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Aktuelles
Geschehen

 

Italienischer Abend

Die zahlreichen Helferinnen um Frauenbundvorsitzende Beate Roth hatten bei den Vorbereitungen alle Hände voll tun umd die angekündigten rund 50 hungrigen Gäste zu bewirten. Von Vorspeisensalaten über Antipastigerichten durfte auch das italienische Traditionsgericht mit Tomate und Mozzarella nicht fehlen. Die Hauptgerichte aus Pasta mit verschiedenen Soßen und Pizzavariationen folgenten eine Auswahl an italienischen Nachspeisen. In der Küche tummelten sich rund zehn Helferinnen um für Nachschub und ausreichend Geschirr zu sogen. Bis spät in die Nacht konnten sich die Gäste an den dekorativ angerichteten Speisen laben. Unter den Mitgleidern des Frauenbundes waren auch zahlreiche Gäste die das Top-Angebot vom Preis von 9,50 Euro sich nicht entgehen lassen wollten. Hausmeister Willi Kleber sorgte im Vorfeld schon für ausreichend gekühlte Getränke und hatte die Kühlschränke gut bestückt.



 



Spende für Kirchenlautsprecheranlage

von Karl Ziegler aus Eslarn
Die aktive und finanzielle Unterstützung der christlichen Kirchengemeinschaft ist für die Mitglieder des katholischen Frauenbundes selbstverständlich. Über ein stattliches Weihnachtsgeld von 500 Euro vom Frauenbund für die Lautsprecher der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" durfte sich die Kirchenverwaltung freuen. Den Betrag für die Kirchenverwaltung überreichte Vorsitzende Beate Roth mit ihrem Vorstandsteam an Pfarrer Erwin Bauer. "Die Summe stammt aus den Reinerlösen vom Advent- und Barthlmarkt" erläuterte Stellvertreterin Inge Freisleben und Schatzmeisterin Ingrid Höllerl. In dem Zusammenhang dankte die Vorstandschaft vor allem den treuen Kunden für das gezeigte Interesse. Im Namen der Pfarrei würdigte Pfarrer Bauer die unermütlichen ehrenamtlichen Aktivitäten und die steten finanziellen Unterstützungen sozialer und kirchlicher Organisationen durch den Frauenbund. "Wir haben die Kirchenlautsprecheranlage mit einem finanziellen Aufwand von 4862,34 Euro technisch erneuert und da die Ausgaben von der Diözese nicht bezuschusst werden, sind wir über jede Spende dankbar." Dass das schönste kirchliche Jahresereignis das Fest der Überraschungen ist, erfuhr Pfarrer Bauer beim örtlichen Weihnachtseinkauf. "Am Kundenparkplatz überreichte mir ein anonym bleibendes Ehepaar für die Pfarrei 100 Euro." Die Tage zuvor hatte es bereits am Pfarrhaus geklingelt und ein anonym bleibender Rentner hatte in einem Kuvert 1000 Euro für die Kirche gespendet. "Die Pfarrei ist für jede kleine und große Spende dankbar und ich möchte allen für die finanzielle Unterstützung danken" fügte Pfarrer Bauer an.

 

 
Unterhemd-Brando vom Hammerweg
Liedermacher Hubert Treml glänzt mit oberpfälzer Mundart und strapaziert die Lachmuskeln der Gäste

Eslarn. Der katholische Frauenbund hatte im Pfarrheim "Sankt Marien" Hubert Treml, den König der Oberpfälzer Liedermacher- und Kabarettszene aus Regensburg zu Gast und verbuchte einen tollen Erfolg. Die Liebe zur Musik zeigte der leidenschaftliche Bühnenmensch den rund 70 Zuhörern aus der Region mit amüsanten Liedern im oberpfälzer Dialekt, egal ob gesungen oder auf seiner Gitarre und Mundharmonika gespielt. "Ab und zu schreibe ich auch ein Büchlein" stellte sich der Vollblutentertainer Hubert Treml dem Publikum vor. Die Veröffentlichungen in Buchform wie "Hawadehre" und "Du kannst mi gern hom" belegen die starke Zuneigung zu seiner Heimat. Die Lieder erinnern an die Tante-Emma-Läden, an die Öffnung der Grenze zu Tschechien und an so manche klassische Liebeserklärungen wie "I mog di", "i hab di gern" oder "Du taugst ins Kraut eine". Der Liedermacher verstand es von Beginn an die Zuhörer aktiv in seine Vorträge mit einzubinden und brachte tolle Stimmung in den Saal. Auf die zahlreich anwesenden Besucher prasselte mal erheiternd, mal nachdenklich oder gerührt ein wahres Feuerwerk an witziger Mundakrobatik und amüsanten Liedern im oberpfälzer Dialekt hernieder. Die einen erwärmten die Herzen, andere dagegen strapazierten das Zwerchfell. Egal ob mit der Gitarre oder im Zusammenspiel mit der Mundharmonika verstand es der Ausnahmekünstler mit seinen direkten Worten authentisch und äußerst lebendig die Besucher zu erheitern. Ein Gruss an seinen Geburtsort Weiden folgte mit dem "Unterhemd-Brando vom Hammerweg". Nicht unerwähnt blieben die Vorurteile der Landbevölkerung gegenüber einem "Stoderer" und mit dem Lied "Kirwakoucha" spielte Treml auf die "Islouer Kirwa" an. Für das bestens gelaunte Publikum war das erstmalige Gastspiel in Eslarn, das mit Leidenschaft, Wortwitzen, Power und Gefühlen garniert war, sehr unterhaltsam. Das hörenswerte Programm setzte sich im zweiten Teil nahtlos fort und war ein öffentlicher Ehrenerweis an die Oberpfalz. Mit "Schdodldierldoua" oder Schdodldouadierl (Stodl-Tor-Tür) belegte der Liedermacher die regionalen Unterschiede in der oberpfälzer Aussprache. Für ein gefälliges Zwischenprogramm sorgten Anton Moll mit seiner Quetschen und Marianne Ruf mit Gesang. Als Entertainer mit begleitenden Rhythmen versuchte sich nicht zuletzt Pfarrer Erwin Bauer. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Beate Roth für den Besuch und dem Entertainer Hubert Treml für die tolle Unterhaltung. Bild und Text von Karl Ziegler










Ohne Frauenbund wäre ein Ort um ein ganzes Stück ärmer
Treue und neue Mitglieder stärken Frauengemeinschaft

Eslarn. "Nur miteinander kann etwas geschaffen, Gutes erhalten und bewahrt werden und der Frauenbund sollte um jedes Mitglied kämpfen" stellte Bezirksvorsitzende Martha Bauer bei der Elisabethenfeier des katholischen Frauenbundes fest. Gleichzeitig dankte Bauer gemeinsam mit der Ortsvorsitzenden Beate Roth zahlreichen Mitgliedern für die Treue und einigen Frauen für den Beitritt zur Frauengemeinschaft.
Die Neuaufnahmen und Ehrungen am Namenstag der Heiligen Elisabeth von Thüringen haben für den katholischen Frauenbund bereits Tradition. In der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" erinnerte Pfarrer Erwin Bauer ans Leben der Heiligen, die in Armut und selbstloser Hingabe für Bedürftige und Kranke lebte und die Patronin des Frauenbundes ist. Bei der Elisabethenfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" lobte der geistliche Beirat im Beisein von Pfarrvikar Beatus den Frauenbund für den unermüdlichen Einsatz und die kräftige Unterstützung. Im Namen der Diözese und des Bezirks dankte Bezirksvorsitzende Martha Bauer dem Frauenbund für die tollen Ideen und Angebote. "Wertschätzen tut jedem gut und ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich." Die Damen im Zweigverein packen bei vielfältigen Anlässen kräftig mit an und lassen sich nicht lange bitten. "Diese beeindruckende Arbeit ist mit materiellen Werten nicht zu entschädigen." Die Bezirksvorsitzende sprach von ständigen Veränderungen und Herausforderungen, die sich auch der Frauenbund stellen müsse. Besonders im Landesverband und in der Politik kämpfen Mitglieder um den Erhalt sozialer Gerechtigkeit und um gerechte Renten für die Frauen. Auf Veränderungen nur zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, sei laut Martha Bauer wie "am Bahnhof stehen und auf ein Schiff warten". Gemeinsam mit Ortsvorsitzender Beate Roth dankte die Bezirksvorsitzende Bauer allen langjährigen Mitgliedern für die Treue und den neuen Mitgliedern für ihre Bereitschaft zum Beitritt in den Frauenbund. Eine rote Rose und einen blauen Schal als Erkennungszeichen der Frauengemeinschaft erhielten die Neumitglieder Elisabeth Gräbner, Mandy Stephan, Ingrid Krämer, Monika Singer und Johanna Schmid. Ebenfalls eine rote Rose und eine Ehrennadel in Silber oder Gold als Zeichen der Zugehörigkeit bekamen für 10-jährige Treue Christine Karl, für 20 Jahre Silvia Völkl, Michaela Riedl, Helga Merold, Alexandra Hummer, Ingrid Höllerl, Thea Gollwitzer und für 30 Jahre Christa Würfl und Hildegard Dobmeier. Ein besonderer Dank für 40 Treuejahre ging an Maria Schmid, Katharina Füssl, Edeltraud Hölzl und Käthe Grötsch. Im Anschluss kredenzte die rührige Vorstandschaft gratis eine Auswahl an deftigen Kürbis-, Gyros- und Gulaschsuppen und lud alle Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Bild und Text von Karl Ziegler


