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Kinder bitten beim Erntedankfest um überlegteren Umgang mit den Rohstoffen von Karl Ziegler
Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" dankten Kinder unter der Leitung von Manuela Klug für die gute Ernte und baten die Menschen um den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Das Erntedankfest ist ein besonderer Gedenktag für die Christen, mehr als ein Fest bäuerlicher Idylle und nostalgischem Gedenken einer guten alten Zeit. Es ist auch eine Demonstration gegen die gleichgültige Selbstverständlichkeit, mit der wir die Einkaufskörbe füllen und wie man mit der Umwelt umgehen. Einen Auszug der Vielfalt an Feld- und Gartenfrüchten boten Barbara Pöllmann und Gertraud Reindl mit dem Aufbau eines dekorierten Erntedankaltars. Auf dem Laib Brot, einem der wichtigsten Lebensmittel, stand in Durckbuchstaben "Erntedank" geschrieben. Die vielfältigen Ernteerzeugnisse zeigten sich nicht nur im Aufbau der Feld- und Gartenfrüchte am Altar, sondern auch die Mädchen und Jungen wiesen mit Blumen, Getreide, Obst-, Gemüse- und Früchtekörben, aber auch mit blankem Wasser auf die Schönheit und Vielfalt der Natur hin. Im Vordergrund über allem Irdischen, der Fülle der Gaben und dem täglichen Brot stehe laut Pfarrer Erwin Bauer vor allem die besondere Dankbarkeit an Gott. Man sollte jeden Tag die Gelegenheit nutzen, um jemanden für den reichlichen Gabentisch zu danken und besonders Gott dem Schöpfer. In den Kyrierufen und den Fürbitten dankten Alina Hölzl, Anna-Lena Klug, Antonia Winter, Nadine Novak, Nina Hammerl, Tina Schösser, Gabriel Koch und Patrick Hölzl für die fruchtbare Ernte. Die Kinder erinnerten an diejenige, die nicht genug zu Essen haben und die Schönheit der Natur mit den Augen des "Hungers" sehen. Die einen Menschen haben Lebensmittel im Überfluss, werden deswegen sogar krank und andere müssen mit dem Wenigen was die Natur so bietet zufrieden sein. In die Fürbitten eingeschlossen wurde der überlegtere Umgang mit dem Trinkwasser und den Rohstoffen. Die beiden Gottesdienste am Erntedankfest sind laut Pfarrer Erwin Bauer ein Zeichen der großen Dankbarkeit für unsere Nahrung, die Gott dem Menschen in der Schöpfung schenkte.


