenstein, wo sich der Ortspfarrer bereits selbst mit Leckereien eingedeckt und von der Herstellung und traditionellen Kunst der handgefertigten Produkte ein Bild machen konnte. Diese Kunstwerke mit dem Gütesiegel für Feinschmecker und Süßmäuler wollte der Geistliche den Frauen nicht vorenthalten. Die Besucher konnten die Vielfalt der süßen Kostbarkeiten entdecken und die Schokoladenkreationen probieren. Bereits beim Lesen der Produkte wie "Balsamico-Trüffel", die auch mit frischen Erdbeeren kredenzt werden konnten, liefen den 34 Damen und beiden Herrn das Wasser im Mund zusammen. Im Werk "Fischbachsmühle" konnten sich die Gäste aus den edlen Pralinen und feinen Schokoladen-Kompositionen die Lieblingsstücke zu einer leckeren Eigenkomposition zusammen stellen. "Wir fertigen in eigener Herstellung und in einzigartiger Handarbeit Schokoladenfiguren nach ihren Wünschen." Im Anschluss stand eine Andacht in der Wallfahrtskirche "Mariä Geburt" in Glosberg, einem idyllischen Dorf mit knapp 400 Einwohnern und eine Führung durch die 1734 geweihten Kirche. Mit dem Kirchenbau wurde 1730 begonnen, nachdem drei Jahre zuvor die Marienstatue der um 1530 bestehenden einstigen Kapelle dreimal blutige Tränen geweint haben soll. Zum Wallfahrtsort gehört ein Waldweg, an dem die sieben Schmerzen Marias dargestellt sind und der an einer Waldkapelle auf dem Rauscherberg endet. Im Anschluss überraschte Pfarrer Erwin Bauer die Mitfahrer vor der Kirche mit der Segnung des nagelneuen Omnibusses der Firma Wolf. Pfarrer Erwin Bauer sprach von einer gelungenen und bequemen Erstfahrt, wünschte dem Chauffeur und den Reisenden allzeit gute und unfallfreie Fahrt und segnete den Bus. Damit wurden die Mitreisenden in zweierlei Hinsicht überrascht. Zur nicht alltäglichen Feier spendierte Albert Wolf allen ein Glas Sekt und alle Insassen tauften mit dem Umtrunk das Fahrzeug mit dem Wolf als Emblem. Nach einem Abendessen in der idyllischen Bischofsmühle mit der traditionellen fränkischen Küche inmitten im Wald bei Schwarzenbach machte sich der Frauenbund mit ihren Mitreisenden wieder auf die Heimreise und die Vorstandschaft dankte allen für die Mitfahrt. Ein einhelliger Meinung war die Überraschungsfahrt eine gute Mischung aus kulturellen Sehenswerten, sakraler Kunstwerke und kulinarischen Köstlichkeiten. Bild Pfarrei, Frauenbund, Text Ziegler

 

 

Die Chefköchinnen und Bäckerinnen des katholischen Frauenbundes bereiteten sich mit einer erlesenen Speisekarte in „Oberpfälzer Dialekt“ intensiv auf dem Bayerischen Abend vor und kredenzten den zahlreichen Gästen im Schlemmertageslokal schmackhafte, herzhafte und vielseitige Speisen. Bereits Tage zuvor hieß es für die Vorstandschaft die Waren einkaufen und die ersten Vorbereitungen treffen. In der Küche und an der Schenke des Pfarrheims „Sankt Marien“ waren insgesamt 11 Mitglieder um zweite Vorsitzende Beate Roth in den verschiedenen Rollen eingesetzt. Die Frauen und Männer ließen sich zum ersten bayerischen Abend nicht lange bitten, kamen in großer Anzahl und erwarteten mit Spannung das 3-Gänge-Menu. „Wir haben über 70 Anmeldungen erhalten und mussten dementsprechend planen“ so 2. Vorsitzende Roth. Bei der Begrüßung entschuldigte sie die erkrankte Vorsitzende Ida Brenner und wünschte allen einen guten Appetit. „Das Büfett ist eröffnet.“ Ganz oben auf der „Speiskard´n“ standen sozusagen leckere „Mongdrazerl“, eine deftige Brotzeit zum Einstimmen. Am Büfett der Vorspeisen konnten die Gäste zwischen „Obatzd´n, Grivnschmolz, Gselchtem, Pressog und bayerischen Wurstsolod“ auswählen. Als Hauptgerichte wurden „Breznweißwurstaflaaf, Brätstrudl mit Weisskrautsolod und a´weng a´Soß“, sowie eine „Schwammerlbröih mit Semmelkniadla“ angeboten. Ein deftiger „Krust´nbratn mit Kniadla“, Zoiglsoße und böhmischen Kraut rundete die Menüfolge zum Hauptmahl ab. Bereits die vielfältigen, kulinarischen Köstlichkeiten machte die Entscheidung nicht leicht. Zu guter Letzt gab es einen Apfelstrudl mit Soße und a´Eis, zudem Bayerisch Creme und „Köichler“ und einen „Zwetschg Datsche“. Wer noch nicht genug hatte, konnte auch noch den Schwarzbeerkuchen probieren. Dazu servierte die „Hans´n Musi“ kurzweilige Musikkost und die Musiker luden die Anwesenden zu einem Tänzchen, zum Schunkeln und Mitsingen ein. „Was gibt es Schöneres, als einen gemütlichen Abend bei einer zünftigen bayerischen Brotzeit und unterhaltsamer Musik“ so das Resümee der Gäste. Die Erinnerung schweiften zurück in die Zeit der gemütlichen „Hutzerabende“, bei denen früher ebenfalls die Unterhaltung mit Musik im Mittelpunkt stand. Im Namen des Frauenbundes dankte zweite Vorsitzende Beate Roth. Bilder und Text Karl Ziegler


Die fleißigen Bäckerinnen vom katholischen Frauenbund bereiteten sich mit 20 verschiedenen Torten und Kuchen bestens auf dem Andrang der vorgezogenen Muttertagsfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" vor. Die zahlreich anwesenden Frauen hatten bei der großen Auswahl am Büffet die Qual der Wahl und zeigten sich mit einem kräftigen Appetit über die vielfältigen Köstlichkeiten dankbar. Bei der Bedienung der rund 50 anwesenden Frauen hatte die einheitlich mit blauen T-Shirts bekleidete Vorstandschaft alle Hände voll zu tun. Die musikalische Unterhaltung übernahm die "Stubn-Musi" mit Zithermusik und waren mit der Vorstandschaft des Frauenbundes die Garantinnen für eine unvergessliche Muttertagsfeier. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner den Mitgliedern für den zahlreichen Besuch und den Musikerinnen und den Helferinnen für die Unterstützung. Bilder und Text Karl Ziegler 




 

 

