Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Kirchenchor Eslarn.

 


Quelle Der Neue Tag vom 17.11.2018
Dekanatskirchenmusikerin unterstützt Eslarner Kirchenchor
von Karl Ziegler
"Es wäre schade, wenn sich der Kirchenchor auflösen würde" stellte Pfarrer Erwin Bauer fest und bat gleichzeitig leidenschaftliche Sänger und Musiker bei der Leitung und Chorverstärkung um Unterstützung. Der bisherige Chorleiter Stefan Karl konnte die Tätigkeit nach 5-jähriger Leitung aufgrund weiterer beruflicher Verpflichtungen nicht mehr ausführen. Bis zur festen Verpflichtung eines neuen Chorleiters übernimmt Dekanatskirchenmusikerin Susanne Schieder aus Georgenberg vorerst die Leitung der Proben. Die Fachfrau studierte Kirchenmusik am Richard-Strauß-Konservatorium in München und engagiert sich in der Pfarrei Neukirchen "St. Christoph". Im Wechsel mit anderen Organisten gestaltet sie die Gottesdienste, gründete einen Kinder- und Jugendchor, unterrichtet freiberuflich Musikschüler am Klavier, an der Orgel und in der Stimmbildung und singt hin und wieder als Solistin. Die leidenschaftliche Sängerin und Musikerin gibt seit Januar 2017 auch im Dekanat als Kirchenmusikerin den Ton an und kümmert sich um den Fortbestand der Chöre. Darüber zeigte sich auch Dekan Alexander Hösl sehr dankbar, da viele Chöre einige Nachwuchsprobleme haben. Damit liegt die Leitung des Kirchenchors in Eslarn in bewährten Händen. "Es ist immer wieder bereichernd, sich mit Kollegen musikalisch auszutauschen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren" stellte Kirchenmusikerin Susanne Schieder nach ihrer Vorstellung fest. Die pastorale und kirchenmusikalische Arbeit vor Ort orientiert sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Pfarrei. Bei der ersten gemeinsamen Gesangsprobe im Pfarrheim überreichte Pfarrer Erwin Bauer mit einem herzlichen Vergelts Gott für das Entgegenkommen einen Blumenstrauß. Die sympathische Fachfrau steht der Organistin und den Chormitgliedern als Ansprechpartnerin in kirchenmusikalischen Fragen zur Verfügung und möchte auch in Eslarn eine Auflösung verhindern. "Der Kirchenchor ist unser Aushängeschild und ich bin froh, dass Sie sich Frau Schieder um die Proben kümmert", so Pfarrer Bauer. Der Geistliche wünschte der Dekanatskirchenmusikerin und den Chormitgliedern viel Freude und Begeisterung beim Singen. "In der Chorgemeinschaft ist jede Sängerin und jeder Sänger, egal ob jung oder etwas älter, herzlich willkommen." Eine besondere Bitte richtete Pfarrer Bauer an das musikalische Umfeld: "Wir brauchen dringend einen neuen Leiter für den Kirchenchor."


