Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Kolpingfamilie Eslarn.

 

 


Quelle der Neue Tag vom 09.12.2018
Johannisfeuer trotz unbeständiger Wetterverhältnisse

Pfarrer Erwin Bauer hielt wegen der Wetterverhältnisse den Gottesdienst im Zelt der Kolpingsfamilie. Runde 50-60 Gläubige hatten sich zur Feuersegnung am Festplatz am Atzmannsee eingefunden. Die Bewirtung durch die zahlreichen Helfer im Grillstand bei Bratwurt und Grillfleisch, sowie bei Kaffee und Kuchen klappte Reibungslos. Mit Bollerwagen wurden die eintreffenden recht zahlreich werdenen Gäste mit Getränken versorgt.
Die gesammelten Birken von Fronleichnam und anderes unbelastetes Feuermaterial wurde von der  Kolpingsfamilie bereits in zahlreichen Arbeitsstunden vorher zu einen sehr großen Holzhaufen aufgetürmt. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde das Feuer mit einem Fakelzug entzündet. Für die Sicherheit sorge die Freiwillige Feuerwehr Eslarn und nutzte die Festalität um auch den Nachwuch in der Feuerüberwachung auszubilden. Selbst die Festbraut zum 150-jährigen Bestehen legte mit der Feuerpatsche mit Hand an und verhinderte das Ausbreiten des Feuers in der Grasnabe. Ein rundum schöne tradtionelle Veranstaltung, war durchweg von den anwesenden Gästen zu hören.

Bildquelle Michael Meier
Christsein mit Profil - ohne Bild
von Karl Ziegler
Adolph Kolping habe laut Präses Pfarrer Erwin Bauer das Christsein mit einem klaren christlich-katholischen Profil vorgelebt, viele für sein Werk begeistern können und den Gesellenverein aus der Taufe gehoben. Die Kolpingsfamilie trage die Ideen weiter und biete Interessierten gesellige und sportliche Angebote, unterstütze vor allem die Pfarrei bei kirchlichen Feierlichkeiten und caritative Organisationen mit Spenden.
Im Jahresamt in der Pfarrkirche und bei der Generalversammlung im Pfarrheim "Sankt Marien" erinnerten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie (KF) an das zuletzt verstorbene Mitglied Johann Grötsch, der 1979 der KF beitrat und am 11.2.2018 verstarb. Der Vorsitzende Gregor Härtl begrüßte in der Runde der 22 Kolpingschwestern und -brüder besonders die Ehrengäste und Ehrenmitglieder, sowie den neu beigetretenen Kolpingsbruder Wolfgang Kleber aus Roßtränk. Der Kolpingchef hob den guten Zusammenhalt hervor und stellte die Mitgliederwerbung in den Fokus. Für den solidarischen Zusammenhalt und für die treue Unterstützung dankte Präses Pfarrer Erwin Bauer auch im Namen des anwesenden Pfarrvikars Beatus. Im Rahmen der dargebotenen Aktionen sollten vor allem junge Menschen zum Beitritt bewegt und damit die Zukunft der KF weiter gesichert werden. Der Geistliche lud zum Vortrag "Ehe für alle - aus katholischer Sicht" am 9.4. um 20 Uhr ins Pfarrheim ein. Der Referent Josef Kratschmann zeigt die schleichenden Änderungen in der Gesellschaft auf und regt zur Diskussion an. Gemeinsam mit Bezirksvorsitzenden Martin Zellner bat der Präses die Pfarrei weiterhin mit bewährten und neuen Ideen mit Leben zu erfüllen. Der Bezirksvorsitzende Martin Zellner sah im intakten katholischen Gesellenverein eine rege Gemeinschaft mit vielen Angeboten und dankte für die Beteiligung am Kolpingfest in Waldthurn. Da sich Zellner als Bezirksvorsitzender vermehrt dem Bezirk "Fahrenberggau" widmen möchte, übergab er kürzlich den Vorsitz der KF Waldthurn nach zehn Jahren in jüngere Hände. Auf die vielfältigen Unternehmungen, Sitzungen und Gratulationen bei runden Geburtstagen durch Abordnungen verwies Schriftführerin Maria Reindl. Einer der ältesten Mitglieder mit 70 Treuejahren ist der 90-jährige Johann Voit. Besichtigt wurde die Privatbrauerei der Familie Vogl in Fuchsberg und die Diözesanwallfahrt führte zum Fahrenberg. Die KF habe sich örtlich und überörtlich an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen beteiligt. An Ostern wurden über 300 Osterbroten verteilt, im Frühjahr eine Altkleidersammlung durchgeführt und an 42 Angehörige von Verstorbenen jeweils Grabkerzen verteilt. Die Maiandacht führte zur Bühlkapelle und zum Fronleichnamsfest wurden Birken aufgestellt, der Altar bei der Bäckerei Landgraf geschmückt und nach der Prozession aktiv beim Pfarrfest mitgeholfen. Eingeladen wurde zur traditonellen Johannisfeier, zur Fußwallfahrt zum Fahrenberg, zum Pfarrpatrozinium mit Frühschoppen unter die Linden und zur Bezirksaltkleidersammlung. Der Adventbasar mit dem Verkauf der begehrten Adventkränze fand erstmals am Pflege- und Wohnheim K+S der Familie Klug statt. Eine detaillierte Buchführung garantierte Kassier Hans-Jürgen Schnappauf. Die Vereinskasse konnte vor allem durch die großartigen Erfolge beim Adventbasar und der Johannisfeier am Atzmannsee aufgebessert werden. Der Financier bat Änderungen der Bankverbindung rechtzeitig mitzuteilen, um unnötige Bankgebühren zu vermeiden. Eine tadellose Kasse bescheinigte Kassenprüfer Josef Forster, worauf eine einstimmige Entlastung folgte. Die Generalversammlung schloss traditionsgemäß mit dem Kolpingslied.

 
Kolping-Nikolaus beschenkt Eslarner Kinder
Eslarn. Eine große Schar an kleinen und etwas größeren Kindern hatte sich mit den Eltern im Seniorenheim "K&S Lebenswelten" eingefunden. Im Aufenthaltsraum bot der Elternbeirat des Kindergartens in der gemütlichen Runde verschiedene Getränke und Kuchen an. Pünktlich zur Dämmerung erschien der Weihnachtsmann, in dessen Rolle mit goldenem Gewand, weißen Bart und Bischofsmütze gekonnt der Vorsitzende Gregor Härtl von der Kolpingfamilie geschlüpft war. Auf den grimmigen Knecht Rupprecht hatte der Himmelsbote in diesem Jahr verzichtet und dafür zwei hübsche Engel (Lena Klug, Anna-Lena Brenner) in seiner Begleitung. Der Gesandte sorgte mit vorgetragenen Versen und der Geschichte vom Bischof von Myra für vorweihnachtliche Stimmung. Es dauerte nicht lange bis den Nikolaus zahlreiche Mädels und Jungs umzingelt hatten. "Jeder bekommt einen Schoko-Nikolaus" beruhigte Sankt Nikolaus die Kinderschar. Den Sack voller Schokomänner hatte die Kolpingsfamilie finanzierte, die damit unter dem Nachwuchs für eine weihnachtliche Vorfreude sorgte. Die Kinder dankten dem Gabenbringer mit großen Kulleraugen und einem strahlenden Lächeln und viele probierten das leckere Geschenk noch an Ort und Stelle. Bild und Text von Karl Ziegler


Adventbasar vereint ältere und jüngere Generation
Eslarn. Einen gelungenen Neuanfang mit einer erlesenen Auswahl an tollen Handarbeiten und weihnachtlichen Dekos, sowie leckeren Köstlichkeiten feierte die Kolpingsfamilie mit der Verlegung des traditionellen Adventbasars vom Pfarrheim zur Wohn- und Pflegeeinrichtung "K&S Lebenswelten". Ein Christbaum, mehrere Lichter und Verkaufsstände, vor allem der verführerische Duft von Glühwein und brutzelnde Bratwürste am Stand der Kolpingsfamilie lockten viele ältere und jüngere Besucher an. Der Schulchor mit 16 jungen Akteuren unter der Leitung von Lehrerin Katharina Merther vermittelte mit Weihnachtsliedern zudem vorweihnachtliche Stimmung. Die Kolpingsmitglieder boten einen Tag vor dem 1. Advent insgesamt 40 gesegnete Adventkränze bestückt mit weißen und roten Schleifen und Kerzen. Interessant zum Lesen waren die Bildbände "Blickfang Indien" und "Mutter Teresa", die zu Gunsten von Pfarrer Pennoraj Tharmakkan an Lesefreunde verkauft wurden. In den Büchern schilderte das Autorenehepaar Ulrike und Gerhard Albert ihre Erlebnisse und Eindrücke von der Indienreise und Pfarrer Tharmakkan das Leben und Wirken einer außergewöhnlichen Ordensschwester. In der Eingangshalle versorgte der katholische Frauenbund die vielen Besucher mit Stollen, Plätzchen und Likören und im Aufenthaltsraum der Elternbeirat vom Kindergarten mit selbst gebackenen Kuchen und Getränken. Handwerkliches Geschick zeigte der 75-jährige Holzschnitzer Rudolf Krämer und sein 8-jähriger Enkel Lukas Zeitler. Der junge Mann fertigte in der dritten Generation wie am Fließband über 40 Sterne, Herzen und Kleeblätter aus Holz und hält damit den schönen Brauch der Hobbyschnitzer von der Vereinigung Burgtreswitz aufrecht. Tolle Weihnachtsdekos aus verschiedenen Material gab es bei Sabine und Benjamin Siuta aus Schönsee. Anstatt Holz widmete sich Erika Bauer unterschiedlichen Nähsachen und fertigte tolle Kleider für selbst entworfene Puppen und verschiedene Kissen. Erneut vertreten war die Familie Nickl und ihr Team vom Verein "Wurzel der Liebe" mit vielfältigen "Eine-Welt-Waren" zu fairen Preisen. Die Rundumversorgung als Bindeglied zwischen Patient, Angehörigen und Pflegedienst stellte Sylke Kunz von "WundPunkt" aus Bayreuth vor. Mit vertreten war zudem ein Team der Ergotherapie Beierl & Prem in Eslarn, Karls-Apotheke Waidhaus und vom Sanitätshaus Tiedeken aus Oberviechtach. Das Team von "K&S Lebenswelten" übernahm nicht nur die Mitorganisation des romantischen Basars, sondern bot zudem einen "Tag der offenen Tür". Jeden Besucher wurden interessante Einblicke in die Räumlichkeiten und den Pflegedienst gewährt und Glühwein und Punsch kredenzt. Bild und Text von Karl Ziegler

















