Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Kolpingfamilie Eslarn.

 

 

Johannisfeuer bestens behütet
Feuerwehr gibt Kolpingfamilie reichlich Sicherheit
Beim Abbrennen des Johannisfeuers stellte die Kolpingfamilie als Veranstalter gerade bei der vorherrschenden Trockenheit die Sicherheit an oberste Stelle, minimierte damit das Risiko und überließ nichts dem Zufall. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) bewässerten an der Freizeitanlage "Atzmannsee" die Fläche rund um den aufgetürmten Holzhaufen, der größtenteils aus Birken von Fronleichnam stammte, und nahm den Einsatz gleich als Übung für die Feuerwehrjugend. Zu Beginn der traditionellen Johannisfeier stand bei herrlichem Sommerwetter ein Feldgottesdienst und eine Feuersegnung durch Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus. Der Singkreis umrahmte die rhythmische Messe mit Liedern unter anderen mit dem Kirchenliedern "Du bist das Licht der Welt" und "Seid Licht und baut gemeinsam eine Stadt" aus dem Liederbuch der Pfarrei "Singen unter´m Regenbogen". Die musikalische Begleitung unter freiem Himmel übernahmen am Keyboard Martina Brenner und Gitarristin Monika Meckl. Das Licht und das Feuer als Wärme- und Gefahrenquelle bildeten nicht nur in der Messfeier, sondern auch anschließend beim Abbrennen den Mittelpunkt. Im Anschluss bot die Kolpingfamilie mit Steaks, Bratwürsten, Käse mit Brezen, Kaffee und Kuchen den Besuchern eine große Auswahl und reichte den zufriedenen Gästen verschiedene Getränke. Einen perfekten Organisationsablauf garantierten ein Zelt, Grill, Stromaggregat und Kühlschrank. Die Ausstattung hatte sich die kirchliche Vereinigung in den Jahren aus eigenen Mitteln angeschafft und war damit für Festlichkeiten bestens vorbereitet. Bei Einbruch der Dunkelheit entzündeten Mitglieder von Kolping und der FFW unter dem geschulten Auge von Kommandant Josef Kleber und seinem Einsatzteam, sowie mit der Feuerwehrspritze in der Hand das Johannisfeuers. Wichtig für die FFW war vor allem der nachlassende Wind. Als Feuerquelle für die Fackeln diente das vorab gesegnete Kerzenlicht in einer Laterne. Zum Ende waren die Besucher mit dem Angebot und die Veranstalter mit dem Erlös überaus zufrieden. Mit der Einladung zu einer Brotzeit dankten Vorsitzender Gregor Härtl und Stellvertreterin Agnes Härtl im Namen der Kolpingfamilie der Einsatzgruppe der FFW, die nach dem Abbrennen die Brandstelle zur Sicherheit noch einmal mit Wasser total überflutete und damit ein erneutes Entfachen des Feuers gänzlich ausschließen konnte. Bilder Kolping und Feuerwehr, Text Karl Ziegler



Neuwahlen und neue Mitglieder bei der Kolpingsfamilie

Eslarn. Die Kolpingsfamilie geht nach den Neuwahlen in der Generalversammlung mit einer bewährten Vorstandschaft und frisch motivierten Beisitzern in die kommenden Jahre. Übereinstimmend fordern Präses Pfarrer Erwin Bauer und Bezirksvorsitzender Martin Zellner mit der Forcierung der Nachwuchswerbung mehr Mut zum Weitermachen zu zeigen und weiterhin mit Aktionen und neuen Ideen ein lebendiger Teil der Pfarrgemeinde zu sein.
Im Jahresamt in der Pfarrkirche und bei der Generalversammlung im Pfarrheim "Sankt Marien" erinnerten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie (KF) an die verstorbenen Mitglieder Wilhelm Zach (verstorben 30.10.16), sowie an Wilhelm Karl (6.11.16) und dem ehemaligen Präses Anton Kiener (19.12.16). Benefiziat Kiener wurde 1964 zum Präses gewählt und Zach war 1956 Schriftführer und ab 1966 insgesamt drei Jahre Senior der KF. Der Vorsitzende Gregor Härtl begrüßte im Pfarrheim in der Runde der Kolpingschwestern und -brüder besonders die Ehrengäste und die Neuaufnahmen Albin Meckl und Michael Kleber. In der Rückschau beschrieb Härtl das 125-jährige Gründungsjubiläum als absolutes Highlight und den neuen Korpus am Kalvarienberg-Kreuz als gelungene Investition. Der Kolpingchef lobte den guten Zusammenhalt und bat um verstärkte Mitgliederwerbung. Nur mit langjährigen und neuen Mitgliedern könne die KF laut Präses Pfarrer Erwin Bauer in eine sichere Zukunft blicken. Vor allem bei jungen Menschen sollte durch neue Ideen und Angebote mehr Interesse geweckt und diese zum Beitritt in die KF bewegt werden. Mehr Mut zum Weitermachen forderte Bezirksvorsitzender Martin Zellner aus Lennesrieth. Der Vorsitzende der KF Waldthurn bezeichnete die Feier zum 125. Bestehen als einen der Höhepunkte und sah in der intakten KF ein Zeichen für einen "gesunden" und regen Verein. Zellner lud für 25.3. nach Regensburg zur Diözesanversammlung mit Neuwahlen und vom 28. bis 30.4. zur Diözesankonferenz der Kolpingjugend nach Windberg ein. "Hier habt ihr die Möglichkeit neue Anregungen einzubringen und Vorschläge zu machen." Nicht zuletzt erwähnte Zellner die Kolping-Wallfahrt der Diözese am 13.5. in Waldthurn, zu der sich die Kolpingfamilien zum Motto "Zeichen setzen - Jetzt!" an der Pfarrkirche versammeln und um 13.30 Uhr mit Banner und betend in einer Prozession zur Wallfahrtskirche am Fahrenberg gehen. Die Altkleidersammlung startet am 16.9. und das 150. Bestehen feiert die KF Waldthurn am 25.11. Im Anschluss erwähnte Schriftführerin Maria Reindl die vielen Unternehmungen und sprach von 12 Monatsversammlung und 6 Ausschuss-Sitzungen. Die örtliche KF besteht aus 91 Mitgliedern, davon 5 Ehrenmitglieder. Teilgenommen wurde an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. An Ostern standen Fußwaschung, Ölbergandacht, Kreuzweg und die Organisation von 350 Osterbroten auf dem Programm. Für einen guten Zweck wurden Altkleider gesammelt und zu Fronleichnam Birken besorgt und aktiv an der Prozession teilgenommen. Mit organisiert wurde ein Pfarrfest, die Fußwallfahrt, der Frühschoppen zum Kirchenpatrozinium und an die Angehörigen der Verstorbenen die Grabkerzen verteilt. Bereits Tradition hat der Adventmarkt mit den bunten Adventkränzen und der Nikolausbesuch. "Stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl stieg zur Mesnerin auf" fügte die Schriftführerin an. Eine Abordnung gratulierte 12 Mitgliedern zu ihren runden Geburtstag, wobei Herbert Wiedmann mit 80. der älteste Jubilar war. Für langjährige Mitgliedschaft dankte die KF 9 Mitgliedern im Rahmen des 125-jährigen Gründungsjubiläums, vor allem Johann Voit und Johann Schäffer für beeindruckende 70 Mitgliederjahre. Das dreitägige Jubelfest bezeichnete Schriftführerin Reindl als absolutes Jahreshighlight und die Bewältigung sei nur durch beispielhafte Zusammenarbeit möglich. Nach 36 Jahren als Kassier wurde Albin Kaiser zum Ehrenmitglied ernannt. "Der 2004 gegründete Familienkreis als Sparte der KF verabschiedete sich im November 2016" fügte Maria Reindl an. Nach der Auflösung traten Waltraud Rupprecht, Roland Helm, Karl Schmid, Maria Reindl, Maria und Hans Schnappauf der KF bei und weitere engagieren sich in anderen katholischen Gremien. Im Anschluss nannte Kassier Hans-Jürgen Schnappauf die Ein- und Ausgaben und die Kasenprüfer Ludwig Bauriedl und Josef Forster bescheinigten tadellose Buchführung.
Die abschließenden Neuwahlen leitete Wahlleiter Martin Zellner mit Wahlhelfer Pfarrvikar Beatus. Im Ehrenamt bestätigt wurden Vorsitzender Gregor Härtl, die gleichberechtigten Stellvertreter Agnes Härtl und Georg Bauer, Schriftführerin Maria Reindl und Financier Hans-Jürgen Schnappauf. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Siegfried Sier und Hans Wild und neu Josef Rupprecht und Roland Helm, sowie Kassenprüfer Karl Schmid, der künftig Josef Forster unterstützen wird. Die Vereinsfahne tragen abwechselnd Josef Rupprecht, Siegfried Sier und Georg Bauer. Als Beisitzer verabschiedet wurden Waltraud Rupprecht, Hermann Zierer und Karl Reindl, sowie Kassenprüfer Ludwig Bauriedl und Fahnenträger Josef Grötsch. Die Generalversammlung schloss traditionsgemäß mit dem Kolpingslied und einem bebilderten Jahresrückblick. Text und Bilder von Karl Ziegler



Adventbasar im Pfarrheim
von Karl Ziegler
Das vielfältige Angebot der kirchlichen Organisationen und Gastanbieter beim vorweihnachtlichen Adventbasar im Pfarrheim "Sankt Marien" fand stattliches Interesse. Den Beginn in die Adventzeit vier Wochen vor dem Weihnachtsfest nahm die Kolpingfamilie zum Anlass, um bei vorweihnachtlicher Atmosphäre zu einem Weihnachtsmarkt einzuladen. Bereits am Eingang zum Pfarrheim wurden die Besucher von den Kolpingsmitgliedern um Vorsitzenden Gregor Härtl mit heißem Punsch und leckeren Bratwürsten empfangen. Die Kolpingschwestern und -brüder trotzen am Grillstand und an der Punschausgabe im Freien der Kälte. Ein vielfältiges Glitzern von vorweihnachtlichen Bastelsachen und verführerischer Duft an Speisen und Getränken warteten im gemütlichwarmen Pfarrsaal auf die Gäste. Nicht lange auf die Käufer der handgemachten Adventkränze mit verschiedenfarbigen Schleifen und Kerzen warten musste zweite Kolpingsvorsitzende Agnes Härtl. Die Kränze wurden in den Vortagen frisch gebastelt und im Rahmen einer Messfeier von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet. Guten Absatz meldeten zudem der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Eva Kleber am Kuchen- und Getränkestand. Betriebsamkeit herrschte an der Getränketheke und in der Küche. Die Besucher machten es sich mit den leckeren Backwaren, Tee, Kaffee oder Punsch an den Tischen gemütlich, während die Kinder an der Bastel-, Mal- und Spielecke reichlich Kurzweil geboten bekamen. Unmittelbar nach der reichlich gefüllten Kuchentheke hatte die Vorstandschaft vom katholischen Frauenbund um zweiter Vorsitzender Beate Roth ihren Verkaufsstand mit selbst gebackenen Waren, Gestecken, tollen Bastelsachen und warmen Strickprodukten aufgebaut. Begehrt war das breite Angebot an Handarbeiten wie Türkränze, der allgemeine Weihnachtsschmuck und die kulinarische Auswahl wie Stollen und Plätzchen. Beeindruckend waren zudem die Handarbeits- und Klöppelsachen, sowie die verschiedenen Kissen und selbstgefertigten Puppen mit ihren tollen Kleidern von Erika Bauer. Der Verein "Wurzel der Liebe" von der Familie Nickl bot zu fairen Preisen "Eine-Welt-Waren" und zudem in den Mittelpunkt stellte sich die Holzschnitzer-Familie Krämer in dritter Generation aus Burgtreswitz. Die Gäste konnten sich ein Bild von der Schnitzkunst und von den vielen entstandenen Figuren aus Holz machen. Begehrt vor allem an Weihnachten als Dekos für Haus und Vorgarten sind Balken mit Sternen und Kerzen, sowie geschnitzte Tiere und Pilze aus Holz. Nicht zuletzt bot Pfarrer Pennoraj in seinem Buch "Mutter Teresa" einige Einblicke ins Leben, Denken und Wirken der Ordensschwester und Missionarin. Der Erlös aus dem Verkauf ging an die Organisation "Zukunft in Würde".







Gelungene Nikolauspremiere
von Karl Ziegler

Der erste Nikolaus erscheint alljährlich beim Adventmarkt der Kolpingfamilie. In das goldene Gewand mit weißen Bart und Bischofsmütze schlüpfte Vorsitzender Gregor Härtl. Der Duft von Glühwein und Bratwürsten und selbstgebackene Plätzchen und Kuchen stimmten die kleinen und großen Besucher bei Einbruch der Dunkelheit auf das Erscheinen des Himmelsboten ein. Die Kinder warteten mit ihren Eltern und Großeltern im Pfarrheim geduldig auf das Eintreffen von Sankt Nikolaus, der aufgrund der braven Kinderschar auf die Anwesendheit von Knecht Rupprecht verzichtet hatte. Der himmlische Gesandte sorgte mit vorgetragenen Versen und der Geschichte vom Bischof von Myra für vorweihnachtliche Stimmung. Es dauerte nicht lange bis der Himmelsbote bei der Geschenkausgabe von zahlreichen Kindern umzingelt war. "Jeder bekommt einen Nikolaus" beruhigte Sankt Nikolaus die Kinderschar. Den Sack voller Schokomänner hatte die Kolpingsfamilie finanziert. Die Kinder dankten mit großen Kulleraugen und einem strahlenden Gesicht für die vorweihnachtiche Gabe und so mancher Bub konnte der Versuchung nicht wiederstehen und probierte das Geschenk noch an Ort und Stelle. Ein kurzes Ja aus vollem Mund kam auf die Frage wie es schmeckt. Die Aktion der Kolpingfamilie einige Tage vor dem Nikolaustag war aufgrund der zahlreich anwesenden Kinder eine gelungene Vorpremiere für die Nikolausbesuche in den Familien.

