Liebe Besucherin, lieber Besucher,
auf unserer Homepage möchten wir Ihnen die Pfarrgemeinde Eslarn vorstellen. Die Gruppierungen der christlichen Gemeinde möchten Sie auch im Internet über ihre Aktivitäten auf dem Laufenden halten.

 

Hirtenwort des Bischofs von Regensburg
zum „Domspatzenbericht“

Nach der Mess gabs die Mass
Die Höhepunkte am christlichen Feiertag waren sicherlich die Eucharistiefeier und Fronleichnamsprozession, sowie beim Pfarrfest die Aufführung der Kindergartenkinder. Die Pfarrei hatte im Anschluss an die Prozession zum Pfarr- und Kindergartenfest im und rund ums Pfarrheim "Sankt Marien" eingeladen. Die kirchlichen Organisationen boten den vielen Besuchern deftige Grillwaren. Bestens vorbereitet hatten sich am Grill, an der Schenke und beim Bedienen die Mitglieder der Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Kolpingfamilie und die Ministranten. Die Damen vom Frauenbund reichten zu Kaffee und Tee leckere Backwaren und dankten den vielen Kuchenspendern für die Unterstützung. Reges Treiben herrschte an den Biertischen und während sich das rührige Pfarrteam um das Wohl der Erwachsenen kümmerte, bot das bewährte Kindergarten-Team mit dem Elternbeirat dem Nachwuchs viel Spaß. Die Krönung für die kleinen, aber auch großen Besucher war eine Aufführung der Kindergartenkinder unter der Leitung von KiGa-Leiterin Beate Sparschuh, die Groß und Klein recht herzlich willkommen hieß. "Fröhlich wollen wir beginnen und wir Kinder wollen singen. Seid willkommen liebe Gäst, heute zu unserem Pfarrfest." Der Nachwuchs zeigte auf einer Grünfläche in Spielszenen verkleidet als Käfer, Frösche und Schmetterlinge alles was in freier Natur kriecht, hüpft und fliegt und ließ lautstark im Chor ein einstudiertes Lied ertönen. "Beim Sommerfest auf der Wiese, da spielen und tanzen die Kinder und da spielt die Kapelle ´nen Tusch" tummelten sich die Mädchen und Jungen auf der Grünfläche und ließen Freudesschreie verlauten. Das Team vom Kindergarten hatte sich mit dem Elternbeirat auf der Spielstraße mit einfallsreichen Aktionen wie Kinderschminken, Dosenwerfen, Tiersuche-Spiele und am Käferstand bestens auf die Kinder jeglichen Alters vorbereitet. Erfreut über den Besuch und die tollen Aktionen zeigte sich Pfarrer Erwin Bauer um Pfarrvikar Beatus. Bild und Text von Karl Ziegler






Enorme Resonanz bei musikalischer Kirchenbegehung
Eine geistlich-musikalische Kirchenführung bei freiem Eintritt boten Pfarrer Erwin Bauer mit den begeisterten Chorsängerinnen Monika Lindner, Angelika Wild und Martina Brenner, die die Begehung gleichzeitig mit Orgelmusik umrahmte. Der Geistliche gab den generationsübergreifenden Publikum einen besonderen Einblick in die Kirchenkunst und die drei Frauen glänzten mit einem Mix aus zwei- und dreistimmigen Chorpartien.
Die Idee zu der besonderen Kirchenführung durch die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" kam den drei leidenschaftlichen Schola-Sängerinnen Monika Lindner, Angelika Wild und Martina Brenner bei einer Ausflugsfahrt. Die herangetragene Initiative fand bei Pfarrer Erwin Bauer mächtig Gefallen, so dass er die Führung durch den mit sakralen Sehenswürdigkeiten ausgestatteten Kirchenraum persönlich übernahm. Der Einladung folgten rund 60 Besucher nicht nur aus Eslarn, sondern aus den Nachbargemeinden, den umliegenden Landkreisen und eine Gruppe aus Regensburg, Ansbach, Kemnath und Schirmitz. Die drei Frauenstimmen entführten die vielen Gäste in die kirchliche Sakralkunst mit "Preiset Gott, singt Halleluja" von James Kirkpatrick. "Die Kirchen sind Spiegelbilder der Zeit und die hohen sakralen Bauten bilden eine Brücke zwischen Himmel und Erde" eröffnete Pfarrer Erwin Bauer die Begehung. Die römisch-katholische Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" wurde 1689 unter der Bauleitung von Baumeister Johann Kirchberger aus Neustadt/WN wieder aufgebaut, zum "Ostermorgen", nach dem Sonnenaufgang in Richtung Osten ausgerichtet. "Die Schreckenszeit des Dreißigjährigen Krieges hatte ein Ende und neue Lebensfreude kehrte mit dem Bau von Kirchen und Schlössern zurück." Musikalisch ging es mit "Angiol de Pace" von V. Bellini vom Haupteingang, wo sich eine Statue des "Heiligen Wolfgang" befindet, zum Taufbrunnen. "Mit der Taufe beginnt der gemeinsame Weg mit Christus." In a-capella führten die Frauenstimmen mit der bekanntesten deutschen Vertonung "Hebe deine Augen auf" von Felix Mendelssohn Bartholdy zu den Zunftstangen aus dem 18. Jahrhundert, die früher auch bei Prozessionen getragen wurden. Die 14 stehenden und knienden Engel halten einen Kerzenleuchter und ein Wappenschild mit den Symbolen des jeweiligen Handwerks in den Händen. Im Mittelalter hatten Zünfte laut Pfarrer Bauer eine herausragende Bedeutung, wobei die älteste Zunftsatzung aus dem Jahr 1543 auf die Schneiderberufe hinweist. Im Wechsel präsentierten die Sängerinnen mit Orgelmusik bekannte Werke von Musikern und der Geistliche beschrieb wichtige Schmuckstücke der Kirchenausstattung, die zum Teil über zwei Jahrhunderte alt sind. "Ein Schmuckstück neben den vorhandenen Seitenältären ist der für die Oberpfalz typische Akanthusaltar um 1700." Der Gnadenaltar wird im Volksmund auch Baummonstranz genannt und beinhaltet eine von silbernen Rosen eingerahmte gotische Marienstatue mit dem Jesuskind. "An der linken Seite des Altars steht der Heilige Josef mit Zimmermannsäge und an der rechten Seite der Heilige Joachim mit zwei Opfertauben." Wunderbar harmonierten die beiden Sopranstimmen mit der Orgelmusik beim Menuett "Sol per te" aus der Oper Erminia von Giovanni Battista Bononcini. Ein weiteres sakrales Unikat ist die Ambo-Kanzel im Rokokostil, von der früher die Priester wegen der besseren Akustik ihre Predigten hielten. Weniger bekannt waren die Hinweise auf die Puttenengel in der Gestalt der vier Erdteile. "Damals waren nur die Erdteile Europa, Asien, Afrika und Indianien bekannt" wusste Pfarrer Bauer. Passend dazu präsentierten die Sängerinnen mit Orgelmusik "Ich bete an die Macht der Liebe", eine öffentliche Ehrenerweisung der Liebe zwischen Gott und den Menschen. Ins Rampenlicht stellte der Priester nicht zuletzt die herrliche Orgel, die von der berühmten Orgelbauerfamilie Andreas Weiß stammt und nach einem mehrstufigen Aufstieg auf die Empore von den Gästen in der Nähe bewundert werden konnte. Als weitere beeindruckende Kostbarkeiten bezeichnete Pfarrer Bauer am Altar das Gnadenbild der "Maria im Rosenkranz" und die "Ewige-Licht-Ampel", die Kreuzwegbilder und nicht zuletzt die beiden großen Statuen der Gottesmutter Maria auf der linken Seite und vom "Heiligen Petrus" über dem Sakristeieingang. Die zahlreichen Gnadenbilder und Statuen von Maria sind zudem bemerkenswerte Hinweise für das Patrozinium, der Gottesmutter geweihten Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Mit den Lobpreisungen "Ave Maria" und dreistimmig "Der Engel des Herrn" an die Gottesmutter Maria endete die geistlich-musikalische Kirchenführung. Die freiwillige Spenden für das kirchliche Erlebnis wollen Pfarrer und die Sängerinnen dem Kindergarten zukommen lassen. Text und Bild von Karl Ziegler


Eslarner Pfarrer pilgert mit zahlreichen Pfarrangehörigen zu Eslarner Augustinerpater
Die diesjährige Pfarrwallfahrt stand unter dem Motto "Eslarner Pfarrei pilgert zu Eslarner Pater" und war so begehrt, dass der Omnibus mit 55 Personen bereits Wochen vorher ausgebucht war. Die Pilgerreise führte zum Augustinerkloster "Maria Eich" südlich von München ins oberbayerische Planegg, wo der gebürtige Eslarner Pater Felix M. Meckl (OSA) eine neue Wirkungsstätte gefunden hat. Der Seelsorger wurde in Würzburg zum Priester geweiht, feierte 2010 in seiner Heimatgemeinde in Eslarn die Primiz und kam nach einige Stationen ins Kloster "Maria Eich". In seiner neuen Heimat fühlt sich der Eslarner sehr wohl. Das stille Waldheiligtum liegt versteckt unter uralten Eichen und Linden und wird "Frauerl von der Aichen" genannt. Die 30 Zentimeter große Loretto-Marienstatue wurde 1710 von zwei Schmiedesöhnen in einer hohlen Eiche im Kreuzlinger Forst an einem Baum befestigt. Seither ist der Wallfahrtsort Ziel vieler Gläubiger. Auf Wunsch von Kardinal Michael von Faulhaber übernahmen 1953 die Augustiner die Seelsorge am Wallfahrtsort. Im Augustinerkloster wirken Prior Pater Matthäus Klein und weitere vier Augustiner. Das klösterliche Amt eines Subpriors legte der Orden in die bewährten Hände von Pater Alfred Issing und Pater Felix Meckl, der zugleich als Fachreferent für Berufungspastoral des Erzbischöflichen Ordinariats München und Freising verantwortlich zeichnet. Im Rahmen der Führung hörte die Delegation von der Legende des bayerischen Kurfürsten Max III., der um 1775 im Waldgebiet auf die Jagd ging und einen in der Kapelle gejagten Hirsch entdeckte, den er im Anblick des Gnadenbildes verschonte. Zur Erinnerung installierten Nachkommen an der Kapelle eine Gedenktafel. Nach der Führung durch eines der jüngsten Klöster, durch die Wallfahrtskapelle und Pfarrkirche stand ein Mittagessen an. Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus dankten Pater Meckl im Namen aller für den herzlichen Empfang und die Führung. Bei der Heimfahrt stand in der Pfarrkirche "Sankt Wolfgang" bei Pentling noch eine Andacht und eine Einkehr im Gasthof "Zur Walba" auf dem Programm. In dem Zusammenhang stand eine etwas andere Kapelle im Rampenlicht, die Oktoberfestkapelle von Josef Menzl. Im Gasthaus von Ehefrau Menzl stand die Spezialität "Oberpfälzer Boeuf à la mode" (Rinderschmorbraten) als leckerer Oberpfälzer Willkommensgruß auf dem Speiseplan. "Eine herrliche Wallfahrt, die nicht nur begeisterte, sondern lange in Erinnerung bleiben wird" resümierte Pfarrer Erwin Bauer. Bild Pfarrer Erwin Bauer, Text Karl Ziegler


Faszinierende und unvergessene Eindrücke in Rom
Italienkenner Pater Felix Meckl garantierte reibungslosen Ablauf und tolle Einblicke
Ein beeindruckendes Erlebnis für 27 Teilnehmer war die siebentägige Romfahrt mit Pater Felix Meckl OSA vom Augustinerkloster Maria Eich in Planegg. Der italienisch sprechende Priester mit Eslarner Wurzeln führte die Gruppe durch die "Ewige Stadt" und zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Einer der Höhepunkte war das Angelusgebet mit Papst Franziskus.
Das Interesse der von Pater Felix organisierten Romreise war so groß, dass die anfängliche Mindestanzahl aufgestockt und einige Interessenten vertröstet werden mussten. Der Reiseführer stammt aus Eslarner, wurde 2010 in Regensburg zum Priester geweiht und kennt sich aufgrund einiger Romaufenthalte bestens in der italienischen Hauptstadt aus. Nach einem angenehmen Flug ging es zur gemütlichen Unterkunft "Casa La Salle" in die Via Aurelia und während der 7 Tage mit der Metro zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Wichtig für Pater Felix Meckl waren die direkten Kontakte mit der italienischen Bevölkerung und die Besuche heimisches Lokale mit südländischer Kost, die nicht nur in der Pizzeria bei "Luzzi" garantiert war. Einen Überblick über die Stadt verschafften sich 24 Eslarner, 2 Heumadener und 1 Pertolzhofener am Monte Aventin, einem der sieben Hügel der antiken Stadt. Einige der vielen Highlights waren das Colosseum, Konstantinbogen, Circus Maximus und die Basilica "San Clemente al Laterano" mit der Madonnen-Freske aus dem 8. Jahrhundert. Ein Stadtbummel führte durch die mittelalterliche Altstadt, über die Engelsbrücke mit den prachtvollen Engelstatuen und zum Museum in der Engelsburg. Bestens von seinen Aufenthalten bei seinen Augustinerbrüdern bekannt war dem Pater die Hauskapelle im internationalen "Collegio Santa Monica", wo er mit den Oberpfälzern die Eucharistie feierte. Pünktlich um 12 Uhr betete die Gemeinschaft auf der Terrasse des Kollegs direkt gegenüber dem Petersdom sozusagen auf Augenhöhe mit Papst Franziskus den Angelus. Das Angelusgebet (Engel des Herrn) betet der Papst jeden Sonntag zusammen mit vielen Gläubigen und mit dabei waren im März die Pilger aus der Oberpfalz. Im Anschluss organisierte der Pater Felix im Petersdom "Sancti Petri in Vaticano" nicht alltägliche Einblicke. Der Dom ist die größte der päpstlichen Basiliken in Rom und mit Papstaltar und den Ausgrabungen mit dem Petrusgrab die bedeutendste Kirche in der Welt. Die Pieta von Michelangelo, ein bildhauerisches Jugendwerk aus Marmor ist seit einem Attentat 1972 beschädigt und steht hinter einer schusssicheren Glaswand. Besichtigt wurden die Sebastianskapelle mit der Grablegung von Johannes Paul II., die Sakramentenkapelle mit dem Allerheiligsten und unter einem Altar die sterblichen Überreste von Papst Johannes XXIII. Beeindruckt waren die Reisenden vom Buntglasfenster aus Alabaster (Edelsteinen) und vom in Bronze gefassten Thron aus dem 9. Jahrhundert, der von vier Kirchenvätern getragen wird. Die 16eckige Kuppel der Basilika ist das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt und im südlichen Seitenschiff wies Pater Meckl auf die Chorkapelle hin, in der die Papstwahl beginnt, bevor die Kardinäle in die Sixtina ziehen. In der Via Barletta schnürten sich die Reisenden im Lokal "La dolce maniera" ein ganz besonderes südländisches Lunchpaket und der Verdauungsspaziergang führte zur Abendmahlplatte. Über die heilige Stiege, über die auch Jesus gegangen sein soll, ging es zur ehemaligen Hauskapelle des Papstes "Sancta Sanctorum". Durch die Vorortkenntnisse ihres Reiseleiters konnten die Eslarner auch den Metro-Streik bewältigen und gelangten zum Kaiserforum und Kapitolshügel, dem kleinsten der 7 Hügel Roms. Ein weiterer Höhepunkt war die Kirche "Santa Maria" in Aracoeli mit den 22 Säulen und vor allem dem "Santo Bambino", einer hölzernen Christus-Kind-Statue. Eine der letzten Stationen war die "Spanische Treppe" und ein Streifzug entlang der Einkaufsmeile "Via Condotti" mit ihrer exklusiven Mode und den noblen Geschäften. Nicht fehlen durfte vor der Abreise noch einmal ein echtes italienisches Eis bei "Giolitti" und vor dem Heimflug eine Dankmesse in der kleinen Hauskapelle der Unterkunft. "Rom ist eine Reise wert" dies konnten die 27 Oberpfälzer nur unterstreichen. Bild Pater Meckl, Text Karl Ziegler

Pfarrer erzählt von Ostafrika und vom Kilimandscharo
Der Eslarner Pfarrvikar Pater Dr. Beatus Urassa ALCP/OSS ist dort zu Hause, wo andere Urlaub machen und das Abenteuer suchen. Seine nordöstliche Heimatstadt Moshi (deutsch Moschi) in Tansania liegt unweit der Grenze zu Kenia am Südhang der größten afrikanischen Erhebung, dem "Kilimandscharo". Die herrliche Landschaft mit der faszinierenden Tierwelt ist seit 1973 im Kilimandscharo-Nationalpark vereint und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Eine beeindruckende Reise durch die afrikanische Heimat Tansania in Worten und Bildern unternahmen Pfarrvikar Pater Dr. Beatus Urassa ALCP/OSS und Christa Fischer aus Maxhütte. In den Kreis der über 50 Frauen und Männer aus verschiedenen Orten mischten sich Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrer Josef Fromm, der von 1963 bis 1981 als Pfarrer in Moosbach wirkte und bereits mehrmals wie Frau Fischer und einige Gäste in Tansania verweilte. "Ein Besuch der wunderschönen Landschaft und der erwachenden Natur lohnt sich vor allem nach der Regenzeit" stellte Christa Fischer fest. Die Vereinigte Republik Tansania liegt in Ostafrika, gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, ist etwa zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland, hat aber nur die Hälfte der Bevölkerung. Angebaut werden Kaffee, Kakao, Tabak und Baumwolle, sowie Mais, Sisal, Tee, Hirse und Zuckerrohr und im Schatten der Plantagen wachsen vielfältige Produkte. "Gegessen wird was gerade wächst" stellte Pater Beatus fest. Im Land verteilt befinden sich typische Steinhaufen, die auf die Steinherstellung in Brennstelle hindeuten. Die Geschichte von Tansania führte nach Jahrzehnten der Kolonialherrschaft in Deutsch-Ostafrika 1916 zur britischen Eroberung und 1961 zur Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Erst 1964 kam es zum Verbund von Tanganjika (Tan) und Sansibar (San) und zur Gründung der Vereinigten Republik Tansania. In Tansania werden etwa 125 Sprachen gesprochen, wobei Swahili und Englisch die Verkehrssprachen sind. Neben der Urbevölkerung sind jeweils ein Drittel der Bevölkerung Muslimen und Christen. Den katholischen Glauben ins Land gebracht haben die Missionsbenediktiner. Im Gegensatz zu Sansibar, wo das Leben der Katholiken sehr problematisch ist, sind die katholischen Pfarrer vor allem im nordöstlichen Tansania sehr angesehen. Die apostolische Lebensgemeinschaft von Priestern wurde vom deutschen Theologen und Priester Dr. Bernhard Bendel 1974 in Afrika ins Leben gerufen. Im Auftrag des Bischofs gründet er Ordensgemeinschaften und mit insgesamt 6 Gründungsschwestern den katholischen Orden "Werk des Heiligen Geistes". "Immer wenn nichts vorwärts ging und er Hilfe benötigte, betete Bendel und sein fester Glaube half ihn auch immer" erinnerte sich die Referentin. In den ersten Jahren schauten noch wilde Tiere vom Fenster herein und Schlangen wurden mit der Pistole erlegt, fügte Frau Fischer an. Nicht ungewöhnlich war auch ein Löwe auf der Straße, der die wenigen Autos blockierte. Zu ihren Lieblingstieren wählte Frau Fischer die Giraffe. "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen und eine dieser Früchte ist Pfarrer Beatus" stellte Christa Fischer eine Verbindung zwischen den gegründeten Priesterseminaren und dem Pfarrvikar her. Nach dem Theologiestudium wurde Pater Urassa 1997 zum Priester geweiht, gehört dem Orden "Opus Spiritus Sancti" (OSS) an und kam 2016 als Pfarrvikar nach Eslarn. Ergänzend sprach Pfarrer Josef Fromm von der benötigten finanziellen Hilfe in Tansania und war über die vollbesetzten Kirchen in dem Land beeindruckt. Der ehemalige Pfarrer in Moosbach erwähnte, dass Pfarrer Beatus 2003 vom römisch-katholischen Orden zum Superior für die Provinz Afrika gewählt wurde und inzwischen 150 Priester aus den Seminaren hervorgegangen seien. "Man kann sagen, dass Frau Fischer mit der Stadt Sabuko verheiratet ist" stellte Pfarrer Fromm das großartige Interesse der Referentin an Land und Leute hervor und dankte Pfarrer Beatus und der Referentin für die lebendigen Einblicke ins afrikanische Land. Mit dem Landesgruß "Asante" dankte Pfarrvikar Beatus auch im Namen von Christa Fischer für die Anwesenheit. Bild und Text Karl Ziegler



Frauen und Männer feiern silberne und goldene Jubelkommunion
Weiße Gewänder für Kommunionkinder und Wachskerzen für Jubilare
Am zweiten Sonntag nach Ostern fand in Eslarn traditionell die Feier der Jubelkommunion statt. Der sogenannte "Weiße Sonntag" erinnert an Neugetaufte mit ihren weißen Taufkleidern in der früheren Christenzeit und gleichzeitig an die bevorstehende Kommunionfeier der Drittklässler.
In der Eucharistiefeier stimmte Pfarrer Erwin Bauer die 15 Mädchen und Buben auf den bevorstehenden Erstempfang der Heiligen Kommunion am 7. Mai ein und erinnerte die 22 Frauen und Männer an ihre Kommunionfeier vor 25 und 50 Jahren. Durch die gemeinsame Messfeier können die Kinder die von den Erwachsenen als christliche Vorbilder gemachten Erfahrungen weitertragen. In der Predigt bat Pfarrer Bauer die Gemeinschaft an der Lehre der Apostel und am Glauben an Gott festzuhalten. Mit der Teilnahme lasse jeder den Glauben aufleben und jeder Gläubige mache jeden Mitmenschen Mut, Christ zu sein. Der Geistliche dankte allen Eltern und Paten für die Begleitung ihrer Kinder und dem Religionslehrer für die Vorbereitung zur Heiligen Kommunion. Bei der Kommunion wurde den Erwachsenen die Gelegenheit geboten, den Leib Christi in der Gestalt des Brotes als auch das Blut Christi in der Gestalt des Weines zu empfangen. Zum Ende der Eucharistiefeier verteilte Pfarrer Erwin Bauer und Mesnerin Agnes Härtl als Sprecherin des Pfarrgemeinderates an die Kommunionkinder die weißen Gewänder und als Dank für das Mitfeiern der Jubelkommunion an die 22 Frauen und Männer gelb-weiße Wachskerzen in Form einer Rosenblüte. Das 25-jährige silberne Kommunionjubiläum feierten Kathrin Zinkl, Daniela Kleber, Tanja Dietl, Florian Härtl, Michael Kleber und nicht zuletzt Pater Matthias Felix Meckl, der eigens vom Augustinerkloster Maria Eich aus Planegg angereist war. Die Kommunion bereits vor 50 Jahren empfangen haben Margit Seibert, Sonja Drexler, Krimhilde Götz, Heidi Drachsler, Ilona Singer, Heidi Bauer, Alfons Schmid, Johann Kleber, Burkhard Kleber, Edeltraud Zierer, Rita Knopp, Elisabeth Würfl, Barbara Kaiser, Hubert Zimmermann, Maria Voit und Karl Grießl. Abschließend dankte Pfarrer Erwin Bauer allen für die Teilnahme, dem Kirchenchor und dem 14-jährigen Organisten Markus Mathy aus Waidhaus, sowie dem musikalischen Gesamtleiter Stefan Karl für die festliche Umrahmung des Messfeier. Bild und Text Karl Ziegler

Kommunionkinder empfangen Brot des Lebens
14 Mädchen und Buben feiern ihre Erstkommunion
Eine festliche Prozession von der Schule zur Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" stand am Sonntag zu Beginn der Erstkommunionfeier im Rampenlicht. Gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Paten füllten die Mädchen und Buben die vordersten Kirchenbänke. Die Messfeier zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer in Konzelebrantion mit Pfarrvikar Beatus, der eigens für die Kommunion eine Einladung zu einem Treffen seiner afrikanischen Mitbrüder absagte. Am Altar sorgten um die Osterkerze 14 brennende Kommunionkerzen für ein fackelndes Lichtermeer. "Heute sind wir auf Einladung des guten Hirten ins Hause des Herrn eingeladen und die Erstkommunikanten treten erstmals zum Tisch des Herrn" so Pfarrer Bauer. Gute Besserung wünschte der Geistliche den kurzfristig erkrankten Lukas Hansl. "Seine Kommunion werden wir in einem würdigen Rahmen an einen der nächsten Sonntage nachholen." Mit dem Lied "Ehr und Preis in der Höhe" eröffnete der Kinder- und Jugendchor mit einigen Chormitgliedern und Instrumentalisten um Diplom-Musiker Stefan Karl die besondere Eucharistiefeier. Die Predigt stellte der Zelebrant und auch die Kinder in ihrem Sprechspiel unter das Motto "Guter Hirte". Der gute Hirte ist überall und immer da und freut sich über jeden. Die Mädchen und Jungen deckten mit einem Stab, Hut, Kelch, Wasser und Wein den Gabentisch Gottes. Erstmals die Heilige Kommunion empfangen durften Leon Asmus, Fabian Ebert, Christoph Forster, Eileen Freisleben, Christian Hammerl, Luca Kleber, Kilian Lindner, Antonia Nickl, Rudolf Nitsch, Lily Reindl, Leon Singer, Luca Singer, Sebastian Werner und Maria-Georgina Zangl. Gestärkt mit der göttlichen Speise im christlichen Glauben verabschiedete Pfarrer Bauer die Kinder, die um den Hals das kleine Holzkreuz von Pfarrer Erwin Bauer trugen. Der Geistliche dankte allen für das aktive Mitwirken, den jungen und erfahrenen Sängern und Instrumentalisten für die musikalische Umrahmung. Ein Dank für die Vorbereitung ging an die Schule, Familien, Kirche und an alle Mitwirkende. Vor dem Segen untermauerten alle Kommunionkinder und die Kirchengemeinschaft mit dem Papstlied "Wer glaubt ist nie allein" ihren festen Glauben und ihre Liebe zu den guten Hirten. Einen reibungslosen Ablauf bei den Vorträgen der Kinder garantierten stellvertretende Schulleiterin Ramona Mensch und stellvertretende Kindergartenleiterin Ramona Zangl. Die Mitorganisatorin Inge Werner schenkte im Namen der Kinder Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Beatus und Lehrerin Ramona Mensch eine selbstgebastelte Kerze und Ramona Zangl allen Kindern einen Schutzengel. Zudem konnte sich jedes Kommunionkind über ein kleines Segensbuch mit vielen guten Wünschen von Bianca Ederer freuen. Am Nachmittag gaben die Kinder im Rahmen einer Dankandacht das Diasporaopfer ab. Der Kommunionausflug führt am heutigen Dienstag nach Stadtamhof in Regensburg, wo in der herrlichen Rokokokirche "Sankt Mang" um 10 Uhr eine Eucharistiefeier stattfinden und den Kindern und ihren Begleitern mit einer Domführung und Donaufahrt ein herrlicher Tag geboten wird. Bild und Text Karl Ziegler


Erste Einzelkommunion in solidarischer Gemeinschaft in Eslarn
Eine Erstkommunion für einen einzelnen Jungen dürfte Seltenheitswert haben und nicht nur in Eslarn außergewöhnlich sein. Beeindruckend war, dass sich alle Kommunionkinder mit ihren Eltern und Angehörigen noch einmal an der Einzelkommunionfeier von Lukas Hansl beteiligt und dabei gemeinsam mit Kirchen- und Schulvertreter gelebte Solidarität gezeigt haben.
Die Kommunionfeier der 14 Drittklässler in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" fand bereits vor 14 Tagen statt. Eine plötzliche Erkrankung machte die Beteiligung von Lukas Hansl unmöglich. Am sechsten Ostersonntag löste Pfarrer Erwin Bauer sein Versprechen ein und lud mit seinem Organisationsstab zur Nachkommunionfeier in die Pfarrkirche ein. In anderen Orten fanden laut Pfarrer Bauer auch schon Kommunionfeiern in einzelnen Gruppen statt, aber eine Einzelkommunion dürfte auch in diesen Gemeinden eine Ausnahme sein. Die Gaben von Brot und Wein, die den Leib und das Blut Christi repräsentieren, empfing erstmals Lukas Hansl im Beisein seiner Eltern und Verwandten. Bei der Feier anwesend waren erneut alle Kommunionkinder in ihren weißen Gewändern und Kerzen, sowie mit ihren Eltern, Paten und Angehörigen. In die Reihen mischte sich Schulleiterin Bianca Ederer mit einigen Lehrerinnen und Organisatorin Ramona Zangl. Die Messfeier zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer in Konzelebration mit Pater Beatus. "Wir feiern zusammen mit Lukas und im österlichen Glauben die Eucharistie." Die Glaubensgemeinschaft zeigte sich nach der vor 2000 Jahren ausgegebenen Botschaft: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Pfarrer Bauer erinnerte in der Predigt an die überlieferten apostolischen Briefe, nach denen die Christen ihr Leben und ihren Glauben ausrichten und Antworten auf Fragen erhalten. Beim Vaterunser und Empfang der Erstkommunion durfte Lukas Hansl am Altar direkt an der Seite der beiden Priester einen Ehrenplatz einnehmen und seine Schulfreunde standen um den Gabentisch solidarisch Spalier. Dabei bekundeten alle öffentlich ihre gegenseitige Freundschaft. Dieser besondere Sonntag dürfte nicht nur für Lukas, sondern für alle Kinder und Beteiligten unvergessen bleiben. Nicht zuletzt wies die nette Geste und die Solidargemeinschaft auf eine funktionierende Pfarrgemeinde hin. Text und Bild Karl Ziegler

Osterbrote für die Kirchenbesucher
Kooperation zwischen Bäcker und Kolpingfamilie
Die Kolpingsfamilie verteilt alle Jahre nach der Feier der Osternacht am Karsamstag kostenlos rund 330 Osterbrote an die Kirchenbesucher. Der Brauch wurde vor rund 10 Jahren durch die damalige Jungkolpinggruppe eingeführt und nach Auflösung der Jugendgruppe von der Kolpingfamilie fortgeführt. Der Karsamstag ist der letzte Tag der 40-tägigen Fastenzeit, ein Tag der Stille während der Grabesruhe Jesu und der Vorbereitung auf dem Tag der Auferstehung Jesu, auf die Osternacht. Für Bäckermeister Hans Landgraf bedeutete der Samstag wie gewohnt früh aufstehen und für die Bevölkerung frische Semmeln und Brote backen. Da auch rund 330 besondere österliche Brotlaibe für die Kolpingfamilie (KF) in den Backofen eingeschossen und gebacken werden mussten, war es auch für den Bäcker, seiner Ehefrau Maria und den Angestellten ein besonderer Tag. Das Ehepaar ist seit 1976 Mitglied und Gönner im Gesellenverein. Mit der Bäckerei Landgraf wurde vereinbart, dass die Kosten der Osterbrote abwechselnd ein Jahr die Bäckerei und das andere Mal die KF übernimmt. Für das kostengünstige Angebot gebührt der Familie Landgraf laut Kolpingvorsitzenden Gregor Härtl ein besonderer Dank. In diesem Jahr übernimmt die KF die Finanzierung der 80 Cent pro Brot aus der Vereinskasse, informierte Schriftführerin Maria Reindl. Mit eingeschlossen ist die kostenlose Anlieferung durch die Bäckerei zur Pfarrkirche, wo einige der Verteiler bereits auf die frisch gebackene Ware warteten. In der Eucharistiefeier zur Osternacht segnete Pfarrer Erwin Bauer das Brot in den drei am Altar abgestellten Körben zusammen mit den mitgebrachten Osterspeisen der Kirchenbesucher. Nach der Messfeier verteilten die Mitglieder der Kolpingfamilie an den drei Kirchenausgängen die 330 Gratis-Brote. Einige verkosteten die Osterbrote als Wegzehrung während der Lichterprozession zum Friedhof, die meisten nahmen das persönliche Ostergeschenk mit nach Hause. "Das hat auch Tradition und nach der Fastenzeit darf wieder geschlemmt werden" stellten die Kolpingsmitglieder fest. In den Osterbroten sieht Pfarrer Erwin Bauer ein Symbol für etwas Neues, das entsteht, entsprechend der Auferstehung. Bild und Text Karl Ziegler