Katholische Familiengemeinschaft steht vor Auflösung
von Karl Ziegler

Der Familienkreis, eine Sparte der Kolpingsfamilie, steht vor der Auflösung und sagte in der sonntäglichen Familienmesse mit beschwingten Melodien nach 12 Jahren bewegt Servus. Die weniger erfreuliche Botschaft verkündete Pfarrer Erwin Bauer in der Predigt. Gleichzeitig bat der Geistliche die Eltern vom Kindergarten und der Grundschule um eine "Wiederbelebung".
Der Familienkreis um Sprecherin Waltraud Rupprecht verabschiedete sich am Sonntag im Familiengottesdienst nach 12-jährigen Wirkens mit einer starken Abordnung. Die Predigt widmete Pfarrer Erwin Bauer der rührigen katholischen Familiengemeinschaft und dankte für die im Ehrenamt geleistete Arbeit mit einem "herzlichen Vergelts Gott". Dass es keine alltägliche Messfeier war, zeigte das rhythmische Klatschen und der gewaltige Familienchor, der den Kirchenchor im Takt der Organistin Martina Brenner unter der Gesamtleitung von Stefan Karl verstärkte. Die Lieder stammten aus der Singmappe, einem eigenen Werk des Familienkreises. Die selbst gestaltete Mappe mit den tollen Liedern ist eine Schöpfung der Mütter und Väter und eine Bereicherung für die Familienmessen. Der Familienkreis wirkte wie ein kleines Licht unter den vielen Lichtern und setzte mit rührigen Angeboten und wertvollen Ideen gewaltige Impulse. Die Eltern haben mit ihren Kindern das Leben in der Pfarrgemeinde mit geprägt. "Ich bin zwar traurig über die Auflösung, habe aber auch Verständnis dafür." Die Kinder sind Erwachsen geworden, habe andere Interessen und ein Familienkreis bestehe halt nicht nur aus Eltern. "Aus Kindern werden Leute und mit den Kindern ist auch unser Familienkreis aus den Kinderschuhen herausgewachsen." Zudem gehen der Kirche die rührigen Mitglieder nicht ganz verloren, da viele sich in der Kolpingsfamilie oder anderen katholischen Gremien weiterhin engagieren. Eine Wiederbelebung erhofft sich Pfarrer Erwin Bauer durch die Eltern der Kindergartenkinder oder Grundschüler. "Einfach anrufen und wir werden euch mit Rat und Tat unterstützen" so der Aufruf des Geistlichen. Sozusagen zum Ausklang trafen sich nach der Messfeier die rund 40 Mitglieder des Familienkreises mit einigen Kindern und Jugendlichen in der Zoiglstum zu einem gemeinsamen Mittagsmahl.
Kommunion 2016

Die Kommunionkinder empfingen erstmals das "Brot des Lebens" und die Kinder spendeten ihren Müttern zum Muttertag in der Pfarrkirche kräftigen Applaus. Zu Beginn der Kommunionfeier stand eine Prozession von der Schule zur Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt", wo der Kinder- und Jugendchor mit der Instrumentalgruppe um Diplom-Musiker Stefan Karl die Heidelberger Messe aufführte und alle mit dem Lied
"Er lädt uns ein zum Feste, schenkt das Allerbeste" begrüßte. Mit der christlichen Botschaft "Wir sind zum Haus des Herrn eingeladen und ihr empfängt erstmals das heilige Brot, die wichtigste Nahrung unserer Seele" stimmte Pfarrer Erwin Bauer die 22 Kommunionkinder, alle Eltern, Großeltern und Pfarrangehörigen, darunter Rektorin Bianca Ederer und Klassenleiterin Katharina Merther in die besondere Eucharistiefeier ein. Sicher durch die Festmesse begleitet wurden die Kinder von den Pfarrgemeinderätinnen Agnes Härtl und Roswitha Fürtsch. "Wie die Jünger beschenkt euch Jesus mit dem Brot des Lebens, mit dem ihr mit Gott verbunden seit und wodurch ihr Zusammmenhalt und Freundschaft als wichtige Aufträge mit auf dem Weg bekommt." Vor dem Altar und um die Osterkerze sorgten 22 brennende Kommunionkerzen für ein fackelndes Lichtermeer. Der Priester segnete die Kerzen, Kreuze, Rosenkränze und die Gebetbücher und die Kommunionkinder reichten dem Priester Kelch, Kreuz, Hostienteller und Messbuch. Erstmals die Heilige Kommunion empfangen durften Niklas Beck, Julian Brenner, Luna Floß, Nina Hammerl, Lara Hansl , Patrick Hölzl, Anna Tabea Kleber, Veronika Klug, Gabriel Koch, Tobias Lang, Bastian Meckl, Nadine Novak, Jana Randig, Benedikt Rieder, Sonja Schösser, Tina Schösser, Michael Süß, Teresa Voit, Jannik Warta, Seline Warta, Antonia Winter und Johannes Zimmermann. "Eine glückliche Mutter ist für die Kinder lehrreicher als hundert Lehrbücher über Erziehung." Mit diesen Worten bat Pfarrer Erwin Bauer am Muttertag alle Kinder um einen kräftigen Applaus für ihre Mütter. Gestärkt mit der göttlichen Speise im christlichen Glauben verabschiedete Pfarrer Bauer die Kinder und dankte allen für das aktive Mitwirken, der Organistin und Instrumentalgruppe mit dem Kinder- und Jugendchor um den Gesamtleiter Stefan Karl für die musikalische Umrahmung. Am Nachmittag gaben die Kinder im Rahmen einer Dankandacht das Diasporaopfer ab und erhielten zur Erinnerung ein herrliches Holzkreuz mit dem Bild der Pfarrkirche. Der Kommunionausflug führt am heutigen Dienstag in die Fränkische Schweiz, wo in der Wallfahrtskirche in Gösweinstein um 10.30 Uhr zu Ehren der Mutter Gottes ein Gottesdienst gelesen und den Kindern mit ihren Begleitern ein herrlicher Tag angeboten wird. von Karl Ziegler