Wallfahrt

Die Zahl 13 brachte der Kolpingsfamilie bei der 13. Fußwallfahrt am 13. August Glück. Dem Aufruf "gebt euch einen Ruck, wir sind eine Pfarrgemeinde und eine Gemeinschaft lebt vom Mit-Machen!" folgten 27 Pilger. Die Wallfahrt stand unter dem eigentlichen Auftrag der Christen, die "ein anderes Krisenmanagement haben und eine tiefgründige, eigentlich leuchtende Hoffnung begleitet". Damit wollen die Christen "Verantwortung übernehmen", Farbe bekennen und anderen durch Kriege verletzten Seelen und Flüchtlingen eine Alternative aufzeigen, damit sie den Alltag mit Leistungsdruck, Zukunftssorgen und Unzufriedenenheit hinter sich lassen können. Nach dem Pilgersegen in der Pfarrkirche durch Pfarrer Erwin Bauer machten sich die Frauen, Männer und Jugendliche bei herrlichem Sommerwetter auf dem Weg in Richtung Fahrenberg. Die Einladung zur Fußwallfahrt ging laut Pfarrgemeinderatsvorsitzender Agnes Härtl auch an diejenigen, die aufgrund des Tempos sich die Strecke nicht zutrauen. "Das Tempo war auch für Ungeübte zu schaffen und in Notfällen stand zudem Siegfried Sier mit einem Begleitfahrzeug parat." Die Pilger mit dem Birkenkreuz an der Spitze wurden auf den fünf Etappen von je 4 Kilometer von einer herrlichen Landschaft begleitet. Der Weg führte auf dem Bocklradweg und den Gemeindeverbindungsstraßen abseits vom Verkehr vorbei an Wegkreuzen und Kapellen. Ein ständiger Begleiter war das Gebet und der Gesang, vor allem Lobpreisungen und Lieder an die Gottesmutter. Die Frauen und Männer legten an den Kapellen bei Bruckhof und Isgier, am Wegkreuz bei Lohma und an der Kapelle bei Pleystein zu einer Andacht eine Rast ein. Auf der Strecke gesellte sich auch Pfarrer Erwin Bauer unter die Wallfahrer. Den Gipfelsturm auf den Fahrenberg begleiteten die Pilger a-cappella mit "Maria Himmelskönigin" und die "Grüssauer Marienrufe". Die Ankunft an der seit dem 13. Jahrhundert bekannten Wallfahrtskirche am Fahrenberg wurde mit dem Lied "Nun sind wir alle frohgemut" gefeiert. Seit 800 Jahren pilgern Gläubige und seit 13 Jahren die Kolpingfamilie aus Eslarn auf dem 801 Meter hohen "heiligen Berg der Oberpfalz". Mit Gebeten und Singen feierten die Pilgern in der Bergkirche nach einem rund 5-stündigen Marsch eine Andacht und im Anschluss wurden die sehenswerte sakrale Kunstwerke im frisch renovierten Gotteshaus bewundert. An der vergoldeten "Friedensmadonna" am Ostgiebel und an der geschnitzten Marienstatue aus der Spätgotik beteten die Menschen um den Frieden in der Welt. Nach der Dankandacht kehrte die Pilgergruppe beim Gipfelwirt getreu dem Motto "nach der Mess, kommt die Maß" zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Die Rückfahrt nach Eslarn erfolgte bequem im Kleinbus von Albert Bauriedl und einigen Privatfahrzeugen. Im Namen der Kolpingfamilie dankte Gregor Härtl vor allem den Organisatoren, allen Mitpilger und begleitenden Fahrzeugführern für die Unterstützung. Von Karl Ziegler







Frühschoppen

Am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" lud die Kolpingsfamilie alle Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst bei herrlichem Sommerwetter zu einem Frühschoppen unter die Kirchenlinden ein. Aufgestellte offene Zeltpavillons machten bei schwülwarmer Witterung ein angenehmes Verweilen möglich. Die Kolpingsschwestern und -brüder versorgten die zahlreichen Gäste mit leckeren Weißwürsten, Brezen und Getränken. "Der Alisn liefert die Würste, der Mulzerballer die Brezen und der Gougl die Küchl" so Gregor, Klaus und Konrad Härtl. Sozusagen als Tester durfte Mesner Josef Egerer die erste Weißwurst nach bayerischer Art "zuzeln". Nach dem Prädikat "guat" freuten sich die Gäste noch vor dem 12 Uhr-Läuten über das bayerische Frühstück. Unter die Besucher mischte sich Pfarrer Erwin Bauer mit Monsignore Pfarrer Manfred Strigl, Pfarrer Theo Schmucker und Aushilfspfarrer Pater Stanislaus, sowie Kirchenräte, Pfarrgemeinderäte und Vereinsvorstände mit Mitgliedern. Der Ortspfarrer spendierte den Ministranten als kleines Vergelts Gott für den Kirchendienst ein Getränk und Kolpingsvorsitzende Gregor Härtl dankte allen für den guten Besuch. Von Karl Ziegler








Fest zur 125-Jahrfeier

Ein bewegenden musikalischen Start legten die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder zum Beginn der dreitägigen Jubelfeier hin. Das 125-jährige Jubiläum der Kolpingfamilie eröffneten am Freitag Bezirkspräses Pfarrer Josef Most aus Moosbach mit einem rhythmischen Gottesdienst und die Kolpingsvereine aus der Region angeführt von der Kolping-Fanfarengruppe aus Tännesberg mit einem Fackelzug. Der Festauftakt mündete am Festplatz der Freizeitanlage "Atzmannsee" in eine Johannisfeier und dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers.
Zur Messfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" konnte Bezirkspräses Pfarrer Josef Most die Abordnungen von fast allen Kolpingsfamilien aus der Region begrüßen. Die vier Fahnenabordnungen aus Waldthurn, Tännesberg, Waidhaus und Eslarn nahmen am Altar ihre Aufstellung und der Jugendchor und Martina Brenner am Keyboard begleiteten unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl musikalisch den Gottesdienst. Die Begleitung der rhythmischen Messfeier übernahmen zudem die Gitarristen Marie Hummer und Philipp Bauriedl. Mit dem Lied "Im Namen des Vaters fröhlich nun beginnen wir" eröffneten die Jugendlichen mit den Instrumentalisten die Eucharistiefeier. Einen besonderen Dank richtete Pfarrer Most an alle langjährigen Mitglieder der Kolpingsfamilien, die den Gedanken von Adolph Kolping in den Jahren in die Welt getragen haben. In seiner Predigt vertiefte der Bezirkspräses die Erinnerung an den Gesellenvater, der mit seiner vorbildlichen Sozialarbeit im 19. Jahrhundert der Welt ein menschlicheres Gesicht gegeben und damit zur Gründung der Gesellenvereine beigetragen habe. "Die Rettung des Menschengeschlechts fängt bei der Familie an" zitierte der Priester den Kolpingsvater. Seither haben viele im Sinne von Kolping diese Ideen mit vielfältigen Aktionen belebt. Mit dem Leitmotto des Kolpingtages in Köln "Mut tut gut" richtete Pfarrer Most vor allem an die Jugendlichen die Bitte: Habt Mut und schwimmt gegen den Strom, denn kein Internet kann die mitmenschliche Gemeinschaft ersetzen. "Schenkt mit eurem Mitwirken der Welt ein menschlicheres Gesicht." Die überlieferten Werte von Kolping, der 1865 verstorben ist, erhalten viele Kolpingschwestern und -brüder mit ihrer Arbeit. Die Bewegung habe 1891 auch in Eslarn ein Echo gefunden und seit 125 Jahren im Sinne des christlichen Lebens von Adolph Kolping aus dem Glauben heraus in der Gemeinschaft gelebt. "So lange uns Gott Kraft verleiht, haben wir die Chance, Akzente zu setzen" predigte Pfarrer Most. Nach den tiefsinnigen Worten mit Blick in die Vergangenheit begleitete der Jugendchor musikalisch den Gottesdienst und Sänger und Instrumentalisten bauten zum Ende der Messfeier mit "Du bist das Licht der Welt" eine Brücke zur Feuersegnung. Der Bezirkspräses segnete das Kerzenlicht neben einer großen Laterne und wünschte dem Jubelverein alles Gute. Beeindruckt dankte Pfarrer Josef Most mit Applaus für die beeindruckende Mitfeier und allen für ihre Anwesenheit. Nach der Messfeier verteilte der Familienkreis an alle eine Kerze mit dem Sprichwort "Mut tut gut". Musikalisch angeführt wurde der Fackelzug von der seit 1977 bestehenden Fanfarengruppe der Kolpingsfamilie Tännesberg, die mit ihrer typischen Kolpingstracht für Bewunderung sorgte. Die überregionale Bedeutung der Fanfarengruppe bestätigte vor allem das Mitwirken 2008 bei der Benedetto-Parade vor dem Petersdom in Rom und so auch das musikalische Auftreten von 13 Mitgliedern mit Posaunen und Trommeln in Eslarn. In die "Lichterprozession" bei herrlichem Sommerwetter mischten sich die Fackelträger Milena Winter, Eva Michl, Laura Kleber, Aaron Kleber, Jan Werner, Carolin Süß, Alina Hölzl und Vanessa Illing. Am Festplatz an der Freizeitanlage "Atzmannsee" wurde der Fackelzug von Mitgliedern der Kolpingfamilie und des Familienkreises zur Johannisfeier mit leckeren Grillwaren und mit verschiedenen Getränken erwartet. Das gesegnete Kerzenlicht in der großen Laterne trugen gemeinsam Kolpingvorsitzender Gregor Härtl und Jungkolpingvorsitzender Alexander Schmucker. In der nächtlichen Dämmerung entzündeten die Kolpingmitglieder das Johannnisfeuer und erinnerte damit an die Geburtsstunde von Johannes des Täufers, sowie an die Sommersonnenwende. Die Kolpingschwestern und -brüder feierten mit ihren Gästen bis spät in die Nacht hinein und führten den Jubiläumsauftakt zur Freude von Festleiterin Agnes Härtl zum Erfolg. Bilder und Text von Karl Ziegler





























Messe zur 125-Jahrfeier

Ein krönender Höhepunkt des 125-Gründungsjubiläums der Kolpingsfamilie war der Festgottesdienst mit Festprediger Diözesanpräses Stefan Wissel aus Regensburg und Präses Pfarrer Erwin Bauer. Der Festprediger segnete die Erinnerungsbänder für die Fahnen der anwesenden Vereinsabordnungen und der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst mit Auszügen aus einem Werk von Kirchenmusiker Wolfram Menschick.
Den Festsonntag eröffnete die Musikkapelle um Stefan Karl mit dem traditionellen Weckruf und der Einholung der fahnenführenden örtlichen und überörtlichen Vereine, sowie dem Einzug in die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Ein buntgemischtes Spalier am Altar bildeten die örtlichen Fahnenabordnungen, der Patenverein und Kolpingsfamilie Neustadt/WN und alle Kolpingsgruppen aus der Region. Den Festgottesdienst konzelebrierten Diözesanpräses Pfarrer Stefan Wissel und Präses Pfarrer Erwin Bauer und der Kirchenchor mit Organistin Martina Brenner unter der Gesamtleitung von Stefan Karl übernahm mit der Aufführung "Messa alla settecento" von Wolfram Menschick die musikalische Umrahmung. In die Reihen der Kirchenbesucher mischten sich zahlreiche Gemeinde-, Vereins- und Kirchenvertreter. "Seit 1891 konnte die Kolpingsfamilie Eslarn viele Ankerpunkte setzen und dabei neben einem geselligen und kulturellen Angebot durch Renovierungsarbeiten und Spenden auch zur Erhaltung der Pfarrkirche beitragen" eröffnete der Diözesanpräses den Festgottesdienst. Neuen Mut schöpfte der Gesellenverein stets aus dem tiefen Vertrauen zu Gott. "Wo Menschen die Hand ausstrecken, dort ist Familie und wir brauchen die Kolpingsverbände, die sich um Menschen kümmern, soziale Wohnungen zur Verfügung stellen und die kirchlichen Werte aufrecht halten." In den offenen Händen der Kolpingsmitglieder können sich alle Menschen festhalten und finden im Glauben eine wesentliche Stütze. Wenn jeder einen Beitrag in der Gesellschaft leistet, gebe es auch eine gute Zukunft. Der Festprediger forderte die Mitglieder auf, auch nach 125 Jahren nicht aufzugeben und den Menschen weiterhin Mut zuzusprechen. Der Kirchenchor sang "Herr, deine Güte reicht so weit" und Diözesanpräses Stefan Wissel segnete die Kolpingkerze und die Erinnerungsbänder. Gemeinsam mit Vorsitzenden Gregor Härtl und Festleiterin Agnes Härtl heftete Pfarrer Wissel die gesegneten Fahnenschleifen an die Vereinsfahnen. Abschließend stimmten die Kirchenbesucher in den Gesang des Kirchenchors: "Wer glaubt ist nie allein" und in das Kolpingslied "Vater Kolping lebe hoch". Der Präses Pfarrer Erwin Bauer dankte dem Diözesanpräses Wissel und allen für die Mitgestaltung und für die Teilnahme. Bilder und Text von Karl Ziegler


Ausstellung

Eingebettet ins Kolpingsjubiläum war eine sehenswerte Bilderausstellung im Pfarrheim "Sankt Marien". Die Bilder zeigten in einzelnen Etappen den Weg von der Gründung des Gesellenvereins am 8. August 1891 bis zu aktuellen Aktionen der Kolpingsfamilie und des Familienkreises. Der Vorsitzende Gregor Härtl dankte bei der Eröffnung seinem Stellvertreter Georg Bauer und dem aktiven Beisitzer Siegfried Sier für die Zusammenstellung der Bilder und gleichzeitig allen Bilderspendern für die Unterstützung. "Die beiden haben viel Zeit in die Ausstellung gesteckt, aber es hat sich gelohnt" stellte Härtl erfreut fest. Im bebilderten Rückblick durfte auch das Kostbarste der Kolpingsfamilie, die erste Vereinsfahne des Gesellenvereins von 20. Mai 1894 nicht fehlen. Besonderes Interesse an dem Banner mit dem Gemeindewappen und dem Spruch: Gott segne das ehrsame Handwerk, zeigte der kommissarische Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingsbezirk aus Abensberg. "Wir hatten eine ähnliche alte Fahne aus dem 19. Jahrhundert, jedoch kam diese leider abhanden" fügte Sander an. Die Abbildung des Schutzheiligen der Kolpingsfamilie, dem Heiligen Josef, auf der Rückseite der Eslarner Fahne sei früher sehr verbreitet gewesen. Die Fahne habe den Gesellenverein in den folgenden Jahrzehnten nach der Gründung lange begleitet und wird heute als kostbares Gut in einem Fahnenschrank aufbewahrt. Mit den Worten "genießt die Bilder" und die tollen Schnappschüsse eröffnete Vorsitzender Gregor Härtl mit Festleiterin Agnes Härtl die Bilderausstellung. Während der Festtage bewunderten zahlreiche Besucher die kleine Galerie im Pfarrheim und viele rätselten über manch abgebildete Personen. Mit dem Abdruck des Gründungsprotokolls von 1891 ging es sprunghaft durch die 125 Jahre und ins Gedächtnis gerufen wurden Festlichkeiten, Ehrungen, Jubiläumsfeiern, Primizfeiern, Kreuzwege und Ausflugsfahrten. Vor allem die älteren Besuchern schwärmten in ihren Erinnerungen und nannten die früheren Theateraufführung des Gesellenvereins als gut besuchte Highlights. Vielen noch in Erinnerung ist das Theaterstück vom 26.12.1967 "Und Friede auf Erden" unter der Regie von Hauptlehrer Johann Faltenbach und Benefiziat Josef Schart, sowie am 26.11.1966 "s´Edelweißdirndl" unter der Regie von Johann Kleber (Turner Hans) und Souffleuse Käthe Kleber (verh. Rossmann). Da viele der Zeitzeugen bereits verstorben sind, war es gleichzeitig eine "Erinnerungsreise" in die Vergangenheit. Beim Rundgang ließen die Besucher das kulturelle und gesellige Leben der katholischen Vereinigung auch in der Diskussion Revue passieren und zeigten sich von den gezeigten Bildern beeindruckt. Bilder und Text von Karl Ziegler