Musik und Gesang begleiteten die Ostertage
Nach einem beeindruckenden Passionssingen folgten anspruchvolle Spatzenmesse und Sologesänge
Die Karwoche ist für die Frauen und Männer im Kirchenchor und den Instrumentalisten um ihrem Gesamtleiter Diplommusiker Stefan Karl die intensivste Woche des Jahres. Der Klangkörper führte bereits am Palmsonntag beeindruckend den Kreuzweg von Joseph Kronsteiner auf und gestaltete gemeinsam mit den Musikern die Osternachtfeier mit der Spatzenmesse von Wolfgang Amadeus Mozart und dem "Halleluja" von Georg Friedrich Händel.
Die Ostertage beanspruchten von den kirchlichen Klangkörpern durch Proben und mehreren Auftritten viel Engagement. Gefordert war der Chor bereits am Palmsonntag beim ergreifenden Passionssingen und am Gründonnerstag, wo vor allem Monika Lindner und Angelika Wild beim "Pie Jesu" von Andrew Lloyd Webber in den Mittelpunkt traten. Der absolute Höhepunkt der Ostertage war die Feier der Osternacht am Ostersamstag mit der überlieferten Osterbotschaft vom Sterben Jesu und der Auferstehung. Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus zogen mit den zahlreichen Ministranten in die verdunkelte Pfarrkirche und sangen dreimal das "Lumen Christi" (Licht Christi), worauf der Chor mit "Deo Gratias" (Dank sei Gott) antwortete. Die am Gründonnerstag verstummte Orgel stimmte erst zum Gloria in der Osternacht gemeinsam mit dem Kirchenchor in den feierlichen Gesang der Auferstehungsfeier wieder mit ein. In der über 2000-jährigen Überlieferung des ältesten und größten christlichen Festes setzten sich Musiker und Sänger in den Fokus. Ein musikalisches Highlight war vor allem die Aufführung der "Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart durch das Streichorchester, der Bläser und Pauken, sowie dem Kirchenchor. Das musikalische Werk rief die östliche Uraufführung 1776 im Salzburger Dom in Erinnerung. Ins Rampenlicht mit Gesang innerhalb der Chormitglieder traten vor allem mit verschiedenen Stimmlagen die Solisten Angelika Wild (Sopran), Monika Lindner (Alt), Michael Olbrich (Tenor) und Gregor Härtl (Bass). Die Chorstimmen wurden meisterlich von Violinen, dem Cello und Kontrabass begleitet und das Streichorchester mit Organisator und Konzertmeister Willibald Wirth aus Floss an der Ersten Violine meisterte die Aufführungen "Besinnung" und "Meditation". Eine musikalische Harmonie bildeten Orchester, Orgelmusik und Kirchenchor bei der Inszenierung des "Halleluja" von Georg Friedrich Händel. Die 1741 komponierte christliche Glaubenslehre gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik. Die Instrumentalisten, Sängerinnen und Sängern meisterten selbst schwierige Passagen und trugen zu einer gelungenen Osterfeier bei. Die Priester setzten mit der ergreifenden Osterfeier gemeinsam mit den Klangkörpern erfrischende Impulse. Im Anschluss an die Osterfeier zog die Glaubensgemeinschaft mit ihren geweihten Osterkerzen zum Gedenken an ihre Verstorbenen betend zum Friedhof, wo ein Meer an Osterlichtern die Gräber erhellten und die Auferstehung signalisierten. "Der Gang zum Friedhof findet nicht in jeder Pfarrei statt und ist ein starkes Zeichen der Eslarner" stellte Pfarrer Bauer dankend fest. Zum Hochfest der Auferstehung des Herrn am Ostersonntag stand das "Missa Tertia" von Kirchenmusiker Michael Haller im Vordergrund. Auch hier zeigten Kirchenchor und Organistin Martina Brenner unter der Leitung von Diplommusiker Stefan Karl in der musikalischen Harmonie ihre Qualitäten. Einen hörenswerten musikalischen Abschluss mit rhythmischen Liedern setzten zum Ausklang des Osterfestes am Ostermontag in Begleitung von Orgelmusik der Kirchenchor. Damit wurde das höchste christliche Fest auch musikalisch zu einem einmaligen Erlebnissen und zu einem Fest des Glaubens. Bild und Text Karl Ziegler

14-jähriger Orgelmusiker begeistert Kirchenbesucher
Ein junger Mann aus Waidhaus machte trotz seiner erst 14 Jahre am Sonntag in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" unbemerkt auf der Empore musikalisch auf sich aufmerksam und beherrschte bravourös die verschiedenen Tonhöhen und Klangfarben an der großen Kirchenorgel. Der 14-jährige Organist Markus Mathy umrahmte gemeinsam mit dem Kirchenchor unter der Gesamtleitung von Stefan Karl die Sonntagsmesse. Damit meisterte der Jungmusiker aus Waidhaus bei seinem Erstauftritt in Eslarn beeindruckend klangvolle Variationen bekannter Komponisten und bot an der Kirchenorgel eine bemerkenswerte Gesamtleistung. Der Schüler von Musiklehrer Hans-Josef Völkl aus Burgtreswitz, der mit dem Engagement und den Leistungen seines Schützlings vollauf zufrieden ist, erlernte vor neun Jahren das Klavierspielen und wechselte vor zwei Jahren zur großen Orgel. Seither nutzt der begeisterte Jungmusiker jede freie Minute, um die zahlreichen Tasten des großen Musikinstrumentes immer besser in den Griff zu bekommen. Zudem beherrscht Markus wie seine Mutter Gabi seit fast drei Jahren die "Steirische Harmonika", ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument. Damit tritt er sozusagen in die Fußstapfen seiner Mutter und ist der ganze Stolz von seinen Eltern Gabi und Reinhard Mathy. Am Ende der sonntäglichen Messfeier in Eslarn machte Pfarrer Erwin Bauer die Kirchenbesucher auf den jungen Musiker aufmerksam, dankte für seine ansprechenden Leistungen und wünschte gleichzeitig der erkrankten Organistin Martina Brenner baldige Genesung. Bild und Text von Karl Ziegler


Fußwaschung ist wichtiger Teil der Eucharistie am Gründonnerstag
Ministranten nicht den Kopf, sondern die Füße gewaschen

"Die Fußwaschung auf Augenhöhe mit den Ministranten ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Anerkennung für die im Jahr geleisteten Dienste" stellte Pfarrer Erwin Bauer fest. Wie einst Jesu beim letzten Abendmahl am Vorabend seines Todes am Kreuz den 12 Jüngern die Beine gewaschen hatte, vollzogen Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus am Gründonnerstag mit der Fußwaschung der Ministranten einen überlieferten und wichtigen Teil der Liturgie.
Der Gründonnerstag ist der Tag vor dem Karfreitag, der Gedächtnistag des letzten Abendmahls mit dem Empfang der Heiligen Öle und der Möglichkeit zum Kommunionempfang unter beiderlei Gestalten. Damit zählt der "Hohe Donnerstag" zu den drei Kartagen. Während des Glorias stimmte noch einmal festliche Orgelmusik in den Klang aller Glocken mit ein, um im Anschluss bis zum Gloria der Osternacht zu schweigen. In der Leidenszeit Jesu werden die Klangkörper durch die Ratschen mit ihrem harten Klang ersetzt. Nach den Überlieferungen ist der Ritus der Fußwaschung in der katholischen Kirche ein Teil der Liturgie und eine Auffrischung des Johannesevangeliums. „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen“ so die Worte Jesu an seine Jünger. Beim Abendmahlgottesdienst in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" waren es Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Beatus, die nach dem Vorbild Jesu den 12 Ministranten/innen die Füße wuschen und symbolisch verdeutlichten, dass das kirchliche Amt den Charakter des Dienstes und nicht der Herrschaft hat. "Es soll ein Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Ministranten sein" begründete Pfarrer Bauer. Die Gottesdiener leisten während eines Jahres für die Kirche und Gemeinde ehrenamtliche Dienste und mit dem Rollentausch, der Fußwaschung und dem Abtrocknen mit einem Tuch, übernahmen die Geistlichen die Aufgabe des Dienens. Das Waschen der Füße ist ein Zeichen echter Hilfe an Menschen, sowie eine Begegnung auf Augenhöhe. "Mit der Fußwaschung verrichtete Jesus an seinen Jüngern den Sklavendienst und gab ein Beispiel dienender Liebe" predigte Pfarrer Bauer. Auch Papst Franziskus nimmt die Überlieferung aus dem Neuen Testament zum Anlass und setzte mit der Fußwaschung einiger Strafgefangener ein Zeichen menschlicher Würde. Das zweite wichtige Zeichen des Abendmahlgottesdienstes sind Brot und Wein, der Leib und das Blut Jesu. "In Brot und Wein wird der gekreuzigte und auferstandene Herr gegenwärtig." Nach dem Aussetzen des Allerheiligsten am rechten Seitenaltar versammelten sich die Kolpingmitglieder mit weiteren Gläubigen zur Ölbergandacht und bereiteten sich auf die Kar- und Ostertage vor. Bild und Text Karl Ziegler

Romreise

Eslarn. Ein beeindruckendes Erlebnis für 27 Teilnehmer war die siebentägige Romfahrt mit Pater Felix Meckl OSA vom Augustinerkloster Maria Eich in Planegg. Der italienisch sprechende Priester mit Eslarner Wurzeln führte die Gruppe durch die "Ewige Stadt" und zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und garantierte unvergessene Einblicke. Einer der Höhepunkte war das Angelusgebet mit Papst Franziskus.
Das Interesse der von Pater Felix organisierten Romreise war so groß, dass die anfängliche Mindestanzahl aufgestockt und einige Interessenten vertröstet werden mussten. Der Reiseführer stammt aus Eslarner, wurde 2010 in Regensburg zum Priester geweiht und kennt sich aufgrund einiger Romaufenthalte bestens in der italienischen Hauptstadt aus. Nach einem angenehmen Flug ging es zur gemütlichen Unterkunft "Casa La Salle" in die Via Aurelia und während der 7 Tage mit der Metro zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Wichtig für Pater Felix Meckl waren die direkten Kontakte mit der italienischen Bevölkerung und die Besuche heimisches Lokale mit südländischer Kost, die nicht nur in der Pizzeria bei "Luzzi" garantiert war. Einen Überblick über die Stadt verschafften sich 24 Eslarner, 2 Heumadener und 1 Pertolzhofener am Monte Aventin, einem der sieben Hügel der antiken Stadt. Einige der vielen Highlights waren das Colosseum, Konstantinbogen, Circus Maximus und die Basilica "San Clemente al Laterano" mit der Madonnen-Freske aus dem 8. Jahrhundert. Ein Stadtbummel führte durch die mittelalterliche Altstadt, über die Engelsbrücke mit den prachtvollen Engelstatuen und zum Museum in der Engelsburg. Bestens von seinen Aufenthalten bei seinen Augustinerbrüdern bekannt war dem Pater die Hauskapelle im internationalen "Collegio Santa Monica", wo er mit den Oberpfälzern die Eucharistie feierte. Pünktlich um 12 Uhr betete die Gemeinschaft auf der Terrasse des Kollegs direkt gegenüber dem Petersdom sozusagen auf Augenhöhe mit Papst Franziskus den Angelus. Das Angelusgebet (Engel des Herrn) betet der Papst jeden Sonntag zusammen mit vielen Gläubigen und mit dabei waren im März die Pilger aus der Oberpfalz. Im Anschluss organisierte der Pater Felix im Petersdom "Sancti Petri in Vaticano" nicht alltägliche Einblicke. Der Dom ist die größte der päpstlichen Basiliken in Rom und mit Papstaltar und den Ausgrabungen mit dem Petrusgrab die bedeutendste Kirche in der Welt. Die Pieta von Michelangelo, ein bildhauerisches Jugendwerk aus Marmor ist seit einem Attentat 1972 beschädigt und steht hinter einer schusssicheren Glaswand. Besichtigt wurden die Sebastianskapelle mit der Grablegung von Johannes Paul II., die Sakramentenkapelle mit dem Allerheiligsten und unter einem Altar die sterblichen Überreste von Papst Johannes XXIII. Beeindruckt waren die Reisenden vom Buntglasfenster aus Alabaster (Edelsteinen) und vom in Bronze gefassten Thron aus dem 9. Jahrhundert, der von vier Kirchenvätern getragen wird. Die 16eckige Kuppel der Basilika ist das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt und im südlichen Seitenschiff wies Pater Meckl auf die Chorkapelle hin, in der die Papstwahl beginnt, bevor die Kardinäle in die Sixtina ziehen. In der Via Barletta schnürten sich die Reisenden im Lokal "La dolce maniera" ein ganz besonderes südländisches Lunchpaket und der Verdauungsspaziergang führte zur Abendmahlplatte. Über die heilige Stiege, über die auch Jesus gegangen sein soll, ging es zur ehemaligen Hauskapelle des Papstes "Sancta Sanctorum". Durch die Vorortkenntnisse ihres Reiseleiters konnten die Eslarner auch den Metro-Streik bewältigen und gelangten zum Kaiserforum und Kapitolshügel, dem kleinsten der 7 Hügel Roms. Ein weiterer Höhepunkt war die Kirche "Santa Maria" in Aracoeli mit den 22 Säulen und vor allem dem "Santo Bambino", einer hölzernen Christus-Kind-Statue. Eine der letzten Stationen war die "Spanische Treppe" und ein Streifzug entlang der Einkaufsmeile "Via Condotti" mit ihrer exklusiven Mode und den noblen Geschäften. Nicht fehlen durfte vor der Abreise noch einmal ein echtes italienisches Eis bei "Giolitti" und vor dem Heimflug eine Dankmesse in der kleinen Hauskapelle der Unterkunft. "Rom ist eine Reise wert" dies konnten die 27 Oberpfälzer nur unterstreichen. Von Karl Ziegler, Bilder Pater Felix

Katholische Kirchenstiftung sorgt für den Unterhalt der kirchlichen Einrichtungen

Eslarn. Eine Pfarrgemeinde sei laut Pfarrer Erwin Bauer nur lebendig, wenn sie transparent ist und alle Pfarrangehörigen mitgenommen und gut informiert werden. Die kirchlichen Vorhaben erläuterte Kirchenpfleger Anton Hochwart und auf einen geordneten finanziellen Haushalt wies Kirchenrat Hans Bauer hin.
Die alljährliche Einladung der Pfarrangehörigen ins Pfarrheim "Sankt Marien" zu einer Pfarrversammlung, in der Vorhaben und Finanzen der Pfarrei erläutert werden, bezeichnete der Kirchenpfleger als eine Pflichtaufgabe. Hochwart wies auf wichtige Maßnahmen und auf eine Begehung der Pfarrkirche im Zusammenhang mit Brand- und Unfallschutz hin. Im Zusammenhang mit der geforderten Brandschutztür am Kirchenschiff konnte eine kostengünstige Lösung gefunden werden. Anstatt des kostspieligen Transports der Einzelteile über den Kirchturm wird die feuerhemmende Tür über das Kirchendach an Ort und Stelle gehievt. Angeschafft wurden neue Feuerlöscher, neue Sitzpolster für die Pfarrkirche und neue Tische und Stühle für das Pfarrheim. Auf dem Wunschzettel steht zur Verbesserung der Akustik im hinteren Kirchenbereich zudem eine neue Lautsprecheranlage und eine neue Beleuchtung im Chorbereich. Vorgeschlagen wurde eine öffentliche WC-Anlage, die in der Nebensakristei hinter einer eingebauten Trennwand installiert werden soll. "Wichtig für die Kirchenverwaltung ist vor allem ein barrierefreier Zugang" betonte Hochwart. Sanierungsbedürftig sind die Dachstühle im Kloster und in der Sebastiankapelle am Friedhof. "Hier ist regelrecht der Wurm drin." Zudem wurden einige Witterungsschäden am Pfarrhaus festgestellt. Für sehr wichtig halte Kirchenpfleger Hochwart finanzielle Rücklagen, da in den kommenden Jahren nach rund 25 Jahren wiederholt eine kostenintensive Innen- und Außensanierung an der Pfarrkirche anstehen wird. Von einer soliden finanziellen Lage mit detaillierten Ein- und Ausgaben berichtete Kirchenrat Hans Bauer. Die katholische Kirchenstiftung kümmert sich um den Gebäudeunterhaltung aller kirchlichen Einrichtungen, sowie um Sach- und Personalausgaben. Im Zusammenhang mit eingegangenen Spenden erinnerte der Financier vor allem an die verstorbene Gönnerin Katharina Götze. "Eine Pfarrgemeinde ist nur lebendig, wenn sie transparent ist und alle Pfarrangehörigen mitgenommen und vollständig informiert werden" stellte Pfarrer Erwin Bauer fest. Eine Pfarrei sei wie eine Familie, in der es auch mal knirscht und trotz gegenteiliger Meinungen stets eine annehmbare Lösung gefunden werde. Als Auszeichnung für die Pfarrei wertete Pfarrer Bauer die Zuteilungen von ausländischen Pfarrvikaren. "Meinem Mitbruder Beatus aus Tansania gefällt es hier sehr gut und er kann sich über die Unterstützung vieler Mitmenschen freuen." Wie in vielen Pfarreien geht der demografische Wandel auch in Eslarn nicht vorüber, so dass im Zeitraum von 2007 bis 2017 ein Rückgang der Katholiken von 2610 auf 2371, der Gottesdienstbesuche von 560 auf 310 und Kirchenaustritte von 1 auf 12 zu verzeichnen waren. "Diesen Trend können wir nur gemeinsam und durch Zusammenhalt begegnen und auch bewältigen." In den letzten zehn Jahren hatte die Pfarrei zwischen 30 bis 42 Sterbefälle zu beklagen. Erfreulich waren die Wiederaufnahmen in die Kirchengemeinschaft und konstant gebliebenen Taufen. Ein Problem sei auch der Priestermangel, so dass in der Zukunft nicht in jeder Pfarrei ein Pfarrer vor Ort sein werde und Zusammenlegungen von Pfarreien nicht mehr ausgeschlossen werden können. Zu den anstehenden Vorhaben stellte Pfarrer Bauer fest: Der Mensch denkt über vieles nach und macht seine Pläne, Gott aber entscheidet und lenkt. Die größeren Vorhaben bedürfen einer vorbereitenden Planung und Genehmigung. Sehr wichtig für eine Pfarrei seien Gelder aus dem Kirchensteuertopf und von Spendern. In einem bebilderten Jahresrückblick zum Thema "Kaleidoskop der Pfarrei" erinnerte Pfarrgemeinderat Georg Kulzer ans vergangene Jahresprogramm vom Einkehrtag über das Kolpingsjubiläum bis zu den Ausflügen und Vorträgen. Die Pfarrversammlung mündete in ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Text und Bild von Karl Ziegler


   


Pfarrer dankt allen aktiven Pfarrangehörigen mit Schokoherzen und einer Brotzeit

Eslarn. Mit einem kleinen Mozart-Herzerl mit edler Zartbitter-Schokolade empfing Pfarrer Erwin Bauer
die zahlreichen MitarbeiterInnen zum traditionellen Dankessen im Pfarrheim "Sankt Marien". Der Einladung waren von über 200 ehren-, neben- und hauptamtlichen Frauen, Männern und Jugendlichen insgesamt 70 gefolgt. "Ich möchte allen für die aktive Mitarbeit in der katholischen Pfarrgemeinde mit einem herzlichen Vergelts Gott danken" so Pfarrer Erwin Bauer. Generationsübergreifend helfen Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer mit beispielhafter Solidarität die kirchliche Gemeinschaft lebendig zu halten. "Jede kleinste Schraube ist für den Zusammenhalt in der Gesellschaft wichtig und jeder ist eine wichtige Säule für das Fundament des Glaubens." Im Leben sei nicht nur Arbeiten und Essen, sondern auch geistige Nahrung und Mitmenschlichkeit sehr wichtig. Pfarrer Erwin Bauer dankte allen, auch im Namen von Pfarrvikar Beatus, der Kirchenverwaltung um Kirchenpfleger Anton Hochwart und des Pfarrgemeinderates um Sprecherin Agnes Härtl und bat alle MitarbeiterInnen weiterhin mit anzupacken. Nach einem kurzen Tischgebet gab es leckeren Leberkäs mit Kartoffelsalat von der heimischen Metzgerei "Alisn" und verschiedene Getränke von der örtlichen Getränkehandlung Bauer (Schlaffer). Ein rühriges Küchenteam der Kirchenverwaltung sorgte für reichlich Nachschub und für einen gemütlichen Aufenthalt im Pfarrsaal. Pfarrer Erwin Bauer hatte seinen Priesterkollegen Pfarrvikar Beatus mit den Worten eingeladen: Du brauchst heute nicht selber zu kochen, heute gibt es eine besondere Speise. Die erste "Begegnung" mit der urbayerischen Brotzeit bewertete Pater Dr. Beatus Urassa ALCP/OSS aus dem afrikanischen Tansania, dem diese Speise der Bayern gänzlich unbekannt war, kurz mit "Leberkäs ist gut und ich mag bayerisches Essen". Text und Bild von Karl Ziegler

Caritasverband hilft vielen Menschen in der Diözese und in den Pfarreien

Eslarn. Kein leichtes Ehrenamt haben Spendensammler aufgrund der ständigen Vorhaltungen hinsichtlich der Verwendung der Gelder und der angeblich zu hohen Verwaltungskosten. Diesen Mutmaßungen könne man laut Maria Plank vom Caritasverband der Diözese Regensburg e.V. nur durch Aufklärung und Transparenz begegnen. Die Referentin von der Gemeindecaritas stand den Zuhörern bei ihrem Bildervortrag "Verwendung der Haus- und Kirchensammlungen" Rede und Antwort. Die Jahressammlung von rund zwei Millionen Euro im Bistum kommt zu 60 Prozent der Region und zu 40 Prozent den Pfarrgemeinden vor Ort zugute.
Das überörtlich bedeutsame Referat kam auf Vorschlag der kirchlichen Organisationen zustande. Der Einladung ins Pfarrheim "Sankt Marien" waren überwiegend Caritas-SammlerInnen aus Eslarn, Waidhaus und Pleystein gefolgt. Die beiden Ortsbeauftragen aus dem Sachausschuss „Soziale und karitative Aufgaben“ Anneliese Kleber und Rosemarie Frischmann begrüßten vor allem Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Pater Dr. Beatus Urassa. "Zweimal im Jahr dient die Kirchenkollekte und eine Frühjahr- und Herbstsammlung der sozialen caritativen Arbeit, mit der hilfsbedürftigen Menschen eine neue Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben werden könne" stellte Maria Plank fest. Dabei habe die Caritas für jedes Problem eines Menschen, der unverschuldet oder verschuldet in Not geraten ist, eine Lösung. "Caritas konnte mit der Hilfe der zahlreichen Spender bereits Tausenden von Menschen in der Diözese und in den Pfarreien nach dem Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe helfen." Bei der Caritas-Sammlung wird deutlich, dass Glauben und Handeln zusammengehören und die Kirchengemeinden gemeinsam mit dem Caritasverband den Menschen, die andernorts keine Hilfe erfahren, direkt und unbürokratisch Hilfe leisten. "Die jährlichen Spendengelder an die Caritas in Höhe von rund zwei Millionen Euro kommen zu 60 Prozent der Region und zu 40 Prozent der Pfarrgemeinde vor Ort zugute" stellte Plank fest. Zu den Aufgaben einer lebendigen Pfarrgemeinde gehört die Verkündung der "Frohen Botschaft" und Jesu Werks im Gottesdienst, aber auch die Diakonia (Caritas). Diese Wesensmerkmale der Kirche vollziehen die Caritasverbände mit Sozialstationen, Altenhilfeeinrichtungen, Kindergärten, Asylsozialberatung, Suchtberatung und Beratungsstellen, aber auch in den Aktivitäten der pfarrgemeindlichen Caritas wie in den Nachbarschaftshilfen, in der Altenarbeit, Flüchtlingshilfe und den Selbsthilfegruppen. Die Spenden werden auch zur Sozial- und Schuldnerberatung, für Senioren, arme Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung, Frauen in Konflikten, für Kranke und Obdachlose ausgegeben. Der demografische Wandel führt zu einer wachsenden Zahl älterer, hilfsbedürftiger Menschen, auch demenziell veränderter Menschen, die zu 80 Prozent von den Angehörigen versorgt werden. Um die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu entlasten, braucht es zusätzliche Betreuungsangebote. Der Caritas-Dienst kümmert sich stundenweise aber auch um Kinder mit geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen. Soforthilfe gibt es nicht zuletzt bei Katastrophen wie nach Überschwemmungen in den Vorjahren. Nur dort, wo Caritas gelebt wird, ist laut Referentin Plank die Kirche nah am Menschen. Durch die Hausbesuche bei Sammlungen besteht die Chance den unterschiedlichsten Nöten zu begegnen, sie wahrzunehmen und nach einem persönlichen Gespräch mit dem Betroffenen ans Seelsorgeteam zu melden. "Dies ermöglicht ein schnelles unbürokratisches Handeln und mit der individuellen Hilfe könne man vielen hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen aus finanziellen Schwierigkeiten und Notlagen helfen." Die Vertreterin der Gemeindecaritas stellte fest, dass die in einer Diözese gesammelten Gelder zu 100 Prozent im jeweiligen Bistum bleiben, zweckgebunden sind und von der Caritas mit einem niedrigen Verwaltungsaufwand verwaltet werden. Die Gehälter der hauptamtlichen Mitarbeiter werden aus Kirchensteuermitteln und staatlichen Zuschüssen bezahlt. Die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer leisten vor Ort nicht nur mit den Haussammlungen Samariterdienste, sondern zudem mit dem Besuch älterer und kranker Menschen. "Damit sorgen die SammlerInnen nicht nur für eine notwendige finanzielle Grundlage in den Verbänden, sondern auch in den pfarreigenen Einrichtungen. "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Menschen in Not nah zu sein und zu helfen." Aber auch für Menschen, die in ihrer Not an die Pfarrhaustür klopfen und sich Hilfe vom Ortspfarrer erwarten, braucht es Geld. Eine wichtige Grundlage bei Sammlungen ist nicht zuletzt eine korrekte Abrechnung, der transparente Umgang mit dem Geld und die Veröffentlichung der Sammelergebnisse. "Das schaffe gegenüber dem Spender vermehrt Vertrauen und Glaubwürdigkeit." Während und nach dem Referat beantwortete Maria Plank von der Gemeindecaritas die vielen Fragen der Zuhörer. Text und Bild von Karl Ziegler

Pfarrfasching von Karl Ziegler

Tolle Sketche und Kostüme führten Pfarrfasching zum Erfolg
Selbst die Ehrengäste Donald Trump und Barack Obama fanden Gefallen
Beim Pfarrfasching jagde eine Attraktion die nächste und zwei prominente Ehrengäste aus Amerika bereicherten den Pfarrheimsaal "Sankt Marien". Unter die frohgelaunten Gäste mischten sich der 45. US-Präsident Donald Trump (Pfarrer Erwin Bauer) und sein Vorgänger Barack Obama (Pfarrvikar Biatus). Damit witmete der hohe Gast dem närrischen Treiben in Eslarn seinen ersten Besuch. Der Präsident kam mit einem mit Sternen gekennzeichneten Zylinderhut und einem glitzernden Gewand mit USA-Flaggen-Optik und zahlte an der "närrischen Mautstelle" in seiner Landeswährung. Der Geistliche hatte eigens seine Haare leicht rotblond gefärbt, um die Ähnlichkeit zum Amerikaner noch mehr zu betonen. Die Besucher vergnügten sich bei toller Musik, humorvollen Sketchen und leckeren Köstlichkeiten. Den unterhaltsamen Aufenthalt mit einem vielseitigen Programm garantierte die solidarische Eventgemeinschaft aus Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Kolpingfamilie. In tollen Kostümen anwesend waren Venezianerinnen, flotte Hexen, hübsche Bienen, süße Clowns, eine Gruppe im silbernen Glitzeranzug und mit buntgefärbten Haaren. Ein gut eingespieltes Team der Pfarrei bot deftige Speisen und vielfältige Getränke und der Vollblutmusiker "Harmonika-Franz" aus Saltendorf heizte dem bunt gemischten Publikum mit Schlagern und aktuellen Hits kräftig ein. Einen gelungenen Angriff auf die Lachmuskel starteten die Ministrantinnen Hannah Helm, Anna-Lena Klug, Marie Hummer und Maria Wazl unter der Regie von Obermini Peter Hummer mit dem Sketch "Leberkässemmel to go Store". Die Minis glänzten mit dem Sketch von Günter Grünwald und mit dem Verkaufsgespräch zwischen Verkäuferin und Kundin, die ja eigentlich nur eine gewöhnliche Semmel mit Leberkäs wollte. Aufgrund der aufgezeigten Vielfalt an Produkten beendete der Verzicht auf eine Brotzeit den Einkauf. Aber auch in der Rolle der bayerischen Kult-Familie "Nullinger" hatten die jungen Damen die Lacher auf ihrer Seite und zeigten wie man weniger professionell in Eigenregie einen Schwimmingpool ausheben kann. Dass mit dem Bagger eine Stromleitung gekappt wurde und alles ohne Strom war, ist nur eine der aufgetauchten Nebensächlichkeiten. Nach den wortreichen Sketchen folgte mit der Bahnfahrt zweier Frauen (Rosi Frischmann und Anneliese Kleber) eine Form der darstellenden Kunst ohne gesprochene Worte. Die beiden Frauentypen aus grundverschiedenen Gesellschaftsschichten wendeten beim Schminken nach dem Motto "die eine hat es und die andere weiß sich zu helfen" ihre eigenen Methoden an. Für die Lippen tut es ein teurer roter Lippenstift, aber auch eine handelsübliche Marmelade. Für die gegensätzlichen Schminkmethoden von Haut und Gesicht ernteten die beiden Pantomimen mächtig Applaus. Bewährt haben sich beim Fasching seit Jahren vor allem die traditionellen Auftritte von "Mathild" (Doris Wild) und "Amalie" (Agnes Härtl). Die beiden koketten Damen kommentierten mit "spitzen Zungen" so manche Vorkommnisse in der politischen und kirchlichen Landschaft und erinnerten an einige Begebenheiten. Dabei wurde kein Promi verschont, egal ob im Pfarrsaal anwesend oder mit Abwesenheit glänzend. Ein weiterer Höhepunkt waren die beiden Hobbygärtner (Georg Bauer, Gregor Härtl) mit ihrem blumigen Ratespiel. Die beiden zogen die Besucher ins Frage-Antwort-Spiel mit ein und verteilten für jede richtige Antwort ein paar Tulpen, für die reichlich Gönner Hermann Zierer gesorgt hatte. Nach dem heiteren Abend waren die vielen Gäste mit den humorvollen Darbietungen und die kirchlichen Organisationen mit dem Erlös bestens zufrieden. "Da in der Pfarrkirche einiges erneuert und neu angeschafft wird, kommt der Erlös unserer Pfarrkirche zugute" stellte Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Mesnerin Agnes Härtl im Einklang mit allen kirchlichen Organisationen fest. Für die tollen Bilder während des Pfarrfaschings sorgte Hoffotograf Georg Kulzer und für den Text Karl Ziegler.