Finanzielle Hilfe für Kinder in Tansania
Frauenbund spendete 450 Euro

Der katholische Frauenbund unterstützt seit Jahren mit Spenden aus Erlösen von ehrenamtlichen Aktivitäten zahlreiche soziale und kirchliche Organisationen. Da den Müttern im Frauenbund besonders Kinder am Herzen liegen, übergab Vorsitzende Beate Roth mit Stellvertreterin Inge Freisleben und Schatzmeisterin Ingrid Höllerl im Rahmen einer Messfeier 450 Euro an das Kinderprojekt von Pfarrvikar Pater Dr. Beatus Urassa ALCP/OSS in Tansania. "Das Geld stammt aus dem Erlös vom Fastenessen" erläuterte Vorsitzende Beate Roth. In dem Zusammenhang dankte die Vorstandschaft vor allem den vielen interessierten Besuchern, die das Fastenessen zum Erfolg werden ließen. Damit die Spende im ostafrikanischem Land auch sicher und vollständig ankommt, dafür sorgt Pater Beatus im Rahmen seines anstehenden Heimatbesuches. Im Namen der Pfarrei würdigte Pfarrer Erwin Bauer die kräftigen Aktivitäten des Frauenbundes in der Pfarrei und die steten finanziellen Unterstützungen. "Das Geld ist bei den Kindern in Tansania bestens angelegt." Im Namen der Kinder in Tansania dankte Pfarrvikar Beatus für die stattliche Spende. Bild Pfarrer Bauer, Text Karl Ziegler

Maiandacht zu Ehren der Schutzfrau der Bayern
Mütter aus Eslarn beteten am Fahrenberg zur Gottesmutter
Die Maiandacht in der Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" war ein öffentlicher Ehrenerweis an die Gottesmutter. Beeindruckend begleitete die Schola mit Gesang die Andacht, die von den Mesnerinnen Waltraud Karl und Roswitha Fürtsch bestens vorbereitet wurde. "Eine würdige Gestaltung in einer herrlichen Wallfahrtskirche" fasste Pfarrer Erwin Bauer beeindruckt zusammen.
Die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes organisierte nach dem Motto "Mit Maria auf dem Weg" in der Wallfahrtskirche eine Maiandacht und lud am 801 Meter hohen Fahrenberg alle zu einen gemütlichen Kaffeeklatsch beim Bergwirt ein. Auf dem "Heiligen Berg der Oberpfalz" ist die Gottesmutter Maria seit dem 13. Jahrhundert allgegenwärtig und nicht nur im Jubeljahr "100 Jahre Patrona Bavariae" ein anziehendes Ausflugsziel. Die Verehrung der Gottesmutter Maria als Schutzheilige führte in Bayern zu vielen der Maria geweihten Kirchen. In Eslarn waren dies die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und am Fahrenberg die Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung", die vom Frauenbund als Ziel für eine Maiandacht ausgewählt wurde. Mit einem derartigen Interesse hatte selbst der katholische Frauenbund nicht gerechnet. Der Wolfomnibus war bis auf dem letzten Platz belegt, so dass spontan einige Mitfahrgelegenheiten in Autos organisiert werden mussten. In den Kreis mischten sich Mitglieder vom Frauenbund und "Goldenen Oktober", sowie Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrangehörigen. Die Frauenabordnung wurde bereits aus der Ferne von der vergoldeten Kupferstatue Maria, der Friedensmadonna, vom Dachfirst der Wallfahrtskirche aus begrüßt. Die Gläubigen bewunderten den barocken Hochaltar mit dem Gnadenbild, einer spätgotisch geschnitzten Marienstatue, und den von Engeln umgebenen Gott Vater und den Heiligen Geist. Auf die der Gottesmutter geweihten Kirche weisen an den Seitenaltären eine schreitende Maria, eine aufgezeigte Begegnung von Maria und Elisabeth und die Heilige Familie hin. Die mystischen Bilder im Gotteshaus wirken im Stillen auf die Betenden, die sich mit einigen Vaterunser und Ave Marias auf die Maiandacht einstimmten. Die Umrahmung in der Kirche übernahmen die Mesnerinnen und Lektorinnen Waltraud Karl und Roswitha Fürtsch. "Maria, alles möcht' ich dir erzählen, alle Sorgen, die mich quälen, alle Zweifel, alle Fragen, möcht' ich, Mutter, zu dir tragen" erinnerte Fürtsch an eines der ältesten Mariengebete und Waltraud Karl betete mit den Anwesenden für die Familien, Alleinstehenden, die Pfarreien und alle im kirchlichen Dienst tätigen Menschen. Die Schola mit den Sängerinnen Monika Lindner und Organistin Martina Brenner, sowie den Sängern Herbert Lanz und Michael Hammerl erwärmten mit älteren Marienliedern die Herzen der Mütter und ließen die Andacht zu einem musikalischen Marienwallfahrtserlebnis werden. Eröffnet wurde die Andacht mit "Sei gegrüßt Maria" und "Ich gehe, wenn ich traurig bin zur Mutter Gottes hin". Einen bleibenden Eindruck hinterließ vor allem das a-cappella vorgetragene Marienlied "Es blühen drei Rosen". Im herrlichen Gotteshaus ehrten die Frauen mit Gebeten und Gesängen die Gottesmutter Maria und die ergreifende Maiandacht endete mit "Glorreiche Königin" und "Segne du Maria", sowie mit "Maria liebste Mutter mein". Nach den herrlichen Eindrücken von der faszinierenden Wallfahrtkirche und der Hommage an die Gottesmutter klang das Treffen bei Kaffee und Kuchen im Berggasthof der Familie Weig gemütlich und unterhaltsam aus. Die Kosten für den Kaffee und den leckeren Kuchen übernahm der katholische Frauenbund, der damit allen Gästen, vor allem den Müttern nachträglich zum Muttertag für ihr Engagement dankte. Bild und Text Karl Ziegler



Frauenbundmitglied bastelte Herz mit weißen Rosen
Andenken an die Diözesanwallfahrt nach Amberg
Ein wunderschönes Herz mit weißen Rosen, Flieder und Reisig für die Diözesanwallfahrt bastelte das Vorstandsmitglied Carmen Floss vom katholischen Frauenbund und sorgte mit diesem Unikat nicht nur für einen tollen Hingucker, sondern zudem für ein Andenken an die Diözesanwallfahrt zum Mariahilfberg nach Amberg.
Die leidenschaftliche Bastelfrau des katholischen Frauenbundes, Beisitzerin Carmen Floss, opferte einige Stunden ihrer kostbaren Freizeit und bastelte für ihren Frauenbund ein wunderschönes Naturherz. "Ein Holzbrett hatte ich bereits zu Hause, so dass ich nur künstliche weiße Rosen, Flieder und Reisig besorgen musste." Nach dem das Herz aus dem Holzstück ausgesägt und mit weißer Farbe grundiert war, befestigte Carmen Floss noch Reisig, Rosen und Flieder und schon fertig war das Unikat. Mit der Aufschrift "Mariahilfberg KDFB Eslarn 27.05.2017" wies sie auf einen besonderen Tag für alle Zweigvereine hin. "Ich hatte zwar keine Zeit, um am Samstag persönlich mit nach Amberg zu fahren, aber für mich war wichtig, meinen Frauenbund unterstützen zu haben." Gemeinsam mit 11 Frauen machte sich zweite Vorsitzende Inge Freisleben mit Schatzmeisterin Ingrid Höllerl, Schriftführerin Barbara Pöllmann, einigen Beisitzern und Mitgliedern bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg zum Mariahilfberg nach Amberg und feierten vor Ort gemeinsam mit rund 3000 Frauen die Diözesanwallfahrt. Die Vereinsfahnen und die vielen Mitglieder mit ihren blauen Frauenbundtüchern wiesen auf den solidarischen Gemeinschaftsgeist der Frauen hin. Einige der Zweigvereine wie auch der aus Eslarn sorgten mit ihren bebastelten Herzen für Aufsehen. An einer Maurer schmückten viele wunderschöne Herzen die Altarinsel. Das Herz als Thema der Predigt wählte zudem der Geistliche Diözesanbeirat Pater Dr. Jakob Seitz, der mit weiteren Konzelebranten im Freien den Dankgottesdienst zelebrierte. Nach dem Motto „Rühre unsere Herzen an, die Erde zu beschützen“ appellierte der Pater allen Menschen und Kreaturen mit dem Herz zu begegnen und gegenseitig Respekt und Achtung zu zeigen. Die Gläubigen richten an Gott die Bitte, in einer Zeit, in der Menschen die größten Gefährder der Schöpfung seien, die wiederum von vielen Seiten ausgenutzt und ausgebeutet werde. Nach der tiefsinnigen und nachdenklichen Messfeier zu einem aktuellen Thema nahm sich die Abordnung aus Eslarn genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung und zu einer gemütlichen Einkehr bei der Brauwirtin. Einen Dank ging an alle Teilnehmerinnen und vor allem an Carmen Floss für das tolle Naturherz, das auch bei anderen Zweigvereinen mächtig Bewunderung fand. Bild Inge Freisleben, Text Karl Ziegler