Ehrungen

Einer der Höhepunkte des Kolpingjubiläums waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Auf insgesamt 70 Jahre Kolpingsgeschichte zurückblicken können die Mitglieder Johann Voit und Johann Schäffer und mit der Ernennung zum Ehrenmitglied zeigte sich der langjährige Kassier Albin Kaiser überrascht. Das weltweite Sozialwerk von Adolph Kolping und die jahrzehntelangen Aktivitäten der Kolpingsvereine hoben in den Ansprachen der Präses, Bezirkspräses, der Vorsitzende des Kolpingsbezirks, der Landrat und der Bürgermeister in Begleitung aller Gemeinderatsfraktionen hervor. Dem beeindruckenden Ehrenabend eine musikalische Note mit klassischen Melodien verlieh das musikalische Ensemble Martina Brenner am Keyboard und Willibald Wirth mit der Geige.
Der hohe Stellenwert des außergewöhnlichen Jubiläums der Kolpingsfamilie zeigte sich in der Anwesenheit politischer und kirchlicher Gastredner. Der Vorsitzende Gregor Härtl konnte unter den Mitgliedern zudem eine Abordnung vom Heimatverein "Die Eslarner in München" begrüßen. "Wir können stolz auf unser 125-jähriges Bestehen sein." In der zahlreichen Anwesenheit der Ehrengäste sah Härtl eine Bestätigung für die Arbeit der Kolpingfamilie. Die zur musikalischen Einstimmung vom Ensemble Martina Brenner und Willibald Wirth vorgetragene Melodie "La Reine" von Joseph Hayden ist noch ein Jahrhundert älter als der Jubelverein. "Die 125 Jahre, eine imposante Zahl, löst Bewunderung und Respekt aus." Der Präses Pfarrer Erwin Bauer will das Jubiläum als neuen Anstoß zum neuen Aufbruch christlichen Glaubens verstanden wissen. Gleichzeitig dankte er allen, die in den Jahrzehnten die bemerkenswerte Leitkultur gelebt und am Leben erhalten haben. Jetzt müssen wir das Vermächtnis der christlichen Solidarität nach dem Zitat von Apostel Paulus weiter leben: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Nur so konnten die Menschen im Gründungsjahr das schwere Leben ertragen und eine Aufbruchstimmung zur Gründung des Gesellenvereins aufkeimen lassen. "Wir müssen diese Geschichte mit Solidarität wach und lebendig halten, denn auch heute gibt es noch viele Menschen die durchs soziale Netz fallen und Hilfe benötigen." Manchmal habe es den Anschein als würde der Fall des Aktienindex die Menschen mehr bewegen als die Tatsache, dass viele Menschen ohne Nahrung unter den Brücken leben. Kolping habe sich immer für eine menschenwürdige Gesellschaft eingesetzt, die das Wohl der Menschen im Mittelpunkt sieht. "Es war im Sommer 1891 als der Gesellenverein in Eslarn gegründet wurde und seither haben 17 Präses und 25 Vorsitzende zum Fortbestand beigetragen" stellte der stellvertretende Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingsbezirk aus Abensberg fest. Er erinnnerte an den überraschten Tod des Bezirksvorsitzenden Heinz Süss vom Diözesanverband Regensburg im März. "Der Eslarner Verein steht nicht nur auf dem Papier, sondern hält 125 Jahre lang die Werte Kirche, Familie, Gesellschaft, Kultur und Solidarität aktiv lebendig. "Ich wünsche dem Verein weiterhin Mut und Tatkraft, vor allem Gottvertrauen im Sinne des Kolpingwerkes" fügte der kommissarische Bezirksvorsitzende an. Nach der Komposition "Die Anmut" von Georg Philipp Telemann, der als deutscher Komponist ebenfalls neue Impulse in der Musikanschauung setzte, hob Bürgermeister Reiner Gäbl lobend das attraktive Festprogramm und das Engagement zusammen mit dem Familienkreis hervor. In der Bilderausstellung spiegele sich die 125-jährige Geschichte eindrucksvoll wieder. Kolping habe wesentlich zur Gründung der Gewerkschaften beigetragen und wirke als Sozialverband in der ganzen Welt. Die Kolpingsfamilien kümmern sich mit ehrenamtlichen Engagement um alle, auch um Flüchtlinge, und geben vielen in der Region eine Arbeit. "Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird's bald in der Welt auch besser aussehen" gab Bürgermeister Gäbl der Kolpingsfamilie mit auf dem Weg und wünschte weiterhin treue Mitglieder. Im Anschluss an das klassische "Menuett" von Johann Sebastian Bach baute Landrat Andreas Meier eine Brücke von der Gründerzeit bis zu den heutigen Brennpunkten. "Die 125 Jahre sind Grund genug um zu Feiern, aber auch Anlass um in sich selbst hinein zu horchen und eigene Leitsätze für Leben abzufragen." Genügend Brennpunkte gab es früher wie auch heute und als Beispiel nannte der Landrat die Bewältigung der Flüchtlingssituation. Die gewaltige Herausforderung habe gezeigt, dass viele Menschen gemeinsam anpacken, um sich gegenseitig zu helfen. "Ohne diese vielen ehrenamtlichen Helfer wären wir als Verwaltung alleine überfordert gewesen und wir können stolz sein, dass es so viele hilfsbereiten Menschen gibt." Stolz ist Landrat Meier auf das dichte Netzwerk mit caritativem und sozialem Hintergrund des Kolpingwerkes. Der Landrat bat alle, mit diesem Engagement nicht nachzulassen, denn es gebe immer wieder Menschen die Hilfe brauchen. Als ein stolzes Alter bezeichnete Bezirkspäses Pfarrer Josef Most die 125 Jahre und wies auf das 90. Bestehen des Gesellenvereins in seiner Heimatpfarrei Moosbach und die Wiedergründung 1975 von Kolping in Schönsee hin. Es brauche viele Positionslichter für eine sichere Landung und in den 125 Jahren haben die Eslarner zahlreiche Zeichen gesetzt und die Wichtigkeit der Solidarität und Familie in den Mittelpunkt gestellt. "Wir sind kein Ofen, der sich selber wärmt, sondern der ausstrahlt" beschrieb Bezirkspräses Pfarrer Most sinnbildlich die Arbeit von Kolping und wünschte dem Verein für eine sichere Zukunft viele jüngere Mitglieder. An die Fahnenweihe am 11.6.1993 erinnerte Vorsitzender Otto Wild vom Heimatverein "Die Eslarner in München". Die Väter der Kolpingsfamilie sind als Patenverein dem Heimatverein bei der Fahnenweihe in München beigestanden und dafür möchte ich danken. Eine Hommage an Kolping spielte das Ensemble mit dem französischen Liebeslied "Plaisir d’amour" von Komponisten Martini. Im Anschluss dankte Festleiterin Agnes Härtl den Ehrengästen mit bestickten Badetüchern und allen Mitakteuren/innen für die kräftige Unterstützung. "Soweit Gottes Arm reicht, sind Menschen nicht verlassen und der Arm reicht weit" stellte die Festleiterin fest. Besonders hob sie das solidarische Zusammenwirken der Frauen und Männer hervor. Der Vorsitzende Gregor Härtl überraschte Agnes Härtl nicht zuletzt mit einem Gutschein für einen Aufenthalt im Johannisthal. Der absolute Höhepunkt des Ehrenabends war der Dank an die treuen Kolpingsmitglieder. Die Silbernadel und eine Urkunde für 25 Jahre erhielten Norbert Reindl und Albert Zierer und eine Erinnerungsurkunde für 40 Jahre Gerhard Brenner und Johann Landgraf. Bereits 50 Jahre in der Kolpingsfamilie vertreten sind Siegfried Sier, Günther Hummer, Karl Kleber aus Passenrieth (Xanten) und dafür gab es zur Urkunde die Anstecknadel in Gold. Die Ehrung für 70-jährige Treue von Johann Voit und Johann Schäffer dürfte in der Vereinswelt einmalig sein und für diese außergewöhnliche Auszeichnung gab es zur Urkunde die Kolpinggedächtnismedaille. Zudem wird der Kolping-Bildband an einige Ereignisse aus den vergangenen 70 Kolpingjahren erinnern. "Aufgrund seines 36jährigen ehrenamtlichen Dienstes als Kassier der Kolpingsfamilie wird Kolpingsbruder Albin Kaiser einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt" überraschte Kolpingsvorsitzender Gregor Härtl. Mit dieser nicht alltäglichen und hohen Vereinsauszeichnung wurde dem langjährigen Financier für seine verantwortungsvolle Tätigkeit und sein jahrzehntelanges Engagement im Ehrenamt gedankt. Mit dem Kolping-Spruch: Anfangen ist oft das Schwerste, aber treu bleiben das Beste" dankte die Vorstandschaft den Mitgliedern für die Treue und warb die Werbetrommel für neue Mitglieder. Der Ehrenabend klang mit dem Kolpingslied "S´war einst ein braver Junggeselle, er lebe ewig hoch!..." und dem irischen Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein" beeindruckend aus. Im Anschluss wurden alle Gäste zu einem leckeren Imbiss eingeladen.
 Bilder und Text von Karl Ziegler



Kreuzsegnung zur 125-Jahrfeier

In die 125-jährige Bestehensfeier der Kolpingsfamilie auf dem Kalvarienberg mit eingebunden war die Segnung des neuen Christuskorpus am Kreuz durch Pfarrer Erwin Bauer. Den Standort des Kreuzes mit der Blickrichtung der Jesusfigur auf die Pfarrkirche und den bemerkenswerten Kreuzweg aus Stein bezeichnete der kommissarische Vorsitzende Josef Sander vom Kolpingbezirk gut gewählt.
Im Kreise der Kolpingschwestern und -brüder begrüßte Vorsitzender Gregor Härtl besonders Präses Pfarrer Erwin Bauer, stellvertretenden Vorsitzenden Josef Sander vom Kolpingbezirk aus Abensberg und Festleiterin Agnes Härtl. Als gedenkwürdige Stunde bezeichnete Präses Pfarrer Erwin Bauer die Segensfeier. "Der vor 30 Jahren angebrachte hölzerne Korpus war drei Jahrzehnte der Witterung ausgesetzt und dies nahm die Kolpingvorstandschaft zum Anlass, einen neuen und witterungsbeständigen Korpus anzuschaffen." Für einen würdigen Ersatz sorgte die Firma ARA Kunst in Altrandberg im Bayerischen Wald und beim Aufstellen mitgeholfen haben Siegfried Sier und Anton Hochwart. Die Bepflanzung am Kreuz übernahm Hermann Zierer und für ein schützendes Kupferdach sorgte Karl Kleber (Hofner). "Das Kreuz am Kalvarienberg ist ein weit sichtbares Zeichen und wird auch künftig die Blicke vieler Menschen auf sich ziehen." Damit haben sich die Gemeinde und die Pfarrei selbst ein großartiges und sehr wertvolles Geschenk gemacht. "Ich danke allen für diese Initiative und für die Realisierung dieser Idee." Mit dieser Aktion setzte Kolping gleichzeitig in der Öffentlichkeit ein deutliches Zeichen zum Glauben an Jesus Christus. "Das Kreuz ist für uns Christen nicht nur Sinnbild des Todes, sondern auch wichtig im Leben." Am Kreuz lädt uns Gott ein, nicht achtlos vorüber zu gehen, sondern inne zu halten, zu beten und Gott zu loben. Im Anschluss segnete Pfarrer Erwin Bauer den neuen Korpus aus Kunstharz und das Holzkreuz. Der Ehrengast, stellvertretender Bezirksvorsitzender Josef Sander bewunderte das Holzkreuz und den vor Ort angelegten Kreuzweg aus Stein. "Ein idealer Platz zum Verweilen mit einem tollen Ausblick auf die Pfarrkirche und die Pfarrei" fügte der Gast an. Künftig soll eine Holzbank am Kreuz zum Innehalten und zum Gebet einladen.
Bild und Text von Karl Ziegler