 


















In Freude und Leid zusammenstehn
von Karl Ziegler

"Sie sind alle wichtige Bausteine der Kirche" begrüßte Pfarrer Erwin Bauer beim gemeinsamen Dankgottesdienst die zahlreichen Ehejubilare und besonders Monsignore Direktor Manfred Strigl vom Diözesan-Exerzitienhaus Johannisthal. Die rotweiße Fahne wies zudem auf die Kirchweihfeier hin.
Den traditionellen Dankgottesdienst für 26 Ehejubilare in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" zelebrierten in Konzelebration Monsignore Direktor Manfred Strigl und Pfarrer Erwin Bauer. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kirchenchor mit Organistin Martina Brenner unter der Leitung von Stefan Karl. "Die allgemeine Feier der Kirchweih in Bayern und die Feier der Ehejubiläen passen gut zusammen, denn sie sind von Gott gesegnete Kirche" predigte Monsignore Strigl. Ein langes Zusammenleben kann nur mit gegenseitiger Liebe, Geduld und Verständnis gelingen. Diese "Freude der Liebe" und die "Liebe in der Familie" beschreibt Papst Franziskus im apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia". "Das Ergebnis der Überlegungen der Synode ist nicht ein Stereotyp der Idealfamilie, sondern eine herausfordernde Collage aus vielen unterschiedlichen Wirklichkeiten voller Freuden, Dramen und Träumen." Deshalb sollte laut dem Prediger jeder seinen Partner wachsen lassen und helfen, sich in seiner eigenen Identität ausformen. Die Partnerschaft ist laut des Predigers auch eine Ermutigung, sich auf das Abenteuer der Liebe einzulassen. Für sehr wichtig hält Monsignore Strigl den Dialog miteinander, der gerade bei den Oberpfälzern eher karg ausfalle. "Nach einer veröffentlichten Studie sprechen deutsche Ehepaare im Durchschnitt täglich rund 10 Minuten miteinander. "Dialog, um Liebe zu leben, heißt sich Zeit lassen, Geduld üben, aber auch angehört zu werden." Mit dem lateinischen Spruch "Ad multos annos" wünschte Monsignore Direktor Manfred Strigl allen noch viele Dialoge und ein harmonisches Miteinander. Mit dem Papstlied "Wer glaubt ist nie allein" festigte der Kirchenchor die Glückwünsche zum gegenseitigen Zusammenhalten. Nach dem Gottesdienst dankte Pfarrer Erwin Bauer dem Prediger für die tiefsinnigen Worte, dem Kirchenchor und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Agnes Härtl für die Unterstützung. Mit der Einladung zu Kaffee und leckeren Kuchen klang die Dankfeier im Pfarrheim "Sankt Marien" gemütlich und unterhaltsam aus. Das 25-jährige Ehejubiläum feierten Karola und Johann Kleber, Heidi und Peter Hanauer, Anita und Wenzel Sachs aus Moosbach, 30 Jahre: Elisabeth und Hans Werner, Irmgard und Reinhold Forster, Martina und Georg Würfl, 35: Gertraud und Karl Grötsch, Jutta und Max Linsmeier, Christine und Hanns Vogl, Cornelia und Konrad Härtl, 40: Maria und Siegfried Bösl, Anna und Albin Meckl, Anne und Karl Meier, Elfriede und Andreas Kleber, Siglinde und Siegfried Sier, 45: Maria und Max Karl, Anna und Hermann Taucher, Maria und Josef Wildenauer, Agnes und Ludwig Bauriedl, Gertraud und Kurt Baumann, 50: Heidi und Heinrich Beierl aus Waldthurn, Margarete und Günther Hierold, Christa und Georg Karl, Anne und Heinz Kaiser. Besonders beeindruckend waren das 60-Ehejubiläum von Gertraud und Siegfried Konczalla und die 66 Ehejahre von Barbara und Andreas Brenner. Abschließend gab es ein Teelicht mit dem Matthäus-Spruch: Ich bin bei euch - alle Tage.
Mesnerdienst in den bewärten Händen engagierter Frauen
von Karl Ziegler

Ein Novum in der Geschichte der Pfarrei ist eine Mesnerin und in Eslarn sind es sogar drei Frauen, die sich bereit erklärt haben, die umfangreichen Tätigkeiten zu übernehmen. Nach dem Besuch eines Mesnerlehrgang in Regensburg übernahmen Roswitha Fürtsch, Agnes Härtl und Waltraud Karl seit Dienstag das wichtige Kirchenamt. Übereinstimmend wünscht sich das Frauentrio weitere Unterstützung und hofft auf Anmeldungen interessierter Frauen und Männer. "Sollten sie vielleicht selber mit dem Gedanken spielen und Interesse am Mesnerdienst haben, dann können sich Frauen und Männer einfach im Pfarrbüro, Pfarrhaus oder telefonisch unter 340 bei mir melden" wirbt Pfarrer Erwin Bauer.
Mit Beginn des neuen Kirchenjahres und der Ruhestandsversetzung von Mesner Josef Egerer nach 41 Jahren startet die örtliche Pfarrei in eine neue Ära. Nach der Einführung von Ministrantinnen folgen in der Pfarrei die Mesnerinnen. Damit liegt das Amt eines Küsters, lateinisch custos (Wächter) oder süddeutsch des Mesners erstmals in Frauenhänden. Die Zeit bleibt nicht stehen, läuft unaufhörlich weiter und Pfarrer Erwin Bauer ist erfreut, dass die drei Frauen das wichtige Amt vorerst übernommen haben. Seit Dienstag stellen sich die 64-jährige Rentnerin Waltraud Karl, die 60-jährige Roswitha Fürtsch und die 44-jährige Agnes Härtl im Wechsel den vielfältigen Aufgaben. Die Frauen arbeiten seit Jahren ehrenamtlich in kirchlichen Organisationen mit und unterstützen den Ortsgeistlichen bereits als Lektorinnen und Kommunionhelferinnen. Zudem übernahm die verheiratete Agnes Härtl das Amt der Sprecherin im Pfarrgemeinderat (PGR) und den 2. Vorsitz bei der Kolpingfamilie. Unterstützung bei der kirchlichen Tätigkeit erhält die Verkäuferin und Hausfrau tatkräftig von ihrem Ehemann Klaus Härtl und ihren beiden Söhnen. Dagegen stellvertretende Sprecherin im PGR und zugleich Vertreterin des PGR in der Kirchenverwaltung ist die ehemalige Verwaltungsangestellte Waltraud Karl. Die ledige Rentnerin übernimmt seit Jahren bei besonderen kirchlichen Anlässen kleinere Hilfsdienste. Ebenfalls in den PGR gewählt wurde die verheiratete Hausfrau Roswitha Fürtsch, die zudem aktiv in der Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes mitarbeitet. "Meinen Ausgleichssport, das Kegeln werde ich weiterhin ausüben." Die drei Frauen wollen sich abwechselnd, anfangs zu Zweit um das Amt annehmen und sich gegenseitig aushelfen. Damit versuchen sie das neue Amt mit der Familie, Hausarbeit, dem Beruf und Sport zu vereinen. Dazu bedarf es nach Meinung der Frauen einen wöchentlichen Plan, in dem genau definiert ist, wer macht wann was. Vorab haben sie einen zweitägigen Lehrgang in Regensburg besucht und dabei einen ganzen Ordner mit Aufgaben erhalten. Die Ausbildung umfasste liturgische und kirchenorganisatorische Themen genauso wie praktische Themen. "Überrascht waren wir, dass von 27 Teilnehmern alleine 21 Frauen anwesend waren." Die vielen Aufgaben hat Agnes Härtl auf zwei DIN-4-Seiten zusammengefasst. "Wir müssen nicht nur die Kirche auf- und zusperren, in der Liturgie vor- und nachbereitende Dienste leisten, das Opfergeld einsammeln, verschiedene Glocken läuten und dem Pfarrer bei der Messfeier unterstützen, es ist viel mehr" so die Frauen. Die Betreuung einer Kirche gleicht den Aufgaben eines Hausmeisters, der verwaltet, instandhält und für Ordnung sorgt. "Wir wissen erst jetzt, was der Mesner leisten musste und haben großen Respekt vor seinen Leistungen." Das Amt erfordert regelmäßige Präsenz an Wochenenden und Feiertagen und bei besonderen Anlässen auch mal zu außergewöhnlichen Zeiten. "Es sind sehr große Fußstapfen, in die wir als Nachfolgerinnen treten müssen." In den letzten Tagen hieß es für die Drei bei den Einweisungen die "Schulbank" in der Kirche drücken. "Ich bin erfreut, dass wir für unseren langjährigen verdienten Mesner nach dem 20.11.2016 mit den drei Frauen eine gute Nachfolgelösung finden konnten." Weiter bittet der Geistliche die Pfarrangehörigen um das selbe Vertrauen, wie sie es Mesner Josef Egerer entgegengebracht haben. "Unterstützen sie das Team, wenn sie um ihre Hilfe bitten, denn niemand ist vollkommen und so wird zu Beginn nicht alles klappen und sich so manches ändern, aber niemand ist perfekt und vollkommen." Gleichzeitig bat Pfarrer Bauer interessierte Frauen und Männer sich für das Mesneramt zu melden.
   
Bischof-Johann-Michael-von-Saidler-Medaille für einen besonders aktiven Menschen von Karl Ziegler
Am Sonntag endete nicht nur das Kirchenjahr und Papst Franziskus beendete das von ihm ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit, sondern Pfarrer Erwin Bauer nahm diesen besonderen Sonntag nach der Dankfeier für eine nicht alltägliche Ehrung zum Anlass. Der Geistliche überraschte den 81-jährigen Messner Josef Egerer am letzten Tag seiner Dienstzeit im Rahmen des Dankgottesdienstes mit der
"Bischof-Johann-Michael-von-Saidler-Medaille".
Es ist ein bedeutendes Ereignis im Leben eines Menschen, wenn er in den Ruhestand eintreten darf und dazu noch einigermaßen gesund ist. "Die 40 Dienstjahre von Mesner Egerer sind für die Pfarrei, aber auch für die Gemeinde ein bedeutender Einschnitt" stellte der Pfarrer Erwin Bauer fest. Die Pfarrei habe dem freiwilligen Wunsch ohne größere Abschiedsfeier in den Ruhestand zu gehen, entsprochen. Da aber das Engagement eines Menschen nicht hoch genug eingeschätzt und gewürdigt werden kann, organisierte Pfarrer Bauer eine überraschende Auszeichnung. "So sang- und klanglos wollen wir unseren Mesner, der sich nach 40 verdienstvollen Jahren ins Geschichtsbuch der Pfarrei eingetragen hat, doch nicht gehen lassen." Mit einem herzlichen "Vergelts Gott" und einer außergewöhnlichen bischöflichen Auszeichnung überraschte der Geistliche den besonders aktiven Mann der Kirche. "Herr Josef Egerer hat mit großem Einsatz dem Evangelium gedient und die Liebe Jesu Christi bei den Menschen bezeugt." Mit Dank und Freude würdigte Pfarrer Bauer im Namen von Bischof Rudolf Voderholzer diese herausragenden Dienste für das Reich Gottes und für die Kirche mit der nicht alltäglichen Verleihung. Zur Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille gab es als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde und einen dankenden Händedruck von Pfarrer Erwin Bauer, Bürgermeister Reiner Gäbl, Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl. Die Kirchenbesucher würdigte die Jahrzehnte verdienstvolle und lange Mesnertätigkeit mit langanhaltenden Applaus. Im Anschluss gratulierten viele Pfarrangehörige ihrem Mesner im Ruhestand zur hohen Auszeichnung.

Der Eslarner Mesner verlässt die Kommandobrücke
von Karl Ziegler

Am Sonntag, 20.11.2016 zum Christkönigsfest geht nicht nur ein Kirchenjahr zu Ende, sondern Mesner Josef Egerer tritt nach 40-jähriger verdienstvoller und überaus verlässlicher Tätigkeit auf eigenem Wunsch in den wohlverdienten Ruhestand. Damit endet in Eslarn eine lange Ära eines verdienten Mitarbeiters und engen Vertrauten des Pfarrer.
Der bescheidene 81-Jährige war vier Jahrzehnte Mesner mit Leib und Seele. Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen wünscht er sich keine offizielle Verabschiedungfeier und möchte "leise" Servus sagen. Seit 1975 wirkte er als tragende Säule und wichtiger Ansprechpartner. Die Kirche war für Josef Mesner eine Art „zweites Zuhause“ und eine Bestätigung bis ins hohe Alter für die Pfarrei wirken zu können. Pflichtbewusst war er täglich beim Aufsperren der erste und Zusperren der letzte in der Kirche. Schließlich ist es keine Selbstverständlichkeit, an jeden Sonn-und Feiertag Dienst zu haben. Auch die Beerdigungen, Taufen, Hochzeiten und Hochfeste waren immer wieder eine besondere Herausforderung, denen sich der Mesner stellte und die er ohne Beanstandung meisterte. Er beaufsichtigte die Ministranten/innen, sorgte sich vorbildlich um das Ewige Licht, Weihwasser, das Aufstellen der Krippe und des Heiligen Grabes, übernahm die Betreuung des Schriftenstandes und des Opferlichtständers. Zu den weiteren Aufgaben in der Sakristei und in der Kirche gehörten die zuverlässliche Bereitstellung, Pflege und Aufbewahrung der liturgischen Geräte, Paramente (in der Liturgie verwendete künstlerisch gestaltete Textilien) und Bücher, sowie die Vorbereitung der gottesdienstlichen Handlungen und das Läuten mit den Glocken. Da das Sammeln des Opfergeldes bei besonderen Anlässen einige Zeit beansprucht und es zum Wandlungsläuten manchmal knapp wird, war er um jede unterstützende Hand stets dankbar. Nicht zuletzt beobachtete er den baulichen Zustand und die technischen Anlagen der Kirche und packte beim Aufstellen der Krippe, des Adventkranzes und Weihnachtsbaumes kräftig mit an. Damit gehört Mesner Josef Egerer neben den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen zu den "größten Schätzen" der Pfarrei. Eine Kirche lebt von den ehren- und nebenamtlichen Mitarbeiter/innen, stellte Pfarrer Bauer bei einem Treffen aller Mithelfer/innen fest. Nach dem vor Jahren bereits seine Ehefrau Maria Egerer als helfende Mesnerin nach 35-jähriger Mitarbeit verabschiedet wurde, verlässt nun auch Josef Egerer die Kommandobrücke in der Sakristei und geht aus gesundheitlichen Gründen in den wohlverdienten Ruhestand. Im Namen der Pfarrei, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates dankte der Geistliche "seinem loyalen Mesner" für den opferbereiten Einsatz und sein stetes Engagement um das Kirchenamt mit einem herzlichen Vergelt`s Gott und wünschte ihm verbunden mit bester Gesundheit einen verdienten und erfüllten Ruhestand.

Am Hochfest "Allerheiligen"
von Karl Ziegler

erinnerten sich rund 500 Menschen an ihre verstorbenen Angehörigen. Die Gelegenheit zu einem Totengedenken in der Pfarrkirche und am Friedhof gibt die Kirche seit dem 9. Jahrhundert an den katholischen Festtagen "Allerheiligen und Allerseelen". In den Tagen zuvor zierten die Angehörigen die Gräber liebevoll mit schönen Gestecken, entzündeten Grablichter und erhellten damit den Gottesacker an Allerheiligen. Die mit Blumen und brennenden Kerzen gestalteten Gräber wurden zu einem geschmückten Hof des Friedens und stehen als Symbol der Auferstehung. Pfarrer Erwin Bauer erinnerte die Menschen im Rahmen einer Andacht in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" an die Sterblichkeit und Endlichkeit des Lebens, sprach vom Leben mit Gott in Fülle. "Wir sind alle von der Erde genommen und gehören zu Gott" predigte der Geistliche. Mit dem Verteilen von Grabkerzen, die mit dem jeweiligen Namen der Verstorbenen von Allerheiligen 2015 bis Allerheiligen 2016 versehen sind, verbindet die Kolpingfamilie ebenfalls einen traditionellen Brauch. Die nicht abgeholten Kerzen werden auf dem ersten Seitenaltar rechts abgestellt und können in den nächsten zwei Wochen von den Angehörigen abgeholt werden. Im Anschluss versammelten sich zahlreiche Familienangehörige, Verwandte und Bekannte am Friedhof zu einem Totengedenken. Viele Auswärtige verbinden Allerheiligen mit einem Besuch ihrer Heimat und mit Erinnerungen an ihre Verstorbenen, an Einzelschicksale und an schöne Zeiten. Mit der Gräbersegnung und dem tiefsinnigen Liedertext "Der Heiland erstand" endete die Gedenkfeier.

   
Urlaubsvertretung

Die Urlaubsvertretung von Pfarrer Erwin Bauer übernahm bis 15.9. Pater Stanislaus Lawrence Bose SVD aus Indien. Der Priester wurde von Pfarrer Bauer begrüßt, ist im ehemaligen Kloster unter der Telefonnummer 0157-34805434 zu erreichen und konnte sich im ersten Gottesdienst am Mittwoch den Pfarrangehörigen vorstellen. "Ich möchte Herrn Pfarrer Erwin Bauer danken für die Gelegenheit Aushilfe in der Pfarrei Eslarn machen zu dürfen und ich freue mich sehr auf unserer Begegnung." Unmittelbar nach seiner Ankunft spazierte der Pater durch Eslarn und bewunderte die herrliche Pfarrkirche mit dem Arkanthusalter und dem Zwiebelturm. "Ich bin Steyler Missionar und komme aus dem südindischen Bundesstaat Tamil Nadu." Der 39-jährige Inder stammt wie Pfarrer Pennoraj Tharmakkan, der zwei Jahre in Eslarn verweilen durfte und ein guter Freund ist, aus der gleichen Ortschaft. Seine Eltern leben wie sein Bruder in Südindien. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Rom, wo er ab 2008 das Fach "Bibelwissenschaft" studierte, kehrte er in seine Heimat zurück. Vor einem Monat kam Pater Stanislaus erneut nach Rom, um seine Doktorarbeit zu diesem Thema zu schreiben. Auf die Frage warum er Priester geworden ist, antwortete Pfarrer Stanislaus Lawrence Bose Pater: "Bereits als Kind träumte ich Priester werden zu dürfen und ich habe meinen Traumberuf gefunden." In Eslarn wird er als Urlaubsvertretung von Pfarrer Bauer bis 15.9. bleiben und anschließend nach Rom zurückkehren. Von Karl Ziegler
Pfarrpatrozinium

Den Festgottesdienst zum Pfarrpatrozinium zelebrierten in Konzelebration Direktor Monsignore Pfarrer Manfred Strigl, Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Theo Schmucker und Pater Stanislaus aus Indien. In der Predigt zum Thema "Du bist ein Königskind" stellte Monsignore Strigl untermalt mit seiner Gitarre die Botschaft von einem erfüllten Leben mit Blick auf Maria mit der Krone in den Vordergrund.
Das Patrozinium der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" feierte die Pfarrei am gleichnamigen Feiertag mit einem Kirchenzug, einem Festgottesdienst, einem Frühschoppen und einer Marienvesper. Die Kirche mit seiner 335-jährigen Geschichte bildet als markantes Wahrzeichen mit einem dreifachen Zwiebelturm das Zentrum der Marktgemeinde. Die Pfarrei wurde 1326 erstmals schriftlich erwähnt und die Pfarrkirche mehrmals durch Großbrände zerstört. Nach dem Wiederaufbau stellten die Erbauer einen freistehenden Altarstein und für die Oberpfalz typischen Akanthusaltar aus dem 17. Jahrhundert, der auf die Betrachter wie eine Baummonstranz wirkt, in den Vordergrund. Zu Ehren der Gottesmutter bereichert an der Seite eine von silbernen Rosen eingerahmte gotische Marienstatue mit dem Jesuskind und vor dem Chorbogen seit 1700 an der Decke eine Madonna im Rosenkranz die Kirche Am kirchlichen Feiertag "Mariä Aufnahme in den Himmel" feierte die Pfarrei als herausragendes Glaubens- und Hoffnungsfest das Patrozinium. In die Reihen der fahnentragenden Vereine gesellten sich die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat, sowie am Rathaus der TSV. Die Kirchenmusiker begleiteten den Kirchenzug zur Pfarrkirche, in die der Glaubenszug über das Hauptportal einzog. Den Festgottesdienst zelebrierten in Konzelebration Festprediger Monsignore Direktor Manfred Strigl aus Johannisthal, Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Theo Schmucker und Pater Stanislaus. Der Kirchenchor führte die "Ettaler Frauenmesse" auf und glänzte mit ergreifenden Darbietungen. Im Namen der Pfarrei begrüßte Pfarrer Erwin Bauer die Konzelebranten und alle Kirchenbesucher und bezeichnete das Patrozinium als einen der Höhepunkte des Kirchenjahres. Die Festpredigt hielt Direktor Monsignore Pfarrer Manfred Strigl, der aus Schnaittenbach stammt, 1987 in Regensburg zum Priester geweiht wurde und nach drei Jahren als Kaplan in Cham vier Jahre Bischöflicher Sekretär bei Bischof Manfred Müller war. Ab 1994 wirkte er als Pfarrer von Nabburg und seit 1. September 2012 trägt Pfarrer Strigl den päpstlichen Ehrentitel "Monsignore" und leitet als Direktor das Diözesan-Exerzitienhaus in Johannisthal bei Windischeschenbach (Landkreis Neustadt/WN). Als Nachfolger von Direktor Monsignore Johann Schober übernahm Monsignore Strigl im Auftrag des Diözesanbischofs auch das Amt des Regionaldekans. Das Exerzitienhaus suchen viele Gruppen und Pfarreien im Bistum gerne zu Schulungen und Einkehrtagen auf. "Ich war schon einmal mit dem Rad in Eslarn und erstmals heute als Festprediger." Am Feiertag zum Patrozinium faszinierte der 55-jährige Geistliche die zahlreichen Kirchenbesucher mit einer ergreifenden und klaren Festpredigt, bei der er die Königin Mutter Gottes mit der Krone in den Mittelpunkt stellte. "In Eslarn wird das bayerische Hochfest lebendig mit Blasmusik, Fahnen und Vereinsabordnungen gefeiert" bewunderte Monsignore Strigl. In der Predigt erinnerte er als Wegweiser für ein erfülltes Leben an die letzten Sätze von Verstorbenen. "Hätte ich mehr Mut gehabt ein eigenes Leben zu leben, meine Gefühle besser auszudrücken, nicht so viel gearbeitet..." Mit Blick auf Maria habe jeder als Königskind frei atmen, aufrecht durchs Leben gehen und ein erfülltes Leben gehabt. Begleitend mit seiner Gitarre sang der Geistliche "Du bist ein Königskind" und baute damit eine Brücke zu Hoffnung, Offenheit und Mut. Der Ausdruck eines Königskindes spiegele sich laut Monsignore Strigl in einer nicht leichten Aussage eines verzweifelten Vaters, dessen Ehefrau in Frankreich von Terroristen getötet wurde: "Ihr habt mir das Liebste und meinem Kind die Mutter genommen, aber ich werde euch nicht den Gefallen tun, euch zu hassen." Mit der Fürsprache der Gottesmutter werde der Seelenschmerz, die Qual alleine leben zu müssen und aus dem verzweifelten Leben letzendlich Hoffnung, die den Weg zurück zum Leben und aus dem Tunnel zum Licht finden kann. Mit dem Marienlied "Über die Berge schallt" zu Ehren der himmlischen Frau Königin endete der beeindruckende Festgottesdienst an Mariä Himmelfahrt. Mit einer Marienvesper am Nachmittag klang das beeindruckende Patrozinium und die Glaubensfeier zu Ehren der Gottesmutter Maria in der Pfarrkirche aus. Von Karl Ziegler









Kirchentag in Leipzig
Zum 100. Deutschen Katholikentag nach Leipzig auf dem Weg machten sich am Samstag am frühen Morgen um 5 Uhr eine Abordnung aus der Pfarrei Eslarn. "Wir waren an diesem Tag die einzige Pfarrei aus dem Dekanat Leuchtenberg" stellte Pfarrei Erwin Bauer fest. An der Tagesfahrt beteiligten sich insgesamt 13 Personen. "Wir wollten zur Stärkung der Christen mit dabei sein und haben zur Einstimmung unterwegs gebetet und gesungen" beschrieb der Geistliche die tolle Stimmung im Kleinbus. Ein Highlight war das zufällige Zusammentreffen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus Baden-Württemberg auf einem Rastplatz. Der Politiker war als bekennender Katholik mit seinen Begleitern ebenfalls auf dem Weg nach Leipzig. In der größten Stadt im Freistaat Sachsen stand nach dem Eintreffen eine beeindruckende Stadtrundfahrt an. Bewundert wurden das Völkerschlachtdenkmal, die Altstadt mit der Thomaskirche und der Nikolaikirche, die 1989 in der ehemaligen DDR zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution und der entscheidende Impuls für die Wende mit dem anschließenden Mauerfall war. Nach den sehenswerten Eindrücken vereinten sich gegen Mittag die Vertreter aus dem Dekanat Leuchtenberg mit zahlreichen katholischen und evangelischen Christen aus ganz Deutschland und dem Ausland an der 2015 geweihten römisch-katholischen Propsteikirche. Am Symbol für Einheit und Solidarität wurde vor einer großen Menschenkulisse die Festmesse gefeiert. Im Anschluss kam es mit dem aus Eslarn stammenden Pater Felix Meckl und am Stand der Diözese Regensburg mit Weihbischof Dr. Josef Graf zu einem zufälligen Beisammensein. Am späten Nachmittag machten sich die Pilger vom Katholikentag mit tiefen positiven und bleibenden Eindrücken auf dem Heimweg und schwärmten noch Tage danach von den Erlebnissen. Von Karl Ziegler


Neue Pfarrhelfer
"Wer könnte Christus zu den Menschen bringen" mit dieser Frage beschäftigten sich Pfarrer Erwin Bauer mit seinen Gremien in der Pfarrei. In der sonntäglichen Messfeier überbrachte der Geistliche den neuen Kommunionhelferinnen Gertraud Bauer und Elisabeth Werner in Form einer Urkunde die bischöfliche Beauftragung. Damit die Liturgie würdig und korrekt gefeiert werden kann, ist eine entsprechende Anzahl an Helferinnen und Helfer nötig. Das fängt beim Mesner und den Messdienern an und geht über die Kantoren und Lektoren bis zu den Kommunionhelfern. "Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter sollten die Eucharistie mitfeiern und die Kommunion empfangen" so Pfarrer Bauer. An einem speziellen Kurs der Diözese nahmen die 60-jährige Gertraud Bauer und die 54-jährige Elisabeth Werner erfolgreich teil. Im Rahmen der Messfeier dankte Pfarrer Erwin Bauer für die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Pfarrei und gratulierte den beiden Damen mit den von Bischof Rudolf Voderholzer unterzeichneten Urkunden. "Nach geltenden diözesanen Richtlinien sind Frau Werner und Frau Bauer ab sofort mit dem Dienst der Kommunionhelfer beauftragt" verkündete Pfarrer Bauer. Zudem unterstützt Gerti Bauer die Lektoren. Die beiden Frauen helfen künftig im Gottesdienst nicht nur bei der Kommunionspendung, sondern tragen Christus in Form der Hostie an die Kranken und zu denen weiter, die nicht mehr mobil genug sind, um in die Kirche zu kommen. In der Predigt widmete sich Pfarrer Bauer dem Thema "Internet wichtiger als Gott" und dankte um so mehr allen Gläubigen und Kirchenbesuchern, insbesondere den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer aufopfernden Arbeit, der Übernahme wichtiger liturgischer Dienste und im speziellen Fall als Spender der Hostie den christlichen Glauben in die Welt tragen. "Wir wollen der Welt zeigen, dass ist unser Gott" fügte Pfarrer Bauer an und setzt das Vertrauen in die kirchlichen Dienste, die mit ihrer gewissenhaften und ehrfürchtigen Arbeit ein christliches Leben glaubwürdig machen. Von Karl Ziegler

Hochzeit von Madelein und Stefan
Die Hochzeitsglocken der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" läuteten am Samstag für die 28-jährige Madeleine Eschenbecher und den 25-jährigen Stefan Hammerl. Die ersten sogenannten "Schmetterlinge im Bauch" verspürten die Industriekauffrau und der Kunststoffformgeber erstmals bei einer Feier mit Freunden. Seither begleitet der Spruch "Nur was man mit Liebe verschenkt, besitzt man ewig!" beide in eine glückliche Zukunft. In ihrer Freizeit stärken Madeleine und Stefan als passives und aktives Mitglied zahlreiche Vereine. Das Glück komplett machte die 8 Monate junge Tochter Melissa, die der absoluten Mittelpunkt der Familie ist. "Die kirchliche Trauung möchten wir der verstorbenen Oma Maria Kleber widmen." Mit dieser schönen Geste dachte das Paar an ihrem schönsten Tag auch an die kürzlich verstorbene Großmutter, die vor allem der Braut sehr nahe stand und gerne bei der kirchlichen Trauung dabei gewesen wäre. Das Ja-Wort am Standesamt gaben sich beiden am 28. Mai 2015 im Wonnemonat. Die Hochzeitsmesse in der Eslarner Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer Theo Schmucker, der in seinen persönlichen Worten auf die Bedeutung der Ehe einging und den Bund der Ehe segnete. Eine romantische Messfeier garantierten die Kirchensänger Theresa Schnupfhagen und Jakob Rom mit Organistin Martina Brenner. Selbst ein Geschenk machte sich das Paar mit dem populären Wunschlied "River Flows in you", mit dem Madeleine und Stefan vor vielen Zeugen für immer ihre Liebe beschwörten. Dagegen überrascht wurde der Bräutigam vom Schlusslied "Amacing Grace", eines der beliebtesten Kirchenlieder der Welt. Begleitet von den Brautkindern, der 9-jährigen Nina und der beiden 4-jährigen Sophia und Emma Hammerl freute sich das frisch vermählte Paar vorm Haupteingang der Kirche über die zahlreichen Gratulanten. An vorderster Front im Ehrenspalier stand die FFW aus Rückersrieth mit Vorsitzenden Michael Scheuerer und 2. Kommandant Josef Balk. Die Abordnung bereicherten fesche Festmädels und eine amüsante Übung des Brautpaars mit der Kübelspritze. Im Anschluss gratulierten Abordnungen von der Schützengesellschaft Hubertus mit Schützenmeister Fabian Wild und mit Böller-Schützenmeister Christoph Bauer. Dem Gratulationsreigen schloss sich gemeinsam mit Mitarbeitern der Abteilungsleiter Christian Hammerl von der örtlichen Firma BAS an, wo auch Bruder Stefan beschäftigt ist. Im Anschluss ging es nach Vohenstrauß zur Friedrichsburg, vor der sechs Böllerschützen mit ihren Handböllern mehrere Salutschüsse abfeuerten und das Brautpaar lautstark hochleben ließen. Mit einer fröhlichen Hochzeitsfeier in der romantischen Burg klang der schönste Tag im Leben für das Ehepaar und die Festgäste aus. Von Karl Ziegler




Pfarrfest 2016

Beim Pfarrfest am und im Pfarrheim "Sankt Marien" standen für die Erwachsenen vor allem Gemütlichkeit und Unterhaltung und bei den Kindern kurzweilige Aktionen im Vordergrund. Auf die Besucher bestens vorbereitet hatten sich um Pfarrer Erwin Bauer die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat, das Kindergarten-Team, der Frauenbund, die Kolpingfamilie und der Familienkreis. Das traditionelle Fest der gesamten Pfarrei begann nach einer festlichen Fronleichnamsprozession mit einem Frühschoppen und wurde von den kirchlichen Gremien bestens organisiert. Nach dem Anzapfen des ersten Bierfasses durch Pfarrer Erwin Bauer konnte die feucht-fröhliche Feier beginnen. Im Freien wurde gegrillt und bei herrlichem Wetter an den Bierbänken im Vorgarten gefeiert. Zum Mittagsmahl dominierte traditionsgemäß mit einem Kammbraten, dazu Kartoffel und Kraut ein typisch bayerisches Gericht. "Von den 120 Braten blieben nur zwei übrig" zeigte sich Kirchenpfleger Anton Hochwart zufrieden. Am Nachmittag reichten die Damen vom Frauenbund leckere Backwaren und dankten den vielen Kuchenspendern für die Unterstützung. Reges Treiben war aber nicht nur an der Kuchentheke, sondern zudem am Grill, in der Küche und beim Bedienen zu beobachten, so dass viele Hände erforderlich waren. Das Kirchenteam konnte alle Wünsche erfüllen und erntete nur positive Rückmeldungen. Die Krönung für die kleinen Besucher war das vielfältige "Kinder-Programm" unter der Leitung von Kindergarten-Erzieherin Martina Müller. Das Team hatte sich mit einfallsreichen Aktionen bestens auf die Mädchen und Jungen jeglichen Alters vorbereitet. Mit dem Einfädeln von bunten Perlen konnte sich jeder sein eigenes Armband basteln oder mit Spaß die vorgetragenen weißen Bilder bunt ausmalen. Spannend und sportlich ging es beim "Wettpflanzen der grünen Bäume" und beim Feuerwehrwettlauf zu. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Härtl betonte, dass der Dank an die vielen Helfer für das Auf- und Abbau, Bedienen, die Küchenarbeiten, Ausschenken und Grillen das Hauptanliegen eines solchen Festes ist und damit die Arbeit aller Ehrenamtlichen gewürdigt werde. Wenn auch nicht alle nach der Prozession beim Fest der kirchlichen Vereinigungen eingekehrt waren, zeigten sich die Organisatoren mit dem Besuch vollkommen zufrieden und dankten allen für die Teilnahme. "Wir möchten allen Anwesenden für ihren Besuch und allen aktiven Helferinnen und Helfern danken" fügten Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl an. Von Karl Ziegler


Freie Plätze nach Island

Es sind noch vier Plätze frei, wirbt Pfarrer Erwin Bauer um weitere Interessenten. Die Pfarrei plant vom 6. bis 14.9. eine mehrtägige Islandreise und verlängert den Anmeldeschluss bis 13.5. Da eine Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen erforderlich ist und sich bisher 16 Personen angemeldet haben, wird um weitere Anmeldungen unter Telefon 09653/340 oder per e-mail: eslarn@bistum-regensburg.de gebeten. Im katholischen Pfarramt gibt es auch Anmeldevordrucke. Der Flug ab München inklusiv Doppelzimmer, einer Rundreise, der Eintritte und Transvers beträgt pro Person 1998 Euro und der Einzelzimmerzuschlag zudem 420 Euro. Auf der Inseltour steht eine Besichtigung der Hochlandpiste, der Fjorde und Eisberge.