Kolpingstag beschert Ehrungen und eine Neuaufnahme

Eslarn. Die kirchliche und gesellige Gedenkfeier zur Erinnerung an den Todestag des seligen Gesellenvaters Adolph Kolping und aller verstorbenen Mitglieder ist ein fester Bestandteil des Jahresprogramms der Kolpingsfamilie. Bei den anberaumten Ehrungen beeindruckten vor allem die 65 Mitgliederjahre von Rainer Bauriedl und dankbar zeigte sich die Kolpingführung über den Beitritt von Wolfgang Kleber aus Roßtränk. Bei der Gestaltung des Adventabends mit humorvollen Geschichten zeigten die Kolpingsmitglieder erstaunliche schauspielerische Talente.
Auf einen besonderen Festtag wies Pfarrer Erwin Bauer in der Predigt im Zeichen des Kolpingbanners mit Fahnenträger Siegfried Sier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" hin. Der am 4. Dezember vor 152 Jahren verstorbene Gründer der Gesellenvereine und des Kolpingwerkes war ein unangenehmer Zeitgenosse, da er die Zeichen seiner Zeit bereits erkannte und mit Angeboten für Bildung und Gemeinschaft die Nähe der Bedürfnissen der Menschen suchte. Das segensreiche Wirken setzte der katholische Priester insbesondere mit der sozialen Frage fort und gründete den Gesellenverein. Der Gründervater stand in der kirchlichen Eucharistiefeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und am Abend im Pfarrheim "Sankt Marien" bei der unterhaltsamen Adventfeier im Mittelpunkt. Der Vorsitzende Gregor Härtl und Präses Pfarrer Erwin Bauer eröffneten die Gedenkfeier mit Gedanken zum Advent und das Duo Marie & Maria (Hummer und Wazl) umrahmte mit Weihnachtsliedern den Adventabend. Im Anschluss honorierte die versammelte Gemeinschaft die mit Humor und schauspielerischem Talent von Mitgliedern vorgetragenen Geschichten kräftig mit Applaus. Gefallen fand die durch Roland Helm erzählte Geschichte von einer "geheimnisvollen Winterwanderung" und vom einsamen "Niemand". Nicht weniger amüsant war das Zwiegespräch "A Handy für d´Mandy" von Toni Laurer mit den Akteuren Hans-Jürgen Schnappauf als Verkäufer und Agnes Härtl als Großmutter. Die Oma wollte ihrer Enkelin Mandy ein Handy schenken und konnte mit den Begriffen des Fachverkäufers überhaupt nichts anfangen. Die Lacher auf ihrer Seite hatte Agnes Härtl zudem beim Vortrag des lustigen Weihnachtsgedichtes, in dem es um getrocknetes und mit Silberbronze angestrichenes Sauerkraut als Ersatz für Lamette ging. Nach den musikalischen und verbalen Highlights kündigte Gregor Härtl mit den Ehrungen den absoluten Höhepunkt an. Da lediglich eine Absage vorlag, sprach der Kolpingsvorsitzende von einem außergewöhnlichen Prozentsatz. Gemeinsam mit Präses Pfarrer Bauer dankte Gregor Härtl dem Mitglied Karl Schmid für 10-jährige Treue und Josef Grötsch mit der goldenen Ehrennadel für 50 Mitgliederjahre. Ein außergewöhnliches Jubiläum feiern konnten mit 60-jähriger Treue Albin Kaiser und mit sagenhaften 65 Treuejahren Rainer Bauriedl. Nicht anwesend sein konnte Siegfried Meier, dem die Urkunde für 60 Jahre und der Dank für die langjährige Mitgliedschaft nachgereicht wird. Nicht zuletzt überraschte die Kolpingsvorstandschaft mit der Neuaufnahme von Wolfgang Kleber aus Roßtränk, der damit gemeinsam mit seinem Vater Johann Kleber (Eintritt 1970) im Gesellenverein Mitglied ist. Im Rahmen des gemütlichen Beisammenseins gab es Plätzchen und Punsch, sowie traditionell nach Oberpfälzer Art "Saure Bratwürste". Bild und Text von Karl Ziegler
Johannisfeuer bestens behütet
Feuerwehr gibt Kolpingfamilie reichlich Sicherheit
Beim Abbrennen des Johannisfeuers stellte die Kolpingfamilie als Veranstalter gerade bei der vorherrschenden Trockenheit die Sicherheit an oberste Stelle, minimierte damit das Risiko und überließ nichts dem Zufall. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) bewässerten an der Freizeitanlage "Atzmannsee" die Fläche rund um den aufgetürmten Holzhaufen, der größtenteils aus Birken von Fronleichnam stammte, und nahm den Einsatz gleich als Übung für die Feuerwehrjugend. Zu Beginn der traditionellen Johannisfeier stand bei herrlichem Sommerwetter ein Feldgottesdienst und eine Feuersegnung durch Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus. Der Singkreis umrahmte die rhythmische Messe mit Liedern unter anderen mit dem Kirchenliedern "Du bist das Licht der Welt" und "Seid Licht und baut gemeinsam eine Stadt" aus dem Liederbuch der Pfarrei "Singen unter´m Regenbogen". Die musikalische Begleitung unter freiem Himmel übernahmen am Keyboard Martina Brenner und Gitarristin Monika Meckl. Das Licht und das Feuer als Wärme- und Gefahrenquelle bildeten nicht nur in der Messfeier, sondern auch anschließend beim Abbrennen den Mittelpunkt. Im Anschluss bot die Kolpingfamilie mit Steaks, Bratwürsten, Käse mit Brezen, Kaffee und Kuchen den Besuchern eine große Auswahl und reichte den zufriedenen Gästen verschiedene Getränke. Einen perfekten Organisationsablauf garantierten ein Zelt, Grill, Stromaggregat und Kühlschrank. Die Ausstattung hatte sich die kirchliche Vereinigung in den Jahren aus eigenen Mitteln angeschafft und war damit für Festlichkeiten bestens vorbereitet. Bei Einbruch der Dunkelheit entzündeten Mitglieder von Kolping und der FFW unter dem geschulten Auge von Kommandant Josef Kleber und seinem Einsatzteam, sowie mit der Feuerwehrspritze in der Hand das Johannisfeuers. Wichtig für die FFW war vor allem der nachlassende Wind. Als Feuerquelle für die Fackeln diente das vorab gesegnete Kerzenlicht in einer Laterne. Zum Ende waren die Besucher mit dem Angebot und die Veranstalter mit dem Erlös überaus zufrieden. Mit der Einladung zu einer Brotzeit dankten Vorsitzender Gregor Härtl und Stellvertreterin Agnes Härtl im Namen der Kolpingfamilie der Einsatzgruppe der FFW, die nach dem Abbrennen die Brandstelle zur Sicherheit noch einmal mit Wasser total überflutete und damit ein erneutes Entfachen des Feuers gänzlich ausschließen konnte. Bilder Kolping und Feuerwehr, Text Karl Ziegler