Die ehemalige Fachlehrerin für Handarbeit, Margareta Faltenbacher, feierte im Kreise ihrer Familie, Verwandten, Bekannten und Vereine ihren 90. Geburtstag. Insgesamt 28 Jahre schulte die Pädagogin die Schüler in Moosbach und Eslarn im speziellen Schulfach Handarbeit. Zwei ihrer Schützlinge gratulierten ihrer ehemaligen Lehrerin im Namen des katholischen Frauenbundes zum 90. Geburtstag und überraschten aufgrund des 40-jährigen Vereinsjubiläums gleichzeitig mit der "Goldenen Ehrennadel".
Die Wiege von Margareta Schmid stand am 11.5.1924 im Eslarner Ortsteil Kreuth, wo sie in der Landwirtschaft ihrer Eltern und mit sieben Geschwistern die Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Im Anschluss an den Schulbesuch in Eslarn führte sie der Weg in die Klosterschule nach Dillingen. Mit 24 Jahren kam Fachlehrerin Margareta Schmid zum Schulamt Vohenstrauß und unterrichtete bis 1966 in Moosbach das Hauptfach Handarbeit. Anschließend wechselte die Lehrerin zur Schule nach Eslarn und heiratete am 1.8.1966 den dortigen Schulleiter Johann Faltenbacher. Der Hauptlehrer aus Amberg wirkte bis 1969 in Pfrentsch und von 1935 bis 1969 in Eslarn, davon 31 Jahre als Schulleiter. Während den 60er Jahren umfasste die Knabenschule 270 Buben und die Mädchenschule 229 Schülerinnen. Für die Mädels zeichnete Oberin Henrika Weiß vom örtlichen Schwesternorden der Franziskanerinnen verantwortlich. In guter Erinnerung dürften bei vielen Eslarnern noch die amüsanten Theateraufführungen unter der Regie des Hauptlehrers sein. Die Bestimmung wollte es, dass die harmonische Zweisamkeit des Ehepaars mit dem Tod von Johann Faltenbacher bereits nach zehn Jahren enden sollte. Im gleichen Jahr trat die Fachlehrerin aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand. Inzwischen sind schon wieder einige Jahrzehnte ins Land gezogen und Margareta Faltenbacher konnte im Kreis der Familie, Verwandten und Bekannten ihren 90. Geburtstag feiern. In den Gratulationsreigen mischte sich mit Geschenken Bürgermeister Reiner Gäbl im Namen der Marktgemeinde und Pfarrer Erwin Bauer als Vertreter der Pfarrei. Die besten Gesundheitswünsche des katholischen Frauenbundes mit einem Geschenkkorb überbrachte Vorsitzende Ida Brenner mit ihrer Stellvertreterin Beate Roth. Die beiden Frauen dankten gleichzeitig mit der "Ehrennadel in Gold" für die 40-jährige Treue zum Frauenbund und erinnerten an die effektive Ausbildung in Handarbeit durch Frau Faltenbacher. "Wir haben bei Frau Faltenbacher das Schulfach Handarbeit von Grund auf gelernt, sind beide gelernte Näherinnen geworden und gratulieren heute unserer Fachlehrerin zum 90. Geburtstag" fasste Vorsitzende Ida Brenner die Begegnungen zusammen. Auch Bürgermeister Gäbl erinnerte sich noch an die Schulzeit und an ein selbst gesticktes Kissen. Glückwünsche übermittelte nicht zuletzt Bettina Reindl im Namen des CSU-Ortsverbandes und schriftlich Landrat Andreas Meier im Namen des Landkreises. Bild und Text von Karl Ziegler 

 

 

Das handgefertigte österliche Bastelwerk des katholischen Frauenbundes war sehr begehrt, so dass die Schöpfungen viele Wohnungen zieren werden. Bereits kurz nach der Segnung durch Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrvikar Benny standen die ersten potentiellen Kunden am Verkaufsstand und suchten sich unter den 250 österlichen Boten einige Einzelstücke aus. Aufgrund der vielfältig mit Palmkätzchen, Eiern, Buchs und Schleifchen gestalteten Auswahl, hatte jeder die Qual der Wahl. Begehrt waren sowohl die kleinen mit Palmkätzchen und Eiern dekorierten Holzkreuze, aber auch die traditionellen Palmbuschen und geschmückten Osterkerzen. Der Andrang war so groß, dass im Nu das letzte Stück verkauft war. Der Erlös soll wiederum einen sozialen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner allen für das Interesse und der Vorstandschaft für die Unterstützung. Bilder und Text von Karl Ziegler 

 

 

 

Der katholische Frauenbund lud die Bevölkerung traditionsgemäß zu einem Fastenessen ins Pfarrheim "Sankt Marien" ein und kredenzte den zahlreichen Gästen warme und süße Speisen. Mit der Einladung sollte die Solidarität geweckt und auf den gewohnten Sonntagsbraten verzichtet werden. Die Vorstandschaft und einige Helferinnen hatten sich mit leckeren Speisen auf die großen und kleinen Gäste bestens vorbereitet. Für die Frauen, vor allem für Schatzmeisterin Ingrid Höllerl hieß es Tage zuvor, viele Kartoffeln für eine leckere "Erdäpfelsuppe" schälen und verschiedene Kuchen backen. Nach dem Motto, es muss nicht immer Fleisch sein, bot die Schatzmeisterin zudem eine aromatische Lasagne mit frischem Gemüse, würzigen Käse und cremiger Soße an. Kräftige Unterstützung leistete dabei so manche Großmutter und beim Organisieren so mancher Ehemann. Mit einem derartigen Ansturm hatte die Vorstandschaft laut Vorsitzender Ida Brenner nicht gerechnet. Die leckere Suppe und die Lasagne waren sehr begehrt und an den Spaghettis mit Tomatensoße erfreuten sich vor allem die jüngeren Gäste. Dazu reichten die Veranstalter verschiedene Getränke und zu Kaffe oder Tee gab es Osterbrote und verschiedene Backwaren. Sichtlich wohl bei den reichlichen Leckereien fühlten sich Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph. Der Frauenbund meldete nach 90 Minuten bereits totalen Ausverkauf und dankte allen für den sehr guten Besuch. Den Erlös erhält Pfarrer Martin Rupprecht für seine Stiftung "Jugend fördern - Grenzen überspringen. Die Stiftung mit Sitz in Eslarn wurde 2002 gegründet und unterstützt seither in allen Teilen dieser Welt viele junge Menschen mit äußeren Bedürfnissen und inneren Notwendigkeiten wie auch mit Ausbildungsplätzen. Von Karl Ziegler 

 

 

 