Bittgänge 2016

Die Bittgänge haben in Eslarn im Mai kurz vor Christi Himmelfahrt bereits Tradition. Ziel einer Flurprozessionen war am gestrigen Dienstag die Büchelbergkapelle und heute um 18 Uhr geht es zur Bühlkapelle. Im Anschluss an die Flurprozession findet in der Pfarrkirche eine Eucharistiefeier mit Wettersegen statt.
Die Prozessionen durch die Fluren wurden auf eine Anordnung des Erzbischofs von Vienne, dem Heiligen Mamertus im Jahr 470 eingeführt. Seit 511 beten die Gläubigen bei den Flurumgängen kurz vor Christi Himmelfahrt in Fürbitten um eine gute Ernte und besseres Wetter. Im Messbuch der katholischen Kirche heißt es zu den Bittprozessionen: „An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen.“ Die Bitttage in der Phase des Wachstums der Feldfrüchte zwischen Aussaat und Ernte haben ursprünglich auch eine agrarische Ausrichtung und die Menschen beten um eine reichliche Ernte. Das Brauchtum der Bittgänge ist in der katholischen Kirche wie die Maiandachten gerade in den ländlichen Regionen erhalten geblieben. Gleichzeitig erinnern die Bittgänge an den Bau der zahlreich in Eslarn befindlichen Kapellen. Die Bauten entstanden aus Dankbarkeit für ein schönes Leben oder zur Erinnerung an Angehörige oder Geschehnisse in der Vergangenheit. Nach dem Weltkrieg ließ Pfarrer Johann Wagner mit den Franziskaner Schwestern vom damaligen Elisabethenheim und der Bevölkerung die Flurgänge wieder aufleben. Der Flurumgang führte früher auf nicht befestigten Wegen durch sogenannte Hohlwege, die sich aufgrund der jahrhundertlangen Nutzung mit Fuhrwerken und Vieh, sowie durch abfließendem Regenwasser bildeten. Am gestrigen Dienstag führte der erste Bittgang mit dem Kreuz um Pfarrer Erwin Bauer zusammen mit Frauen, Männern, Kommunionkindern und Firmlingen betend zur Büchelbergkapelle. An der Andachtskapelle, die 1935 von der Johann und Margareta Schwindler erbaut wurde, beteten die Teilnehmer an der Kapelle und später in der Pfarrkirche. Die Landwirtschaft der "Regerwärtl", wie die Familie im Volksmund genannt wurde, unterhielt in unmittelbarer Nähe am Büchelberg einen Bauernhof. Am heutigen Mittwoch um 18 Uhr geht es von der Kirche zur "Maria-Hilf-Kapelle" am Ortsteil Bühl. Die Bühl-Kapelle ist die älteste Andachtskapelle und wurde um 1900 von der Familie Kleber "Dainsn" erbaut. Nach dem Gebet führt die Prozession vorbei an einer der letzten Hohlwege zur Pfarrkirche, wo alle zur Eucharistiefeier mit Wettersegen eingeladen sind. von Karl Ziegler








Neuer Korpus am Kreuz auf dem Steinboß

Der Herrgott am Kalvarienberg wacht seit Freitag wieder über Eslarn. Nach 30 Jahren trafen sich zum Anbringen des neuen Korpus Siegfried Sier und Karl Kleber, sowie Kirchenpfleger Anton Hochwart erneut an einem der höchsten Geländepunkte in Eslarn und befestigten den neu aus Kunstharz gefertigten Korpus am großen Kalvarienkreuz. Die vor 3 Jahrzehnten von der Kolpingsfamilie am Kreuz angebrachte Christusfigur war witterungsbedingt stark angegriffen und bedurfte einer Erneuerung. Der Herrgott wird am 25. Juni 2016 um 17 Uhr im Rahmen des 125-jährigen Gründungsjubiläums der Kolpingfamilie von Pfarrer Erwin Bauer gesegnet.
Die Geschichte mit dem großen Kreuz am Kalvarienberg reicht 30 Jahre zurück. "Die Idee zum Aufstellen eines Kreuzes gab es schon lange und viele haben sich an der Umsetzung in unserer Kolpingfamilie beteiligt" erinnerte sich Siegfried Sier. Da viele Unternehmen nicht mehr existent und manche Helfer bereits verstorben sind, ist das Kreuz auch ein Ort der Erinnerungen. Das besondere Teakholz wurde vom Sägewerk Reindl (Hiarslmüllner) gestiftet und von den Kolpingsbrüdern Siegfried Sier, Michael und Anton Hochwart gefertigt. Die Statik erledigte Eduard Reil, Baggerarbeiten für das Fundament das Baugeschäft Rauch (Schouster), den Kran mit Lkw stellte Fuhrunternehmer Karl Forster (Stummerl) und die landwirtschaftliche Zugmaschine Josef Zimmermann (Scheitterer). Nicht zuletzt erledigte Karl Kleber (Hofner) die Einblecharbeiten und weitere zahlreiche Mitglieder der Kolpingfamilie und Helfer packten bei der Installierung des Kreuzes und des nahegelegenen Kreuzweges kräftig mit an. Die Steinmetzarbeiten konnten kostengünstig bei Steinmetzbetrieb Reichenberger in Waidhaus in Auftrag gegeben werden und die Anlieferung besorgte Landwirt Josef Forster (Nantl) aus Putzenrieth. "Trotz der damals kalten Witterung am 20.11.1985 beteiligten sich an der Einweihung durch Pfarrer Hugo Wagner viele Pfarrangehörige und Mitglieder unserer Kolpingfamilie" blickte Siegfried Sier zurück. Einen unentgeltlichen Beitrag leisteten wie die vielen Unternehmer und Helfer an der Einweihfeier auch die Musiker der "Eslarner Blaskapelle". Für Siegfried Sier und Karl Kleber (Hofner), sowie Anton Hochwart wiederholte sich mit dem Anbringung des neuen Korpus die Geschichte vor 30 Jahren. Den Auftrag zur Anfertigung des neuen Herrgotts erhielt die Bildgießerei in Altrandberg im Bayerischen Wald, die Finanzierung übernahm Kolping und für den Antransport sorgte stellvertretende Kolpingsvorsitzender Georg Bauer (Schlaffer). Die kostenlosen Einblecharbeiten übernahm Installateur Karl Kleber und die Anbringung des Korpus erledigten Kirchenpfleger Anton Hochwart und Beisitzer Siegfried Sier. Mit der Bereitstellung eines Gerüsts unterstützte Heizungsbauer Thorsten Kleber und mit Fahrzeug und Gerätschaften die Marktgemeinde, sowie mit kleineren Handlangerdiensten Karl Kleber und der Mitarbeiter vom Neuen Tag Karl Ziegler, der das geschichtliche Werk im Bild festhielt. Der neue Herrgott wurde am Kreuz befestigt und wird am 25. Juni im Rahmen der 125-Jahrfeier der Kolpingfamilie gesegnet. Die Kolpingschwestern und -brüder feiern das Jubiläum vom 24.6. bis 26.6. mit zahlreichen Attraktionen und laden dazu Bevölkerung und Gäste ein. Von Karl Ziegler

Vortrag über Indien

Eine Sensation für die indischen Mädchen und Jungen waren die strohblonden Haare von ihrer ins Herz geschlossenen Judith Höcherl. Ein "buntes Indien" mit herrlichen Bildern, aussagekräftigen Worten und typisch indischen Leckereien zeigten Bürgermeisterin Birgit Höcherl aus Schönsee mit ihrer Tochter Judith beim Vortrag im Pfarrheim "Sankt Marien". Im Mittelpunkt des Bildervortrages stand die Heimat von Pfarrer Pennoraj Tharmakkan, der im südindischen Kanniyakum ari-Distrikt im Bundesstaat Tamil Nadu geboren wurde. Aber auch die finanziele Unterstützung durch den Verein "Zukunft in Würde", für den bei einer spontanen Sammlung 170 Euro für Indien zusammen kamen.
"Wir haben ein neues Projekt und wollen den Fanclub von Pfarrer Pennoraj für unseren Verein gewinnen" warb Klaus Härtl eingangs unter den Anwesenden, darunter Pfarrer Erwin Bauer, um neue Mitglieder für den Verein "Zukunft in Würde". Zu Beginn stellte die Vereinsvorsitzende Maria Sterr aus Dietersdorf den auf Initiative von Pfarrer Pennoraj und nach den Worten Jesu „Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ 2013 gegründeten Verein vor. "Wir unterstützen Vorhaben im asiatischen Indien und unsere Mitglieder kommen aus den Landkreisen Cham, Neustadt/Waldnaab und Schwandorf." Erfreut zeigte sich die Vorsitzende, dass aus Eslarn nicht nur Mitglieder, sondern mit Schriftführerin Anita Weichselmann und Beisitzerin Agnes Härtl auch aktive Vorstandsmitglieder kommen. Die Verbindung zu den beiden Gemeinden stellte der indische Geistliche mit seiner Tätigkeit als Priester her. Pfarrer Pennoraj war Kaplan in Eslarn und während dieser Zeit einige Monate Aushilfspriester in Schönsee. "Wir wollten in den zehn Tagen Land und Leute kennenlernen, einige geplanten Projekte besichtigen, aber auch den in Parkstein tätigen Pfarrer Pennoraj während seines Heimaturlaubs besuchen" stellte Judith Höcherl fest. Die Informationen ergänzten Birgit Höcherl und Pfarrer Pennoraj mit Anekdoten und eigenen Eindrücken. "In jedem Dorf wurde Judith von zahlreichen Jugendlichen teilweise in Schuluniformen umringt und ihre blonden Haare bewundert" erzählte Birgit Höcherl. In Südindien wird vorwiegend tamilisch gesprochen und dort herrschen gegensätzliche Eindrücke von monumentalen Prachtbauten bis zu armseeligen Hütten. Mit einem Hausboot oder mit einem Kleinbus ging es in verschiedene Dörfer, zu einer Krokodilfarm und zu arbeitenden Elefanten. Der Verein ist in der glücklichen Lage vor Ort die Partnerorganisation "Need" zu haben und da alle ehrenamtliche Arbeiten und die Kosten selbst getragen werden, kommen die Spenden zu 100 Prozent bei den indischen Projekten an. Vorrangig wird ein Altenheim und mit Patenschaften die Schul- und Berufsausbildung unterstützt. "Wichtig dabei ist, dass die Mittel ohne Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit verteilt werden." Besonders schwer habe es aufgrund der Quoten für Studienplätze die Urbevölkerung "Dalits" und die Fischerfamilien, die wie der Großteil der Inder ein einfaches Leben führen. Vor zwei Jahren konnte Kindern vorwiegend aus den Schichten der "Dalits" und "Fischer" dank der Spenden ein Leben in Menschenwürde und sozialer Gleichstellung ermöglicht und die Schüler in fünf Dörfern mit Schulmaterial versorgt werden. "Dank der finanziellen Hilfe haben jetzt 22 arme Eltern erstmals ihre Kinder in der Schule angemeldet und viele Jugendlichen konnten mit üblichen Schuluniformen eingekleidet werden." Vor Ort helfen Pfarrer Selvaraj und die Franziskanerschwester Belicita, die mit weiteren Würdenträgern in der Bevölkerung und bei den Behörden großes Vertrauen genießen. Insgesamt begegnete den Gästen aus der Oberpfalz trotz der vorherrschenden Armut nur beeindruckende Freundlichkeit und Lebensfreude. Die Zuhörer dankten der jungen Referentin Judith Höcherl mit viel Beifall und die Veranstalter luden zu indischen Curry-Gemüseeintopf, zu Reis und zu einem leckeren Kokuskuchen ein. Von Karl Ziegler

Jahr der Barmherzigkeit
Das von Papst Franziskus ausgerufene "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" begann am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, am 8. Dezember 2015 und endet mit dem Christkönigssonntag am 20. November 2016. Am 22.4. nahmen der Pfarrgemeinderat und der Frauenbund das "Heilige Jahr" für eine Veranstaltung zum Anlasss. Nach einem meditativen Wortgottesdienst mit Pfarrer Erwin Bauer in der Pfarrkirche folgte im Pfarrheim der Vortrag "Jahr der Barmherzigkeit" mit Referent Pfarrer Alfons Forster aus Michldorf. Das Jahr soll „eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen, das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen“, schreibt Papst Franziskus in der Verkündigungsbulle „Misericordiae vultus“. In der Verkündigung werden alle Gläubigen aufgefordert, über die Bedeutung des Heiligen Jahres nachzudenken und sie gibt zugleich Hinweise für die pastorale Umsetzung. Die kirchliche Tradition kennt die sieben leiblichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit. Das Christentum unterscheidet sieben Werke der Barmherzigkeit, die nicht ausschließlich zu verstehen sind, sondern Beispiele für Hilfeleistungen benennen. Die Werke sind bestimmt durch die Situation der Notleidenden und Helfenden und sollen allgemein menschliche und immer wiederkehrende existentielle Nöte beheben. Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit beinhalten: Hungrige speisen, Durstige tränken, Obdachlose beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten. Zu den sieben geistigen Werken der Barmherzigkeit zählen Unwissende lehren, Zweifelnde raten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern gerne verzeihen, Lästige geduldig ertragen und für Lebende und Tote beten. "Wir spüren vermutlich alle, dass uns diese geistigen Werke oft noch stärker herausfordern als die leiblichen" so Pfarrer Forster. Deutlich zum Ausdruck kommt die Liebe Jesu für alle Menschen in dem Lied vom verlorenen Sohn und vom guten Vater und im Gebet zum Jahr der Barmherzigkeit des Bistums Augsburg. Auch im Alten Testament sind in Zitaten die sieben Werke der Barmherzigkeit genannt: "Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus. Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn oder wer zu anderen barmherzig ist, tut sich selbst etwas gutes. Wer aber zu Mitmenschen hartherzig ist, schneidet sich ins eigene Fleisch und einem Bedürftigen helfen heißt: Gott etwas leihen, der wird es voll zurückerstatten." Pfarrer Erwin Bauer dankte Pfarrer Alfons Forster für den tiefsinnigen Vortrag und allen Besuchern für die Teilnahme. Von Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn



Besuch in der Moschee
Der Pfarrgemeinderat organisierte zusammen mit der katholischen Erwachsenenbildung Neustadt/Weiden erstmals einen Besuch in einer Moschee. Ziel für die Abordnung aus Eslarn war die "Mevlana Moschee" der türkisch-islamischen Gemeinde in der Frühlingsstraße in Weiden. Die Gäste betraten ohne Schuhe den sonnendurchfluteten Gebetsraum unter der weißblauen Kuppel und lauschten den Ausführungen von Imam Maher Khedr aus Eschenbach.
In die Abordnung aus Eslarn mischten sich Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Härtl, Kolpingvorsitzender Gregor Härtl, Pfarrgemeinderat Georg Kulzer als zuständiger Vertreter der Erwachsenenbildung und Anita Weichselmann als Ansprechpartnerin der in Eslarn lebenden Muslimen. Die Moschee wurde 2011 fertiggestellt und war bereits bei der Anfahrt durch das Minarett und der Kuppel zu erkennen. Der Name "Mevlana-Moschee" stammt vom gleichnamigen Philosophen, der vor 700 Jahren in der Türkei lebte. Die Moschee dient als ritueller Ort für das gemeinschaftliche islamische Gebet und ist sozialer Treffpunkt für die türkisch-islamische Gemeinde. Die Geschichte des Islams in Deutschland begann im 18. Jahrhundert mit der dauerhaften Etablierung erster islamischer Gemeinden, wobei die erste Moschee erst 1914 bei Berlin gebaut wurde. Inzwischen leben rund 4 Millionen Muslime in Deutschland, was etwa 5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Der Islam hat in der Welt rund 1,6 Milliarden Anhänger, wobei die männlichen Gläubigen Muslimen und die Frauen Muslima genannt werden. Ausführlich erläuterte Imam Maher Khedr was es mit den täglichen Waschungen und Gebeten auf sich hat. Beginnend mit dem Sonnenaufgang wird fünf Mal am Tag gebetet, wobei zum Freitagsgebet bis zu 150 Gläubige in die Moschee kommen. Gebete werden kann auch zu Hause oder bei der Arbeit kniend auf einen eigenen Gebetsteppich. Die Besucher bewunderten die filigran mit Kalligraphien geschmückten Decken und Wände, die arabischen Schriftzeichen und kleinen Mosaiksteinchen, die dem Raum einen schönen Glanz verliehen. Auffällig im Inneren ist die Kanzel, von wo der Imam zu den Gläubigen predigt. Beim Gebet treffen sich die Männer im Betraum und die Frauen auf einer speziellen Empore. Besonders bewundert wurde die aufwendig gestaltete Gebetsnische, die "Mihrab" genannt wird, nach Osten in Richtung Mekka ausgerichtet ist und von wo der Imam der Gemeinde den Rücken zugekehrt das Gebet auf arabisch vorspricht. Durch die halbrunde Nischenform schallen die lauten Rezitationen in den Gebetsraum zurück, so dass alle Gläubigen den Worten des Imam folgen können. Wichtig für den Islam sind die fünf religiösen Grundsäulen, zu denen das islamische Glaubesbekenntnis, die Pflichtgebete zu bestimmten Tageszeiten, das Fasten im Ramadan, die Almosengaben und die Pilgerfahrt nach Mekka gehören. Beeindruckt von den Gehörten dankten die Vertreter des Pfarrgemeinderates mit einer Wachskerze, auf der die Pfarrkirche abgedruckt ist, für die Einblicke in die Religion des Islam. von Karl Ziegler

Osternacht
Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf Ostersonntag, ist im Kirchenjahr die „Nacht der Nächte", eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi.In der Osternacht war das Gloria für den Kirchenchor und das Orchester aus der Region gleichzeitig das Zeichen für die Aufführung der "Spatzenmesse". In den Reihen der bewährten Musiker und Sänger meisterte der 12-jährige Raphael Karl an der großen Pauke seinen Erstauftritt und erntete von seinen Musikerkollegen/innen kollegiale Anerkennung.
Die Osternacht ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn und beginnt am Morgen mit der Anbetung am Heiligen Grab und findet in der Feier der Osternacht seinen Höhepunkt. Im Mittelpunkt des seit über 2000 Jahren überlieferten ältesten christlichen Festes stand nach dem Wachen und Beten am Karfreitag und Ostersamstag die überlieferte Osterbotschaft vom Sterben Jesu und seine Auferstehung. Das kirchliche Hochfest begann mit der Weihe des Osterfeuers und dem Einzug von Pfarrer Erwin Bauer mit den zahlreichen Ministranten im Schein der Osterkerze in die verdunkelte und voll besetzte Kirche. Während der Prozession zum Altar sang der Priester dreimal "Lumen Christi" (Licht Christi) und der Chor antwortete mit "Deo Gratias" (Dank sei Gott). Das Licht der Osterkerze steht als Symbol für den auferstandenen Jesus und damit für das ewige Leben. Die Glocken und Orgel war vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zum Ertönen des Glorias in der Osternacht verstummt und wurde ersatzweise von klappernden Ratschen übernommen. Der Kirchenchor und die Instrumentalisten aus der Region und Eslarn begleiteten unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl mit beeindruckenden Gesang und musikalischen Werken die Auferstehungsfeier. Die Auferstehung Jesu kamen in der Liturgie, im Evangelium und im ergreifenden Gloria mit Orgelmusik und Chorgesang zum Ausdruck. "Jesus hat den Tod am Kreuz besiegt und ist auferstanden" predigte Pfarrer Erwin Bauer. Gleichzeitig betonte der Geistliche, dass gerade in der heutigen Zeit die christliche Hoffnungsbotschaft von der Liebe Gottes wichtig und nicht oft genug verkündet werde kann, um den Menschen Mut und Zuversicht entgegen zu bringen. Das musikalische Highlight war vor allem die Aufführung der "Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart durch den Kirchenchor, das Streichorchester, der Bläser und mit dabei der 12-jährige Raphael Karl an der Pauke. Das musikalische Werk erinnerte an die Uraufführung 1776 am Ostersonntag im Salzburger Dom. Die Solisten Angelika Wild (Sopran), Monika Lindner (Alt), Michael Olbrich (Tenor) und Gregor Härtl (Bass) meisterten mit den Chormitgliedern die verschiedensten Stimmlagen und trugen zu einer einmaligen Osterfeier bei. Die Chorstimmen begleiteten meisterlich die Violinen, Saxophons, das Cello, der Kontrabass und die Pauke. Die Erste Violine spielte gewohnt meisterlich Konzertmeister Willibald Würth aus Floss. Eine Harmonie zwischen Orchester, Orgelmusik und Kirchenchor herrschte zudem bei der Inszenierung des "Halleluja" von Georg Friedrich Händel. Die 1741 komponierte christliche Glaubenslehre gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik. Die Instrumentalisten meisterten mit den Sängerinnen und Sängern selbst schwierigste Passagen. Der Priester setzte mit der ergreifenden Osterfeier gemeinsam mit den Klangkörpern erfrischende Impulse und das Ensemble trug das Christentum nicht nur mit Worten weiter, sondern gestaltete auch musikalisch aktiv den Glauben. "Die Karwoche ist für den Kirchenchor die singintensivste Woche des Jahres" beschreibt Chorleiter Stefan Karl die beeindruckenden Leistungen der Frauen und Männer. Ein Lob ging nicht zuletzt an den jüngsten Instrumentalisten Raphael Karl, der das Orchester mit unterschiedlichen Klangnuancen von weich bis hart auf den beiden Pauken begleitete. Der Sohn des musikalischen Leiters fand bereits mit vier Jahren zur musikalischen Früherziehung. Nach einigen Jahren wechselte der begeisterte Musiker vom Keyboard zum Schlagzeug. "Ich habe seit vier Jahren Schlagzeugunterricht" informierte der 12-Jährige. Sein musikalisches Talent bewies Raphael Karl bereits bei Vorspielabenden und an der kleinen Trommel in einer Blaskapelle zum Heimatfest. Der junge Schlagzeuger gründete mit Mitschülern die Schulband "Allrounders", die bereits bei einigen Veranstaltungen das Publikum begeisterte. Ob der junge Musiker in die Fußstapfen seines Vaters Stefan Karl treten wird, kann aufgrund seiner Begeisterung zur besonderen Tonkunst vorausgesetzt werden. Den Grundstock dafür setzte Raphael Karl in der Osternacht. Die zweistündige Osternachtsfeier endete mit dem Segen der Osterspeisen und Verteilung der rund 300 Osterbrote durch die Kolpingfamilie und Jungkolpingmitglieder. Im Anschluss zogen alle mit ihren geweihten Osterkerzen zum Gedenken an ihre Verstorbenen betend zum Friedhof, wo ein Meer an Osterlichtern die Gräber erhellte und die Auferstehung signalisierte. Von Karl Ziegler





Kreuzweg
Der Kreuzweg zum örtlichen Kalvarienberg am Karfreitag, einer der höchsten christlichen Feiertage, hat für die Kolpingfamilie bereits Tradition und steht in diesem Jahr unter einem besonderen Zeichen. Da der witterungsbedingt stark angegriffene Christus zur Zeit vom Kreuz abgenommen ist, findet der Kreuzweg zum Gipfelkreuz am Kalvarienberg ohne Korpus statt. In den letzten Versammlungen machten sich die Kolpingschwestern und -brüder über das Material des neuen Herrgotts reichlich Gedanken. "Soll er aus Holz oder Kunstharz sein." Nach einer Rücksprache mit verschiedenen Holzbildhauern entschied sich die Vorstandschaft der Kolpingfamilie um Präses Pfarrer Erwin Bauer für die langlebigere Veriante und sprach sich gegen Holz aus. Den Auftrag zum Fertigen des neuen Herrgotts erhielt die Bildgießerei in Altrandberg im Bayerischen Wald. Im Februar machte sich vor Ort eine Abordnung mit Pfarrer Erwin Bauer, Johann Wild und Karl Reindl ein Bild vom neuen Korpus, der gut gelungen ist und nur noch bemalt werden muss. Der neue Herrgott soll am 25. Juni im Rahmen der 125-Jahrfeier am Kreuz geweiht werden, so dass er wieder mit Blickrichtung Eslarn über die Pfarrei wachen wird. Zum Kreuzweg treffen sich die Pfarrangehörigen und Gäste am Karfreitag um 9 Uhr an der Pfarrkirche, von wo es in einer Prozession zum Kalvarienberg gehen wird. Zum Beten des Leidensweges Christi sollte das neue Gotteslob mitgeführt werden. An den letzten Tagen zeigte sich am Kalvarienberg der Himmel in einer mystischen Art und Weise, als wollte er den bevorstehenden Gedenktag mit dem freiwilligen Kreuzestod Jesu Christi ankündigen. Von Karl Ziegler

















Jubelkommunion
Die Feier der Jubelkommunion gemeinsam mit den Kommunionkindern am sogenannten "weißen Sonntag" oder Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit hat in der Pfarrei bereits Tradition. Die Drittklässler erhielten zum Ende der Eucharistiefeier von Pfarrer Erwin Bauer und Agnes Härtl als Sprecherin des Pfarrgemeinderates die weißen Kommuniongewänder und die Jubilare schöne Wachskerzen in Form einer Rosenblüte überreicht.
In die Reihen der zahlreichen Kirchenbesucher mischten sich in den vorderen Bankreihen 22 Kommunionkinder und 23 Jubelkommunikanten. Der Geistliche stimmte die Mädchen und Buben auf den bevorstehenden Empfang der Heiligen Kommunion am 8. Mai ein und erinnerte die Frauen und Männer an ihre Kommunionfeier vor 25 und 50 Jahren. Die meisten der Erwachsenen kamen aus Eslarn und dem Umland, aber auch aus der 260 Kilometer entfernten schwäbischen Wahlheimat Mering. Die gemeinsame Feier gebe den Gläubigen die Gelegenheit, die in den Jahren gemachten Erfahrungen als christliche Vorbilder an die jungen Menschen weiterzutragen. In der Predigt wies Pfarrer Erwin Bauer auf die Existenz der "Thomaschristen" in Südindien hin, die ihre Geschichte auf eine Missionierung durch den Apostel Thomas zurückführen und sich unter anderen in der katholischen Syro-malabarischen Kirche vereinen. "Gut, dass es die suchenden und tragenden Thomaschristen gibt, nicht nur in Südindien, sondern überall." Die römisch-katholische Kirche passiere auf dem Glauben an einen Gott in der Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. Zum Ende der Eucharistiefeier verteilte Pfarrer Erwin Bauer und Agnes Härtl als Sprecherin des Pfarrgemeinderates an die Kommunionkinder die weißen Gewänder für die Kommunionfeier und als Dank für das Mitfeiern an die 23 Frauen und Männer gelb-weiße Wachskerzen in Form einer Rosenblüte. Das 25-jährige silberne Kommunionjubiläum feierten Manuela Witt, Wolfgang Voit, Silvia Dierl, Fabian Bauriedl, Roswitha Süß, Stefan Karl aus Vohenstrauß, Tanja Brenner, Hans-Peter Baier und Michael Kleber. Bereits vor 50 Jahren erstmals die Kommunion empfangen haben Josef Kreuzer aus Vohenstrauß, Maria Bauriedl, Josef Bösl aus Putzenrieth, Martina Reger aus Tegernheim im Landkreis Regensburg, Käthe Bayer, Johann Stahl, Albert Zierer, Johanna Werner, Käthe Bauriedl aus Mering, Heidi Hauer aus München, Anneliese Ebnet, Mathilde Bösl aus Oberlangau, Albert Wild und Maria Rauch. Dass die goldene Jubelkommunion etwas besonderes ist, zeige alleine die Anwesenheit von 14 Frauen und Männern. Die Jubelfeier mündete im "Schellenbach-Lokal" in ein gemütliches Beisammensein bei netter Unterhaltung mit dem Tischnachbarn und einem leckeren Mittagsmahl. Von Karl Ziegler





Kapiteltag
Der einmal im Jahr stattfindende Kapitelstag der Geistlichen im Dekanat Leuchtenberg fand in Eslarn statt und war gefüllt mit einem Referat von H.H. Abt Hermann Josef Kugler aus der Prämonstratenser-Abtei Windberg und einer Eucharistiefeier.
Zu Beginn des Kapitelstags in Eslarn versammelten sich am Donnerstagnachmittag 18 Priester, 2 Diakone und pastorale Mitarbeiter/innen zu einem Vortrag im Pfarrheim "Sankt Marien". Als Referent und Hauptzelebrant konnte Dekan Pfarrer Alexander Hösl und Pfarrer Erwin Bauer den Klostervorsteher Abt Hermann Josef Kugler aus der Prämonstratenserabtei Windberg willkommen heißen. Für die Eslarner ist der Oberste der Mönchsgemeinschaft mit 34 Chorherren in Windsberg kein Unbekannter, da er Verwandte in Eslarn hat und Spender der Firmlinge war. Die Brücke zum Vortrag „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts!“, ein Zitat des französischen Bischofs Jacques Gaillot, baute bereits der vorauseilende Wahlspruch „Cum Caritate Servire“ (In Liebe dienen) des 49-jährigen römisch-katholischen Ordensgeistlichen. Das Thema des Referats war eine provozierende These, die den Blick auf die eigene Kirchlichkeit lenkt und die Frage stellt, ob das Kirchsein dienende Züge hat. Als Fürsprecher führte Abt Kugler den von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandten Messias Jesus Christus an. Um seinen Jüngern deutlich zu machen, wie wichtig für das christliche Leben die Bereitschaft zum Dienst an anderen ist, wurde Jesus selber zum Diener und begann seinen Jüngern, aber auch den niedrigsten unter allen Menschen, den Sklaven die Füße zu waschen.
Sein Wirken und seine Lehren zeigen, wie wir in einer offenen und einladenden Kirche den Frieden und die Freude erlangen und anderen Menschen mit kleinen Gesten dienen können. Nach dem tiefsinnigen Worten zogen die Priester mit den Diakonen aus dem Dekanat Leuchtenberg um Abt Hermann Josef Kugler aus Windberg und Dekan Pfarrer Alexander Hösl aus der Stadtpfarrei Vohenstrauß durch das Hauptportal in die Eslarner Pfarrkirche ein, wo sich bereits pastorale Mitarbeiter/innen aus dem Dekanat Leuchtenberg und Pfarrangehörige eingefunden hatten. Der Ortspfarrer Erwin Bauer begrüßte unter den Mitbrüdern besonders Abt Kugler und Dekan Hösl. Pfarrer Bauer sprach von einem herausragenden Tag, an dem sich die Priester mit den Diakonen und pastoralen Mitarbeitern im Dialog austauschen. "Wir sind eine große Gebets- und Glaubensgemeinschaft und mitten unter uns ist Jesus." In der Predigt stellte Abt Hermann Josef Kugler die sieben Werke der Barmherzigkeit aus dem angeregten Gesprächsprozess des Bistums Erfurt ins Rampenlicht. "Barmherzigkeit hat viele Gesichter - sie zeigt sich in der unbedingten und liebevollen Zuwendung zu den Menschen und der selbstlosen Zuwendung gegenüber anderen Menschen." Aber auch im Tun der Verbände und im Orden, sowie in der Mitarbeit in den Familien, Pfarreien, Krankenhäusern und Beratungsstellen geschieht sozusagen Kirche. "Neben der Verkündigung der sieben leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit gibt es auch viele andere gute Werke, in denen wir die Liebe Gottes in der Welt sichtbar machen können." Die Barmherzigkeit mit Leben erfüllen kann jeder, in dem er einem Menschen einfach sagt, du gehörst dazu oder ich höre dir zu oder ich rede gut über dich oder ich gehe ein Stück mit dir oder ich bete für dich. "All diese Worte sind Möglichkeiten das Wort der Schrift in die Tat umzusetzen, unserem Glauben ein menschliches Gesicht zu geben - das barmherzige Gesicht." In den anschließenden Fürbitten beteten die Priester um geistliche Berufe und die einzelnen Priester aus den Pfarreien erinnerten namentlich an verstorbene Priesterkollegen. Die Eucharistiefeier schloss mit dem Papstlied "Wer glaubt ist nie allein" und der 47. Abt des Prämonstratenserordens dankte allen für den brüderlichen Austausch. Im Namen des Dekanats dankte Dekan Pfarrer Alexander Hösl den anwesenden Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeitern/innen, vor allem Abt Hermann-Josef Kugler und den Gastgeber Pfarrer Erwin Bauer mit einem Vergelts Gott für das Zusammensein in der Gebetsgemeinschaft. "Vor allem der Abt vom Kloster Windberg habe uns in seiner Predigt neue Impulse und Mut zur Barmherzigkeit mit auf dem Weg gegeben." Von Karl Ziegler aus Eslarn
   
