"O lass im Hause dein 
uns all geborgen seien"
(GL 639/1)

Patrozinium ist am 15. August, das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel.

Kleiner geschichtlicher Überblick:
Im östlichen Oberpfälzer Wald, nähe der böhmischen Grenze, im Tal des Loisbach, liegt der Markt und die Pfarrgemeinde Eslarn. Im Jahre 1326 wird Eslarn erstmalig als Pfarrei erwähnt. Wie die meisten Pfarreien erlebt auch Eslarn im Laufe von Jahrhunderten eine sehr wechselvolle Geschichte. Die jetzige Pfarrkirche, die mehrere mittelalterliche Vorgängerbauten hatte, wurde im Jahr 1685 im Baustil des Barock vollendet. Durch ein großes Brandunglück am 01.07.1895 wurde der barocke Hochaltar zerstört. Von der ursprünglichen barocken Kirchenausstattung sind heute noch als künstlerisch wertvoll erhalten geblieben:
An der Stirnseite im Altarraum nach Osten hin der Gnadenaltar mit reichem Akanthuswerk. Dieser Akanthusaltar ist eine phantasievolle Verschmelzung von Baum und Monstranz.

Sehenswert sind außerdem 4 Seitenaltäre in den vorderen 2 Seitenkapellen zur Rechten und zur Linken. Von eindrucksvoller Schönheit ist auch die Kanzel und das Gehäuse der Kirchenorgel, die aus der Werkstatt Amberger Meister stammen.
Geistlicher Mittelpunkt ist der im Zuge der liturgischen Erneuerung des II. Vatikanischen Konzils 1967 geschaffene neue Volksaltar. Um diese geistig-geistliche Zentrum, in dem Jesus Christus sinnbildlich gegenwärtig ist, versammelt sich
unsere Pfarrgemeinde an den Werktagen, aber vor allem an den Sonn- und Feiertagen zu Gebet und Gottesdienst, um immer mehr das zu werden, was sie ist. 

LEIB CHRISTI IM HEILIGEN GEIST.

Getragen wird das Gemeindeleben vom engagiertem Einsatz einer Vielzahl verantwortungsbewusster Christen, die als einzelne oder in Gruppierungen und Vereinen am Aufbau der Kirche vor Ort mitwirken.