Krippenspiel
Ein sehenswertes Krippenspiel mit instrumentaler und gesanglicher Begleitung erwartet die Kirchenbesucher an Heilig Abend in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". An der traditionellen Weihnachtsgeschichte "Zu Bethlehem geboren" in der Kinderchristmette an Heiligabend ab 16 Uhr wirken Kinderchor und die Instrumentalgruppe der Musikschule "Musiktreff" unter der Gesamtleitung von Stefan Karl, sowie am Altar zahlreiche Mädchen und Jungen mit einer Inszenierung eines Krippenspiels unter der Leitung von Manuela Klug und Sonja Spangler mit. Eine weihnachtliche Atmosphäre am Altar vermitteln werden zudem eine aufgestellte Holzkrippe mit dem in Windeln gewickelten Jesuskind, ein großer Adventkranz mit den vier brennenden Kerzen und ein geschmückter Christbaum mit den vielen Lichtern. Nach der Verkündigung von Pfarrer Erwin Bauer: "Gott ist Mensch geworden und lässt uns neue Kraft erkennen" erinnern die Kinder in Wort und in einer bühnenreifen Inszenierung an das Wunder der Weihnachtszeit. Rund 40 Kinder und Jugendliche sorgen am Altar und der Empore mit Musikinstrumenten, Gesang und mit Darstellung für ein weihnachtliches Schauspiel. Bereits eine Woche vorher trafen sich die 17 Kinder unter der Gesamtleitung von Manuela Klug und Regieassistentin Sonja Spangler, sowie die Mitglieder des Kirchen- und Kinderchors mit ihren Leiter Stefan Karl zu mehreren Proben. Durch das "Wunder der Weihnacht" führt der Evangelist Lukas (Carolin Süß) am Mikrofon vom Ambo aus. Die Kinder Selina Novak, Luna Floß, Lea Spangler und Anna-Lena Klug erfahren durch "Lukas" von Maria und Josef und ihrem beschwerlichen Weg nach Bethlehem. Der Soldat (Jana Reindl) gab den Befehl des Kaisers zur Volkszählung an die Bevölkerung weiter und Maria und Josef (Lilli Spangler und Raphael Rieder) machten sich nach Bethlehem auf dem Weg. Bei der Herbergsuche finden Maria und Josef bei mehreren Wirten kein Gehör. Auf einem schlichten Stall weist letztendlich der Wirt Patrick Hölzl hin, wo in einer Krippe Jesus der Erlöser geboren wird. Die Engel Lara Hansl, Jana Hölzl und Veronika Klug verkünden den Hirten Jannik Warta, Bastian Klug, Michael Süß und Benedikt Rieder die frohe Botschaft: "Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter, der Messias geboren und ihr werdet ihn in einem Stall in Windeln gewickelt in einer Krippe vorfinden." Nach der Botschaft machen sich auch die Hirten auf dem Weg. Auch der bekehrte Soldat legt die Rüstung und das Schwert ab und huldigt seinen neuen Herrn in der Krippe. Die textlichen Passagen der Kinder werden musikalisch vom Kirchen- und Kinderchor gesanglich und von Musikschülern des "Musiktreffs" instrumental unter der Gesamtleitung von Diplom-Musiker Stefan Karl mitgestaltet. In den Fürbitten der Kinder beten die Kirchenbesucher für alle Verfolgten, armen und kranken Menschen, insbesondere für alle Kinder und geben am Heilig Abend allen ein Licht der Hoffnung. Die Kindermette endet traditionell mit dem weltbekannten Weihnachtslied "O du fröhliche" und die Kinder werden sich auf dem Nachhauseweg auf die bevorstehende Bescherung freuen. Ein feierliches Erlebnis für die Erwachsenen wird heute um 22 Uhr zudem die Christmette mit der Aufführung der Christkindlmesse sein, die vom Kirchenchor und Instrumentalisten unter Leitung von Stefan Karl gestaltet wird. Bild und Text von Karl Ziegler