Vortrag über Kuba
Eine beeindruckende Inszenierung mit Einblicken in die Kultur und Geschichte des Inselstaates Kuba bot der Katholische Frauenbund im Rahmen des Weltgebetstages den zahlreich anwesenden Frauen. Die 50 Zuhörerinnen erfuhren in Gebeten, Liedern und einem kulinarischem Speiseangebot vieles über das Land, die Bevölkerung und das Leben in der Karibik.
Der Weltgebetstag wird in Kuba seit 1930 gefeiert und in diesem Jahr luden die Kubanerinnen unter dem Motto "Nehmt Kinder auf und ihre nehmt mich auf" die gesamte Welt zu einer Gebetsrunde ein. Der vom katholischen Frauenbund organisierte und gestaltete Weltgebetstag war gelebte Ökumene auf hohem Niveau. "Buenas noches" erklang der Willkommensgruß im Pfarrheim "Sankt Marien". Mit dem Lied "Sonnenaufgang, Sonnenuntergang" wiesen die Frauen auf die malerischen Abenddämmerungen hin und eröffneten anhand einer Gebetsvorlage den Abend. Gemeinsam mit den Chormitgliedern der Pfarrei sang die Frauengemeinschaft im Takt von Martina Brenner am Keyboard die von kubanischen Frauen zusammen gestellten deutschen und kubanischen Lieder. Die Solidarität und das Mitgefühl zum kubanischen Volk unterstrich die Gemeinschaft mit den kubanischen Liedern "Con alegria" (lasst uns singen) und "Vengan, vengan todos, Vengan, levantemonos" (steht auf, steht zusammen und steht gemeinsam auf). Ein kleiner Tisch mit einer Rassel, Bibel und Kerze gaben Einblicke in die Kultur und Religion des Landes. Nicht fehlen durften eine Auswahl typischer Landesfrüchte und vor allem Zuckerrohr, der wichtigste Rohstoff und Exportschlager. Nach einem kurzen Streifzug durch den Inselstaat sammelte die Vorstandschaft des Frauenbundes für soziale Projekte und die Vorsitzende Ida Brenner lud zum Dank für die zahlreiche Anwesenheit zu einem kubanischen Willkommens-Cafe ein. Bestens vorbereitet hatte sich die Führungsriege mit landestypischen Speisen. Das breite Angebot umfasste eine Gemüsesuppe, Geflügelpfanne und Gemüsefischpfanne und zum Nachtisch gab es Rumzitronenkuchen und eine Frischkäsetorte. In manchem feurigen Essen spiegelte sich die Essenskultur und das Temperament der Kubaner. Da jeder von allen Köstlichkeiten probieren durfte, fühlten sich die Feinschmeckerinnen wie in einem kubanischen 5-Sterne-Restaurante. Zum Abschluss erntete die Vorstandschaft des katholischen Frauenbundes für ihre Darbietungen nur positive Rückmeldungen und konnte wiederholt eine gelungene Aktion erfolgreich abschließen. Von Karl Ziegler aus Eslarn

Pfarrfasching
Der traditionelle Pfarrfasching hielt auch in diesem Jahr, was sich die vielen Besucher gewünscht und was die Veranstalter versprochen hatten. Im voll besetzten Pfarrsaal vergnügten sich bei toller Musik, humorvollen Sketchen und leckeren Köstlichkeiten über 100 Frauen, Männern und Jugendliche. Einen angenehmen Aufenthalt mit einem vielseitigen Programm garantierte die solidarische Eventgemeinschaft mit Pfarrer Erwin Bauer, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Frauenbund, Kolpingfamilie und Familienkreis. Ein gut eingespieltes Team bot deftige Gulaschsuppen, saure Bratwürste und schmackhafte Sulzen. Der Vollblutmusiker "Harmonika-Franz" aus Saltendorf heizte dem bunt gemischten Publikum mit Oldies, Schlagern und aktuellen Hits kräftig ein und hielt die Stimmung im Saal bis weit in die Nacht aufrecht. Eine Bereicherung waren die auffallend kostümierten Damen vom Familienkreis in ihren "leckeren" Verkleidungen. Zum "Anbeißen" präsentierten sich als Schokoriegel "MilkyWay" (Lydia Bauer), "Snickers" (Annette Helm), "Twix" (Waltraud Rupprecht), "Mars" (Agnes Härtl), als Praline "Celebrations" (Martina Schnappauf) und als Schoko "Teasars" (Gabi Rieder). Ein Gastspiel gaben unter anderen die japanische Unterhaltungskünstlerin "Geisha" und die schönste Blondine Hollywoods "Marilyn Monroe". Den Start ins amüsante Theater "Pfarrei" mit einer mitreißenden Darbietung machte Pfarrer Erwin Bauer im schwarzen Anzug, mit Schnauzbart und rotem Schal. Der Sizilianer Salvatore hatte als Fachlehrer die lerneifrigen Hausfrauen Agnes Härtl, Christine Seibert, Waltraud Karl und Anneliese Kleber zu einem Computerkurs eingeladen. Die Damen machten es dem Kursleiter nicht leicht, brachten einige Begriffe durcheinander und den gestandenen Sizilianer zur Verzweiflung. "Wir haben ja keine Badehose dabei" schallte es bei der Aufforderung zum Surfen im Internet aus den Bankreihen. Für Ovationen sorgte zudem der mitreißende Auftritt von Waltraud Karl als Putzfrau. Frau "Sauber" fegte mit ihrer Schürze, Kopftuch, strumpfsockert in Spezialschuhen und dem Putzeimer mit Schrubber durch den Saal. Die Solistin aus der Putzkolonne entdeckte so manche "unter den Teppich gekehrten" Dinge, stocherte mit ihrem Putzlappen in versteckte Winkel und brachte so manche Episoden auf dem Tisch. Keiner wurde verschont, so dass jeder Anwesende, aber auch mit Abwesenheit glänzende Promi sein Fett wegbekam und von Frau Sauber exzellent bedient wurden. Ein choreografischer Höhepunkt war vor allem der Tanzauftritt der acht "Blues-Brothers" Klaus Härtl, Josef Rupprecht, Gregor Härtl, Georg Bauer, Hans Schnappauf, Alfred Rieder, Roland Helm und Georg Kulzer. Die strammen Jungs brachten mit geschmeidigen Hüftschwüngen den Saal zum Kochen. Selbst der amerikanische Filmregisseur John Landis hätte an diesem Abend sicherlich die eine oder andere Neubesetzung finden können. "Wir haben seit der Kirwa im Pfarrheim in unzähligen Stunden unter der fachlichen Leitung von Stefanie Bayerl geprobt" verriet ein Insider. Standesgemäß traten die Männer vom Familienkreis mit schwarzem Anzug, Hut und Krawatte auf und boten eine perfekte 15-minütige Inszenierung. Die beiden Jazz-Sänger "Klaus und Hans" begrüßten mit dem Lied "Minnie the mocher" das erlesene Publikum und die "eight Brothers" tanzten nach den Songs "Everybody Needs somebody" und "Shake your tailfeather". Nach dem Auszug mit "Riders in the Sky" gewährten die "Brothers" mit "Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht" eine bayerische Zugabe und rockten damit den Saal. Nach dem heiteren Abend beim Pfarrfasching waren die vielen Besucher durch die humorvollen Darbietungen und die kirchlichen Organisationen als Veranstalter mit dem Erlös bestens zufrieden. Ein Dank an alle kam von Pfarrer Erwin Bauer und von Kirchenpfleger Anton Hochwart. Text von Karl Ziegler und Bilder von Georg Kulzer



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Sternsinger

"Geht mit Gottes Segen und bringt als Missionare die frohe Botschaft den Menschen in die Häuser der Pfarrei." Pfarrer Erwin Bauer versammelte am Montagfrüh insgesamt 32 Sternsinger in der Pfarrkirche und gab allen Gottes Segen mit auf dem Weg. Die acht Gruppen werden durch Rosalinde Dobmeier, Roswitha Süß, Monika Meckl, Sonja Spangler, Annette Helm, Petra Brenner und Agnes Härtl, sowie Peter Hummer sozusagen als "Hahn im Korb" begleitet.
Viele von den "Heiligen-Drei-Königen" waren zwischen Weihnachten und Neujahr bei der Eröffnungsfeier mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer vom Bistum Regensburg und Frantisek Radkovsky vom Bistum Pilsen im tschechischen Kladruby (Kladrau) mit dabei. Das erstmalige Treffen mit den rund 500 Sternsingern im böhmischen Kladrau, dem Geburtsort der Mutter von Bischof Voderholzer, war durch die Einladung von erstmals zwei Bischöfen, durch die zweisprachige Aussendungsfeier und als Zeichen der christlichen Versöhnung ein besonderes Ereignis. Gleichzeitig wurde an die 1959 gegründete bundesweite Aktion Dreikönigssingen erinnert. Am Montag und Dienstag, 5.1. machten sich in Eslarn nach dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ insgesamt acht Gruppen von Haus zu Haus auf den Weg. Mit ihren beispielshaften Auftreten, der positven Ausstrahlung und den tollen Disigner-Kleidern stechen die Sternsinger bei den Menschen positiv hervor. "Da passt farblich der Turban zu den Gewändern und jedes Gewand ist ein Unikat" stellte Pfarrer Erwin Bauer fest. Die "Engelskinder" mit dem Stern von Bethlehem, dem Weihrauchfass und der Schatztruhe kündigen mit dem Kreidezeichen über den Eingangstüren "20 * C + M + B + 16 - Christus segne dieses Haus" ihre Anwesenheit an. Auch am Dienstag, 5.1. machen sich die kleinen "Engelskinder" mit dem Stern von Bethlemhem in und um Eslarn auf dem Weg und bitten vor allem für Kinder in Not um Spenden. "Es gibt viel Not auf der Welt, die vor allem Kinder betrifft und das Sammelergebnis ist ein kleiner Baustein" begründete Pfarrer Bauer. Am Mittwoch stehen an "Erscheinung des Herrn" im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Pfarrkirche mit dem Empfang der Sternsinger und der Afrika-Kollekte der christliche Brauch "Dreikönigssingen" noch einmal im Rampenlicht. Für ihre Mühen können sich die Kinder und Jugendlichen über ein kleines Dankeschön freuen. Bild und Text von Karl Ziegler


Friedenslicht
Die Friedenslichtaktion unter dem diesjährigen Motto „Hoffnung schenken - Frieden finden" setzt Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht. Pfarrer Erwin Bauer machte sich am Sonntag persönlich auf dem Weg nach Regensburg und nahm von Bischof Rudolf Voderholzer in der Obermünsterruine das Friedenslicht aus Bethlehem für die Eslarner Pfarrei in Empfang. Schade findet der Eslarner Geistliche, dass sich immer weniger Pfarreien an dem besonderen Symbol der Weihnachtszeit beteiligen. Im Rahmen einer Andachtsfeier in der Pfarrkirche in Eslarn erinnerte der Geistliche an die Entstehungsgeschichte vor rund 30 Jahren in Österreich. Das Friedenslicht wird laut Pfarrer Bauer in der Vorweihnachtszeit vom einem Kind in der Geburtsgrotte Jesus Christus in Bethlehem entzündet und seit über 20 Jahren von der Deutschen Pfadfinderschaft nach Deutschland gebracht. "Führe alle Menschen aus der Dunkelheit in dein Licht und schenke allen deinen göttlichen Frieden, die in Zank und Streit leben, in Unfrieden und Krieg" so die frohe Botschaft. Das Bethlehem-Licht gelangte mit dem Flugzeug nach Wien und anschließend mit dem Zug in rund 30 Städte. Im Rahmen einer Andachtsfeier in der Obermünsterruine in Regensburg erfolgte durch Bischof Rudolf Voderholzer die Übergabe an die einzelnen Vertreter der Pfarrgemeinden. Aus dem Landkreis Neustadt wurden die Pfarreien Püchersreuth und Eslarn genannt. Der Mensch sehne sich nach der hellen Flamme, aber das wahre Licht, das Licht der Welt ist Christus. "Wir sind auf dem Weg zu einem großen Licht: zu Jesus, der den Frieden bringt, weil er den Menschen in einem anderen Licht sieht - im Friedenslicht." Im Rahmen der Messfeier entzündete Pfarrer Erwin Bauer am Altar für jeden Buchstaben des Wortes Frieden eine Kerze und wies darauf hin, dass die einzelnen Buchstaben von Frieden für Freundschaft, Ruhe, Interesse, Eintracht, Demut, Ehrlichkeit und für die Nähe Gottes in Bethlehem stehen. Den gut besuchten Gottesdienst umrahmte die gemischte Schola mit Liedern, womit die Sänger/innen die Andachtsfeier bereicherten. Nach der Messfeier konnten die Kirchenbesucher an der Bethlehemkerze ihr eigenes Licht anzünden und mit nach Hause nehmen. Der Lichtschein aus Bethlehem flackert seither in vielen Wohnungen und über die Weihnachtsfeiertage am Seitenaltar, von wo auch andere Pfarrangehörigen ihr eigenes Friedenslicht in kleinen Laternen als symbolische Weihnachtsgeschichte und als Symbol des Friedens mit nach Hause tragen können. Bild und Text von Karl Ziegler
Dankessen
Das Dankessen zum Jahresbeginn im Pfarrheim "Sankt Marien" hat bereits Tradition. Im Pfarrsaal konnte Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl eine große Anzahl an ehren-, neben- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen begrüßen und allen für ihre tatkräftige Unterstützung danken. Eine große Gemeinschaft könne laut Pfarrer Bauer dankbar auf das Vollbrachte zurückblicken und jeder einzelne habe die Einladung redlich verdient. In den verschiedenen Organisationen und Bereichen arbeiten rund 200 jüngere und ältere Menschen aktiv für die katholische Pfarrei und mit 70 Pfarrangehörigen waren rund ein Drittel der Einladung ins Pfarrheim gefolgt. "In der Gemeinschaft tragen wir alle Verantwortung und jede Schraube in dem Räderwerk Pfarrei ist wichtig, denn wenn eine fehlt, geht es nicht mehr um." Reichlich für Leckereien sorgte der Partyservice Balk aus Burgtreswitz und mit "echt Kölsch" und Spezialitäten für die Verdauung überraschte Pfarrer Bauer. "Ene eschte Kölsche!" Mit dem edlen Bier aus seiner ehemaligen Heimat Köln hatte Schützenmeister Eddy Hüllenhütter Pfarrer Erwin Bauer zu seinem Geburtstag überrascht. Einen Probeschluck aus dem kleinen Fässchen wollte der Geistliche auch seinem Helferstab nicht vorenthalten und jedem Gelegenheit geben, neben dem örtlich bekannten Patentbier "Kommune" eine weitere edle Sorte probieren zu können. Nicht nur damit, sondern mit einem gemischten Braten vom Partyservice überraschte Pfarrer Bauer und die Kirchenverwaltung die vielen Helfer. Der kirchlichen Gemeinschaft solidarisch und generationsübergreifend zur Seite stehen vom Kind und Jugendliche vor allem eine große Anzahl an Erwachsenen. "Im Leben ist aber nicht nur Arbeiten und Essen, sondern auch geistige Nahrung sehr wichtig" fügte der Geistliche an und erinnerte an einige Gedanken von Papst Franziskus. So rief das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche nicht nur zu mehr Mitmenschlichkeit und zur Bewahrung der Schöpfung auf, sondern empfahl allen gemeinsam mit Humor und Selbstironie durchs Leben zu gehen. Nach der kurzen "Predigt" von Pfarrer Bauer und einem Tischgebet gab es leckeren Braten, vom Pfarrer flüssige Extras und von der Kirchenverwaltung verschiedene Getränke. Pfarrer Erwin Bauer richtete an alle die herzliche Bitte, sich auch im laufenden Jahr mit Tätigkeiten einzubringen und die Pfarrei als Gemeinschaft weiterhin lebendig zu halten. Bild und Text von Karl Ziegler

 

Dienstältester Eslarner Priester Zimmermann

Der dienstälteste Eslarner Priester ist 73 Jahre und genießt in der Pfarrgemeinschaft Riedering, Söllhuben und Hirnsberg bei Rosenheim den Ruhestand, unterstützt als Ruhestandsgeistlicher den Pfarrverband und ist bei besonderen kirchlichen und weltlichen Festtagen stets in seiner Oberpfälzer Heimat anzutreffen. Der Geistliche Rat Pfarrer i.R. Herbert Zimmermann feierte fern ab der Heimat das 45-jährige Priesterjubiläum. 
Das Eslarner Geburtshaus von Pfarrer Herbert Zimmermann wurde 1805 vom Mautdiener Zollwart Wolfgang Schlaffmann erbaut, ab 1840 im Volksmund "Schlaffmannhaus" genannt und zwischen 1848 und 1897 vom Staat als Forsthaus verwendet. Im Jahre 1925 kam das Anwesen in den Besitz von Otto Ludwig Zimmermann, der im Volksmund "Boder-Otto" genannt wurde und vom Beruf Zahnarzt war. Der "Bader oder Boder", wie der Zahnarzt früher genannt wurde, war im Mittelalter der „Arzt der kleinen Leute“. Zum Zahnarzt nach Eslarn kamen die Menschen nicht nur aus Eslarn, sondern bis aus den Nachbargemeinden unter anderen Eisendorf. Für die Bauern hatte der "Boder" auch am Sonntag geöffnet und bot den landwirtschaftlichen Bauernstand damit einen besonderen Service. Die Eslarner erinnerten sich noch, dass Otto Zimmermann stets mit einer Aktentasche zum Einkaufen ging und die leidenschaftliche Gartlerin Rosina Zimmermann, geborene Eckert in ihrem Garten eine Fülle an Tulpen züchtete. Im ehemaligen Otto-Boder-Haus in der Böhmer Straße 5 (ehemals Hausnummer 65) stand am 9.8.1942 auch die Wiege von Herbert Zimmermann, der in Eslarn die Volksschule besuchte. Die Gedanken in die vergangene Jugendzeit beinhalteten unmittelbar nach dem Krieg die Aufbauarbeiten und Neuorientierung, die Schicksale vieler Familien, die gefallene oder vermisste Angehörige beklagten, und nicht zuletzt den Flüchtlingsstrom aus Böhmen und Schlesien, eine Erscheinungsform auch in der Neuzeit. Die Familien zogen mit wenig Hab und Gut von der Grenze nach Eslarn, erhielten bei Landwirten eine Anstellung oder zogen "beladen mit Hoffnung" auf eine Bleibe weiter ins Landesinnere. Als 8-Jähriger erinnerte sich Herbert Zimmermann besonders ans 1. Nachkriegs-Heimatfest 1950, an den mit Girlanden geschmückten Bocklzug, an den großartigen musikalischen Empfang vieler Eslarner am Bahnhof und den mit Ritter Stöckl geschmückten Festwagen. Als 20-Jähriger baute er in Ingolstadt das Abitur und studierte Philosophie und Theologie. Nach der Priesterweihe befasste sich der Neupriester ab 1970 am Institut in München im Fach Katechetik mit den pädagogischen Diensten der Kirche und im Fach Homiletik mit der Predigtlehre. Die erste Kaplanstelle trat Zimmermann 1971 in München an und übernahm in der Großstadt später bis 1981 auch eine Pfarrei. Anschließend führte ihn der Weg als Pfarrer nach Icking, wo er 1981 zum Diözesanpräses der Katholischen Frauengemeinschaft ernannt wurde. Den seelsorglichen und rührigen Einsatz würdigte die katholische Gemeinschaft 1984 mit der Berufung zum stellvertretenden Generalpräses für Deutschland. Das Amt führte Pfarrer Herbert Zimmermann bis 2000 aus und 2001 wurde der Geistliche im Dekanat Wolfratshausen zum Dekan und 2005 durch Friedrich Kardinal Wetter zum Geistlichen Rat ernannt. In seiner Stellung als Dekan zeigte der Geistliche seelsorgliches Engagement, sorgte sich um das Wohl seiner Pfarreien und den Erhalt der kirchlichen Einrichtungen. Besonders angetan waren die Pfarrangehörigen in Icking von der einfühlsamen Art, mit der er Kinder die Worte Gottes nahe gebracht hatte und für die gelebte Ökumene erhielt Pfarrer Zimmermann einen besonderen Dank. Nach 33 Jahren in der Pfarrei Icking wurde Pfarrer Zimmermann mit Wehmut, einem Hirtenstab und einem Rucksack gefüllt mit Sonnenblumen, Brot und Wasser in den Ruhestand nach Söllhuben im Chiemgau verabschiedet. Seit 2012 genießt er dort das Rentendasein und unterstützt als Ruhestandsgeistlicher die Pfarrgemeinschaft Riedering, Söllhuben und Hirnsberg bei Rosenheim. Seine Heimatverbundenheit dokumentiert Pfarrer Herbert Zimmermann mit steten Besuchen in Eslarn. Die beeindruckenden Festreden und die tiefsinnigen Festpredigten in den vergangenen Jahren bleiben den Kirchenbesuchern in Erinnerung. "Der Zahn der Zeit nagt an jedem, aber die Kraft im Weinberg des Herrn belebt stets aufs Neue" so die Lebensphilosophie des Geistlichen. Der aus Eslarn stammende Priester blickt in seiner Heimat Eslarn auf die vielen vergangenen Jahre, an den Verkauf und Abriss seines Elternhauses und auf 45 Jahre Priesterdasein zurück und dankte allen für die gewährte Unterstützung und Freundschaft. Bild und Text von Karl Ziegler

 

Pfarrer Benny

"Meine 4. Station als Pfarrer war Eslarn, wo es mir sehr gut gefallen hat und es mir Leid tut, dass ich den Ort verlassen muss" beschreibt Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil seine Wanderschaft als Priester. Zum Abschied aus der Pfarrei Eslarn überreichte Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Mitgliedern kirchlicher Organisationen ein handgeschnitztes Kreuz und Anita Weichselmann im Namen des Goldenen Oktobers einen finanziellen Grundstock für eine Reise zur schwarzen Madonna nach Polen. "Viele Geistliche aus fernen Landen nach Eslarn kamen und zwei Jahre zuverlässig und treu gedient haben" fasste Anna Brenner den Aufenthalt des indischen Priesters in Verse. 
"Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil aus dem südindischen Kerala war unser 3. Pfarrvikar mit Wurzeln aus Indien" stellte Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Kirchenpfleger Anton Hochwart und Mitgliedern kirchlicher Gremien bei der offiziellen Verabschiedung im Pfarrheim "Sankt Marien" fest. "Wir wollten Pfarrvikar Benny nicht einfach so gehen lassen und haben ihn aus seiner jetzigen Pfarrei in Neunburg nach Eslarn eingeladen." Der Pfarrvikar wurde am 15. September 2012 vom Bistum Regensburg für Eslarn angewiesen und erfüllte das ehemalige Kloster mit Leben. Während seines Aufenhalts standen viele Helfer dem sympathischen Mann aus Indien zur Seite und das solidarische Miteinander war eine gegenseitige Bereicherung. Die Pfarrei war wie seine zweite Heimat. Ein Dank geht vor allem an Anita Weichselmann für die Übernahme des Sprachunterrichts und der Behördengänge. Der Priester aus Indien gewann auf seine unkonventionelle Art viele Herzen und war sehr beliebt. "Die vielen Stationen sind keine Einbandstraße, sondern man lernt von- und miteinander" stellte Pfarrer Bauer fest. Nach knapp drei Jahren musste Pfarrer Benny Joseph im August 2015 unerwartet zu einer Pfarrei bei Straubing und dort aufgrund eines kurzfristig erkrankten Geistlichen seelsorglich auszuhelfen. Sein weiterer Weg führte nicht wieder nach Eslarn, sondern ab 1.9.2015 in die Pfarrei Neunburg vorm Wald. In der "herrschaftlichen" Pfarrei und den Gemeinschaftspfarreien wird Pfarrer Joseph den dortigen Pfarrer bei allen priesterlichen Aufgaben unterstützen. "Aufgrund der vielen Pfarreien hat der dortige Priester sozusagen ein rollendes Pfarrbüro" wies Pfarrer Bauer auf die vielen Ortschaften hin. Als Abschiedsgeschenk überreichte Pfarrer Bauer ein handgechnitztes Kreuz vom Burgtreswitzer Schnitzer Hanauer und Anna Brenner erinnerte in Versen an das Wirken von Pfarrer Benny. Im Namen des Goldenen Oktobers dankte Anita Weichselmann für das gute Einvernehmen. "Mit Humor ist alles leichter." Mit dieser Einstellung und seiner Anwesenheit bei den Veranstaltungen des Goldenen Oktobers bereicherte er so manches Treffen. Seine Leidenschaft galt dem FC Bayern, dem Kartenspiel und den bayerischen Schmankerl. Allgemein machte Pfarrer Benny die Erfahrung, dass in Indien die Messfeiern besser besucht sind. Die Mitglieder des Goldenen Oktobers beteiligten sich mit einem finanziellen Grundstock an einer Pilgerreise zur Heiligen Valentina und zur schwarzen Madonna nach Polen. "Ich möchte mich bei allen für die netten Worte, Wünsche und Geschenke bedanken." Seit der Schulzeit ist Pfarrer Benny in Indien, Italien und Deutschland auf Reisen und macht sich nach einer Pause als Pfarrer wieder auf zum Weiterziehen. "Den dieser Ort ist nicht mein Ziel." Mit den Versen vom amerikanischen Schriftsteller Henry David Thoreau beschreibt Pfarrer Benny seinen Werdegang. „Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls." Das Wandern ist kein zielbewußtes Reisen, sondern nur eine Etappe von vielen. "Meine 4. Station als Pfarrer war Eslarn, wo es mir sehr gut gefallen hat und es tut mir Leid, dass ich den Ort verlassen muss." Die schöne Zeit beschrieb Pfarrer Benny: Ich war wie ein neugeborenes Kind und habe hier viel gelernt. Er bedankte sich für die liebevolle Aufnahme und Begleitung bei allen Organisation, Vereinen und Helfern, besonders bei Pfarrer Erwin Bauer für die steten aufgemundernden Worten und bei Frau Weichselmann für die Sprachkurse und Fahrdienste. Gut aufgenommen wurde Pfarrer Benny aus dem indischen Kerala in Indien auch in der Pfarrei "Sankt Josef" in Neunburg vorm Wald. "Ich wohne jetzt direkt neben der Stadtpfarrkirche und einem Schloss" fügte er abschließend an. Bild und Text von Karl Ziegler

 

Pfarrer aus Indien

Die Eslarner Pfarrei erhielt mit Pfarrer Jojappa Polisetty aus Adilabad in Südindien für vier Wochen einen neuen Aushilfspfarrer. Gerade rechtzeitig zum Beginn des Heimatfestes kam der Inder aus Rom nach Eslarn. "Ich bin zum ersten Mal in Deutschland und in der Diözese Regensburg" stellte Pfarrer Jojappa in guten Deutsch fest. Der Pfarrvikar feierte mit den Festgästen des Heimatfestes gemeinsam mit Geistlichen Rat Pfarrer i.R. Herbert Zimmermann, Pfarrer Theo Schmucker, Pfarrer Martin Rupprecht und Pater Felix Meckl OSA die Festmessen und Gedenkfeiern. Für die aus Eslarn stammenden Priester ist das Dabeisein am Heimatfest selbstverständlich. 
"Ich weiß, dass die Menschen in Deutschland mit dem Aussprechen meines Namens leichte Schwierigkeiten haben, deshalb genügt Pfarrer Josef." Der Inder wurde 1976 im Süden des Subkontinents geboren und spricht inzwischen zehn Sprachen. Er ist der Drittälteste der 40 in Rom zum Doktor promovierenden Studenten im Fach Kirchenrecht. Der Gast aus Indien machte es sich im Kloster gemütlich und konnte in der ersten Woche seines Aufenthalts beim Heimatfest hautnah die Bräuche, Menschen und die Landschaft genießen. Bei den vielen Veranstaltungen stand vor allem die Teilnahme beim Seniorentag im Pfarrheim und ein Festzeltbesuch an. Der Geistliche wird Pfarrer Erwin Bauer als Seelsorger vertreten und unterstützen. Das Wort "Isling" lernte der Seelsorger aus Indien wie auch den kostbaren Geschmack des Kommunbiers und der typischen Brotzeiten bei den Besuchen der Heimatfestveranstaltung kennen. Beeindruckt war Pfarrer Josef von der Pfarrkirche und erfreut über die gute Aufnahme, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Eslarner. Die Messfeiern zum Heimatfest zelebrierten Dekan Pfarrer Herbert Zimmermann in Konzelebration mit Pfarrer Theo Schmucker, Pfarrer Martin Rupprecht, Pater Felix M. Meckl und Pfarrer Josef. Die aus Eslarn stammenden Priester sind mit den unterschiedlichsten Aufgaben in verschiedenen Ortschaften tätig. Der dienstälteste Priester ist der 73-jährige Geistliche Rat Pfarrer i.R. Herbert Zimmermann. Der Eslarner wurde 1970 zum Priester geweiht, war 10 Jahre in München, 33 Jahre in Icking und genießt seit 2012 in der Pfarrgemeinschaft Riedering, Söllhuben und Hirnsberg bei Rosenheim den Ruhestand. Seit 1989 ist der 53-jährige Pfarrer Theo Schmucker Priester, kam als Kaplan nach Eschenbach, Vilsbiburg und Eschlkam und übernahm die Pfarreigemeinschaft Wilting/Sattelpeilnstein. Am 1.9.2010 ist er Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinschaft Neukirchen-Balbini, Penting und Seebarn. Der 1992 zum Priester geweihte Martin Rupprecht übernahm 1994 auf Wunsch des damaligen Erzbischofs Kardinal Hans-Hermann Groer in der Hauptstadt Österreichs die Pfarre „St. Cyrill und Method“ und später "Christkönig-Neufünfhaus". Der mit 32 Jahren jüngste unter den Priestern Pater Felix Meckl OSA wurde 2010 zum Priester geweiht, kam zur Ordensgemeinschaft der Augustiner nach Würzburg und arbeitete dort im Bildungsbereich.
Am 1.9. kommt Pater Felix Meckl OSA ins Augustinerkloster "Maria Eich" bei Planegg, wo er im Priesterseminar als Fachreferent für das Berufspastoral tätig sein wird. Bild und Text von Karl Ziegler 

 

60. Geburtstag von Pfarrer Erwin Bauer

"Zum 60. Geburtstag habe ich mir Ende Juli einen persönlichen Wunsch erfüllt und bin zum Heiligen Erwin nach Belgien gereist" informierte Pfarrer Erwin Bauer die Kirchenbesucher. Nach der Rückkehr gratulierten Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderat-Sprecherin Agnes Härtl "unseren Pfarrer" im Namen der kirchlichen Organisationen und der Kirchenbesucher mit einem ungewöhnlichen Geschenk, einem Reisegutschein zu einer der größten Baustellen in Deutschland. Gleichzeitig dankten beide für das seelsorgliche Wirken seit 2003 in der Pfarrei Eslarn und die Kirchenbesucher würdigten den 60. Geburtstag mit kräftigem Applaus.
Die Wiege stand am 8. August 1955 in Oberviechtach und nach dem Schulbesuch in Gaisthal und Oberviechtach absolvierte der Oberviechtacher am örtlichen Ortenburg-Gymnasien das Abitur und studierte anschließend an den Universitäten in Regensburg und Freiburg im Breisgau Theologie. Nach den ersten Schritten als Diener Gottes bei einem Praktikum in Kösching folgte am 27. Juni 1981 durch Bischof Dr. Rudolf Graber im Regensburger Dom die Priesterweihe. Gemeinsam mit der Familie, vielen Verwandten und Freunden feierte der Neupriester in Oberviechtach seine Primiz. Seine Bescheidenheit, Nächstenliebe und Offenheit spiegelte sich bereits in seinem Primizspruch, einem Zitat aus dem Lukasevangelium wider. "Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: wir sind unnütze Knechte; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan." Als Kaplan führte der Weg drei Jahre nach Regenstauf und drei Jahre nach Schwandorf in die "Sankt-Jakob-Pfarrei". Ab 1. September 1987 betreute Pfar
rer Bauer insgesamt 1500 Gläubige in den Zwillingspfarreien Schönthal und Döfering im Landkreis Cham. Am 1. September 2003 kam der leidenschaftliche und offenherzige Seelsorger in die Pfarrei nach Eslarn. Während seines Wirkens wurden der Familienkreis gegründet, die Jungkolpinggruppe mit neuem Leben erfüllt und im Ministrantenkreis erstmals auch Mädchen aufgenommen. Der Pfarrhof und das Pfarrheim erhielten eine grundlegende Sanierung und an der Pfarrkirche wurden schadhafte Stellen ausgebessert. In Eslarn feierte Pfarrer Erwin Bauer vor neun Jahren auch das 25- und 30-jährige Priesterjubiläum. Neben der Hauptaufgabe, der Seelsorge, genießt Pfarrer Bauer vor allem die Ruhe im Wald und stille Musik. Dass der Eslarner Pfarrer gehörig anpacken kann, bewies er bereits beim Brennholzmachen im Kirchenholz und bei der Gartenarbeit am Pfarrhof. "Ich bin musikalisch sehr aufgeschlossen, neige aufgrund meines sehr feinen Gehörs aber eher zu gedämpfter Musik und bevorzuge Kirchenmusik"
bekannte Pfarrer Bauer. Zu seinem Geburtstag buchte der Seelsorger eine persönliche Wallfahrt zum Heiligen Ermin, auch Ermino oder Erwin von Lobbes genannt. Der Heilige war Mönch, Bischof, ist 737 verstorben und seine Gebeine liegen in der Krypta der Kollegiatkirche "St. Ursmer" im belgischen Lobbes. Ein weiteres Hobby ist für den Priester das Sammeln von Baumaschinenmodellen, mit denen er eine ganze Ausstellung bestücken könnte, und der Besuch von Großbaustellen. Die außergewöhnliche Leidenschaft nahmen die kirchlichen Organisationen zu einem ungewöhnlichen Geschenk zum Anlass. Es sollte etwas nicht Alltägliches sein und so überreichten Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderat-Sprecherin Agnes Härtl im Namen der kirchlichen Vereine und Organisationen im Rahmen einer Messfeier einen Reisegutschein für die Besichtigung der Großbaustelle "Hochmoselbrücke" in Rheinland-Pfalz. Da die 158 Meter hohe und 1702 m lange Balkenbrücke mit stählernen Überbau erst 2018 fertig 
gestellt sein wird, hat Pfarrer Bauer für die Vorbereitungen noch reichlich Zeit. Aber nicht nur die Baustelle, sondern die vielen eingesetzten großen Baumaschinen werden Pfarrer Bauer beeindrucken und für den leidenschaftlichen Sammler von Miniaturfahrzeugen ein bleibendes Erlebnis werden. Einige von den "Riesen" hat der Geistliche sicherlich, wenn auch etwas kleiner, in seiner Sammlung. Gerührt dankte Pfarrer Erwin Bauer für den ungewöhnlichen "Reisegutschein" und würdigte die gute Zusammenarbeit mit allen kirchenlichen Vereinen und Organisationen und dankte allen für die Glückwünsche. Nicht zuletzt wollte es Pfarrer Bauer nicht versäumen, um dem Herrgott für das geschenkte Leben seiner Eltern zu danken und schloss beide in sein Gebet mit ein. Bild und Text von Karl Ziegler