Geschichliches
In der Sitzung am 8. August 1891 wurde das Programm zur Gründerfeier beschlossen und in den 125 Jahren übernahmen 17 Präses und 25 Vorsitzende Verantwortung in der Kolpingfamilie. Die katholische Organisation blickt auf insgesamt 125 Jahre zurück und feiert an drei Tagen vom 24.6. bis 26.6. das Gründungsjubiläum. Nachdem während des zweiten Weltkrieges die Aktivitäten des Gesellenvereins zum Stillstand kamen, ließen 1946 insgesamt 17 Altmitglieder den Verein wieder aufleben. Zum 90. Gründungsjubiläum traten 27 Neumitglieder, darunter erstmals 19 Mädchen dem Gesellenverein bei.
Mit der Kolpinggeschichte befassten sich bis 1991 Martin Frischmann und bis 2016 Kassier Hans-Jürgen Schnappauf. In der ersten Sitzung am 8. August 1891 wurden der Schneidergesell Johann Zimmermann, Privatier Michl Bauriedl und Webergesell Johann Braun zu den ersten Ehrenmitglieder ernannt. "Nicht aufgenommen wurde Georg Bauridl von hier Knecht und zwar in der Erwähnung, das Knechte in den Verein nicht aufgenommen werden und zwar nach Maßgabe der Staduten, nach denen sich nur Handwerksgesellen und Söhne von Bürgern zur Aufnahme melden können" stand im ersten Protokoll. Die Fahnenweihe feierte der Gesellenverein am 20. Mai 1894 und den Vorsitz hatte 1898 Präses Pfarrer Alexius Sperl und Aushilfspfarrer Joseph Salbek. Geschrieben wird von jährlichen Kirchenparaden an Josefi und von Theateraufführungen an Josefi und Stefani. Am 5.12.1905 wurde beschlossen, dass für die Musik bei Paraden 1 Mark, Beerdigungen 1,50 und bei Theateraufführungen 1,50 Mark pro Mann zu zahlen sind. Außerdem verpflichtete sich die engagierte Musikkapelle bei eventuellen Tanzgelüsten der Gäste die Musik zu unterbrechen. "Der Herbergsvater erhält den Auftrag die Anwesenden darauf aufmerksam zu machen, dass bei einer vom Gesellenverein veranstalteten Unterhaltung das Tanzvergnügen grundsätzlich ausgeschlossen ist" so die damalige Vorstandschaft um Präses Kooperator Joseph Ott und Ehrenpräses Pfarrer Georg Baier. Ab 1911 war Johann Hirmer Präses, von 1913 bis 1914 Alfons Bergler und bis 1926 Johann Bauer. Am 1. Weltkrieg nahmen 51 Aktive und 22 Ehrenmitglieder von Altkolping teil, von denen 14 nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, 5 vermisst und 6 in Gefangenschaft geraten waren. Im November 1923 wurde das Theater "Der Ritter von Schreckenstein" aufgeführt und für den Eintritt aufgrund der Inflation 15 Milliarden Mark einbehalten. Vom Reinerlös kaufte man für 1 Billion Mark zwei Zentner Hafer. Zum Präses ernannt wurden 1926 Benefiziat Johann Gnogler, 1931 Benefiziat Karl Sagstetter und zum Ehrenpräses Pfarrer Pöllath. "Am 8. Juni 1933 wurde der Gesellentag in München von SA-Angehörigen gestört, einen Tag später das Vereinsvermögen beschlagnahmt und die Tätigkeit der Gesellenvereine eingestellt" steht in den Aufzeichnungen. Die Leitung hatte Gaupräses Pfarrer Johann Wagner. Da viele junge Mitglieder der Deutschen Arbeiterpartei betraten, mussten 1933 die Tätigkeiten des katholischen Gesellenvereins eingestellt werden. Die Altmitglieder Bernhard Kulzer, Josef Reindl, Ludwig Sturm, Christian Karl, Georg Schlaffer, Josef Winkler, Michl Voit, Josef Landgraf, Josef Zimmermann, Johann Zimmermann, Josef Karl, Hans Würfl, Michael Michl, Josef König, Michl Brenner und Michl Schmid ließen den Verein am 14.4.1946 wieder aufleben. Aufgrund der erneuten Aktivitäten traten um Präses Benefiziat Josef Winkelmann und Vorsitzenden Eduard Voit im Vereinlokal "Elisabethenheim" 29 Neumitglieder dem Gesellenverein bei. Ab 1947 wurde in der Gerberwerkstatt von Mitglied Eichermüller Quartier bezogen und nach dem Krieg erstmals wieder mit Fahne und Wimpel eine Fronleichnahmsprozession gefeiert. Das kulturelle Leben bereicherten Theaterstücke wie "S´Trauringl" und "Junggesellensteuer". Unter dem neuen Vorstand Hans Kleber wurde 1949 Eduard Voit zum Vizepräses bestellt und im Juli das 60. Gründungsfest mit Diözesanpräses Karl Böhm gefeiert, der das neue Banner segnete. 1950 folgte Benefiziat Johann Hildebrand als Präses, Eduard Voit als Vorsitzender und ein Jahr später Benefiziat Franz-Xaver Aufschläger als Präses. Der Vorsitz wechselte 1953 erneut zu Hans Kleber, 1955 zu Michl Rückerl und Benefiziat Albert Zahnweh wurde neuer Präses. "Im Januar 1956 wurde mit Senior Martin Frischmann, Schriftführer Wilhelm Zach, Kassier Max Grießl, Altsenior Michl Voit und Max Kaiser eine neue Vorstandschaft verpflichet." 1958 folgte die Fahnenweihe mit den Ehrengästen Studienrat Franz Ettenreich, Festredner Präses Zahnweh, Bürgermeister Ludwig Landgraf, Diözesanaltsenior Suttner und Diözesanpräses Karl Böhm. Als neues Vereinsheim konnte 1960 unter Präses Anton Kiener das Jugendheim in der Poststraße (Brennerfranzlstodl) eingeweiht werden. Insgesamt 6 Jahre später begrüßte Senior Zach die beiden Geistlichen Räte Pfarrer Johann Wagner und als Präses Pfarrer Hugo Wagner. Geehrt wurden Erenmitglied Hauptlehrer Johann Faltenbach für 15-jährige Tätigkeit als Theaterregisseur, Präses wurde Benefiziat Josef Schart und ab 1969 folgten als Senior Ludwig Kleber und 1971 Josef Forster. Beim 80. Gründungsfest 1971 hielt der damalige Diözesanpräses und heutige Weihbischof Wilhelm Schraml die Festpredigt und Kolpingsohn MdB Franz Weigl am "Kuch-Saal" die Festrede. Nach Auflösung des Benefiziums 1972 übernahm erneut Pfarrer Hugo Wagner für weitere 20 Jahre das Amt des Präses. Als neue Aktionen angeboten wurden das Johannisfeier, Altkleidersammlung und ein Preisschafkopf. Die von Siegfried Lottner gebaute Pfarrkirche in Miniaturausführung bereicherte 1975 und nach ständigen Instandhaltungen weitere Heimatfeste. Den Vorsitz übernahm 1977 Johann Kleber aus Roßtränk und 1981 traten 27 Mitglieder, darunter erstmals 19 Mädchen dem Gesellenverein bei. Ein Highlight war 1982 die Einweihung des Pfarr- und Jugendheims "Sankt Marien" durch Weihbischof Karl Flügel. Ab 1983 übernahm Johann Grießl den Vorsitz und mit Gisela Wolf führte erstmals eine Frau die Jugendgruppe. Am 20.11.1985 konnte das von Kolpingsmitgliedern und Helfern am Kalvarienberg installierte Gipfelkreuz und der Kreuzweg eingeweiht werden. In den Folgejahren wurden regelmäßig ein Kolpingsball, Alterkleidersammlung, Johannisfeuer und in der Adventzeit ein Weinachtsbasar abgehalten. Der Erlös kam stets kirchlichen oder sozialen Einrichtungen zugute. Ein besonderes Ereignis war 1989 die 300-Jahrfeier der Pfarrkirche mit Diözesanpräses Robert Hüttner. Das 100-Jährige und die Seligsprechung Adolph Kolping feierte Kolping mit dem Patenverein Neustadt/WN unter der Schirmherrschaft von Kolpingsohn MdL Ernst Michl, der zugleich Diözesanvorsitzender im Kolingsbildungswerk München-Freising war. Am 1. Juli 1993 verbreitete sich die traurige Nachricht vom Tod des erst 34-jährigen Vorsitzenden Hans Grießl, der 10 Jahre den Gesellenverein führte. Als Nachfolger wurde Gregor Härtl gewählt, der bis heute an der Spitze des Vereins steht. Beim Ehrenabend der Kolpingsfamilie am 24.0ktober 1997 sangen die Mitglieder erstmals das neue Kolpingslied: „Ihr Brüder, ihr Schwestern, reichet euch die Hand“. Nachdem seit Jahren auch Frauen dem Kolpingwerk angehören, hatte sich Schriftführerin Gisela Wolf extra an das Kolpingswerk Deutschland in Köln gewandt und von dort die Auskunft bekommen, dass künftig in der fünften Strophe des Liedes nicht nur von Brüdern, sondern auch von Schwestern gesungen werde. Beim 110-Jährigen stand die 70-jährige Mitgliedschaft von Georg Hanauer aus Putzhof im Rampenlicht und ein Jahr später wurde beschlossen, die Generalversammlung künftig am Josefitag abzuhalten. Am 5.10.2003 kam Pfarrer Erwin Bauer nach Eslarn und wurde Präses. Bereits 2004 organisierte der neu formierte Familienkreis um Sprecherin Waltraud Rupprecht einen Kinderfasching, dem in den Jahren weitere Aktivitäten folgen sollten. In diesem Jahr machte sich Kolping erstmals zu einer Fußwallfahrten zum Fahrenberg auf dem Weg und zum Heimatfest 2005 bereicherte Kolping mit der Ausstellung „Ein Blick zurück“ das Ortsjubiläum. Das Jahr 2006 war von der Einweihung der Sankt-Antonius-Kapelle und dem 25. Priesterjubiläum von Präses Pfarrer Erwin Bauer geprägt. Zum ersten Pfarrfest luden die kirchlichen Organisationen 2008 ein und zum Erntedankfest bereicherten Feld- und Gartenfrüchte und erstmals eine Erntedankkrone den Altar. Die Kolpingsfamilie führte 2009 Vorsitzender Gregor Härtl erstmals mit den gleichberechtigten Stellvertretern Agnes Härtl und Georg Bauer. Ein sportliches Ereignis war 2011 das traditionelle Fischerstechen des Kolpingbezirks Fahrenberg am Atzmannsee, bei dem die Eslarner unter elf Teams zwei erste Plätze belegten. Zum diesjährigen 125-jährigen Jubiläum hat sich die rührige Vorstandschaft um Vorsitzenden Gregor Härtl, Stellvertreterin und Festleiterin Agnes Härtl, Stellvertreter Georg Bauer, Schriftführerin Maria Reindl und Kassier Hans-Jürgen Schnappauf zusammen mit den Beisitzern und aktiven Mitgliedern ein vielfältiges Programm einfallen lassen. Von Karl Ziegler



Die Kolpingsfamilie bereichert mit dem Familienkreis das kirchliche und gesellige Leben mit vielfältigen Unternehmungen, kümmert sich um den Erhalt von Brauchtum und ist eine der kirchlichen und gesellschaftlichen Säulen in der Pfarrei. Die 125-Jahrfeier der Kolpingfamilie vom 24.6. bis 26.6.2016 stand in den letzten Monatssitzungen zur Diskussion und wirft ihre Schatten voraus. Die Festleitung legte der Gesellenverein in die bewährten Hände von Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl.
Die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie begann mit einer Messfeier zu Ehren des Heiligen Josef und zur Erinnerung an den Gründervater Adolph Kolping. Nach dem traditionellen Kolpingslied begrüßte Vorsitzender Gregor Härtl besonders Präses Pfarrer Erwin Bauer, der in seinem Grußwort besonderen Wert auf den Veranstaltungstag an Josefi legte. Der Gesellenvater war im 19. Jahrhundert ein begeisterter Anhänger des Heiligen Josef, der Patron des Kolpingwerkes ist, und wurde 1870 von Papst Pius IX. zum Schutzpatron der ganzen Kirche ernannt. Der Geistliche gratulierte alle Mitglieder mit dem Vornamen Josef zum Namenstag und die Kolpingsfamilie spendierte jeden eine "Freimass". Die Mitglieder der katholischen Vereinigung haben mit dem Motto „verantwortlich leben, solidarisch handeln" die Zielsetzung von Adolph Kolping aufgegriffen und sich als Christen in den Familien, im Beruf, der Arbeitswelt, Kirche, dem Staat und der Gesellschaft nach dem Motto bewährt. Die Kolpingfamilie versteht sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft und als Teil der Gesellschaft, die das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen prägen. Im Jahresbericht erinnerte Maria Reindl an das verstorbene Mitglied Katharina Götze, sowie den kürzlich verstorbenen Diözesanvorsitzenden Heinz Süss. "Im vergangenen Vereinsjahr trafen sich die Mitglieder zu den Monatsversammlungen jeweils am 1. Montag im Monat und zudem zu vier Vorstandssitzungen und drei Vorbereitungstreffen zur 125-Jahrfeier." Eine Abordnung gratulierte den Mitgliedern zu ihren runden Geburtstagen, unter anderen Präses Pfarrer Erwin Bauer zum 60. In der Karwoche wurde eine Ölbergandacht und ein Kreuzweg zum Kalvarienberg gestaltet und nach der Osternachtsfeier 350 Osterbrote an die Kirchenbesucher verteilt. Die Maiandacht fand an der Kapelle in Bruckhof statt, an Fronleichnam verteilten Mitglieder entland des Prozessionsweges zahlreiche Birken, die am Folgetag für das Johannesfeuer wieder eingesammelt wurden. Die Mitglieder gestalteten laut Schriftführerin Reindl an der Bäckerei Landgraf einen Fronleichnamsaltar und vier Mitglieder hatten die Ehre den "Himmel" zu tragen. Gut angekommen ist das Pfarrfest und die Johannisfeier am Atzmannsee. Ein Hingucker war das "Pfarrkirchlein" auf dem Festwagen der Kolpingfamilie beim Heimatfestzug, an dem sich viele Mitglieder wie auch an anderen Veranstaltungen rührig beteiligten. Die Fußwallfahrt führte im Vorjahr vom Fahrenberg nach Eslarn und das Patrozinium wurde mit einem Gottesdienst und einem Frühschoppen gefeiert. Bereits Tradition hat die Altkleidersammlung, die Verteilung der Grabkerzen an Angehörige der Verstorbenen und der Adventsmarkt mit dem vielfältigen Angebot an Adventkränzen. Mit einer Fahnenabordnung nahmen Mitglieder an örtlichen Veranstaltungen, unter anderen an der Gelöbnisfeier der Bundeswehrsoldaten teil. Die Kinder durften sich am Nikolaustag wieder über Schokonikoläuse freuen und am Kolpinggedenktag gedachten die Kolpingschwestern und -brüder mit einer Messfeier an den Gesellenvater. Den überragenden Pfarrfasching ließ Thomas Härtl in einer Monatsversammlung anschaulich in bewegten Bildern noch einmal Revue passieren. "Seit Anfang November trifft sich die Vorstandschaft zur Vorbereitung auf die 125-Jahrfeier zu Festsitzungen und die Festleitung wurde in die bewährte Hände von Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl gelegt." Am 6.3.2016 verstarb im Alter von 75 Jahren der Diözesanvorsitzende Heinz Süss aus Schwandorf. "Er war seit 2005 Vorstand des Kolpingwerkes im Bistum Regensburg und sein Stellvertreter Sepp Sander zitierte bei der Grabrede den Gesellenvater: "Solange ich gekonnt, habe ich gearbeitet, wird´s Feierabend früher als gedacht, nun, in Gottes Namen." Im Anschluss erinnerte Waltraud Rupprecht als Sprecherin des Familienkreises an die vielen Unternehmungen. Erstmals fand im Kurpark ein Kreuzweg mit Klaus Härtl statt und bereits Tradition hat der Emmausgang und das Ostereiersuchen mit den Kindern am Ostermontag. Ein Erlebnis mit tollen Eindrücken war die Pfingstfahrt zu Pfarrer Martin Rupprecht nach Wien. Die Bayern-Tour-Natur-Aktion führte von Friedrichshäng zum Plattenberg und im Rahmen eines Zeltlagers wurde der Biobauernhof der Familie Weig auf der Finstermühle besucht. Guten Absatz fanden beim Markttreiben die Gartendekos mit Hauswurz und die beschrifteten Dachziegel, sowie der Dotsch mit Apfelmus, Kräuterquark und die Lachscreme. Besucht wurde die Sternwarte in Dieterskirchen und rund ging es beim Kinderfasching. Die Familienkreismänner probten in den Wintermonaten fleißig für ihr „Männerballett“ und begeisterten beim Pfarrfasching als „Eslarner Blues Brothers“. Den Kassenbericht mit den detaillierten Ein- und Ausgaben präsentierte Hans-Jürgen Schnappauf und die Kassenprüfer Josef Forster und Ludwig Bauriedl bescheinigten tadellose Buchführung, so dass die Mitglieder einhellig die Entlastung erteilten. Abschließend wies Festleiterin Agnes Härtl auf das 125-jährigen Gründungsjubiläums der Kolpingsfamilie hin, das vom 24. bis 26.6.2016 mit einem vielseitigen Programm stattfinden wird. Der Festausschuss entschied sich bereits im November für die drei Junitage, da der Zeitraum am nächsten zum Gründungstag der Kolpingfamilie liegt und die traditionelle Johannisfeier mit einschließt. Da zum Gelingen der drei Festtage zahlreiche Helferinnen und Helfer notwendig sein werden, bat Festleiterin Agnes Härtl um tatkräftige Unterstützung. Von Karl Ziegler
Die Kolpingfamilie stellte bei der Adventfeier das ehrenamtliche Engagement und vor allem die langjährige Treue der Mitglieder, unter anderen Pfarrer Erwin Bauer und Waltraud Rupprecht für 10 Jahre, in den Fokus. Einen Dank übermittelte Vorsitzender Gregor Härtl vor allem an Kolpingbruder Herbert Wiedmann für bemerkenswerte 65-jährige Mitgliedschaft. Leider konnte Wiedmann aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein.
Der Adventfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" voraus ging zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder eine Messfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". "Wer Mut zeigt, macht Mut und Mut tut gut“ zitierte Pfarrer Erwin Bauer den Leitspruch von Adolph Kolping und baute eine Brücke zur uneigennützigen Arbeit der Kolpingschwestern und -brüder im Vertrauen auf Gott. Der Priester lobte das ehrenamtliche Engagement und die Mitarbeit der Kolpingmitglieder unter dem Dach der katholischen Kirche. Die Mitglieder vollbringen in vielen Gremien nach besten Möglichkeiten und persönlichen Fähigkeiten uneigennützige Leistungen und wirken so fruchtbar am gesellschaftlichen Leben in der Pfarrei. Bereits Adolph Kolping habe darauf hingewiesen, wer mit Vertrauen auf Gott Gutes unternimmt doppelten Mut hat, da der Mut immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat wachse. Einige dieser Mutmacher seien die langjährigen Mitglieder der Kolpingfamilie. Der Vorsitzende Gregor Härtl dankten Präses Pfarrer Erwin Bauer für die Worte des Dankes und den Mitgliedern für ihre Anwesenheit beim Adventabend im Pfarrheim "Sankt Marien". Im Anschluss überreichte Vorsitzender Gregor Härtl mit den beiden Stellvertretern Georg Bauer und Agnes Härtl und Kassier Hans-Jürgen Schnappauf an Pfarrer Erwin Bauer und Waltraud Rupprecht die Urkunde für 10-jährige Treue. Pfarrer Bauer habe am 1.9.2003 die Pfarrei übernommen, wirkte als Präses bereits in anderen Pfarreien und trat offiziell vor 10 Jahren der Kolpingfamilie in Eslarn bei. Eine besondere Anerkennung für 65-jährige Mitgliedschaft übermittelte die Vereinsvorsitzenden an Herbert Wiedmann, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein konnte und die Treueurkunde nachgereicht bekommt. Damit gehört Wiedmann zum ehrenwerten Mitgliederkreis mit den meisten Treuejahren. Ein Dank für 25 Jahre ging nicht zuletzt an Arthur Wolf und Nicola Hummer. Die Ehrungen mündeten in einen gemütlichen und unterhaltsamen Adventabend. Bild von Pfarrer Erwin Bauer und Text von Karl Ziegler
Eslarn. Den Adventmarkt im Pfarrheim bereicherte bei Einbruch der Dunkelheit der Heilige Nikolaus mit seinen zwei hübschen Engeln. Der Duft von Glühwein und Bratwürsten und selbstgebackene Plätzchen und Kuchen stimmten die kleinen und großen Besucher auf das Erscheinen des Himmelsboten ein. Die Überraschung war der Kolpingfamilie und vor allem Vorsitzenden Gregor Härtl mit langem weißen Bart und im goldenen Gewande eines Heiligen Nikilauses mehr als gelungen. Die Mitra, die feierliche Kopfbedeckung eines Bischofs, und die vorgetragenen Verse verliehen dem Vorboten der Weihnachtszeit etwas Besonderes. Rund 40 Kinder und die gleiche Anzahl an Erwachsenen wartete im Pfarrheim geduldig auf das Eintreffen von Sankt Nikolaus, der aufgrund der braven Kinderschar auf die Anwesendheit von Knecht Rupprecht verzichtet hatte und dafür von zwei hübschen Engeln (Lilli und Lea Spangler) begleitet wurde. Die drei Himmelsboten hatten beim Verteilen der roten Schoko-Nikoläuse, die von Kolping finanziert werden, alle Hände voll zu tun. Die Kinder, darunter auch Flüchtlingskinder dankten mit großen Kulleraugen und einem strahlenden Gesicht für die vorweihnachtiche Gabe. Einige konnten nicht wiederstehen, einen Teil des Schokomannes gleich an Ort und Stelle zu verspeisen. Mit dem gemeinsamen Weihnachtslied "Lasst uns froh und munter sein" dankten die Mädchen und Jungen für die kostenlose Gabe. Die Aktion der Kolpingfamilie einige Tage vor dem Nikolaustag war aufgrund der zahlreich anwesenden Kinder eine gelungene Vorpremiere für den Nikolaustag. Das Brauchtum halten in Eslarn seit Jahren am 5.12. zudem der Ortsverband der CSU mit der Jungen Union und die Juso-AG mit Nikolaus-Hausbesuchen aufrecht. Nicht zuletzt sind die Kinder zur Nikolausaktion des SPD-Ortsvereins mit den Blechbläsern am Samstag ab 17 Uhr ans Rathaus eingeladen. Foto Sonja Spangler, Text Karl Ziegler