Bezirksverband des katholischen Frauenbundes animiert Zweigvereine zur Mitgliederwerbung
Mit zusätzlichen Angeboten sollen Frauen zur ehrenamtlichen Mitarbeit und zur Mitgliedschaft bewegt werden
Bei einem Treffen der 16 Zweigvereine im "Biererlebnis Kommunbrauhaus" bat Bezirksvorsitzende Martha Bauer die Frauen zum Motto "Frauenbund im Wandel" mehr Mut bei den Angeboten an den Tag zu legen. Die Führung durch das "Biererlebnis Kommunbrauhaus" mit Bürgermeister Reiner Gäbl und das gemütliche Beisammensein mit Brotzeit und Kommunbier bezeichnete Bauer einen gelungenen Start.
Zum Bezirkstreffen nach Eslarn waren rund 60 Frauen aus den 16 Zweigvereinen angereist. "Die Idee zu einer Besichtigung des Kommunbrauhauses in Eslarn hatte bei einer örtlichen Frauenbundversammlung der zweite Bürgermeister Georg Zierer" so Bezirksvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt/Vohenstrauß. In der Runde begrüßte Bauer vor allem Bürgermeister Reiner Gäbl, geistlichen Beirat Pfarrer Georg Hartl und ihre stellvertretende Bezirksvorsitzende Hannelore Hopfner aus Schönsee. Der Zweigverein aus Schönsee hatte sich 2010 dem Bezirk Vohenstrauß angeschlossen. In den Mittelpunkt der Versammlung stellte die Bezirksvorsitzende die Nachwuchswerbung und das Ehrenamt. "Es wird immer schwieriger, jemanden zu ehrenamtlicher Mitarbeit zu bewegen und daher müssen wir vermehrt Anreize bieten, die Frauen zu einer Mitgliedschaft bewegen." Das Hauptaugenmerk liege weiterhin auf Glauben, Kirche, soziale Projekte und Bildung, sowie bei Altbewährten. Bauer wies auf die kostenlosen Vorträge des Diözesanverbandes und auf die Ausflugsfahrt vom 3. bis 5.10. in die historischen Lutherstädte Wittenberg und Eisleben nach Sachsen-Anhalt hin. "Mit dem gemeinsamen Ausflug von Mitgliedern und Nichtmitgliedern in die Geschichte und Kultur soll jedem bewusst werden, dass sich die Dazugehörigkeit zum Frauenbund lohnt." Eines der vielen tollen Projekte in der Region sei das Eslarner Kommunbrauhaus, wo die Frauenabordnungen der Zweigvereine durch Bürgermeister Reiner Gäbl begrüßt wurden. "Das Biererlebnis Kommunbrauhaus erklärt sich in Worten, Schrift und Videos eigentlich selbst" stellte Gäbl fest. Besonders stolz in der fast 500-jährigen Biertradition sei der Markt auf die Alleinstellungsmerkmale "Kommunbier" und "Rebhuhnzoigl" und auf die historische Ausstattung des seit 1900 in der Brennerstraße bestehenden Kommunbrauhauses. Als Motor für das Kommunbrauwesen bezeichnete Gäbl den 89. Kommunbrauer Georg Zierer. "Bei Bier sei es wie bei Wein, es kommt auf die gute Qualität des Inhalts und auf den Zeitpunkt des Abfüllens an." Im Außenbereich konnten die Frauen die verschiedenen Getreidesorten und Hopfenarten begutachten und im Museum einiges über die Zutaten und den Brauvorgang erfahren. "Die Privatbrauer und die Zoiglwirte in Eslarn brauen im Jahr rund 2000 Hektoliter." Der Rebhuhnzoigl wird aus den alten Getreidesorten Dinkel, Emmer und Einkorn gebraut und beim Brauvorgang keine Rebhühner verwendet, wie einige Verkoster bei Präsentation in den Städten befürchtet haben, erwähnte Gäbl. Für die aufschlussreiche Führung überreichte Bezirksvorsitzende Martha Bauer und ihre Stellvertreterin Hannelore Hopfner dem Bürgermeister ein Geschenk. Zum Abschluss trug Hopfner ein Mundartgedicht vor und der Gemeindechef stellte sich hinter die Bierschenke und unterstützte Gemeindemitarbeiter Rolf Pöllmann. Das Bedienen übernahmen dagegen die örtlichen Vorstandsmitglieder des Frauenbundes mit Vorsitzender Beate Roth, 2. Vorsitzende Inge Freisleben, Schatzmeisterin Ingrid Höllerl und Schriftführerin Barbara Pöllmann. Geistlicher Beirat Pfarrer Georg Hartl stimmte zur Überraschung aller das Stimmunglied: Ein Prosit der Gemütlichkeit an, und wünschte bei einer deftigen Brotzeit einen unterhaltsamen Aufenthalt. Bilder und Text Karl Ziegler
Mediterrane Küche beim Frauenbund
Gemeinsam mit anderen Frauen gut kochen, sich bestens unterhalten und in gemütlicher Runde das Essen genießen, auch das ist ein Stück Heimat und beim katholischen Frauenbund ein Bestandteil des Programms. Leckere kulinarische Stunden garantierte beim Kochabend die Meisterköchin Monika Schnupfhagn aus Moosbach. Die Vorsitzende des Frauenbundes in Moosbach ist für ihre leckeren Kreationen und tollen Gerichte im Landkreis bestens bekannt, so dass über 30 Mitglieder und Nichtmitglieder zur Kochvorführung ins Pfarrheim "Sankt Marien" gekommen waren. Die anwesenden Frauen tauschten mit der Köchin ihre Erfahrungen aus und legten beim Kochen mit Hand an. Nach einiger Zeit durchzogen bereits angenehme Düfte das Pfarrheim. Aus frischen Zutaten zauberte das Kochteam kulinarisch köstliche Arrangements aus dem Ofen. Auf dem Tisch kamen eine Hähnchenpfanne, Nudeln mit Lachsfilet, ein Fischgratin mit Seelachs, Pangasius und Rotbarsch und eine überbackene Zucchini mit Parmesanfüllung. Der Kochabend machte nicht nur Spaß, sondern alle konnten anschließend die einzelnen Menüs mit Genuss verspeisen und das Rezept mit nach Hause nehmen. Im Namen des örtlichen Frauenbundes dankte Vorsitzende Beate Roth der Meisterköchin Schnupfhagn mit einem erlesenen Geschenk. Bild Inge Freileben, Text Karl Ziegler

 Bogenberger Madonnen zu den Familien unterwegs
von Karl Ziegler

Das Frauentragen hat in der Pfarrei bereits Tradition und wird von vielen Pfarrangehörigen und christlichen Vereinen aktiv begleitet. Ebenfalls langjähriger Brauch ist die Übernahme der Patenschaft durch den katholischen Frauenbund. Zum Ende des sonntäglichen Familiengottesdienstes übergab Pfarrer Erwin Bauer an zweite Vorsitzende Beate Roth und Beisitzerin Inge Freisleben je eine "Bogenberger Madonna". Damit erfolgte symbolisch die "Aussendung" der in gezimmerten Holzkästchen aufbewahrten Marienfiguren von Familie zu Familie. Anhand der beigefügten Vorlage feiern die jeweiligen Besitzer zu Hause oder in Gemeinschaften einen Hausgottesdienst und geben die Madonnen am nächsten Tag weiter. Der Brauch symbolisiert die vor 2000 Jahren vergebliche Quartiersuche von Maria und Josef und zum anderen die Bereitschaft zur Aufnahme der Hilfesuchenden mit geöffnetem "Herzen". Das verwurzelte Brauchtum wird deshalb auch "Maria in der Hoffnung" genannt. Mit dem Frauentragen wird dem Menschen die Verkündigung der Geburt Jesu näher gebracht und aufgezeigt, dass alle Türen für die Heilige Familie solidarisch offen stehen sollten. Im Zusammenhang mit dem Frauentragen lädt der Frauenbund am Mittwoch um 19 Uhr die Mitglieder und interessierte Pfarrangehörige zu einem gemeinsamen Gebetsabend ins Pfarrheim "Sankt Marien" ein. Im Rahmen der Christmette an Heilig Abend feiert die Pfarrei die feierliche Rückkehr der "Bogenberger Madonnen".