   
Beeindruckende Ostermusik zum Ausklang
von Karl Ziegler
Mit der Teublitzer Bläsermesse und einer für das Osterfest würdigen und anspruchsvollen musikalischen Darbietung verabschiedete sich Diplom-Musiker Stefan Karl nach viereinhalb Jahren als Leiter des Kirchenchors. Die Karwoche forderte von den 20 Sängerinnen und Sängern zusammen mit einigen Instrumentalisten aus der Region intensive Proben, die sich in anspruchsvoller Musik und festlichen Gesängen widerspiegelten.
Die Leidenschaft zur Musik zeigten am Palmsonntag der Chor mit einem ergreifenden Passionsgesang und die Chormitglieder Martina Brenner (Alt), Angelika Wild (Sopran) und Monika Lindner (Alt) in der beeindruckenden Kreuzwegandacht. In der Osterwoche sangen und spielten die Klangkörper traditionell die Heilandsklage "Popule Meus", die Passionslieder "Bei stiller Nacht" und "Herzliebster Jesus". Die Osternachtsfeier mit dem feierlichen Auferstehungsamt ist der liturgische Höhepunkt und begann mit der Weihe des Osterfeuers und dem Entzünden der Osterkerze vor der Kirche. Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus zogen mit den zahlreichen Ministranten in die verdunkelte Pfarrkirche und sangen dreimal das "Lumen Christi" (Licht Christi), worauf der Chor mit "Deo Gratias" (Dank sei Gott) antwortete. Bevor der Wortgottesdienst folgte, ertönte unter Glockengeläute, Orgelmusik und Chorgesang das ergreifende Gloria, das die monotonen Ratschen verstummen ließen. "Jesus hat den Tod am Kreuz besiegt und ist auferstanden." In dem gefeierten christlichen Osterfest setzten sich Musiker und Sänger in den Fokus. Ein musikalisches Highlight war vor allem die Aufführung der "Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Streicherensemble erinnerte mit Schlag-, Blas- und Orgelmusik zusammen mit dem Kirchenchor gleichzeitig an die österliche Uraufführung 1776 im Salzburger Dom. Besonders bemerkenswert war die durch Solistin Manuela Danzl vorgetragene und von W.A. Mozart komponierte Sopranarie "Laudate Dominum". Die Chorstimmen wurden meisterlich von Violinen, dem Cello und Kontrabass unter der Federführung von Konzertmeister Willibald Wirth aus Floss begleitet. Eine musikalische Harmonie bildeten Orchester, Orgelmusik und Kirchenchor bei der Inszenierung des "Halleluja" von Georg Friedrich Händel. Die 1741 komponierte christliche Glaubenslehre gehört bis heute zu den bekanntesten geistlichen Musikwerken. Die Instrumentalisten, Sängerinnen und Sängern meisterten selbst schwierige Passagen und trugen zu einer gelungenen Osterfeier bei. Im Anschluss verteilte die Kolpingfamilie gesegnete Osterbrote und die Glaubensgemeinschaft zog mit ihren geweihten Osterkerzen zum Gedenken an ihre Verstorbenen betend zum Friedhof. Am Ostersonntag verabschiedete sich der Chorleiter Stefan Karl mit der von Norbert Hintermeier komponierten "Teublitzer Bläsermesse" als musikalischer Leiter aus dem Kirchendienst und dankte den Chormitgliedern und Musikern für die musikalische Harmonie in den vergangenen viereinhalb Jahren. Der Chorleiter konnte die Tätigkeit aufgrund weiterer beruflicher Verpflichtungen nicht mehr ausführen und bat zum ersten Quartal 2018 ihn von dieser Aufgabe zu entbinden. "Wir bedauern seine Entscheidung, zumal sich Herr Karl durch seine fachliche Kenntnis, seine offene, menschliche Art seit 1.9.2013 bleibende Verdienste um den Bestand und die Weiterentwicklung unseres Kirchenchores erworben hat" stellte Pfarrer Erwin Bauer dankend fest und verwies auf die offizielle Verabschiedung am 15.4. im Rahmen der Pfarrversammlung.


 

Musikalisches Weihnachtsfest

von Karl Ziegler

Ein anspruchsvolles musikalische Programm boten Kirchenchor, Organistin, Bläser und Gitarristen an den Weihnachtsfeiertagen. Am Hauptportal stimmten Bläser mit "Vom Himmel hoch" und "Als du kamst zur Erde nieder" die Besucher auf die feierliche Christmette ein. Ergreifend intonierten die Posaunisten Oskar Fürtsch und Philipp Bauriedl, die Trompeter Johannes und Maximilian Hochwart und Tubist Stefan Karl "Der Heiland ist geboren" und "Tochter Zion". Für die Bläser war das kleine Konzert vor der Kirche der Beginn von weiteren Auftritten an den Weihnachtsfeiertagen. Gemeinsam mit dem Kirchenchor, Organistin und Gitarristen umrahmten die Bläser im Anschluss musikalisch die Christmette und erfreuten mit "Zu Bethlehem geboren" und "Heilige Nacht". Das Gitarrenensemblem glänzte mit "Engel haben Himmelslieder" und mit dem Kirchenchor bot Philipp Bauriedl das Lied "Weihnachtszeit". Am 1. Weihnachtsfeiertag stand die Pastoralmesse in C-Dur von Ignaz Reimann mit dem Kirchenchor und dem von Willibald Wirth zusammengestellten Streicherensemble im Rampenlicht. Die Messfeiern am 2. Weihnachtsfeiertag umrahmten mit und ohne Orgelbegleitung im Dreigesang Angelika Wild (Sopran), Monika Lindner (Sopran) und Martina Brenner (Alt). Im Mittelpunkt der musikalischen Darbietung stand die vor 2000 Jahren geschriebene Weihnachtsgeschichte von Apostel Lukas. 