Neuwahlen und neue Mitglieder bei der Kolpingsfamilie

Eslarn. Die Kolpingsfamilie geht nach den Neuwahlen in der Generalversammlung mit einer bewährten Vorstandschaft und frisch motivierten Beisitzern in die kommenden Jahre. Übereinstimmend fordern Präses Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzender Martin Zellner mit der Forcierung der Nachwuchswerbung mehr Mut zum Weitermachen zu zeigen und weiterhin mit Aktionen und neuen Ideen ein lebendiger Teil der Pfarrgemeinde zu sein.
Im Jahresamt in der Pfarrkirche und bei der Generalversammlung im Pfarrheim "Sankt Marien" erinnerten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie (KF) an die verstorbenen Mitglieder Wilhelm Zach (verstorben 30.10.16), sowie an Wilhelm Karl (6.11.16) und dem ehemaligen Präses Anton Kiener (19.12.16). Benefiziat Kiener wurde 1964 zum Präses gewählt und Zach war 1956 Schriftführer und ab 1966 insgesamt drei Jahre Senior der KF. Der Vorsitzende Gregor Härtl begrüßte im Pfarrheim in der Runde der Kolpingschwestern und -brüder besonders die Ehrengäste und die Neuaufnahmen Albin Meckl und Michael Kleber. In der Rückschau beschrieb Härtl das 125-jährige Gründungsjubiläum als absolutes Highlight und den neuen Korpus am Kalvarienberg-Kreuz als gelungene Investition. Der Kolpingchef lobte den guten Zusammenhalt und bat um verstärkte Mitgliederwerbung. Nur mit langjährigen und neuen Mitgliedern könne die KF laut Präses Pfarrer Erwin Bauer in eine sichere Zukunft blicken. Vor allem bei jungen Menschen sollte durch neue Ideen und Angebote mehr Interesse geweckt und diese zum Beitritt in die KF bewegt werden. Mehr Mut zum Weitermachen forderte Bezirksvorsitzender Martin Zellner aus Lennesrieth. Der Vorsitzende der KF Waldthurn bezeichnete die Feier zum 125. Bestehen als einen der Höhepunkte und sah in der intakten KF ein Zeichen für einen "gesunden" und regen Verein. Zellner lud für 25.3. nach Regensburg zur Diözesanversammlung mit Neuwahlen und vom 28. bis 30.4. zur Diözesankonferenz der Kolpingjugend nach Windberg ein. "Hier habt ihr die Möglichkeit neue Anregungen einzubringen und Vorschläge zu machen." Nicht zuletzt erwähnte Zellner die Kolping-Wallfahrt der Diözese am 13.5. in Waldthurn, zu der sich die Kolpingfamilien zum Motto "Zeichen setzen - Jetzt!" an der Pfarrkirche versammeln und um 13.30 Uhr mit Banner und betend in einer Prozession zur Wallfahrtskirche am Fahrenberg gehen. Die Altkleidersammlung startet am 16.9. und das 150. Bestehen feiert die KF Waldthurn am 25.11. Im Anschluss erwähnte Schriftführerin Maria Reindl die vielen Unternehmungen und sprach von 12 Monatsversammlung und 6 Ausschuss-Sitzungen. Die örtliche KF besteht aus 91 Mitgliedern, davon 5 Ehrenmitglieder. Teilgenommen wurde an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. An Ostern standen Fußwaschung, Ölbergandacht, Kreuzweg und die Organisation von 350 Osterbroten auf dem Programm. Für einen guten Zweck wurden Altkleider gesammelt und zu Fronleichnam Birken besorgt und aktiv an der Prozession teilgenommen. Mit organisiert wurde ein Pfarrfest, die Fußwallfahrt, der Frühschoppen zum Kirchenpatrozinium und an die Angehörigen der Verstorbenen die Grabkerzen verteilt. Bereits Tradition hat der Adventmarkt mit den bunten Adventkränzen und der Nikolausbesuch. "Stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl stieg zur Mesnerin auf" fügte die Schriftführerin an. Eine Abordnung gratulierte 12 Mitgliedern zu ihren runden Geburtstag, wobei Herbert Wiedmann mit 80. der älteste Jubilar war. Für langjährige Mitgliedschaft dankte die KF 9 Mitgliedern im Rahmen des 125-jährigen Gründungsjubiläums, vor allem Johann Voit und Johann Schäffer für beeindruckende 70 Mitgliederjahre. Das dreitägige Jubelfest bezeichnete Schriftführerin Reindl als absolutes Jahreshighlight und die Bewältigung sei nur durch beispielhafte Zusammenarbeit möglich. Nach 36 Jahren als Kassier wurde Albin Kaiser zum Ehrenmitglied ernannt. "Der 2004 gegründete Familienkreis als Sparte der KF verabschiedete sich im November 2016" fügte Maria Reindl an. Nach der Auflösung traten Waltraud Rupprecht, Roland Helm, Karl Schmid, Maria Reindl, Maria und Hans Schnappauf der KF bei und weitere engagieren sich in anderen katholischen Gremien. Im Anschluss nannte Kassier Hans-Jürgen Schnappauf die Ein- und Ausgaben und die Kasenprüfer Ludwig Bauriedl und Josef Forster bescheinigten tadellose Buchführung.
Die abschließenden Neuwahlen leitete Wahlleiter Martin Zellner mit Wahlhelfer Pfarrvikar Beatus. Im Ehrenamt bestätigt wurden Vorsitzender Gregor Härtl, die gleichberechtigten Stellvertreter Agnes Härtl und Georg Bauer, Schriftführerin Maria Reindl und Financier Hans-Jürgen Schnappauf. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Siegfried Sier und Hans Wild und neu Josef Rupprecht und Roland Helm, sowie Kassenprüfer Karl Schmid, der künftig Josef Forster unterstützen wird. Die Vereinsfahne tragen abwechselnd Josef Rupprecht, Siegfried Sier und Georg Bauer. Als Beisitzer verabschiedet wurden Waltraud Rupprecht, Hermann Zierer und Karl Reindl, sowie Kassenprüfer Ludwig Bauriedl und Fahnenträger Josef Grötsch. Die Generalversammlung schloss traditionsgemäß mit dem Kolpingslied und einem bebilderten Jahresrückblick. Text und Bilder von Karl Ziegler



Adventbasar im Pfarrheim
von Karl Ziegler
Das vielfältige Angebot der kirchlichen Organisationen und Gastanbieter beim vorweihnachtlichen Adventbasar im Pfarrheim "Sankt Marien" fand stattliches Interesse. Den Beginn in die Adventzeit vier Wochen vor dem Weihnachtsfest nahm die Kolpingfamilie zum Anlass, um bei vorweihnachtlicher Atmosphäre zu einem Weihnachtsmarkt einzuladen. Bereits am Eingang zum Pfarrheim wurden die Besucher von den Kolpingsmitgliedern um Vorsitzenden Gregor Härtl mit heißem Punsch und leckeren Bratwürsten empfangen. Die Kolpingschwestern und -brüder trotzen am Grillstand und an der Punschausgabe im Freien der Kälte. Ein vielfältiges Glitzern von vorweihnachtlichen Bastelsachen und verführerischer Duft an Speisen und Getränken warteten im gemütlichwarmen Pfarrsaal auf die Gäste. Nicht lange auf die Käufer der handgemachten Adventkränze mit verschiedenfarbigen Schleifen und Kerzen warten musste zweite Kolpingsvorsitzende Agnes Härtl. Die Kränze wurden in den Vortagen frisch gebastelt und im Rahmen einer Messfeier von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet. Guten Absatz meldeten zudem der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Eva Kleber am Kuchen- und Getränkestand. Betriebsamkeit herrschte an der Getränketheke und in der Küche. Die Besucher machten es sich mit den leckeren Backwaren, Tee, Kaffee oder Punsch an den Tischen gemütlich, während die Kinder an der Bastel-, Mal- und Spielecke reichlich Kurzweil geboten bekamen. Unmittelbar nach der reichlich gefüllten Kuchentheke hatte die Vorstandschaft vom katholischen Frauenbund um zweiter Vorsitzender Beate Roth ihren Verkaufsstand mit selbst gebackenen Waren, Gestecken, tollen Bastelsachen und warmen Strickprodukten aufgebaut. Begehrt war das breite Angebot an Handarbeiten wie Türkränze, der allgemeine Weihnachtsschmuck und die kulinarische Auswahl wie Stollen und Plätzchen. Beeindruckend waren zudem die Handarbeits- und Klöppelsachen, sowie die verschiedenen Kissen und selbstgefertigten Puppen mit ihren tollen Kleidern von Erika Bauer. Der Verein "Wurzel der Liebe" von der Familie Nickl bot zu fairen Preisen "Eine-Welt-Waren" und zudem in den Mittelpunkt stellte sich die Holzschnitzer-Familie Krämer in dritter Generation aus Burgtreswitz. Die Gäste konnten sich ein Bild von der Schnitzkunst und von den vielen entstandenen Figuren aus Holz machen. Begehrt vor allem an Weihnachten als Dekos für Haus und Vorgarten sind Balken mit Sternen und Kerzen, sowie geschnitzte Tiere und Pilze aus Holz. Nicht zuletzt bot Pfarrer Pennoraj in seinem Buch "Mutter Teresa" einige Einblicke ins Leben, Denken und Wirken der Ordensschwester und Missionarin. Der Erlös aus dem Verkauf ging an die Organisation "Zukunft in Würde".







Gelungene Nikolauspremiere
von Karl Ziegler

Der erste Nikolaus erscheint alljährlich beim Adventmarkt der Kolpingfamilie. In das goldene Gewand mit weißen Bart und Bischofsmütze schlüpfte Vorsitzender Gregor Härtl. Der Duft von Glühwein und Bratwürsten und selbstgebackene Plätzchen und Kuchen stimmten die kleinen und großen Besucher bei Einbruch der Dunkelheit auf das Erscheinen des Himmelsboten ein. Die Kinder warteten mit ihren Eltern und Großeltern im Pfarrheim geduldig auf das Eintreffen von Sankt Nikolaus, der aufgrund der braven Kinderschar auf die Anwesendheit von Knecht Rupprecht verzichtet hatte. Der himmlische Gesandte sorgte mit vorgetragenen Versen und der Geschichte vom Bischof von Myra für vorweihnachtliche Stimmung. Es dauerte nicht lange bis der Himmelsbote bei der Geschenkausgabe von zahlreichen Kindern umzingelt war. "Jeder bekommt einen Nikolaus" beruhigte Sankt Nikolaus die Kinderschar. Den Sack voller Schokomänner hatte die Kolpingsfamilie finanziert. Die Kinder dankten mit großen Kulleraugen und einem strahlenden Gesicht für die vorweihnachtiche Gabe und so mancher Bub konnte der Versuchung nicht wiederstehen und probierte das Geschenk noch an Ort und Stelle. Ein kurzes Ja aus vollem Mund kam auf die Frage wie es schmeckt. Die Aktion der Kolpingfamilie einige Tage vor dem Nikolaustag war aufgrund der zahlreich anwesenden Kinder eine gelungene Vorpremiere für die Nikolausbesuche in den Familien.

