Schulkinder unterstützen die Kindergartenkinder bei der Gestaltung der Schulmappen
Beim Gestalten einer eigenen individuellen Schulmappe bewiesen die 15 Vorschulkinder vom katholischen Kindergarten nicht nur Kreativität, sondern zeigten in vielfältigen Bildern auch ihre eigene Persönlichkeit und ihren Einfallsreichtum. Kräftige Unterstützung mit Ideen erhielten die künftigen Erstklässler von den 17 Schulkindern der ersten Klasse, die sich im Klassenzimmer der Grundschule unter die jüngeren Gäste gemischt hatten. Berührungsängste gab es dabei nicht, da man sich vom Kindergarten (Kiga) bestens kannte und jeder über das erneute Zusammentreffen erfreut war. An der Tafel hatten Lehrerin Ramona Mensch und Kiga-Leiterin Beate Sparschuh einige Anregungen für ein Titelbild vorbereitet. Einige Kinder nahmen den Dinosaurier, Fisch, Baum und die Blume als Vorlage, andere malten aber auch andere Dinge des Lebens wie ein Auto. "In diese Schulmappe kommen zum Schulbeginn alle wichtigen Unterlagen" stellte die Lehrerin fest. In den Unterricht mit hineinschnuppern durfte auch Kiga-Praktikantin Annalena Bäumler. "Die Arbeit im Kindergarten macht mir Spaß und ich möchte auch einmal Erzieherin werden." In der zweiten Schulstunde lernten die Mädels und Jungs vom Kiga die Leitfiguren der Schulfibel kennen, in der das Buchkind "Mimi" mit der Katze "Mia" und dem Hund "Ami" die jungen Leser spielerisch durchs erste Schuljahr begleiten werden. In den Tagen zuvor konnten sich die Vorschulkinder bei einer Besichtigungstour durch die Schule bereits einen bleibenden Eindruck über die Räumlichkeiten und Ausstattung machen. Den Gastbesuch nahmen die Schulkinder zum Anlass, um ihren Freunden vom benachbarten Kiga ihre persönlichen Schulsachen zu zeigen. Mächtig Spaß machte den Freunden der Schule und vom Kiga vor einigen Tagen die gemeinsame Turnstunde in der Schulsporthalle. Text und Bilder Karl Ziegler
 
Kinder beobachten kriechende und fliegende Waldbewohner
Beim Waldprojekt des katholischen Kindergartens "Sankt Elisabeth" stand die waldpädagogische Betreuung, die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt und Spiele in freier Natur im Vordergrund. Der Aufenthalt im Kirchenwald ist für die Kindergartenkinder ein fester Bestandteil für die ganzheitliche Erziehung und für die Vorschulkinder sozusagen vor dem Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche der spielerische Ausklang.
Die Kindergartenleiterin Beate Sparschuh machte sich mit ihrem Team und den Vorschulkindern an einigen Werktagen auf dem Weg in den Kirchenwald. Einige Väter hatten bereits vor Ort ein Zelt aufgebaut und einige Vorkehrungen für einen angenehmen Aufenthalt getroffen. Im Wald wurde gesungen, Geschichten erzählt und mit Naturprodukten gebastelt. Jeder durfte seine eigenen Grenzen austesten und durch gegenseitiges Helfen die soziale Erziehung und Kameradschaft stärken. Die Kinder hörten von der Vielfalt des Waldes als Wasserspeicher, Sauerstoff- und Rohstofflieferant. Es wurden fleißige Waldameisen und andere kriechende und fliegende Waldbewohner beobachtet und die Namen der entdeckten Pflanzen und Tiere bestimmt. Der praktische Unterricht im Wald zeigte den Kindern, wie wichtig der Erhalt des Ökosystems "Wald" ist. Jedes Kind umarmte einen Baum und signalisierte symbolisch mit dem Wald ein gutes Miteinander. Da es im Wald und in der Natur verschiedene Materialien mit den unterschiedlichsten Oberflächen gibt, konnten die Kinder ihre Sinnesreize wie über die Haut das Tasten, über die Nase das Riechen, über die Augen das Sehen und über die Ohren das Hören auf vielfältige Weise austesten. Beim freien Spielen im Wald wurden mit Fichtenzapfen, Moos und Holzstöcken die Anfangsbuchstaben der Vornamen, das ABC und verschiedene Waldbilder geformt und der Gemeinschaftssinn und die Kreativität gefördert. Gerade rechtzeitig bei der Sommerhitze kam ein lustiger Badetag in einem angrenzenden Bach. Da das Spielen und Umhertoben bekanntlich hungrig macht, lud der Elternbeirat alle Kinder und die Erzieherinnen im Freien zu einer deftigen Brotzeit ein. Am Sonntag, 16.7. um 10.30 Uhr lädt der Kindergarten alle zum Abschlussgottesdienst in die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" ein. Bilder Kindergarten, Text Karl Ziegler








Feuerwehr klärt Kinder über das Verhalten bei Bränden auf und legt eine offene Feuerstelle an
Die Freiwillige Feuerwehr ist mit dem Kindergarten stets eng verbunden und die Feuerwehrmänner sind die besten Freunde der Kinder. Dies bestätigten frohgelaunte Mädchen und Jungen bei einem Besuch von Kommandant Josef Kleber mit seinen bewährten Zug- und Gruppenführern Jürgen Merold, Martin Grünbauer und Markus Lehner. Die Wehrmänner mit dem großen roten Feuerwehrauto gaben den Mädchen und Jungen vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" reichlich Gelegenheit, um die Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehr kennen zu lernen. Wenn die Einsatzjacke den Kindern auch bis an die Knöchel reichte, um so mehr Spaß machte es. Ein Hauptaugenmerk legten die Feuerwehrmänner auf das Verhalten bei Bränden und den Umgang mit Feuer. "Das Feuer spendet nicht nur Wärme, sondern kann auch großen Schaden anrichten und enorme Verletzungen verursachen." Die Männer der Feuerwehr zeigten das Anlegen einer offenen Feuerstelle und sammelten gemeinsam mit ihren kleinen Freunden im Wald dürres Holz und umherliegende Zweige. "Bei der Trockenheit müssen wir um die Feuerstelle einen großen Steinhaufen anlegen, einen Graben ausheben und diesen mit Wasser füllen" so die Order der Wehrmänner. Der "Bahner-Weiher" galt für das Vorhaben zudem als Wasserspender. Für die Kinder glich das Lagerfeuer wie eine kleine Burgfestung mit einem Wassergraben. Reichlich Selbstvertrauen tankten die Kinder beim Umgang mit dem Schnitzmesser, mit dem jeder seinen eigenen Grillstecken schnitzen durfte. "Das Messer immer vom Körper weg bewegen" so die Order der Erzieherinnen. Nach dem Anzünden des Lagerfeuers durften die Mädchen und Jungen ihre Bratwürste über dem Feuer rösten und anschließend in einer Semmel mit Genuss verspeisen. Mächtig Spaß machten dem Nachwuchs vor allem die Rundfahrten im Feuerwehrauto, das Spritzen mit dem Wasserwerfer und das Löschen der Feuerstelle mit dem Strahlrohr. Dabei kam es vor, dass der ein oder andere eine unfreiwillige Dusche erhielt. Bei der Hitze waren alle über den plötzlichen künstlichen Regen erfreut und duldeten die deftige Wasserbrause. Nach der erlebnisreichen und humorvollen Stunde machte sich die Feuerwehr mit dem roten Auto wieder auf dem Heimweg. Im Namen der Kinder und Erzieherinnen dankte Kindergartenleiterin Beate Sparschuh der FFW für den tollen Feuerwehreinsatz und der Familie Rupprecht für die Unterstützung. Bilder Kindergarten, Text Karl Ziegler





Kindergartenkinder begeistern Wohnheimbewohner

Eslarn. "Drom vom Kindergarten kamen sie her". Gemeint waren eine große Kinderschar, die warm eingepackt zu Fuß vom Kindergarten zum Wohnheim "K&S Lebenswelten" marschiert war. Die 56 Kinder mit ihren Erzieherinnen wollten kurz vor Heilig Abend die Seniorinnen und Senioren im Wohnheim mit Geschenken, einem Krippenspiel und Weihnachtsliedern überraschen. Die Idee für einen Besuch hatte das Personal vom Kindergarten um stellvertretende Leiterin Ramona Zangl. "Die jüngsten wollen den ältesten Einwohnern die Weihnachtsbotschaft überbringen und ein schönes Weihnachtsfest wünschen" erklärte stellvertretende Leiterin Ramona Zangl. Die Mädchen und Buben erinnerten im Gesang an die vier Adventlichter und an die Vielfalt bekannter Weihnachtslieder. Dabei trugen die kleinen Gäste textsicher und auswendig die Lieder vor und in den Gesang stimmte so mancher gerührte Heimbewohner. Einer der vielen Höhepunkte war das gesungene Krippenspiel "Was ist nur geschehen", für das die Kinder tolle Kostüme mitgebracht hatten. Im Speisesaal des Wohnheims sangen die Kinder für die Senioren/innen lautstark und die heilige Familie, Maria und Josef machte sich auf dem Weg nach Bethlehem. Die Engel erschienen den Hirten, die von der Geburt des Heilands erfurhen und sich geführt von einem Stern zu einem Stall in Bethlehem auf dem Weg machten. Abschließend wünschten die Erzieherinnen und die Kinder mit selbst gebastelten Geschenken allen Senioren/innen und dem Pflegepersonal fröhliche Weihnachten. Im Namen der K+S Lebenswelten dankte Pflegedienst- und Einrichtungsleiterin Katrin Hartwig den Kindern für die tolle Aufführung mit Süßigkeiten und den Erzieherinnen für die nette Idee. Mit der tollen Aufführung hatten die Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumenkinder im Wohnheim einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Text und Bilder von Karl Ziegler

Kinder spielen Ereignis aus der Bibel



Eslarn. "Der 12-jährige Jesus im Tempel" war das Motto des Bibeltages im katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth". Die Erzieherinnen bereiteten die 60 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mit dem Einstudieren eines Rollenspiels und mit dem Fertigen der Kostüme aus Bettlaken und Tüchern bestens auf dem Tag der Aufführung vor. Die 3- bis 4-Jährigen verwandelten den Turnsaal mit Mosaiksteinen, Glitzersteinen, Silber- und Goldpapier in einen Tempel und erfuhren mit den DIN-A3-Erzählkarten von dem Ereignis aus dem Leben des zwölfjährigen Jesu nach dem Lukasevangelium. Die 5- bis 6-Jährigen dagegen schlüpfen im Anschluss in die gefertigten Kostüme und erfüllten das Ereignis im Tempel mit Leben. Maria und Josef suchten nach Jesus, der sich mit den Besuchern im Tempel in eine rege Unterhaltung vertieft hatte. "Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?" Den Kindern wurde in Erzählungen und im Spiel die Geschichte aus dem Lukasevangelium näher gebracht und konnten dabei im Glauben wachsen. Ein Lob kam von Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Beatus und den Erzieherinnen. Zum Abschluss sangen die Kinder im Chor das Papstlied "Wer glaubt ist nie allein". Text von Karl Ziegler, Bilder vom Kindergarten



   
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Kindergarten und Eltern Elternbeiräte unterstützen katholische Einrichtung
von Karl Ziegler

Im Namen des katholischen Kindergartens dankten Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretende Leiterin Ramona Zangl den Elternbeiräten Georg Rauch für zweijähriges und Tamara Brenner und Silke Grötsch-Menzel für einjähriges Wirken im Elternbeirat und für ihr ehrenamtliches Engagement. Den Dankesworten schloss sich die wiedergewählte Vorsitzende Eva Kleber im Namen der bewährten und neuen Elternbeirätinnen an.
Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft als gemeinsame Entwicklungsaufgabe von Eltern und katholischen Kindergarten "Stankt Elisabeth" (KiGa) und die aktive Einbeziehung der Eltern in die Tätigkeiten ist wichtig für alle Beteiligten und besonders für die Kinder. "Unser Elternbeirat war auch in diesem Jahr wieder sehr aktiv und dafür möchte ich allen Müttern und Vätern recht herzlich danken" so Pfarrer Erwin Bauer bei der Elternversammlung im KiGa. Der Geistliche sprach von einer fruchtbaren Zusammenarbeit und lobte das solidarische Miteinander. Eine gute Kooperation zwischen Familien und Einrichtung wirke sich auf die Entwicklung der Kinder positiv aus. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit des Elternbeirates und der Eltern bei den Veranstaltungen konnte der KiGa finanziell und organisatorisch entlastet werden. Da die Erlöse stets direkt den Kindern zugute kamen, durfte sich der Nachwuchs über neue Spielsachen und Geschenke freuen. Mächtig Spaß macht den Kindern vor allem das durch eine Gemeinschaftsspende in Höhe von 8000 Euro angekaufte große Spielgerät im Spielgarten, wofür sich Vorsitzende Eva Kleber bei allen Gönnern besonders bedankte. Der Elternbeirat bot gut besuchte Veranstaltungen an und unterstützte dabei das KiGa-Team. Sehr gut angekommen sei wiederholt die Aktion "Apfelsaft", die den Kindern vor allem in den Wintermonaten zugute kommt. Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl dankte allen Eltern und dem Kindergartenteam für den sehr guten Zusammenhalt. Ein herzliches Vergelts Gott mit einem Geschenk ging an die ausgeschiedenen Elternbeiräte Tamara Brenner, Silke Grötsch-Menzel und Georg Rauch. Bei den Neuwahlen des Elternbeirates wurden 1. Vorsitzende Eva Kleber, Stellvertreterin Monika Steger, Schriftführerin Anja Eckert und die Beirätinnen Manuela Forster, Daniela Kleber und Stephanie Distner in ihren Ehrenämtern bestätigt. Neu ins Gremium kamen Kassiererin Isabell Kleber und die Beirätinnen Melanie Frank, Claudia Novak und Kathrin Zankl. Die erste Aktion des neugewählten Elternbeirates wird das Sankt-Martins-Fest am 11.11 sein. Die Andacht in der Pfarrkirche beginnt um 17 Uhr und im Anschluss geht es zur Martinsfeier in den "Bürgermeister-Karl-Roth-Kurpark". Der Elternbeirat beteiligt sich am 26.11. am Adventmarkt der Kolpingfamilie und am 22.12. an der Waldweihnacht in Pfrentschweiher. Aus den Erlösen finanziert der Elternbeirat für die Kinder die Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke, einen Kino-Besuch und Kinder-Taschenbücher. In den KiGa eingeladen werden ein Märchenerzähler und die Puppenbühne der Polizeiinspektion Weiden. Die gute Zusammenarbeit mit der Grundschule, der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeindebücherei wird der Kindergarten weiterhin mit gemeinsamen Aktionen pflegen.