 

Marterl am Pfarrheim

Ein steinernes Marterl mit einem handgefertigten Kreuz ziert seit Wochen den Eingangsbereich zum Pfarrheim "Sankt Marien". Am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" segnete Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrer Josef aus Indien, Diakon Uli Wabra aus Neunburg und von zahlreichen Vereinsvertretern das eiserne Kreuz mit dem Korpus. Die musikalische Umrahmung übernahmen die von Diplommusiker Stefan Karl organisierten Bläser, die die fahnenführende Vereine nach der Festmesse zum Pfarrheim führten. "Endlich ist das Werk vollendet." Eingangs erinnerte Pfarrer Bauer an die Entstehungsgeschichte und dankte allen die beim Aufstellen mitgeholfen haben. Das Kreuz mit den aus verzinkten Blech verzierten Rosen und Blättern fertigte Bruno Lang an, den 300 Kilogramm schweren Granitstein besorgte Steinmetz Karl Frischholz und um das Aufstellen kümmerte sich Kirchenpfleger Anton Hochwart mit einem rührigen Helfertrupp. "All den Helfern gebührt ein herzliches Vergelts Gott" fügte Pfarrer Bauer an. Das Wegkreuz bezeichnete der Geistliche im Zusammenhang mit der Pfarrheimsanierung als "i-Tüpferl" und das Marterl mit der markanten Steinform als Matterhorn in Miniaturausgabe. Das Kreuz war früher ein Zeichen des Todes und ist heute Heil und Hoffnung für ein Leben bei Gott. Der Geistliche erinnerte an den tiefsinnigen Spruch des Heiligen Bruder Konrad: "Mein Buch ist das Kreuz". Pfarrer Bauer forderte, auf dieses Kreuz zu schauen und darin die Weisheit Gottes zu sehen, ein unverwechselbares Profil, das zum endgültigen Ziel bringt. Mit diesem Marterl ist Eslarn mit seinen unzähligen Feld- und Flurkreuzen um ein sakrales Kleindenkmal reicher. Mit dem Segen und dem Lied "Lobe den Herrn" endete die Segensfeier. Bild und Text von Karl Ziegler 

 

 

Vorbereitungen für das neue Marterl

Ein außergewöhnliches Marterl mit einem handgearbeiteten Eisenkreuz wird künftig den Eingangsbereich am Pfarrheim bereichern. Am Freitagnachmittag erfolgte direkt am Pfarrheimeingang bei schwülheißen 35 Grad der Spatenstich. Die Idee zu einem Kreuz vor dem Pfarrheim reifte vor Monaten bei einem 80. Geburtstag, an dem Pfarrer Erwin Bauer und Bruno Lang als Gratulanten rein zufällig zusammen trafen. Das im Auto mitgeführte Eisenkreuz, das mit Rosen und Blättern aus verzinktem Blech verziert ist, faszinierte Pfarrer Erwin Bauer so sehr, dass er dem Schöpfer um ein baugleiches Kreuz für einen besonderen Platz bat. Das herrliche Kreuz hatte Bruno Lang in tagelanger Handarbeit für sein Eigenheim angefertigt. Während sich der pensionierte Bauschlosser nach der Zusage unverzüglich ans Werk für eine Kopie machte, suchte Pfarrer Erwin Bauer mit den Kirchengremien für das Unikat nach einem geeigneten Platz und fand in der Außenanlage am Pfarrheim direkt neben dem Eingang ein passendes Plätzchen. "Für das schöne Kreuz brauchen wir auch einen Naturstein" so Pfarrer Bauers im Gespräch mit dem versierten Steinmetz Karl Frischholz vom "Schellenbach-Lokal". Mit Hilfe eines Lastwagens der Firma Reichenberger aus Waidhaus machte sich der Gastwirt zum Steinbruch nach Böhmischbruck auf dem Weg und hielt einen stattlichen 300 Kilogramm schweren Granitstein für ideal. Beim ersten Anblick beschrieb Pfarrer Bauer den großen Stein aufgrund seiner massiven Gestalt und seiner markanten Spitze als "Matterhorn in Miniatur". Mit Miniaturen kennt sich Pfarrer Bauer bestens aus, hat er nicht eine große Baumaschinensammlung. Am Freitagnachmittag war es dann soweit und es rückten zahlreiche Helfer zum Ausgraben eines Fundaments und zum Setzen des rund sechs Zentner schweren Steines an. Der ehrenamtliche Bautrupp setzte sich aus Kirchenpfleger Anton Hochwart, Kirchenrat Albert Zierer, Steinmetz Karl Frischholz und Asylbewerber Besnik Zeqiri, der ebenfalls unbedingt mithelfen wollte, zusammen. Anwesend waren zudem Bauherr Pfarrer Erwin Bauer und mit dem handgearbeiteten Kreuz Bruno Lang, der sich die ersten Gedanken um die Befestigung auf dem Stein machte. Mit Hilfe des Gemeinde-Radladers wurde der schwere Koloss zum ausgewählten Standort befördert, wo das "kleine Matterhorn von Eslarn" mit Beton in einer kleinen Grube stabilisiert wurde. "Ein mächtiger Stein für ein außergewöhnliches Kreuz" beschrieb Pfarrer Erwin Bauer. Einen Dank für die Unterstützung richtete der geistliche Bauherr an die Gemeinde für den Radlader, an alle Helfer und besonders an den Bauschlosser Bruno Lang. Aufgrund der schwülheißen Witterung lud Kirchenpfleger Anton Hochwart die freiwilligen Hfeler spontan zu einem Umtrunk ein. Das Kreuz wird zu einem späteren Zeitpunkt auf den Stein aufgesetzt und das Gesamtwerk am 15.8. zum Patrozinium eingeweiht. Ab da ist Eslarn mit seinen unzähligen Feld- und Flurkreuzen um ein sakrales Kleindenkmal reicher. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn. 

 

Neues Weihwassergefäß

Ein neues Weihwassergefäß steht beim Taufbecken in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" und versorgt interessierte Pfarrangehörige mit Weihwasser. Das bisherige Weihwassergefäß wurde als Leihgabe in der Aussegnunghalle aufgestellt und steht dort den Friedhofsbesuchern zur Verfügung. "Es ist ein würdiges Behältnis und damit ist der Gemeinde und der Pfarrei geholfen." Das Ersatzgefäß mit 40 Litern für die Pfarrkirche wurde auf Wunsch von Pfarrer Erwin Bauer im Einvernehmen mit der Kirchenverwaltung für 1000 Euro angeschafft und hat zum Befüllen der mitgebrachten Gefäße einen Zapfhahn. "Ich möchte mich mit einem herzlichen Vergelts Gott vor allem bei der anonymen Spenderin für die 500 Euro Zuschuss bedanken" so Pfarrer Erwin Bauer vor seiner Abreise in den Urlaub zum Heiligen Erwin nach Belgien. Die Urlaubsvertretung in der Pfarrei übernimmt Pfarrer Jojappa Polisetty aus Indien. Bild und Text von Karl Ziegler

Patrozinium

Am Feiertag "Mariä Aufnahme in den Himmel" feierte die Pfarrei zu Ehren der Schutzherrin, der Gottesmutter Maria das Patrozinium. Die Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" wurde nach der völligen Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges 1681 neu aufgebaut und ist der Gottesmutter Maria geweiht. Am Fest der Kirchenpatronin beteiligten sich die fahnenführenden Vereine, Vertreter der Gemeinde und der Kirchenorgane und nicht zuletzt als Ehrengast Festprediger Diakon Uli Wabra aus Neunburg vorm Wald. 
Die Bedeutung des lateinischen Wortes "patrocinium" richtet sich an die Schutzherrschaft eines Heiligen über die ihm geweihte Kirche oder weist auf das kirchliche Fest des Patrons - Mariä Himmelfahrt - einer Kirche hin. Die örtliche Pfarrkirche umgibt eine 334-jährige Baugeschichte - die Einweihung erfolgte erst 1689 - und bildet als markantes Wahrzeichen mit einem fast 50 Meter hohen Zwiebelturm das Zentrum der Marktgemeinde. Die baufällige Kirche wurde von 1681 bis 1687 unter dem Baumeister Johann Kirchberger aus Neustadt/WN neu aufgebaut und nach der Fertigstellung 1689 eingeweiht. Am Samstag an "Mariä Aufnahme in den Himmel" feierte die Pfarrei mit Beteiligung der Blaskapelle von Stefan Karl, einiger Markträte, der fahnenführenden Vereine, kirchlichen Vereinen und Organisationen das Patrozinium. Den Festgottesdienst zelebrierte in Konzelebration Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrer Jojappa Josef und Festprediger Diakon Uli Wabra aus Neunburg und der Kirchenchor gestaltete di
e Messfeier mit der "Ettaler Liebfrauenmesse". Zur Begrüßung der zahlreichen Kirchenbesucher wies Pfarrer Erwin Bauer auf das vorhandene Gnadenbild in der Kirche hin, wo jeder Zuflucht mit all seinen Sorgen finden könne. Den Festprediger und Weggefährten Diakon Uli Wabra kennt Pfarrer Bauer von der Ministrantenzeit in Oberviechtach. Der Diakon wirkt seit 13 Jahren in Neunburg und kommt ab 1.9. zur Pfarrei "Sankt Emmeram" nach Regensburg. Mit einem Schwenk in die Filmkulisse vor 60 Jahren zum Spielfilm "Don Camillo und Peppone" baute Predigtausbilder Diakon Uli Wabra eine Brücke zur Gottesmutter Maria. "Eines Tages stiftete der schlitzohrige kommunistische Bürgermeister Peppone der Gottesmutter in der Pfarrkirche eine Kerze und bemerkte im Beisein von Pfarrer Don Camillo: Sie ist eine von uns, aber derda, ist einer von Euch." So musste sicherlich auch der liebe Gott über diese etwas eigene politische Bewertung geschmunzelt haben, denn dieser Satz stimmte zu 100 Prozent. "Mari
a, die kleine Frau aus Nazareth, ist eine von uns, denn sie hat mit uns jede Menge Gemeinsamkeiten, denn ihr Leben war alles andere als großartig und geradlinig." Heute würde man Maria und Josef auf Wanderschaft als Patchworkfamilie mit Migrationshintergrund bezeichnen. Auch die Gottesmutter wusste, dass das Menschsein oft nicht geregelt und kerzengeradeaus geht, sondern dass einem das Leben in manche Kurve zwingt und zu Improvisationen zwinge. "Sie ist eine von uns und sie gehört schon immer ganz zu ihm. Gehen wir bei Ihr ein wenig in die Schule" fügte Diakon Wabra abschließend an. "Ich möchte dem Diakon danken, der uns durch die Predigt Gott näher gebracht und uns zu ihm hingeführt hat." Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte Pfarrer Bauer eine CD der Zoiglblos´n, die der Geistliche als Aushängeschild von Eslarn bezeichnete und ein Stück seiner Pfarrei ist. Bilder und Text von Karl Ziegler

 

Der schlechte Zustand der Hinweisschilder für die Heiligen Messen an den Ortseingängen machte nach Jahrzehnten eine Erneuerung notwendig. Eine Änderung war zudem aufgrund der zum Jahresbeginn neu festgelegten Gottesdienstzeiten erforderlich. Die Vorabendmesse findet am Samstag um 19 Uhr und Sonntagsmesse um 9.30 Uhr statt. Die Kirchenverwaltung gab neue Schilder bei einer Druckerei für Verkehrszeichen in Auftrag. Gemeinsam mit zwei Helfern baute der Kirchenpfleger Anton Hochwart die alten Schilder ab und brachte direkt an den drei Ortszufahrten aus Richtung Moosbach, Waidhaus und Schönsee die neuen Hinweisschilder mit dem typisch gelben Kirchensymbol an. Da eines der Schilder auf dem Privatgrund von Ludwig Bauriedl installiert wurde, dankte Pfarrer Erwin Bauer dem Unternehmer besonders für sein Entgegenkommen. Nach dem Aufstellen machte sich Pfarrer Erwin Bauer mit dem Kirchenpfleger Anton Hochwart vor Ort ein Bild vom vollbrachten Werk. "Jetzt kann man die Gottesdienstzeiten wieder deutlich lesen" zeigte sich Pfarrer Bauer erfreut und dankte allen Mitwirkenden für die Unterstützung. Text und Bild Karl Ziegler 

"Nach der Mess die Mass" lautete die Einladung der kirchlichen Organisationen und Vereine zum Pfarrfest. Die Veranstalter konnten aufgrund des tollen Besuches von einem schönen Erfolg sprechen. Das herrliche Wetter lockte viele Frauen und Männer mit Jugendlichen und Kindern in und um das Pfarrheim, so dass die zahlreichen Bänke voll belegt waren. Die Mitglieder der Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Frauenbund, Kindergarten, Kolping mit Jungkolping und Familienkreis, Pfarrbücherei und Ministranten garantierten mit einem perfekten Service und vielfältigen Angeboten einen kurzweiligen Aufenthalt. Die familienfreundlichen Angebote und die Möglichkeit zu einem kochfreien Feiertag lockten viele Familien zum Mittagstisch. Der Andrang war so überwältigend, dass die über 100 leckeren Braten und Beilagen bald ausverkauft waren. Von einem guten Absatz berichteten die Grillmeister an der Braterei und die Verkäuferinnen an der reichlich mit leckeren Backwaren gefüllten Kuchentheke. Die Backwaren wurden nach Hausfrauenart von den Damen der kirchlichen Organisationen für das Fest selbst gebacken, gespendet und zum Verkauf bereit gestellt. Das Bier floss aus dem Zapfhahn reichlich in die Krüge und die nichtalkoholischen Getränke gingen flaschenweise über die Theke. Auf der Spielstraße präsentierten die Kirchenmitglieder mit Spielen, Basteln und Malen ein vielfältiges und kurzweiliges Angebot. Kleine Wettbewerbe an der Torwand ließen Spannung und Eifer aufkommen. Abschließend dankte Pfarrer Erwin Bauer allen Akteuren für die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und das reichliche Angebot und allen Gästen für ihren Besuch. Text von Karl Ziegler, Bilder von Familie Kulzer.



Das Fronleichnamsfest ist das katholische Hochfest des Leibes und Blutes Christi und wird von bunten Außenaltären, herrlichen Blumenteppichen, zahlreichen Fahnen und Vereinsabordnungen bereichert. Nach der Messfeier führte eine Fronleichnamsprozession zu den vier mit Blumen geschmückten Altären, die abwechselnd beim "Mathesen" oder dem Lottogeschäft Karl, an der Raiffeisenbank und beim Cafe Karl aufgestellt werden. Nach der Prozessionsordnung folgten dem Ministranten mit dem Kreuz die weltlichen und kirchlichen Vereine, Kinder, Jugendliche, Musikkapelle und Kirchenchor. Die Kommunionkinder beteiligten sich mit ihren weißen Gewändern und Blumensträußchen. Im Anschluss folgten Ministranten, unter dem Himmel der Pfarrer mit dem Allerheiligsten, Bürgermeister, Gemeinde- und Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Männer und Frauen. Den Ordnungsdienst beim Aufstellen übernahmen die Mitglieder vom Pfarrgemeinderat und der Freiwilligen Feuerwehr, die gleichzeitig für die Sicherheit im Straßenverkehr sorgten. Text von Karl Ziegler, Bilder Inge Freileben.

"Ihr seid das Licht der Welt, empfangt Christus und trägt das Licht in die Welt hinaus." Diese christliche Botschaft gab Pfarrer Erwin Bauer den 18 Erstkommunikanten mit auf ihrem Lebensweg. Die Kommunionkinder 
Nico Brenner, Leonie Dierl, Maria Distner, Justin Friedrich, Jana Hölzl, Alyssa Kleber, Bastian Klug, Lukas Krämer, Leonie Lindner, Franziska Nickl, Jana Reindl, Raphael Rieder, Johannes Schaller, Lilli Spangler, Paula Zierer, Alexander Zilbauer, Hannah Zimmermann und Lena Zwick trafen sich mit ihren Eltern und Geschwistern am Sonntagfrüh an der Schule und zogen mit Pfarrer Erwin Bauer in einer Prozession angeführt von den Musikern der "Zoigl-Blosn", die von den Eltern beauftragt wurde, zur Pfarrkirche. Bereits Wochen zuvor hatte der Seelsorger gemeinsam mit den Lehrern und Eltern mit vorbereitenden Unterrichten und angesetzten Proben den Weg zur Erstkommunion geebnet. Mit dem Lied "Wer glaubt ist nie allein", eine Botschaft des ehemaligen Papstes Benedikt XVI., begrüßten Kirchen- und Kinderchor unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl die Mädchen und Jungen. In der voll besetzten Pfarrkirche begrüßte der Geistliche besonders Schulleiterin Ramona Mensch. Die Chöre und Organistin Martina Brenner führten die "Heidelberger Kindermesse" auf und Manuela Klug, Sonja Spangler und Gabi Rieder übernahmen die Betreuung der Kommunionkinder. In den Mittelpunkt der Predigt stellte Pfarrer Erwin Bauer das Freundschaftsband, über deren Bedeutung auf Nachfrage des Priesters vor allem "Jana" einige Erklärungen parat hatte. Der Prediger baute mit dem griechischen Wort "Agape" eine Brücke von der menschlichen zur göttlichen Liebe und zur Nächstenliebe. "Auch mit dem Kreuz um dem Hals tragen die Erstkommunikanten ein äußeres Zeichen der Liebe Gottes." Im Anschluss feierten die Kommunionkinder mit der Übergabe von Kelch, Hostienteller, Kreuz und Messbuch gemeinsam mit dem Priester die Gabenbereitung und der Priester lud die Kommunionkinder erstmals zum Empfang des Brotes der Eucharistie ein. Gestärkt mit der göttlichen Speise und im christlichen Glauben verabschiedete Pfarrer Bauer die Kinder mit ihren Eltern, Angehörigen und alle Kirchenbesucher. Ein Dank ging an Barbara Pöllmann für den Blumenschmuck in der Kirche, an die Chöre, Organistin und an alle Helferinnen bei den Vorbereitungen und beim Ablauf der Kommunionfeier. Im Rahmen einer Dankandacht gaben die Kommunionkinder das Diasporaopfer ab und erhielten zur Erinnerung ein Holzkreuz mit dem Bild der Pfarrkirche. Text und Bilder von Karl Ziegler

 







Originaltext von Karl Ziegler aus Eslarn (leider wurde der Text in der Tageszeitung stark gekürzt veröffentlicht)
Bescheiden, aber überaus aktiv und hilfsbereit bezeichnete Pfarrer Erwin Bauer den Mesner Josef Egerer nach 40 Mesnerjahren. Damit sorgt sich Josef Egerer als Mesner seit vier Jahrzehnten in der dritten Generation gemeinsam mit seiner Ehefrau Marielle für einen reibungslosen Ablauf der Messfeiern in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". 
Eslarn. Der Eslarner Mesner Josef Egerer feierte mit seinem 80. Geburtstag, seinem Namenstag und nicht zuletzt mit 40 Jahre Mesnerdienst gleich drei Jubiläen. Zu den vielen Gratulanten überraschte Pfarrer Erwin Bauer und Regionalvorstand Mesner Wolfgang Seegerer aus Nabburg mit der goldenen Ehrennadel und Kirchenpfleger Anton Hochwart mit der limitierten Gedenkmedaille des emeritierten Papstes Benedikt XVI.
Der Donnerstag, 19. März 2015 war für Marielle und Josef Egerer aufgrund der Anhäufung ungewöhnlicher Jubiläen ein bewegter, aufregender, aber vor allem durch die Anwesenheit aller Familienmitglieder und vieler Freunde ein besonderer und schöner Tag. Die Wiege des Jubilars stand am 19.3.35 in Eslarn, wo er mit zwei weiteren Geschwistern seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Insgesamt 34 Jahre war Egerer als "Kapitän der Straße" in seinem Lastwagen für das Sägewerk Wildenauer unterwegs. Am 5. Oktober 1963 gaben sich Josef Egerer und die Eslarnerin Maria Zierer vor dem Standesbeamten Karl Wildenauer im Rathaus und vor Benefiziat Anton Kiener in der Pfarrkirche das Ja-Wort. Aus der Ehe mit "Marielle", wie Maria Egerer von allen genannt und geschätzt wird, gingen die Töchter Martina und Christine hervor. Bereits 1975 übernahm Josef Egerer mit Unterstützung seiner Ehefrau in der katholischen Pfarrei gestärkt von einem festen Glauben und der Treue zur Kirche die ehrenvolle Aufg
aben eines Mesners. Bereits sein Großvater Johann und sein Vater Michael, der das Kirchenamt ebenfalls 40 Jahre inne hatte, erfüllten zur besten Zufriedenheit das Mesneramt. Zum 80. Geburtstag wünschte vor allem Ehefrau Marielle mit den Töchtern, Enkeln und Schwiegersöhnen zum runden Lebensjubiläum alles Gute und Gesundheit. Den Gratulationen schlossen sich Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte, sowie Abordnungen der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates, CSU- und SPD-Ortsvereins an. Im Namen der Marktgemeinde überbrachte Bürgermeister Reiner Gäbl die besten Grüße und überreichte einen Bildband, und für die FFW gratulierte eine Abordnung und dankte für 63-jährige Treue. Am Jubeltag ließ es sich Mesner Josef Egerer nicht nehmen, den Mesnerdienst bei der Abendmesse persönlich zu übernehmen. In der Sakristei hatte die Ministranten ihrem Mesner mit einem Geschenk überrascht. Zum Ende des Gottesdienstes würdigte Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Regionalmesner Wolfgang S
eegerer, dem Kirchenpfleger Anton Hochwart und den Kirchenbesuchern nicht nur den runden Geburts- und Namenstag, sondern vor allem das 40-jährige Mesnerjubiläum. "Dies ist nichts alltägliches und die Ehrung hat unser Mesner mehr als verdient." Pfarrer Bauer bescheinigte Josef Egerer tadellose Mitarbeit und überreichte ein handgefertigtes Bild vom Heilige Bruder Konrad, der Berufspatron der Mesner. Für die Bürgerinnen und Bürger der Pfarrgemeinde ist es nicht nur seit dem 5.12.1975 zur Selbstverständlichkeit geworden, dass die Kirchenglocken zu den verschiedenen freudigen und traurigen Anlässen pünktlich läuten, die Pforten der Kirche rechtzeitig auf- und wieder zugesperrt, sowie die Vorbereitungen zu Beginn und während eines Gottesdienstes verlässlich erledigt werden. "Das Mesneramt kennt keinen Feiertag und erfordert gewissenhafte Arbeit auf die Sekunde" stellte Regionalmesner Wolfgang Seegerer vom Regionalvorstand Weiden fest. Seinem "Berufskollegen Josef" überreichte er i
m Auftrag von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und von Dom-Mesner Josef Dommer von der Vorstandschaft des Mesnerverbandes der Diözese Regensburg die goldene Ehrennadel und eine Ehrenurkunde. Welche immense Arbeit, aber auch Freude hinter der Tätigkeit eines Mesners steckt, weiß der Regionalmesner Seegerer. Während der 40 Jahre lernte er den Eslarner Mesner bei Versammlungen kennen und schätzen. In seinen Dankesworten erinnerte sich Kirchenpfleger Anton Hochwart an seine Kindheit und an den leidenschaftlichen Mesnerdienst durch Michael Egerer, dem Vater von Josef Egerer, und durch Josef Egerer. Zum Andenken an die 40 Mesnerjahre erhielt Egerer die limitierte Gedenkmedaille mit dem Bild des emeritierten Papstes Benedikt XVI. "Diese letzte Medaille in der Pfarrei sollte für einen außergewöhnlichen Anlass für einen besonderen Menschen aufgehoben werden" zitierte Hochwart Pfarrer Bauer. Die streng limitierte Gedenkmünze wurde zur Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum 265. Pontifex
geprägt. Zum Abschluss bescheinigten nicht zuletzt die Kirchenbesucher ihrem Mesner mit kräftigen Applaus beste Zufriedenheit in den vier Jahrzehnten. 

   

"Ich möchte Ihnen danken, dass Sie ihren Willen zum Bau einer Hauskapelle in ihrer Senioreneinrichtung durchgesetzt haben und damit gerade für ältere und kranke Menschen einen Ort der geistigen und geistlichen Ruhe geschaffen haben" dankte Domkaputular Prälat Peter Hubbauer aus Regensburg der Familie Klug bei der Segensfeier. 
Der Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes in der Diözese segnete die neue Kapelle, die Senioreneinrichtung "K & S Lebenswelten GmbH & Co. KG” und die Bewohner mit dem Pflegepersonal. Passend dazu bat der gemischte Chor mit dem Marienlied "Segne du Maria, segne dieses Haus" um den Segen der Gottesmutter. 
An der Senioreneinrichtung am Tillyplatz zeigte ein Kunstwerk aus Metall zwei menschliche Gestalten, die sich einladend zu einem herzlichen Willkommen die Hände reichen. Das bauliche Ensemble selbst wirkt wie "zwei ausgebreitete Arme" und signalisiert, dass hier jeder gerne willkommen ist. Im Namen der Familie Klug begrüßte Manfred Klug zahlreiche Ehrengäste und zeigte sich über die Anwesenheit der Hausbewohner und der Heimleiterin Margareta Strobl mit ihrem wertvollen Team besonders erfreut. "Mit der Fertigstellung haben wir das gesetzte Ziele, für unsere Heimat etwas zu schaffen, erreicht" stellte Manfred Klug bei der Begrüßung fest. Ein großes Lob für das harmonische Zusammenwirken und die tadellose Arbeitsleistung ging besonders an Architekt Thomas Hollweck von der Hollweck Plan & Bau GmbH und an alle 32 Unternehmer und Handwerker, sowie an die Marktgemeinde. Der Architekt Thomas Hollweck ließ sich mit einem großen Brezenzopf in Form eines Schlüssel etwas ganz besonderes 
einfallen. Ein besonderer Gruß galt nicht zuletzt Domkaputular Prälat Peter Hubbauer, der eignes aus Regensburg angereist war und gemeinsam mit Pfarrer Erwin Bauer den Sakralbau segnete. Den gemischten Chor unter der Leitung von Herbert Lanz bezeichnete Klug "Coro dei Funerale". Nach der musikalischen Eröffnung der Segensfeier mit "Singet froh, wir haben Grund zum Danken" erinnerte Architekt Thomas Hollweck an die Baugeschichte bis zur Fertigstellung 2014 und den Einzug der ersten Bewohner zu Neujahr. Für die Schlüsselübergabe ließ sich Hollweck mit einem Laugengebäck, einem Brezenzopf etwas ganz Besonderes einfallen. "Hier finden ältere und kranke Menschen eine ruhige und umsorgte Heimat" stellte Domkapitular Prälat Peter Hubbauer bei der Segensfeier fest. Den aus italienischem Granit geschlagene Altar bezeichnete Domkapitular Hubbauer als den Tisch des Brotes "mensa domini", ein Symbol Jesus Christus und den Ambo als Tisch des Wortes Jesu. Die Kapelle selbst bereichern ein
e Madonna mit dem Jesuskind aus dem Grödnertal in Südtirol, ein goldfarbenes Kreuz und ein Kreuzweg jeweils aus Glas aus dem Raum Erbendorf. Der Domkapitular Prälat Hubbauer segnete die Hauskapelle und die Senioreneinrichtung mit allen hier wohnenden und arbeitenden Menschen. Jeder Mensch brauche laut stellvertretender Landrätin, Bürgermeisterin Margit Kirzinger aus Waidhaus einen Ort, wo er sich wohl und heimisch fühlen kann und gerade ältere und kranke Menschen sind zudem auf Unterstützung angewiesen. Das persönliche Engagement und die umfassende Risikobereitschaft bei der Umsetzung des Wohnprojekts stellte Direktor Gerhard Ludwig von der Volksbank Nordoberpfalz EG in den Fokus. Mit diesem angenehmen und komfortablen Heim haben die Bauherrn etwas geschaffen, was Eslarn und die Heimat prägt und wo man sich wohlfühlen kann, umschrieb Bürgermeister Reiner Gäbl. Einig waren sich alle Ehrengäste, dass durch diese Senioreneinrichtung viele ältere und kranke Menschen in ihrer Hei
mat bleiben können, was wiederum gegen den Trend einer rückläufigen Bevölkerung in der Grenzregion wirke. Im Anschluss durften sich alle im Rahmen einer Führung vom gelungenen und mit 3203 qm geräumigen Bauwerk persönlich überzeugen. 