Musikalische Anbetung
Eslarn. Eine Gelegenheit zu einem Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" bot die Pfarrei allen Pfarrangehörigen am "Tag der ewigen Anbetung". In die organisierten Betstunden reihten sich kirchliche Vereine und Organisationen, aber auch Familien und Gemeinschaften, die für eine Stunde nur Gott ins Zentrum ihres Lebens rücken wollten. Nach einer Idee von Angelika Wild sollte erstmals auch eine einstündige Meditation mit Liedern und Gebeten angeboten werden. Für eine spontane Umsetzung sorgten die leidenschaftlichen Schola-Sängerinnen Monika Lindner, Angelika Wild und Martina Brenner, die gleichzeitig die Gesänge auf der Orgel begleitete. Passend zu der anwesenden Betgemeinschaft sang das Trio zu Beginn "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind". Mit dem Glaubenslied "Jesus, wir lieben dich" trugen die Sängerinnen die Botschaft der Hoffnung und Liebe Gottes zu den Gläubigen. Nach tiefsinnigen Texten durch Angelika Wild folgte mit "Angiol di pace" (Engel des Friedens) eine leise, zarte Melodie. Das Lied "Preis und Anbetung" hatte dagegen Lob, Dank und Anbetung Gottes zum Inhalt. Die Scholasängerinnen lobten und priesen in der Anbetung mit Texten und Liedern dankend Gott und erfüllten die Anwesenden mit einer inneren Ruhe. Die musikalische Anbetung endete mit den Liedern "Pur ti miro" und "Dem, der die Liebe ist". Nach einer anschließenden feierlichen Vesper und Eucharistiefeier folgte zum Abschluss der ganztägigen Anbetung die Erteilung des eucharistischen Segens. Bild und Text von Karl Ziegler