Die roten Bayern zeigen Herz für Kinder
von Karl Ziegler

Mit der namhaften Spende von 400 Euro überraschten der Bayernfanclub die Kinder im Kindergarten. "Die Vorstandschaft wollte nach einhelligem Beschluss den Mädels und Buben eine Freude machen und den Kindergarten unterstützen" stellte Vorsitzender Markus Kleber fest. Gemeinsam mit Kassier Albert Zinkl und Sportleiter Tobias Lindner überreichte Kleber an stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl zur Anschaffung von Spielsachen den stattlichen Geldbetrag. "Die Erzieherinnen wissen am besten, welche Spielsachen für die Kinder geeignet sind und was dringend benötigt wird" fügte Kleber an. Bei der "Bescherung" wurden die drei Bayernvertreter vom überzeugten 7-jährigen Bayernfan Lukas Kleber im Bayerntrikot mit der Aufschrift Mario Götze begleitet. "Ich war mal Götzefan, aber seit er in Dortmund spielt, nicht mehr." Wie an Weihnachten fühlte sich der Nachwuchs nach dem Eintreffen der vielfältigen Spielsachen, die sofort nach einem lautstarken "Danke schön" in Augenschein genommen wurden. Vor allem der Lastwagen war sofort in Kinderhand und nach der offiziellen Übergabe in einem der Spielzimmer verschwunden. Im Namen des Kindergartens dankten Pfarrer Erwin Bauer und Kiga-Leiterin Ramona Zangl. "Es ist für die Kinder ein Freudentag und die gute Idee sucht weitere Nachahmer" stellte Pfarrer Bauer fest. Einig waren sich sowohl die Gönner als auch die Spendenempfänger, dass die Kinder allen besonders am Herzen liegen und ihnen die Zukunft gehört.

Leckerer Apfelsaft für die Kinder
von Karl Ziegler

Die Herbstzeit ist gleichzeitig Erntezeit und gerade diese Jahreszeit nehmen Schulen und Kindergärten zu verschiedenen Aktionen zum Anlass. Die Erzieherinnen des katholischen Kindergartens "Sankt Elisabeth" erzählten den Kindern einiges über die vielen Obstsorten und die Herkunft natürlicher Getränke, einfach alles von der Ernte bis zum leckeren Apfelsaft. Eine Gemeinschaft aus Elternbeiräten, Erzieherinnen und Gartenbesitzern in Eslarn, aber auch in Nachbargemeinden verhalfen dem Kindergarten zu einer reichlichen Apfel- und Birnenernte. Das Obst wurde teilweise von den Gartenbesitzern im Kindergarten angeliefert oder vom Elternbeirat und den Erzieherinnen mit Unterstützung einiger Eltern in den Gärten gepflückt und abgeholt. Ein besonderer Dank für die tatkräftige Unterstützung ging an Thorsten Kleber und Michael Forster. Bei der Apfelernte am Spielplatz des Kindergartens packten zudem die Kinder beim Sammeln der umherliegenden Äpfel mit an. "Der Baum trägt in diesem Jahr besonders viele Äpfel" so die Erzieherinnen. Von einer insgesamt erfolgreichen Apfelernte sprachen stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl und Elternbeiratsvorsitzende Eva Kleber. Die Organisation und die Unkosten für das Pressen beim Gartenbauverein in Oberviechtach übernahm der Elternbeirat. Am Ende waren es stattliche 585 Liter Apfelsaft. "Durch den druntergemischten Birnensaft wird das Getränk milder und schmeckt noch besser" fügte die Kiga-Leiterin an. Das ehrenamtliche Engagement vieler garantierte den Mädchen und Jungen im Kindergarten während der Wintermonate gesunden und frischen Apfelsaft.



















Kinder für den Herbst und Winter bestens ausgestattet
von Karl Ziegler

Beim "Kinderbasar" des Elternbeirates vom Kindergarten "Sankt Elisabeth" kamen alle Besucher auf ihre Kosten. Die Schnäppchenjagd in der Schulturnhalle begann am Samstag pünktlich um 13 Uhr. Eine lange Menschenkette drängte sich durch den schmalen Eingang in die Turnhalle, wo der gesamte Saal mit Waren belegt war. Insgesamt 220 Anlieferer sorgten mit rund 11.000 Teilen für eine breite Auswahl gut erhaltener Kinderwägen, Anzieh- und Spielsachen. "So viel Ware hatten wir noch nie" stellte erste Vorsitzende Eva Kleber vom Elternbeirat erfreut fest. Sogar die Schisaison wurde mit tadellosen Kinderschiern, passenden Winterstiefeln und Helmen eröffnet. Die zahlreichen Helfer gaben den Besuchern aus der nordöstlichen Oberpfalz und aus Tschechien beim Stöbern nach Kindersachen gerne beratende Auskunft und sorgten an den Kassen für einen zügigen Ablauf. Einige hatten ihre Kinder zum Anprobieren gleich mitgebracht, wobei der Nachwuchs vor allem an den Spielsachen mächtig Interesse zeigte und den Einkaufsbummel zum Spielen nutzte. Aufgrund des herrlichen Herbstwetters hatte der Elternbeirat die Cafeteria erstmals ins Freie verlegt, wo an den Bänken bei knapp 30 Grad verschiedene Getränke, Kaffee und leckeren Kuchen serviert wurden. Für eine reichliche Auswahl an Torten und Kuchen garantierten wiederholt die Eltern, denen Vorsitzende Eva Kleber wie auch den zahlreichen Helfern, dem Kindergarten-Personal und Schulhausmeister für die Unterstützung dankte. Ein Dank für die Unterstützung ging nicht zuletzt an örtliche Geschäfte und an alle Besucher.



Neue Erzieherinnen im katholischen Kindergarten
von Karl Ziegler

Mit Nadine Grötsch aus Waidhaus und Yvonne Pentner aus Flossenbürg konnte Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl im Beisein von Kirchenrat Albin Meckl zwei neue Erzieherinnen willkommen heißen. Ein Herzenswunsch von Pfarrer Erwin Bauer ist die gute Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung, dem gesamten Kindergartenpersonal, Elternbeirat und den Eltern.
Die offizielle Begrüßungsfeier der neuen Erzieherinnen im katholischen Kindergarten (Kiga) begleiteten 15 Mädchen und Jungen aus der Zwergengruppe. Erfreulich nannte es Pfarrer Erwin Bauer, dass wieder die gesamte Mannschaft an Bord ist und in der Gemeinschaft sichtlich Zufriedenheit festzustellen sei. Der Geistliche wünschte sich, auch im Namen der Kirchenverwaltung, mit dem Kindergartenpersonal und den Eltern ein solidarisches Miteinander und gegenseitiges Vertrauen. Die Zwergenkinder begrüßten unter der Leitung von Erzieherin Christina Wagner die beiden Neuankömmlinge mit einem einstudierten Tanzreigen, einem Lied und vor allem mit einem fröhlichen Lächeln. Im Namen des KiGa-Teams überreichte stellvertretende Leiterin Ramona Zangl den Erzieherinnen ein flüssiges Geschenk. "Lasst es euch zu Hause schmecken." Im Anschluss stellten sich beide kurz vor. Die 36-jährige Erzieherin Nadine Grötsch wohnt in Waidhaus, ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Ihre Hobbys sind die Gartenarbeit, das Kochen und Backen, sowie das Gitarrespielen, das künftig auch die Kinder erfreuen wird. Die Ausbildung zur Erzieherin absolvierte sie an der kirchlichen Fachakademie für Sozialpädagogik in Weiden, war im katholischen Kindergarten in Altenstadt, später in der vollstationären Kinderwohngruppe im Haus "Sankt Elisabeth" in Windischeschenbach und anschließend in der Heilpädagogischen Tagesstätte in Neustadt tätig. Seit 17.10.2016 wird Nadine Grötsch in der Zwergengruppe im Kiga Eslarn eingesetzt. Die 30-jährige Erzieherin Yvonne Pentner stammt aus Bad Dürkheim (Rheinland Pfalz), absolvierte in Speyer die Ausbildung zur Erzieherin und zog ab 2010 nach Flossenbürg in die Oberpfalz, wo sie mit ihrem Mann und ihrer Pflegetochter lebt. "Neben meiner Familie zählen Nähen, Handwerken und Singen zu meinen Hobbys." Die staatlich anerkannte Erzieherin war im Katholischen Kiga in Bad Dürkheim, im Anschluss im evangelischen Kiga in Floß, im Kiga "Sankt Josef" in Weiden und in der Kinderkrippe in Waldthurn tätig. Ab 12.9.2016 ist Yvonne Pentner als Gruppenleiterin für die Kinderkrippe "Mäusenest" zuständig. Die beiden Erzieherinnen freuen sich auf die Zeiten, die sie mit den Kindern gemeinsam verbringen dürfen und auf ein gutes Miteinander mit Pfarrer, Kiga-Team und Eltern. Zum Abschluss überraschte Pfarrer Bauer das Kiga-Team mit einigen Spielsachen für die Kinder.

Freunde in Indien
von Karl Ziegler

Die Zeit vor dem Weihnachtsfest nutzen viele um Kindern und Familien, denen es nicht so gut geht, etwas zu schenken oder zu spenden. Der Katholische Kindergarten unterstützt drei indische Patenkinder mit jeweils 130 Euro. Zudem gingen per Post von der Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppe tolle Bilder und herzliche Grüße aus Eslarn an die Freunde in Indien.
Ein Herz für drei Kinder in Südindien zeigten Kinder, Erzieherinnen und Eltern vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth". Die Verbindung zwischen Eslarn und Südindien wurde durch Pfarrer Pennoraj Tharmakkan, der von 2010 bis 2012 als Pfarrvikar in Eslarn verweilte, hergestellt. Der Priester aus Südindien wirkt seit Jahren nach seinem geistlichen Leitspruch "Den Ärmsten der Armen helfen und einigen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen" in der Organisation "Hoffnung für Menschen e.V.". Durch seine seelsorgliche und freundliche Ausstrahlung und seine musikalischen Talente hinterließ der Pfarrvikar in der Pfarrei einen bleibenden Eindruck und viele Freunde. In Erinnerung geblieben sind nicht nur der Gesangsvortrag gemeinsam mit Chormitglied Monika Lindner mit dem indischen Lied "Sanosan Bongude", sondern auch die Auftritte mit der indischen Trommel "Tabla" und seiner Gitarre in einem Gottesdienst. Die Bitte zur Unterstützung von drei Kindern in Südindien erfüllte der Kindergarten mit der Übernahme von Patenschaften. Große Freude über den Zuwachs im fernen Indien herrschte nicht zuletzt bei den Mädchen und Jungen in den Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppen. Die Kinder malten Bilder und erstellten herzliche Grüße, die mit dem Gesamtbetrag von 390 Euro nach Indien gingen. "Wir habe an die Eltern handgefertigte Kerzen aus Pappe verkauft und den Erlös unseren Patenkindern in Indien zur Verfügung gestellt" erläuterte stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl. Über das Geld und die Kinderpost "..from Germany from your god children" freuen dürfen sich die 13-jährige Bruno Selva und die beiden 10-jährigen Dinesh Muthu und Saniya Santhoos. Damit sich die helfenden Kinder in Eslarn das ärmliche Leben ihrer indischen Freunde vorstellen konnten, erhielten sie vom Kindergartenpersonal einige Einblicke in das indische Leben, die Kultur und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Das Land eurer neuen Brieffreunde liegt über 6700 Kilometer entfernt, erklärten die Erzieherinnen. Im Namen des Kindergartens dankte Ramona Zangl vor allem allen Eltern und Großeltern, die mit ihrem Kaufinteresse und Spenden die Unterstützung erst möglich machten.
Die Zeit vor dem Weihnachtsfest nutzen viele um Kindern und Familien, denen es nicht so gut geht, etwas zu schenken oder zu spenden. Der Katholische Kindergarten unterstützt drei indische Patenkinder mit jeweils 130 Euro. Zudem gingen per Post von der Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppe tolle Bilder und herzliche Grüße aus Eslarn an die Freunde in Indien.
Ein Herz für drei Kinder in Südindien zeigten Kinder, Erzieherinnen und Eltern vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth". Die Verbindung zwischen Eslarn und Südindien wurde durch Pfarrer Pennoraj Tharmakkan, der von 2010 bis 2012 als Pfarrvikar in Eslarn verweilte, hergestellt. Der Priester aus Südindien wirkt seit Jahren nach seinem geistlichen Leitspruch "Den Ärmsten der Armen helfen und einigen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen" in der Organisation "Hoffnung für Menschen e.V.". Durch seine seelsorgliche und freundliche Ausstrahlung und seine musikalischen Talente hinterließ der Pfarrvikar in der Pfarrei einen bleibenden Eindruck und viele Freunde. In Erinnerung geblieben sind nicht nur der Gesangsvortrag gemeinsam mit Chormitglied Monika Lindner mit dem indischen Lied "Sanosan Bongude", sondern auch die Auftritte mit der indischen Trommel "Tabla" und seiner Gitarre in einem Gottesdienst. Die Bitte zur Unterstützung von drei Kindern in Südindien erfüllte der Kindergarten mit der Übernahme von Patenschaften. Große Freude über den Zuwachs im fernen Indien herrschte nicht zuletzt bei den Mädchen und Jungen in den Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppen. Die Kinder malten Bilder und erstellten herzliche Grüße, die mit dem Gesamtbetrag von 390 Euro nach Indien gingen. "Wir habe an die Eltern handgefertigte Kerzen aus Pappe verkauft und den Erlös unseren Patenkindern in Indien zur Verfügung gestellt" erläuterte stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl. Über das Geld und die Kinderpost "..from Germany from your god children" freuen dürfen sich die 13-jährige Bruno Selva und die beiden 10-jährigen Dinesh Muthu und Saniya Santhoos. Damit sich die helfenden Kinder in Eslarn das ärmliche Leben ihrer indischen Freunde vorstellen konnten, erhielten sie vom Kindergartenpersonal einige Einblicke in das indische Leben, die Kultur und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Das Land eurer neuen Brieffreunde liegt über 6700 Kilometer entfernt, erklärten die Erzieherinnen. Im Namen des Kindergartens dankte Ramona Zangl vor allem allen Eltern und Großeltern, die mit ihrem Kaufinteresse und Spenden die Unterstützung erst möglich machten.