Den Kolpinggedenktag nahm die Kolpingfamilie zu Ehrungen zum Anlass. Im Rahmen eines Gottesdienstes erinnerte Pfarrer Erwin Bauer die Kolpingschwestern und -brüder an das Wirken des Gesellenvaters Adolph Kolping. 
Den feierlichen Gottesdienst zum Gedenktag von Adolph Kolping besuchte eine stattliche Glaubensgemeinschaft, darunter Mitglieder von Kolping, Familienkreis und Jungkolping. Pfarrer Erwin Bauer forderte in der Predigt die Nöte der Zeit zu erkennen und Gutes zu tun. Der Geistliche erinnerte an die Ängste der Flüchtlinge, die das Verlassen der Heimat notwendig machten, und forderte von jedem Mitmenschen durch gute Taten ein Zeichen zu setzen. Jeder sollte sich für und nicht gegen schwächere Menschen einsetzen. Nach der Messfeier traf sich die Kolpingfamilie im Pfarrheim zu einem Ehrenabend. Einer der Höhepunkte war die Neuaufnahme von Dominik Brenner, dem Präses Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Vorsitzenden Gregor Härtl mit einer Kolpingkerze im Kolpingkreis willkommen hieß. "Anfangen ist schwer, Treue halten leichter" leitete Pfarrer Bauer auf die Ehrungen über und dankte mit Vorsitzenden Härtl langjährigen Mitgliedern für die langjährige Treue. Insgesamt 10 Jahre in der Kolpingfamilie vertreten sind Anja Eckert, Maria Reindl und Roland Helm und 25 Jahre Gabi Rieder, Martin Frischmann, Karl Distner, Waldemar Hansl, Willi Kleber, Johann Roßmann, Edi Winter, Ramona Zangl, Agnes Härtl und Klaus Härtl. Bereits auf eine 60-jährige Geschichte als Mitglied zurückblicken können Georg Kleber und Wilhelm Zach. Ein besonderer Dank ging an Kolpingsbrüder Otto Wildenauer für 65-jährige Mitgliedschaft. Mit einem herzlichen Vergelt´s Gott dankte der Präses allen Kolpingschwestern und -brüdern für die Treue und Mitarbeit. Im Zusammenhang mit den zahlreichen Ehrungen sprach Vorsitzender Gregor Härtl von einer guten Zukunft für die Kolpingfamilie. "Für die nicht anwesenden Mitglieder werde ich die Urkunden nachreichen" so Vorsitzender Gregor Härtl. Nach dem offiziellem Teil trug Vorsitzender Gregor Härtl eine Adventgeschichte vor und stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl und Schriftführerin Maria Reindl versorgten die Mitglieder mit einer Brotzeit. Bilder und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn.

Der Kreis der Familien im Dachverband der Kolpingfamilien ist im kirchlichen und geselligen Leben in der Pfarrei seit zehn Jahren ein lebendiger und wichtiger Eckpfeiler.
Eslarn. Der Familienkreis feierte mit einem Gottesdienst, einem gemeinsamen Mittagsmahl und einem Rückblick in Worten und Bildern das 10-jährige Bestehen. "Ihr seit Gottes Bau und jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene gehört zu diesem Bau." Dabei dachte Pfarrer Erwin Bauer nicht an Mauersteine, sondern an die menschlichen Eckpfeiler des Kirchenfundaments. 
Der Familienkreis ist seit 10 Jahren ein lebendiger Mauerstein, ein wichtiger Eckpfeiler der Kirche Jesu, eröffnete Pfarrer Erwin Bauer den Gottesdienst. In der Predigt sprach der Geistliche von einem weiteren bevorstehenden Geburtstag, der Lateranbasilika in Rom, der Mutter aller Krichen. Diese Basilika ist die Kathedrale des Bistums Rom und eine der sieben römischen Pilgerkirchen. "Die Lateranbasilika wurde 325 nach Christus geweiht und in der Zeit das Christentum durch Flavia Iulia Helena, der Mutter des römischen Kaisers Konstantin, zur Staatsreligion erklärt". In der katholischen und der orthodoxen Kirche wird Helena als Heilige verehrt. So feiert der Familienkreis mit dieser ersten großen Kirche gemeinsam ein Jubiläum und beide belegen, der eine zahlreiche Jahrhunderte und der andere ein Jahrzehnt ihre Beständigkeit. Nach der mit rhythmischen Liedern gestalteten Festmesse in der Pfarrkirche traf sich die Gemeinschaft im Pfarrheim zum gemeinsamen Mittagsmahl, wo stellvertetende Sprecherin Agnes Härtl alle herzlich willkommen hieß. Im Namen der Pfarrei gratulierte Pfarrer Erwin Bauer dem Familienkreis zum runden Geburtstag und überreichte Sprecherin Waltraud Rupprecht eine gesegnete Kerze. Der Geistliche dankte für das ehrenamtliche Engagement und wünschte sich mit der rührigen Gemeinschaft noch viele Jahre der Zusammenarbeit. Das Geburtstagsgeschenk wird laut Sprecherin Waltraud Rupprecht im Pfarrheim einen Ehrenplatz erhalten. Im Anschluss ließ die Familiensprecherin die zehn Jahre in Worten noch einmal Revue passieren. Im November 2003 fand eine Monatsversammlung der Kolpingfamilie im Pfarrheim mit der damaligen Jugendpflegerin Nicole Freytag zum Thema "Zukunft der Kolpingfamilien und Jungkolpng" statt. Dabei kam die Idee zur Gründung eines Familienkreises. Mit Unterstützung von Pfarrer Erwin Bauer und der Kolpingmitglieder kam es noch vor Weihnachten mit 15 interessierten Frauen und Männern zum ersten Treffen und 2004 nahm der Kreis bereits mit einem Jahresprogramm am kirchlichen und geselligen Leben in Eslarn teil. Zur ersten Sprecherin wurde Waltraud Rupprecht gewählt und später folgte Agnes Härtl, die nach der diesjährigen Wahl zur Pfarrgemeinderatsprecherin die Verantwortung wiederum an Waltraud Rupprecht abgab. Besonders wichtig halte der Familienkreis die Mitgestaltung des aktiven kirchlichen Lebens in der Pfarrei. Gemeinsam mit den Kindern nehmen die Eltern an Gottesdiensten, Bibeltagen, Kreuzwegen, Maiandachten und kirchlichen Festlichkeiten teil. Auf dem Programm stehen zudem Bastelnachmittage, Ausflugsfahrten, Veranstaltungen und Wanderungen, unter anderem mit der TourNatur. Gepflegt wird das Brauchtum zur Faschingszeit, an Ostern und Weihnachten. Der Familienkreis beteiligte sich seit Jahren mit stets neuen Ideen am Ferienprogramm der Gemeinde, bereichert Märkte und Veranstaltungen kirchlicher Vereine. Dabei steht stets die sinnvolle Beschäftigung und christliche Erziehung der Mädchen und Jungen im Rampenlicht. Ein wertvoller Bestandteil ist dabei die Kinderkirche des Familienkreises (siehe Bericht). Eine besondere Freundschaft verbindet den Kreis mit der österreichischen Kirchengemeinde Neufünfhaus in Wien und speziell mit Pfarrer Martin Rupprecht. Mit gegenseitigen Besuchen werden die freundschaftlichen Verbindungen zwischen Eslarn und Wien stets aufgefrischt. "Unser nächster Besuch steht im kommenden Jahr auf dem Programm" so Sprecherin Waltraud Rupprecht. Im Verlauf der zehn Jahre kamen neue Familien hinzu und aus Kindern wurden Jugendliche mit anderen sportlichen und unternehmerischen Interessen. So war es zwangsläufig, dass einige Eltern die Gemeinschaft verlassen haben und im Kreis ein Kommen und Gehen zu verzeichnen war. Inzwischen besteht der harte Kern aus 12 Familien, die mittlerweile fest verbunden sind. Aufgrund des tatkräftigen Engagements besteht manchmal der Eindruck, dass so manche mit dem Familienkreis verheiratet ist, mutmaßen vor allem männliche Mitglieder. "Besonders wichtig in unserem Kreis ist der Zusammenhalt und das Einbringen der Talente und Fähigkeiten durch jeden einzelnen." Somit kann im Familienkreis jeder seine eigenen Ideen verwirklichen und erhält dazu die volle Unterstützung der Mitglieder. "Nach einem Jahrzehnt beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt." Mit diesen Worten leitete Waltraud Rupprecht auf die aktuelle Zeit über und animierte die Mitglieder zur Werbung neuer Familien. Da sich der Kreis teilweise aus Eltern zusammen setzt und die Jugendlichen eigene Wege gehen, wird für die Gemeinschaft ein neuer Name gesucht. Vorschläge wie Elternkreis oder ähnliche Namen sind noch gefragt und können jederzeit an Waltraud Rupprecht übermittelt werden. Einen besonderen Dank für die tatkräftige Unterstützung richtete die Sprecherin an Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Benny, Pfarrsekretärin Martina Brenner und ans Mesnerehepaar Marielle und Josef Egerer, sowie an die Gemeinde. Nach der bemerkenswerten Geschichte ließ der begeisterte Hobbyfotograf Georg Kulzer zahlreiche Bilder folgen und wies auf lustige und gesellige Unternehmungen in den vergangenen zehn Jahren hin. Nach dem offiziellen Teil mündete die Geburtstagspartie in ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Den leckeren Kuchen und die Torten hatten die Damen vom Familienkreis kostenlos vorbereitet. Besondere Garanten für guten Sound und tolle Unterhaltung waren nicht zuletzt die Straßenmusikanten aus Moosbach. Bild und Text Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn 

"Wir haben in diesem Jahr erfreulichen Zuwachs erhalten" informierte Pfarrer Erwin Bauer bei der Johannisfeier an der Freizeitanlage "Atzmannsee". Gemeint war die großartige Teilnehmer am Gottesdienst in freier Natur anlässlich der Johannisfeier und der stimmgewaltige Frauen- und Männerchor, der sich aufgrund des Anklangs zu einem hörenswerten Singkreis entwickeln konnte. "Du bist das Licht der Welt" sang der Singkreis zu Beginn der Johannisfeier aus dem Liederbuch "Singen unter´m Regenbogen". Die musikalische Begleitung der teilweise rhythmischen Lieder übernahmen Martina Brenner am Keyboard und Monika Meckl mit der E-Gitarre. Erfreut zeigte sich Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrvikar Benny Joseph nicht nur über den faszinierenden Klang der 23 Frauen- und 4 Männerstimmen im Singkreis, sondern vor allem auch über den stattlichen Besuch. "Heuer haben wir mehr Teilnehmer an der Johannisfeier als im Vorjahr." Der Geistliche erinnerte an den Heiligen Johannis des Täufers und predigte: Gott ist das Feuer und die Flamme für die Menschen. "Das Feuer der Liebe brenne in den Herzen der Menschen und in der Liebe Gottes." Diese göttliche Liebe bezeugten die Sängerinnen und Sänger mit dem Lied "Ich bin bei Euch jederzeit." Im Anschluss an die Feuerweihe boten die Mitglieder der Kolpingfamilie mit Familienkreis und Jungkolping verschiedene Grillwaren und Kuchen mit warmen Getränken an. Bei Einbruch der Dunkelheit entzündeten Jugendliche an der gesegneten Feuerstelle die Fackeln und anschließend die von Fronleichnam eingesammelten und aufgestapelten Birken. Die Nacht zum Tag machten das brennende Johannisfeuer und die von Josef Forster aus Putzenrieth erstmals angefertigten Schwedenfeuer. Bei der hereinbrechenden nächtlichen Kühle verweilten die Besucher im Zelt der Kolpingfamilie und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Bilder und Text Karl Ziegler

Die Kolpingfamilie traf sich mit Angehörigen der Pfarrei, die teilweise zu Fuß an die Kapelle nach Thomasgschieß marschierten, zur ersten Maiandacht. Fast die gesamte Dorfgemeinschaft nahm am Jahresereignis teil. Der dem Apostel Thomas geweihte Sakralbau ist sozusagen das Wahrzeichen der kleinen Ortschaft mit dem lustigsten bayerischen Ortsnamen. Das Prädikat erhielt Thomasgschieß 2010 anlässlich eines Wettbewerbs vom Bayerischen Rundfunk. An der Kapelle stand bereits 1903 eine Andachtskapelle, die wegen Baufälligkeit jedoch 1982 wieder abgerissen und ein Jahr später durch einen Neubau ersetzt wurde. Für die Instandhaltung, Sauberkeit und um ein ansehnliches Äußeres sorgt sich insbesondere die Familie Zimmermann als Grundeigentümer. Das Ehepaar Maria und Hans Zimmermann garantierte auch zur Maiandacht mit Blumen für ein schmuckes kleines Gotteshaus. Die liturgische Leitung als Vorbeter bei der Andacht übernahm die Familie Härtl mit Agnes, Klaus und dem Kolpingvorsitzenden Gregor. Im Anschluss gab es direkt neben der Kapelle in Zimmermanns behaglichen Garten von der Hausdame leckeren Kuchen mit Kaffee. Das sonnige Plätzchen lud Jüngere und Ältere zum Verweilen und einem gemütlichen Beisammensein ein. Bilder Hans-Jürgen Schnappauf und Text Karl Ziegler 