Wallfahrt

Die Zahl 13 brachte der Kolpingsfamilie bei der 13. Fußwallfahrt am 13. August Glück. Dem Aufruf "gebt euch einen Ruck, wir sind eine Pfarrgemeinde und eine Gemeinschaft lebt vom Mit-Machen!" folgten 27 Pilger. Die Wallfahrt stand unter dem eigentlichen Auftrag der Christen, die "ein anderes Krisenmanagement haben und eine tiefgründige, eigentlich leuchtende Hoffnung begleitet". Damit wollen die Christen "Verantwortung übernehmen", Farbe bekennen und anderen durch Kriege verletzten Seelen und Flüchtlingen eine Alternative aufzeigen, damit sie den Alltag mit Leistungsdruck, Zukunftssorgen und Unzufriedenenheit hinter sich lassen können. Nach dem Pilgersegen in der Pfarrkirche durch Pfarrer Erwin Bauer machten sich die Frauen, Männer und Jugendliche bei herrlichem Sommerwetter auf dem Weg in Richtung Fahrenberg. Die Einladung zur Fußwallfahrt ging laut Pfarrgemeinderatsvorsitzender Agnes Härtl auch an diejenigen, die aufgrund des Tempos sich die Strecke nicht zutrauen. "Das Tempo war auch für Ungeübte zu schaffen und in Notfällen stand zudem Siegfried Sier mit einem Begleitfahrzeug parat." Die Pilger mit dem Birkenkreuz an der Spitze wurden auf den fünf Etappen von je 4 Kilometer von einer herrlichen Landschaft begleitet. Der Weg führte auf dem Bocklradweg und den Gemeindeverbindungsstraßen abseits vom Verkehr vorbei an Wegkreuzen und Kapellen. Ein ständiger Begleiter war das Gebet und der Gesang, vor allem Lobpreisungen und Lieder an die Gottesmutter. Die Frauen und Männer legten an den Kapellen bei Bruckhof und Isgier, am Wegkreuz bei Lohma und an der Kapelle bei Pleystein zu einer Andacht eine Rast ein. Auf der Strecke gesellte sich auch Pfarrer Erwin Bauer unter die Wallfahrer. Den Gipfelsturm auf den Fahrenberg begleiteten die Pilger a-cappella mit "Maria Himmelskönigin" und die "Grüssauer Marienrufe". Die Ankunft an der seit dem 13. Jahrhundert bekannten Wallfahrtskirche am Fahrenberg wurde mit dem Lied "Nun sind wir alle frohgemut" gefeiert. Seit 800 Jahren pilgern Gläubige und seit 13 Jahren die Kolpingfamilie aus Eslarn auf dem 801 Meter hohen "heiligen Berg der Oberpfalz". Mit Gebeten und Singen feierten die Pilgern in der Bergkirche nach einem rund 5-stündigen Marsch eine Andacht und im Anschluss wurden die sehenswerte sakrale Kunstwerke im frisch renovierten Gotteshaus bewundert. An der vergoldeten "Friedensmadonna" am Ostgiebel und an der geschnitzten Marienstatue aus der Spätgotik beteten die Menschen um den Frieden in der Welt. Nach der Dankandacht kehrte die Pilgergruppe beim Gipfelwirt getreu dem Motto "nach der Mess, kommt die Maß" zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Die Rückfahrt nach Eslarn erfolgte bequem im Kleinbus von Albert Bauriedl und einigen Privatfahrzeugen. Im Namen der Kolpingfamilie dankte Gregor Härtl vor allem den Organisatoren, allen Mitpilger und begleitenden Fahrzeugführern für die Unterstützung. Von Karl Ziegler







Frühschoppen

Am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" lud die Kolpingsfamilie alle Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst bei herrlichem Sommerwetter zu einem Frühschoppen unter die Kirchenlinden ein. Aufgestellte offene Zeltpavillons machten bei schwülwarmer Witterung ein angenehmes Verweilen möglich. Die Kolpingsschwestern und -brüder versorgten die zahlreichen Gäste mit leckeren Weißwürsten, Brezen und Getränken. "Der Alisn liefert die Würste, der Mulzerballer die Brezen und der Gougl die Küchl" so Gregor, Klaus und Konrad Härtl. Sozusagen als Tester durfte Mesner Josef Egerer die erste Weißwurst nach bayerischer Art "zuzeln". Nach dem Prädikat "guat" freuten sich die Gäste noch vor dem 12 Uhr-Läuten über das bayerische Frühstück. Unter die Besucher mischte sich Pfarrer Erwin Bauer mit Monsignore Pfarrer Manfred Strigl, Pfarrer Theo Schmucker und Aushilfspfarrer Pater Stanislaus, sowie Kirchenräte, Pfarrgemeinderäte und Vereinsvorstände mit Mitgliedern. Der Ortspfarrer spendierte den Ministranten als kleines Vergelts Gott für den Kirchendienst ein Getränk und Kolpingsvorsitzende Gregor Härtl dankte allen für den guten Besuch. Von Karl Ziegler








Fest zur 125-Jahrfeier

Ein bewegenden musikalischen Start legten die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder zum Beginn der dreitägigen Jubelfeier hin. Das 125-jährige Jubiläum der Kolpingfamilie eröffneten am Freitag Bezirkspräses Pfarrer Josef Most aus Moosbach mit einem rhythmischen Gottesdienst und die Kolpingsvereine aus der Region angeführt von der Kolping-Fanfarengruppe aus Tännesberg mit einem Fackelzug. Der Festauftakt mündete am Festplatz der Freizeitanlage "Atzmannsee" in eine Johannisfeier und dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers.
Zur Messfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" konnte Bezirkspräses Pfarrer Josef Most die Abordnungen von fast allen Kolpingsfamilien aus der Region begrüßen. Die vier Fahnenabordnungen aus Waldthurn, Tännesberg, Waidhaus und Eslarn nahmen am Altar ihre Aufstellung und der Jugendchor und Martina Brenner am Keyboard begleiteten unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl musikalisch den Gottesdienst. Die Begleitung der rhythmischen Messfeier übernahmen zudem die Gitarristen Marie Hummer und Philipp Bauriedl. Mit dem Lied "Im Namen des Vaters fröhlich nun beginnen wir" eröffneten die Jugendlichen mit den Instrumentalisten die Eucharistiefeier. Einen besonderen Dank richtete Pfarrer Most an alle langjährigen Mitglieder der Kolpingsfamilien, die den Gedanken von Adolph Kolping in den Jahren in die Welt getragen haben. In seiner Predigt vertiefte der Bezirkspräses die Erinnerung an den Gesellenvater, der mit seiner vorbildlichen Sozialarbeit im 19. Jahrhundert der Welt ein menschlicheres Gesicht gegeben und damit zur Gründung der Gesellenvereine beigetragen habe. "Die Rettung des Menschengeschlechts fängt bei der Familie an" zitierte der Priester den Kolpingsvater. Seither haben viele im Sinne von Kolping diese Ideen mit vielfältigen Aktionen belebt. Mit dem Leitmotto des Kolpingtages in Köln "Mut tut gut" richtete Pfarrer Most vor allem an die Jugendlichen die Bitte: Habt Mut und schwimmt gegen den Strom, denn kein Internet kann die mitmenschliche Gemeinschaft ersetzen. "Schenkt mit eurem Mitwirken der Welt ein menschlicheres Gesicht." Die überlieferten Werte von Kolping, der 1865 verstorben ist, erhalten viele Kolpingschwestern und -brüder mit ihrer Arbeit. Die Bewegung habe 1891 auch in Eslarn ein Echo gefunden und seit 125 Jahren im Sinne des christlichen Lebens von Adolph Kolping aus dem Glauben heraus in der Gemeinschaft gelebt. "So lange uns Gott Kraft verleiht, haben wir die Chance, Akzente zu setzen" predigte Pfarrer Most. Nach den tiefsinnigen Worten mit Blick in die Vergangenheit begleitete der Jugendchor musikalisch den Gottesdienst und Sänger und Instrumentalisten bauten zum Ende der Messfeier mit "Du bist das Licht der Welt" eine Brücke zur Feuersegnung. Der Bezirkspräses segnete das Kerzenlicht neben einer großen Laterne und wünschte dem Jubelverein alles Gute. Beeindruckt dankte Pfarrer Josef Most mit Applaus für die beeindruckende Mitfeier und allen für ihre Anwesenheit. Nach der Messfeier verteilte der Familienkreis an alle eine Kerze mit dem Sprichwort "Mut tut gut". Musikalisch angeführt wurde der Fackelzug von der seit 1977 bestehenden Fanfarengruppe der Kolpingsfamilie Tännesberg, die mit ihrer typischen Kolpingstracht für Bewunderung sorgte. Die überregionale Bedeutung der Fanfarengruppe bestätigte vor allem das Mitwirken 2008 bei der Benedetto-Parade vor dem Petersdom in Rom und so auch das musikalische Auftreten von 13 Mitgliedern mit Posaunen und Trommeln in Eslarn. In die "Lichterprozession" bei herrlichem Sommerwetter mischten sich die Fackelträger Milena Winter, Eva Michl, Laura Kleber, Aaron Kleber, Jan Werner, Carolin Süß, Alina Hölzl und Vanessa Illing. Am Festplatz an der Freizeitanlage "Atzmannsee" wurde der Fackelzug von Mitgliedern der Kolpingfamilie und des Familienkreises zur Johannisfeier mit leckeren Grillwaren und mit verschiedenen Getränken erwartet. Das gesegnete Kerzenlicht in der großen Laterne trugen gemeinsam Kolpingvorsitzender Gregor Härtl und Jungkolpingvorsitzender Alexander Schmucker. In der nächtlichen Dämmerung entzündeten die Kolpingmitglieder das Johannnisfeuer und erinnerte damit an die Geburtsstunde von Johannes des Täufers, sowie an die Sommersonnenwende. Die Kolpingschwestern und -brüder feierten mit ihren Gästen bis spät in die Nacht hinein und führten den Jubiläumsauftakt zur Freude von Festleiterin Agnes Härtl zum Erfolg. Bilder und Text von Karl Ziegler





