Bei den anberaumten Nachwahlen bestimmten die Mitglieder des katholischen Frauenbundes die Beisitzerin Ingrid Höllerl zur neuen Schatzmeisterin und als neue Beisitzerin rückte Gunda Hölzl ins Vorstandsgremium. Ein Höhepunkt war das Überreichen der Goldenen und Silbernen Ehrennadeln an treue Mitglieder durch zweite Bezirksvorsitzende Ingrid Voitenleitner.
Bei der Jahreshauptversammlung des katholischen Frauenbundes im Pfarrheim konnte Vorsitzende Ida Brenner insgesamt 42 Frauen und besonders geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer, stellvertretende Bezirksvorsitzende Ingrid Voitenleitner aus Vohenstrauß und nicht zuletzt Bürgermeister Reiner Gäbl begrüßen. Die im Vorfeld gut vorbereiteten Nachwahlen gingen problemlos über die Bühne, so dass Ingrid Höllerl zur neuen Schatzmeisterin und Gunda Hölzl zur Beisitzerin berufen wurden. Die bisherige Kassiererin Elfriede Baier war aus persönlichen Gründen zurück getreten. Im Anschluss sprach stellvertretende Bezirksvorsitzende Ingrid Voitenleitner von einer harmonischen Gemeinschaft und von beachtlichen Leistungen. In den Mittelpunkt stellte die Vertreterin des Bezirks die Treue der Mitglieder zum Frauenbund und zeichnete Elisabeth Kaiser, Margareta Faltenbacher und Maria Winkelbauer mit der Goldenen Ehrennadel für 40-jährige Treue aus. Für 20 Jahre im Frauenbund erhielt Inge Grötsch die Silberne Ehrennadel. Die Vorstandschaft um Vorsitzende Ida Brenner und Schriftführerin Barbara Pöllmann beeindruckte im Jahresrückblick mit vielfältigen Angeboten und Unternehmungen. Die Mitglieder dachten in einem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder Maria Hansl, Adelheid Kleber, Anneliese Grötsch, Betty Lang, Elisabeth Schaller, Barbara Brenner und Helga Dimper und Schriftführerin Barbara Pöllmann erinnerte an die letzte Mitgliederversammlung mit den ergebnislosen Wahlen. In einer außerordentlichen Versammlung konnten die Wahlen erfolgreich nachgeholt und ein "Neuanfang" gestartet werden. Die besondere Harmonie und den beispielhaften Zusammenhalt stellte damals Diözesanvorsitzende Elisabeth Popp bei ihrem ersten Besuch in Eslarn heraus. Mit der neuen Vorstandschaft startete Vorsitzende Ida Brenner mit mächtigen Frauenpower in ein neues Jahr. Die solidarische Gemeinschaft organisierte zahlreiche Veranstaltungen und luden die Pfarrangehörigen zu kirchlichen und geselligen Veranstaltungen ein. Der Frauenbund beteiligte sich am Pfarrfest und Bartholomäusmarkt, an der Fronleichnams-Prozession, an Andachten und Oktoberrosenkränzen. Die Überraschungsfahrt führte in den Bayerischen Wald zur Wallfahrtskirche "Weißenstein" und sehr gut angenommen wurden der italienische Abend mit mediterranen Speisen und die Pfarrwallfahrt zum Grab von Anna Schäffer. An der Fahrt zur Straußenfarm im Rahmen des Ferienprogramms beteiligten sich zahlreiche Kinder. Guten Anklang fanden die Bastelabende, Ausflüge und besonders der Verkauf von geflochtenen Getreide-Herzen und Kräuter-Büschl. Vorzügliche Stimmung war beim Kirchweihabend mit der Zoigl-Blosn angesagt. Mit den Neuaufnahmen von 16 Frauen in die Gemeinschaft und einer Adventfeier, sowie mit dem Frauentragen konnte das Vereinsjahr erfolgreich beendete werden. 
Die Kassenprüferinnen Katharina Rossmann und Gertraud Bauer bescheinigten eine ordentliche Kasse und die Mitglieder erteilten einstimmig die Entlastung. Erfreut über die Aktivitäten des Frauenbundes und die Bereitschaft einiger Frauen zur Kandidatur auf den Wählerlisten für den Gemeinde- und Pfarrgemeinderat zeigte sich Bürgermeister Reiner Gäbl. Der gute Besuch bei der Jahreshauptversammlung weise auf einen gut funktionierenden Verein hin. Das Marktoberhaupt dankte der Vorstandschaft und den Mitgliedern für die Gestaltung einer lebendigen Gemeinde und für das breite Angebot. Besonders erfreut war Pfarrer Erwin Bauer über die gezeigte ehrenamtliche Motivation in der Pfarrei. Der Seelsorger dankte für die Spenden an kirchliche Einrichtungen und für die Unterstützung. Die Frauen scheuen laut Pfarrer Bauer weder Mühen noch Zeit und leisten in ihren Ehrenämtern zum Segen der Pfarrei wertvolle Dienste. Die Vorsitzende Ida Brenner dankte abschließend der Vorstandschaft, den Beisitzern und allen Helferinnen für die Unterstützung und bat um Beistand beim Tragen der Vereinsfahne. Das Banner tragen derzeit erste Vorsitzende Ida Brenner, zweite Vorsitzende Beate Roth und Beisitzerin Inge Freisleben. "Weitere Frauen zum Tragen der Fahne wären hilfreich" fügte Brenner an. Ein Dank ging an alle Spender, an die fleißigen Hausfrauen für die Backspenden und an alle Helferinnen bei Veranstaltungen. Nicht zuletzt schätzte Vorsitzende Brenner die gute Zusammenarbeit mit Geistlichen Beirat Pfarrer Bauer, der für den Frauenbund stets ein "offenes Ohr" habe. Mit dem Hinweis auf den Ausbutterabend am 21.2. im Pfarrheim endete die Mitgliederversammlung. Von Karl Ziegler

 

 

 

Das Lebenselixier "Wasser", landestypische Speisen und Pflanzen stellte der katholische Frauenbund beim Weltgebetstag "Hoffnung für Ägyptische Frauen" ins Rampenlicht. Auf einem reichlich gedeckten Tisch wurden nach dem Wortgottesdienst unter anderen die Nudelspeise "Om Ali" und eine ägyptische Kartoffelsuppe serviert. 
Die Vorstandschaft hatte sich im Pfarrheim auf den regen Besuch am Weltgebetstag mit zeitaufwendigen Kochen und Backen bestens vorbereitet. Da Wasser eine gefährdete Ressource in Ägypten, dem wasserärmsten Land ist, stand das wichtige Element nicht nur bei der Dekoration im Rampenlicht. Im Pfarrsaal versinnbildlichte ein kleiner Brunnen und bunte Tücher den Wasserlauf des Nils und die durch Wasser aufblühende Landschaft. Zu Beginn stand ein von ägyptischen Christinnen verfasster Wortgottesdienst, in dem die Frauen für Frieden und Gerechtigkeit, sowie für die Menschenrechte insbesondere für Frauen und Mädchen in Ägypten beteten. An das lebenswichtige Wasser auf der Sinai-Halbinsel wurde in Liedern und Gebeten erinnert und mit dem Lied "Yarabba ssalami" Gott um den Frieden für die Völker ersucht. Beim Singen stärkte Martina Brenner auf dem Keyboard und der Kirchenchor die Mitglieder des Frauenbundes. Nicht zuletzt signalisierten die Frauen mit dem Papstlied "Wer glaubt ist nie allein" ihre weltweite Solidarität mit der ägyptischen Bevölkerung. Im Anschluss reichte die Vorstandschaft den Anwesenden die arabische Hack-Reispfanne "Om Ali", eine ägyptische Kartoffelsuppe und leckeren Thunfisch-Reissalat. Wie bei den Ägyptern gab es zu den Gerichten Fladenbrot und zu ägyptischen Amun (Tee) mit Granatapfel Honig ägyptischen Mohnkuchen. Mit "sehr gut" und "lecker" bewerteten die Gäste die Speisen und honorierten damit die aufwendigen Vorbereitungen der Vorstandschaft. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner allen für die Anwesenheit, dem Kirchenchor und den Helferinnen für die Unterstützung. Von Karl Ziegler 