Besuch beim Imker

Die 5 Erzieherinnen und die rund 60 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren des katholischen Kindergartens "Sankt Elisabeth" unternahmen eine Wanderung zum Lehrbienenstand des Imkereivereins. Vor Ort wurden die Kinder vom zweiten Vorsitzenden Johann Bruckner und Kassier Michael Häring empfangen. Die beiden Imker erklärten kindgerecht wie wertvoll und friedlich Bienen in der Natur sind. Die kleinen Besucher sollten ein Gefühl für das Leben der Bienen mit ihrer Königin erhalten. "Wir wollten erreichen, dass die Kinder vor dem nützlichen Insekt keine Angst haben muss." Die beiden Experten mussten Fragen beantworten wie alt eine Biene wird und wie viele in einem Bienenstock leben und dankten den kleinen Bienenfreunden mit leckeren Honigsemmeln für den Besuch. Die stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl dankte den beiden Imkern und machte sich mit ihren Kolleginnen und der Kinderschar abseits von der vielbefahrenen Straße über die Heuchbachwiesen wieder auf dem Heimweg.
Projekt Waldwoche

Beim Waldprojekt des katholischen Kindergartens "Sankt Elisabeth" stand die waldpädagogische Betreuung und die Vielfalt der Pflanzen und Tiere im Vordergrund. Die Mädchen und Jungen tankten beim Umgang mit Werkzeugen reichlich Selbstvertrauen und feierten mit Geschenken direkt aus dem Wald und von der angrenzenden Wiese den 6. Geburtstag zweier Vorschulkinder.
Der Aufenthalt im Kirchenwald ist für die Kindergartenkinder ein fester Bestandteil für die ganzheitliche Erziehung. Die stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl und Erzieherin Stefanie Zimmet machten sich mit den Vorschulkindern an 8 Werktagen auf dem Weg in den Wald. Einige Väter hatten bereits vor Ort ein Zelt aufgebaut und Vorkehrungen für einen angenehmen Aufenthalt getroffen. Im Wald wurde gesungen, Geschichten erzählt und mit Naturprodukten gebastelt und beim Umhertoben und Klettern kam zudem der psychomotorische Bereich nicht zu kurz. Jeder durfte seine eigenen Grenzen austesten und durch gegenseitiges Helfen die soziale Erziehung und Kameradschaft stärken, stellte Erzieherin Ramona Zangl fest. Am ersten Tag erzählte Försterin Manuela Forster einiges über das wichtige Ökosystem. "Der Wald ist ein Wasserspeicher, Sauerstoff- und Rohstofflieferant und hat noch weitere Schutzfunktionen." Damit sich die Kinder das emsige Leben im Wald bildlich besser vorstellen konnten, reichte Manuela Forster einige Tierbilder herum. "Jedes Tier hat im Wald eine bestimmte Aufgabe und gerade die fleißigen Waldameisen sind für den Wald besonders nützlich" erklärte die Försterin. Der kleine Waldbewohner vertilgt Unmengen an Baum- und Waldschädlinge und reinigt den Wald von toten Tieren. Im Rahmen eines Versteck- und Gedächtnisspiels gab Manuela Forster einige Einblicke ins Leben eines Eichhörnchens. Die Kinder versteckten Nüsse und mussten diese wie der kleine Nager später wieder auffinden. Der praktische und theoretische Unterricht im Wald zeigte den Kindern wie wichtig der Erhalt des Ökosystems "Wald" für den Menschen ist. Abschließend umarmte jedes Kind einen Baum und signalisierte mit dem Wald ein gutes Miteinander. Da es im Wald und in der Natur verschiedene Materialien mit den unterschiedlichsten Oberflächen gibt, konnten die Kinder die fünf Sinnesreize wie Tasten, Schmecken, Riechen, Sehen und Hören auf vielfältige Weise austesten. Keine leichte Aufgabe für die jungen Waldbewohner war das "Stille üben". Im Wald konnte man das pulsierende Leben mit vielfältigen Lauten hören. Die Blätter rauschten, als wollten sie sich wie die zwitschernden Vögel mit den nicht alltäglichen Gästen unterhalten. Reichlich Selbstvertrauen tankten die Kinder beim Umgang mit der Kindersäge und beim Schnitzen mit dem Messer. Jeder durfte seinen eigenen Grillstecken schnitzen, mit dem er seine Bratwurst über der vom Wald abgelegenen Feuerstelle rösten konnte. "Das Messer immer vom Körper weg bewegen" so die Order der Erzieherinnen. An einem weiteren Tag schlichen die Mädchen und Buben mit der Lupe in der Hand durch den Wald. Auf ihrer Erkundungstour spürten sie kleine Käfer und quirlige Ameisen auf und inspizierten mit der Vergrößerungslupe das Aussehen der kleinen Waldbewohner. Beim freien Spielen im Wald wurden mit Fichtenzapfen, Moos und Holzstöcken die Anfangsbuchstaben der Vornamen, das ABC und verschiedene Waldbilder geformt und der Gemeinschaftssinn und die Kreativität gefördert. Einer der vielen Höhepunkt für die Vorschulkinder war das Austoben in vorhandenen Wasserpfützen, das Klettern auf kleine Bäume und der Hindernislauf über Wurzeln. Die Kinder stampften mit den Gummistiefeln so kräftig in die Wasserpfützen, dass es nur so spritzte. Nicht weniger lustig war der Badetag in einem Bach und die Feier zweier Geburtstage. Die Kinder formten für Katharina Kleber und Tim Kleber mit Fichtenzapfen eine Torte und mit Rinden die Zahl 6 und gratulierten ihrer Freundin und ihrem Freund mit einem großen bunten Wiesenstrauß zum 6. Geburtstag. Da das Spielen und Umhertoben bekanntlich hungrig macht, lud der Elternbeirat mit der Unterstützung der Familie Kleber aus Bruckhof alle Kinder und die Erzieherinnen im Freien zu einer deftigen Brotzeit mit Getränken ein. Abschließend dankte Erzieherin Ramona Zangl der Familie Rupprecht, Pfarrer Erwin Bauer mit der Kirchenverwaltung für das Überlassen der Grundstücke, Försterin Manuela Forster für die Einblicke in den Wald, den Elternbeirat, Familie Kleber und allen Helfer/innen für die Unterstützung. Ein Dank für die tollen Tage in Form von leuchtenden Kinderaugen entsandten die Mädchen und Jungen an ihre ständigen Begleiterinnen Ramona Zangl und Stefanie Zimmet. Für den Nachwuchs gab es kaum etwas Schöneres, als sich ohne Zeitdruck und frei ohne Einengung in der Natur bewegen zu dürfen. Von Karl Ziegler









Besuch der Feuerwehr

Das loderndes Feuer hat eine magische Anziehungskraft auf Kinder und kann viel Schaden anrichten. Das Thema nahm die Freiwillige Feuerwehr im Kindergarten für einen Aufklärungsunterricht zum Anlass. Dabei wollte Kommandant Josef Kleber mit seinem Vertreter Christian Wild und Zugführer Jürgen Merold keinen gewöhnlichen theoretischen Unterricht anbieten, sondern das Thema den Kindern mit Lagerfeuerromantik und einem kleinen Löscheinsatz interessanter gestalten.
Es ist allgemein bekannt, dass das ungleichmäßige Flackern der Flammen, die variierende Helligkeit und das knisternde Geräusch auf Kinder ein Gefühl von Spannung und Abenteuer auslösen. Zudem kommt beim Nachwuchs der Nachahmungstrieb hinzu und die Lust alles ausprobieren zu wollen, was die Erwachsenen so vormachen. Da Verbote, mit dem Feuerzeug zu spielen und eine Kerze anzuzünden, meist noch mehr Neugierde wecken und Verbotenes reizvoll auf die Kinder wirkt, legte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) großen Wert auf praxisnahe Aufklärung. Dabei sollte der kindliche Spiel- und Nachahmungstrieb befriedigt und die Gefahren aufgezeigt werden. "Die Hitze des Feuers dient zum Aufwärmen der Wohnung und vereinzelt zum Kochen und Grillen, jedoch können die Flammen bei Unachtsamkeit schnell zur Gefahr werden, Schmerzen bereiten und einen großen Schaden verursachen." Der kindergerecht gestaltete Einsatz führte vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" zum "Bahnerweiher" der Familie Rupprecht, wo Eltern des Kindergartens mit einer Feuerstelle und die Familie Rupprecht mit angelieferten Feldsteinen bereits einige Vorbereitungen getroffen hatten. Die Steine um das Lagerfeuer, die ein Ausbreiten des Feuers verhindern, durften die Mädchen und Buben selbst um die Feuerstelle schlichten. Anschließend machte sich der Nachwuchs mit ihren Erzieherinnen Ramona Zangl und Stefanie Zimmer im Kirchenwald auf zum Sammeln von dürren Holz. Die Vorschulkinder, die ab September in die Grundschule kommen, hörten von den Feuerwehrmännern einiges über den richtigen Umgang mit Feuer, insbesondere mit Zündhölzern und Kerzen. Nach dem Entzünden des Lagerfeuers fühlten sich die Kinder im Freien wie die Indianer. Die Mädchen und Jungen durften die leckeren und zudem gespendeten Bratwürste von der Familie Kleber (Zäpferten) aus Bruckhof auf ihren angespitzten Holzstecken über dem Feuer braten. Dazu sponserte der Elternbeirat die Semmeln und Getränke. Bei einem kleinen Einsatz staunten die Kinder über die Wassermenge im "Bauch" des Tankwagens und die vielen Einsatzgeräte im roten Feuerwehrauto. Auf dem Feuerwehrauto freuten sich die Mädchen und Jungen über die tolle Aussicht auf die Natur, den "Bahnerweiher" und auf ihr Lagerfeuer. Mächtig Spaß machte vor allem das Spritzen mit dem Wasserwerfer vom Feuerwehrdach und das Löschen der Feuerstelle. Wie Kinder halt sind, kam es auch vor, dass der ein oder andere Mitschüler und Feuerwehrmann eine unfreiwillige Dusche verpasst bekam. "Gehört bei diesen Terminen einfach dazu" stellte Kommandant Josef Kleber nach einer kräftigen "Dusche" fest. Praktisch geübt wurde das Absetzen eines Notrufes über 112 mit den fünf W-Fragen. Nach der erlebnisreichen und lustigen Stunde machten sich die Wehrmänner und die Kinder vom Kindergarten wieder auf ihren Heimweg. Für die interessante Aufklärung über das Feuer und die gespendete Brotzeit dankten die Erzieherinnen im Namen des Kindergartens.
Von Karl Ziegler








Vorschulkinder Verabschiedung

Im Mittelpunkt der Entlassfeier der Vorschulkinder im katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" stand ein Abschlussgottesdienst und kleine Schultüten als Vorgeschmack für die Einschulung. Die Vorschulkinder konnten in der qualifizierten und familienfreundlichen Einrichtung vieles dazulernen und wurden spielerisch an die Welt der Buchstaben und Zahlen herangeführt. Die Kindergartenkinder sangen "Lasst uns miteinander" und „Halte zu mir guter Gott“ und Pfarrer Erwin Bauer predigte "Gott ist ein guter Vater - wir dürfen ihn um alles bitten". Nach dem Lied "Unser Lied nun erklingt", der Kommunion und dem Segen wurden die Kinder mit "Dieser Tag soll fröhlich sein" verabschiedet. Die Erzieherinnen dankten zum Abschied mit kleinen Schultüten für die schöne Zeit. Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt in der Schule wünschte stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl.