Messe zur 125-Jahrfeier

Ein krönender Höhepunkt des 125-Gründungsjubiläums der Kolpingsfamilie war der Festgottesdienst mit Festprediger Diözesanpräses Stefan Wissel aus Regensburg und Präses Pfarrer Erwin Bauer. Der Festprediger segnete die Erinnerungsbänder für die Fahnen der anwesenden Vereinsabordnungen und der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit Auszügen aus einem Werk von Kirchenmusiker Wolfram Menschick.
Den Festsonntag eröffnete die Musikkapelle um Stefan Karl mit dem traditionellen Weckruf und der Einholung der fahnenführenden örtlichen und überörtlichen Vereine, sowie dem Einzug in die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Ein buntgemischtes Spalier am Altar bildeten die örtlichen Fahnenabordnungen, der Patenverein und Kolpingsfamilie Neustadt/WN und alle Kolpingsgruppen aus der Region. Den Festgottesdienst konzelebrierten Diözesanpräses Pfarrer Stefan Wissel und Präses Pfarrer Erwin Bauer und der Kirchenchor mit Organistin Martina Brenner unter der Gesamtleitung von Stefan Karl übernahm mit der Aufführung "Messa alla settecento" von Wolfram Menschick die musikalische Umrahmung. In die Reihen der Kirchenbesucher mischten sich zahlreiche Gemeinde-, Vereins- und Kirchenvertreter. "Seit 1891 konnte die Kolpingsfamilie Eslarn viele Ankerpunkte setzen und dabei neben einem geselligen und kulturellen Angebot durch Renovierungsarbeiten und Spenden auch zur Erhaltung der Pfarrkirche beitragen" eröffnete der Diözesanpräses den Festgottesdienst. Neuen Mut schöpfte der Gesellenverein stets aus dem tiefen Vertrauen zu Gott. "Wo Menschen die Hand ausstrecken, dort ist Familie und wir brauchen die Kolpingsverbände, die sich um Menschen kümmern, soziale Wohnungen zur Verfügung stellen und die kirchlichen Werte aufrecht halten." In den offenen Händen der Kolpingsmitglieder können sich alle Menschen festhalten und finden im Glauben eine wesentliche Stütze. Wenn jeder einen Beitrag in der Gesellschaft leistet, gebe es auch eine gute Zukunft. Der Festprediger forderte die Mitglieder auf, auch nach 125 Jahren nicht aufzugeben und den Menschen weiterhin Mut zuzusprechen. Der Kirchenchor sang "Herr, deine Güte reicht so weit" und Diözesanpräses Stefan Wissel segnete die Kolpingkerze und die Erinnerungsbänder. Gemeinsam mit Vorsitzenden Gregor Härtl und Festleiterin Agnes Härtl heftete Pfarrer Wissel die gesegneten Fahnenschleifen an die Vereinsfahnen. Abschließend stimmten die Kirchenbesucher in den Gesang des Kirchenchors: "Wer glaubt ist nie allein" und in das Kolpingslied "Vater Kolping lebe hoch". Der Präses Pfarrer Erwin Bauer dankte dem Diözesanpräses Wissel und allen für die Mitgestaltung und für die Teilnahme. Bilder und Text von Karl Ziegler


Ausstellung

Eingebettet ins Kolpingsjubiläum war eine sehenswerte Bilderausstellung im Pfarrheim "Sankt Marien". Die Bilder zeigten in einzelnen Etappen den Weg von der Gründung des Gesellenvereins am 8. August 1891 bis zu aktuellen Aktionen der Kolpingsfamilie und des Familienkreises. Der Vorsitzende Gregor Härtl dankte bei der Eröffnung seinem Stellvertreter Georg Bauer und dem aktiven Beisitzer Siegfried Sier für die Zusammenstellung der Bilder und gleichzeitig allen Bilderspendern für die Unterstützung. "Die beiden haben viel Zeit in die Ausstellung gesteckt, aber es hat sich gelohnt" stellte Härtl erfreut fest. Im bebilderten Rückblick durfte auch das Kostbarste der Kolpingsfamilie, die erste Vereinsfahne des Gesellenvereins von 20. Mai 1894 nicht fehlen. Besonderes Interesse an dem Banner mit dem Gemeindewappen und dem Spruch: Gott segne das ehrsame Handwerk, zeigte der kommissarische Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingsbezirk aus Abensberg. "Wir hatten eine ähnliche alte Fahne aus dem 19. Jahrhundert, jedoch kam diese leider abhanden" fügte Sander an. Die Abbildung des Schutzheiligen der Kolpingsfamilie, dem Heiligen Josef, auf der Rückseite der Eslarner Fahne sei früher sehr verbreitet gewesen. Die Fahne habe den Gesellenverein in den folgenden Jahrzehnten nach der Gründung lange begleitet und wird heute als kostbares Gut in einem Fahnenschrank aufbewahrt. Mit den Worten "genießt die Bilder" und die tollen Schnappschüsse eröffnete Vorsitzender Gregor Härtl mit Festleiterin Agnes Härtl die Bilderausstellung. Während der Festtage bewunderten zahlreiche Besucher die kleine Galerie im Pfarrheim und viele rätselten über manch abgebildete Personen. Mit dem Abdruck des Gründungsprotokolls von 1891 ging es sprunghaft durch die 125 Jahre und ins Gedächtnis gerufen wurden Festlichkeiten, Ehrungen, Jubiläumsfeiern, Primizfeiern, Kreuzwege und Ausflugsfahrten. Vor allem die älteren Besuchern schwärmten in ihren Erinnerungen und nannten die früheren Theateraufführung des Gesellenvereins als gut besuchte Highlights. Vielen noch in Erinnerung ist das Theaterstück vom 26.12.1967 "Und Friede auf Erden" unter der Regie von Hauptlehrer Johann Faltenbach und Benefiziat Josef Schart, sowie am 26.11.1966 "s´Edelweißdirndl" unter der Regie von Johann Kleber (Turner Hans) und Souffleuse Käthe Kleber (verh. Rossmann). Da viele der Zeitzeugen bereits verstorben sind, war es gleichzeitig eine "Erinnerungsreise" in die Vergangenheit. Beim Rundgang ließen die Besucher das kulturelle und gesellige Leben der katholischen Vereinigung auch in der Diskussion Revue passieren und zeigten sich von den gezeigten Bildern beeindruckt. Bilder und Text von Karl Ziegler