   

Das Treffen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus der Pfarrei zum Dankessen stellte Pfarrer Erwin Bauer unter das Motto "Wir sind ein starkes Team" und betonte dabei die Wörter "Wir" und "Team". Da jeder einzelne im Räderwerk "Pfarrei" für den Geistlichen wichtig ist, dankte er "allen" ohne einzelne Personen beim Namen zu nennen.
Das Dankessen im Pfarrheim "Sankt Marien" für die Vorstände der kirchlichen Vereine, Organisationen, Sachausschüsse und kirchlichen Dienste soll eine symbolische Geste des Dankes für das ehrenamtliche Engagement und die geleisteten Arbeiten sein. Mit der zahlreichen Anwesenheit dokumentierten die Frauen, Männer und Jugendlichen das Zusammengehörigkeitsgefühl und ihren Einsatzwillen. Ein herzliches Vergelts Gott für die Unterstützung in der Pfarrei richtete Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Kirchenpfleger Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl an alle ehrenamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeiter. "Ohne diese Mitarbeit würde eine Pfarrei nicht funktionieren." Für Pfarrer Bauer sind die vielen Helfer, vom Kind und Jugendlichen bis zu den Erwachsenen, einer der größten Schätze in einer Pfarrei. "Jeder bringt sein spezielles Talent in verschiedenen Bereichen mit ein und gemeinsam produzieren wir gute Nachrichten." Dieser Gemeinschaftsgeist mit vielfältigen An
geboten kam kürzlich auch im Bistumsblatt zur Geltung. Die Übernahmen von kirchlichen Diensten, egal von wem, sind für die Pfarrei gleich wichtig und wertvoll. "Ich bitte euch alle in der Zukunft weiterhin mit Engagement in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten." Gleichzeitig lud der Geistliche auch andere Interessierte zur Mitarbeit ein. Nach einem Tischgebet wünschte Pfarrer Bauer im Namen der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates bei einem leckeren Braten mit Beilagen guten Appetit. "Mit dem örtlichen Partyservice der Familie Frischholz vom Schellenbach waren und sind wir stets gut bedient worden." Die Dankfeier mündete in ein gemütliches Beisammensein und einem gegenseitigen Gedankenaustausch für bevorstehende Unternehmungen. 
Text und Bild Karl Ziegler

   

Der Blasiussegen ist ein Sakramental der katholischen Kirche und wurde in Eslarn an Mariä Lichtmess und traditionell am Gedenktag des Heiligen Blasius im Anschluss an die abendlichen Messfeiern gespendet. An beiden Tagen nahmen zahlreiche Kirchenbesucher die Gelegenheit wahr und ließen sich von Pfarrer Erwin Bauer mit zwei brennenden, geweihten Kerzen vor dem Hals segnen. Der Geistliche wünschte jedem im Namen des allmächigen Gottes Gesundheit und Heil. Mit dem kirchlichen Brauch kommt das gläubige Vertrauen auf die Heilzusage Gottes gerade auch für das leibliche Wohlergehen zum Ausdruck und der Segen soll gegen Halskrankheiten vorbeugen. Nach den Überlieferungen lebte Blasius um 316 nach Christus als Arzt und später als Bischof in Sebaste, einer römischen Provinz in Armenien und dem heutigen Sivas im Nordosten der Türkei. Während der Christenverfolgung geriet er in Gefangenschaft und kam in ein römisches Gefängnis. Dort rettete Blasius von Sebaste einem jungen Mann, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod. Seither zählt der Heilige zu den vierzehn Nothelfern und in der Kirche wird der Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten erteilt. Text und Bild von Karl Ziegler 

   

Einen gelungenen Faschingsabend mit guter Stimmung, viel Humor, lustigen Sketchen und reichlichen kulinarischen Angeboten boten Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Frauenbund, Kolping und Familienkreis beim Pfarrfasching im Pfarrheim "Sankt Marien". Im Namen der Organisatoren begrüßte Kirchenpfleger Anton Hochwart verkleidet mit einer Dreiviertelhose und Batschkappe mit Witz und Charme die über 100 Gäste, die weltlichen und kirchlichen Abgesandten. In einer solidarischen Gemeinschaft übernahmen die Mitglieder der kirchlichen Vereine und Organisationen die Vorbereitungen, das Bedienen, den Küchendienst, den Ausschank und die Gestaltung des Abends. Das eingeteilte Arbeitsteam ließ keine Wünsche offen und servierte fleißig flüssige, kulinarische und humorvolle Kost. Den musikalischen Teil übernahm erstmals Solistin Andrea Wild aus Gartenried. Im voll besetzten Pfarrsaal tummelten sich Gäste in einfallsreichen Faschingskostümen und es wurde getanzt, geschunkelt und gescherzt. Den Abend bereicherten vielfältige bunte Masken, unter denen vor allem der Familienkreis mit ihren orangefarbenen Outfits als "Mandarinen" mit ihrem Security "Roxy" reichlich Aufmerksamkeit erhielten. Aber auch Pfarrer Erwin Bauer als aufgestylte Blondine stellte sich mit erlesenen Wallfahrerinnen ins Rampenlicht und eröffnete mit Kirchenpfleger Anton Hochwart mit einem flotten Tanz den Faschingsabend. Einen wesentlichen Anteil an der dargelegten Heiterkeit hatten die humorvollen und schauspielerisch gut einstudierten Sketche, die so manche Lachmuskeln arg strapazierten. Die Bäuerin mit ihren blonden Haaren und einer übergroßen Sonnenbrille stammte aus einem landwirtschaftlichen Pfarrhof und machte sich gemeinsam mit dem "Jungfern-Verein" (Pfarrgemeinderat) im Rahmen einer großen Wallfahrt auf die Suche nach männlicher Begleitung. Dem geschmeidigen Damenschwarm war das Aussehen der Männer, ob mit Zahnlücke oder krummen Beinen nicht so wichtig, die Hauptsache war das Prädikat "männlich". Der mit Kleidern und Kopftüchern ausstaffierte "Frauenclub", in dem nicht immer die holde Weiblichkeit drin steckte, erheiterte mit humorvollen Vorträgen das Publikum. Den humorvollen Reigen setzten die beiden "Oberministranten" Peter Hummer und Thomas Härtl mit dem Sketch "Der Onkel aus Amerika" fort und verschonten mit Aktivitäten selbst Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenverwalter Anton Hochwart nicht. Dabei bekam die Geschicklichkeitsübung "Hula Hoop" ohne Reifen eine ganz andere Bedeutung. Bewährt haben sich seit Jahren vor allem die Auftritte von "Mathild" (Doris Wild) und "Amalie" (Agnes Härtl). Die beiden koketten Damen im "Oldie-Look" kommentierten mit "spitzen Zungen" so manches Vorkommnis in der politischen und kirchlichen Landschaft. Die Ratschtanten erinnerten anlässlich einer Begebenheit an den jüngsten Beschluss des Pfarrgemeinderates, der von der Empore eine Strickleiter als Notabstieg installieren wollte, um auch hinaufgesperrten Nachzüglern ein Abseilen und verlassen der Kirche zu ermöglichen. Ein Highlight war die Ralley von "Gregor" am "Islouer Ring" mit einem Rasenmäherbulldog, der unter der Haube satte 16 PS und einen Zweizylinder-Dieselmotor hatte. Die zahlreichen Gäste beim 60. Geburtstag von "Wilhelm von Eslarn" am "Kuchsaal" begründete das Duo: "Der hout sai ganz Leb´m mit der Feia af amal zamgfasst, nirt ner d´Houzat wos nichs woarn is, denn a´Weih houder a nirt dawischt." Deshalb zogen Mathild und Amalie das Fazit: "Owa mit ana Pfoarrakäche hait a se scha leichta dou." Die beiden holden Wesen wünschten allen noch schöne Stunden und mischten sich wieder unter den großen Stamm der Pfarrei. Text von Karl Ziegler, Bilder von der Familie Kulzer 



   

Beim Krippenspiel mit instrumentaler und gesanglicher Begleitung an Heilig Abend wirkten in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" insgesamt 41 Kinder und Jugendliche mit. 
Eslarn. "Zu Bethlehem geboren" stimmte der Kinderchor und die Instrumentalgruppe der Musikschule "Musiktreff" unter der Gesamtleitung von Stefan Karl auf die sehenswerte Inszenierung der "Weihnachtsgeschichte" an Heiligabend ein. Nicht weniger als 19 Mädchen und Buben glänzten am Altar bei der Krippenfeier in ihren Rollen und Kostümen als Maria und Josef, Engel, Hirten, Wirte und Könige aus dem Morgenland und nicht zuletzt als Erzähler. 
Den weihnachtlichen Wortgottesdienst an Heiligabend besuchten zahlreiche Erwachsene, vor allem Familien mit Kindern jeglichen Alters. Eine weihnachtliche Atmosphäre vermittelten vor allem eine Holzkrippe mit dem in Windeln gewickelten Jesuskind, ein großer Adventkranz mit den vier brennenden Kerzen und ein geschmückter Christbaum mit den vielen Lichtern. "Gott ist Mensch geworden und lässt uns neue Kraft erkennen und diese schöne Geschichte erzählen unsere Kinder an Heiligabend" stellte Pfarrer Benny Joseph zu Beginn der Kinderchristmette fest. Was im Anschluss die Kirchenbesucher zu hören und sehen bekamen, war eine bühnenreife Darstellung der Weihnachtsgeschichte. Bei der Krippenfeier belebten unter der Gesamtleitung von Manuela Klug und Assistentin Sonja Spangler 19 Kinder den Altarraum und weitere 22 im Kinderchor und Gitarrenensemble der Musikschule "Musiktreff" unter Leitung von Stefan Karl auf der Empore. Durch das "Wunder an Weihnachten" führte Erzählerin Hannah Helm am Mikrofon und vom Ambo, der Kanzel beobachteten die Engel Noel (Lea Spangler) und Cornelius (Anna-Lena Klug) die Herbergsuche und die Verkündigung der frohen Botschaft an die Hirten. Der gehobene Standort der himmlischen Erscheinungen sollte eine Wolke symbolisieren. Bei der Herbergsuche fanden Maria (Nadine Novak) und Josef (Sebastian Rieder) bei mehreren Wirten (Luna Floß, Tina Schösser und Tabea Kleber) kein Gehör. Auf einen schlichten Stall wies die Frau des Wirtes (Veronika Klug) hin, wo in einer Krippe Jesus der Erlöser geboren wurde. Die Hirten Nico Brenner, Bastian Klug, Raphael Rieder, Patrick Hölzl, Jannik Warta, Michael Süß siedelten sich mit ihrem Lager aus Decken sinnbildlich an einer Feuerstelle an den Stufen zum Altar an und begaben sich nach der Verheißung durch Erzengel Gabriel (Selina Novak) zum Stall nach Bethlehem. "Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter, der Messias geboren und ihr werdet ihn in einem Stall in Windeln gewickelt in einer Krippe finden." Den Fußweg der Hirten durch die Kirche begleitete der Kinderchor und Instrumentalisten passend mit "Kommet ihr Hirten". An der Holzkrippe bei Maria und Josef fanden sich Engel und die Heiligen Drei Könige (Jana Hölzl, Lilli Spangler, Jana Reindl) mit Geschenken ein. Nach der großartigen Darbietung erinnerte Pfarrer Benny im Mätthias-Evangelium noch einmal an die "Heilige Geschichte" mit der Geburt Emanuels, dem Erlöser, und im Rahmen der Fürbitten entzündeten die Kinder für alle verfolgten, armen und kranken Menschen jeweils ein Licht der Hoffnung. Mit dem weltbekannten Weihnachtslied "O du fröhliche" endete die Kinderchristmette und die Kinder freuten sich auf dem Nachhauseweg auf die bevorstehende Bescherung. Ein feierliches Erlebnis für die Erwachsenen war um 22 Uhr zudem die Christmette, die der Kirchenchor und Bläser unter Leitung von Stefan Karl gestalteten. Bilder und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn.

   

Der Christbaum in der Pfarrkirche spielt ganz besonders an Heiligabend eine zentrale Rolle und wird daher nach alter christlicher Tradition erst kurz vor dem 24.12. aufgestellt. Das weihnachtliche Gesamtbild am Altar vollendet an Heiligabend eine kleine Krippenwiege aus Lindenholz mit dem Jesuskind. Gerade die Tage vor dem Feiertagen bedeuten für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Pfarrgemeinde aktive Mehrarbeit. Nach dem der gespendete Adventkranz mit den vier roten Kerzen von Barbara und Rolf Pöllmann bereits am 1. Advent an einer speziellen Aufhängung über dem Altar baumelt, erfolgt das Aufstellen des Tannenbaumes erst kurz vor Heiligabend. Der 6 Meter hohe, buschige und dazu noch kostenlose Tannenbaum stammt aus einem Privatgrundstück der Familie Thomas Bösl im Ortsteil Schellenbach, wurde mit dem Bulldog von Josef und Hans Brenner angeliefert und unter Regie von Mesner Josef Egerer in der Kirche an seinem Stammplatz aufgestellt. Die Leuchtkerzen installierte fachmännisch die Firma Forster und für das Schmücken mit roten Kugeln, glitzernden Lametta und goldenen Sternen sorgten zahlreiche Mitglieder vom katholischen Frauenbund um Vorsitzender Ida Brenner. Ein herzliches Vergelt´s Gott für die Unterstützung richtete Pfarrer Erwin Bauer an alle Spender, Helferinnen und Helfer und an alle, die in irgendeiner Art und Weise die Pfarrei mit aktivem Tun lebendig halten. "Die Erde wird ein wenig himmlisch, weil der Himmel in Jesus Christus auf die Erde kommt und sich an Weihnachen Himmel und Erde verbinden, eine Liebeserklärung Gottes." In diesem Sinne wünschen Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph allen gnadenreiche Weihnachten und ein Jahr 2015 unter dem Segen Gottes. Im Rahmen eines Mitarbeiter-Dankessens am 15.1. dankt die Pfarrei für das ehrenamtliche Engagement. Bild und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn. 

   

"Im kleinen Licht aus Bethlehem scheint uns die Botschaft des Friedens". An der ergreifenden Lichtfeier in der Obermünsterruine in Regensburg mit Bischof Rudolf Voderholzer nahm aus Eslarn Kolpingvorsitzender Gregor Härtl teil. Das Licht als Symbol der Hoffnung und des Friedens in aller Welt wird seit 1994 in der Geburtsgrotte in Bethlehem von einem Kind entzündet und von den Pfadfindern über Wien in die Bistümer und so auch nach Regensburg gebracht. Im Rahmen der Lichtfeier entzündeten die nahezu 1000 Abgesandten aus den Pfarreien die mitgebrachten Laternen. Das Friedenslicht sicher von Regensburg in die Pfarrei nach Eslarn brachte am Sonntagnachmittag Gregor Härtl, der auch die abendliche Lichtfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" mit Gebeten und Gesang gestaltete. "Das Friedenslicht ist mehr als eine Kerze, es ist ein Ausdruck der Hoffnung und des Glaubens an Jesus Christus" stellte Härtl fest. Das Licht lässt sich nicht aufhalten und überwindet Religionen und Grenzen. "Nehmen sie ihr eigenes Friedenslicht mit nach Hause und geben sie es weiter" ergänzte Härtl. Im Anschluss an die Lichtfeier sorgte Gregor Härtl mit Unterstützung durch Dominik Brenner für die Verteilung der fackelnden Lichter an die einzelnen Kirchenbesucher, die zuvor in der Sakristei eine spezielle Kerze erwerben konnten. Selbst Pfarrer Erwin Bauer hatte eine prächtige Laterne mitgebracht und sicherte sich von Dominik Brenner den Lichtschein aus Bethlehem. Das Licht des Friedens fackelt in der Pfarrkirche am Seitenaltar noch bis kurz vor Weihnachten und kann von interessierten Pfarrangehörigen mit einer Laterne oder Kerze dort abgeholt werden. Bild und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn. 

   

Eine unvergessene vorweihnachtliche und besondere Atmosphäre erlebten die Besucher der Lichterrorate in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Die Einmaligkeit der Messfeier lag im gewaltigen Besuch, in der hohen Anzahl an brennenden Kerzen und in der Tatsache, dass diese Art der Messfeier nur einmal im Jahr angeboten wird. 
Den Gottesdienst am frühen Morgen um 6 Uhr im Advent besuchten rund 100 Pfarrangehörige. Die gemischte Schola sorgte nicht nur mit tollen Frauen- und Männserstimmen, sondern in der ganzen Kirche mit rund 300 Kerzen für eine einmalige Stimmung. Mit weiteren Kerzen und Laternen unterstützten die zahlreichen Kirchenbesucher den Chor. Zuvor stimmten die Sängerinnen und Sänger der Schola die Besucher mit adventlichen Weisen und Herbert Lanz mit passenden Texten auf die Messfeier ein. Zelebriert wurde die Messe von Pfarrer Benny Joseph und Pfarrer Erwin Bauer. Mit dem Adventlied stimmte die gemischte Schola gemeinsam mit den Anwesenden und passend zur katholischen Tradition für ein Rorateamt "Tauet Himmel den Gerechten" an und setzten damit im Lichtermeer eine gewaltige Schlussscene. Nach dem Segen endete das Rorate und mündete für viele in ein leckeres Frühstück im Cafe Karl. Diese besondere Atmosphäre und die Liederbeiträge der gemischten Schola machten diesen Gottesdienst nach übereinstimmender Meinung zu einem einzigartigen Erlebnis. Bild Monika Lindner, Text Karl Ziegler 

   

Die große Weihnachtskrippe in einer separaten Seitennische der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" erzählt mit stets aktuallisierten Darstellungen die Weihnachtsgeschichte und die Szenerie im Glasaufbau findet erst am Heilig Abend mit der Geburt des Jesuskindes in der Krippe die Vollendung. Die Überlieferungen aus den Matthäus- und Lukasevangelium werden mit schönen bunten Figuren je nach Ereignis und Zeitabschnitt aktuell dargestellt. Derzeit ist Maria sitzend auf einem Esel mit Josef auf Herbergsuche und der Weg führt vorbei an weidenden Schafen, über die Hirten mit einem Schäferhund wachen. Im Hintergrund ist ein Ausschnitt des langen Weges von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, abgezeichnet. "Da ist der Stall mit dem Ochsen und dem Esel, in dem das Jesuskind geboren wird" erzählen die 12-jährige Anna-Lena Klug und die 11-jährige Hannah Helm der zweijährigen Christina Klug. Ihr junges Alter zeigt die kleine Christina dem Mann vom Neuen Tag zögerlich mit zwei Fingern mit roten Fingernägeln. Mit einem leisen "Danke" zeigt sich die kleine Dame über 20 Cent erfreut, mit denen das Szenenbild durch besinnliche Klänge belebt werden kann. Vor allem die Jüngste in der Mädchenrunde ist von dem kleinen Ausschnitt aus der biblischen Geschichte sichtlich erfreut. Gerade in dieser Zeit erzählen in den Wohnungen die aufgestellten Krippen symbolisch die Weihnachtsgeschichte. Die vor über zweitausend Jahren überlieferte Erzählung wiederholt sich weltweit und unterscheidet sich nur in den Darstellungen. So erhält die Heiligen Familie in der indischen Heimat von Pfarrer Benny Joseph nicht in einem Stall, sondern in einer mit vielen glitzernden Sternen geschmückten Höhle eine Bleibe und das Umfeld beleben drei Weisen aus dem Morgenland und einige Tiere. Am Heilig Abend wird das Szenenbild in der großen Weihnachtskrippe aktualisiert und zeigt die Verkündigung der Geburt des Heilands durch einen Engel an die Hirten, die nach Bethlehem eilen und dem Kind in der Krippe huldigen. So bereichert am Altar auch erst am Heiligen Abend eine Krippe mit dem Jesuskind. Das Weihnachtsfest mit der Verkündigung der Geburt Christi und die Menschwerdung bezeichnet Pfarrer Erwin Bauer die schönste Zeit im Kirchenjahr. Bild und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn. 

   

Der ehrenamtliche Kranken- und Altenbesuchsdienst in der Pfarrei ist ein fester Bestandteil des sozialen Netzes und eine wechselseitige Bereicherung zwischen Besuchern, älteren und kranken Menschen. Seit zehn Jahren geben 12 Frauen mit ihren Aktivitäten ein Beispiel für christliche Nächstenliebe und sind Garanten für eine lebendige Pfarrei. Im Rahmen des Jahrestreffens dankte Pfarrer Erwin Bauer den Frauen für ihr soziales und unentgeltliche Engagement mit einem "süßen" Geschenk. Gleichzeitig startete der Geistliche nach zehnjährigem Bestehen den Aufruf an weitere Pfarrangehörige, sich am Besucherdienst zu beteiligen. 
Den Kranken- und Altenbesucherdienst gibt es in dieser Struktur seit 10 Jahren, so dass das Jahrestreffen im Pfarrheim "Sankt Marien" für einige zugleich ein Jubiläum war. Die Strukturierung erfolgte 2004, einige Monate nach der Installation von Pfarrer Erwin Bauer, der am 1.3.2003 die Pfarrei übernommen hatte. Mit diesem Dienst für den Nächsten erfüllt die Pfarrei ihre Verantwortung im Gesundheits- und Sozialwesen. Seit zehn Jahren kümmern sich 12 Frauen, mal weniger mal mehr, in Zweiergruppen um kranke und ältere Menschen. Viele suchen dabei einfach nur die Unterhaltung oder nur einen Zuhörer. Die "Gesandten der Pfarrei" übermitteln den Kranken und älteren Menschen wichtige Neuigkeiten aus der Heimat und geben jedem das Gefühl nicht vergessen zu sein. Beim Besuchsdienst spielen Konfession oder Weltanschauung keine Rolle. Wenn der Kontakt hergestellt ist, merken die Frauen sehr schnell, wie froh und dankbar die Patienten und älteren Menschen sind und dass der Besuchsdienst Zeit und Ruhe mitbringen muss. In Eslarn sind es Frauen, die freiwillig diesen verantwortungsvollen und einfühlsamen Dienst übernehmen und bereitwillig Zeit und finanziellen Aufwand opfern. Für die Besucher ist es nicht immer leicht, aber andererseits sehr bereichernd. Auf dem Besucherplan stehen ältere und kranke Menschen in ihrem eigenen Zuhause, in den örtlichen und überörtlichen Seniorenheimen und im Krankenhaus, so dass die Fahrten bis nach Oberviechtach, Vohenstrauß, Pleystein und Waidhaus führen. Das Bistum Regensburg bietet zusammen mit dem Seelsorgeamt und der katholischen Erwachsenenbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter im Besucherdienst grundlegende Kurse an. Einer der vielfältigen Kursinhalte ist die Bewältigung von bestimmten Situationen. Es komme nicht darauf an, was bei einem Besuch falsch gemacht werden könne, sondern auf die erheblich größere Chance einer wechselseitigen Bereicherung und gegenseitigen Ermutigung. In einer Gesellschaft, in der es offensichtlich überall darauf ankommt, was unterm Strich herauskommt und nur über andere geredet wird, sind Menschen mit offenem Herzen und sozialem Engagement, die nicht rechnen, sondern sich tatkräftig einsetzen, selten geworden. Umso mehr dankte Pfarrer Erwin Bauer allen Frauen des Besucherdienstes für ihr soziales Engagement. Im Hinblick auf die immer älter werdende Bevölkerung und der Zuwachs an soziale Wohnheimen brauche auch der Kranken- und Altenbesuchsdienst weitere Verstärkung. "Wer mitmachen möchte, braucht sich nur im Pfarramt oder bei einer der Mitglieder melden. Mit einer delegaten Leckerei aus Reichenhall dankte Pfarrer Erwin Bauer allen Frauen für ihren sozialen Einsatz. Bild und Tex Karl Ziegler aus der Pfarrei Eslarn

   

Mit lang anhaltenden Applaus und freiwilligen Spenden würdigten die rund 150 Zuhörer in der Pfarrkirche die Darbietungen der Weihnachtsgeschichte "Heilige Nacht". Das klassische und traditionelle Werk von Ludwig Thoma interpretierte mit großer Intensität Hans Mäckl im Oberpfälzer Dialekt und passend dazu stimmte das aus Instrumentalisten und Sängern vereinte Ensemble "Waidhauser Stubenmusik" die Besucher auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. 
Die Idee, die biblische Weihnachtsgeschichte nach Oberbayern zu versetzen, hatte vor nahezu 90 Jahren der bayerische Schriftsteller Ludwig Thoma. Den Klassiker der bayerischen Literatur "Heilige Nacht" verlegte wiederum der leidenschaftliche Musiker Ludwig Peyerl aus Pfrentsch von Oberbayern in seine Oberpfälzer Heimat und arrangierte zum Oberpfälzer Dialekt für die "Stubenmusik" einige Eigenkompositionen. In der Begrüßung wies Pfarrer Erwin Bauer auf das bevorstehende Weihnachtsfest hin, das Stille und Kraft ausstrahle, und dankte Roland Helm für die Idee, die Waidhauser Stubenmusik nach Eslarn zu holen. "Es wird schon dämmerig und sie dürfen Zeugen jenes Klassikers werden, der Heiligen Nacht" fügte Pfarrer Erwin Bauer am Sonntagnachmittag an. Das beeindruckende literarische Werk von der Suche einer Herberge und der Geburt des Erlösers zum Leben erweckten 15 Akteure aus Waidhaus, dem Umland und aus Weiden. Im Namen des Ensembles dankte Gesamtleiter Bernhard Kreuzer für den überwältigenden Besuch. "Mit diesen Arrangements ist Ludwig Peyerl etwas Einmaliges gelungen" stellte Kreuzer fest. Das Ensemble eröffnete den Nachmittag mit "Im Wald is so staad" und bestätigte damit die Feststellung von Kreuzer. Die Botschaft vom beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem, der Herbergsuche und der Geburt des Erlösers in der Krippe ließ Hans Mäckl aus Waidhaus in verständlichen Dialekt lebendig werden. Das beeindruckende Gesamtbild am Altar vervollständigte die "Waidhauser Stubn-Musik" mit Männerchor und Instrumentalisten. Das Ensemble spielte und sang in nachdenklicher und besinnlicher Weise die Neukomposition der "Heiligen Nacht" unter Anlehnung an die Urfassung. Mit warmherziger und kräftiger Stimme erzählte Hans Mäckl in Mundart die Geschichte von Maria und Josef auf Herbergsuche und die Stubenmusik spannte mit musikalischen Arrangement ihres Gönners Ludwig Peyerl den Bogen vom weihnachtlichen Klassiker hin zu bodenständiger Volksmusik. Die Gesamtleitung lag in den bewährten Hände von Bernhard Kreuzer (Gitarre) und instrumental brillierten zudem Alla Dubroviná (Geige), Kerstin Wilka-Dierl (Hackbrett), Reinhard Zilk (Kontrabass), sowie an den Zithern Regina Messer, Sonja Kick und Maria Zitzmann. Mit stimmiger Harmonie umrahmten die Sänger Eberhard Reber, Richard Wölfel, Josef Dierl, Ludwig Greß sen., Ernst Meindl, Alfred Kirzinger und Markus Bauriedl das literarische Werk. Mit dem "Christmetten-Jodler" beendete das Ensemble nach 90 Minuten die beeindruckende und unvergessene Vorstellung und die Zuhörer dankten in der Pfarrkirche mit kräftigen und lang anhaltenden Applaus für den besinnlichen Vortrag und das unvergessliche Gastspiel. Die Stubenmusik mit Sängern bietet am vierten Advent, 21.12. um 16 Uhr mit einer "Adventlichen Stunde" in der Pfarrkirche in Waidhaus ein weiteres musikalisches Highlight. Bild und Texxt Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn

   

Der erste Filmnachmittag im Pfarrheim "Sankt Marien" mit Pfarrer Erwin Bauer fand unter den 20 anwesenden Mädchen und Jungen großen Gefallen. "Ich möchte den Kindern in unregelmäßigen Abständen katechesische und unterhaltsame, aber auch lehrreiche Kinderfilme zeigen. Bei der ersten Einladung stand aktuell die Geschichte des Heiligen Martin im Mittelpunkt, mit der der Geistliche einen kindgerechten Zugang zur Legende rund um Sankt Martin beabsichtigte. Der Animationsfilm aus der „Sendung mit der Maus“ erzählt die Geschichte des Heiligen Martin aus der Sicht einer kleinen Gans. Die kleinen Zuschauer vertieften sich mit Faszination in die spannend dargestellte Handlung, so dass die Kinder ihren Freunden am Martinstag sicherlich einiges zu erzählen haben. Mit der Biographie, den Geschichten und Festen und Bräuchen rund um den „Martinstag“ hörten die Kinder zugleich vieles über „Nächstenliebe“, „Teilen“, „Schenken“ und „Helfen“. Lehrreich war zudem der Kinderfilm "Wie kommt Wechselstrom aus der Steckdose", mit dem kindgerecht alles rund um den Strom erzählt wurde. Im dritten Kurzfilm "Wie leben blinde Menschen" wurde auf eine sensible Art der abenteuerliche Alltag von blinden Menschen geschildert. Die Kinder hörten, dass Blinde zwar nicht sehen, dafür umso besser hören und tolle Musik spielen können, und lernten dabei Toleranz und Rücksicht gegenüber dem Mitmenschen zu nehmen. Die Kurzfilme vermittelten einiges an Basiswissen zu bestimmten Themen und eigneten sich bestens zur Kinder- und Jugendarbeit in der Pfarrei. Abschließend lobte Pfarrer Bauer alle für die gezeigte Aufmerksamkeit und versprach weitere Fortsetzungen der Filmnachmittage. Bild und Text Karl Ziegler, Pfarrei Eslarn.

   

Die kirchlichen Vereine zahlten den Reinerlös von 1014,72 Euro aus dem Pfarrfest auf das Sonderkonto „Zukunftsinvestition für die Pfarrkirche“ ein. Das Konto wurde vorausschauend für bauliche Maßnahmen an der Kirche angelegt und die Summe durch aktive und freiwillige Tätigkeiten beim Pfarrfest von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderat, Frauenbund, der Kolpingfamilie, dem Familienkreis, Kindergarten und von den Ministranten erwirtschaftet. „Das Geld soll einmal unserer Pfarrkirche zugute kommen“ stellte Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl im Einvernehmen aller fest. Pfarrer Erwin Bauer dankte den katholischen Vereinen und Organisationen für die stattliche Spende, für das ehrenamtliche Engagement und nannte das Geld vorausschauend gut angelegt. „Wir werden in Abständen die Pfarrkirche auf Schäden überprüfen und zeitnah reagieren, um größere Schäden zu vermeiden“ so Pfarrer Erwin Bauer. An manchen Stellen und am Beispiel des Ziffernblattes konnte man deutlich feststellen, dass der Zahn der Zeit an der Substanz nagt und für Investitionen ein Grundstock äußerst wichtig ist. Bild und Text Karl Ziegler 

   

Eine übergroße Schultüte am Altar - größer als ein Kind - und zahlreiche Kinder in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" machten die Kirchenbesucher auf eine besondere Messfeier aufmerksam. Die Kindergartenkinder erzählten im Abschlussgottesdienst vom Himmel, von leuchtenden Kinderaugen, vom Reich Gottes und all den vielen "Schätzen" auf Erden. Für 19 Kinder hieß es gleichzeitig Abschied nehmen, da im Herbst für sie mit der Schulzeit ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird. 
Die Eucharistiefeier zum Abschluss des Kindergartens stellten Pfarrer Erwin Bauer und das Kindergartenteam unter das Motto des Eingangsliedes "Wir feiern heut ein Fest - herein, herein, wir laden alle ein!." Gemeinsam mit dem Geistlichen und den Erzieherinnen stimmten die Mädchen und Buben vom Kindergarten tiefsinnige Lieder an und baten den allmächtigen Gott, ihnen die Augen, Ohren und den Mund für seine Botschaften zu öffnen. Im Rahmen eines Spielliedes sperrten die Mädchen und Jungen symbolisch mit einem Schlüssel das Reich Gottes auf und zeigten anhand zahlreicher Malbilder die vielen Schätze. "Jesus vertraute dem Petrus, aber er vertraut auch uns." Die Bilder, die im Kindergarten von den kleinen Künstlern selbst gefertigt wurden, zeigten Himmel, Blumen, Bäume, Sonne, Sterne, Tiere und nicht zuletzt den Menschen. "Gott, du hast vielen Menschen wie Petrus einen Schlüssel für dein Reich anvertraut" beteten die Kinder. Mit dem Lied "Kinder erzählen uns vom Himmel" endete die beeindruckende Abschlussfeier des Kindergartens. Abschließend segnete Pfarrer Erwin Bauer jedes einzelne Kind und jeder erhielt vom Kindergartenteam symbolisch für den Schulanfang eine kleine Schultüte mit nach Hause. Aus der "Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppe" vom Kindergarten in die Schule wechselten insgesamt 19 Kinder. Im Namen des Kindergartens sagten Pfarrer Erwin Bauer und Kindergartenleiterin Beate Sparschuh allen Eltern ein herzliches Vergelts Gott für das Vertrauen und den kommenden Schulkindern wünschten beide mit einem "Wiedersehen" eine schöne Schulzeit. Bild Kindergarten, Text Karl Ziegler

   

Das Heilige Sakrament der Firmung spendete Domkapitular Diözesancaritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz aus Regensburg insgesamt 80 jungen Christen aus Eslarn, Moosbach und Etzgersrieth. Damit feierten die Jugendlichen nicht nur das Erwachsenwerden, sondern wurden mit dem Empfang des Heiligen Geistes vor allem im Glauben gestärkt und gefestigt. Eine mit Handy versandte SMS kann man löschen, predigte Dr. Batz, aber der Geist Gottes im Herzen der Menschen ist unlöschbar. 
Den Firmgottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" zelebrierte Domkapitular Dr. Roland Batz gemeinsam mit Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrer Benny Joseph aus Eslarn, Pfarrer Josef Most und Pfarrer i.R. Hermann Schötz aus Moosbach. Bestens vorbereitet auf die Firmung, eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche, wurden die 43 Jugendlichen aus Eslarn und die 37 Jugendlichen aus Moosbach und Etzgersrieth zusammen mit ihren Paten/innen in den Pfarreien durch die Priester und Lehrer, in Versammlungen und Proben. Die jungen Christen sollen in der römisch-katholischen Kirche mit der Firmung enger mit der Kirche verbunden und vom Heiligen Geist gestärkt werden. Jeder Firmling wird sozusagen "Vollbürger im Reich Christi" und trägt als Zeuge Jesu Christi in der Kraft des Heiligen Geistes den Glauben durch Wort und Tat weiter. In der Predigt baute Monsignore Dr. Roland Batz vom Handy-Zeitalter eine Brücke zu den 7 Gaben des Heiligen Geistes. Die per SMS übermittelten Nachrichten können jederzeit gelöscht werden, aber die vom Heiligen Geist im Herzen entflammten Botschaften bedeuten Leben mit Gott und sind unlöschbar. Nach der Erneuerung des Taufbekenntnisses traten alle Firmlinge mit ihren Paten vor dem Altar, der Firmspender legte jedem Jugendlichen die Hand auf den Kopf und zeichnete mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn. Zum Zeichen der Unterstützung legte der Pate die rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings. Im Anschluss an die Messfeier dankte Pfarrer Erwin Bauer im Namen der Pfarreien dem Diözesancaritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz mit einem Proviantkorb mit heimischen Produkten und dem Eslarner Kommunbier für die Anreise aus Regensburg und für die Spende der Firmung, sowie allen aktiven Mitwirkenden und Helfern für die Vorbereitung und das Schmücken der Kirche. Eine Dankandacht, kurzweilige Unternehmungen und ein Erinnerungsfoto vom Fotostudio Kraus aus Oberviechtach rundeten den Firmtag ab. Die Bilder können ab 13.7 im Fotostudio in Oberviechtach betrachtet und die Auswahl sofort mitgenommen werden. Bild Foto Kraus Oberviechtach, Text Karl Ziegler