Neuaufnahme im Frauenbund und Ehrungen mit der Ehrennadel in Gold
von Karl Ziegler

Einen roten Weihnachtsstern vom Zweigverein und eine Ehrennadel in Gold vom Diözesanverband erhielten für vier Jahrzehnte im katholischen Frauenbund die treuen Mitglieder Agnes Bauriedl und Maria Bauriedl. Nach der Neuaufnahme von Gerda Ulrich zählt die örtliche Frauengemeinschaft insgesamt 192 Mitglieder und gehört zu den mitgliederstärksten Zweigvereinen im Bezirksverband.
Das 45-jährigen Gründungsjubiläum feierte der katholische Frauenbund mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und einer Elisabethenfeier im Pfarrheim "Sankt Marien". Den Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Elisabeth umrahmten musikalisch der Kirchenchor, Organistin und Blechbläser unter der Gesamtleitung von Stefan Karl. "45 Jahre ist eine stattliche Zahl und in den über vier Jahrzehnten waren die Frauen nicht nur Botschafter des Glaubens, sondern legten ein großartiges Glaubenszeugnis ab" predigte Pfarrer Erwin Bauer. Der Geistliche erinnerte an das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die zum Katholischen Frauenbund als Patronin und Vorbild der Nächstenlieb in einer besonderen Beziehung stehe. In die anschließenden Fürbitten mit eingeschlossen wurden die verstorbenen Mitglieder, insbesondere die kürzlich "uns allen vorausgegangene" Vorsitzende Ida Brenner. Zur Elisabethenfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" konnte zweite Vorsitzende Beate Roth zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder begrüßen und allen für das solidarische Miteinander danken. Pfarrer Bauer gratulierte mit der Bitte: "Halts weiter zam und halts in den kommenden Jahren durch". Damit wünschte er dem Frauenbund eine gute Zukunft. Für die hervorragende Vereinsarbeit dankte Bezirksvorsitzende Martha Bauer. Der Frauenbund in Eslarn ist unter den 16 Zweigvereinen einer der größten im Bezirksverband Vohenstrauß. "Wir befinden uns in einer Zeit der Veränderungen und es ist nicht immer selbstverständlich, dass jemand Verantwortung in einem Verein übernimmt" so die Bezirksvorsitzende. Um so mehr Anerkennung verdienen die Frauen, die nach den Worten der Heiligen Elisabeth das Bewusstsein des Glaubens schärfen und mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit in einem freundschaftlichen Miteinander das Leben in der Pfarrei bereichern. Zum Jubiläum gratulierte zudem dritter Bürgermeister Josef Illing, der die Grüße der Marktgemeinde übermittelte. "Die 45 Jahre Frauenbund verlangen von den Mitgliedern vor allem Ausdauer" fügte der Gemeindevertreter an. Erfreulich bezeichneten die Ehrengäste übereinstimmend mit Vorsitzender Beate Roth die Neuaufnahme von Gerda Ulrich und die zahlreich zu ehrenden treuen Mitglieder. "Jedes Mitglied ist für den Frauenbund wichtig und deshalb möchte ich allen im Namen des Bezirks- und Diözesanverbandes danken" so Martha Bauer. Als äußeres Zeichen überreichten die Vorstandsmitglieder dem neuen Mitglied und den langjährigen Mitgliedern jeweils einen Weihnachtsstern. Für 10-jährige Treue geehrt wurden Bettina Reindl, Gertraud Reindl, Maria Reindl und Barbara Winter, für 20 Jahre Brigitte Biermeier, Rosmarie Frischmann, Gerlinde Hanauer, Angelika Wild, Theresia Rauch und Erna Meier und für 30 Jahre Wilhelmine Nachtmann, Gerda Prem und Maria Eichermüller. Ein besonderer Dank für 40-jährige Treue im Frauenbund ging an Agnes Bauriedl und Maria Bauriedl. Beide bezeichnete die Bezirksvorsitzende Bauer als Vorbilder im Glauben und überreichte beiden im Namen des Diözesanverbandes die Ehrennadel in Gold. Den Gratulationen und dankenden Worten schlossen sich Pfarrer Erwin Bauer, Bürgermeistervertreter Josef Illing und zweite Vorsitzende Beate Roth an. Die Elisabethenfeier mündete in ein gemütliches Beisammensein mit leckeren Häppchen und Getränken.

Besuch Ziegenwirtin

"Bei uns gibt´s was zu meckern." Mit diesem Spruch begrüßte Ziegenwirtin Deß mit ihren 170 Ziegen die 27 Mitglieder vom katholischen Frauenbund um Präses Pfarrer Erwin Bauer. Auf den Erlebnisbauernhof im Ortsteil Richthof bei Freystadt wurde die Vorstandschaft um Vorsitzender Ida Brenner durch die BR-Sendung Landfrauenküche aufmerksam. Vor Ort begeisterte der biologisch bewirtschaftete Ziegenhof und die tierfreundliche Haltung, sowie die herrliche Idylle und Aussicht. Der Ziegenhof von Maria und Günter Deß umfasst eine bewirtschaftete Fläche von 18 Hektar und wird gerne von Rad- und Wanderausflügler mit Kindern angesteuert. Die Ziegen sind nach dem Hund und zusammen mit dem Schaf eines der ersten wirtschaftlich genutzten Haustiere und werden im Volksmund "Kühe des kleinen Mannes" genannt. Die Ziegenwirtin wies darauf hin, dass die "Geißen" mit ihren Kitzen sehr genügsam sind und alle Pflanzenarten fressen. "Unsere Ziegen fühlen sich im Laufstall richtig wohl und werden täglich zweimal im Melkstand gemolken." Im Hofladen gab es hausgemachte Ziegenprodukte wie Milch, Käse, Salami, Goaßbeisser und Leberkäse. Die Damen vom Frauenbund deckten sich mit verschiedenen Lebensmitteln ein, wobei die in Gläser eingemachte Ziegenwurst und -fleisch sehr gut ankamen. Zu leckeren Kuchen mit Kaffee servierte Maria Deß mit ihrem Akkordeon unterhaltsame Melodien. Auf dem Programm stand zudem die älteste Wallfahrtskirche "Maria Hilf" des Nordgaus. Das über 300 Jahre alte monumentale Bauwerk in Freystadt grüßte mit der mächtig glänzend-grünen Kuppel und den vier Türmen schon aus der Ferne. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges errichteten zwei Hirtenbuben auf der Rosswiese eine kleine Kapelle aus Holz und Lehm und stellten dort ein Marienbild auf. Auf Grund des starken Zulaufs an Pilgern wurde bald danach mit dem Bau einer steinernen Kapelle begonnen, in der ein geschnitztes Gnadenbild aufgestellt wurde. Der nicht nachlassende Pilgerstrom veranlasste den Grundeigentümer Ferdinand Lorenz Graf von Tilly, einem Nachfahren des Feldherrn aus dem 30-jährigen Krieg, im Jahre 1710 zur Grundsteinlegung einer Kirche. Ein Bezug der Familie Tilly nach Eslarn bestand durch den Ortsteil "Tillyschanz" und das Naturdenkmal "Tillygräben", wo Feldherrn Tilly seine Spuren hinterlassen hatte. Ein Stadtbummel in Neumarkt rundete die beeindruckende Fahrt des Frauenbundes ab. Von Karl Ziegler








Spende


Der katholische Frauenbund sorgt seit Bestehen als rege Gemeinschaft in der Pfarrei stets für ein geselliges und unterhaltsames Programm und spendet die durch Festlichkeiten erwirtschafteten Einnahmen stets uneigennützig sozialen und kirchlichen Institutionen. "Ehrenamtlich Arbeiten um für soziale Einrichtungen zu Spenden". Nach diesem Motto konnte die Vorstandschaft mit Unterstützung einiger Frauen und Männer aus dem Fastenessen insgesamt 500 Euro und beim Kirchenkonzert mit Sängerin Brigitte Träger zudem 300 Euro erwirtschaften. In diesen Beträgen spiegelt sich der solidarische Zusammenhalt und die Beliebtheit der Frauenvereinigung. Die Höhe des Betrages kam laut Vorsitzende Ida Brenner nur durch die rührigen Aktivitäten der Frauen und den stattlichen Besuch zustande. Den Erlös von insgesamt 800 Euro erhielt Pfarrer Martin Rupprecht für seine Stiftung "Jugend fördern - Grenzen überspringen". Die Stiftung mit Sitz in Eslarn wurde 2002 gegründet und unterstützt seither in allen Teilen dieser Welt viele junge Menschen mit äußeren Bedürfnissen und inneren Notwendigkeiten wie auch mit Ausbildungsplätzen. Eines der Stiftungswerke ist die Pfarrkirche und das Schulzentrum von Schulleiterin Schwester Betty Shao in Tansania. Der "Eslarner in Wien" dankte der Vorstandschaft für die stattliche Summe und war von der bemerkenswerten ehrenamtlichen und uneigennützigen Arbeit des katholischen Frauenbundes beeindruckt. Von Karl Ziegler