Ehrungen

Einer der Höhepunkte des Kolpingjubiläums waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Auf insgesamt 70 Jahre Kolpingsgeschichte zurückblicken können die Mitglieder Johann Voit und Johann Schäffer und mit der Ernennung zum Ehrenmitglied zeigte sich der langjährige Kassier Albin Kaiser überrascht. Das weltweite Sozialwerk von Adolph Kolping und die jahrzehntelangen Aktivitäten der Kolpingsvereine hoben in den Ansprachen der Präses, Bezirkspräses, der Vorsitzende des Kolpingsbezirks, der Landrat und der Bürgermeister in Begleitung aller Gemeinderatsfraktionen hervor. Dem beeindruckenden Ehrenabend eine musikalische Note mit klassischen Melodien verlieh das musikalische Ensemble Martina Brenner am Keyboard und Willibald Wirth mit der Geige.
Der hohe Stellenwert des außergewöhnlichen Jubiläums der Kolpingsfamilie zeigte sich in der Anwesenheit politischer und kirchlicher Gastredner. Der Vorsitzende Gregor Härtl konnte unter den Mitgliedern zudem eine Abordnung vom Heimatverein "Die Eslarner in München" begrüßen. "Wir können stolz auf unser 125-jähriges Bestehen sein." In der zahlreichen Anwesenheit der Ehrengäste sah Härtl eine Bestätigung für die Arbeit der Kolpingfamilie. Die zur musikalischen Einstimmung vom Ensemble Martina Brenner und Willibald Wirth vorgetragene Melodie "La Reine" von Joseph Hayden ist noch ein Jahrhundert älter als der Jubelverein. "Die 125 Jahre, eine imposante Zahl, löst Bewunderung und Respekt aus." Der Präses Pfarrer Erwin Bauer will das Jubiläum als neuen Anstoß zum neuen Aufbruch christlichen Glaubens verstanden wissen. Gleichzeitig dankte er allen, die in den Jahrzehnten die bemerkenswerte Leitkultur gelebt und am Leben erhalten haben. Jetzt müssen wir das Vermächtnis der christlichen Solidarität nach dem Zitat von Apostel Paulus weiter leben: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Nur so konnten die Menschen im Gründungsjahr das schwere Leben ertragen und eine Aufbruchstimmung zur Gründung des Gesellenvereins aufkeimen lassen. "Wir müssen diese Geschichte mit Solidarität wach und lebendig halten, denn auch heute gibt es noch viele Menschen die durchs soziale Netz fallen und Hilfe benötigen." Manchmal habe es den Anschein als würde der Fall des Aktienindex die Menschen mehr bewegen als die Tatsache, dass viele Menschen ohne Nahrung unter den Brücken leben. Kolping habe sich immer für eine menschenwürdige Gesellschaft eingesetzt, die das Wohl der Menschen im Mittelpunkt sieht. "Es war im Sommer 1891 als der Gesellenverein in Eslarn gegründet wurde und seither haben 17 Präses und 25 Vorsitzende zum Fortbestand beigetragen" stellte der stellvertretende Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingsbezirk aus Abensberg fest. Er erinnnerte an den überraschten Tod des Bezirksvorsitzenden Heinz Süss vom Diözesanverband Regensburg im März. "Der Eslarner Verein steht nicht nur auf dem Papier, sondern hält 125 Jahre lang die Werte Kirche, Familie, Gesellschaft, Kultur und Solidarität aktiv lebendig. "Ich wünsche dem Verein weiterhin Mut und Tatkraft, vor allem Gottvertrauen im Sinne des Kolpingwerkes" fügte der kommissarische Bezirksvorsitzende an. Nach der Komposition "Die Anmut" von Georg Philipp Telemann, der als deutscher Komponist ebenfalls neue Impulse in der Musikanschauung setzte, hob Bürgermeister Reiner Gäbl lobend das attraktive Festprogramm und das Engagement zusammen mit dem Familienkreis hervor. In der Bilderausstellung spiegele sich die 125-jährige Geschichte eindrucksvoll wieder. Kolping habe wesentlich zur Gründung der Gewerkschaften beigetragen und wirke als Sozialverband in der ganzen Welt. Die Kolpingsfamilien kümmern sich mit ehrenamtlichen Engagement um alle, auch um Flüchtlinge, und geben vielen in der Region eine Arbeit. "Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird's bald in der Welt auch besser aussehen" gab Bürgermeister Gäbl der Kolpingsfamilie mit auf dem Weg und wünschte weiterhin treue Mitglieder. Im Anschluss an das klassische "Menuett" von Johann Sebastian Bach baute Landrat Andreas Meier eine Brücke von der Gründerzeit bis zu den heutigen Brennpunkten. "Die 125 Jahre sind Grund genug um zu Feiern, aber auch Anlass um in sich selbst hinein zu horchen und eigene Leitsätze für Leben abzufragen." Genügend Brennpunkte gab es früher wie auch heute und als Beispiel nannte der Landrat die Bewältigung der Flüchtlingssituation. Die gewaltige Herausforderung habe gezeigt, dass viele Menschen gemeinsam anpacken, um sich gegenseitig zu helfen. "Ohne diese vielen ehrenamtlichen Helfer wären wir als Verwaltung alleine überfordert gewesen und wir können stolz sein, dass es so viele hilfsbereiten Menschen gibt." Stolz ist Landrat Meier auf das dichte Netzwerk mit caritativem und sozialem Hintergrund des Kolpingwerkes. Der Landrat bat alle, mit diesem Engagement nicht nachzulassen, denn es gebe immer wieder Menschen die Hilfe brauchen. Als ein stolzes Alter bezeichnete Bezirkspäses Pfarrer Josef Most die 125 Jahre und wies auf das 90. Bestehen des Gesellenvereins in seiner Heimatpfarrei Moosbach und die Wiedergründung 1975 von Kolping in Schönsee hin. Es brauche viele Positionslichter für eine sichere Landung und in den 125 Jahren haben die Eslarner zahlreiche Zeichen gesetzt und die Wichtigkeit der Solidarität und Familie in den Mittelpunkt gestellt. "Wir sind kein Ofen, der sich selber wärmt, sondern der ausstrahlt" beschrieb Bezirkspräses Pfarrer Most sinnbildlich die Arbeit von Kolping und wünschte dem Verein für eine sichere Zukunft viele jüngere Mitglieder. An die Fahnenweihe am 11.6.1993 erinnerte Vorsitzender Otto Wild vom Heimatverein "Die Eslarner in München". Die Väter der Kolpingsfamilie sind als Patenverein dem Heimatverein bei der Fahnenweihe in München beigestanden und dafür möchte ich danken. Eine Hommage an Kolping spielte das Ensemble mit dem französischen Liebeslied "Plaisir d’amour" von Komponisten Martini. Im Anschluss dankte Festleiterin Agnes Härtl den Ehrengästen mit bestickten Badetüchern und allen Mitakteuren/innen für die kräftige Unterstützung. "Soweit Gottes Arm reicht, sind Menschen nicht verlassen und der Arm reicht weit" stellte die Festleiterin fest. Besonders hob sie das solidarische Zusammenwirken der Frauen und Männer hervor. Der Vorsitzende Gregor Härtl überraschte Agnes Härtl nicht zuletzt mit einem Gutschein für einen Aufenthalt im Johannisthal. Der absolute Höhepunkt des Ehrenabends war der Dank an die treuen Kolpingsmitglieder. Die Silbernadel und eine Urkunde für 25 Jahre erhielten Norbert Reindl und Albert Zierer und eine Erinnerungsurkunde für 40 Jahre Gerhard Brenner und Johann Landgraf. Bereits 50 Jahre in der Kolpingsfamilie vertreten sind Siegfried Sier, Günther Hummer, Karl Kleber aus Passenrieth (Xanten) und dafür gab es zur Urkunde die Anstecknadel in Gold. Die Ehrung für 70-jährige Treue von Johann Voit und Johann Schäffer dürfte in der Vereinswelt einmalig sein und für diese außergewöhnliche Auszeichnung gab es zur Urkunde die Kolpinggedächtnismedaille. Zudem wird der Kolping-Bildband an einige Ereignisse aus den vergangenen 70 Kolpingjahren erinnern. "Aufgrund seines 36jährigen ehrenamtlichen Dienstes als Kassier der Kolpingsfamilie wird Kolpingsbruder Albin Kaiser einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt" überraschte Kolpingsvorsitzender Gregor Härtl. Mit dieser nicht alltäglichen und hohen Vereinsauszeichnung wurde dem langjährigen Financier für seine verantwortungsvolle Tätigkeit und sein jahrzehntelanges Engagement im Ehrenamt gedankt. Mit dem Kolping-Spruch: Anfangen ist oft das Schwerste, aber treu bleiben das Beste" dankte die Vorstandschaft den Mitgliedern für die Treue und warb die Werbetrommel für neue Mitglieder. Der Ehrenabend klang mit dem Kolpingslied "S´war einst ein braver Junggeselle, er lebe ewig hoch!..." und dem irischen Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein" beeindruckend aus. Im Anschluss wurden alle Gäste zu einem leckeren Imbiss eingeladen.
 Bilder und Text von Karl Ziegler



Kreuzsegnung zur 125-Jahrfeier

In die 125-jährige Bestehensfeier der Kolpingsfamilie auf dem Kalvarienberg mit eingebunden war die Segnung des neuen Christuskorpus am Kreuz durch Pfarrer Erwin Bauer. Den Standort des Kreuzes mit der Blickrichtung der Jesusfigur auf die Pfarrkirche und den bemerkenswerten Kreuzweg aus Stein bezeichnete der kommissarische Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingbezirk gut gewählt.
Im Kreise der Kolpingschwestern und -brüder begrüßte Vorsitzender Gregor Härtl besonders Präses Pfarrer Erwin Bauer, stellvertretenden Vorsitzenden Josef Sander vom Kolpingbezirk aus Abensberg und Festleiterin Agnes Härtl. Als gedenkwürdige Stunde bezeichnete Präses Pfarrer Erwin Bauer die Segensfeier. "Der vor 30 Jahren angebrachte hölzerne Korpus war drei Jahrzehnte der Witterung ausgesetzt und dies nahm die Kolpingvorstandschaft zum Anlass, einen neuen und witterungsbeständigen Korpus anzuschaffen." Für einen würdigen Ersatz sorgte die Firma ARA Kunst in Altrandberg im Bayerischen Wald und beim Aufstellen mitgeholfen haben Siegfried Sier und Anton Hochwart. Die Bepflanzung am Kreuz übernahm Hermann Zierer und für ein schützendes Kupferdach sorgte Karl Kleber (Hofner). "Das Kreuz am Kalvarienberg ist ein weit sichtbares Zeichen und wird auch künftig die Blicke vieler Menschen auf sich ziehen." Damit haben sich die Gemeinde und die Pfarrei selbst ein großartiges und sehr wertvolles Geschenk gemacht. "Ich danke allen für diese Initiative und für die Realisierung dieser Idee." Mit dieser Aktion setzte Kolping gleichzeitig in der Öffentlichkeit ein deutliches Zeichen zum Glauben an Jesus Christus. "Das Kreuz ist für uns Christen nicht nur Sinnbild des Todes, sondern auch wichtig im Leben." Am Kreuz lädt uns Gott ein, nicht achtlos vorüber zu gehen, sondern inne zu halten, zu beten und Gott zu loben. Im Anschluss segnete Pfarrer Erwin Bauer den neuen Korpus aus Kunstharz und das Holzkreuz. Der Ehrengast, stellvertretender Bezirksvorsitzender Josef Sander bewunderte das Holzkreuz und den vor Ort angelegten Kreuzweg aus Stein. "Ein idealer Platz zum Verweilen mit einem tollen Ausblick auf die Pfarrkirche und die Pfarrei" fügte der Gast an. Künftig soll eine Holzbank am Kreuz zum Innehalten und zum Gebet einladen.
Bild und Text von Karl Ziegler


