Bilder aus der Kinderkirche im Pfarrheim

Die Kinderkirche ist eine rührige Gemeinschaft innerhalb des Familienkreises und sorgt sich um eine christliche Erziehung mit einer kindgerecht gestalteten Kirche und um eine kurzweilige Freizeitgestaltung der Kinder. An der kostenlosen Kinderbetreuung im Pfarrheim nehmen bis zu 25 Mädchen und Jungen teil. 
An jedem ersten Sonntag im Monat besuchen Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 9 Jahren eine Kinderkirche, die je nach Jahreszeit und Ereignis vielfältig gestaltet wird. Den Rückblick zur Kinderkirche anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Familienkreises übernahm die Sprecherin Waltraud Rupprecht zusammen mit den Begleiterinnen der Kinderkirche, Hannah Helm und Lea Spangler. Die Kinderkirche sei laut Pfarrer Erwin Bauer eine beeindruckende Gemeinschaft, die sich um christliche Erziehung bemüht. Die erste Kinderkirche fand am 30.11.2008 mit dem Thema "Engel" auf eine Anregung von Pfarrer Erwin Bauer im Kindergarten und nach Abschluss der Renovierungen im Pfarrheim statt. Das Grundkonzept des kirchlichen und geselligen Programms wurde anfangs von Stephanie Bulla und Sonja Spangler erstellt. Unterstützung gewährte Birgit Novak, ab 2011 Kathrin Kulzer und ab 2012 Gabi Rieder, Cordula Weiß und Martina Würfl. Nach dem 2012 Stephanie Bulla ausschied, kam Hannah Helm und Lea Spangler und seit März 2014 Silke Singer und Inge Werner dazu. Die 9 Damen treffen sich außer dem Ferienmonat August monatlich am ersten Sonntag im Monat im Pfarrheim und gestalten gemeinsam die Kinderkirche, die abwechselnd von bis zu 25 Mädchen und Buben bis 9 Jahren besucht wird. Mit dem Willkommensgruß "Einfach Spitze, dass du da bist" und der Vorstellungsrunde signalisieren die Betreuerinnen die geschätzte Anwesenheit jedes einzelnen Kindes. Zudem weist das Team zusammen mit den Kindern mit dem Begrüßungslied "Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen" auf die schützenden Hände Gottes hin. Eine brennende Kerze in der Mitte der Runde ist zudem ein Zeichen dafür, dass Jesus mitten unter den Kindern ist. Während der einstündigen Kinderkirche wird den Kindern der Ablauf und die Inhalte einer Messfeier, der Glaube an Gott und allgemein christliche Werte vermittelt. Zur Kinderkirche findet parallel die Familienmesse statt, so dass die Eltern entspannt in der Pfarrkirche am Gottesdienst teilnehmen oder den Mittagstisch für ihre Familie vorbereiten können. Unterdessen feiern die Kinder mit ihren Betreuerinnen mit Beten und Singen die Kinderkirche und nach einer halben Stunde ist basteln, malen und spielen angesagt. Da bekanntlich wer arbeitet auch hungrig ist, wird Tee, Gemüse, Obst und Kekse gereicht. Je nach kirchlichen Festtagen wie Heilig-Drei-Könige, Ostern und Weihnachten, nach weltlichen Bräuchen wie Fasching und Erntedank und je nach den Jahreszeiten präsentiert das Team dem Nachwuchs stets ein neues Thema. Damit lernen die Kinder innerhalb eines Jahres zur christlichen Erziehung verschiedene Traditionen und Bräuche kennen. Die Sprecherin des Familienkreises Waltraud Rupprecht wünschte dem Team der Kinderkirche noch viele Jahre und weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Bilder Kulzer, Text Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn

Die Mädchen und Buben von der Kinderkirche erinnerten im Pfarrheim "Sankt Marien" mit Playmobil-Figuren und Duplo-Bausteinen spielerisch an das "Fest der Darstellung des Herrn", das im Volksmund unter dem Namen "Mariä Lichtmess" bekannt ist und vierzig Tag nach Weihnachten gefeiert wird. Eingangs der Kinderkirche erzählte Diakon Hans-Dieter Göring aus Schwandorf die Geschichte des Heiligen Blasius und erteilte jedem Kind den Blasius-Segen. Ins Rampenlicht des kindgerechten Wortgottesdienstes stellten die Betreuerinnen Sonja Spangler, Gabi Rieder und Cordula Weiß mit den Helferinnen Hannah Helm und Lea Spangler die Bedeutung des katholischen Festtages. Nach den Erzählungen des Evangelisten Lukas besuchte die Heilige Familie mit Jesus, Maria und Josef aus Dankbarkeit für die glückliche Geburt den Tempel und begegneten dort dem greisen Simeon und der Prophetin Hanna. Dabei bezeichnete Simeon Jesus als "Licht, das die Heiden erleuchtet". Die 26 Kinder spielten das biblische Ereignis aus der Apostelgeschichte mit Playmobil-Figuren und Bausteinen nach und jedes Kind entzündete dabei ein Teelicht. "Wir wollen uns heute daran erinnern, dass Jesus unser Messias, unser Retter und unser Licht der Welt ist" erläuterten die Betreuerinnen. An diesem katholischen Gedenktag werden in den Messfeiern traditionell auch die Kerzen des kommenden Jahres gesegnet. An "Jesus, das Licht der Welt" erinnerten die Kinder mit einem Lichterkranz aus Teelichtern, die den aus Bausteinen gebauten kleinen Tempel umschlossen und auf "Mariä Lichtmess" hinwiesen. Die Kinderkirche endete kreativ mit Basteln und Malen, sowie mit einer gesunden Vesper mit Tee und Äpfeln. Von Karl Ziegler