 

     
Neues Spielgerät
Ein Herz für die Kindergartenkinder zeigten Gemeinde, Kirchenverwaltung, Elternbeirat des Kindergartens, einige Vereine, Firmen und Privatpersonen mit einer Gemeinschaftsspende für ein großes Spielgerät. Die Gemeinschaft machte es möglich, dass ein über 8000 Euro teures Spielgerät angekauft werden konnte. Mit großen Beispiel voran ging vor allem der Frauenbund mit der größten Einzelspende von rund 1000 Euro, die nach ehrenamtlicher Arbeit aus Veranstaltungen erwirtschaftet wurde. Aber auch die Elternbeiräte konnte in den vergangenen zwei Jahren von Firmen und Privatpersonen reichlich Spenden und aus organisierten Festen wie das Sommerfest viele Euros sammeln. "Ich möchte allen Spendern die durch Geld und Sachspenden diese Anschaffung ermöglicht haben im Namen des Elternbeirates recht herzlich danken" fasste Elternbeiratsvorsitzende Eva Kleber zusammen. "Es ist eine Aufwertung des Spielgartens und an dem Gerät können die Kinder gleichzeitig Klettern und Rutschen" fügte Pfarrer Erwin Bauer bei der Segnung des vielseitigen Spielgerätes an und wünschte den Kindern viel Freude und unfallfreie Benutzung. "Da wünscht sich mancher wieder ein Kind zu sein" äußerte Pfarrer Bauer beim Anblick des farbenfrohen Aufbaus. Der Geistliche dankte allen für die reichlichen Gaben, aber auch allen Helfern, die beim Aufstellen mit Hand angelegt haben. Die Spender mit den größten Beiträgen durften sich über ein Bild mit lachenden Kindern als kleines Dankeschön freuen. Die Gemeinde vertrat Bürgermeister Reiner Gäbl, die Kirchenverwaltung Kirchenpfleger Anton Hochwart, den Elternbeirat Vorsitzende Eva Kleber, katholischen Frauenbund zweite Vorsitzende Beate Roth und Schatzmeisterin Ingrid Höllerl. Noch vor der offiziellen Freigabe und Segnung nutzten anwesende Kinder das Spielgerät zu einer ersten Kletterpartie und auf dem Hosenboden zu einer Talfahrt über die neue Rutschbahn. "Da werden die Kinder in den einzelnen Gruppen staunen" fügte stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl erfreut an und schloss sich den Dankesworten an.
Von Karl Ziegler

 
Spende
Die Mädchen und Jungen vom Kindergarten "Sankt Marien" durften sich über ein neues Taxi-Dreirad und auf Rundfahrten freuen. Das umweltfreundliche und stabile Spielzeug spendete die örtliche Firma Häring für Kunststofftechnik und für die kinderfreundliche Sachspende dankte Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl im Beisein ihrer Kolleginnen. Die fachliche Prüfung durch den Geistlichen, der sich durch seine Begeisterung am Maschinen- und Modellbau vor allem über die stabile Bauweise des Dreirads interessiert, verlief positiv. "Das 100 kg belastbare Kleinfahrzeug ist statisch gut gebaut und hält einige Belastungen aus." Auch die Unternehmer Michael Häring und Tochter Manuela Witt zeigten sich über die Finanzierung in ein Dreirad zufrieden. Kein Wunder, da die telefonische Bestellung bei der Spezialfirma für Kindergartengeräte durch die fünfjährige Unternehmertochter Sophia vorgenommen wurde. Auch wenn Mutti direkt daneben stand, war die erste Bestellung der Fünfjährigen eine tolle Leistung. "Wir wollten nicht nur Geld, sondern ein Spielzeug schenken, an dem alle Kinder eine Freude haben können" begründeten die Firmeninhaber. Da das Dreirad durch die hintere Sitzbank auch Mitfahrgelegenheiten bietet, ähnelt es einer mit Fahrrad angetriebenen Laufrikscha. Eine zusätzliche Anhängevorrichtung ermöglicht nicht zuletzt das Ziehen eines antriebslosen Wagens und das Aufladen von Material. Die erste Proberunde im Turnsaal durfte die fünfjährige Sophia Witt mit ihren Freunden vom Kindergarten drehen. Mit strahlenden Augen auf dem neuen Taxi-Dreirad eifrig durch den Turnsaal radelten abwechselnd der vierjährige Muslim, die fünfjährige Selim, Lara und Laura und die sechsjährige Julia. Nach dem Wochenende wird das neue Taxi-Dreirad allen Kindern vorgestellt und einer ersten Belastungsprobe unterzogen. Von Karl Ziegler aus Eslarn

 
"Eine Spende für die Kindergartenkinder ist die beste Rendite und eine Investition in die Zukunft" stellte Pfarrer Erwin Bauer bei der Spendenübergabe im Katholischen Kindergarten dankend fest. Der Katholische Frauenbund mit Vorsitzender Ida Brenner und Stellvertreterin Beate Roth übergaben an die stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl im Beisein ihrer Kolleginnen und einiger Kinder die namhafte Spende von 1000 Euro. Ein großer Scheck der Raiffeisenbank zeigte die noble Spende mit dem vierstelligen Betrag. "Der Erlös stammt vom Markttreiben anlässlich des Heimatfestes." Einen Dank für die vielen kostenlos zur Verfügung gestellten Backwaren richteten Ida Brenner und Beate Roth vor allem an alle Kuchenbäckerinnen. "Nur durch die rührige Unterstützung vieler Frauen beim Backen und Verkauf konnte der stolze Betrag erwirtschaftet werden" fügten die beiden Vorsitzenden an. Die zweckgebundenen Euros werden in ein Klettergerüst mit Rutsche investiert, das zur Freude der Kinder mit Einzug des Frühjahrs im Spielgarten stehen wird. Ein Dank im Namen des Kindergartens kam von Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretender Kindergartenleiterin Ramona Zangl, sowie im Namen der Eltern und des Elternbeirates von den Elternbeiräten Manuela Forster und Isabell Kleber. Nicht zuletzt reihten sich die anwesenden Mädchen und Buben mit einem lautstarken Danke in die Wertschätzungen ein und zeigten ihre Vorfreude auf das große Spielgerät. Von Karl Ziegler aus Eslarn  

Der vielfältige Kinderbibeltag für die Grundschüler, besonders für die Kommunionkinder fand am Samstag im Kindergarten "Sankt Elisabeth" unter dem Leitthema "Der Herr ist mein Hirte" statt und wurde durch die Anwesenheit von rund 40 Kindern zu einem tollen Erfolg. Bestens organisiert hatten den Samstagnachmittag ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrei. Die Mädchen und Jungen füllten mit ihren Hausschuhen oder strumpfsockert zwei Räume mit Leben und wurden von jeweils zwei Begleiterinnen mit christlichen Werten und mit Informationen zum Basteln und Malen umsorgt. Während Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl und die Vorsitzende vom Familienkreis Waltraud Rupprecht in der Küche mit den Vorbereitungen und dem Aufschneiden der vom Familienkreis gespendeten Kuchensorten beschäftigt waren, erfuhren die Kinder von Klaus Härtl in einer Erzählung einiges über die Nächstenliebe und die Gleichheit aller Menschen vor Gott. Anschaulich hauchten in einem Anspiel Agnes und Klaus Härtl, Hans Schnappauf, Luca und Leon Singer, Sebastian und Jan Werner, Hannah Helm, Lilli und Lea Spangler den Worten leben ein. Eine Herde mit weißen Schafen lachte ein schwarzes Schaf und eine schwarze Schafsherde grenzte dagegen ein weißen Schaf aus. Aus der Geschichte sollten die Kinder lernen, dass das Aussehen nicht wichtig ist, da vor Gott alle gleich sind und man keinen Mitmenschen, egal welcher Rasse und Herkunft ausgrenzen sollte. Nach der erlebten Realität hörten die Kinder der 1. und 2. Klassen von Silke Singer und Inge Werner und der 3. und 4. Klassen von Sonja Spangler und Gabi Rieder einiges über den Psalm 23 und vom Schäfer König David. "Genauso wie David auf die Schafe aufpasste, so sorgt Gott als guter Hirte für uns." Sinnbildlich wurde von einer Weide auf einer grünen Aue gesprochen, auf der Gott den Menschen zu frischem Wasser führt und seine Seele erquicket. Der göttliche Schäfer stand auch beim Malen und Basteln im Rampenlicht, wobei die Damen kräftig von den Jugendlichen Lea Spangler, Hannah Helm und Jan Werner unterstützt wurden. Anhand eines Lückentextes brachten die Kinder die Erfahrungen und das Gehörte zu Papier und konnten sich im Anschluss bei einer Teepause und einem Imbiss stärken. Aufgeteilt in Gruppen tobten sich die Kinder in der Turnhalle des Kindergartens kräftig aus und stellten beim Ausmalen ihre Talente unter Beweis. Mit der aufgeklebten Schafswolle schufen die Kinder ansehnliche plastische Kunstwerke. Zum Kennenlernen wurde zudem das altbekannte Kreisspiele "Mein rechter Platz ist leer" angeboten. Die Kinder wurden beim Kinderbibeltag bestens betreut und verpflegt, wobei den größten Teil der Unkosten die Pfarrei trug und die Eltern lediglich zwei Euro für Bastelmaterial und Verpflegung beisteuern mussten. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Wortgottesdienst mit Pfarrer Erwin Bauer in der Kindergarten-Turnhalle, zu dem auch einige Eltern gekommen waren. Passend zum Leitthema sangen die Kinder abschließend "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". Ein herzlicher Dank von Pfarrer Erwin Bauer ging an die Kinder, die ehrenamtlichen Begleiterinnen, Helfer, an alle Eltern und an stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl für die Unterstützung. Von Karl Ziegler  












Der katholische Kindergarten "Sankt Elisabeth" hat mit Stephanie Schieber aus Schönsee eine neue Kindererzieherin. Die neue Mitarbeiterin wird in der Kinderkrippe "Mäusenest" bei den unter 3-jährigen Kindern eingesetzt und übernimmt mit den Kinderpflegerinnen Denise Wurzer aus Eslarn und Susanne Gabriel aus Oberviechtach für 12 Kleinkinder die Verantwortung. Die Mutter zweier Töchter im Alter von 1 und 4 Jahren ist seit 2010 Erzieherin und war zuvor im Kindergarten in Schönsee tätig. Als verantwortliche Erzieherin für 2 bis 3-jährige Mädchen und Buben konnte sich die Schönseerin bereits bewähren. Die 27-Jährige machte sich bereits seit 1. April im örtlichen Kindergarten ein Bild von ihrem neuen Arbeitsumfeld und fühlt sich im Eslarner Kindergarten sehr wohl. Besonders hervor hob Schieber das sehr gute Arbeitsklima und die tolle Ausstattung. "Mir gefällt es hier sehr gut." Ein Willkommensgruß an die neue Erzieherin kam von Pfarrer Erwin Bauer, Bürgermeister Reiner Gäbl, Kirchenpfleger Anton Hochwart und stellvertretender Kindergartenleiterin Ramona Zangl, sowie im Namen des Elternbeirates von Vorsitzender Eva Kleber. Übereinstimmend wünschten alle eine gute Zusammenarbeit. Von Karl Ziegler
 


     
 



Einen lebhaften Empfang mit Singen, Tanzen und Klatschen bereiteten die Kinder vom Kindergarten "Sankt Elisabeth" ihrem Gönner Josef Bock. Der Eslarner hatte im vergangenen Jahr seinen 60. Geburtstag gefeiert, auf Geschenke verzichtet und um "Bares" für einen guten Zweck gebeten. Den stolzen Betrag von 800 Euro spendete der leidenschaftliche "Brummifahrer" dem katholischen Kindergarten. Die Wahl für den Kinderhort war Bock leicht gefallen, da seine 18 Monate junge Enkelin Lena Krämer bald selbst die Kinderkrippe "Mäusenest" besuchen wird. "Heute ist ein Tag, an dem wir singen und froh sein können." Mit dieser Melodie und lautstarkem Klatschen hießen die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen den Spender Josef Bock willkommen. Ein zögerliches Dankeschön übermittelte im Namen aller Kinder die 6-jährige Katharina und ein herzliches Vergelts Gott im Namen des Kindergartens kam von der stellvertretenden Leiterin Ramona Zangl. Für den Elternbeirat überreichte Eva Kleber im Beisein der Beiräte Stepahnie Distner und Georg Rauch eine 3-Liter-Flasche mit dem heimischen Edelgetränk "Kommunbier". Mit den beigepackten Würsten war für den Gönner Josef Bock eine kleine Brotzeit gesichert. Der stolze Betrag wird mit den vorliegenden Spenden der Firmen und Einzelpersonen aus dem Vorjahr für die Anschaffung eines größeren Spielgerätes für den Spielgarten verwendet. Einen finanziellen Beitrag aus Erlösen von Veranstaltungen steuert nicht zuletzt der Elternbeirat mit bei. In dem Zusammenhang dankte Elternsprecherin Eva Kleber allen für die Unterstützung des Kindergartens. Der Ankauf der Spielanlage mit Hängebrücke und Rutschbahn soll im Frühjahr über die Bühne gehen und damit die Spenden direkt den Kindern zugute kommen. Bild und Text von Karl Ziegler
 





Beim "Kindergartenbasar" des Elternbeirates in der Schulturnhalle fanden Mütter und Väter für ihre Kinder, aber auch Großeltern für ihre Enkel unter den rund 10.000 Kindersachen zahlreiche Schnäppchen. Die zahlreich anwesenden Familien und Großeltern aus den Landkreisen Neustadt, Schwandorf und dem tschechischen Grenzland kauften kostengünstige Anziehsachen und Kinderwägen, sowie vielfältige Spielsachen und tolle Kinderbücher. Selbst der vierjährige Felix Spielvogel aus Dieterskirchen durfte sich mit seinen Eltern über einen "Handstaubsauger" freuen. "Den gebe ich nicht mehr her" behauptete der junge Mann das erstandene Spielgerät und probierte den Sauger in der Schulturnhalle gleich aus. Mit dem tadellos funktionierenden Sauger möchte er seiner Mutter im Haushalt helfen. Einen Service boten die Damen und Herrn vom Elternbeirat vor allem den schwangeren Frauen, die eine Stunde vorher ohne Hektik und Gedränge in der "Kinderboutique" auswählen durften. Eine perfekte Organisation im Vorfeld und während des Basars garantierten zahlreiche Helfer/innen mit Organisieren, Beraten und an der Kasse. In der Cafeteria wurden zu den Getränken leckere Kuchen der Marke "Hausfrau" angeboten. Im Namen des rührigen Elternbeirates dankte die Vorsitzende Eva Kleber besonders den fleißigen Helfern/innen für die Unterstützung, allen Müttern für die Kuchenspende, der Metzgerei Meindl für die Wurstspenden, allen Eltern für die Anlieferung der Topware und den vielen Besuchern für das rege Kaufinteresse. Das ehrenamtliche Engagement des Elternbeirates und der Reinerlös aus dem Verkauf kommt wiederum direkt den Mädchen und Buben vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" zugute. Bild und Text von Karl Ziegler
 