Kräuterbüsche

Das Binden von Blumen, Kräutern und Getreide und der Verkauf der Buschen an "Mariä Himmelfahrt" hat beim katholischen Frauenbund bereits eine lange Tradition. Nach dem Sammeln der Pflanzen trafen sich am Samstag einige Mitglieder um Vorsitzender Ida Brenner im Pfarrheim "Sankt Marien" zum Binden. Einen Dank richtete die Vorstandschaft an alle, die Blumen und Kräuter angeliefert haben. Mit über 150 Buschen hatte sich der Frauenbund bestens auf dem Ansturm am Feiertag vorbereitet. Zum Ende der Messfeier segnete Pfarrer Erwin Bauer die bunten Kräutersträuße und nach dem Gottesdienst präsentierte der Frauenbund mit drei gefüllten Kisten das wohlduftende Angebot. Jeder konnte einen oder zwei Buschen mit nach Hause nehmen. Die Landbevölkerung hängte früher die gesegneten Büschel zum Schutz der Menschen am Dachboden oder bewahrte sie unter dem Kopfkissen auf. Heute bereichern die Buschen so manches Kreuz oder verzieren in Vasen die Tische und Fensterbänke. Für viele sind die Kräuterbüschel ein Zeichen der Harmonie und symbolisieren zudem Heilkraft. Von Karl Ziegler














Konzert mit Brigitte Träger
In dem zweistündigen Konzert sang und erzählte Brigitte Träger vom Vertrauen, von der Vergebung und der Barmherzigkeit Gottes und stärkte mit ihrer Hommage an den Herrgott die Zuhörer in ihrem Glauben. Bei ihrem ersten Auftritt in der Eslarner Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" begeisterte die "Stimme der Oberpfalz" die über 200 Zuhörer nicht nur mit klaren und gefühlvollen Gesang, sondern ummantelt von ihrer Tiefgläubigkeit mit tiefsinnigen Texten. "Das Konzertthema Barmherzigkeit Gottes habe ich ausgewählt, weil dieses Jahr von Papst Franziskus zum Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen wurde."
Die Organisation des Kirchenkonzerts lag in den bewährten Händen der Vorstandschaft vom katholischen Frauenbund. Die Hoffnung auf zahlreiche Besucher wurde durch eine voll besetzte Kirche erfüllt, was sicherlich als schönstes Kompliment an Brigitte Träger galt. Zum Sonntagkonzert kamen Zuhörer aus Eslarn, dem Umland und darunter viele zahlreiche Fans, die ihren Star bei der Konzerttour begleiten. Seit 2002 begeistert die Oberpfälzerin ihr Publikum bei Kirchenkonzerten mit geistlichen und weltlichen Liedern und gibt mit besinnlichen Texten Mut und Hoffnung. In ihrer Heimat Waldkirch und dem wunderschönen Rosenquarzstädtchen Pleystein liebt die naturverbundene Sängerin Pferde, Hunde, rote Rosen und das Fotografieren, aus der sie ihre unbändige Energie schöpft. Zum Kennenlernen hatte die Frauengemeinschaft die sympathische Sängerin mit ihrem Team zu selbst gemachten Kuchen und Torten eingeladen. Vor dem Konzert in der mit den Lieblingsblumen geschmückten Pfarrkirche erteilte Pfarrer Albert Hölzl aus Tiefenbach der Sängerin den Segen. Der Priester ist einer ihrer vielen treuen Anhänger der vom Glauben getragenen Melodien. Passend zu diesem Nachmittag war das Pult mit einem Bild von Christus geschmückt und Kerzenschein erleuchtete den Altarraum. Ein Dank für ihr erstes Gastspiel in Eslarn und an die vielen Gäste kam von zweiter Vorsitzender Beate Roth, die mit dem Auftritt von Brigitte Träger einen Wunsch ihres am 17.10.2015 verstorbenen Vaters Johann Lindner erfüllt sieht. Im Anschluss verzauberte Brigitte Träger mit ihrer einfühlsamen Stimme und einem besonderen Repertoire die Herzen der Gäste. Für die tiefgläubige Oberpfälzerin ist "Gott der beste Manager und Lebensberater" und diese Tiefgläubigkeit untermauerte sie in ihren Liedern und Erzählungen, die vom Vertrauen, von der Vergebung und Barmherzigkeit Gottes handelten. Das ausgewählte Konzertthema "Barmherzigkeit" knüpfe an das von Papst Franziskus ausgerufene gleichnamige Jahr und soll das Bild Gottes innerlich ein weniger ins Positive verändern. "Für mich ist unser Heiland der Star des heutigen Nachmittags und deshalb möchte ich bei meinem Konzert vor allem Gott in den Mittelpunkt stellen." Mit "Durchflute mein Herz" startete Träger in ein beeindruckenes Konzert, bei dem die Zuhörer aktiv sozusagen als "Chorgemeinschaft" zur Mitwirkung aufgefordert wurden. Mit klarer Stimme folgte "Unruhig ist unser Herz" und zwischen durch Erzählungen aus dem Tagebuch der Heiligen Faustina. Der musikalische Vortrag "Vater ich komm zu dir" erinnere an einem Vater mit zwei Söhnen, von denen einer in die Ferne zog und später gerne wieder nach Hause zurückgekehrt war. Aus ihrem Album stimmte die Sängerin "Weil Gott dich liebt" und gemeinsam mit ihrem Publikumschor das "Vater unser" an. Beeindruckend war das „Halleluja“ und "Die Liebe ist wie ein Wasser, das sich auch durch Felsen zwängt". Mit dem Liebeslied wies Träger auf die Gaben und Geschenke Gottes und seine Liebe hin. "Heilig sein heißt, durchflutet sein mit der Liebe Gottes, die der Mensch brauche und mit der er auch Barmherzig gegenüber seinem Nächsten sein kann." Mit der Aufforderung zum Händereichen in den Bankreihen machte sich Brigitte Träger durch den Kirchengang bis zur letzten Bank auf dem Weg und reichte den Besuchern die Hand. "Wir sind eine Gemeinschaft und wir sind Kirche." In ihren Erzählungen erinnerte die Sängerin von ihren zahlreichen Wallfahrten, unter anderen nach Altötting und baute eine Brücke zur Pforte der Barmherzigkeit. "Wallfahren heißt Kraft schöpfen für einen Neuanfang und auf dem Weg Gott spüren." Zudem brach sie eine Lanze für das Sakrament der Beichte, die für die Menschen wie eine Befreiung ist. Zu Ehren der Gottesmutter stimmte die Sängerin "Schwarze Madonna" an und wendete ihre Blicke ehrfürchtig zur Muttergottes am vorderen Nebenaltar. In ihrem zweistündigen Repertoire nicht fehlen durfte das Papstlied "Wer glaubt ist nie allein", in das die über 200 Besucher mit einstimmten. Bei den Zugaben "Es blühen drei Rosen" und dem bekannten Marienlied "Segne du Maria" übernahmen die Zuhörer erneut den Backround-Gesang. "Das Schlusslied ist eines meiner schönsten Lieder auf meiner Tournee." Den großartigen Applaus honorierte Brigitte Träger mit der weiteren Zugabe "Leise singt der Abend wieder, lieber Heiland gute Nacht". Damit verabschiedete sie sich von ihren Gästen mit den Worten: "Ich hoffe, dass ich durch meine Lieder und Worte viele in ihrem Glauben stärken konnte". Zum Konzertende gab es nur positive Rückmeldungen für die Künstlerin und dem katholischen Frauenbund als Organisatorin, die mit dem Konzert für einen tollen und beeindruckenden Event in Eslarn gesorgt hatte. Von Karl Ziegler
Besuch der Hl. Pforte
Die Mitglieder des katholischen Frauenbundes konnten mit einigen Gästen, darunter einige aus der Nachbarpfarrei, noch kurz vor der Schließung durch die "Heilige Pforte" der Wallfahrtskirche "Sankt Felix" gehen. Am Pfingstmontag wurde der frühere Haupteingang an der Nordseite der Klosterkirche wieder geschlossen.
Nach einem Aufruf von Papst Franziskus wurden im Jahr der Barmherzigkeit nicht nur in Rom, sondern das erste Mal in der Geschichte auch in den Bistümern, so auch in Regensburg mit seinen acht Regionaldekanen und 33 Dekanaten einige "Heilige Portale" geöffnet. Die Wallfahrtskirche "St. Felix" bekommt eine heilige Pforte - als einziges Gotteshaus in der Region. Weitere Pforten gab es in der Klosterkirche "Sankt Josef" der Karmeliten in Regensburg, in der Gnadenkapelle des Schönstattzentrums am Canisiushof in Kösching und in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" in Tirschenreuth. Als "Heilige Pforte" hat die Klostergemeinschaft der Franziskaner-Minoriten nicht das Hauptportal der Wallfahrtskirche "St. Felix" in Neustadt, sondern den früheren Haupteingang an der Nordseite ausgewählt. Dieses Portal ist barrierefrei und somit auch ideal für kranke und ältere Menschen, so der Guardian Pater Stanislaus. Der Frauenbund aus Eslarn nahm die einmalige Gelegenheit wahr und organisierte eine Fahrt nach Neustadt/WN. Da am Mittwochnachmittag die Beerdigung von Mitglied Theresia Bösl war und die Vorstandschaft ihrer verstorbenen Begleiterin die letzte Ehre erweisen wollte, verlegte man kurzfristig die Ausflugsfahrt. Solidarisch nahmen viele Mitglieder des Frauenbundes mit ihrem Erkennungszeichen, dem blauen Schal am Grab von Theresia Bösl letzmals Abschied. Am Folgetag pilgerten eine große Anzahl von Frauen mit dem Wolfbus zur barocken Wallfahrtkirche nach Neustadt und gingen durch das festlich geschmückte "Heilige Portal". "Wer diese Türen der Barmherzigkeit durchschreitet, der werde die tröstende Liebe Gottes erfahren und Frieden mit Gott schließen" versicherte der Franziskaner-Pater beim Empfang und betete mit der Gemeinschaft ein "Papst-Gebet". Einen Erlass von Schuld gebe es nur, wer die Pforte im Gebet durchschreitet, seine Sünden beichtet und die Heilige Kommunion empfängt. Im Gotteshaus hatten Schatzmeisterin Ingrid Höllerl und Roswitha Fürtsch eine Maiandacht mit Gebeten und Marienliedern organisiert. Die Gemeinschaft betete auch für das verstorbene Mitglied Theresia Bösl. Zum Dank für den netten Empfang erhielt der Pater ein "Islouer Kommunbier" und eine Geldspende. Im Anschluss organisierte der Frauenbund um Ida Brenner am Scheitlerhof am Harlesberg eine gemütliche Muttertagsfeier und lud alle 40 anwesenden Frauen zu Kaffee, Tee und leckeren Kuchen ein. Von Karl Ziegler