Bewährte und neue Vorstandsmitglieder und Beisitzer bilden nach den Neuwahlen das Vorstandsgremium der Kolpingfamilie. Für die ehrenamtliche Mitarbeit im christlichen Gremium dankten Diözesanvorstandsmitglied Martin König und Präses Pfarrer Erwin Bauer. "Der Diözesanverband Regensburg unterstützte arme und kinderreiche Familien mit Hilfe eines Sozialfonds in Höhe von 10.000 Euro und ermöglichte den Familien damit einen Aufenthalt im Kolping-Familienferienwerk." 
Der Vorsitzende Gregor Härtl dankte den 21 Mitgliedern der Kolpingfamilie (KF) für den Besuch und begrüßte im Pfarrheim "Sankt Marien" besonders die Ehrengäste. Ein Dank ging vor allem an Pfarrer Erwin Bauer für seine 11-jährige Tätigkeit als Präses. Im Gedenken erinnerte der Vorsitzende an die im Januar mit 87 Jahren verstorbene Kolpingschwester Anna Kleber, die der KF 23 Jahre die Treue hielt. Ebenfalls verstorben war Martin Frischmann im Alter von 83 Jahren, der während der 63-jährigen Mitgliedschaft aktiv mitarbeitete. Im Anschluss zeigte Schriftführerin Maria Reindl zahlreiche Unternehmungen auf, verwies auf 10 Monatsversammlungen und 6 Ausschuss-Sitzungen. Da Kassier Albin Kaiser nach 36-jähriger Tätigkeit im Vorjahr zurückgetreten ist, übernahm der Vorsitzende Härtl übergangsweise die Tätigkeit des Kassiers. In der letzen Jahreshauptversammlung wurde zudem Jungkolpingleiter Fabian Wild nach 3-jähriger Führungstätigkeit verabschiedet und Peter Brenner als neuer Leiter für die seit 2004 bestehende Jugendgruppe begrüßt. Die Schriftführerin Reindl erinnerte an die vergangene Versammlung, in der Ehrungen im Vordergrund standen und besonders die 60-jährige Treue von Michael Hammerl, 50 Jahre von Ludwig Bauriedl und Josef Forster gewürdigt wurden. Eine Abordnung gratulierte zahlreichen Mitgliedern zu ihren Geburtstagen, unter anderen Georg Kleber und Otto Wildenauer zum 80sten. Die Mitglieder nahmen an Messfeiern und Andachten, kirchlichen und geselligen Unternehmungen teil. Sehr gut kam das Verteilen der Osterbrote nach der Osternachtsfeier und der 39 Grabkerzen an Hinterbliebene an. Im Rahmen einer Versammlung stellte Pfarrvikar Benny in Wort und Bild seine indische Heimat vor und Präses Pfarrer Erwin Bauer berichtete von seinem Ausflug zum Thema "auf den Spuren Adolf Kolpings" und über das Kolpingmusical in Wuppertal. Bereits Tradition hat das Austeilen und Einsammeln der Birken an Fronleichnam, die Johannisfeier und die Fußwallfahrt zum Fahrenberg. Guten Anklang fand das Pfarrfest, der Frühschoppen und die Altkleidersammlung. Zum Erntedank wurde die Krone in der Kirche neu erstellt. Ein Dank ging an das Steuerbüro Lang für die Tannenzweige, aus denen die Mitglieder zahlreiche Adventskränze für den Adventmarkt fertigen konnten. Fest eingeplant im Jahresprogramm ist der Kolpinggedenktag und der Pfarrfasching. Im Anschluss erläuterte Vorsitzender Gregor Härtl die Kassengeschäfte und Kassenprüfer Josef Forster bescheinigte einwandfreie Buchführung. Im Namen der Pfarrei dankte Präses Pfarrer Erwin Bauer allen für die Übernahme der Ehrenämter, für das uneigennützige Engagement und für die Bereitschaft zur Mitarbeit in der christlichen Gemeinschaft. Im Namen der Diözese gratulierte Diözesanvorstandsmitglied Martin König, der Vorsitzender der Kolpingfamilie in Marktredwitz ist, allen zur Wahl. Der Vorsitzende des Bezirks Fichtelgau wurde vor zwei Wochen bei der Diözesanversammlung in Regensburg als Beisitzer in den Diözesanvorstand gewählt. Er möchte alle Kolpingfamilien besuchen und über die Tätigkeiten in der Diözese informieren. Mit dem Jahresthema "Soziale Zukunft - Anpacken!" sollen die Nöte der Zeit erkannt und gemeinsam gemeistert werden. Der Beisitzer wies auf Veranstaltungen der Diözese und des Erwachsenenbildungswerkes (KEB) hin und gab bekannt, dass der Diözesanverband Regensburg mit 10.000 Euro armen und kinderreichen Familien helfen konnte. Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wurden im Ehrenamt bestätigt Gregor Härtl als Vorsitzender, Agnes Härtl und Georg Bauer als Stellvertreter und Maria Reindl als Schriftführerin. Neu in der Vorstandschaft ist Financier Hans-Jürgen Schnappauf vertreten. Als Beisitzer ergänzen wie bisher Siegfried Sier, Waltraud Rupprecht, Hermann Zierer und Karl Reindl, sowie neu Hans Wild (Gougl) und Jungkolpingvertreter Alexander Schmucker das Führungsgremium. Die Kasse prüfen Josef Forster aus Putzenrieth und Ludwig Bauriedl und die Fahne tragen abwechselnd Josef Rupprecht, Siegfried Sier, Georg Bauer und Josef Grötsch. Von Karl Ziegler aus Eslarn 

Den Vortrag zum Thema "Erd- oder Feuerbestattung" im Rahmen einer Monatsversammlung der Kolpingfamilie besuchten 30 Zuhörer. Den Themen widmete sich im Pfarrheim "Sankt Marien" Diakon Dr. Wolfgang Holzschuh aus Regenstauf. In der Eigenschaft als Supervisor des Bistums Regensburg ist der Referent besonders für die Beratung der pastoralen Mitarbeiter/innen und der Pfarrangehörigen zuständig. Der Diakon beleuchtete im Zusammenhang mit den immer aktueller werdenden Fragen nach "alternativen" Bestattungsformen die geschichtlichen, gesellschaftlichen und christlichen Aspekte. Die Wahlmöglichkeit zwischen Erd- und Feuerbestattung ebnete die katholische Kirche erst vor Jahrzehnten, da sich die Kirche stets an die Grablegung Christi anlehnt und sich eindeutig zur Erdbestattung bekennt. In der heutigen Zeit nimmt die Zahl jener Bestattungen immer mehr zu, bei welchen der Leichnam des Verstorbenen vorher mittels des Feuers eingeäschert und dann in einer Urne beigesetzt wird. Das Kirchenrecht wurde vor etwa 30 Jahren reformiert, so dass heute eine Feuerbestattung nur noch dann verboten ist, wenn sie aus Gründen gewählt wurde, die gegen die christliche Glaubenslehre sprechen. Die Empfehlung der katholische Kirche richtet sich aber weiterhin an die Beibehaltung der frommen Gewohnheit der Erdbestattung, auch bei einer Urnenbeisetzung. Die brandaktuelle Thematik spiegelte sich in einer anschließenden regen Diskussion wieder und bestätigte die Verantwortlichen der Kolpingfamilie in ihrem aktuellen Vortragsangebot. Im Namen der Besucher und der Kolpingfamilie dankte Vorsitzender Gregor Härtl dem Pastoraltheologen aus Regenstauf für die umfassenden Auskünfte mit einem leckeren Wein und Süßigkeiten. Gleichzeitig lud er alle Anwesenden zu den weiteren geplanten Veranstaltungen ein. Von Karl Ziegler 

Den Gedenktag von Adolph Kolping feierte die Kolpingfamilie mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und mit einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. Im Mittelpunkt standen Ehrungen langjähriger Mitglieder. Der Vorsitzende Gregor Härtl und Präses Pfarrer Erwin Bauer dankten vor allem Michael Hammerl für seine außergewöhnlichen 60 Mitgliederjahre.
"Heute gibt es viel zu feiern, den ersten Advent, den Kolpinggedenktag und den 200. Geburtstag von Adolph Kolping" predigte Pfarrer Erwin Bauer in der Pfarrkirche. Der Geistliche erinnerte an das Leben von Kolping und seinen sozialen Einsatz für notleidende Menschen. "Der Gesellenvater hatte erkannt, dass Gottes Wort sein Handwerk ist und wir in jedem Menschen unserem Gott begegnen." Deshalb wurde der Schuster-Handwerker zum Handwerker Gottes. Der Priester rief alle auf, nach dem eigenen Traum der Menschlichkeit und gegenseitigen Solidarität im eigenen Alltag zu leben. Nach der Messfeier trafen sich die Mitglieder im Pfarrheim zu einem gemütlichen Zusammensein. Der Vorsitzende Gregor Härtl überraschte Pfarrer Erwin Bauer mit einer Kolpingkerze für sein 10-jähriges Wirken. "Wir haben vor 10 Jahren mit Pfarrer Bauer einen neuen Präses erhalten und für die gute Zusammenarbeit möchte ich danken." Die Aufgabe habe Pfarrer Erwin Bauer als er nach Eslarn kam, gerne aufgenommen und in den Jahren ein gutes Miteinander erfahren dürfen. Ein weiterer Höhepunkt waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Im Beisein von Präses Pfarrer Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph dankte Vorsitzender Gregor Härtl dem Kolpingbruder Konrad Kleber für 10-jährige Treue. "Kleber war der letzte Gastwirt des Pfarrheims." Insgesamt 25 Jahre Mitglied ist Stefan Hammerl, der auch dem Kolpingswerk lange Jahre angehöre. Ein besonderer Dank und Anerkennung mit einer Ehrenurkunde für 50 Jahre ging an Ludwig Bauriedl und Josef Forster. Beide sind ein Beispiel für gelebte Treue. Außergewöhnlich ist die 60-jährige Mitgliedschaft von Michael Hammerl, der nach der Wiedergründung viele Höhepunkt miterleben durfte. In der Zeit fand 1958 die Fahnenweihe, 1962 die Einweihung des Pfarrheims, 1985 Segnung des Gipfelkreuzes am Kalvarienberg, 1989 die 300-Jahrfeier der Pfarrkirche und 1991 die 100-jährige Gründungsfeier statt. "Anfangen ist oft das Schwerste, aber treu bleiben das Beste." Mit dem Zitat von Kolping bat Pfarrer Bauer weiterhin um Nachhaltigkeit und Treue und mit einer Geschichte vom Frieden in der Welt beendete der Geistliche den offiziellen Teil. In der Küche hatte unterdessen die Vorstandschaft mit zweiten Vorsitzenden Agnes Härtl und Schriftführerin Maria Reindl im Rahmen des gemütlichen Beisammensein eine Brotzeit vorbereitet. 





Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn

Die zahlreichen Besucher des Adventbasars konnten sich über ein vielfältiges Angebot und die Verkäufer über einen tollen Absatz freuen. Eine perfekte Organisation garantierte erneut die Kolpingfamilie. Gemeinsam mit Privatanbietern bereiteten sich die kirchlichen Organisationen an ihren Verkaufsständen mit einem tollen Angebot auf die Besucher vor. Ein Renner waren wiederholt die mit Bändern und Kerzen verschiedenfarbig dekorierten Adventkränze. Vor dem Verkauf segnete Pfarrvikar Benny Joseph die 50 weihnachtlichen Vorboten und im Anschluss brauchte sich stellvertretende Kolpingvorsitzende Agnes Härtl keine Sorgen über den Absatz machen. Am Vorplatz beim Pfarrheim harrten am Grill trotz der Kälte einige Vertreter der Kolpingfamilie aus und servierten Bratwürste und warme Getränke. Der katholische Frauenbund, der Familienkreis und Jungkolping sorgten für kulinarische Kostbarkeiten, für vorweihnachtliche Dekorationen und an einem separaten Tisch gab es "Eine-Welt-Waren" zu fairen Preisen. Nicht alltägliches Bastelwerk bot der Frauenbund mit herrlichen Kombination aus Holz. Dagegen Engel und Sterne in allen Variationen und leckere Nikolausbrote zu Gunsten der Kinderkirche präsentierte Maria Gollwitzer mit Rosemarie Eckert. Den vorweihnachtlichen Einkaufsbummel bereicherten Holzschnitzer Rudolf Krämer und einige leidenschaftliche Hobbyschnitzer/in mit einer Auswahl handgefertigter Arbeiten. Die Schnitzer ließen sich bei der Fertigung der Heiligen Familie, der Tiere und Sterne, sowie der Menschen aus dem Alltag über die Schultern schauen. Eine Fülle an unterschiedlich gestalteten Wachskerzen bot Maria Kleber vom Heilpädagogischen Zentrum feil. Die Wachskerzen standen in allen Variationen, ob oval, eckig oder rund auf dem Tisch und machten die Auswahl nicht leicht. Mit Geschenken vom Nikolaus überrascht wurden nicht zuletzt vor allem die Mädchen und Buben, für die zudem eine Malecke eingerichtet wurde. Der himmlische Bote im roten Gewand verkörperte wiederholt Kolpingvorsitzender Gregor Härtl, der für den Nachwuchs eine große Anzahl von leckeren Geschenken mitgebracht hatte und damit die Kinderaugen zum Strahlen brachte. Während der Gabenverteilung konnten sich die Eslarner/innen und Gäste in Ruhe die leckeren Kuchenangebote mit warmen Getränken genüsslich an den Tischen munden lassen. Der Veranstalter und die Anbieter freuten sich zum Ausklang des Basars über einen ordentlichen Absatz und die Besucher über das reichliche Angebot. 

 

Bilder Karl Ziegler aus Eslarn


In den letzten Tagen vor dem ersten Advent fertigten Mitglieder der Kolpingfamilie, des Familienkreises und vom katholischen Frauenbund aus Thujen, Tannen- und Blaufichtenzweigen insgesamt 50 Adventkränze. Für die Spende der Zweige dankte im Namen der Kolpingfamilie stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl dem Gönner Martin Lang. Mit dem reichlichen Angebot ist die Kolpingfamilie am Samstag zum Adventbasar im Pfarrheim bestens vorbereitet. 
Zum Adventkranzbinden hatten sich vorwiegend die Damen und einzelne Herren der Vereine im Schuppen der Familie Rupprecht getroffen. Tolle Vorarbeit mit dem Basteln von Schleifen leisteten in den letzten Wochen die Damen vom Familienkreis. Damit konnten die einzelnen Kränze mit verschiedenfarbigen Kerzen mit farblich abgestimmten Schleifen geschmückt werden. Die handgefertigten Adventkränze in den Farben rot, lila, beige, blau, grün und terracotta werden am Samstag um 15 Uhr durch Pfarrvikar Benny Joseph gesegnet und im Anschluss beim Adventbasar zusammen mit Kerzen, Weihnachtsdekorationen, selbstgemachten Stollen und Plätzchen und Eine-Welt-Waren im Pfarrheim zum Verkauf angeboten. Mit einem Stand vertreten sein werden Kolping, Familienkreis, Frauenbund, Maria Gollwitzer und Maria Kleber vom Heilpädagogischen Zentrum. Für das leibliche Wohl gibt es Kaffee, Kuchen, Bratwurstsemmeln und Glühwein. Eine Attraktion ist die Anwesenheit von Holzschnitzer Rudolf Krämer aus Burgtreswitz. Der leidenschaftliche Schnitzer lässt sich bei seinem Handwerk über die Schultern schauen und kann eine breitgefächerte Holzkunst vorweisen. Für die kleinen Besucher ist eine Malecke eingerichtet und der Nikolaus überrascht die Kinder mit Geschenken. Zum Adventbasar ins Pfarrheim eingeladen sind am Samstag von 15 bis 19 Uhr die Bevölkerung und Gäste aus nah und fern. 