Lobpreisungen in Worten und Gesang
Eslarn. Ein Highlight und etwas Außergewöhnliches war das musikalische Abendgebet der Schola in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Der Chorgesang mit drei Frauen- und drei Männerstimmen beeindruckte die rund 100 Zuhörer bei freiem Eintritt durch schöne Melodien, Orgelklängen und meditative Texten.
Die neue Gottesdienstform, bei der sich Chorgesang mit meditativen Texten abwechseln, hat schon viele begeisterte Anhänger gefunden. Kein Geheimtipp mehr sind die herrlichen ein- und mehrstimmigen Gesänge der Schola, die beim musikalischen Abendgebet in der Pfarrkirche generationsübergreifend mächtig Gefallen fanden. Die vielen Besucher wollten einfach dabei sein, zuhören und sich von der Musik und dem Gesang inspirieren lassen. Die Mesnerinnen schufen in der dunklen Kirche mit brennenden Kerzen an den Bankreihen und beleuchteten Seitenaltären zuvor eine heimelige Atmosphäre. Durch das gedämpfte Kerzenlicht konnte jeder leichter abschalten, zur inneren Ruhe finden, sich vom Alltag lösen und bequem der Orgelmusik, dem Gesang und den meditativen Texten lauschen. Gleichzeitig rückte durch die Lobpreisungen Gott und der Glaube wieder in die Mitte des Lebens. "Nimm dir Zeit, wann ein Lied erklinge" fasste Scholaleiter Herbert Lanz die Begrüßung in Verse. Die sechs Scholasänger/innen hatten sich auf der Empore direkt neben der Orgel postiert und gewährten den Zuhörern freien Blick auf dem Altar. Eine gesangliche Einheit bildeten Angelika Wild und Monika Lindner (Sopran), Organistin Martina Brenner (Alt), Leiter Herbert Lanz (Tenor), Gregor Härtl und Michael Hammerl (Bass). Mit dem Lobpreis an die Gottesmutter "Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade" starteten die Frauenstimmen in einen beeindruckenden Abend. Die gemischte Schola beschrieb beim Vortrag des bekannten Anbetungsliedes "Wie groß bist du Herr" mit vielen gewichtigen Worten die Kraft Gottes. Im Repertoir hatten die sechs Chorsänger/innen mit "Halleluja" nicht zuletzt ein Lied des kanadischen Songwriters Leonard Cohen. Zwischen den Liedern erfrischte Lanz mit tiefsinnigen Versen wie "Du lässt heute den Tag enden, du bist das Licht" die Darbietungen. Die Sängerinnen stimmten "Du großer Gott" an und wurden von tiefen Männerstimmen begleitet. Im Anschluss folgten ein- und mehrstimmige Lieder mit und ohne Orgelklängen. Gefallen fand der Acapella-Vortrag "Der Engel des Herrn" für 3 Frauenstimmen. Die Ansprüche für hohe Stimmen meisterten die Sopran-Sängerinnen Angelika Wild und Monika Lindner bei der langsamen, sanften und festlichen Hymne "The Lord bless you und keep you" von Arrangeur John Rutter. "Wir wollten den Besuchern die Möglichkeit bieten, für die anstehende Adventzeit und hektischen Vorbereitungen vor Weihnachten neue Energie zu tanken, sich auf die schöne Zeit einzustimmen." Selbst Pfarrer Erwin Bauer genoss in der ersten Bankreihe die musikalischen Lobpreisungen in Gesang und Worten an Gott. Es war nicht nur die sanft beleuchtete Kirche, sondern vor allen Dingen der passende harmonisch klingende Chorgesang der Schola und die meditativen Stimmen die zum Erfolg führten. Beim Gesang und der Orgelmusik kam auch die tolle Akustik in der Pfarrkirche zur Geltung. Der Abend war nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Akteure ein wunderbares Erlebnis. "Wir haben uns über den zahleichen Besuch riesig gefreut." Das begeisterte Publikum honorierte die musikalisch-meditativen Darbietungen mit kräftigen Schlussapplaus und verweilte noch einige Minuten in den Bänken, um alles rückblickend noch einmal so richtig genießen zu können. Bild und Text von Karl Ziegler




Die Weihnachtsfeiertage bedeuten für die Mitglieder der Chöre und Instrumentalisten ehrenamtliches Engagement und durch die zahlreichen Proben und Aufführungen die Bewältigung eines reichlichen Programms. Die Kinderchristmette an Heiligabend umrahmen der Kinderchor und die Musikschüler vom "Musiktreff" mit Keyboard und Gitarre unter der Leitung von Musiklehrer Stefan Karl. In den Mittelpunkt stellen sich dabei die jungen Gesangssolisten Leonie Reil mit "Kinderlein zart" und Laura Kleber mit "Stille Nacht". Mit dem Aufbau der jungen Gesangsgruppe legte Diplommusiker Stefan Karl den Grundstock für den Fortbestand des Kirchenchors. An Heilig Abend um 22 Uhr treten zudem der Kirchenchor und das Streichorchester in der Christmette mit der Erstaufführung der Christkindlmesse ins Rampenlicht. Die Pastoralmesse in C-Dur ist eines der bekanntesten Werke von Kirchenmusiker Ignaz Reimann. Mit Gesang werden Sopran Angelika Wild und Monika Lindner (Altsolo) begeistern. Bei der Messfeier werden die einzelnen Frauen- und Männerstimmen trotz der stellenweise sehr hohen Kantilenen und die Sänger/innen klangvoll als musikalische Einheit mit den Instrumentalisten verschmolzen. Ergreifend sein wird unter anderen das Klarinettensoli im "Agnus Dei" und das Basssolo im "Transeamus" von Joseph Schnabel. Bei den Darbietung arbeiten der Chor und die Instrumentalisten die feinsten Nuancen aus den einzelnen Werken heraus. "Es werden würdige Weihnachtsfeiertage" verspricht Gesamtleiter Stefan Karl. "Den Gottesdienstbesuchern werden auch Weihnachtslieder zum Mitsingen angeboten" fügte der muskalische Leiter an. Zum 1. Weihnachtsfeiertag wird die Teublitzer Bläsermesse von Norbert Hintermeier aufgeführt. Auch hier wird der Kirchenchor begleitet durch die Blechbläserensemble unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl die festliche Umrahmung übernehmen. Die musikalische Umrahmung in der Weihnachtsvesper am 25.12. um 15 Uhr liegt dagegen in den bewährten Händen der Männerschola um ihren Leiter Herbert Lanz. Bild und Text von Karl Ziegler