Die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes bastelte in der Vorwoche vielfältige Palmprodukte und bereitete sich bestens auf dem Verkauf am Palmsonntag vor. Die fleißigen Frauenhände stellten mit Palmkätzchen und Zweigen traditionelle Palmbuschen, -kreuze, -ringe, -herzen und -taler her und die Mitglieder opferten dabei rund 30 ehrenamtliche Stunden. Aber auch verzierte Wachskerzen, Palmbuschen mit ausgeblasenen bunten Ostereiern und dekorativ bepflanztes Birkenholz bereicherten die Auswahl. Das Bastelwerk umfasst laut Carmen Floss über 300 Teile und wurde vor der Palmsonntagsmesse am Pfarrheim im Beisein zahlreicher Frauen, Männer, Jugendlicher und Kinder von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet. "Ein König ohne Krone" sangen die Mädchen und Buben mit ihren Erzieherinnen vom Kindergarten und zeigten voller Stolz ihre tollen Palmbuschen. "Allmächtiger, ewiger Gott, segne diese Zweige, die Zeichen des Lebens und des Sieges, mit denen wir Christus, unserem König huldigen" betete Pfarrer Erwin Bauer. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche mit den Leidenstagen und an Ostern endet die heilige Woche mit der Auferstehung Christi. Im Anschluss zog eine langgezogene Prozession mit Pfarrer und 13 Ministranten angeführt von einem geschmückten Kreuz in die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Die zu einem Ring gebastelten Palmkätzchen haben weder Anfang noch Ende und sind ein Symbol für die Unendlichkeit. Mit Palmzweigen und Gesängen huldigten alle Teilnehmer den Erlöser, vor allem die Kinder mit ihren Palmbuschen, wie einst das Volk beim Einzug Jesu in Jerusalem. Die kirchliche Prozession mit den Palmzweigen bezeichnete der Priester als Zeichen des Lebens, Sieges und Friedens. In der Kirche feierte Pfarrer Bauer gemeinsam mit den Gläubigen und dem Kirchenchor die Eucharistie und die Kinder spendeten ihr Fastenopfer. Beim Verkauf der Palmprodukte vor dem Pfarrheim und an der Kirche herrschte vor und nach der Messfeier mächtig Andrang. Nach altem Brauch finden die gesegneten Osterprodukte im Herrgottswinkel oder dekorativ speziell zum Osterfest in den Wohnungen einen Ehrenplatz. Die Käufer dankten für das reichliche Angebot und Vorsitzende Ida Brenner ihrem Bastelteam vom Frauenbund für die Herstellung. Von Karl Ziegler











Beim sonntägliche Fastenessen im Pfarrheim "Sankt Marien" konnte die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes um Vorsitzende Ida Brenner alle Wünsche der jüngeren und älteren Besucher erfüllen. "Ein kochfreier Sonntag tut auch mal gut" stellten einige Hausfrauen fest. Die Anwesenden verzichteten in der solidarischen Gemeinschaft auf den klassischen Sonntagsbraten und waren mit dem dargebotenen Speisen bestens zufrieden. Der geistliche Beistand Pfarrer Erwin Bauer dankte dem Frauenbund für das leckere Angebot in der Fastenzeit, den anwesenden Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen für die Anwesenheit und im Tischgebet dem Herrgott für seine Gaben. Die Vorstandschaft und einige Mitglieder um Vorsitzender Ida Brenner waren bereits Stunden zuvor in der Küche beim Zubereiten beschäftigt und übernahmen kurz vor Mittag die Ausgabe der Speisen und Getränke. Geduldig stellten sich die Besucher in die Warteschlange und freuten sich über eine deftige Kartoffelsuppe und die leckere Gemüselasagne. Die kleineren Besucher dagegen bevorzugten vor allem die genüsslichen Spaghetti mit Thomatensoße. Im Anschluss gab es zu Kaffee und Tee leckere Kuchensorten der Qualitätsmarke "Hausfrau" und an den Tischen gemütliche Unterhaltung. Nicht nur Pfarrer Erwin Bauer zeigte sich über die vielfältige Auswahl erfreut. Über den Erlös aus dem Fastenessen kann sich Pfarrer Martin Rupprecht in Wien freuen. Von Karl Ziegler




Eine 40-jährige Mitgliedschaft in einem Zweigverein des Katholischen Frauenbundes (KDFB) ist laut Bezirksvorsitzender Martha Bauer kein alltägliches Ereignis, sondern etwas Besonderes. Im Namen des Diözesanverbandes Regensburg überreichte Bauer im Beisein von Pfarrer Erwin Bauer und Vorsitzender Ida Brenner an Mitglieder für 40-jährige Treue die goldene Ehrennadel und für 25 Jahre die Silberne. Im Rahmen der Ehrungen im Pfarrheim "Sankt Marien" dankte die Vorstandschaft weiteren Mitgliedern für 10- und 30-jährige Mitgliedschaft.
Im Pfarrheim "Sankt Marien" hieß Vorsitzende Ida Brenner den Geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzende Martha Bauer aus Altenstadt bei Vohenstrauß herzlich willkommen. Die neue Bezirkschefin war vor ihrer Wahl insgesamt vier Jahre als Schriftführerin tätig und setzt sich vor allem für die Belange der Frauen ein. Der Bezirksverband KDFB ist ein Bindeglied zwischen dem Diözesanverband und den Zweigvereinen und die Zweigvereine sind tragende Säulen im gesellschaftlichen und vor allem kirchlichen Leben. Die Mitglieder setzen mit ihrer rührigen Vereinsarbeit in vielfältigen Formen zahlreiche Zeichen für Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbereitschaft und spenden die durch uneigennützigem Engagement erwirtschafteten Beträge sozialen und kirchlichen Einrichtungen. Die Bezirksvorsitzende erinnerte an den halbierten Beitrag bei der Mitgliedschaft von Mutter und Tochter und wies auf den Wegfall dieses Privilegs hin. Im Anschluss nahmen geistlicher Beirat Pfarrer Erwin Bauer, Diözesanvorsitzende Martha Bauer und Vorsitzende Ida Brenner die Ehrungen vor. "Ich möchte dem Zweigverein Eslarn ein Komplement für die vielen langjährigen Mitglieder aussprechen und diese Treue ist eine Wertschätzung für den Verein" so die Bezirksvorsitzende. Ein Höhepunkt war die Ehrung von Sieglinde Utz mit der goldenen Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft im KDFB. Da Anna Riedl wegen Krankheit nicht anwesend sein konnte, wird der Zweigverein die Ehrennadel für 40 Jahre im Rahmen eines Besuches überreichen. Die silberne Nadel für ein Vierteljahrhundert im Frauenbund geht an Sieglinde Schmid. Bereits 30 Jahre im Zweigverein vertreten sind Angelika Forster, Anna Schmucker, Maria Stephan, Theresia Rauch, Klara Lang und Berta Füßl und 10 Jahre Edeltraud Karl, Brigitte Warta, Christa Karl und Beate Wolf. Leider waren einige der zu ehrenden Mitglieder verhindert und konnten nicht anwesend sein. Im Namen des Zweigvereins dankte Ida Brenner allen für die Treue und geistlichen Beirat Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzender Martha Bauer für die Unterstützung. Im Anschluss lud die Vorstandschaft alle zu leckeren Häppchen ein. Für die Frauen des örtlichen Zweigvereins sei das arbeitsreiche Vereinsjahr noch nicht vorbei, da Weihnachten und der Weihnachtsbasar der Kolpingfamilie vor der Tür stehen und der Zweigverein sich daran aktiv beteiligen wird. Bild von Inge Freisleben und Text von Karl Ziegler