Der katholische Frauenbund bastelte aus Weidengewächsen und Birkenreisig verschiedene Palmprodukte und pflegt mit dem Verkauf am Palmsonntag einen alten Brauch. Die Vorstandschaft und Mitglieder nahmen sich an zwei Basteltagen im Pfarrheim "Sankt Marien" wiederholt reichlich Zeit, um mit flinken Frauenhänden, Heißklebepistole und Basteldraht Palmbuschen zu binden. Eine tolle Kreation sind die Holzkreuze mit den bunten Eiern und den Palmkätzchen. Andere kleine Kreuze aus Holz wurden mit Birkenreisig geschmückt und eine reichliche Auswahl an verzierten Kerzen bereichern das großartige Angebot. Das gefertigte Bastelwerk umfasst etwa 250 Palmprodukte und zudem eine Menge an Osterkerzen. Die österlichen Dekos werden am Sonntag nach den Gottesdiensten, die um 8.30 und 10.30 Uhr beginnen, an interessierte Pfarrangehörige verkauft. Am Pfarrheim findet vor der sonntäglichen Messfeier um 8.30 Uhr durch Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph die Palmweihe statt. Im Anschluss zieht die Palmprozession in die Pfarrkirche. "Bei schlechten Wetter findet der Kirchenzug in der Kirche statt" fügte Pfarrer Bauer an. In der Familienmesse um 10.30 Uhr findet die Prozession in der Kirche statt und es werden auch hier Palmzweige gesegnet. Im Anschluss an die Messfeiern erhofft sich die Vorstandschaft vom Frauenbund viele potentielle Käufer, die mit den gesegneten Palmprodukten ihre Wohnungen österlich zum Frühjahr dekorieren können. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner allen Frauen für den Beistand beim Basteln und allen Käufern für die Unterstützung. Von Karl Ziegler aus Eslarn



 

 

 

Der erste Ausbutterabend des katholischen Frauenbundes im Pfarrheim "Sankt Marien" konkurrierte zwar mit der Faschingsprunksitzung im fränkischen Veitshöchheim im Fernsehen, trotzdem meldete die Vorstandschaft um Ida Brenner einen guten Besuch und beste Stimmung. Im Gegensatz zu den Franken bewiesen die Frauen in der Oberpfalz nach der leckeren Kost bei stimmiger Musik und Tanz stärkere Ausdauer und feierten bis nach Mitternacht.
Beim Ausbutterabend des Frauenbundes garantierte die Hausband des Frauenbundes "Hansenfreunde" mit bekannten Melodien und Liedern zum Mitsingen beste Unterhaltung. Die vier Hobbymusiker stellte die Vorsitzende Ida Brenner als hauseigene Frauenbundband vor. Gespannt warteten die Mitglieder auf die Verarbeitung von einigen Litern Rahm in einem originellen Butterfass. Abwechselnd stampften die Mitglieder der Vorstandschaft in einheitlichem Outfit im musikalischem Takt kräftig den Rahm, so das sich im Holzfassl allmählich die Butter bildete. Jeder durfte natürlich mitarbeiten, denn das Stampfen ging mit der Zeit immer schwerer, da die Butter fester wurde. Beim Anblick der fleißigen Ausbutterer erinnerten sich vor allem die älteren Gäste an längst vergangene Zeiten, wo das Herstellen von Butter in den Bauernstuben gute alte Tradition war. Die hergestellte Butter wurde wie früher geformt und die frische Butter wie beim Frauenbund mit Erdäpfeln und deftigen Bauernbrot gereicht. Das frische Brot stammte aus dem Backofen der Familie Kaiser und zum echten Stuckerbrot reichten die Helferinnen leckeren Quark und frische Buttermilch. Beim Verzehr kamen die Gäste regelrecht ins Schwärmen und bereuten nicht, dass sie die fränkische Sitzung aus Veitshöchheim versäumt hatten. "Diese wird wiederholt, aber der Ausbutterabend nicht" begründeten viele ihre Anwesenheit. Nicht zuletzt las Doris Wild geschminkt als Maus eine Geschichte vom Leben einer armen Kirchenmaus vor, die in einer großen, aber kalten Kirche lebt und dort wenig zu fressen hat. Auch für die Maus kam es zu einem Happyend und leckerer Kost. Im Anschluss stimmte die gute Hausmusik unermüdlich zahlreiche Lieder zum Tanzen an und die Besucher erlebten bis nach Mitternacht einen vergnügten Abend. Bild und Text Karl Ziegler


 

 

Das "Frauentragen" in der Adventzeit hat in der Pfarrei eine langjährige Tradition. Die Patenschaft für das in Eslarn festverwurzelte Brauchtum übernimmt alljährlich der katholische Frauenbund. Im Mittelpunkt stehen zwei in einem gezimmerten Holzkästchen gesegnete Marienfiguren. Am ersten Adventsonntag übergab Pfarrvikar Benny Joseph die "Bogenberger Madonnen" im Rahmen des Familiengottesdienstes traditionell den beiden Frauenbundvorsitzenden Ida Brenner und Beate Roth. In der Adventzeit wandert "Maria in der Hoffnung" von Haus zu Haus und die aktiven Teilnehmer geben der Muttergottes symbolisch nicht nur eine Herberge, sondern feiern anhand der mitgegebenen Texte zudem einen kleinen Hausgottesdienst. Der schöne christliche Brauch wird auch "Herbergssuche Unserer Lieben Frau" genannt. Vor 2000 Jahren waren die Türen für Maria und Josef noch verschlossen. Mit dem Frauentragen soll den Menschen die Verkündigung der Geburt Jesu näher gebracht und symbolisiert werden, dass alle Türen für die Heilige Familie offen stehen. Anhand der beiliegenden Vorlage gestalten die Empfänger der Madonnen die Zeit der Erwartung auch geistlich. In dem Zusammenhang lädt der Frauenbund am 16.12. um 19 Uhr zu einem Gebetsabend zum Frauentragen ins Pfarrheim ein. Damit wird an die 2000-jährige Geschichte erinnert, wo "Maria in der Hoffnung" in der Adventzeit vergeblich eine Herberge suchte. Im Rahmen der Christmette an Heilig Abend feiert die Pfarrei die feierliche Rückkehr der Bogenberger Madonnen und in der Nacht die Geburt Jesu. 




Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn 

 

 

 

Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth nahm der katholische Frauenbund zum Anlass, um in der Pfarrkirche 16 neue Mitglieder und darunter das 200. in den Reihen der Frauen willkommen zu heißen. Ein Dank für den Beitritt kam von Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Benny Joseph und von Bezirksvorsitzender Angela Bodensteiner aus Waldthurn. Im Namen der katholischen Vereinigung überreichte Vorsitzende Ida Brenner als visuelles Erkennungszeichen jedem Neumitglied einen blauen Frauenbundschal.
Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth wurde gleichzeitig in Erinnerung an alle verstorbenen Mitglieder des Frauenbundes gelesen. Im Vereinsjahr verstarben Maria Meier, Mathilde Forster, Barbara Brenner, Helga Dimper, Anneliese Grötsch, Maria Hansl, Adelheid Kleber und Betty Lang. Die Messfeier zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer in Konzelebration mit Pfarrvikar Benny Joseph und die musikalische Umrahmung übernahm die gemischte Schola. Der Geistliche Beirat Pfarrer Bauer erinnerte an das kurze Leben der Heiligen Elisabeth, die ihre Macht und Güter in ein Hospital für arme Menschen steckte, in Armut und Demut lebte und bereits mit 24 Jahren verstarb. Wie die Heilige steht auch der aktive Frauenbund für Nächstenliebe und für die Treue zur Kirche und ohne das Engagement gäbe es vieles in der Pfarrei nicht. Den neuen Mitgliedern dankte Pfarrer Bauer für die Bereitschaft zur Mitarbeit und Bezirksvorsitzende Angela Bodensteiner begrüßte alle einzeln in der Gemeinschaft mit Handschlag. Einen blauen Schal als Willkommensgeschenk von der Vorsitzenden Ida Brenner erhielten Sabine Bauriedl, Claudia Balk, Waltraud Brenner, Renate Gleißner, Gunda Hölzl, Marion Kleber, Anja Merold, Doris Michl, Ines Schösser, Silke Singer, Tanja Zierer, Pia Bauriedl, Silvia Dierl, Roswitha Süß, Eva Winter und Monika Karl. Die besiegelte Zusammengehörigkeit der langjährigen und neuen Mitglieder dokumentierten am Altar Vorstandsmitglied Ingrid Höllerl und das 200. Mitglied Doris Michl mit dem Zwiegespräch "Miteinander verbunden". Die Frauenbundfrau und das neue Frauenbundmitglied erzählten vom Gemeinschaftsgeist, dem Wir-Gefühl und dem Segen der Verschiedenheiten. Die Unterhaltung endete mit der Bitte an Gott um Geduld, Herzlichkeit und Güte: Damit wir miteinander zum Segen werden. Nach den 16 Neuaufnahmen überschreitet der katholische Frauenbund erneut die 200er Marke und zählt derzeit 206 Mitglieder. Beim geselligen Beisammensein im Pfarrheim erinnerte Bezirksvorsitzende Bodensteiner an die Gründung, Zusammensetzung und Aufgaben eines Frauenbundes. Dem Ehrengast aus Waldthurn dankte Vorsitzende Ida Brenner mit einen handgefertigten Holzstern. 



Bild Brenner und Text Karl Ziegler aus Eslarn 

 

 

Im Rahmen des Kinderferienprogramms erlebten 36 Kinder und 20 Erwachsene mit dem katholischen Frauenbund hautnah kleine und große Straußtiere und hörten vieles über die Aufzucht, Haltung und Vermarktung. "Bewundern sie auf über 2 Hektar unsere afrikanischen Freunde und verschaffen sich einen Einblick in die traditionelle Landwirtschaft mit vielen weiteren heimischen Tieren" begrüßte Karin Franz die Abordnung aus Eslarn.

Die Busfahrt nach Kotzenbach in Püchersreuth spendierte der Frauenbund und die Kinder konnten sich bei den sommerlichen Temperaturen zudem vor Ort über ein Gratiseis freuen. Lediglich der geringe Eintritt zur 2001 von Harald und Karin Franz aus einem Bauernhof umgestalteten Straußenfarm mussten die Mitfahrer selbst tragen. "Anfangs hatten wir nur einen schwarzen Hahn und drei graue Hennen und mit der Zeit wuchs die Farm zu einer stattlichen Zucht an" erzählte Karin Franz. Im 30 Hektar großen Betrieb gibt es rund 100 imposante Hennen und einige stattlichen Hähne, sowie ein große Anzahl an Küken und Jungtieren. Die hautnahe Begegnung mit einem Strauß wurde vor allem für die Mädchen und Jungen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Weglaufen von einem Strauß ist aufgrund seiner Schnelligkeit von etwa 70 km/h zwecklos. Deshalb stand zwischen Gästen und Tieren ein Schutzzaun und nur die Jungtiere konnten näher bestaunt werden. Früher waren in erster Linie Leder und Federn und heute vor allem das Straußenfleisch gefragt. "Die Straußprodukte sind vielfältig und bringen für die Verbraucher viele Vorteile wie mageres, schmackhaftes Fleisch und verschiedene Wurstsorten." Die genügsamen und anpassungsfähigen Nutztiere werden zu Eierlikör, Nudeln, Speise- und Dekoeiern, Seife und Handcremes verarbeitet. Eine Handtasche aus echtem Straußenleder kostet über 1000 Euro. Im umgebauten Schweinestall gab es bei gemütlicher Atmosphäre Kaffee und Kuchen und tolle Schnappschüsse aus über 10-jähriger Sraußenhaltung auf der Leinwand zu sehen. Vor den Augen der Kinder wurde ein großes Straußenei zubereitet und von den kleinen Besuchern mit Genuss verzehrt. "Für die gleiche Menge wären insgesamt 25 Hühnereier erforderlich gewesen." Im Namen der Kinder und Erwachsenen dankte Frauenbund-Vorsitzende Ida Brenner der Inhaberin der Farm für die eindrucksvolle Führung und allen Mitreisenden für die Unterstützung. Bild: Frauenbund, Verfasser Karl Ziegler

 

 

 

 

Das reichlich mit italienischen Speisen bestückte Büfett war mehr Wert als der Unkostenbeitrag, stellten die Teilnehmer beim italienischen Abend im Pfarrheim zufrieden fest. Der Einladung des katholischen Frauenbundes ins Pfarrheim zum ersten kulinarischen Ausflug nach Italien waren rund 90 Frauen gefolgt, darunter auch einige Männer. Die Vorstandschaft um erste Vorsitzende Ida Brenner und Stellvertreterin Beate Roth haben den kulinarischen Festschmaus bestens organisiert und ein rühriges Team sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Zuvor mussten die Helferinnen in ihren heimischen Küchen die vielfältigen Speisen und im Pfarrheim ein buntes Büfett vorbereiten. Mit einem guten Abend "Buonasera" hieß die Vorstandschaft alle zum kulinarischen Ausflug nach Italien willkommen. "Mit diesem enormen Zuspruch hatten wir nicht gerechnet" stellte Brenner fest. Delikat angerichtet wartete ein großes Büfett mit Vor- und Hauptspeisen, sowie einer ausgiebigen Auswahl an Delikatessen auf die hungrigen Besucher. Bereits bei den Vorspeisen lockten Käseroulade, Zucchine-Quarkrollen, Tomatenmozarella und Thunfischnudelsalat und zur Hauptspeise verschiedene Pizzas, Lasagne, Calzonetaschen, Penne mit Schinken-Sahne-Soße und Tortellini mit Tomatensoße. Liebevoll und köstlich zubereitet waren nicht zuletzt die Nachspeisen wie Tiramisu, 3-Tage-Torte, Joghurtbombe und Panna-Cotta-Creme. Auf dem Menüvorschlag des Frauenbundes standen weitere Leckerbissen, zu denen die Damen Rot- und Weißwein, sowie zum Abschluss Ramazotti, Grappa und Amaretto-Likör reichten. Die Spezialitäten der mediterranen Küche, die außer den Pizzas ehrenamtlich und unentgeltlich von den Mitgliedern des Frauenbundes zubereitet wurden, hatten ein Aroma, das nach Sonne und Urlaub schmeckte. Bereits beim Anblick fühlten sich viele nach Italien versetzt und ließen sich die italienische Lebensweise lecker über dem Gaumen zergehen. Einen Eindruck vom italienischen Abend machte sich nicht zuletzt Pfarrer Erwin Bauer mit kirchlichen Gremien. Bilder Frauenbund, Text Karl Ziegler

 

 

 

 

 

 

Ein komplett neues Führungsgremium mit Vorsitzender Ida Brenner und Stellvertreterin Beate Roth übernimmt die Aufgaben im Zweigverein des katholischen Frauenbundes. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung belegten die 50 Mitglieder mit einhelligen Wahlergebnissen beispielhaften Zusammenhalt. "Ich bin seit zehn Jahren geistlicher Beirat im Frauenbund, aber so viele Frauen bei einer Versammlung habe ich selten gesehen" so Pfarrer Erwin Bauer. Die Gespräche und das Engagement im Vorfeld durch den Pfarrgemeinderat haben sich laut Pfarrer Bauer damit gelohnt.