Bastelnnachmittag
"Was du den Kindern an Werten und Wurzeln mitgibst, die bleiben erhalten" ist sich Manuela Klug sicher. Die Mutter dreier Töchter erinnerte sich bei einer von ihr organisierten Veranstaltung an die Kindheit und an alte Bräuche. Da sie möglichst vielen diese erhaltenen Überlieferungen weitergeben möchte, lud Manuela Klug aus Eslarn interessierte Eltern mit ihren Kindern zu einer besonderen Adventfeier ins Pfarrheim "Sankt Marien" ein.
Der sehr gute Anklang an Müttern und Kindern zeigte das Interesse am Brauchtum und bestätigte, dass die Initiatorin mit ihrer Idee auf dem richtigen Weg zu sein scheint. "Ich war mit der Resonanz von 11 Kommunionkindern, 8 Müttern, 3 Teenies und 2 Kleinkindern sehr zufrieden." Da die "Bogenberger-Madonnen" derzeit von Haus zu Haus unterwegs sind, ließ die Organisatorin die beiden Statuen für die Veranstaltung reservieren und wählte den Brauch Frauentragen zum Hauptthema. "Nehmen wir uns Zeit für die schönen Dinge im Leben und erinnern die Kinder an unsere Wurzeln und Kinderzeit" eröffnete sie den Nachmittag. Früher seien die Nachbarn öfter zueinander "Hutza ganga", hatten schwarz-weiße Bilder von der Mutter Gottes dabei und beteten miteinander. "Wir Kinder lauschten den Worten der Erwachsenen in der Hutzerstum und manchmal durften wir uns über Kekse freuen." In ihren rückblickenden Erzählungen spiegelte sich das von ihrer Oma Maria erhaltene "Erbe" und versetzte die Zuhörer in die ehemals heimelige Zeit. Das Frauentragen bot den Menschen auf dem Land eine kleine Auszeit vom Alltagsstress, von der Hektik und die Möglichkeit zu einer zwanglosen Unterhaltung. Zwei Madonnen auf dem Tisch im Pfarrheim zeigten visuell um welches Hauptthema es bei diesem Treffen gehen sollte. Die Organisatorin, die in Schönsee die Stelle der Pfarrsekretärin angetreten hat, erzählte über Josef und Maria, die Verkündigung vom Engel Gabriel über ihre Schwangerschaft, den Besuch bei Elisabeth, die Herbergsuche und die Geburt Christi in einem Stall. "Der eigentliche Hintergrund des Frauentragens ist Maria auf dem Weg und die Aufforderung, tragt in die Welt nun ein Licht." Die Erwachsenen und die Kinder waren von den Ereignissen aus der Bibel und den Begebenheiten aus Omas Zeiten fasziniert und der Nachwuchs zeigte mit spontanen Antworten auf Fragen die Bibelfestigkeit. Zum Ende der Veranstaltung durften die Kinder in der Malecke abgedruckte Engel und Adventmännchen ausmalen und alle Teilnehmer sandten den Wunsch nach Frieden in die weite Welt. Das gemütliche Beisammensein bereicherten die Eltern mit Punsch und Plätzchen und die Hoffnung auf ein weiteres Treffen. Bild und Text von Karl Ziegler