Die Eucharistiefeier zum Gedenktag der Heiligen Elisabeth von Thüringen nahm der Katholische Frauenbund für acht Neuaufnahmen zum Anlass. Im Rahmen der Messfeier erinnerte Pfarrer Erwin Bauer an das Leben und Wirken der Heiligen und bezeichnete sie als Vorbild und Ansporn für die Menschheit, den Frauenbund und vor allem für die gesamte katholische Kirche.
Die Kirche feiert am 19. November das Fest der heiligen Elisabeth von Thüringen und mit großem Respekt blickte Pfarrer Erwin Bauer auf ihre Lebensgeschichte. Die heilige Elisabeth lebte im 13. Jahrhundert und war eine ungarische Königstochter. Es gab damals große Standesunterschiede zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und es herrschte Gleichgültigkeit der Wohlhabenden gegenüber den in Leid und Not lebenden Menschen. Der Ausstieg von Elisabeth aus der Gesellschaft und die Blicke auf Armut, Krankheit, Unrecht und Unfrieden war für die Elite in der Gesellschaft nicht nachvollziehbar. Der Katholische Frauenbund steht zur Heiligen Elisabeth in einer besonderen Beziehung, da sie als Patronin der Nächstenliebe in jeder Weise den Frauen Vorbild und Lebenshilfe sein kann. Elisabeth von Thüringen ist eine der populärsten Heiligengestalten in der katholischen Kirche. In aufopfernder Hingabe an Arme und Kranke ging sie den Weg einer vollkommenen Christusnachfolge und wirkt bis heute als Vorbild in ungezählten karitativen Einrichtungen und als leuchtendes Leitbild für viele Frauen, die ihr Leben in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Während des kurzen Lebens steckte die Heilige ihre Macht und Güter in ein Hospital für arme Menschen, lebte in Armut und Demut und verstarb bereits mit 24 Jahren. Die Nächstenliebe zur aktiven Hilfe stehe auch beim katholischen Frauenbund wie unter anderen bei den Krankenbesuchen stets im Vordergrund. Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth nahm der Frauenbund zum Anlass, um in der Pfarrkirche acht neue Mitglieder in den Reihen der Frauen willkommen zu heißen. Ein Dank für den Beitritt kam von Pfarrer Erwin Bauer, Bezirksvorsitzender Martha Bauer aus Altenstadt bei Vohenstrauß und Vorsitzender Ida Brenner. Als visuelles Erkennungszeichen für den Frauenbund erhielten die Neumitglieder Anja Biller, Daniela Singer, Heidi Hammerl, Isabelle Kleber, Diana Maier, Michaela Maier, Katrin Stahl und Johanna Kölbl einen blauen Schal. Im Rahmen der Zeremonie verpflichtete Pfarrer und Vorsitzende die neuen Mitglieder mit Handschlag zur Treue in der Gemeinschaft. Die Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Elisabeth wurde gleichzeitig in Erinnerung an alle verstorbenen Mitglieder des Frauenbundes gelesen. Text von Karl Ziegler, Bild von Inge Freisleben

 

 

 

Mit vielfältiger Unterhaltung, leckeren Pizzasemmeln und Getränken bestens verwöhnt wurden rund 60 Mädchen und Buben beim Kinderferienprogramm des katholischen Frauenbund. "Wie zu Hause bei Mama" fühlten sich die zahlreichen Kinder. Eigentlich war bei der Familie Kaiser (Stucker) Pizzabacken im Backofen geplant, doch das unbeständige Wetter erforderte ein spontanes Umplanen. Ideale Voraussetzungen fanden die Frauen um ihre Vorsitzenden Ida Brenner und Beate Roth im Pfarrheim vor und ein neues Programm war auch gleich gefunden. Anstatt der Pizzen gab es schmackhafte Pizzasemmeln, zum Nachspülen verschiedene alkoholfreie Getränke und zum Zeitvertreib vielfältige Kurzweil. An einem Tisch war mit aufliegenden Stiften und Papier freies Malen angesagt und am anderen konnte jeder nach eigenen Vorstellungen eine Tasche bunt bedrucken. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich dagegen mit Kartenspielen. Die Mitglieder des katholischen Frauenbundes hatten bei dem Andrang in der Küche und im Pfarrsaal alle Hände voll zu tun und waren über jede Unterstützung durch anwesende Mütter dankbar. Während sich der Nachwuchs mit Spielen und Brotzeitmachen beschäftigte, durften sich die anwesenden Eltern über Kaffee mit selbstgebackenen Kuchen freuen. Bild und Text Karl Ziegler 


 

 

 

Die Überraschungsfahrt des katholischen Frauenbundes führte in den Süden der Oberpfalz und wurde wiederholt ein tolles Erlebnis. Die Fahrt ins "Blaue" wurde von Pfarrer Erwin Bauer organisiert. Der erste Halt in Regensburg mündete für die 37 Eslarner/innen und den beiden Gästen aus Oberviechtach direkt in eine Strudelfahrt auf dem Nostalgieschiff "MS-Bruckmadl" bis zur Mündung des Regen in die Donau. Das älteste Schiff der eingesetzten Donauflotte verbreitete nicht nur nostalgischen Flair, sondern bot auch tolle Ausblicke ans Donauufer. Wieder an Land ging es zu Fuß über die denkmalgeschützte und derzeit sanierte "Steinerne Brücke", die mit 869 Jahren die älteste Steinbrücke Deutschlands ist. Besucht wurde der direkt an der Brücke liegende Spitalgarten mit der Spitalpfarrei "St. Katharina" und dem Spitalarchiv, in dem so manche "Schätze" verwahrt werden. Nach einem deftigen Mittagessen in der Traditionsgaststätte führte die Fahrt nach Schierling. Dort erfuhr die Abordnung die Geschichte der Getränkefirma "Labertaler Heil- und Mineralquellen" und wie das Mineralwasser in die Flasche kommt. Das Mineralwasser ist frei von jeglichen Umwelteinflüssen und wird aus drei 147, 405 und 503 Meter tiefen Brunnen gefördert. Im Anschluss an den beeindruckenden Rundgang durch den Betrieb und die Produktionsstätte mit computergesteuerten Fahrzeugen wurden alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Als noble Dreingabe durfte sich jeder Gast über einen Gutschein für eine Kiste Labertaler freuen. Für die interessante Führung dankten im Namen der Frauen und Männer Pfarrer Erwin Bauer mit einer CD von der "Zoiglblosn" und die Vorsitzende vom Frauenbund, Ida Brenner, mit dem Eslarner "Urtrunk", einer großen Flasche Rebhuhnzoigl. "Auch aus Eslarn kommt guter Hopfensaft, aber auch gute Musik." Auf dem Programm der Fahrt ins Blaue stand nicht zuletzt das Benediktiner-Abtei "St. Georg" in Weltenburg. Das Kloster liegt oberhalb des Donaudurchbruchs in einer Donau-Schlinge bei Kelheim. Beeindruckt waren die Gäste in der Klosterkirche von den goldglänzenden Stuckarbeiten und farbenfrohen Fresken an Decken und Wänden. Eine Wandmalerei erinnerte an die Ankunft der Benediktiner in Amerika mit dem Schiff "Santa Maria" des Christoph Columbus im Jahre 1492. Nach einem Bummel durch den Klosterladen stand eine Brotzeit im Gasthaus und im Anschluss die Rückfahrt in die Heimat an. Im Namen des katholischen Frauenbundes dankte Vorsitzende Ida Brenner dem Geistlichen Beirat Pfarrer Bauer für die tolle Idee und allen für die Teilnahme. Bild Pfarrer Erwin Bauer, Text Karl Ziegler

 

 

 