Eine gewaltige "Frauen-Power" mit 50 Mitgliedern bestätigte am Mittwoch in der außerordentlichen Mitgliederversammlung des katholischen Frauenbundes den starken Willen für eine Fortführung. Die letzte Sitzung musste ohne Vorstandschaft ergebnislos abgebrochen werden. Die erstmalige Anreise von Regensburg nach Eslarn ins Pfarrheim "Sankt Marien" habe sich laut Diözesanvorsitzender Elisabeth Popp durch den Zuspruch bereits gelohnt. Die bisherige Ortsvorsitzende des Zweigvereins, Maria Meier, begrüßte unter den zahlreichen Mitgliedern nicht nur die Dienststellenleiterin Popp von der Diözesangeschäftsstelle, sondern zudem Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Benny, Bezirksvorsitzende Angela Bodensteiner und nicht zuletzt Bürgermeister Reiner Gäbl. Mit der Anwesenheit dokumentierten die zahlreichen Ehrengäste ihren Rückhalt zum Frauenbund und die Wichtigkeit zum Fortbestand. "Mein Herz schlägt bei dieser großartigen Beteiligung vor Freude und die Gespräche und Mühen im Vorfeld haben sich bestens gelohnt" stellte Pfarrer Bauer fest. Dass der Frauenbund dem Ortspfarrer nicht gleichgültig ist, belegen der Aufruf im Pfarrbrief und die durch Pfarrgemeinderatsprecher Roland Helm und der ehemaligen Vorsitzenden Käthe Rossmann einige Tage zuvor unternommen Gespräche. Eine vorliegende Vorschlagsliste mit möglichen Namen für die einzelnen Ämter bestätigten die Ergebnisse des Dialogs. "Die beiden haben sehr engagiert die vom Glauben geprägten Netze ausgeworfen und bereitwillige Damen für die Vorstandschaft gefunden" lobte Pfarrer Bauer. Sozusagen Premiere feierte Diözesanvorsitzende Elisabeth Popp mit ihrem ersten Besuch in Eslarn. "Wir haben in Regensburg die Signale vernommen, dass der Zweigverein in Eslarn mit über 200 Mitgliedern ohne Vorstandschaft ist und da läuten bei uns lautstark die Alarmglocken." Die Leiterin der Diözesangeschäftsstelle wisse über die Schwierigkeiten der Frauen, neben den familiären und beruflichen Aufgaben zudem noch Tätigkeiten in Vereinen zu übernehmen. "Die Aufbauarbeiten des seit 1971 bestehenden Frauenbundes und die unzählig eingebrachten Stunden sollten aber nicht umsonst gewesen sein." Frau Popp appellierte an die Frauen, im Zweigverein Verantwortung zu übernehmen und dankte für die positiven Signale im Vorfeld. Eine Brücke vom Zweigverein in Eslarn zur Diözesangeschäftsstelle nach Regensburg baute die Vorsitzende mit der Geschichte von einer kleinen Schiffsschraube, ohne die das große Räderwerk und das Schiff nicht funktionieren könnte. Einen Dank für die gesellschaftspolitisch großartige Arbeitsleistung und einige mutmachenden Worte richtete zudem Bürgermeister Reiner Gäbl an die anwesenden Frauen. "Eine so starke Organisation sollte weiter bestehen und daher bitte ich um Übernahme eines Ehrenamtes im Frauenbund." Das Marktoberhaupt lobte das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Unterstützung durch die Diözese und Bezirksvertretung. 

Die Wahlleitung legten die Frauen in die bewährten Hände der Diözesanvorsitzenden Elisabeth Popp, die von Pfarrer Bauer und Pfarrvikar Benny unterstützt wurde. Ein besonderer Dank für die hervorragende Arbeit ging vorab an die bisherige Vorstandschaft mit den beiden Vorsitzenden Maria Meier und Gertraud Reindl, Schatzmeisterin Angelika Wild und Schriftführerin Barbara Pöllmann, sowie an alle Beisitzer. Im Anschluss konnte sich das Wahlgremium über eine reibungslose Wahl und über einhellige Stimmergebnisse freuen. Gewählt wurden zur Vorsitzenden Ida Brenner, 2. Vorsitzenden Beate Roth, Schatzmeisterin Elfriede Baier, Schriftführerin Barbara Pöllmann, 2. Schriftführerin Brigitte Warta, zum geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer, zu Kassenprüferinnen Käthe Rossmann und Gertraud Bauer. Die Vorstandschaft als Beisitzer unterstützten Gertraud Reindl, Inge Freisleben, Ingrid Höllerl, Roswitha Fürtsch und Carmen Floss. Den Zweigverein als Delegierte beim Verbraucherservice im KDFB e.V., der Berufsvertretung von Haus- und Familienfrauen, vertritt Maria Stephan. "Ich danke allen für die Übernahme eines Ehrenamtes und bitte alle Mitglieder Ihren Frauenbund bei allen Tätigkeiten zu unterstützen, den es macht Spaß miteinander etwas zu schaffen" dankte Wahlleiterin Elisabeth Popp für die beispielhafte Einigkeit im Zweigverein und wies auf einige Aktionen in der Diözese hin. Ein Dank für die unkomplizierte Wahl kam nicht zuletzt von der Bezirksvorsitzenden Angela Bodensteiner. "Ich wünsche dem Zweigverein ein gutes Miteinander, der Vorstandschaft stets ein offenes Ohr und einen Blick für die Wünsche der Mitglieder" fügte Bodensteiner an. Ein Vergelt´s Gott zum Ende der solidarischen Mitgliederversammlung kam von Pfarrer Erwin Bauer und mit "unser Frauenbund" unterstrich der Geistliche das wiederentdeckte "Wir-Gefühl" im Frauenbund. Text und Bild: Karl Ziegler aus Eslarn  

 

 

 