Die Mädchen und Jungen vom Kindergarten durften sich über ein Taxi-Dreirad und auf Rundfahrten mit ihren Freunden freuen. Das neue umweltfreundliche und stabile Spielzeug spendete die örtliche Firma Häring für Kunststofftechnik und für die kinderfreundliche Sachspende dankte Pfarrer Erwin Bauer und stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl im Beisein ihrer Kolleginnen. Die fachliche Prüfung durch den Geistlichen, der sich durch seine Begeisterung am Maschinen- und Modellbau vor allem über die stabile Bauweise des Dreirads interessiert, verlief positiv. "Das 100 kg belastbare Kleinfahrzeug ist statisch stabil und hält einige Belastungen aus." Auch die Unternehmer Michael Häring und Tochter Manuela Witt zeigten sich über die Finanzierung in ein Dreirad zufrieden. Kein Wunder, da die telefonische Bestellung bei der Spezialfirma für Kindergartengeräte durch die fünfjährige Unternehmertochter Sophia vorgenommen wurde. Auch wenn Mutti direkt daneben stand, war die erste Bestellung der Fünfjährigen eine tolle Leistung. Da das Dreirad durch die hintere Sitzbank auch Mitfahrgelegenheiten bietet, ähnelt es einer mit Fahrrad angetriebenen Laufrikscha. Eine zusätzliche Anhängevorrichtung ermöglicht nicht zuletzt das Ziehen eines antriebslosen Wagens und das Aufladen von Material. Die erste Proberunde im Turnsaal durfte die fünfjährige Sophia Witt mit ihren Freunden vom Kindergarten drehen. Mit strahlenden Augen radelten abwechselnd der vierjährige Muslim, die fünfjährige Selim, Lara und Laura und die sechsjährige Julia auf dem neuen Taxi-Dreirad eifrig einige Runden. Nach dem Wochenende wird das neue Taxi-Dreirad den anderen Kindern vorgestellt und einer ersten Belastungsprobe unterzogen. Bild und Text von Karl Ziegler
 
Die plötzliche Erkrankung von Kindergartenhausmeister Herbert Lanz erforderte von der Kirchenverwaltung in den vergangenen Wochen eine spontane Entscheidung. Inzwischen ist der Hausmeister wieder einsatzbereit, so dass die eingesetzten und beliebten Aushilfshausmeister Inge und Josef Freisleben im Kindergarten mit einer nicht alltäglichen Abschiedsfeier überrascht wurden. Da Josef Freisleben bereits Mesner Josef Egerer vorbildlich unterstützt, fiel die Entscheidung für Pfarrer Erwin Bauer und die Kirchenverwaltung leicht. Für den Eslarner war es selbstverständlich zu Helfen und das kurzfristige Angebot anzunehmen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Inge kümmerte sich Josef Freisleben in den vergangenen Wochen beispielhaft und vorbildlich um die Anlagen und Ausstattung des Kindergartens. Eine Generalüberholung erhielt zur Freude der Mädchen und Jungen nicht zuletzt das Puppenhaus. Die Kinder ernannten die Aushilfshausmeister kurzerhand zu ihren speziellen Kindergarten-Oma und -Opa. Die Zufriedenheit des Kindergartenteams und der Kinder spiegelte sich beim Abschied in einem großen Strauß an Sonnenblumen, von deren Sorte jedes Vorschulkind je eine überreichte. In kleinen Aufführungen unter anderen mit Kehrschaufeln erinnerten die Kinder an die vielfältigen Arbeiten eines Hausmeisters. Das eigens einstudierte Lied "Wer will einen fleißigen Hausmeister sehen, der muss zu uns in den Kindergarten gehen" rundete den beeindruckenden Abschied. Im Namen des Kindergartenteams dankte stellvertretende Leiterin Ramona Zangl für die sehr gute Arbeitsausführung und Zusammenarbeit. Mit einem Brotzeit-Korb dankte Pfarrer Erwin Bauer im Namen der kirchlichen Organisationen Josef Freileben für den spontanen Einsatz und wünschte gleichzeitig dem genesenen Hausmeister Herbert Lanz weiterhin beste Gesundheit und Schaffenskraft. Bild vom Kindergarten, Text von Karl Ziegler  

 

 

 

 




Der Elternbeirat des katholischen Kindergartens und das Kindergartenteam bieten den Kindern, Eltern und der Bevölkerung während des Kindergartenjahres kurzweilige Veranstaltungen. Durch die ehrenamtliche Arbeit kommen die Einnahmen, auch vom Sommerfest direkt den Kindern und dem Kindergarten zugute. Zahlreiche Besucher führten die sommerliche Veranstaltung am Kindergarten unter freiem Himmel zum Erfolg und die zahlreichen Schirme der Banken garantierten schattige Plätze. Den musikalischen Teil beim Sommerfest übernahmen Laura Roth und Fabian Klotz mit ihrer "Steirischen" und von der "Stefan-Karl-Musikschule" Maria Voith mit Keyboard und Gesang und Laura Scharff mit Gitarre und Gesang. Die Eltern konnten es sich an den Tischen bequem machen, während die Kinder an den fünf Spielestationen zum Thema "Wald und Wiese" einige Aufgaben absolvierten. Bei den sportlichen Aktionen wurden vor allem die Kleinkinder durch Mama oder Papa unterstützt. Das Kindergartenteam beschäftigte den Nachwuchs mit verschiedenen Naturthemen und Aufgaben und waren auf dem Ansturm der Mädchen und Jungen bestens vorbereitet. Es wurde gekegelt, jongliert und balanciert. Bei den Spielen kam es nicht auf die Schnelligkeit an, sondern alleine das Mitmachen und das Engagement zählte. Lediglich eine Punktekarte kontrollierte den Einsatz an allen fünf Stationen. Für die volle Punktezahl gab es zur Freude aller Kinder ein leckeres Eis. Beim Facepainting bekamen die Kinder auf Wunsch bestimmte Gesichtsmasken wie Katze, Tiger oder Löwe. "Die Farbe lässt sich einfach mit Wasser und Seife wieder abwaschen" beruhigten die Akteure so manche Mutter. An einem weiteren Tisch betätigten sich die Kinder als Hobbymaler und zeigten mit bunten Bildern ihr Talent. Wer Lust hatte, durfte auf dem Karussell noch einige Runden drehen und sich den warmen Fahrtwind ins Gesicht wehen lassen. Die acht Sitzgelegenheiten waren heiß begehrt, so dass kurze Wartezeiten entstanden. Stets belagert war auch die Tombola, an der Geld- und Sachpreise auf die Gewinner warteten. Die bunte Auswahl reichte von einem großen blauem Bär, tollen Büchern und den unterschiedlichsten Spielsachen. Bestens versorgt mit vielfältigen Speisen und Getränken wurden die Besucher vom Elternbeirat und einem rührigen Team. Zum Kaffeeklatsch gab es leckere Kuchen nach Art der "Hausfrau". Mit dem Erlös aus dem Sommerfest werden neue Spielgeräte für den Kindergarten angeschafft, verriet die Vorsitzende Silvia Dierl vom Elternbeirat. Der Elternbeirat dankte allen Spendern für die tollen Geld- und Sachpreise, dem Kindergartenteam für das tolle Spieleangebot, den Müttern für die leckeren Kuchenspenden und allen Helferinnen und Helfern für die kräftige Unterstützung. Für die rührige Mitarbeit zu Gunsten des katholischen Kindergartens dankte nicht zuletzt Pfarrer Erwin Bauer. Text von Karl Ziegler, Bilder Christine Zach/Kindergarten 
 





Einen erfrischenden Einstieg in die Welt der Oper präsentierte bei einem Gastspiel in der Schule das Musiktheater Papageno aus Wien. Bei der Aufführung von "Hänsel und Gretel" durften die Kinder der Grundschule und vom Kindergarten nicht nur mitsingen, sondern auch aktiv mitspielen. Auf die klassische, kindgerecht inszenierte Oper wurden die Kinder beider Einrichtungen in den Projektwochen bestens vorbereitet. 
Die Musik der spätromantischen Oper "Hänsel und Gretel" schrieb um 1890 Engelbert Humperdinck und das Libretto stammt von Schwester Adelheid Wette. Der Komponist nannte sein Werk in ironischer Anspielung an Richard Wagners Oper Parsifal ein Kinderstubenweihfestspiel. Das Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm wurde als erste deutsche Märchenoper 1893 in Weimar uraufgeführt und 122 Jahre später folgte in Eslarn eine leicht abgewandelte Darbietung. Die Schauspieler des Tourneetheaters aus Wien fanden mit der Bühne in der "Alten Turnhalle" beste Voraussetzungen vor und begeisterten die anwesenden Kinder, Elternbeiräte, Lehrkräfte und Erzieherinnen der Grundschule und vom Kindergarten mit dem Grimmschen Märchen. Bereits über 20 Jahre tourt das Theater durch den deutschsprachigen Raum. Zu Beginn stellten sich die Akteure dem kleinen und größeren Publikum vor und machten die Kinder mit allen Fachausdrücken wie Kostüme, Bühne und Bühnenbild vertraut. Die Akteure gaben dem Nachwuchs im Wechselspiel aus Gesang, Erzählung und Gestik in einer kreativen und humorvollen Gestaltung einen möglichst reibungslosen, freudvollen Einstieg in die Welt der klassischen Musik. Eine bunte Kreativität garantierten die entsprechenden Kostüme und Requisieten. Die Kinder stimmten lautstark in die mittlerweile zu Volksliedern geworden musikalischen Vorträge wie "Ein Männlein steht im Walde" und "Brüderchen, komm tanz mir mit" ein. Die begeisterten Mädchen und Jungen wirkten mit den Profis im Rücken selbstbewusst, freuten sich über jede kleinere Rolle und glänzten nicht nur als Waldzwerge. Bei der Gestaltung der Handlungen berücksichtigten die Profischauspieler in Sprache und Ausdruck pädagogische Gesichtspunkte und führten den Nachwuchs kindgerecht zur klassischen Oper. Am Ende der gelungenen Vorstellung gabs reichlich Applaus und Schulleiterin Ramona Mensch dankte im Namen der pädagogischen Einrichtungen für die tolle Inszenierung. Text von Karl Ziegler, Bild von der Schule.
 

Beim zweiwöchigen Waldprojekt des katholischen Kindergartens wurden die Mädchen und Jungen waldpädagogisch betreut und auf die Vielseitigkeit des Waldes und die großen und kleinen Waldbewohner aufmerksam gemacht. Mit Fichtenzapfen legten die Mädchen und Buben das ABC und mit Ästen bauten die Kinder ein märchenhaftes Waldhaus, sowie ein sehenswertes Insektenhotel.
Beim Projekt "Waldkindergarten" stand im Rahmen der ganzheitlichen Erziehung familienergänzende und familienunterstützende Aufgaben und beim "Spiel" die Kindergartenpädagogik im Mittelpunkt. Der psychomotorische Bereich befasste sich dagegen mit Klettern und eigene Grenzen kennen und einander helfen lernen. Mit der sozialen Erziehung wird laut Kindergartenleiterin Beate Sparschuh gleichzeitig die Eigenverantwortung und die Persönlichkeitsentfaltung gestärkt. Zur Umsetzung des Projekts verlegten die Erzieherinnen Beate Sparschuh, Ramona Zangl und Steffanie Zimmet mit 27 Vorschulkindern ihre Aktionen zehn Vormittage vom Kindergarten "Sankt Elisabeth" in das Kirchenholz nordöstlich von Eslarn. Einen Einblick in das Ökosystem Wald gab Försterin Manuela Forster, die zudem auf die Wichtigkeit des Waldes als Sauerstoff- und Rohstofflieferant, sowie als Wasserspeicher hinwies. Aber auch die Schutzfunktion, die Filterwirkung und der Temperaturausgleich seien im Ökosystem sehr wichtig. Im Wald habe jedes einzelne Tier eine bestimmte Aufgabe und als Beispiel nannte die Försterin die vorhandenen Waldameisen. Gerade diese gelten als fleißig und sind für den Wald besonders nützlich. Die Ameisen vertilgen Unmengen von Baum- und Waldschädlingen und reinigen den Wald von toten Tieren. Da es im Wald verschiedene Materialien mit den unterschiedlichsten Oberflächen gibt, konnten die Kinder auch die fünf Sinnesreize in der Natur auf vielfältige Weise stärken. Beim Schnitzen eines Grillsteckens lernten die Mädchen und Buben den richtigen Umgang mit dem Taschenmesser und beim Bau eines kleinen Floßes aus Naturmaterialien die Entfaltung der Kreativität. Das schwimmende Bauwerk wurde am Badetag sofort im kleinen Bach ausprobiert. Beim freien Spielen im Wald ohne Wände und Türen gingen alle auf Schatzsuche und jeder half mit, die versteckten "Waldzwerge" zu finden. Die Kinder formten mit Fichtenzapfen die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen und warfen mit den Zapfen auf ein festgelegtes Ziel. Ein Höhepunkt war das Herstellen eines Insektenhotels. Mit Stolz zeigten sie auf ein mit Zweigen und Ästen gebautes Waldhaus. Das ausgelegte Moos im märchenhaften Holzhäuschen machte ein bequemes Sitzen auf dem harten Waldboden möglich. Bei einem kurzen Regenschauer konnten die Kinder die Tropfen spüren und erleben und die entstandenen Wasserpfützen zum Spielen nutzen, beschrieb die Kindergartenleiterin. Bei der anschließenden Brotzeit kam die überraschende Lieferung von heißen Tee durch den Elternbeirat gerate rechtzeitig. Ein abschließender Dank ging an die Familie Rupprecht für den zur Verfügung gestellten Platz und an Pfarrer Bauer für den genehmigten Aufenthalt im Kirchenholz, sowie nicht zuletzt an Försterin Manuela Forster für die Einblicke in den Wald. Bei diesem Waldprojekt konnten die Erzieherinnen erneut feststellen, dass es für Kinder kaum etwas Schöneres gibt, als sich ohne Zeitdruck und ohne Einengung im Freien bewegen zu können. Text von Karl Ziegler, Bilder vom Kindergarten
 

 

 

 