Die Kinderkirche nahm am Sonntag zum Thema "Heilige Drei Könige" in Anwesenheit vieler Mädchen und Jungen ihre Fahrt in ein neues und bewegtes Jahr auf. Die Betreuer sorgen mit einem kindgerechten Wortgottesdienst beispielhaft nicht nur für eine christliche Erziehung, sondern informieren die Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren in der Sprache der Kinder über das Leben mit Gott, den Ablauf einer Messfeier und über verschiedene Bräuche.
Den Jahreszeiten und dem Kalender entsprechend widmen sich die Betreuerinnen Sonja Spangler, Martina Würfl, Cordula Weiß, Gabi Rieder, Kathrin Kulzer und Hannah Helm in der Kinderkirche im Pfarrheim "Sankt Marien" jeweils einmal im Monat für eine Stunde der Vertiefung der christlichen Erziehung und vielfältiger Bräuche. Im Vordergrund des Kindertreffs steht das soziale Verhalten gegenüber Mitmenschen und das Miteinander im Team. Am Sonntag befassten sich die rund 20 Kinder mit dem Feiertag "Heilige Drei Könige" und dem damit zusammenhängenden Brauch des Sternsingens. Die sachkundigen Damen erinnerten nach dem Begrüßungslied "Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen" und der Vorstellungsrunde "Schön, dass es dich gibt!" an den Dreikönigstag, die drei Weisen aus dem Morgenland und an das Fest der Erscheinung des Herrn. Die Mädchen und Buben hörten vom überlieferten Brauchtum der "Heiligen Drei Könige". In der Kinderkirche wurde der Caspar von Vanessa Brenner, auf persisch "Schatzmeister", der Balthasar von Michael Würfl, auf hebräisch "König des Lichts" und der Melchior von Lea Spangler, babylonisch "der Herr möge das Leben des Königs beschützen", dargestellt. Als Sternenträgerin stellte sich Carolin Süß zur Verfügung. Die drei Weisen aus dem Morgenland schrieben "20*C+M+B*14" an die Tür im Pfarrheim und baten mit dem lateinischem Segenspruch "Christus mansionem benedicat" um den Segen und Schutz. "Nach den Überlieferungen wird in den Zeichen der Stern von Bethlehem und in den Kreuzen der dreifaltige Gott dargestellt" erläuterten die Betreuerinnen. In den Buchstaben sehen die Geschichteschreiber zum einen den Segensspruch und zum anderen die Anfangsbuchstaben der drei Königsnamen. Nach der Kinderkirche konnten sich die Mädchen und Jungen kreativ mit Basteln und Malen beschäftigen und fertigten einen König als Handpuppe. 

Bilder Martina Würfl, Text Karl Ziegler

   

  

Die nächste Kinderkirche am Sonntag steht unter dem Motto "Wir leuchten wie Sterne" und dazu sind ab 10.20 Uhr alle Kinder im Alter zwischen 3 und der zweiten Grundschulklasse ins Pfarrheim eingeladen. Gemeinsam mit den Betreuerinnen zünden die Kinder am Adventkranz die erste Kerze an und feiern den 1. Advent. Die Kinder hören von Bräuchen und vom symbolischen warmen Licht für andere und für jeden einzelnen. Die Mädchen und Buben besuchen im Anschluss die Familienmesse in der Pfarrkirche und können dort im Anschluss von den Eltern abgeholt werden.  


Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn

 

enorme Anzahl an Mädchen und Buben beteiligten sich an der Kinderkirche und acht Familien am Emmausgang mit Ostereiersuche. Der Familienkreis lud die Kinder von 3 bis 7 Jahren zu einer speziellen Osterkirche "Ostern - von der Raupe zum Schmetterling" ins Pfarrheim ein. Die 32 Kinder versammelten sich im großen Pfarrsaal um die "Jesuskerze", die mit einem passenden Wachsmotiv verziert war, und beteten und sangen: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Die brennende Osterkerze soll als Zeichen, das Jesus in unserer Mitte ist, verstanden werden. Interessiert hörten die Mädchen und Buben das Evangelium von der Verkündigung eines Engels, dass Jesus vom Tod auferstanden sei. Mit der Geschichte von der Raupe zum Schmetterling versuchten die Mitglieder vom Familienkreis den Kindern die Osterbotschaft begreifbarer zu machen. "So wie die Raupe sich in einen Schmetterling verwandelt hat, so ist Jesus für uns von den Toten auferstanden. Deshalb wollen wir freudig für ihn singen." Die Kindermesse endete mit Basteln und einer Verpflegung mit Tee, Osterbrot und Obst. Am Ostermontag stand der traditionelle Emmausgang auf dem Programm. Insgesamt acht Familien machten sich auf den Weg durch die erwachende Natur. Der Fußmarsch führte nach Pflugsbühl, vorbei an der Heckermühle zum Schlossberg, wo sich die kleinen Wanderfreunde auf die Suche nach insgesamt 30 Osternestern machten. Mit Spaß und Eifer durchstöberte der Nachwuchs den historischen Hausberg und die Mühen wurden mit tollen Nestern und bunten Eiern belohnt. Im Anschluss gab es im Pfarrheim leckeren Kuchen und Kaffee, sowie Getränke.

Text Karl Ziegler, Bild Georg Kulzer

 

 

Kinderkirche vom 08.01.2012  zusammen mit den Sternsingern