Soziales und ehrenamtliches Engagement in Organisationen und Vereinen standen bei Berta Wildenauer jahrzehntelang im Mittelpunkt ihres rührigen Lebens. Zu den vielen Auszeichnungen folgte kürzlich die Ernennung zum Ehrenmitglied im Zweigverein des katholischen Frauenbundes. Den einstimmig gefassten Beschluss und die Ehrenurkunde an die 90-Jährige überreichten Vorsitzende Maria Meier und Schatzmeisterin Angelika Wild. "Als Dank und Anerkennung für die hervorragende Mitarbeit zum Wohle des katholischen deutschen Frauenbundes wird Berta Wildenauer heute die Ehrenmitgliedschaft des Zweigvereins Eslarn verliehen." 
Die Ernennung zum Ehrenmitglied kam trotz Ankündigung des häuslichen Besuchs für die 90-jährige Berta Wildenauer überraschend. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Maria Meier und Schatzmeisterin Angelika Wild für die 34-jährige Treue zum Zweigverein und überreichten mit dem Datum 13.1.2012 die Ehrenurkunde. Damit war der Freitag der 13. für Berta Wildenauer sozusagen ein Glückstag. Aber auch für den katholischen Frauenbund ist ihre Mitgliedschaft ein Glücksfall. In einer kurzen Rückschau würdigte Vorsitzende Meier die ehrenamtlichen Leistungen. "Die hast von 1978 bis 1996 insgesamt 18 Jahre lang als Vorsitzende den Zweigverein vorzüglich geleitet und ab 1996 einige Jahre das Amt der Schriftführerin übernommen." In ihrer Amtszeit wurde mit Eugenie Göppl das 200. Mitglied willkommen geheißen und 1982 das Pfarrheim "Sankt Marien" durch Weihbischof Karl Flügl eingeweiht. Als besonderer Tag ging die Weihe der Vereinsfahne im Mai 1989 in die Geschichtsbücher des Frauenbundes ein. Im Jahre 1990 beteiligten sich die Mitglieder an der Primizfeier des Primizianten Theo Schmucker und an den Feierlichkeiten der 300-Jahrfeier der Pfarrkirche. Mit Spenden unterstützte der Frauenbund die Innenrenovierungen der Kirche und mit körperlicher Anstrengung sorgten die Frauen für Hochglanz. Regen Anteil nahm der Frauenbund 1992 an der Primizfeier von Kaplan Martin Rupprecht. Die inzwischen 90-Jährige kann im Frauenbund inzwischen auf eine 34-jährige Geschichte zurück blicken. "Über die Arbeit redet man nicht, man hat das gerne gemacht" beantwortet Berta Wildenauer bescheiden die Lobrede. Das soziale Engagement reicht bis in die Kriegjahre zurück, wo sie ab 1943 als 22-Jährige mit der Einberufung beim Roten Kreuz im Reserve-Lazarett und nach Kriegsende als Schwesternhelferin im Kreiskrankenhaus arbeitete. Die beruflichen Vorkenntnisse als Krankenschwester halfen Berta Wildenauer von 1980 bis 1995 bei der Leitung der Pfarrcaritas. Gemeinsam mit sechs Frauen übernahm sie die Pflege alter und kranker Menschen, engagierte sich in kirchlichen Vereinen, insbesondere im katholischen Frauenbund. Das soziale Engagement und die Entbehrungen wurden am 25.4.1996 mit der Verleihung der Bundesverdienstmedaille belohnt. Eine weitere Auszeichnung erhielt Frau Wildenauer für ihre ehrenamtliche Mitarbeit im katholischen Frauenbund nach 18-jähriger Leitung und vier Jahren Schriftführerin mit der goldenen Ehrennadel vom katholischen Diözesanverband. Die Elisabeth-Medaille in einer Schatulle im Wohnzimmer weist nicht zuletzt auf die hervorragenden Caritas-Sammelergebnisse in 21 Jahren hin. Besonders dankbar zeigt sich Berta Wildenauer über die Pflege ihrer Nichte Berta Füßl, die sich gemeinsam mit der häuslichen Caritas Krankenpflege weiterhin vorbildlich um das neue Ehrenmitglied des katholischen Frauenbundes kümmern wird. 

Text und Bild Karl Ziegler

 

 

 

"Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe von Hingabe" zitierte geistlicher Beirat Pfarrer Erwin Bauer den französischen Schriftsteller Antoine Marie Roger Vicomte de Saint-Exupéry und lobte gleichzeitig das rührige Engagement des katholischen Frauenbundes. Die wertvolle Arbeit der Frauen in der Pfarrei würdigten in ihren Grußworten Bezirksvorsitzende Angela Bodensteiner und Bürgermeister Reiner Gäbl. Im Rahmen der Jahresversammlung wurden 13 langjährige Mitglieder mit silbernen und goldenen Ehrennadeln geehrt und Berta Wildenauer und Katharina Götze zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Die Bedeutung des katholischen Frauenbundes in der Pfarrei unterstrichen bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim "Sankt Marien" 38 anwesende Frauen und insgesamt 211 im Frauenbund organisierte Mitglieder. In einer Gedenkminute erinnerten sich die Frauen an die verstorbenen Mitglieder Rita Forster, Anna Kleber, Erika Landgraf, Theresia Pemsl, Gunda Preßl, Maria Rauch, Margareta Smit, Maria Voit und Theresia Wolf. Insgesamt fünf sind aus dem Frauenbund ausgetreten, bedauerte Vorsitzende Maria Meier. Auf ein arbeitsreiches Jahr mit 10 Vorstandsitzungen und 18 Aktionen blickte Schriftführerin Barbara Pöllmann zurück. Die Frauen feierten Fasching, luden zum Fastenessen, Basteln, Ausflügen und Adventbasar ein. Selbstverständlich ist die Beteiligung bei kirchlichen Veranstaltungen, an Messfeiern und Andachten, sowie Spenden an kirchliche Einrichtungen. Herausragend waren die Fronleichnamsprozession, das Pfarrfest und das 30-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Erwin Bauer. Der Geistliche Beirat wurde am frühen Morgen mit einem Blumenteppich, einer wahren Meisterleistung der Frauen, überrascht. Eine Abordnung nahm am Bezirkstag in Schönsee und an der Bezirksbildungskonferenz in Vohenstrauß teil. Nach dem ausführlichen Rückblick bescheinigten die Kassenprüferinnen Gerti Bauer und Käthe Rossmann ihrer Schatzmeisterin Angelika Wild eine ordentliche Buchführung. Der Financier informierte zudem über die Preiserhöhung beim Frauenbundschal. Nicht zuletzt dankte die Vorstandschaft dem Ehrenmitglied und der Fahnenträgerin Maria Gollwitzer für ihren rührigen Einsatz.
"Die Frauen haben Mühen auf sich genommen und leisten in der Pfarrei zum Segen vieler eine wertvolle Arbeit." Die Bezirksvorsitzende Angela Bodensteiner aus Waldthurn hob die zahlreichen kirchlichen und geselligen Aktionen hervor und dankte den langjährigen Mitgliedern für die Treue. "Ich danke dem Vorstandsteam für ihren persönlichen Einsatz und allen Mitgliedern für ihr Mittun". Zudem könne der große Verband als starke Gemeinschaft am Aufbau einer friedlichen, gerechten Gesellschaft und einer lebendigen Kirche mitwirken und gemeinsam für eine lebenswerte Welt sorgen. Die Anwesenheit vieler Mitglieder, die Ehrung von 13 Frauen und zwei Ernennungen zu Ehrenmitgliedern belegen die Rührigkeit der Vorstandschaft. "Die Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung des Diözesanverbandes" übermittelte Bodensteiner die Gratulationen der Diözesanvorsitzenden Elisabeth Popp und des Bezirksverbandes Vohenstrauß. Da Berta Wildenauer aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr persönlich anwesend sein konnte, wurde sie im Rahmen eines Hausbesuch zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde Katharina Götze, die den katholischen Frauenbund als treues Mitglied durch ihre ständige Anwesenheit bei den Veranstaltungen und besonders finanziell kräftig unterstützt. Den neuen Ehrenmitgliedern und allen treuen Frauen gratulierte geistlicher Beirat Pfarrer Erwin Bauer, auch im Namen des anwesenden Kaplans Pfarrer Pennoraj, zu ihren Ehrungen und dankte für ihr Engagement. "Für jede Gemeinschaft ist es eine Freude, wenn langjährige Mitglieder geehrt werden." Der Seelsorger sprach von unterschiedlichen Talenten der Menschen, mit denen sich jeder innerhalb der Kirche und im Frauenbund einbringen könne. Der katholische Frauenbund biete mit ihren kirchlichen und geselligen Angeboten sowohl jüngeren als auch älteren Menschen reichliche Abwechslung und leiste laut Bürgermeister Reiner Gäbl damit einen Beitrag für eine lebendige Gemeinde. 
Mit der silbernen Ehrennadel nach 25 Jahren ausgezeichnet wurden Roswitha Fürtsch und Katharina Götze und die höchste Auszeichnung des Diözesanverbandes mit der goldenen Ehrennadel erhielten nach 40 Jahren Mathilde Bauer, Brigitte Ertl, Alice Forster, Maria Hansl, Rosa Kleber, Gertraud Konczalla, Anna Reindl, Maria Schmucker, Anna Brenner, Betty Lang und Gertraud Bauer.