Die Wallfahrt der Pfarrei führte nach Rinchnach in den Bayerischen Wald, wo im Anschluss an einem Gottesdienst und einer Besichtigung des ehemaligen Klosters nach uraltem Spruch der dort ehemals beheimateten Benediktiner "nach der Mess kommt die Mass" ein Rundgang durch eine Traditionsbraugaststätte auf dem Programm stand. Die 34 Wallfahrer machten sich mit dem Omnibus von Eslarn in Richtung Süden zur ältesten Kulturstätte im mittleren Bayerischen Wald auf dem Weg. Die Messfeier in der spätbarocken Klosterkirche zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer. Im Anschluss führte Ulrike Dachs beeindruckend durch das denkmalgeschützte Kloster und wies auf eines der schönsten Kirchenbauwerke in Bayern hin. Die Gäste aus Eslarn bewunderten berühmte Asambilder, den romanischen Taufstein, die aufwendigen Deckengemälde, die tollen Schreinerarbeiten und den mittelalterlichen Kreuzgang im Innenhofgarten. In Bayern absolut einmalig ist in der rechten Seitenkapelle vor allem das Grab von Sankt Hermann mit den unzähligen Muschelschalen. Ein Themenrundweg mit 25 modernen Tafeln beschrieb die historischen Gebäude im altertümlichen Ortskern und die 1000-jährige Geschichte. "Der schöne Bayerwaldort ist somit älter als Berlin, Moskau oder Washington!" Der Rundgang führte zum ehemaligen Propsteigebäude, ehemaligen Brauereihof, zur Klosterschänke, zum Propsteirichterhaus und zum Maierhof, wo vor 200 Jahren die Mönche noch einen landwirtschaftlichen Betrieb führten. Nach einem deftigen Mittagessen mit regionalen Spezialitäten folgte eine Andacht in der schlichten spätbarocken Waldkapelle "Frauenbrünnl", die nach dem Ortsgründer Sankt Gunther oder auch "Gunterkircherl" genannt wurde. "Das sakrale Kleinod wurde 1766 bei einer einstigen Einsiedler-Klause erbaut und hat von der Mutter Jesu und dem kleinen Brünnlein, das direkt aus dem Felsen neben dem Bauwerk fließt, seinen Namen" informierte Ulrike Dachs. In einem Schrein liegt eine goldfarbene Guntherfigur und vor Ort befindet sich die einmalige 15. Kreuzwegstation mit dem Motiv der Auferstehung Jesu Christi. Die Station gehört zum gläsernen Kreuzweg der Partnergemeinde Hartmanitz, wobei die individuellen Kunstwerke auf Granit- oder Gneisfindlingen mit einem "hölzernen" Dach versehen sind. Eine herrliche Aussicht über die Kirchturmspitze und das Rinchnachtal hinweg, sowie auf die Burg Weißenstein und den Geißkopf bot sich den Wallfahrern auf der Aussichtsplattform direkt oberhalb vom "Frauenbrünnl". Bei einem Besuch einer Schäferei konnten verschiedene Naturprodukte ausgewählt und diese gekauft werden. Im Anschluss führte die Wallfahrt nach Bad Kötzting zur Traditionsbraugaststätte "Lindner-Bräu", die als einzige von den ursprünglich sechs Kötztinger Brauereien noch existent ist. "Seit 1870 schäumt hier nach bayerischem Reinheitsgebot hochwertig gebrautes Naturbier mit höchstem Gütestandard" warb der Braumeister. Eine eigene Brauwasserquelle und langjährige Brauerfahrung garantieren süffige Biersorten und zeichnen für den Erfolg der begehrten Lindner-Biere verantwortlich. Einblicke in den mit blühenden Pflanzen bewachsenen idyllischen Biergarten und in die Tiefen des Bierkellers rundeten die Wallfahrt interessant ab. Einen besonderen Dank für die perfekte Organisation und beste Gesundheitswünsche richtete Pfarrer Erwin Bauer an Herbert Lanz. Leider konnte der Organisator krankheitsbedingt nicht persönlich an der Wallfahrt teilnehmen. Bild Pfarrer Erwin Bauer, Text Karl Ziegler 




Die erstmalige "Johanni-Kräuterwanderung" durch den "Bürgermeister-Karl-Roth-Kurpark" fand unter den Mitgliedern des katholischen Frauenbundes starkes Interesse. Gemeinsam mit der Kräuterführerin Monika Zeitler-Kals aus Waidhaus machten sich die Frauen durch die "grüne Lunge" von Eslarn auf dem Weg. Die versierte Kräuterexpertin unterzog sich im Kloster Waldsassen einer profunden Ausbildung und schloss diese mit einer Zertifizierung ab. Die naturbelassene Parkanlage ähnelt einem "Kräutergarten" und eigne sich laut der Kräuterexpertin bestens für eine Exkursion. Unter den Junikräutern befinden sich im Kurpark verschiedene Arten vom Johanniskraut, die in ganz Europa verbreitet sind und eine bekannte Mitsommerpflanze ist. Nur das Echte Johanniskraut, volkstümlich auch Tüpfel-Hartheu oder Herrgottsblut genannt, ist wie der vietaminreiche Gierisch als Arzneipflanze von Bedeutung. Gerade um die Sommersonnenwende öffne das Johanniskraut an den Wegrändern seine leuchtend gelben Blüten und beim Ernten wird aus den kleinen Drüsenlöchern auf den Blättern Öl gewonnen. "Die matt-grünen Stängelblätter besitzen deutlich erkennbare, durchsichtige Öldrüsen (Tüpfel), welche auf der Blattoberseite im durchscheinenden Licht gut zu erkennen sind und der Pflanze ihren Namen geben." Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. "Die Wurzeln der Pflanzen liegen in der griechischen Mythologie und wurde bereits im Mittelalter als Lichtbringer und Symbol für die Sonne verwendet." Seit Menschengedenken gilt der Spruch, dass der Mensch niemals ohne Pflanzen auskomme, aber die Pflanze ohne den Menschen. In den früheren Jahren hielten sich die Bauern streng an den Kalender und an viele Regeln, nach der beispielsweise die erste Mahd am 21. und 24. Juni vollzogen werden sollte. "Heute wird viel mehr gedüngt, gespritzt und mehrmals gemäht, so dass in der fortschreitenden Monokultur der Großlandwirt laut Zeitler-Kals nicht mehr die Zeit für überliefertes Brauchtum haben kann. "Auch die Kräuter und Blumen auf den Wiesen haben es heutzutage bei dieser Bewirtschaftung schwer." Entlang des Rundweges erklärte Monika Zeitler-Kals auch verschiedene Strauchsorten wie Hollunder und Haselstrauch. Der Versuchung nicht wiederstehen konnte die Kräuterexpertin an einem buschigen Felsenbirnenstrauch und naschte zur Überaschung einiger Frauen die wie Vogelbeeren aussehende rote Frucht. "Den süßen Geschmack der roten Felsenbirne sollte sich niemand entgehen lassen" animierte die Kräuterfrau. Abschließend konnten sich die Teilnehmerinnen von den vielfältigen Produkten geschmacklich persönlich ein Bild machen. Auf dem reichlich belegten Kräutertisch warteten Teesorten, Öle, Kräuteraufstriche und Sirups als leckere Erfrischungsggetränke zum Verkosten. Vermischt mit Kräuterprodukten wurde auch Sekt und Limo gereicht. Im Namen des Frauenbundes und der anwesenden Teilnehmerinnen dankte Vorsitzende Ida Brenner der Referentin Monika Zeitler-Kals für die interessante Kräuterführung und leckere Verkostung. Text Karl Ziegler, Bilder Karl Ziegler und Barbara Pöllmann





Die Halbtagesfahrt führte den katholischen Frauenbund zum Kloster Speinshart. Der Präses der Frauenvereinigung, Pfarrer Erwin Bauer, lud zu Beginn alle zu einer Andacht in die Stiftkirche "Maria Immaculata" ein. Im Anschluss gewährte ein Ordensbruder im Rahmen einer Führung reichliche Einblicke in das in Barock gehaltene Kloster. Die Abtei des Prämonstratenserordens entstand 1145 als romanische Klosteranlage und liegt in einer Niederung zu Füßen des "Rauhen Kulm" in der Diözese Regensburg. Seit Bestehen leben im Kloster Prämonstratenser-Chorherren nach den Regeln des heiligen Augustinus. Die Klosteranlage wurde im 17. und 18. Jahrhundert nach Plänen der Baumeisterfamilie Dientzenhofer neu aufgebaut. Zusammen mit dem historischen Klosterdorf zählt das Kloster zu einem Kulturgut von europäischem Rang. Die Klosterkirche Speinshart ist einer der bedeutendsten und schönsten Barockbauten im süddeutschen Raum und zeichnet sich durch ihre Ausstattung im italienischen Hochbarock aus. Der Weg führte die Frauen durch das historische, bäuerliche Klosterdorf, das von neun Dörfern und zwei Weilern umringt ist und die zusammen die Gemeinde Speinshart mit insgesamt 1100 Einwohnern bilden. Nach einer Einkehr und einem gemütlichen Beisammensein in der Klostergaststätte ging es zurück nach Eslarn. Text Karl Ziegler, Inge Freisleben




 

 

 

Das vielfältige Baukastensystem von "Lumara" erlaubt ein "bodenloses" und zügiges Backen, auch für die nicht so backerfahrenen Männer. Interesse an einem kostenlosen Probebacken mit Angelika Lippert aus Trausnitz hatten nach Einladung durch den katholischen Frauenbund insgesamt 24 Frauen. Zunächst pries die Fachfrau das "bodenlose Backen" an und wies auf kürzere Backzeiten hin. "Auch Fett wird überflüssig" fügte die Fachfrau an. Verbunden mit Lumara ist die Empfehlung bestimmter Zutaten und die unterschiedlichen Backformen. Die Kursleiterin "zauberte" in der Küche des Pfarrheims "Sankt Marien" einen pikanten Speckzopf und eine "All in Pizza". Große Aufmerksamkeit erweckte das Zubereiten verschiedener Torten. Mit flinken Händen fertigte Angelika Lippert eine bunte Vielfalt an süßem Gebäck an und bot den Frauen eine Rosentorte, Eierlikör-Mohntorte und die fruchtige Kuppeltorte "Südsee". Gefallen fanden nicht zuletzt die saftigen Minikugelkrapfen, die die Größe eines Häppchens hatten und aufgrund der perfekten Größe auf einmal verspeist werden konnten. Zum Ende des abendlichen und unterhaltsamen Backkurses konnten sich alle nicht nur vom tollen Anblick, sondern beim Probieren über die leckeren Produkte freuen. Im Namen der Teilnehmerinnen dankte Vorsitzende Ida Brenner der Kursleiterin Angelika Lippert mit Blumen für den über zweistündigen Augen- und Ohrenschmaus. Nach dem persönlichen Gaumengenuss waren die anwesenden Frauen überzeugt, dass Backen auch Spaß machen kann. Text Karl Ziegler, Bild Frauenbund