Den Kolpinggedenktag nahm die Kolpingfamilie zu Ehrungen zum Anlass. Im Rahmen eines Gottesdienstes erinnerte Pfarrer Erwin Bauer die Kolpingschwestern und -brüder an das Wirken des Gesellenvaters Adolph Kolping. 

 

 

Kolpingtag
Den feierlichen Gottesdienst zum Gedenktag von Adolph Kolping besuchte eine stattliche Glaubensgemeinschaft, darunter Mitglieder von Kolping, Familienkreis und Jungkolping. Pfarrer Erwin Bauer forderte in der Predigt die Nöte der Zeit zu erkennen und Gutes zu tun. Der Geistliche erinnerte an die Ängste der Flüchtlinge, die das Verlassen der Heimat notwendig machten, und forderte von jedem Mitmenschen durch gute Taten ein Zeichen zu setzen. Jeder sollte sich für und nicht gegen schwächere Menschen einsetzen. Nach der Messfeier traf sich die Kolpingfamilie im Pfarrheim zu einem Ehrenabend. Einer der Höhepunkte war die Neuaufnahme von Dominik Brenner, dem Präses Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Vorsitzenden Gregor Härtl mit einer Kolpingkerze im Kolpingkreis willkommen hieß. "Anfangen ist schwer, Treue halten leichter" leitete Pfarrer Bauer auf die Ehrungen über und dankte mit Vorsitzenden Härtl langjährigen Mitgliedern für die langjährige Treue. Insgesamt 10 Jahre in der Kolpingfamilie vertreten sind Anja Eckert, Maria Reindl und Roland Helm und 25 Jahre Gabi Rieder, Martin Frischmann, Karl Distner, Waldemar Hansl, Willi Kleber, Johann Roßmann, Edi Winter, Ramona Zangl, Agnes Härtl und Klaus Härtl. Bereits auf eine 60-jährige Geschichte als Mitglied zurückblicken können Georg Kleber und Wilhelm Zach. Ein besonderer Dank ging an Kolpingsbrüder Otto Wildenauer für 65-jährige Mitgliedschaft. Mit einem herzlichen Vergelt´s Gott dankte der Präses allen Kolpingschwestern und -brüdern für die Treue und Mitarbeit. Im Zusammenhang mit den zahlreichen Ehrungen sprach Vorsitzender Gregor Härtl von einer guten Zukunft für die Kolpingfamilie. "Für die nicht anwesenden Mitglieder werde ich die Urkunden nachreichen" so Vorsitzender Gregor Härtl. Nach dem offiziellem Teil trug Vorsitzender Gregor Härtl eine Adventgeschichte vor und stellvertretende Vorsitzende Agnes Härtl und Schriftführerin Maria Reindl versorgten die Mitglieder mit einer Brotzeit. Bilder und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn.

Der "Emmaus-Gang" am Ostermontag gehört beim Familienkreis zum vielfältigen Jahresprogramm. Den christlichen Brauch gestalteten die Mitglieder lebendig mit einer ausgedehnten Wanderung rund um Eslarn, einer Osternestsuche und einem gemütlichen "Kaffeeklatsch" im Pfarrheim. Die Veranstaltung hätte sicherlich mehr Teilnehmer verdient gehabt. Die Mütter und Väter durchstreiften mit ihren Kindern die erwachende Natur und erinnerten an dem Emmaus-Gang. Nach dem Lukas-Evangelium sollen zwei Jünger von Jerusalem nach Emmaus gewandert sein und ihnen unterwegs zunächst unerkannt auch Jesus begegnet sein. Erfüllt von der Freude über diese Erscheinung kehren die Jünger zurück nach Jerusalem und berichten mit Begeisterung von dem Auferstandenen. Diese frohe Botschaft berichtete auch der Familienkreis den jüngeren und älteren Teilnehmern. Im Anschluss ging es für die teilnehmenden Kinder ans Ostereiersuchen und für die Erwachsenen klang der späte Nachmittag im Pfarrheim mit einer Einladung zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gemütlich und unterhaltsam aus. Text von Karl Ziegler, Bilder: Sonja Spangler vom Familienkreis