Geschichliches
In der Sitzung am 8. August 1891 wurde das Programm zur Gründerfeier beschlossen und in den 125 Jahren übernahmen 17 Präses und 25 Vorsitzende Verantwortung in der Kolpingfamilie. Die katholische Organisation blickt auf insgesamt 125 Jahre zurück und feiert an drei Tagen vom 24.6. bis 26.6. das Gründungsjubiläum. Nachdem während des zweiten Weltkrieges die Aktivitäten des Gesellenvereins zum Stillstand kamen, ließen 1946 insgesamt 17 Altmitglieder den Verein wieder aufleben. Zum 90. Gründungsjubiläum traten 27 Neumitglieder, darunter erstmals 19 Mädchen dem Gesellenverein bei.
Mit der Kolpinggeschichte befassten sich bis 1991 Martin Frischmann und bis 2016 Kassier Hans-Jürgen Schnappauf. In der ersten Sitzung am 8. August 1891 wurden der Schneidergesell Johann Zimmermann, Privatier Michl Bauriedl und Webergesell Johann Braun zu den ersten Ehrenmitglieder ernannt. "Nicht aufgenommen wurde Georg Bauridl von hier Knecht und zwar in der Erwähnung, das Knechte in den Verein nicht aufgenommen werden und zwar nach Maßgabe der Staduten, nach denen sich nur Handwerksgesellen und Söhne von Bürgern zur Aufnahme melden können" stand im ersten Protokoll. Die Fahnenweihe feierte der Gesellenverein am 20. Mai 1894 und den Vorsitz hatte 1898 Präses Pfarrer Alexius Sperl und Aushilfspfarrer Joseph Salbek. Geschrieben wird von jährlichen Kirchenparaden an Josefi und von Theateraufführungen an Josefi und Stefani. Am 5.12.1905 wurde beschlossen, dass für die Musik bei Paraden 1 Mark, Beerdigungen 1,50 und bei Theateraufführungen 1,50 Mark pro Mann zu zahlen sind. Außerdem verpflichtete sich die engagierte Musikkapelle bei eventuellen Tanzgelüsten der Gäste die Musik zu unterbrechen. "Der Herbergsvater erhält den Auftrag die Anwesenden darauf aufmerksam zu machen, dass bei einer vom Gesellenverein veranstalteten Unterhaltung das Tanzvergnügen grundsätzlich ausgeschlossen ist" so die damalige Vorstandschaft um Präses Kooperator Joseph Ott und Ehrenpräses Pfarrer Georg Baier. Ab 1911 war Johann Hirmer Präses, von 1913 bis 1914 Alfons Bergler und bis 1926 Johann Bauer. Am 1. Weltkrieg nahmen 51 Aktive und 22 Ehrenmitglieder von Altkolping teil, von denen 14 nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, 5 vermisst und 6 in Gefangenschaft geraten waren. Im November 1923 wurde das Theater "Der Ritter von Schreckenstein" aufgeführt und für den Eintritt aufgrund der Inflation 15 Milliarden Mark einbehalten. Vom Reinerlös kaufte man für 1 Billion Mark zwei Zentner Hafer. Zum Präses ernannt wurden 1926 Benefiziat Johann Gnogler, 1931 Benefiziat Karl Sagstetter und zum Ehrenpräses Pfarrer Pöllath. "Am 8. Juni 1933 wurde der Gesellentag in München von SA-Angehörigen gestört, einen Tag später das Vereinsvermögen beschlagnahmt und die Tätigkeit der Gesellenvereine eingestellt" steht in den Aufzeichnungen. Die Leitung hatte Gaupräses Pfarrer Johann Wagner. Da viele junge Mitglieder der Deutschen Arbeiterpartei betraten, mussten 1933 die Tätigkeiten des katholischen Gesellenvereins eingestellt werden. Die Altmitglieder Bernhard Kulzer, Josef Reindl, Ludwig Sturm, Christian Karl, Georg Schlaffer, Josef Winkler, Michl Voit, Josef Landgraf, Josef Zimmermann, Johann Zimmermann, Josef Karl, Hans Würfl, Michael Michl, Josef König, Michl Brenner und Michl Schmid ließen den Verein am 14.4.1946 wieder aufleben. Aufgrund der erneuten Aktivitäten traten um Präses Benefiziat Josef Winkelmann und Vorsitzenden Eduard Voit im Vereinlokal "Elisabethenheim" 29 Neumitglieder dem Gesellenverein bei. Ab 1947 wurde in der Gerberwerkstatt von Mitglied Eichermüller Quartier bezogen und nach dem Krieg erstmals wieder mit Fahne und Wimpel eine Fronleichnahmsprozession gefeiert. Das kulturelle Leben bereicherten Theaterstücke wie "S´Trauringl" und "Junggesellensteuer". Unter dem neuen Vorstand Hans Kleber wurde 1949 Eduard Voit zum Vizepräses bestellt und im Juli das 60. Gründungsfest mit Diözesanpräses Karl Böhm gefeiert, der das neue Banner segnete. 1950 folgte Benefiziat Johann Hildebrand als Präses, Eduard Voit als Vorsitzender und ein Jahr später Benefiziat Franz-Xaver Aufschläger als Präses. Der Vorsitz wechselte 1953 erneut zu Hans Kleber, 1955 zu Michl Rückerl und Benefiziat Albert Zahnweh wurde neuer Präses. "Im Januar 1956 wurde mit Senior Martin Frischmann, Schriftführer Wilhelm Zach, Kassier Max Grießl, Altsenior Michl Voit und Max Kaiser eine neue Vorstandschaft verpflichet." 1958 folgte die Fahnenweihe mit den Ehrengästen Studienrat Franz Ettenreich, Festredner Präses Zahnweh, Bürgermeister Ludwig Landgraf, Diözesanaltsenior Suttner und Diözesanpräses Karl Böhm. Als neues Vereinsheim konnte 1960 unter Präses Anton Kiener das Jugendheim in der Poststraße (Brennerfranzlstodl) eingeweiht werden. Insgesamt 6 Jahre später begrüßte Senior Zach die beiden Geistlichen Räte Pfarrer Johann Wagner und als Präses Pfarrer Hugo Wagner. Geehrt wurden Erenmitglied Hauptlehrer Johann Faltenbach für 15-jährige Tätigkeit als Theaterregisseur, Präses wurde Benefiziat Josef Schart und ab 1969 folgten als Senior Ludwig Kleber und 1971 Josef Forster. Beim 80. Gründungsfest 1971 hielt der damalige Diözesanpräses und heutige Weihbischof Wilhelm Schraml die Festpredigt und Kolpingsohn MdB Franz Weigl am "Kuch-Saal" die Festrede. Nach Auflösung des Benefiziums 1972 übernahm erneut Pfarrer Hugo Wagner für weitere 20 Jahre das Amt des Präses. Als neue Aktionen angeboten wurden das Johannisfeier, Altkleidersammlung und ein Preisschafkopf. Die von Siegfried Lottner gebaute Pfarrkirche in Miniaturausführung bereicherte 1975 und nach ständigen Instandhaltungen weitere Heimatfeste. Den Vorsitz übernahm 1977 Johann Kleber aus Roßtränk und 1981 traten 27 Mitglieder, darunter erstmals 19 Mädchen dem Gesellenverein bei. Ein Highlight war 1982 die Einweihung des Pfarr- und Jugendheims "Sankt Marien" durch Weihbischof Karl Flügel. Ab 1983 übernahm Johann Grießl den Vorsitz und mit Gisela Wolf führte erstmals eine Frau die Jugendgruppe. Am 20.11.1985 konnte das von Kolpingsmitgliedern und Helfern am Kalvarienberg installierte Gipfelkreuz und der Kreuzweg eingeweiht werden. In den Folgejahren wurden regelmäßig ein Kolpingsball, Alterkleidersammlung, Johannisfeuer und in der Adventzeit ein Weinachtsbasar abgehalten. Der Erlös kam stets kirchlichen oder sozialen Einrichtungen zugute. Ein besonderes Ereignis war 1989 die 300-Jahrfeier der Pfarrkirche mit Diözesanpräses Robert Hüttner. Das 100-Jährige und die Seligsprechung Adolph Kolping feierte Kolping mit dem Patenverein Neustadt/WN unter der Schirmherrschaft von Kolpingsohn MdL Ernst Michl, der zugleich Diözesanvorsitzender im Kolingsbildungswerk München-Freising war. Am 1. Juli 1993 verbreitete sich die traurige Nachricht vom Tod des erst 34-jährigen Vorsitzenden Hans Grießl, der 10 Jahre den Gesellenverein führte. Als Nachfolger wurde Gregor Härtl gewählt, der bis heute an der Spitze des Vereins steht. Beim Ehrenabend der Kolpingsfamilie am 24.0ktober 1997 sangen die Mitglieder erstmals das neue Kolpingslied: „Ihr Brüder, ihr Schwestern, reichet euch die Hand“. Nachdem seit Jahren auch Frauen dem Kolpingwerk angehören, hatte sich Schriftführerin Gisela Wolf extra an das Kolpingswerk Deutschland in Köln gewandt und von dort die Auskunft bekommen, dass künftig in der fünften Strophe des Liedes nicht nur von Brüdern, sondern auch von Schwestern gesungen werde. Beim 110-Jährigen stand die 70-jährige Mitgliedschaft von Georg Hanauer aus Putzhof im Rampenlicht und ein Jahr später wurde beschlossen, die Generalversammlung künftig am Josefitag abzuhalten. Am 5.10.2003 kam Pfarrer Erwin Bauer nach Eslarn und wurde Präses. Bereits 2004 organisierte der neu formierte Familienkreis um Sprecherin Waltraud Rupprecht einen Kinderfasching, dem in den Jahren weitere Aktivitäten folgen sollten. In diesem Jahr machte sich Kolping erstmals zu einer Fußwallfahrten zum Fahrenberg auf dem Weg und zum Heimatfest 2005 bereicherte Kolping mit der Ausstellung „Ein Blick zurück“ das Ortsjubiläum. Das Jahr 2006 war von der Einweihung der Sankt-Antonius-Kapelle und dem 25. Priesterjubiläum von Präses Pfarrer Erwin Bauer geprägt. Zum ersten Pfarrfest luden die kirchlichen Organisationen 2008 ein und zum Erntedankfest bereicherten Feld- und Gartenfrüchte und erstmals eine Erntedankkrone den Altar. Die Kolpingsfamilie führte 2009 Vorsitzender Gregor Härtl erstmals mit den gleichberechtigten Stellvertretern Agnes Härtl und Georg Bauer. Ein sportliches Ereignis war 2011 das traditionelle Fischerstechen des Kolpingbezirks Fahrenberg am Atzmannsee, bei dem die Eslarner unter elf Teams zwei erste Plätze belegten. Zum diesjährigen 125-jährigen Jubiläum hat sich die rührige Vorstandschaft um Vorsitzenden Gregor Härtl, Stellvertreterin und Festleiterin Agnes Härtl, Stellvertreter Georg Bauer, Schriftführerin Maria Reindl und Kassier Hans-Jürgen Schnappauf zusammen mit den Beisitzern und aktiven Mitgliedern ein vielfältiges Programm einfallen lassen. Von Karl Ziegler