Der Diplom-Musiker Stefan Karl ist seit 1.9.2013 neuer Leiter des Kirchenchors und trifft sich am Freitag um 20 Uhr mit dem Kirchenchor zur ersten Verständigungsprobe im Pfarrheim. Der leidenschaftliche Profimusiker will die Pflege des kirchlichen Liedgutes und die Gründung eines Kinderchors in den Vordergrund stellen. Im Namen der Pfarrei begrüßte Pfarrer Erwin Bauer den neuen Leiter an seiner künftigen Wirkungsstätte und wünscht ihm bei der Umsetzung seiner Konzepte alles Gute.

Mit der Musikausbildung begann der Eslarner Stefan Karl 1973 bereits als 12-Jähriger. Ein Drängen der Eltern war nicht erforderlich und er belegte freiwillig die Fächer Posaune und Klavier, sang im Kinderchor und spielte in der Jugendblaskapelle. "Wenn es Musikdirektor Georg Zimmermann nicht gegeben hätte, gebe es in Eslarn manche Blaskapelle oder Band nicht." In den Jahren kristallisierte sich die Posaune zum Lieblingsinstrument, so dass der damals 19-Jährige 1980 bei Posaunist Richard Wagner am Theater in Regensburg eine spezielle Ausbildung genießen konnte. Bereits ein Jahr später spielte Stefan Karl als Posaunist und Tenorhornist im Heeresmusikkorps 9 in Stuttgart und begann 1982 an der Hochschule für Musik in München ein Musikstudium. Weitere Höhepunkte in der Musikerkarriere waren 1987 die Übernahme als Soloposaunist beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München und 1988 der Abschluss zum Diplom-Musiker. Da er im September genau vor 25 Jahren das Studium erfolgreich abschließen konnte, kann der sympathische Musiker in diesem Monat sozusagen das 25-jährige Jubiläum feiern. Ein weiterer Meilenstein für den Eslarner war der Einzug mit 22 Musikschülern in den neuen Musikraum im Gästehaus. Die Hauptziele legt der musikalische Leiter auf Gruppen- und Einzelunterricht, die musikalische Früherziehung und die Ausbildung für jüngere als auch ältere Generationen in allen Musikrichtungen und an allen Blech- und Holzblasinstrumenten, Schlagzeug, Gitarre, Klavier und Keyboard. Überaus überraschend kam die Anfrage zur Übernahme der Kirchenchorleitung. "Ich stimmte nach Rücksprache mit meiner Familie und einer Bedenkpause zu, übernahm zum 1.9.2013 die Chorleitung und freue mich auf diese Aufgabe." Wichtig für den Diplommusiker werden die Pflege des kirchlichen Liedgutes und die liturgische Messgestaltung mit dem Kirchenchor, der Schola und dem Bläserensembles sein. Da Karl nicht zuletzt einen Kinderchor aufbauen möchte und neue Sängerinnen und Sänger für den Kirchenchor und Schüler für die Musikschule sucht, bittet der Diplom-Musiker unter Telefon 01714100800 oder im Pfarrbüro unter Telefon 340 um Anmeldungen. "Notenkenntnisse sind nicht erforderlich" fügt Stefan Karl an. So denkt der Musiker auch an die Gestaltung von Jugendmessen mit Kinderbands und Jugendchor in der Pfarrkirche. Bild und Text Karl Ziegler