Das Kindergartenteam stellte beim Bibelnachmittag im katholischen Kindergarten die Geschichte vom blinden Bettler Bartimäus in den Mittelpunkt und verstand es prächtig die Kinder mit Darstellungen und Erzählungen aktiv in die Bibelstunde mit einzubinden. Die Erzieherinnen widmeten sich dem Thema altersgerecht und in eingeteilten Gruppen. 
Zum zweistündigen Kinderbibelnachmittag in den Kindergarten (KiGa) "Sankt Elisabeth" kamen zahlreichen Mädchen und Jungen. Zu Beginn stimmte Pfarrer Benny und die KiGa-Leiterin Beate Sparschuh die kleinen Gäste mit Erklärungen über die Bedeutung der Bibelstunde und die Inhalte der beliebtesten Kinderbibelgeschichte "Heilung des blinden Bartimäus" ein. Die Kinder sollten eingangs zur Ruhe kommen, einfach nur zuhören und der Geschichte lauschen. Auch das angestimmte Lied "Wir machen uns auf" handelte vom Gottvertrauen. Die anschließenden Gruppenarbeiten verfolgte Pfarrer Erwin Bauer mit anerkennenden Zuspruch. Eingeteilt in drei Gruppen durfte der Nachwuchs altersgerecht gleich loslegen. Gemeinsam mit den Erzieherinnen Beate Sparschuh, Steffi Zimmet und Laura Gößl machten sich die Kleinsten mit dem Malstift "auf nach Jericho" und verewigten ihre Vorstellungen auf Papier. Die etwas Größeren erhielten von Ramona Zangl und Martina Müller den Auftrag "Was sehen wir auf dem Weg nach
Jericho" und durften mit verschiedenen Materialien bunte Bilder entwerfen. Dabei bewiesen manche versteckte Talente. Dagegen ein Rollenspiel angesagt war für die Vorschulkinder unter der Obhut von Christina Wagner und Silvia Ach. Die Kinder spielten die Geschichte nach und besetzten die erforderlichen Rollen als Jesus, Bettler, Jünger und Pilger. Aufmerksam verfolgte der Rest das Szenenbild und hörte vom größten Wunsch des blinden Bettlers Bartimäus: Ich möchte wieder sehen können. Auf Bitten von Jesus ließen die Jünger den Bettler holen und der feste Glaube und das Vertrauen zu Jesus halfen Bartimäus wieder sehen zu können. Mit einem gemeinsamen Gebet, Lied und Fürbitten dankten die Kinder Jesus, dass Bartimäus wieder sein Augenlicht erhielt. Aber auch mit alltäglichen Bitten baten die Kinder "besser sehen" zu können. "Doch manchmal will ich nicht sehen, wenn mein Zimmer unordentlich und nicht aufgeräumt ist - Jesus, lass mich wieder sehen." Abschließend dankte das KiGa-Team allen Kindern für das tolle Mitmachen und beispielhafte Aufmerken. 
Text und Bild Karl Ziegler
 






Die Kinderkrippe im Kindergarten "Sankt Elisabeth" startet mit einer neuen Erzieherin und Kinderpflegerin ins neue Kindergartenjahr. Beim offiziellen Willkommensgruß wüschten Pfarrer, Kirchenpfleger, Kindergartenleiterin und Elternbeirat der Erzieherin Laura Gößl und Kinderpflegerin Denise Wurzer ein harmonisches Verhältnis mit den Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen. 
Der katholische Kindergarten besteht seit 83 Jahren und die Kinderkrippe seit knapp zwei Jahren. Das behütete "Mäusenest" der Kinderkrippe besuchen derzeit 7 Kinder unter drei Jahren. Nach personellen Veränderungen stellte Kindergartenleiterin Beate Sparschuh die neue Erzieherin Laura Gößl und Kinderpflegerin Denise Wurzer den kirchlichen Vertretern und dem Kiga-Team vor. Die beiden zeichnen im neuen Kindergartenjahr in der Kinderkrippe "Mäusenest" für die Erziehung der Kinder unter drei Jahren verantwortlich. Nach dem Frau Wurzer bereits ab Oktober zum Team kam, komplettierte Frau Gößl im November die Personalstärke. Im Namen des Kindergartens begrüßte Leiterin Beate Sparschuh die beiden Neuen offiziell im Beisein der Kirchen- und Elternvertreter im Team. Die Leiterin sprach von einem gelungenen Start und wünschte ein harmonisches Miteinander mit den Kindern und dem Personal. Im Namen der Pfarrei überreichte Pfarrer Erwin Bauer zur Begrüßung der beiden neuen Mitarbeiterinnen jeweils einen Blumenstrauß. Das Blühen der Blumen soll laut dem Priester die bunte Vielfalt der verantwortungsvollen Arbeit im Kindergarte symbolisieren. Pfarrer Bauer stellte anerkennend die Harmonie im Kindergarten heraus, sprach von einem erprobten Team und einer guten Einrichtung für Kinder und Personal. "Das Team bemüht sich bestens und im Mittelpunkt steht stets das Wohl der Kinder." Die Grüße der Kirchenverwaltung übermittelte Kichenpfleger Anton Hochwart, der auf eine hervorragende Einrichtung hinwies und sich weitere Anmeldungen wünschte. Im Namen des Elternbeirates hießen Anja Merold und Eva Kleber die Neuen im Team willkommen und wünschten vor allem Freude mit den jüngsten Kindern im Kindergarten. Die Erzieherin Laura Gößl und Kinderpflegerin Denise Wurzer dankten für die netten Worte zum Einstand und freuen sich gemeinsam auf ihre künftige Arbeit mit den Kindern in der beispielhaften Einrichtung. Bild Kindergarten, Text karl Ziegler, Pfarrei Eslarn
 





Im Mittelpunkt der Entlassfeier im katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" stand nicht ein symbolischer, sondern ein tatkräftiger Rauswurf. In hohem Bogen, aber trotzdem weich, wurden die 15 Schulstarter an der Eingangstür auf eine große Matte hinaus in die Schulwelt katapultiert. Den letzten Tag werden die Mädchen und Buben in ihrem Leben sicherlich nicht vergessen und so sollte es auch sein. 
Die Vorschulkinder konnten in der qualifizierten und familienfreundlichen Einrichtung vieles dazulernen und wurden spielerisch an die Welt der Buchstaben und Zahlen herangeführt. Die Erzieherinnen und Kinder dankten zum Abschied mit kleinen Präsenten gegenseitig für die schöne Zeit und gute Betreuung. Besondere Erinnerungen an die vergangenen Jahre verbargen die an die Kinder verteilten Mappen. Die in der Kindergartenzeit entstandenen bunten Gemälde konnten die Kinder von ihren Eltern bewundern lassen und besondere Exemplare in ihren Kinderzimmern aufhängen. Als krönender Abschluss gab es vom Elternbeirat für jedes Kind ein Gruppenbild zum Geschenk. Der Elternbeirat dankte dem Kindergarten-Team im Namen des Elternbeirates und der Eltern für das qualifizierte Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot. Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt in der Schule wünschte Kindergartenleiterin Beate Sparschuh, die von spannenden und lehrreichen Jahren sprach. Im Anschluss kam auch der Spaß nicht zu kurz und die Kinder wurden vor der Eingangstür zum Kindergarten von den Gruppenleiterinnen an Händen und Beinen gepackt und im wahrsten Sinne des Wortes zur Freude der Kinder einzeln aus dem Kindergarten geworfen. Eine sanfte Landung garantierte eine weiche Bodenmatte. "Türen, Fenster aufgerissen, der Leon wird jetzt rausgeschmissen" ertönten alle Kindernamen. Die Kinder haben vorher regelrecht danach verlangt, mit größtmöglichem Schwung aus dem Kindergarten zu fliegen, nach ihren Vorstellungen sollte es so richtig Plumpsen. Alle, die die bewegungsreiche Entlassung der angehenden ABC-Schützen miterleben konnten, fanden die Geste mit dem Rauswurf besonders schön und eine tolle Erinnerung für die Kinder. Bild Kindergarten, Text Karl Ziegler


 





Die Brandschutzerziehung der Kindergartenkinder gehört bei der Freiwilligen Feuerwehr zur ehrenamtlichen Dienstleistung und im Kindergarten zur familienergänzenden Erziehung. Mit einem Lagerfeuer am "Bahnerweiher" ließen sich die Feuerwehrmänner und die Erzieherinnen etwas besonderes für den Nachwuchs einfallen. 
Das Feuer wird seit Urzeiten zum Wärmen und Essenzubereiten verwendet. Die Kinder vom Kindergarten hörten von den Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr aber auch die Schattenseiten, von den Gefahren und verheerenden Auswirkungen für Menschen und Sachwerte. Das lodernde Element fasziniert durch seine spezielle Magie gerade Kinder. Den richtigen Umgang mit zwei der vier Elemente, zu denen neben Wasser und Feuer auch Erde und Luft gehört, schulten Kommandant Josef Kleber, Zugführer Karlheinz Wazl und Jugendwart Christian Wild. Da Verbote bekanntlich den Reiz noch erhöhen, wählte die Feuerwehr die Kommunikation und praktischen Umgang. Dass das richtige Verhalten und der Umgang mit Feuer wichtig ist, zeigt die Statistik mit jährlich 500 Brandtoten in Deutschland, wovon der Anteil der Kinder etwa bei zehn Prozent liegt. Da viele Unfälle vermieden werden könnten, hat die Brandschutzerziehung im Kindergarten einen hohen Stellenwert. Erst Üben macht den wahren Meister, das ist wie im Straßenverkehr. Die Kinder erfuhren, dass nicht nur Papier und Holz gut brennt, sondern auch Anoraks oder Haare sehr schnell Feuer fangen können. Nach dem theoretischen Erklärungen sammelten die Kinder mit dem Anlegen einer offenen Feuerstelle reichlich Erfahrung. Sie mussten dürres Brennholz sammeln, eine Bodenvertiefung ausschaufeln und Steine um die Feuerstelle legen. Die Krönung war für die Kinder das Entzünden der Feuerstelle und das Grillen der Bratwürste. Zufrieden mit ihrem Werk beobachteten die Kinder mit Faszination das Knistern und Knacken, sowie das Züngeln der gelb-orangefarbenen Flammen. Bei dem Treffen mit der FFW wurde nicht nur das Abbrennen, sondern auch das Löschen eines Feuers geübt. "Wasser marsch" hieß es für die Kinder an den Spritzen und am Wasserwerfer. Mächtig Spaß machte nicht zuletzt die Rundfahrt im Feuerwehrauto. Als Dankeschön für die tolle Unterrichtsstunde bekamen die Feuerwehrmänner von den Kindergartenkindern ein wunderschönes Bilderplakat, dass einige Aktionen der Feuerwehr mit dem Kindergarten zeigte. Für die kindgerechte Brandschutzerziehung dankten die Erzieherinnen vom Kindergartens und die Kinder verabschiedeten ihre Beschützer mit strahlenden Gesichtern. Bilder Kindergarten, Text Karl Ziegler 
 






Auch dieses Jahr fuhren wir mit den Schulkindern nach Rötz auf die
Schwarzenburg. Wir erlebten das Theaterstück: Bill Bo und seine Bande.

 

 








Dritter Wandertag zum Wildpark in Eslarn. Die Kinder hatten besondere Freude am Waldspielplatz und an den zu sehenden Tieren.

 





Die kleinen "Krabbelkäfer" vom Gästehaus inspizierten mit zehn Müttern die tolle Ausstattung im behüteten "Mäusenest" und die Betreuerinnen der Kinderkrippe bescherten den kleinen Gästen mit ihren Mamis einen abwechslungsreichen Vormittag. Zu Gast waren elf Mädchen und Jungen der Krabbelgruppe, die im Gästehaus der Gemeinde mit ihren Eltern eine tolle Bleibe gefunden haben. Die beiden Betreuerinnen "Birgit" und "Nicole" von der Kinderkrippe im katholischen Kindergarten hatten sich auf die Schnupperstunden der Kleinkinder und deren Mütter bestens vorbereitet. Die Kinder waren von den Spielsachen mächtig begeistert, probierten alles aus und konnten sich nach Herzenslust austoben. Die Krabbelkäfer bastelten mit den Kindern der Kinderkrippe schöne Ostergrußkarten und funktionierten den Schlafraum kurzerhand in einen Bewegungsraum um. Im Rahmen des Besuchs konnten die Eltern die kindgerecht eingerichteten Räumlichkeiten und das reichliche Spielmaterial bewundern. Für eine gemeinsame Brotzeit hatten die Mamas für die kleinen Krabbler und Krippenkinder leckere Brezen mitgebracht. Nach dem alles ausprobiert und durchstöbert war, ging es in den Krippengarten ins Freie und dort mehrmals auf den Kletterturm und über die Rutsche wieder runter. Sichtliche Freude bereiteten den kleinen Gästen auch die Spielsachen im Sandkasten. Nach dem tollen Erlebnis waren sich alle "Krabbelkäfer" einig, diese Kinderkrippe und diesen Kindergarten wollen alle mal besuchen. Aber auch die Muttis waren von der pädagogischen Arbeit der Betreuerinnen und der Einrichtungskonzeption sehr angetan. Die Betreuerinnen der Kinderkrippe dankten für den Besuch und die Mütter der Krabbelkäfer für den netten Empfang. Von Karl Ziegler aus Eslarn 
 

 

 

 

 

 

  Einen erlebnisreichen Ausflug in die Tierwelt auf dem Bauernhof der Familie Distner machten Mädchen und Buben vom katholischen Kindergarten. Bereits im Vorfeld hatten die Kinder von den Erzieherinnen und Betreuerinnen vieles über das Leben eines Landwirtes und über typische Tiere auf einem Bauernhof gehört. Mit dem erarbeiteten Wissen und mit großen Erwartungen machte sich der Nachwuchs zur großen Erkundungstour auf den Weg zum "Distnerhof". Die Kinder erlebten im Stall zufriedene Kühe, durften diese füttern und staunten besonders über die Meerschweinchen und flinken Hasen. Die Landwirte Stephanie und Josef Distner erklärten den Kindern Wissenswertes zur Mutterkuhhaltung und erzählten aus dem Leben eines Landwirtes. Aus allen Winkeln ertönten verschiedene Tierstimmen, die den Besuch noch spannender gestalteten. In die tierischen Geräusche auf dem Bauernhof mischte sich auch eine anschmiegsame Katzen. Besonders beliebt beim Nachwuchs waren die "roten Fische" im Weiher. Mit Interesse nahmen die kleinen Besucher alles genau unter die Lupe und hatten sichtlich Spaß. Für das gezeigte Interesse servierte die Bäuerin schmackhafte Apfelschorle, leckeren Joghurt und Milch. Als bequeme Sitzgelegenheiten dienten Strohballen, die sich natürlich auch bestens zum Springen eigneten. Als Dreingabe gab es noch ein Malblatt, Stifte und einen Aufkleber. Die Leiterin Beate Sparschuh vom Kindergarten dankten der Familie Distner im Namen der Kinder und der Erzieherinnen für den erlebnisreichen Vormittag und den netten Empfang. Gemeinsam mit dem Kindergartenteam machten sich die Mädchen und Jungen mit viel "Input" wieder auf dem Weg zum Kindergarten. Von Karl Ziegler aus Eslarn