Text und Bild Karl Ziegler

 

 

 

Der katholische Frauenbund pflegt seit Jahren als Pate das Brauchtum "Frauentragen". Am ersten Adventsonntag übergab Pfarrer Erwin Bauer die "Bogenberger Madonnen" im Rahmen des Familiengottesdienstes an die Frauenbundvorsitzenden Maria Maier und Gertraud Reindl. Im Mittelpunkt stehen zwei in einem gezimmerten Holzkästchen geweihte Marienfiguren. In der Adventzeit wandern die Statuen "Maria in der Hoffnung" von Haus zu Haus und die über 40 angemeldeten aktiven Teilnehmer geben der Muttergottes symbolisch nicht nur eine Herberge, sondern feiern anhand der mitgegebenen Texte zudem einen kleinen Hausgottesdienst. Daher wird der schöne christliche Brauch auch "Herbergssuche Unserer Lieben Frau" genannt. "Ich möchte alle einladen, den Advent geistlich zu gestalten, als eine Zeit der Erwartung, der Wiederkunft des Erlösers und eine sinnvolle Möglichkeit dazu ist das Frauentragen." Der Geistliche erinnerte an die über 2000-jährige Geschichte und dankte allen, die "Maria in der Hoffnung" Einlass gewähren. In den kommenden Wochen wandern die beiden Madonnen zu den angemeldeten Pfarrangehörigen und in der Christmette werden die Statuen wieder ins Gotteshaus zurück kehren. Text und Bild von Karl Ziegler 

Text und Bild Karl Ziegler

 

 

 

Kräuterbüschelverkauf
Der katholische Frauenbund organisierte auch in diesem Jahr den traditionellen Verkauf von Kräuterbüschel. Die Mitglieder trafen sich zum Binden der Kräutersträuße bereits Tage zuvor im Pfarrheim. Zum Bastelnachmittag brachten die Mitglieder reichlich Blumen, Kräuter und einige Äste von einem Buchsbaum mit. Im Rahmen der Festmesse anlässlich des Feiertages "Mariä Himmelfahrt" und des Patroziniums segnete Studentenpfarrer Hermann Eckl im Beisein von Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan und Diakon Rüdiger Fleischmann die Blumen und Kräuter in den zahlreich aufgestellten Körben. Die vielen Kräuter und Blumen bezeichnete der Priester als Zeichen der Vollendung und die Farbenpracht und Düfte wertvolle Gaben der Natur. "Gott schenkt uns all diese Dinge, seine Liebe und Freude." Im Anschluss an die Messfeier bot der katholische Frauenbund die Kräuterbüschel zum Kauf an. Trotz Regen drängten sich viele Frauen und Männer mit Schirmen nach den Sonntagsmessen am Stand und unterstützten mit dem Kauf von bunten Büschel die Aktion des Frauenbundes.
Anmerkung: Nach einer Entscheidung der Redaktion vom Neuen Tag wird über die Kräuter-Büschel-Aktionen im Neuen Tag nicht mehr berichtet.
Bild und Text von Karl Ziegler

 

 

 

 Die Überraschungsfahrt führte in die Fränkische Schweiz

Die Überraschungsfahrt des katholischen Frauenbundes erfreute sich enormer Beliebtheit und führte in die Fränkische Schweiz. Der Omnibus war mit knapp 50 Frauen, überwiegend mit Mitgliedern vom Frauenbund besetzt. Die einzigen männlichen Begleiter waren Pfarrer Erwin Bauer und der Busfahrer. Die Fahrt führte nach Sulzbach-Rosenberg und nach dem Mittagessen über Hersbruck vorbei an Betzenstein, Frankens kleinster Stadt. In Pretzfeld konnten die Gäste aus Eslarn die historischen Gebäude, Schlösser, Kirchen und restaurierten Wohnhäuser bewundern. Bekannt ist der Markt im Herzen der Fränkischen Schweiz wegen des größten zusammenhängenden Süßkirschenanbaugebietes Europas und der großen Kirschblütenplantagen. In einer bekannten Edelbrennerei hörten die Besucher alles über die Schnapsbrennerei und jeder konnte sich bei einer Verkostung über die hochprozentigen Obstbrände und Liköre, sowie Wissenswertes über die Herstellung informieren. Im Anschluss ging es nach Reifenberg zur idyllischen "Sankt-Nikolaus-Kirche", wo Pfarrer Erwin Bauer zu einer kurzen Andacht und Mesner Kraus zu einem geschichtlichen Rundgang einlud. Den weiteren Namen "Vexierkapelle" soll die Kapelle ihrem scheinbar ständig wandelnden Anblick verdanken. Zudem erinnern einige verbauten Mauerreste an eine mittelalterliche Burgkapelle und die Nikolaus-Kirche als Patron der Brautleute ist eine beliebte Hochzeitskirche. Den Abschluss fand die Fahrt im idyllisch gelegenen Dörfchen Moritz im Landkreis Forchheim, wo die Reisenden eine deftige Brotzeit angeboten bekamen. Bei der Heimfahrt dankte Vorsitzende Maria Meier allen für die Teilnahme und die Mitreisenden dem Frauenbund für die abwechslungsreiche Fahrt ins Blaue-

Text von Karl Ziegler, Bild von Pfarrer Erwin Bauer

Bild und Text Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn

Eslarn. Der Zweigverein des katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) feierte mit einem imposanten Kirchenzug und festlichen Gottesdienst das 40-jährige Gründungsjubiläum.

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Bild und Text von Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn

Eslarn. Die goldene Treuenadel für 40-jährige Treue zum katholischen Frauenbund konnten von den 23 Frauen der ersten Geburtsstunde nur noch 10 Gründermitglieder entgegen nehmen.

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