Der Kinderfasching des Familienkreises im Pfarrheim "Sankt Marien" begeisterte die vielen maskierten Mädchen und Buben auch ohne Knallerei und die kleinen maskierten Besucher bereicherten den Pfarrsaal mit einer bunten Vielfalt an Masken aus der Märchen-, Tier- und Berufswelt. Der Familiekreis hatte sich bestens auf den Ansturm der Bauchtänzerinnen, Prinzessinnen, Engel, Teufel, Polizisten, FBI-Agenten und Yedi-Ritter vorbereitet. Die Eltern verwandelten ihren Nachwuchs mit tollen Gesichtsmasken und Kostümen und kamen teilweise selbst maskiert. Die Mitglieder vom Familienkreis boten allen nicht nur hervorragende Bewirtung, sondern beste Stimmung, Unterhaltung und forderten alle zum Mitmachen auf. Die Tanzfläche bevölkerten die Kinder beim Tanzen und bei vielfältigen Spielen und Aufführungen. Bei der "Reise nach Jerusalem" war wie beim Spiel "Familie Nippeldippel" erhöhte Aufmerksamkeit und genaues Hinhören gefordert. Mächtig Spaß machte nicht zuletzt das Kennenlernspiel "Zeitungsschlagen", bei dem nicht nur die Kinder, sondern zudem eine Ausgabe des "Neuen Tages" im Rampenlicht stand. Schon im letzten Faschingsjahr war das "Fliegerlied" der absolute Hit beim Kinderkarneval. Mitgetanzt und Mitgelacht werden konnte beim "Gut-Laune-Lied" und beim Kindersong "Tschu Tschu Wa". Für eine kleine Verschnaufpause unter den jungen Faschingsvolk sorgte die Anton-Bruckner-Musikschule mit Auftritten unter der Leitung von Stephanie Beierl. Mit einer perfekt einstudierten Choreographie zu vier aktuellen Songs übernahm das Bruckner-Ensemble die Vormachtstellung auf der Tanzbühne und begeisterten die Kinder und Erwachsenen. Gebannt verfolgten die Kinder die tänzerischen Leistungen und gaben anschließend auf der Tanzfläche wieder mächtig Gas. Bild Pfarrei, Text Karl Ziegler


 

Die Heiterkeit beim Bastelnachmittag war den 13 Kindern der dritten Klasse buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Die Mädchen und Buben hatten im Pfarrheim "Sankt Marien" mächtig Spaß und zeigten ihr Wohlbehagen mit einem breiten Lächeln. "Ideale Werbeträger für die Zahnpastaindustrie" waren sich die Eltern als Organisatoren einig. Die Kinder erzählten eingangs ihre Erlebnisse und Unternehmungen der letzten Woche und wiesen mit dem Begrüßungslied "Lasset uns gemeinsam" auf die solidarische Gemeinschaft hin. Im Vordergrund der Veranstaltung stand jedoch das Herstellen eines "Vorstellungshauses". Beim Basteln durfte jedes Kind aus Gips ein Fenster auf das Plakat fabrizieren und fleißig Dachziegel schneiden. Nach dem Trocknen sollen in die 13 Fenster noch die Passfotos der Kinder geklebt werden, so dass alle Kinder symbolisch in das Papierhaus einziehen und in der Gemeinschaft wohnen werden. Mit dem entstandenen und nüchternen Ausdruck "Haus Gottes" soll den Kinder die Liebesbeziehung des Schöpfers mit allen Menschen versinnbildlicht werden. In den Bastelstunden stand auch Malen und Rätseln auf dem Stundenplan. Viel Spaß machte nicht zuletzt das Falten von verschiedenen Origamis aus Papier. Nach einer Teepause und leckeren Muffins dankten die Kinder den Eltern mit einem Lächeln für die tollen Vorbereitungen. Bild Pfarrei, Text Karl Ziegler