 







 
n der Martinsfeier beteiligten sich zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Die ersten Bankreihen in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" besetzten komplett die Mädchen und Jungen mit ihren vielfältigen Laternen in der Hand. In der Begrüßung forderte Pfarrer Erwin Bauer alle auf, ein wichtiges Zeichen der Solidarität und der Liebe Gottes für andere zu setzen. Wie einst der Heilige Martin anderen Menschen geholfen hat, sollten auch die Pfarrangehörigen an die Menschen denken, die auf den Philippinen durch die verheerende Naturkatastrophe ihre Angehörigen und ihr Obdach verloren haben. "Jeder Cent der heutigen Kollekte kommt den obdachlosen Kindern und Erwachsenen in diesem Land zugute und wir wollen damit nicht nur reden, sondern auch handeln" stellte der Geistliche zu Beginn fest. Für den speziellen Wortgottesdienst hatten die Mädchen und Jungen vom katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" im Zusammenhang mit der Legende des Heiligen Martin ein Wortspiel einstudiert und tolle, aussagekräftige Bilder gemalt. Die malerischen Darstellungen zur Legende präsentierten die kleinen Künstler am Altar und mit Worten umschrieben einige Vorschulkinder die guten Taten des Heiligen Martin. "Der heilige Martin war bekannt für seine offenherzige Liebe und teilte das Wenige was er hatte mit den armen Menschen". Die Erzieherinnen begleiteten ihre Schützlinge als Souffleusen sicher durch die Darbietungen und umrahmten die Gesänge auf der Flöte. Im Anschluss an das Martinslied und dem Kindersegen durch Pfarrer Erwin Bauer machten sich die Mädchen und Jungen mit ihren Laternen in einem bunten "Lichterzug" auf zum "Bürgermeister-Karl-Roth-Kurpark". An die Spitze setzte sich Sabrina Möstl als Heiliger Martin auf dem Rücken ihres Quader-Horse-Pferdes "Bucky" und die Musikschüler von Diplom-Musiker Stefan Karl aus Eslarn, Waldthurn und Schönsee gaben den Takt vor. Im Kurpark verteilte der Elternbeirat des Kindergartens leckere Lebkuchen und Martinshörnchen, die einer Lyra ähnlich sahen und sich bestens zum Teilen eigneten. Zudem gab es Bratwürste und Glühwein zum Aufwärmen. Die Nacht zum Tag machten die Kinder mit ihren leuchtenden Lampions, die Ministranten/innen mit ihren Fackeln und vor allem die Freiwillige Feuer mit Scheinwerfern. Der Elternbeirat dankte vor allem der Bäckerei Landgraf für die kostengünstigen Backwaren und der Freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsabsicherung und Ausleuchtung des Kurparks, sowie der Musikkapelle für die musikalische Umrahmung. 

 

Text und Bilder Karl Ziegler aus Eslarn 

 




Beim Bibeltag im katholischen Kindergarten "Sankt Elisabeth" stellten Mitglieder des Familienkreises eingangs das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum dar und demonstrierten inhaltlich die Güte und Geduld Gottes. Die Kinder erhielten in Gruppenarbeiten anhand konkreter Geschichten kreative und ganzheitliche Zugänge zur Bibel und zum Lukasevangelium und konnten im Glauben wachsen. Auf dem Programm des Familienkreises standen zu den Spielen, Bastelarbeiten und dem Gesang eine gemeinsame Brotzeit. 
Der Einladung des Familienkreises zum Kinderbibelnachmittag mit dem Thema "Sei nicht feige, nutz` die Chance!" folgten 40 Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Erwin Bauer in der Turnhalle des Kindergartens stellten Mitglieder des Familienkreises visuell und verbal das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum dar. Dieser habe drei Jahre keine Früchte getragen und sollte gefällt werden. Der Weingärtner bat seinem Gutsherrn, den Baum stehen zu lassen und ihm nach dem Ausspruch "Der Glaube könne Berge versetzen" noch einmal eine Chance zu geben. Mit Geduld und dem Vertrauen in Gott könne aus einem kleinen Samenkorn ein großer kräftiger Baum und jeder auf seine ganz eigenen unverwechselbare Weise im Glauben wachsen. Die Erzählungen um das Gleichnis beendeten die Mädchen und Buben treffend mit dem gemeinsamen Lied "Wachsen wie ein Baum". In der anschließenden Gruppenarbeit durften die Kinder frische und getrocknete Feigen probieren. Gemäß dem Leitspruch "Sei nicht feige, nutz' die Chance" besprachen die Betreuerinnen des Familienkreises mit den Kindern das Gleichnis und sangen und bastelten zu den christlichen Themen. In der Turnhalle des Kindergartens konnten sich alle im Anschluss austoben und frischen Sauerstoff auftanken. Nach einer Pause bei Tee und Gebäck ging es nach draußen, wo alle an einem "Wunderbaum" nach ungewöhnlichen Früchten suchen durften. Die Kinder erarbeiteten Kyrie-Rufe und Fürbitten und drei Kinder übten eine kurze Aufführung für den anschließenden Wortgottesdienst ein. Der Bibeltag der Kinder nahm mit einer gemeinsamen Schlussandacht im Beisein von Pfarrer Erwin Bauer, einigen Eltern und den Mitgliedern des Familienkreises in der Turnhalle des Kindergartens einen festlichen Ausklang. 

Bild und Text Karl Ziegler

 

Weiter Bilder finden Sie hier....

 

 

 

 

 

Im Kindergarten "Sankt Elisabeth" gibt es für Kindergartenkinder eine eigene Kindergartenbücherei. Insbesondere die Vorschulkinder haben alle vier Wochen die Möglichkeit ein Buch ihrer Wahl auszuleihen und anderen Kindern ihre Geschichten aus den Bilderbüchern zu erzählen. 
Die Mädchen und Jungen erhielten bei der ersten Bücherstunde reichlich Zeit, in den aufliegenden Lektüren zu schmökern, einer spannenden Geschichte zu lauschen und Eigenverantwortung für ein ausgeliehenes Buch zu übernehmen. Das Kindergartenteam um Leiterin Beate Sparschuh möchte mit den regelmäßig eingeführten "Schmökerstunden" in der internen Kindergartenbücherei vor allem bei den Vorschulkindern die Freude am Lesen wecken und die Eigenverantwortung beim Umgang mit Büchern stärken. Die Kinder durften sich beim ersten Termin im Oktober und ab 15.11. alle vier Wochen bis zur nächsten Bücherstunde jeweils ein Buch ausleihen und erhielten zum Umgang mit den ausgeliehenen Büchern reichliche Informationen. "Bitte vertrauen sie ihren Kindern und unterstützen sie unser Angebot" so das Kindergartenteam an die Eltern. An den Büchertagen und so auch bei der ersten Lesestunde erzählen die Erzieherinnen Ramona Zangl und Martina Müller den Kindern spannende Geschichten vom Räuber Grapsch, der mit seinen zwei Metern und struppigen Bart zum Fürchten aussieht, nicht besonders klug, aber dafür sehr stark ist. Die Kinder erleben die vielen Abenteuer des Räubers und dessen Freunde auf den Reisen um die Welt. Die deutsche Schriftstellerin Gudrun Pausewang steht kurz vor ihrem 80. Lebensjahr, ist eine der berühmtesten Kinderbuchautoren und versteht es bestens, ihre beliebten Figuren kindergerecht und für die kleinen Leser spannend einzusetzen. Die aus Ostböhmen stammende Pädagogin veröffentlichte bisher über 80 Bücher, die sich häufig um die Themen Frieden und Umweltschutz drehen und die ihr viele Preise einbrachten. Darunter auch der Klassiker unter den Kinderbüchern "Das große Buch vom Räuber Grapsch" und das 2008 erschienene Werk "Neues vom Räuber Grapsch". Die Lektüren sind aufgrund der jeweils kurzen Kapitel zum Vorlesen bestens geeignet und ein echter Lesegenuss. Die Kindergartenbücherei ist gut ausgestattet, so dass den Kindern viele Herzenswünsche erfüllt werden können. Weitere Büchertage werden am 15.11., 13.12. und ab 10.1.2014 im drei- bis vierwöchigen Rhythmus angeboten. 

Bild Kindergarten, Text Karl Ziegler

 

 

 

 

 

 

Die Gefahren des Feuers, das geordnete Verlassen des Kindergartens bei einem Brand und das richtige Absetzen eines Notrufes über 112 standen bei der Brandschutzerziehung im katholischen Kindergarten im Vordergrund. Bestens vorbereitet auf dem Besuch des ersten Kommandanten Josef Kleber mit seinem Stellvertreter Jürgen Merold wurden die Mädchen und Jungen durch das Kindergartenteam. Die beiden Feuerwehrmänner erläuterten die Gefahren beim Umgang mit Streichhölzern und anhand von Beispielen die Vor- und Nachteile von Feuer. Die Flammen können kontrolliert Wärme erzeugen, aber auch Menschen gefährlich werden und Hab und Gut zerstören. Die Mädchen und Buben durften mit einem Übungs-Telefon über 112 einen Notruf absetzen und hörten von den beiden Kommandanten, was beim Telefonieren wichtig ist. Im Kindergarten machen angebrachte Rauchmelder und eine interne Kindergartensirene rechtzeitig auf einem Brandherd aufmerksam. Bei der angesetzten Übung hieß es für das KiGa-Personal und die Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren vor allem Ruhe bewahren, so dass ein geordnetes Verlassen der Tagesstätte über die Fluchtwege garantiert wird. Die Kinder verließen beim Ertönen des Alarms die Zimmer und machten sich mit den Hausschuhen Hand in Hand in Richtung Allwetterplatz auf dem Weg, wo sich alle in sicherer Entfernung versammelten. Dabei kontrollierten die Erzieherinnen und Betreuerinnen stets die Vollzähligkeit der einzelnen Gruppen. Die Kommandanten Josef Kleber und Jürgen Merold dankten allen für die tolle Mitarbeit und das Kindergartenpersonal den beiden Wehrmännern für den Besuch und den anschaulichen Unterricht. Bild Feuerwehr, Verfasser Karl Ziegler   

 

 

 

 

 

Die Beliebtheit und Verlässlichkeit der Angestellter Betty Lanz im Kindergarten spiegelte sich in den lobenden Worten und Geschenken wieder. Gerührt von den Darbietungen der Kinder und der Lobeshymnen von Pfarrer, Kirchenverwaltung, Kindergartenleitung und Elternbeirat dankte Reinemachefrau Betty Lanz für die Wertschätzungen und für die tolle Abschiedsfeier.

Der Kindergarten mit den Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und den Kindern hatten im Kindergarten zum Abschied von Reinemachefrau Betty Lanz eine kleine Abschiedfeier mit einem buntgemischten Programm vorbereitet. Die Mädchen und Buben überraschten mit dem Lied "Wer will eine fleißige Raumpflegerin sehn, der muss zu uns in den Kindergarten gehen... und zum Schluss, nun zum Schluss, wir alle geben dir einen dicken Kuss." Die kleinen Akteure erinnerten im Gesang und mit sehenswerten Darbietungen an den Alltag von "ihrer Betty" und wünschten mit Bilderkollagen und einem Verzehrkörbchen noch unzählige schöne Stunden im Rentnerdasein. Die kleinen Bühnenkünstler kehrten fleißig mit dem Besen das Zimmer und putzten mit dem Lappen das Fenster. "Wir wünschen dir von ganzem Herzen nur das Beste, wir wünschen dir tausend Gebete, die dich begleiten und eine strahlende Sonne, die für dich scheint" so weitere  Kinderwünsche. Im Namen des Kindergartens dankte Beate Sparschuhe mit einem für die zuverlässige Ausführung und wünschte künftig alles Gute. Die Leiterin bescheinigte ihr eine tadellose Arbeitausführung und ein stetes Entgegenkommen. "Sie haben in den zurückliegenden 24 Jahren ihre Arbeit zur besten Zufriedenheit und mit großer Hingabe ausgeführt und für ihre Dienstleistung möchte ich ihnen mit einem herzlichen Vergelts Gott danken" würdigte Pfarrer Erwin Bauer. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit erhielt Betty Lanz einen Strauß Sonnenblumen und Pfarrer Bauer wünschte ihr einen erholsamen und erfüllten Ruhestand. Den Dank der Kirchenverwaltung übermittelte Kirchenpfleger Anton Hochwart, der mit einem Glas Honig zu mindestens einige Stunden im künftigen Ruhestand versüßte. Den Dankesworten schloss sich Roswitha Süß im Namen des Elternbeirates an, wünschte ihr in der Rente vor allem Gesundheit und überreichte einen Geschenkkorb. Zum Ausklang sangen die Kinder "Ich will dich wiedersehen" und verabschiedeten ihre geschätzte "Betty" mit Arrivederci, Bye, Bye, Adieu, Astalavista, Pfüat Di und Lebwohl" in verschiedenen Sprachen und Dialekten. Gerührt von den Darbietungen und Huldigungen dankte Betty Lanz für die herrliche Abschiedsfeier und Geschenke. Nachdem Betty Lanz aus sozialen Gesichtspunkten in den Ruhestand verabschiedet wurde, vereinbarte die Kirchenverwaltung mit der neuen Reinemachefrau Veronika Lang ein neues Arbeitsverhältnis. Bild: Pfarrei,

Verfasser Karl Ziegler

 

 

 

 

Den Segen der neuen Kinderkrippe erteilte am Sonntag der Diözesancaritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz. Übereinstimmend bezeichneten Diözese, Pfarrei, Gemeinde, Architekt und Kindergarten den Kinderhort als eine gelungene Gesamtleistung. Mit der symbolischen Übergabe eines großen Schlüssels an Pfarrer Erwin Bauer besiegelte Architekt Josef Schönberger die Baumaßnahme. Die feierliche Umrahmung der Segensfeier übernahm die gemischte Schola mit Organistin Martina Brenner mit den Liedern "Preiset Gott" und dem irischen Segenslied "Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand".