"Ein wenig kürzer treten und mehr auf seine Gesundheit achten" möchte Diplom-Musiker Gerhard Schwab. Dies veranlasste den leidenschaftlichen Musiker aus eigenem Wunsch als Kirchenchorleiter auszuscheiden. Damit endet beim Kirchenchor ein 26 Jahre langer Zeitabschnitt, der geprägt war von musikalischen und geselligen Höhepunkten und von gegenseitiger Hochherzigkeit. Der Diplommusiker formte den Klangkörper zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor und den Musikern der Anton-Bruckner-Musikschule zu einem gewaltigen Orchester, das vor großem Publikum, in Funk- und Fernsehen auch überörtlich breite Anerkennung fand. Der Rückzug als Chorleiter heißt aber nicht, dass Schwab die Musik gänzlich aufgeben wird, sondern er wird sich ab 1.9. verstärkt der Anton-Bruckner-Musikschule widmen.

Die Musik ist für Gerhard Schwab aus Luhe-Wildenau seit seinem vierten Lebensjahr einer der Mittelpunkte. Die musikalischen Erfahrungen sicherte sich der Diplommusiker in etlichen Auftritten mit zahlreichen Band und Orchestern. Der Musiker gründete den in Eslarn beheimateten Klangkörper Anton-Bruckner-Musikschule, übernahm lange Jahre die Leitung des Kirchenchors und Gesangverein "Liederkranz". Die weitverzweigten Strukturen der Musikschule trugen durch die Gründung von Musikergruppen und das Herauswachsen von Berufsmusikern aus der Musikschule in den Jahren bereits Früchte. "Die Faszination an der Arbeit für Musik ist, dass man mit sehr vielen Menschen unterschiedlicher Charaktere und Altersschichten zusammen arbeitet." Dabei tun sich laut Schwab stets verschiedene Perspektiven auf, die immer wieder zu Höchstleistungen fordern. Die vielen musikalischen Verpflichtungen und vor allem die Gesundheit zwingen den leidenschaftlichen Musiker zum Kürzertreten und zum Rückzug aus dem Kirchenchor, den er seit April 1987 leitete. "Eigentlich sollte ich den Chor nur 3 Monate führen, da ein Chorleiter aus Weiden vorgesehen war" erinnerte sich Schwab. Da dieser von seiner Verpflichtung zurück getreten war, wurden aus den vorgesehen 3 Monaten insgesamt 26 Jahre. In den Jahren formte Schwab die Sängerinnen und Sänger zu einen stimmigen und anerkannten Chor. Aus den anfänglichen Proben für die Gottesdienste weitete sich das Repertoire auf alle möglichen musikalischen Bereiche aus. "Wir studierten Kirchenkonzerte, rhythmische Gesänge und Songs aus den Charts ein und führten regelmäßig große Orchesterwerke auf." Als Beispiel nannte der langjährige Chorleiter die ab 1991 mehrmals im Jahr aufgeführten Orchesterwerke von Bach, Bruckner, Haydn, Mozart, Vivaldi, Mendelssohn-Bartholdy und Lloyd Webber. Zahlreiche Tonträger und Aufnahmen im Rundfunk und Fernsehen belegen die musikalischen Highlights. Stolz ist der Chorleiter und musikalische Leiter der Bruckner-Musikschule über dem Aufbau eines Kinder- und Jugendchors, der von der Musikschule ausgebildet wurde und zugleich den Kirchenchor mit Nachwuchs versorgte. "Mir war es stets ein großes Anliegen, dass Kirchenchor und Musikschule eine Einheit bilden." Diese Leidenschaft spiegelte sich in den traditionell gestalteten Weihnachtskonzerten, im Mitwirken bei Heimatfesten und vielen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen wieder. Die Highlights lagen aber nicht nur im musikalischen, sondern auch im geselligen Bereich. "Die menschliche und kulinarische Seite durfte nicht zu kurz kommen und so wurden von den Einnahmen mehrtägige Chorausflüge, Grillfeste und Weihnachtsfeiern finanziert." Der Chorleiter Schwab überraschte die Chormitglieder in den 26 Jahren als begeisterter Hobbykoch mehrmals mit exzellenten Delikatessen. So ließ nicht nur die Spezialität "Hecht in Weißweinsoße" die Gaumen der Chormitglieder wässrig werden. Als Gerd Schwab 2010 schwer erkrankte, übernahm bis zur Wiedergenesung der stellvertretende Chorleiter Josef Michl die Leitung, der als langjähriger Sänger dem Kirchenchor bis zu seinem Tod am 4. November 2012 treu zur Seite stand. Der einmalige Zusammenhalt und die Herzenswärme zum Chor bewegten den schwer erkrankten Chorleiter Schwab bereits wenige Wochen nach der Operation zum Weitermachen. So gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung des Diplommusikers noch 2010 die Primiz von Pater Felix Meckl und zusammen mit der Bruckner-Musikschule das Heimatfest. Die 26 Jahre in Harmonie waren für die Sängerinnen, Sänger und den Chorleiter von einem gegenseitigen Geben und Nehmen geprägt und laut Schwab nur möglich, da der Chor stets für seinen Chorleiter und Schwab für seinen Chor da war. "Mehr auf meine Gesundheit achtend zwingen mich jetzt dazu den Kirchenchor Eslarn aufzugeben." Der langjährige Chorleiter dankt allen Mitwirkenden im und um dem Chor für die leidenschaftliche und faire Zusammenarbeit und wünscht seinem Nachfolger alles Gute. Bild und Text Karl Ziegler