Bild Rupprecht und Text Karl Ziegler aus Eslarn 

Die Sonne strahlte bei der Jubiläums-Wallfahrt mit den zahleichen Pilgern um die Wette. Die Kolpingfamilie war am Samstag mit zahlreichen Teilnehmern anlässlich der 10. Fußwallfahrt zum Fahrenberg gestartet und feierte den Gedenktag vor Ort in der Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" mit einer Andacht und dem Entzünden einer Jubiläumskerze. Den Fußweg säumten herrliche Kapellen und Wegkreuze.

Der runde Jahrestag der Kolpingfamilie gibt Anlass zur Rückschau auf historische Eckpunkte. Der Fahrenberg ist ein seit dem 13. Jahrhundert bekannter Wallfahrtsort und war bereits 200 Jahre vor Altötting ein begehrter Anlaufpunkt für Pilger. Die Wallfahrtskirche auf dem "heiligen Berg der Oberpfalz" mit den sakralen Kunstwerken gehört zur Pfarrei Waldthurn und wurde nach dem zweiten Weltkrieg eine Gebetsstätte für den Frieden. Die vergoldete "Friedensmadonna" am Ostgiebel mit Blickrichtung ins böhmische Land bestärkt den Erhalt der länderübergreifenden Eintracht. Seit 800 Jahren pilgern Gläubige und seit 10 Jahren die Kolpingfamilie aus Eslarn zur Muttergottes und beten am Gnadenbild, einer spätgotischen geschnitzten Marienstatue, um den Frieden und für die Menschen in der Welt. Zu Beginn der 10. Wallfahrt stand am Samstag um 7 Uhr der Pilgersegen durch Pfarrer Benny Joseph in der Eslarner Pfarrkirche. Anschließend machten sich die Mitglieder der Kolpingfamilie um Vorsitzenden Gregor Härtl mit einigen Gastpilger auf dem Bocklradweg und der Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Thomasgschieß und Bruckhof auf dem Weg. Ein ständiger Begleiter der Fußwallfahrer war das Gebet und verschiedene Marienlieder. An der Spitze des Pilgerzuges marschierten abwechselnd Egbert Kohl und Stefan Ittner mit dem Birkenkreuz. Die Frauen und Männer legten an der Bruckhof-Kapelle für ein Gebet und an der Kapelle bei Isgier für eine kurze Andacht eine Rast ein. Am Sportheim bei Pleystein organisierten die Pilger vor dem beschwerlichen Aufstieg zum Fahrenberg eine Brotzeit. Die Belohnung des schweißtreibenden Fußmarsches auf dem 801 Meter hohen Hausberg war die zwischen Bäumen auftauchende herrliche Wallfahrtskirche. Die Andacht in der Bergkirche umrahmten die Sänger der Eslarner Schola und die Gebete besiegelte der Pfarrvikar aus Indien mit dem Segen. Zur Erinnerung an die 10. Fußwallfahrt entzündete die Kolpingfamilie am barocken Hochaltar eine Jubiläumskerze, durch deren Inschrift die weitere Wallfahrer auf das Jubiläum aufmerksam gemacht werden. Der Fußmarsch und die Dankgebete fanden beim Gipfelwirt getreu dem Motto "nach der Mess´ kommt die Maß" einen gemütlichen Abschluss. Die Rückfahrt nach Eslarn erfolgte in einem durch Kolping organisierten Bus. Ein Dank ging vor allem an die Organisatoren, an Pfarrer Benny für den geistlichen Beistand während des Fußmarsches und an Siegfried Sier für die Begleitung der Pilger mit seinem Privatfahrzeug. Die treuen Pilger bekundeten beste Zufriedenheit mit dem Ablauf, dem Wetter und freuten sich bereits auf die 11. Fußwallfahrt. Bild Kolping, Verfasser Karl Ziegler

 

Die Kolpingfamilie bot zusammen mit dem Familienkreis und Jungkolping den Mitgliedern, Pfarrangehörigen und Gästen ein kurzweiliges und vielfältiges Programm. Im Namen der kirchlichen Organisationen dankten Präses Pfarrer Erwin Bauer und Kolpingvorsitzender Gregor Härtl vor allem Fabian Wild für die langjährige Tätigkeit als Jungkolpingsprecher und dem langjährigen Kassier Albin Kaiser für 35-jährige Tätigkeit.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung stand in der Pfarrkirche ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Beim Jahrestreffen im Pfarrheim erinnerte  Vorsitzender Gregor Härtl an das verstorbene Ehrenmitglieder Max Rauch, der 66 Jahre Mitglied war, und an die 56-jährige Mitgliedschaft des verstorbenen Josef Michl. Der Vorsitzende begrüßte vor allem Präses Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Pennoraj Tharmakkan, Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil, übermittelte herzliche Grüße vom gebürtigen Eslarner Pfarrer Martin Rupprecht aus Wien und als Bezirksvorsitzender die Grüße vom Kolpingbezirk Fahrenberg. An die Aktionen rund um den 200. Geburtstag von Adolph Kolping erinnerte Pfarrer Bauer, der gleichzeitig für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Pfarrei und für erbrachte und geplante Aktionen dankte. Mit einem herzlichen Vergelts Gott würdigte der Geistliche vor allem die Kostenübernahme für das diesjährige Hungertuch und die Spenden an kirchliche Einrichtungen. Nach der Sanierung des Pfarrheims erhielt die Kolpingfahne im Fahnenschrank im Erdgeschoss wieder einen Ehrenplatz. Besonders gerührt war die Pfarrei von der Dankesbotschaft "Thank you Kolping Eslarn" aus Indien. "Pfarrer Pennoraj Tharmakkan zeigte uns in einer Monatsversammlung wie sinnvoll das gespendete Geld in seiner indischen Heimat verwendet wurde" fügte Pfarrer Bauer an. Der Präses dankte den drei Organisationen für das gezeigte uneigennützige Engagement, die gewährte Unterstützung und die Mitgestaltung in der christlichen Gemeinschaft. Nach dem Kolpinglied berichteten Vorsitzender Gregor Härtl und Schriftführerin Maria Reindl von den Aktivitäten der Kolpingfamilie, Fabian Wild über Aktionen von Jungkolping und Agnes Härtl über Unternehmungen des Familienkreises. Die Mitglieder wurden monatlich an jedem ersten Montag und die Vorstandschaft zu vier Sitzungen eingeladen. Die Schriftführerin Maria Reindl wies auf das 125-jährige Jubiläum im Jahr 2014 hin und an die Errichtung des Kreuzweges am Kalvarienberg vor 25 Jahren. "Die Einweihung war zwar schon 2012 geplant, soll aber heuer mit der Fertigstellung einer neuen Christusfigur durch Kolpingbruder Willi Kleber verbunden werden." Ein Dank ging an Jürgen Niederdräing für die Unterstützung bei Beerdigungen und gleichzeitig erinnerte Reindl an die Neuaufnahmen von Martina und Hans Schnappauf, sowie im Zusammenhang mit den vollzogenen Ehrungen am Kolpinggedenktag an das 60-jährige Jubiläum von Rainer Bauriedl. An runden Geburtstagen gratulierte eine Abordnung unter anderen Anna Kleber und Johann Voit zum 85. und Josef Zimmermann und Georg Kleber zum 70. Geburtstag. Im Juli habe der Kolpingbezirk Fahrenberg an Pater Ferdinand insgesamt 1000 Euro für die Missionsbrücke übergeben und am 14.7. wurde das Fischerstechen aus Erlösen der Altkleidersammlung am Atzmannsee organisiert. "Da die Gemeinde mit einem umfangreichen Auflagenkatalog die Kolpingfamilie in die Haftung nimmt, wird es wohl das letzte Fischerstechen sein." Die Kolpingfamilie gestaltet in der Osterwoche am Gründonnerstag die Betstunde, am Karfreitag den Kreuzweg am Kalvarienberg und in der Osternacht verteilt Jungkolping die von der Bäckerei Landgraf gespendeten 250 Osterbrote. Mit Erinnerungen an Veranstaltungen und einer Vorschau auf geplante Aktivitäten endete der umfassende Bericht der Schriftführerin. Eine einwandfreie Buchführung bescheinigten dem Kassier Albin Kaiser der Kassenprüfer Ludwig Bauriedl und Josef Forster. Da Kassier Albin Kaiser sein Amt als Kassier nach 35 Jahren aus persönlichen Gründen in der Versammlung überraschend niederlegte, soll nach Ostern in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Kassier gewählt werden.

An die vielfältigen Aktionen des Familienkreises erinnerte Sprecherin Agnes Härtl. Gut bei den Kindern und Eltern angekommen sind die Kinderkirchen, Bastelstunden und Wanderungen. Die Aktivitäten von Jungkolping zeigte Sprecher Fabian Wild auf. Die Jugendlichen verteilten in der Osternacht die Osterbrote, organisierten das Johannisfeuer und spendeten die große Osterkerze 2013. Die beiden Sprecher vom Familienkreis und Jungkolping dankten den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und Präses Pfarrer Bauer und Vorsitzenden Gregor Härtl für die Unterstützung. Eine sehr gute Mitarbeit bescheinigten zudem Präses und Vorsitzende, die vor allem dem Jungkolpingleiter Fabian Wild für die dreijähriger rührige Tätigkeit dankten. Der Jugendleiter konnte die Jungkolpingleitung aus zeitlichen Gründen und aufgrund der Mitarbeit in Vorstandsgremien anderer Vereine nicht weiter ausführen. Abschließend bat Präses Pfarrer Bauer die Jugendlichen um die Übernahme von Verantwortung. Der Termin für die außerordentliche Mitgliederversammlung für die Nachwahlen des Kassiers und Jungkolpingleiters soll in der nächsten Vorstandsitzung am 7.4. festgelegt werden. Der Vorsitzende Gregor Härtl dankte den Mitglieder für die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und wünschte sich, dass bald ein neuer Jungkolpingleiter und neuer Kassier gefunden werde. Verfasser Karl Ziegler, Bild vom Pfarramt   

Mit dem Ehrenteller würdigte der Diözesanvorsitzende Heinz Süss vom Kolpingwerk Regensburg und die örtliche Kolpinggemeinschaft die großen Verdienste von Kassier Albin Kaiser um das Kolpingwerk und damit für die Kirche und Gesellschaft. Die außergewöhnliche Auszeichnung stand für 36-jährige Tätigkeit als Kassier und für 56-jährige Treue. Der Financier habe mit Engagement und Freude seine Aufgabe verrichtet und war aus eigenem Wunsch aus der Vorstandschaft ausgeschieden.

Die Monatsversammlung der Kolpingfamilie nahm Vorsitzender Gregor Härtl für eine nicht alltägliche Auszeichnung zum Anlass. Der Kassier Albin Kaiser war nach 36-jähriger Tätigkeit aus eigenem Wunsch aus der Vorstandschaft ausgeschieden. Die Arbeit des verwaisten Schatzmeisters übernimmt bis zur nächsten Mitgliederversammlung im März 2014 der Vorsitzende Härtl. Eine Nachwahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist laut Kolpingzentrale Köln nicht nötig. Die Ehrung für die Verdienste um das Kolpingwerk nahm Diözesanvorsitzender Heinz Süss aus Regensburg vor. "Ich bin heute gerne von Regensburg nach Eslarn gekommen, um einen Mann mit dem Ehrenteller zu ehren, der seine Kolpingfamilie durch seinen engagierten Einsatz und seine Opferbereitschaft 36 Jahre im Vorstand dienlich war." Die Ehrung von Albin Kaiser war für den Diözesanvorsitzenden Heinz Süss nicht nur ein besonderes Bedürfnis, sondern vor allem eine besondere Ehre. Bereits Adolph Kolping habe von voller Leidenschaft im Amt und vom seligem Glück der Dankbarkeit gesprochen. "Bruder lehre sie dankbar zu sein" mahnte bereits Kolping. "Ich darf dir heute den Ehrenteller und die Ehrenurkunde des Kolpingwerkes im Diözesanverband Regensburg überreichen und dir für deine Mühen, dein Wollen und deinen Einsatz im Namen des Diözesanverbandes persönlich danken." Gleichzeitig wurde Albin Kaiser nach 36 Jahren als Financier aus der Vorstandschaft verabschiedet. Erfreut zeigte sich Süss, dass der Kaiser nach 56 Jahren weiterhin der Kolpingfamilie treu bleiben wird. Der Diözesanvorsitzende gratulierte mit den Worten von Adolph Kolping: Wo Gutes geschieht, bleibt der Segen Gottes nie aus! Den Dankesworten und der Gratulation zur hohen Auszeichnung schlossen sich Präses Pfarrer Erwin Bauer und Vorsitzender Gregor Härtl im Namen der Vorstandschaft mit einem Gutschein an. Abschließend wies Härtl auf einige bevorstehenden Termine hin. Die Maiandacht an der Kapelle in Thomasgschieß beginnt am Freitag um 19.30 Uhr. Die Mitglieder treffen sich um 19 Uhr am ehemaligen Bahnhof und gehen zu Fuß zur Dorfkapelle. Die Birken für Fronleichnam besorgen und verteilen einen Tag zuvor Mitglieder von Kolping und Jungkolping. Die Kolpingfamilie beteiligt sich zudem mit Aufbauen und Grillen am 30.5. am Pfarrfest und lädt mit Jungkolping die Bevölkerung am 21.6. zum Johannisfeuer zur Freizeitanlage Atzmannsee ein. Bild Pfarrei und Text Karl Ziegler aus Eslarn

 

Samstagmorgen die Kolpingfamilie Eslarn zur 9. Fußwallfahrt zum Fahrenberg. Nach dem Pilgersegen durch Pater Pennoraj Tharmakkan machten sich die Wallfahrer mit dem Birkenkreuz auf den Weg. Eifrig wurde der Rosenkranz gebetet und auch Marienlieder wurden gesungen, so daß man schnell über Thomasgeschieß und Bruckhof das Zwischenziel Isgier erreichte. Dort fand in der Kapelle eine kurze Andacht statt und man stärkte sich für den Weitermarsch. Nun ging es weiter nach Pleystein und obwohl immer wieder dunkle Wolken aufzogen, blieb den Wallfahrern ein Regenschauer erspart. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg fand in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung zum Abschluss eine Andacht statt. Getreu dem Motto nach der Mess` kommt die Maß ging es im Anschluss zur gemütlichen Einkehr zum Gipfelwirt. Pilgerführer Klaus Härtl hatte die Wallfahrt bestens vorbereitet und organisiert. Die Rückfahrt vom Fahrenberg nach Eslarn erfolgte mit einem von der Kolpingfamilie organisierten Bus. Ein besonderer Dank gilt Siegfried Sier, der den Pilgerzug mit seinem Privatfahrzeug begleitete. Die Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn die Fußwallfahrt zum zehnten Mal stattfindet.

Die Kolpingfamilie gedachte im Rahmen eines Gottesdienstes an den Todestag von Gesellenvater Adolph Kolping und an die verstorbenen Mitglieder. Im Mittelpunkt der Messfeier standen die Neuaufnahmen von Fabian Wild und Alexander Schmucker, sowie Ehrungen langjähriger Weggefährten in der Kolpingfamilie.