Die Kolpingsfamilie bereichert mit dem Familienkreis das kirchliche und gesellige Leben mit vielfältigen Unternehmungen, kümmert sich um den Erhalt von Brauchtum und ist eine der kirchlichen und gesellschaftlichen Säulen in der Pfarrei. Die 125-Jahrfeier der Kolpingfamilie vom 24.6. bis 26.6.2016 stand in den letzten Monatssitzungen zur Diskussion und wirft ihre Schatten voraus. Die Festleitung legte der Gesellenverein in die bewährten Hände von Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl.
Die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie begann mit einer Messfeier zu Ehren des Heiligen Josef und zur Erinnerung an den Gründervater Adolph Kolping. Nach dem traditionellen Kolpingslied begrüßte Vorsitzender Gregor Härtl besonders Präses Pfarrer Erwin Bauer, der in seinem Grußwort besonderen Wert auf den Veranstaltungstag an Josefi legte. Der Gesellenvater war im 19. Jahrhundert ein begeisterter Anhänger des Heiligen Josef, der Patron des Kolpingwerkes ist, und wurde 1870 von Papst Pius IX. zum Schutzpatron der ganzen Kirche ernannt. Der Geistliche gratulierte alle Mitglieder mit dem Vornamen Josef zum Namenstag und die Kolpingsfamilie spendierte jeden eine "Freimass". Die Mitglieder der katholischen Vereinigung haben mit dem Motto „verantwortlich leben, solidarisch handeln" die Zielsetzung von Adolph Kolping aufgegriffen und sich als Christen in den Familien, im Beruf, der Arbeitswelt, Kirche, dem Staat und der Gesellschaft nach dem Motto bewährt. Die Kolpingfamilie versteht sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft und als Teil der Gesellschaft, die das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen prägen. Im Jahresbericht erinnerte Maria Reindl an das verstorbene Mitglied Katharina Götze, sowie den kürzlich verstorbenen Diözesanvorsitzenden Heinz Süss. "Im vergangenen Vereinsjahr trafen sich die Mitglieder zu den Monatsversammlungen jeweils am 1. Montag im Monat und zudem zu vier Vorstandssitzungen und drei Vorbereitungstreffen zur 125-Jahrfeier." Eine Abordnung gratulierte den Mitgliedern zu ihren runden Geburtstagen, unter anderen Präses Pfarrer Erwin Bauer zum 60. In der Karwoche wurde eine Ölbergandacht und ein Kreuzweg zum Kalvarienberg gestaltet und nach der Osternachtsfeier 350 Osterbrote an die Kirchenbesucher verteilt. Die Maiandacht fand an der Kapelle in Bruckhof statt, an Fronleichnam verteilten Mitglieder entland des Prozessionsweges zahlreiche Birken, die am Folgetag für das Johannesfeuer wieder eingesammelt wurden. Die Mitglieder gestalteten laut Schriftführerin Reindl an der Bäckerei Landgraf einen Fronleichnamsaltar und vier Mitglieder hatten die Ehre den "Himmel" zu tragen. Gut angekommen ist das Pfarrfest und die Johannisfeier am Atzmannsee. Ein Hingucker war das "Pfarrkirchlein" auf dem Festwagen der Kolpingfamilie beim Heimatfestzug, an dem sich viele Mitglieder wie auch an anderen Veranstaltungen rührig beteiligten. Die Fußwallfahrt führte im Vorjahr vom Fahrenberg nach Eslarn und das Patrozinium wurde mit einem Gottesdienst und einem Frühschoppen gefeiert. Bereits Tradition hat die Altkleidersammlung, die Verteilung der Grabkerzen an Angehörige der Verstorbenen und der Adventsmarkt mit dem vielfältigen Angebot an Adventkränzen. Mit einer Fahnenabordnung nahmen Mitglieder an örtlichen Veranstaltungen, unter anderen an der Gelöbnisfeier der Bundeswehrsoldaten teil. Die Kinder durften sich am Nikolaustag wieder über Schokonikoläuse freuen und am Kolpinggedenktag gedachten die Kolpingschwestern und -brüder mit einer Messfeier an den Gesellenvater. Den überragenden Pfarrfasching ließ Thomas Härtl in einer Monatsversammlung anschaulich in bewegten Bildern noch einmal Revue passieren. "Seit Anfang November trifft sich die Vorstandschaft zur Vorbereitung auf die 125-Jahrfeier zu Festsitzungen und die Festleitung wurde in die bewährte Hände von Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl gelegt." Am 6.3.2016 verstarb im Alter von 75 Jahren der Diözesanvorsitzende Heinz Süss aus Schwandorf. "Er war seit 2005 Vorstand des Kolpingwerkes im Bistum Regensburg und sein Stellvertreter Sepp Sander zitierte bei der Grabrede den Gesellenvater: "Solange ich gekonnt, habe ich gearbeitet, wird´s Feierabend früher als gedacht, nun, in Gottes Namen." Im Anschluss erinnerte Waltraud Rupprecht als Sprecherin des Familienkreises an die vielen Unternehmungen. Erstmals fand im Kurpark ein Kreuzweg mit Klaus Härtl statt und bereits Tradition hat der Emmausgang und das Ostereiersuchen mit den Kindern am Ostermontag. Ein Erlebnis mit tollen Eindrücken war die Pfingstfahrt zu Pfarrer Martin Rupprecht nach Wien. Die Bayern-Tour-Natur-Aktion führte von Friedrichshäng zum Plattenberg und im Rahmen eines Zeltlagers wurde der Biobauernhof der Familie Weig auf der Finstermühle besucht. Guten Absatz fanden beim Markttreiben die Gartendekos mit Hauswurz und die beschrifteten Dachziegel, sowie der Dotsch mit Apfelmus, Kräuterquark und die Lachscreme. Besucht wurde die Sternwarte in Dieterskirchen und rund ging es beim Kinderfasching. Die Familienkreismänner probten in den Wintermonaten fleißig für ihr „Männerballett“ und begeisterten beim Pfarrfasching als „Eslarner Blues Brothers“. Den Kassenbericht mit den detaillierten Ein- und Ausgaben präsentierte Hans-Jürgen Schnappauf und die Kassenprüfer Josef Forster und Ludwig Bauriedl bescheinigten tadellose Buchführung, so dass die Mitglieder einhellig die Entlastung erteilten. Abschließend wies Festleiterin Agnes Härtl auf das 125-jährigen Gründungsjubiläums der Kolpingsfamilie hin, das vom 24. bis 26.6.2016 mit einem vielseitigen Programm stattfinden wird. Der Festausschuss entschied sich bereits im November für die drei Junitage, da der Zeitraum am nächsten zum Gründungstag der Kolpingfamilie liegt und die traditionelle Johannisfeier mit einschließt. Da zum Gelingen der drei Festtage zahlreiche Helferinnen und Helfer notwendig sein werden, bat Festleiterin Agnes Härtl um tatkräftige Unterstützung. Von Karl Ziegler
Die Kolpingfamilie stellte bei der Adventfeier das ehrenamtliche Engagement und vor allem die langjährige Treue der Mitglieder, unter anderen Pfarrer Erwin Bauer und Waltraud Rupprecht für 10 Jahre, in den Fokus. Einen Dank übermittelte Vorsitzender Gregor Härtl vor allem an Kolpingbruder Herbert Wiedmann für bemerkenswerte 65-jährige Mitgliedschaft. Leider konnte Wiedmann aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein.
Der Adventfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" voraus ging zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder eine Messfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". "Wer Mut zeigt, macht Mut und Mut tut gut“ zitierte Pfarrer Erwin Bauer den Leitspruch von Adolph Kolping und baute eine Brücke zur uneigennützigen Arbeit der Kolpingschwestern und -brüder im Vertrauen auf Gott. Der Priester lobte das ehrenamtliche Engagement und die Mitarbeit der Kolpingmitglieder unter dem Dach der katholischen Kirche. Die Mitglieder vollbringen in vielen Gremien nach besten Möglichkeiten und persönlichen Fähigkeiten uneigennützige Leistungen und wirken so fruchtbar am gesellschaftlichen Leben in der Pfarrei. Bereits Adolph Kolping habe darauf hingewiesen, wer mit Vertrauen auf Gott Gutes unternimmt doppelten Mut hat, da der Mut immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat wachse. Einige dieser Mutmacher seien die langjährigen Mitglieder der Kolpingfamilie. Der Vorsitzende Gregor Härtl dankten Präses Pfarrer Erwin Bauer für die Worte des Dankes und den Mitgliedern für ihre Anwesenheit beim Adventabend im Pfarrheim "Sankt Marien". Im Anschluss überreichte Vorsitzender Gregor Härtl mit den beiden Stellvertretern Georg Bauer und Agnes Härtl und Kassier Hans-Jürgen Schnappauf an Pfarrer Erwin Bauer und Waltraud Rupprecht die Urkunde für 10-jährige Treue. Pfarrer Bauer habe am 1.9.2003 die Pfarrei übernommen, wirkte als Präses bereits in anderen Pfarreien und trat offiziell vor 10 Jahren der Kolpingfamilie in Eslarn bei. Eine besondere Anerkennung für 65-jährige Mitgliedschaft übermittelte die Vereinsvorsitzenden an Herbert Wiedmann, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein konnte und die Treueurkunde nachgereicht bekommt. Damit gehört Wiedmann zum ehrenwerten Mitgliederkreis mit den meisten Treuejahren. Ein Dank für 25 Jahre ging nicht zuletzt an Arthur Wolf und Nicola Hummer. Die Ehrungen mündeten in einen gemütlichen und unterhaltsamen Adventabend. Bild von Pfarrer Erwin Bauer und Text von Karl Ziegler