 

Während der Feiertage hatten die Frauen und Männer vom Kirchenchor, die Instrumentalisten und Sänger der Anton-Bruckner-Musikschule ein gewaltiges Programm zu bewältigen. Der Lohn für die ehrenamtlichen Mühen und das leidenschaftliche Hobby war nach der sonntäglichen Weihnachtsmesse kräftiger Applaus von den Kirchenbesuchern. 
Das Engagement bei den Proben unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Gerd Schwab entfaltete sich bei allen Gottesdiensten, vor allem bei der Aufführung der weltbekannten Orchestermesse von Karl Kempter in G-Dur am ersten Weihnachtsfeiertag. Zur Gabenbereitung ertönte das "Transeamus usque Bethlehem" von Joseph Schnabel und "Jesus bleibet meine Freude" aus dem Schlußchoral Nr.147 von Johann Sebastian Bach. Bei der Messfeier glänzten die einzelnen Frauen- und Männerstimmen trotz der stellenweise sehr hohen Kantilenen und die Keyboarder und Bläser verschmolzen vor allem bei den Tutti-Passagen zu einer klangvollen, musikalischen Einheit. Ergreifend war unter anderen das Klarinettensoli im "Agnus Dei" und das Basssolo im "Transeamus". Bei den Darbietung konnten Chor und Instrumentalisten die feinsten Nuancen aus den einzelnen Werken herausarbeiten, so dass die Leistung von den Kirchenbesuchern abschließend mit kräftigen Applaus gewürdigt wurde. "Es war ein würdiger erster Weihnachtsfeiertag" so Pfarrer Erwin Bauer und Diplommusiker Gerd Schwab im Einklang.

Text und Bild Karl Ziegler

 

Hallo, hast du Lust zum Singen???

 

Der Kirchenchor Eslarn sucht für seine Truppe Verstärkung. Jeder der gerne singt, kann oder soll sich melden. Egal ob Jugend oder reiferes Alter - in unserem Chor ist jeder willkommen.

 

Der Liederbogen (Repertoire) reicht von der sakralen Kirchenmusik  über Klassik, Volksgesang bis hin zu Gospel und Rock.

Vorrangige Aufgabe des Kirchenchores ist die musikalische Umrahmung der Gottesdienste und Mitwirkung bei kirchlichen Veranstaltungen.

 

Aber auch die Geselligkeit kommt bei uns nicht zu kurz. Chorausflüge Kegelabende, Grillfeste, gemütliches Beisammensitzen nach den Proben sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern und erhalten.

 

Melde Dich, schau mal rein..., wir sind überzeugt, Du fühlst Dich wohl bei uns. Klicke auf DEMOS oder auf die bereitgestellten Messen und hör einfach mal rein.

 

Chorprobe: Freitags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Pfarrheim St. Marien, Eingang Poststraße 3
Kontaktaufnahme
oder
oder

Im Pfarrbüro bei Martina Brenner 

oder direkt im Probenraum

Wir rechnen mit Deiner Unterstützung und freuen uns auf Dein Mitwirken.