Den feierlichen Vorabendgottesdienst im Beisein einer stattlichen Glaubensgemeinschaft, darunter zahlreiche Mitglieder von Kolping, Familienkreis und Jungkolping, zelebrierten in Konzelebration Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan. Die Ehrungen bettete Präses Pfarrer Erwin Bauer in die Messfeier ein und bat alle langjährigen Mitglieder nach vorne zum geschmückten Altar. Gemeinsam mit Vorsitzenden Gregor Härtl dankte der Präses mit Ehrenurkunden den Mitgliedern Max Karl, Ernst Lindner und Johann Lindner für 40-jährige Treue, Josef Wildenauer für 50-jährige und Martin Frischmann für 60-jährige Treue. Ein besonderer Dank ging an die Kolpingbrüder Johann Voit und Johann Schäffer für 65-jährige Mitgliedschaft. Außerordentlich erfreut war Pfarrer Bauer und Vorsitzender Härtl über die Anwesenheit von Altbürgermeister Max Rauch, der trotz seines hohen Alters von 91 Jahren die Ehrung für 65 Treuejahre persönlich entgegen nahm. Nicht zuletzt dankte Präses und zweite Vorsitzende Agnes Härtl dem Vorsitzenden Gregor Härtl für 25-jährige Treue. Eine besondere Freude für den Geistlichen und die Vereinsführung war die Neuaufnahme der beiden Jungkolpingsprecher Fabian Wild und Alexander Schmucker. Die beiden Jugendlichen engagieren sich seit Jahren in der Gruppe Jungkolping. Mit einem herzlichen Vergelt´s Gott dankte der Präses allen Kolpingschwestern und -brüdern für die Treue und Mitarbeit. Nach dem Segen trafen sich alle Mitglieder zur einer Adventfeier im Pfarrheim "Sankt Marien", wo Vorsitzender Gregor Härtl einige Gedanken zur Adventzeit vortrug und im Namen der Kolpingfamilie zu Glühwein und Plätzchen einlud.

Text von Ziegler, Bild von der Pfarrei Eslarn

 

"Es ist schon beeindruckend, wenn die vielen Pfadfinder und Vertreter der Pfarreien ihre Friedenslichter in Regensburg abholen" schwärmte Kolpingvorsitzender Gregor Härtl. Seit über 20 Jahren bringen Pfadfinder/innen das in Bethlehem entzündete Friedenslicht an Weihnachten mit dem Flugzeug nach Wien und anschließend mit dem Zug in rund 30 Städte und so auch nach Regensburg. Im Auftrag der Pfarrei nahm Vorsitzenden Gregor Härtl am Sonntag an der ergreifenden Lichtfeier mit Bischof Gerhard Ludwig in der Obermünster-Ruine in Regensburg teil. Anwesend waren Vertreter aus vielen Pfarreien aus der Oberpfalz und eine große Anzahl an Pfadfindern. Der Gesandte aus Eslarn entzündete die Kerze in seiner Laterne wie viele andere an einer großen Laterne und beförderte das Licht aus Bethlehem mit dem Auto nach Eslarn. Am Sonntagabend nutzten zahlreiche Frauen, Männer und Jugendliche, darunter der 9-jährige Jonathan Zierer mit seiner Mutter Tanja, die Gelegenheit, um mit Hilfe einer Laterne oder spezieller Kerzen ihre persönliche "Friedenslichter" mit nach Hause zu holen. Sozusagen eine Sammelbestellung erledigte Karl Zeitler im Auftrag seiner Freunde von der Waldgaststätte "Zur Tillyschanz". Für die Verteilung der Lichtquelle sorgten Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrvikar Pennoraj und Gregor Härtl. In der Sakristei garantierte Mesner Josef Egerer den Kirchenbesuchern mit Kerzen für ausreichend Nachschub. Das Friedenslicht ist laut Pfarrer Bauer ein "besonderes Symbol der Weihnachtszeit" und soll in zahlreichen Wohnungen an die Weihnachtsgeschichte erinnern. Der besondere Lichtschein aus Bethlehem flackert über die Weihnachtsfeiertage zudem am Seitenaltar in der Pfarrkirche, wo die Pfarrangehörigen ihr eigenes Friedenslicht für Zuhause noch entzündeten können.

Text und Bild Ziegler

 

 

Der Adventmarkt der Kolpingfamilie hielt alle Erwartungen. Die vielen Besucher fanden eine große Auswahl an vorweihnachtlichem Angebot vor und die Kinder wurden mit Geschenken vom Nikolaus überraschte. Das Pfarrheim "Sankt Marien" glitzerte zum Adventmarkt der Kolpingfamilie in allen Ecken und fand einträglichen Anklang. Zum Aufwärmen reichten die Mitglieder der Kolpingfamilie, des Familienkreises, Frauenbundes und von Jungkolping heiße Getränke, aber auch Kaffee mit leckeren Kuchen und Plätzchen. Der gemütliche Pfarrsaal verleitete die Besucher spontan zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch. Als einziger trotzte der langjährige Kolpingbruder Siegfried Sier beim Verkauf von Bratwürsten im Freien der Kälte. "Ausverkauft" meldete das Vorstandsmitglied und wurde prompt mit Nachschub versorgt. Begehrt waren nicht nur die Leckereien, sondern vor allem die handgefertigten Adventkränze mit Kerzen in verschiedenen Farben. Vor der Eröffnung des Adventmarktes hatte Pfarrer Erwin Bauer die knapp 50 Kränze gesegnet. Eine tolle Bereicherung unter dem vorweihnachtlichen Warenangebot war das breite Kerzenangebot vom Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth und die gut erhaltenen Waren von "Traudl´s Trödelmarkt", an dem stellvertretend Tochter Daniela Procher tolle Weihnachtsgegenstände feil bot. Mit einem "Eine-Welt-Laden" sprachen sich die katholischen Vereine für gerechte Löhne und gerechte Preise in der "Dritten Welt" aus. Die Waren wurden sozialverträglich und umweltschonend hergestellt und der Verkauf nicht gewinnorientiert, sondern zu Gunsten der Aktion durchgeführt. Während es sich die Mütter und Väter bequem machten, kümmerte sich der Familienkreis an einer Spielecke um den Nachwuchs. Einen Dank für die tatkräftige Unterstützung an alle Helfer/innen und für den Besuch an alle Gäste richtete Präses Pfarrer Erwin Bauer. Im Rahmen der Vorabendmesse segnete Pfarrer Bauer in der Pfarrkirche zudem den großen, handgefertigten Adventkranz, den die Familie Pöllmann kostenlos zur Verfügung stellte. Text und Bilder von Karl Ziegler 

Kolpingbezirk veranstaltete Fischerstechen 
Beim Fischerstechen des Kolpingbezirks Fahrenberg am Atzmannsee in Eslarn stand vor allem Spaß und eine familiäre Atmosphäre im Mittelpunkt. Über den Pokalsieg beim sportlichen Wettkampf unter den insgesamt elf Teams der Kolpingfamilien freuten sich in den Altersklassen U16 und in der Klasse Erwachsene jeweils ein Eslarner Team.
Die Testphase für ein Fischerstechen an der Freizeitanlage am Atzmannsee in Eslarn fand bereits im Vorjahr statt. Zur eigentlichen Premiere am Samstag reisten Kolpingfamilien aus Moosbach mit Vorsitzenden Thomas Forster, Tännesberg mit Vorsitzenden Gotthard Winter und Waldthurn mit Vorsitzenden Martin Zellner an. Der Eslarner Vorsitzende Gregor Härtl begrüßte mit Organisationsleiterin Agnes Härtl zudem vom Kolpingsbezirk den Vorsitzenden Gotthard Winter aus Tännesberg, Bezirkspräses Pfarrer Josef Most aus Moosbach und Präses Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn. Die Mitglieder von Kolping und vom Familienkreis aus Eslarn stellten nicht nur sechs Teilnehmermannschaften, sondern das Arbeitsteam für die kulinarische Verpflegung und die musikalische Unterhaltung. Die Ehrengäste und die sportlichen Leiter wünschten allen ein faires und spannendes Fischerstechen. In den beiden Booten, die Waidhaus zur Verfügung stellte, sorgten jeweils zwei Ruderer für einen strategischen Angriff und ein Dritter mit einem Speer bei seinem Gegenüber für ein unfreiwilliges Bad. "Es ist nicht leicht die Balance zu halten und mit der Holzstange den anderen aus dem Boot ins Wasser zu hieven" so die Kommentare. Um Verletzungen vorzubeugen war der vordere Teil mit weichem Material umwickelt. Die Zuschauer und Akteure sahen bühnengerechte Zweikämpfe und erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag. In der Altersklasse der unter 16-Jährigen nahmen lediglich zwei Teams teil. Den 1. Platz und Pizzagutscheine erkämpfte sich Eslarn I mit Matthias Rupprecht, Thomas und Maximilian Härtl. Das Team aus Moosbach mit Andreas Ruhland, Noah und Joshua Forster konnte sich als Zweitplatzierter über die Eisgutscheine freuen. Spannender ging es mit 9 Mannschaften in der Alterklasse "Erwachsene" zu. Nach einem fairen und sehenswertern Fight sicherte sich Eslarn 2 mit Sebastian Seibert, Peter Brenner und Christian Ach den 1. Platz und den Siegercup. Auf dem zweiten Rang kam Eslarn 5 mit Roland Helm, Waltraud Rupprecht und Agnes Härtl. Ebenfalls ein Pokal für den 3. Platz ging an den Bezirk 1 mit Bezirksvorsitzenden Gotthard Winter, Martin Zellner und Thomas Forster. Die übrigen Plätze teilten sich Waldthurn 1 mit Florian Bäumler, Florian und Alexander Pflaum; Waldthurn 2: Maximilian Stark, Simon Bauer, Daniel Bermann; Tännesberg 1: Josef Schneider, Peter Kappl, Gotthard Winter; Eslarn 3: Dominik Warta, Lukas Rupprecht, Linda Lang; Eslarn 4: Stefan Rupprecht, Fabian Wild, Julian Uhlemann; Eslarn 6: Josef Rupprecht, Siegfried Sier und Georg Bauer. Die Kolpingfamilien dankten dem Bezirk für die Übernahme der Verpflegungskosten und der Preise. Dagegen den Kaffee und leckeren Kuchen hatte der örtliche Familienkreis organisiert. Abschließend dankte Bezirksvorsitzender Gotthard Winter dem KF Eslarn für die perfekte Ausrichtung und allen für die Teilnahme. "Wir werden das Fischerstechen auch im kommenden Jahr wieder durchführen." Nach dem sportlichen Wettkampf mündete das Fischerstechen in ein gemütliches Beisammensein. 
Bild und Text von Karl Ziegler 

Die zahlreich anwesenden Kolpingschwestern und -brüder und harmonische Wahlen ließen die vor Wochen geplatzten Neuwahlen vergessen. Dem Vorsitzenden Gregor Härtl stehen erstmals die gleichwertigen Stellvertreter Georg Bauer und Agnes Härtl zur Seite. In den reibungslosen Wahlen und in der Anwesenheit vieler Mitglieder sahen Vorsitzender Jürgen Kellermann vom Kolpingbezirk Fahrenberg und Präses Pfarrer Erwin Bauer einen solidarischen Zusammenhalt und eine gute Zukunft für Kolping.
Im Kreis der 38 anwesenden Mitglieder konnte Vorsitzender Gregor Härtl im Pfarrheim "Sankt Marien" besonders Präses Pfarrer Erwin Bauer, Bezirksvorsitzenden Jürgen Kellermann aus Moosbach und einige Angehörige des Familienkreises und von Jungkolping begrüßen. Die Wahlen brachte Kellermann mit Pfarrvikar Pennoraj und Fabian Wild von Jungkolping zügig ohne Probleme über die Bühne. Zum Vorsitzenden wurde erneut Gregor Härtl und mit Agnes Härtl und Georg Bauer erstmals zwei gleichberechtigte Stellvertreter gewählt. Mit einstimmigen Votum bestimmte man Maria Reindl erneut zur Schriftführerin und Albin Kaiser zum Kassier. Die Vorstandschaft verstärken Siegfried Sier, Fabian Wild, Karl Reindl, Waltraud Rupprecht und Thomas Häusler. Neu ins Gremium kam Hermann Zierer und als Nachrücker stellt sich Josef Rupprecht zur Verfügung. Die Kasse werden weiterhin Ludwig Bauriedl und Josef Forster überprüfen. Mit alt bewährten und neuen Vorstandsmitgliedern wird die Kolpingfamilie laut Vorsitzenden Härtl neue Ideen einbringen und wichtige Aufgaben meistern. "Miteinander werden wir das Kolpingschiff wieder auf den richtigen Kurs bringen" erinnerte Härtl an die gescheiterten Wahlen in der vergangenen Jahreshauptversammlung. Gleichzeitig dankte der Vorsitzende allen für die Übernahme eines Ehrenamtes und vor allem den älteren Mitgliedern für die langjährige Treue. Den Dankesworten schloss sich Jürgen Kellermann als derzeitiger Bezirksvorsitzender vom Bezirk Fahrenberg an. Die Anwesenheit von 30 Prozent der Mitglieder bezeichnete Kellermann als erfreulich und achtungsvoll. Da man vereint mehr erreichen könne, empfahl der Bezirksvertreter künftig Unternehmungen ortsübergreifend zu planen. Die Bezirksversammlung mit Wahlen finden am 27. Mai um 20 Uhr in Moosbach und das Fischerstechen von Jungkolping am 16. Juli am Atzmannsee in Eslarn statt.
"Ich sehe, dass meine Botschaft mehr Zusammenhalt und Gemeinschaftsgeist zu entwickeln, angekommen ist" freute sich Präses Pfarrer Erwin Bauer über die stattliche Mitgliederzahl. Mit dem neu renovierten Pfarrheim haben die kirchlichen Vereine wieder eine Versammlungsstätte und Heimat erhalten. Das Projekt finanziell in trockene Tücher zu bringen, bezeichnete Pfarrer Bauer als nicht leichtes Unterfangen und dankte vor allem der Diözese für den kräftigen Beistand. "Viele Wünsche mussten zwar unerfüllt bleiben, aber mit gemeinsamer Kraft und tatkräftiger Mithilfe haben wir es geschafft." Mit dem Kolpinglied klang die harmonische Mitgliederversammlung klangvoll aus. 
Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn

1. Pfr. Pennoraj stellt sich vor:  Er stammt aus Südindien Bundesstaat Tamil Nudu, Bezirk Kanyakumari. Er stammt aus einer Fischerfamilie
hat 2 Schwestern  die Eltern sind schon tot. Die Begrüßung erfolgt auf indisch: "VANAKKAM"

2. Allgemeine Informationen über Indien, die Religion und über die soziale Situation
    Das "Kasten-System"  (Bevölkerungsschichten) wurde erklärt.

3. Eigene Erfahrungen bei  der Katastrophe:  Tsunami 2004

4. Er unterstützt den Verein "Hoffnung für Menschen e. V. gegründet 2002 durch BGR Antony Soosai aus Georgenberg.
    Dieser Verein unterstützt drei Kinderdörfer in seiner Heimat. Außerdem unterstützt er arme Fischerfamilien (Hilfsorganisation für   
    Fischverkäufer und Waisenkinder). Er sagte: Diese Projekte liegen mir sehr am Herzen, sie geben meinem Leben Sinn und Inhalt. Alle 
   diese Förderprojeke sind gedacht als "Hilfe zur Selbsthilfe"."
    Das Buch mit Titel "Du bist einzigartig" vom Autor: BGR Antony Soosai Georgenberg wurde zum Kauf angeboten. Außerdem spendeten  
    die  Zuhörer    80 €  für seine Arbeit  im Hilfsverein.