 

Der Familienkreis überraschte Pfarrer Martin Rupprecht und die Abordnung aus Wien beim zweitägigen Aufenthalt mit freier Kost und Unterkunft, sowie mit einem abwechslungsreichen Aufenthalt, einem Rundgang durch die Natur und einen Einblick in die Ortsgeschichte.

Die Freundschaft zwischen den Eslarnern, speziell dem Familienkreis und den Ministranten und deren Eltern in Wien wird durch gegenseitige Besuche und Unternehmungen gefestigt. In der Pfarrgemeinde Christkönig-Neufünfhaus in Wien ist Pfarrer Martin Rupprecht seit 2000 tätig. Nach einer Reise in die Türkei stand an Pfingsten ein Heimatbesuch bei seiner Familie und seinen Freunden mit 30 Ministranten und Eltern aus seiner Pfarrei auf dem Programm. Die stattliche Abordnung, darunter zahlreiche Ministranten fanden bei Gastfamilien in Eslarn tadellose und dazu kostenlose Quartiere. Auf der Wanderung und bei einer Grillfeier am "Bahner-Weiher" der Familie Rupprecht erinnerte der Priester an seine Kinder- und Jugendzeit und die Kinder und Erwachsenen aus Wien erfreuten sich mit den Gastgebern über die Landschaft, Waldluft und die gegrillten Speisen. In Eslarn war Martin Rupprecht sieben Jahre Ministrant, vier Jahre Sternsinger und in Regensburg feierte er mit dem Primizspruch "Mit meinem Gott überspringe ich Mauern" seine Priesterweihe. Am Abend ergötzten sich die Erwachsenen an der gemütlichen Wirtshausatmosphäre und die Kinder an der nächtlichen Ruhe in den Betten. Nach einem leckeren Frühstück am Pfingstsonntag und der Sonntagsmesse lud der Familienkreis alle zu einem defekten Mittagessen ins Pfarrheim ein. Der Nachmittag war gefüllt mit Führungen in der Kirche, im Rathaus, der Schule, den Bierkellern am Schlossberg und ein Einblick ins Projekt am Kommunbrauhaus beendete den Rundgang. Am Bienenlehrstand des Imkervereins erkundeten die Österreicher das Leben der Bienen und erhielten Einblicke in die Arbeit und Produkte der Imker. Beeindruckt über das abwechslungsreich gestaltete Programm des Familienkreises kehrten die Ministranten und Eltern mit Pfarrer Rupprecht zurück. Für die Einladung dankte der Dekan aus Wien im Namen aller mit Mozartkugeln und sagte am Pfingstmontag der Familie und seinen Freunden "Wiederschaun". Der Familienkreis revanchierte sich mit einem Heimatabend. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn  

Am 17.03.2012 hat der Familienkreis Eslarn zum Kinderbibelnachmittag mit dem Thema "Entschuldigung, die Geschichte von Jakob und Esau"

eingeladen. 35 Kinder sind gekommen und haben die Geschichte um Jakob und Esau gesehen und gehört. In der anschließenden Gruppenarbeit wurde gesungen, gebastelt und das schwierige Thema "Entschuldigung"

besprochen. Bei der gemeinsamen Schlussandacht fand der Nachmittag einen schönen Ausklang.