Die Kinderkrippe bietet den berufstätigen jungen Müttern für ihre Kleinkinder eine Möglichkeit für familienergänzende Kinderbetreuung. "Nach einer Phase intensiver Planung und einer achtmonatigen Bauzeit ist unsere neue Kinderkrippe, welche im katholischen Kindergarten Sankt Elisabeth integriert ist, soweit fertig, so dass am 2. Mai eine Inbetriebnahme erfolgen kann." Im Namen der Pfarrei und der Kirchenverwaltung begrüßte Pfarrer Erwin Bauer in den Räumen der neuen Kinderkrippe zahlreiche Gäste. "Noch letzte Woche haben Firmen an dieser praktischen Leerstandsoffensive gebastelt und es ist eine wunderbare Kinderkrippe entstanden." Der Geistliche lobte die bereitwillige Kooperation für das geschaffene Werk und nannte den Kinderhort vollauf gelungen. "Hier kann sich jeder wohlfühlen und hier möchte auch ich Kind sein." Besonders erfreut war Pfarrer Bauer über die Anwesenheit des Diözesancaritasdirektors Monsignore Dr. Roland Batz aus Regensburg. Nach Feststellung von Dr. Batz sei hier trotz kontroverser Diskussionen ein Stück Heimat geschaffen worden, in der sich die Kinder während der Abwesenheit von Mama und Papa heimisch fühlen können. "Hier strömt den Kindern Wärme entgegen und hier können sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen wohl fühlen." Das Personal vollbringe eine großartige pädagogische Leistung, könne aber die Eltern nicht ersetzen, aber bestens unterstützen. Das Miteinander schaffe die Grundlage für die spätere Schulausbildung. So lernen die Kinder wichtige Dinge fürs Leben von den Erwachsenen, aber auch umgekehrt. "Wir wollen nun um den Segen Gottes für diese schöne Kinderkrippe, für alle Beschäftigten und Gäste bitten." Gleichzeitig segnete Monsignore Dr. Batz mehrere Kruzifixe, die in verschiedenen Räumen einen Ehrenplatz erhalten.

An die Diskussionen mit der Kirchenverwaltung, den einstimmigen Beschluss im Marktrat und die verhältnismäßig kurze Bauzeit erinnerte Bürgermeister Reiner Gäbl. "Gemeinsam haben wir eine schöne Lösung für die leerstehenden Räume gefunden und passend zum bestehenden Kindergarten gerade für Kleinkinder eine ideale Kinderkrippe geschaffen." Die Eltern finden hier für ihre Kinder baulich und erzieherisch hervorragende Voraussetzungen vor. Das Kindergartenteam formt aus den Kindern junge Erwachsene und bereitet sie mit einem pädagogischen Konzept auf die schulischen Leistungen vor. Das Vorhandensein einer Krippe in einer Marktgemeinde sei eine gesellschaftspolitische Diskussion und gesetzliche Vorgabe, die eine Gemeinde nicht zu beurteilen habe. Die Bauphasen in Gedichtsform Revue passieren ließ Architekt Josef Schönberger. Mit beispielhaften Einsatz haben 23 Firmen überwiegend aus der Region eine hochwertige Arbeit geleistet. Die Baumaßnahme begann in den Sommerferien 2012 und der Heizungsbetrieb folgte bereits im Dezember, so dass die ersten Kinder am 2. Mai 2013 einziehen können. Als Markenzeichen nannte Schönberger den vorgelagerten Spielgarten und die schattenspendenden Hochstammobstbäume, aber auch das besondere beruhigende Grün an den Innenwänden. Großen Wert wurde auf dem Fingerschutz an den Türen gelegt. "Dieses Gesamtwerk braucht keinen Vergleich zu scheuen" fasste Schönberger zusammen. Die Bauaufsicht übernahmen mit neugierigen Blicken tagtäglich vom Fenster aus die Kinder vom Kindergarten. Einen Dank für die qualifizierte Zusammenarbeit richtete der Architekt übereinstimmend mit Gemeinde und Pfarrei an die beteiligten Firmen. Symbolisch übergab Architekt Josef  Schönberger an Pfarrer Erwin Bauer den Schlüssel und als Zuschuss für die Einrichtung dem Kindergartenteam eine Geldspende. Die Gesamtkosten von 380.000 Euro reduzieren sich um die staatliche Förderung von 270.000 Euro, so dass die Gemeinde noch 75.000 Euro und die Diözese zusammen mit der Kirchenverwaltung den Rest von 35.000 zu tragen haben.

"Es ist immer schön, wenn neues Leben geboren ist und für mich und das Team ist es eine der schönsten Aufgaben mit den Kindern zu arbeiten" so Kindergartenleiterin Beate Sparschuh. Die Leiterin bezeichnete die Krippe als familienfreundliches Dorf, in dem sich die Kinder außerhalb der Familie geborgen fühlen und bestens entwickeln können. "Nur gemeinsam kann man derartiges erreichen und ans Ziel gelangen" fügte Beate Sparschuh an. Der Kirchenpfleger Anton Hochwart bezeichnete die Anwesenheit von Diözesancaritasdirektor Dr. Batz als eine besondere Ehre für die Pfarrei. Die kontrovers geführten Diskussionen begründet der Kirchenpfleger mit dem Zusammentreffen der Pfarrheimsanierung. Für die jungen Familien und die Infrastruktur sei der Bau der Kinderkrippe ein gelungenes Muss. Besonders stolz sei Hochwart auf die katholische Kinderstätte, da hier auch der Glaube an die Kinder weitergegeben werde. Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn 

Die Spende in Höhe von 400 Euro an den katholischen Kindergarten soll laut Edeltraud und Daniela Procher für den Ankauf von Spielsachen verwendet werden. Die Inhaber von "Traudl´s Trödelmarkt" haben damit wiederholt ein Herz für die örtlichen Kinder gezeigt und einen stattlichen Erlös vom Adventbasar und vom Trödelmarkt dem Kindergarten übergeben. Der Trödelmarkt im ehemaligen Lagerhaus am Bocklradweg beherbergt die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände und zieht immer wieder interessierte jüngere und ältere Menschen an. Die Leidenschaft zum Sammeln alter, aber gut erhaltener Gegenstände von Traudl Procher schlug sich in der Eröffnung von "Traudl´s Trödelmarkt" nieder. Die Eslarnerin bedauert stets das Wegwerfen von alten Sachen und sammelt alles was nicht mehr gebraucht, aber vielleicht von einem anderen als "wertvoll" angesehen werden könnte. Mit einem Verkaufsstand bereicherte die begeisterte Sammlerin auch den Adventbasar der Kolpingfamilie. Die Verkaufserlöse spendete die leidenschaftliche Sammlerin wiederholt für gemeinnützige und soziale Zwecke. In diesem Fall konnte sich der katholische Kindergarten über 400 Euro freuen. Bei der Übergabe durch Daniela Procher dankten die anwesenden Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen im Namen des Kindergartens für die noble Spende. Bild und Text von Karl Ziegler  

"Wer 25 Jahre unentwegt den selben Beruf am gleichen Arbeitsplatz ausübt, hat nicht nur Freude an der Arbeit, sondern trägt auch zu einem guten Arbeitsklima bei." Im Namen der Pfarrei und des katholischen Kindergartens gratulierte Pfarrer Erwin Bauer und Kindergartenleiterin Beate Sparschuh mit ihrem Team der Kinderpflegerin Christina Wagner zum 25-jährigen Dienstjubiläum. 
Die gelernte Kinderpflegerin Christina Wagner kam im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) bereits 1985 zum katholischen Kindergarten. Die Leitung hatte damals noch Schwester Ehrengard Gabelsberger und die Kinderbetreuung übernahmen weitere Schwestern gemeinsam mit Kinderpflegerinnen. Am 1. Februar 1987 wurde die Kinderpflegerin Wagner offiziell von der Kirchenverwaltung und der Diözese Regensburg übernommen. Seither betreut Christina Wagner im Kindergarten zur besten Zufriedenheit ihres Arbeitgebers und der Eltern die Kinder und hat in ihrer Dienstzeit viele Mädchen und Buben kommen und gehen gesehen. Als Leiterin für die Franziskaner-Schwester folgte 1993 Beate Sparschuh. "Beim Kindergartenteam merkt man, dass die Chemie untereinander passt, das Personal mit Leib und Seele bei der Arbeit ist, die pädagogische Betreuung im Kindergarten allen Spaß macht und für alle Kinder wertvoll ist" lobte Pfarrer Bauer. Der Geistliche zeigte sich sichtlich stolz über den zuverlässigen Arbeitseinsatz aller Erzieherinnen und Pflegerinnen und stellte fest, dass im Kindergarten der Nachwuchs wohl behütet sei. An das Kindergartenpersonal werde heutzutage gegenüber früher weitaus höhere Anforderungen bei der Betreuung und Erziehung der Kinder gestellt. Aber dieser Beruf gehört sicherlich auf der einen Seite zu den schönen Berufen, denn der Umgang mit den Kindern bereitet oftmals viel Freude. Andererseits ist die Ausübung gerade bei der frühkindlichen Erziehung auch mit einer hohen Verantwortung verbunden, da die Erziehung ganz wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung eines jungen Menschen beitrage. Im Beisein des Kindergartenteams und der Kinder überreichte Pfarrer Erwin Bauer an Christina Wagner für 25 loyale Dienstjahre im Namen der Diözese und der Kirchenverwaltung eine Urkunde und als Dreingabe eine süße "Schatztruhe". Im Namen des Kindergartenteams übergab Leiterin Beate Sparschuh einen Blumenstrauß und die Kinder dankten mit Liedern ihrer beliebten "Christina" für die herzliche und fürsorgliche Betreuung. "Im Mittelpunkt unserer Arbeit aber stehen die Kinder" lautete die abschließende Botschaft von Pfarrer Erwin Bauer.

Text und Bild Karl Ziegler

 

 

 

 

Den Kindern im katholischen Kindergarten wird es an den Adventtagen nicht langweilig. Den Kinderhort in eine Bäckerei verwandelte Kinderpflegerin Birgit Novak. Am ersten Tag packten alle Vorschulkinder beim Herstellen und Kneten der Teigmasse kräftig mit an, so dass am darauffolgenden Tag ihre kleineren Freunde den leichteren Teil übernehmen konnten. Gemeinsam rollten die Kinder die Knetmasse und stachen mit Formen hübsche Sterne, Christbäumchen und Monde aus. Beim Ausstechen durften auch die Dreijährigen mit Hand anlegen. Mit Stolz präsentierten die Jüngsten im Kinderhort den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen ihre eigenen Exemplare. Nachdem die Plätzchen knusprig gebacken waren, lud das Kindergartenpersonal um Leiterin Beate Sparschuh zu einer vorweihnachtlichen Feier ein.

Zudem lud das Kindergartenpersonal um Leiterin Beate Sparschuh zu einer erlebnisreichen Waldweihnacht. Ein vorgezogenes Weihnachtsfest bereiteten die Mädchen und Buben vor allem den Waldvögeln. Bereits im Kindergarten hatte der Nachwuchs unter Anleitung des Kindergartenpersonals aus Schweinefett und Sonnenblumenkernen herrliche "Christbaumkugeln" geformt. Die von Kinderhand hergestellten Futterkugeln hängten die kleinen Waldbesucher im Rahmen ihres Ausflugs im Eslarner Ortsteil an die Bäume und Sträucher und bereiteten damit den vielen Vogelarten eine schmackhafte Weihnachtsfreude. Die Einladung zu dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk ließen sich die Meisen, Finken und Co nicht zwei Mal sagen und pickten die leckere Mahlzeiten aus den kuriosen "Christbaumkugeln". Mit der Einladung in den Tagungsraum der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Almesbach verhalf Betriebsleiter Josef Haberkorn vom Staatsgut den Kindern im aufgewärmten Raum zu einem wohligen Aufenthalt. Im Anschluss an eine appetitliche Brotzeit hatte Betriebsleiter Haberkorn noch eine tolle Überraschung parat. Mit der Fütterung der vielen Hirsche im Wildgatter bereitete der Leiter vom Staatsgut sozusagen als Weihnachtsbote den kleinen Tierfreunden nicht zuletzt eine unerwartete, vorweihnachtliche Bescherung. Mit den tollen Erlebnissen kehrte die Abordnung vom Kindergarten wieder in den behüteten Kinderhort zurück und konnten ihren Eltern von der außerordentlichen Waldweihnacht erzählen.

Text von Ziegler, Bild vom Kindergarten

 

 

 

 

 

 

Ein Herz für Kinder zeigten Edeltraud und Daniela Procher mit der beträchtlichen Spende von 500 Euro an den katholischen Kindergarten. Die stattliche Summe stammt aus den Erlösen des Adventmarktes und vom "Traudl´s Trödelmarkt". 
Die Schatztruhe mit alten und nicht mehr benötigten Gebrauchsgegenständen im ehemaligen Lagerhaus am Bocklradweg zieht immer wieder interessierte jüngere und ältere Menschen an. Die Leidenschaft zum Sammeln alter, aber gut erhaltener Gegenstände von Traudl Procher schlug sich in der Eröffnung von "Traudl´s Trödelmarkt" nieder. Die Eslarnerin bedauert stets das Wegwerfen von alten Sachen und sammelt alles was nicht mehr gebraucht, aber vielleicht von einem anderen als "wertvoll" angesehen werden könnte. Mit einem Marktstand bereicherte die begeisterte Sammlerin von "Antiquitäten" den Adventmarkt der Kolpingfamilie. Das Versprechen, alle Einnahmen uneigennützig einem sozialem Zweck zu spenden, löste Edeltraud und Daniela Procher mit der Übergabe von 500 Euro an den Kindergarten ein. Auf die Spende freuten sich Beate Sparschuh als Leiterin des katholischen Kindergartens mit ihrem Betreuerteam. Die stattliche Summe trägt laut Beate Sparschuh dazu bei, dass weitere Spielgeräte für die Kinder angeschafft werden können und der Aufenthalt im Kinderhort noch interessanter für den Nachwuchs wird. Ein herzliches Vergelt´s Gott kam nicht zuletzt von Pfarrer Erwin Bauer.