   

Die Kinder der 3. Klasse machten sich mit einigen Eltern und Begleitern bei herrlichem Sommerwetter auf große Fahrt in die "Fränkische Schweiz". In der Pfarrkirche "Hl. Burkhard" in Oberailsfeld zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer zu Beginn eine Messfeier mit rhythmischen Liedern. Bevor die Fahrt mit Busfahrer Helmut Brenner weiter ging, stand im Gasthof "Pfannenstein" im Ortsteil Moritz von Gößweinstein ein deftiges Essen auf dem Programm. Der ortskundige Eslarner Pfarrer wies auf eine Aussichtsplattform hin, von wo die Blicke über ein herrliches Tal schweifen konnten. Bei einem Rundgang auf der Burg Rabenstein schwelgten die Kinder und Erwachsenen in der geschichtlichen Vergangenheit und Rüstungen, Schwerte und Sperre riefen die Auseinandersetzungen mit anderen Rittern in Erinnerung. Die imponierenden Festsäle und Ausstattungen brachten die Besucher zum Staunen. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Sophienhöhle, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen in Süddeutschland. Die Abordnung aus Eslarn bewunderte die Formen- und Farbenvielfalt, hörte von einer großen Anzahl von Knochenfunden eiszeitlicher Großsäuger und bestaunte ein Geweihfragment eines Rentieres, sowie die zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten. Ein Skelett von einem ausgestorbenen Höhlenbären ließ vermuten, dass der Bär vor 120000 Jahren im Winterschlaf vom Tod überrascht wurde. Die tollen Erlebnisse fanden bei der Heimfahrt noch reichlich Gesprächsstoff. Ein Vergelts Gott ging vor allem an Sabine Bauriedl für die Übernahme der Buskosten und an Christine Wagner für die tatkräftige Mithilfe bei den Proben und der Kommunionfeier. Für die Unterstützung während der Vorbereitungen und zur Kommunion richtet Pfarrer Bauer zudem an alle Eltern und Kinder einen herzlichen Dank. Während der Vorbereitung wurden den Kindern verschiedene kurzweilige Aktionen wie Basteln von Kerzen und Backen von Osterbroten geboten. Der Kommunionausflug war für alle ein kleines Dankeschön. Bild Pfarrei, Text Karl Ziegler

   

Eine übergroße Schultüte am Altar - größer als ein Kind - und zahlreiche Mädchen und Jungen in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" machten die Kirchenbesucher auf eine besondere Messfeier aufmerksam. Die Kindergartenkinder erzählten im Abschlussgottesdienst vom Himmel, von leuchtenden Kinderaugen, vom Reich Gottes und all den vielen "Schätzen" auf Erden. Für 19 Kinder hieß es gleichzeitig Abschied nehmen, da im Herbst für sie mit der Schulzeit ein neuer Lebensabschnitt beginnen wird. 
Die Eucharistiefeier zum Abschluss des Kindergartens stellten Pfarrer Erwin Bauer und das Kindergartenteam unter das Motto des Eingangsliedes "Wir feiern heut ein Fest - herein, herein, wir laden alle ein!." Gemeinsam mit dem Geistlichen und den Erzieherinnen stimmten die Mädchen und Buben vom Kindergarten tiefsinnige Lieder an und baten den allmächtigen Gott, ihnen die Augen, Ohren und den Mund für seine Botschaften zu öffnen. Im Rahmen eines Spielliedes sperrten die Mädchen und Jungen symbolisch mit einem Schlüssel das Reich Gottes auf und zeigten anhand zahlreicher Malbilder die vielen Schätze. "Jesus vertraute dem Petrus, aber er vertraut auch uns." Die Bilder, die im Kindergarten von den kleinen Künstlern selbst gefertigt wurden, zeigten Himmel, Blumen, Bäume, Sonne, Sterne, Tiere und nicht zuletzt den Menschen. "Gott, du hast vielen Menschen wie Petrus einen Schlüssel für dein Reich anvertraut" beteten die Kinder. Mit dem Lied "Kinder erzählen uns vom Himmel" endete die beeindruckende Abschlussfeier des Kindergartens. Abschließend segnete Pfarrer Erwin Bauer jedes einzelne Kind und jedes Kind erhielt vom Kindergartenteam symbolisch für den Schulanfang eine kleine Schultüte mit nach Hause. Aus der "Zwergen-, Eisbären- und Sonnenblumengruppe" vom Kindergarten in die Schule wechselten insgesamt 19 Kinder. Im Namen des Kindergartens sagten Pfarrer Erwin Bauer und Kindergartenleiterin Beate Sparschuh allen Eltern ein herzliches Vergelts Gott für das Vertrauen und den kommenden Schulkindern wünschten das Kiga-Team mit einem "Wiedersehen" eine schöne Schulzeit. Bilder Kindergarten und Text Karl Ziegler


   

Heiterkeit und gute Laune standen beim Pfarrfest an oberster Stelle. Das separat um das Pfarrheim organisierte Kinderprogramm bot auch für die Erwachsenen ein kurzweiliges Freizeitangebot. Zur Begrüßung erhielt jedes Kind einen der 70 Modelllaster als Willkommensgeschenk. Die kleinen Laster stellte Pfarrer Erwin Bauer als leidenschaftlicher Sammler von Modellbaumaschinen zur Verfügung. Wer Lust hatte, durfte im Pfarrheim-Garten in der Gemeinschaft mit dem Familienkreis nach Herzenslust bekannte Lieder und Melodien anstimmen. Für die musikalische Begleitung sorgten am Keyboard Martina Brenner und mit der E-Gitarre Monika Meckl. Obwohl das Duo erstmals in dieser Formation in der Öffentlichkeit auftrat, kam von allen Seiten nur Lob und Anerkennung. Im Namen der Styler Missionare organisierte der Ehrengast Pater Dr. Moses Asaah Awinongya vor dem Pfarrheim einen Losstand, an dem es für die kostenlosen Lose kleinere Werbeartikel vom Orden gab. Am Eingang zum Pfarrbüro wartete unterdessen das Kindergartenteam mit kleinen Fortbewegungsmitteln, mit denen jede hübsche Lady und jeder junge Mann auf der gesperrten Straße eine Runde drehen durfte. Zudem standen Spielsachen und eine Bastelecke für die kleinen und etwas größeren Besucher zur Verfügung. Die sportbegeisterten Ministranten organisierten dagegen ein spannendes Torwandschießen. Ein weiteres, in Deutschland einzigartiges Highlight war eine Ausstellung von Modell-Baumaschinen im Maßstab 1:4 am Pfarrhof, auf denen die Kinder eine Runde drehen durften. Selbst Pfarrer Erwin Bauer konnte einem Probesitzen nicht wiederstehen. Die Leidenschaft zum Sammeln von vielfältigen Modellfahrzeugen, wenn auch wesentlich kleiner, hatte Pfarrer Erwin Bauer zur Einladung des Großmodellbauers nach Eslarn veranlasst. Der Einladung kamen Doris und Gerhard Süß aus Pertolzhofen gerne nach. Interesse weckten der Modell-Lkw mit einem Muldenkipper-Anhänger und der Schwertransporter. In der eigens präparierten Schaufel eines Liebherr Radladers durften die neunjährige Laura und die siebenjährige Paula wohlbehütet eine Runde um die Parkanlage drehen. Die kleinen Fahrzeuge wiegen immerhin rund 420 kg, haben einen Wert von 35.000 Euro und werden mit Batterie ferngesteuert angetrieben. Die strahlenden Kinderaugen und das Interesse an einer zweiten und dritten Fahrt ließ das Angebot zum Erfolg werden. Aber nicht nur die kleineren, sondern auch die größeren Besucher bewunderten die Modelle und fragten die Familie Süß nach Einzelheiten. Da Gerhard Süß im Vorjahr wegen Regen absagen musste, zeigte sich Pfarrer Erwin Bauer über die Anwesenheit besonders erfreut und dankte allen für das Angebot beim Kindertag. Bilder und Text von Karl Ziegler

"Gemeinsam sind wir stark." Nach diesem Motto organisierten die kirchlichen Organisationen und Vereine um und im Pfarrheim ein unterhaltsames und kurzweiliges Pfarrfest. Das reichliche Programm ließ sowohl beim jüngeren als auch älteren Publikum keine Wünsche offen. Die Erwachsenen konnten sich je nach Belieben auf den Biertischen im sonnigen Vorgarten oder geschützt von den Sonnenstrahlen im Pfarrsaal ein kühles Getränk und gegen Mittag den leckeren Rollbraten mit Beilagen munden lassen. Die 70 Braten gingen laut Pfarrgemeinderatsprecherin Agnes Härtl wie die "warmen Semmeln" weg. In die Reihen der Gäste reihten sich Bürgermeister, Gemeinderäte, Abordnungen von Vereinen und Organisationen, Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gäste aus nah und fern. Wer Lust nach einem Steak und einer Bratwurst hatte, war bei den Grillmeistern vor dem Pfarrheim an der richtigen Stelle. Die Bierfässer der Neuzeit erleichterten Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenpfleger Anton Hochwart das Anzapfen und das Einschenken der ersten Halben Bier. Über das Angebot und die Nachfrage konnten sich auch am Nachmittag weder Veranstalter noch Besucher aufgrund einer reichlich gefüllten Kuchentheke beschweren. Dank der freiwilligen Bäckerinnen fanden die Gäste vielfältige Kuchen und Torten vor. Ein besonderer Dank ging an alle Hausfrauen für die Backwaren, aber auch an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Während des Pfarrfestes hatten die kirchlichen Vereine an der Theke, in der Küche, am Grillstand, an den Verkaufsständen und beim Bedienen viel zu tun. Im Namen der Pfarrei dankte Pfarrer Erwin Bauer der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderat, Kindergartenteam, Frauenbund, der Kolpingfamilie, dem Familienkreis und nicht zuletzt der Jungkolpinggruppe und den Ministranten mit einem herzlichen Vergelts Gott für die kräftige Unterstützung. Bilder und Text von Karl Ziegler


 

 

 

 

 

 

 

 

   

Heiterkeit und gute Laune standen beim Pfarrfest an oberster Stelle. Das separat um das Pfarrheim organisierte Kinderprogramm bot auch für die Erwachsenen ein kurzweiliges Freizeitangebot. Zur Begrüßung erhielt jedes Kind einen der 70 Modelllaster als Willkommensgeschenk. Die kleinen Laster stellte Pfarrer Erwin Bauer als leidenschaftlicher Sammler von Modellbaumaschinen zur Verfügung. Wer Lust hatte, durfte im Pfarrheim-Garten in der Gemeinschaft mit dem Familienkreis nach Herzenslust bekannte Lieder und Melodien anstimmen. Für die musikalische Begleitung sorgten am Keyboard Martina Brenner und mit der E-Gitarre Monika Meckl. Obwohl das Duo erstmals in dieser Formation in der Öffentlichkeit auftrat, kam von allen Seiten nur Lob und Anerkennung. Im Namen der Styler Missionare organisierte der Ehrengast Pater Dr. Moses Asaah Awinongya vor dem Pfarrheim einen Losstand, an dem es für die kostenlosen Lose kleinere Werbeartikel vom Orden gab. Am Eingang zum Pfarrbüro wartete unterdessen das Kindergartenteam mit kleinen Fortbewegungsmitteln, mit denen jede hübsche Lady und jeder junge Mann auf der gesperrten Straße eine Runde drehen durfte. Zudem standen Spielsachen und eine Bastelecke für die kleinen und etwas größeren Besucher zur Verfügung. Die sportbegeisterten Ministranten organisierten dagegen ein spannendes Torwandschießen. Ein weiteres, in Deutschland einzigartiges Highlight war eine Ausstellung von Modell-Baumaschinen im Maßstab 1:4 am Pfarrhof, auf denen die Kinder eine Runde drehen durften. Selbst Pfarrer Erwin Bauer konnte einem Probesitzen nicht wiederstehen. Die Leidenschaft zum Sammeln von vielfältigen Modellfahrzeugen, wenn auch wesentlich kleiner, hatte Pfarrer Erwin Bauer zur Einladung des Großmodellbauers nach Eslarn veranlasst. Der Einladung kamen Doris und Gerhard Süß aus Pertolzhofen gerne nach. Interesse weckten der Modell-Lkw mit einem Muldenkipper-Anhänger und der Schwertransporter. In der eigens präparierten Schaufel eines Liebherr Radladers durften die neunjährige Laura und die siebenjährige Paula wohlbehütet eine Runde um die Parkanlage drehen. Die kleinen Fahrzeuge wiegen immerhin rund 420 kg, haben einen Wert von 35.000 Euro und werden mit Batterie ferngesteuert angetrieben. Die strahlenden Kinderaugen und das Interesse an einer zweiten und dritten Fahrt ließ das Angebot zum Erfolg werden. Aber nicht nur die kleineren, sondern auch die größeren Besucher bewunderten die Modelle und fragten die Familie Süß nach Einzelheiten. Da Gerhard Süß im Vorjahr wegen Regen absagen musste, zeigte sich Pfarrer Erwin Bauer über die Anwesenheit besonders erfreut und dankte allen für das Angebot beim Kindertag. Bilder und Text von Karl Ziegler

   

Beim erstmaligen Aufenthalt machte der 42jährige Pater Dr. Moses Asaah Awinongya SVD aus Ghana auf seine 2009 gegründete "Stiftung Regentropfen - Bildung zum Leben" aufmerksam. Der Steyler-Pater bat bei der Finanzierung einer Ausbildungsstätte für junge Menschen in Ghana um finanzielle Unterstützung und dankte für die knapp 1000 Euro aus der Kirchenkollekte und einer Spende. "Wenn wir den Menschen in den afrikanischen Ländern gemeinsam eine Grundlage schaffen und den Kindern eine Zukunft geben, können wir weitere Abwanderung nach Europa verhindern und die armen Menschen landen nicht im Aufnahmelager in Lampedusa in Italien" ist sich Pater Moses sicher. 
In einem Gespräch mit Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny erzählte Pater Dr. Moses von seiner Heimat und seinem jüngsten Projekt, einer Ausbildungsstätte für Kinder. "Vor allem die taubstummen, gehörlosen und blinden Menschen haben in der Gesellschaft in Ghana keine Chance und mit der Gewährung einer Schulbildung sollte auch ihnen ein Leben in der Zukunft ermöglicht werden." Mit Stolz berichtete Dr. Moses von der Grundsteinlegung einer Schul- und Berufsausbildungsstätte und von der Hilfe eines 8jährigen Mädchens. "Abigel hatte ihre Eltern verloren und musste den Haushalt ihrer blinden Großmutter führen." Was harte Arbeit, Armut und Hunger im Kindesalter bedeuten, erfuhr der Pater als 15-jähriger Minenarbeiter am eigenen Leib. "Damals dachte ich noch nicht daran, Priester zu werden." Nach einer entbehrungsreichen Kindheit kam bei den jungen Ghanaer das starke Gefühl, Zeugnis für das Wort Gottes zu geben. "Dieses Gefühl war mit einem Auftrag, einer Aufgabe verbunden: Ich hatte den Wunsch, mit jungen Menschen zu arbeiten." Das Zusammentreffen mit den Steyler Missionaren in Ghana, die Arbeit mit der Jugend in der Pfarrei und ab 1998 an der Universität stärkte ihn im Glauben und in der Feststellung, dass der Glaube nur ausstrahlende Kraft entwickelt und ansteckend ist, wenn er gelebt wird. "Wenn wir miteinander nicht nur träumen, sondern gemeinsam anpacken und jeder seinen Tropfen an tätiger Hilfe beiträgt, dann werden dort Oasen des Lebens entstehen, wo bisher Savanne und Wüste waren." Nach mehreren Stationen in Deutschland ab 2001 wurde Moses 2006 zum Priester geweiht, promovierte 2012 und kam als Wissenschaftler und Seelsorger nach München. Aus Dankbarkeit für die Hilfe, die ihm zuteil wurde und im christlichen Grundgedanken des Füreinanders wuchs in ihm von Jugend an die Sehnsucht, später einmal für andere zu sorgen und gerade armen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Seine Gedanken gehen auf einen Spruch von Mutter Teresa von Kalkutta zurück: "Ich bin nur ein Tropfen im Meer, aber ohne mich gäbe es kein Meer." So wählte Dr. Moses für sein Projekt das Motto "Regentropfen". Mit seiner gemeinnützigen Stiftung möchte er vor allem jungen und kranken Menschen helfen, ihre Träume zu verwirklichen. "Das soziale Umfeld darf dies nicht verhindern, denn jeder hat ein Recht auf Bildung." Das Einmaleins und das Alphabet hält Dr. Moses für das beste Saatgut gegen Armut und Not und auch gegen Abwanderung nach Europa. Der Steyler Missionar ist aufgrund seines Engagements auch zum Vorstandsvorsitzenden des Netzwerkes Afrika Deutschland (NAD) gewählt worden, in dem sich 44 katholische Ordensgemeinschaften organisiert haben. Wer möchte kann im Pfarramt näheres über die Stiftung Sankt Augustin erfahren und diese unterstützen. Für die 1000 Euro dankte Dr. Moses den Kirchenbesuchern und den Spendern in Eslarn. Bilder, Repros und Text von Karl Ziegler

Afrikanische Klänge auf einer landestypischen Handtrommel "Gologo" in der Festmesse und drei Priester aus drei verschiedenen Kontinenten begleiteten den Festgottesdienst in der Pfarrkirche und die anschließende Prozession an Fronleichnam. Der Ehrengast Dr. Moses Asaah Awinongya aus Ghana sprach in der Festpredigt von der Liebe Gottes und Pfarrer Erwin Bauer sah in der vollbesetzten Kirche und der beeindruckenden Prozession einen Glaubensbeweis. "Die Freude am Glauben steckt an" fasste der Ortspfarrer zufrieden zusammen. 
Erstmals gestalteten an Fronleichnam mit Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn, Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil aus Kodancherry dem Bundesbezirk Kerala und Pater Dr. Moses Asaah Awinongya aus Namoo im westafrikanischen Bongo-Distrikt drei Priester aus den Erdteilen Europa, Asien und Afrika das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Der Eslarner Priester hatte den Pater bei einer Wallfahrt in Altötting kennen gelernt und spontan nach Eslarn eingeladen. Der Priester studierte in Ghana Betriebswirtschaft, lebt seit 2001 in Deutschland und ist an der Hochschule in Sankt Augustin in der Wissenschaft und als Seelsorger tätig. An Fronleichnam machte sich der Ordensmann der Steyler Missionare von Sankt Augustin in Nordrhein-Westfalen in die Oberpfalz nach Eslarn auf und zelebrierte gemeinsam mit Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph die Festmesse und nahm an der Prozession teil. Der Pater predigt von der Liebe Gottes: "Wie eine Mutter jedes Kind liebt, vergisst auch Gott keinen, egal ob alt oder jung." Die Steyler Missionare sind eine Gesellschaft des göttlichen Wortes und sie leben nach Gottes Wort in der Welt, erläuterte der Pater. Im Anschluss versammelte sich eine große Glaubensgemeinschaft zur Prozession und betete an den vier geschmückten Altären um Gottes Segen für Land und Leute, um Frieden und Einigkeit in der Welt. Seit dem 15. Jahrhundert kennt die Prozession vier Stationen. Die Altäre in Eslarn befanden sich am Marktplatz beim Anwesen der Familie Forster, der Raiffeisenbank, beim Cafe Karl und bei der Bäckerei Landgraf. Für die musikalische und feierliche Umrahmung zeichnete der Kirchenchor und die Musiker um Diplommusiker Stefan Karl verantwortlich. Den feierlichen Abschluss fand die Prozession in der Pfarrkirche, wo Pfarrer Erwin Bauer allen den Abschluss-Segen spendete und allen für die Teilnahme und Mitgestaltung dankte. Im Anschluss machten sich die drei Priester zum Pfarrfest auf und ließen sich den leckeren Rollbraten schmecken. Zum Fußballspiel Ghana gegen Deutschland am heutigen Samstag gehen die solidarischen Gefühle und Wünsche auseinander. So drückt Dr. Moses seinem Land Ghana, Pfarrer Bauer den Deutschen die Daumen und Pfarrer Benny hält sich mit dem salomonischem Spruch: Der besser wird gewinnen, eher bedeckt. Bild und Text Karl Ziegler 

 

 

 

   

In den Mittelpunkt beim Familiengottesdienst in freier Natur stellten Pfarrer Benny Joseph, die Vorbeter und der Singkreis den Frieden und die Religionsfreiheit in der Welt. Etwa 150 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer waren bei herrlichem Sommerwetter der Einladung anlässlich des Seefestes zur Eucharistiefeier an die Freizeitanlage "Atzmannsee" gefolgt. Ein geschmückter Altar, ein großes Holzkreuz und Blumenschmuck wiesen auf der Holzbühne auf die kirchliche Messfeier hin. Der Priester dankte allen für den Besuch des Gottesdienstes in der fußballbegeisterten Zeit. "Sowohl der Fußball als auch die Kirche fordern ein gemeinschaftliches Miteinander." Die musikalische Gestaltung mit geistlichen und rhythmischen Liedern übernahm der Singkreis mit Organistin Martina Brenner auf dem Keyboard unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl. Mit einer wahren Geschichte von einem Feuer und der Rettung eines Kindes durch die schützenden Hände des Vaters und dem geistlichen Lied spannten Priester und Chor einen Bogen zur göttlichen Geborgenheit. Mit dem geistlichen Lied "Gib uns allen deinen Geist" endete die Messfeier. Im Anschluss reichten die Mitglieder der Vereinsgemeinschaft leckeren Rollbraten mit Knödel. Das Mittagsmahl ließ sich auch Pfarrer Benny mit Mesner Josef Egerer und die Ministranten munden. Inzwischen gehört auch bei dem Geistlichen aus Indien der Erdäpflknödel zu einem deftigen Braten, gerade weil diese Kombination in seiner Heimat weniger auf dem Mittagstisch zu finden ist. Bild und Text von Karl Ziegler 

   

Eine nicht alltägliche Gebetsform bot die gemischte Schola erstmalig mit einem gesungenen Abendgebet in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Die drei Frauen und drei Männer luden vor dem Altar zu einer kirchlichen Aufführung ein, faszinierten die rund 75 Zuhörer mit beeindruckenden Darbietungen und ernteten nach einer Zugabe reichlich Applaus. Ein stimmiger Begleiter der melodischen Abendgebete war Martina Brenner am Pianoforte.
Die Idee zu einem gesungenen Abendgebet hatte Organistin Martina Brenner, die am Piano auch die Gesamtleitung übernahm. Im Namen der Schola begrüßte Herbert Lanz besonders Pfarrer Erwin Bauer und dankte allen für die Anwesenheit. Mit gesprochenen Gebeten führte Lanz durchs Programm und eröffnete den Abend mit "Du lässt den Tag, o Gott nun enden." Mit dem Lied "Nimm dir Zeit" luden die Sängerinnen Monika Lindner, Angelika Wild und die Sänger Michael Hammerl, Gregor Härtl und Herbert Lanz begleitend durch Pianistin Martina Brenner zu einem knapp einstündigen Melodienreigen ein. Die musikalische Zeitreise streifte bekannte Kirchenliedern und Werke bekannter Komponisten. Zur Einstimmung forderte Sprecher Lanz bewusster und gegenwärtig zu leben. Im Duett sangen anschließend Angelika Wild (Sopran) und Monika Lindner (Mezzosopran, Alt) das Menuett von Giovanni Battista Bononcini und das Duettino von Wolfgang Amadeus Mozart. Die beiden Chormitglieder meisterten die höchsten menschlichen Stimmlagen, kombinierten diese mit mittleren Tonlagen und formten beim Lied "Wie groß bist du" mit den Männerstimmen (Tenor, Bass, Bariton) meisterlich eine stimmige Einheit. Zwischen den Gesängen lobpreiste Herbert Lanz in vorgetragenen Gebeten Gott und die Gottesmutter und mahnte zum Glauben. "Wir sind Sand in Gottes Hand und irgendwann braucht jeder ein Gebet, manchmal auch einen Engel." Die Sängerinnen und Sänger glänzten bei ihren Solis und in der Gemeinschaft, beim Vortrag der klassischen Lieder mit außergewöhnlichen und lebendigen Stimmen. Jedes Lied war ein gesungenes Gebet und war von einem tiefen Glauben an Gott geprägt. Einen musikalischen Genuss mit herrlichen Sopranstimmen präsentierten die Solistinnen mit "Angiol di Pace" (Friedensengel). Im melodischen Reigen nicht fehlen durfte das mächtigste Gebet, das "Vater unser", dass die Schola stark betont vortrug. Nach dem Lied "Ave Maria", dem katholischen Grundgebet zur Anrufung Marias" betete Lanz "Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand" und der Chor beendete das gesungene Abendgebet mit dem wohlklingenden und sicherlich bekanntesten Lied "Abendsegen". Der anhaltende Applaus war ein sicheres Zeichen dafür, dass die Besucher von dieser kirchlichen Gebetsstunde begeistert und beeindruckt waren. Die gemischte Schola dankte abschließend mit der Zugabe "Leise sinkt der Abend nieder" und dankte für die guten Besuch. Bild und Text von Karl Ziegler 

   

Der Liebespfeil des Amor traf Corinna Lanz und Johannes Hochwart bei einem gemütlichen Beisammensein unter Freunden in der Eisdiele bei Conny. Im gemütlichen Lokal am Marktplatz feierte Hochwart mit vielen Freunden auch den Junggesellenabschied. Zahlreiche Musikanten gaben humorvoll mit ihrem Mitmusiker im rosaroten Hasenkostüm kräftig Gas und ließen sich von Gitarrist Johannes an einem Mini-Grill verwöhnen. Nicht weniger zünftig ging es beim Polterabend im Siedlerheim zu, wo viele Freunde dem Paar mit zerbrochenen Porzellan viel Glück wünschten. Am Samstag feierten die 30-jährige Postangestellte und der 27-jährige Kunststoffformgeber den vielbeschworenen schönsten Tag im Leben. Das Ja-Wort gab sich das Brautpaar am Standesamt vor Bürgermeister Reiner Gäbl, der Corinna und Johannes in einer lockeren Runde viel Glück im Hafen der Ehe wünschte. Begleitet wurde das Paar von den hübschen Brautkindern Katharina Kleber, Sophie Rauch und Christian Hammerl, den Eltern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten. In der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" segnete Pfarrer Erwin Bauer den Bund der Ehe und wünschte eine glückliche Zweisamkeit. Der Geistliche verglich die Ehe mit einem im Wuchs bis ins hohe Alter beständigen Ginkgobaum. Die leidenschaftlichen Hobbymusiker - Johannes spielt Gitarre und Trompete bei "One Way" und "Stumhockl" und Corinna Saxophon in der Musikschule Waidhaus - ließen sich von den Bläsern und dem Chor verwöhnen. Nach der Hochzeitsmesse wurde das frischvermählte Paar vor der Kirche von vielen Gratulanten im Spalier erwartet. In den Reigen mischten sich mit originellen Sprüchen und Aufgaben die Landsknechte vom "Waidhauser Fähnlein", eine Abordnungen der Post, der Schützenverein aus Frankenreuth, zahlreiche Freunde und Bekannte. Einen musikalischen Glückwunsch überbrachten die Musiker "Stumhockl" und den Dirigentenstab schwingen durften beide beim musikalischen Vortrag der Musikschule Waidhaus. Der Hochzeitstag klang mit einem leckeren Festmahl und guter Laune im Kreis zahlreicher Festgäste im Gasthaus "Zur Post" in Weiding aus und eine weitere Krönung war die Hochzeitsreise nach Fuerteventura. Bild und Text von Karl Ziegler

 

   

Einen hörenswerten Jugendgottesdienst mit modernen geistlichen Liedern in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" gestaltete die 8-köpfige Band "GloryUs" aus Pirk bei Weiden und begeisterte mit ihrer Erstaufführung in der Pfarrei generationsübergreifend die Kirchenbesucher. Den Kontakt zu den Jungmusikern hatte Pfarrer Erwin Bauer über Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein hergestellt. Die junge Gruppe besteht normalerweise aus zehn Mitgliedern, wobei die Tonkünstler auch zu acht überzeugen konnten. Die Sänger und Instrumentalisten zeigten, dass sie am Musizieren gehörigen Spaß finden und gläubige Katholiken sind. Zu Beginn der Vorsonntagsmesse wies Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrvikar Benny auf die begeisterten Jungmusiker hin. "Ich möchte alle im Hause Gottes zur Mitfeier einladen." Im Verlauf der Messfeier machte die junge Band "GloryUs" ihrem Namen alle Ehre und huldigten Gott mit kirchlichen Songs. Die Jugendlichen spielten und sangen sich zu Beginn mit "Gott sei Dank" von Albert Frey und zur Gabenbereitung mit "Ich bin der Weinstock" von Kathi Stimmer-Salzeder in die Herzen der Kirchenbesucher. Die Gruppe stimmte zum Agnus Dei "Meinen Frieden gebe ich euch" und zur Kommunion "Ich will dich segnen" von Jens Uhlendorf an. Zum Abschluss intonierten die fünf Mädels und die drei Jungs zusammen den Song "Let it be" von Paul McCartney. Der Song "Lass es geschehen" war ein Hit der legendären Beatles und stürmte in Europa und Amerika viele Jahre die Hitparaden. Ein beeindruckender Begleiter während der Jugendmesse war nicht zuletzt die tolle Akustik in der Pfarrkirche. Abschließend dankte Pfarrer Bauer der Jugendband für die Darbietungen und allen Anwesenden für das Mitfeiern der Messe. Bild und Text von Karl Ziegler

   

Die Kinder der 3. Klasse mit einigen Eltern gingen am sonnigen Dienstagmorgen auf große Fahrt. Ziel war Gößweinstein und Pottenstein in der "Fränkischen Schweiz". Busfahrer Helmut Brenner und Pfarrer Bauer begrüßten ihre Passagiere aufs herzlichste zum anstehenden Kommunionausflug. Um 10:00 Uhr erreichten die reisenden ihr erstes Etappenziel, die Pfarrkirche des Hl. Burkard in Oberailsfeld. Hier wurde eine Messe gefeiert die mit rythmischen Liedern begleitet wurde. Als zweites Ziel stand der Gasthof zum Pfaffenstein in Moritz auf der Reiseroute. Hier konnten sich die Reisenden mit Currywurst, Schnitzel und Lendchen prima stärken. Pfarrer Bauer führte die Gruppe zu einer Aussichtsplattform in der Nähe des Gasthauses. wo man den Blick über das unter dem Pfaffenstein befindliche Tal schweifen lassen konnte. Weiter ging es zur nächsten Attraktion, der Burg Rabenstein. Hier stand eine Führung auf dem Programm, die in Minnesängerart und mit diversen Einlagen zum Schmunzeln von statten ging. Hier gab es Ritterrüstungen und alte Schwerter und Speere zu bewundern. Auch die eindrucksvoll eingerichteten Festssäle brachten die Besucher zum staunen. Nach einer kurzen Wanderung unterhalb der Burg ging es zur Sophienhöhle. Die noch aktive Tropfsteinhöhle mit ihren zahlreichen Stalaktiten und Stalakmiten war der Höhepunkt des Ausflugs. Hier gab es auch ein Skelett eines Höhlenbären zu bewundern, der vor ca. 120.000 Jahren dort seinen Winterschlaf verbracht hatte. Gegen 16:30 Uhr ging es wieder zurück nach Eslarn. Im Bus wurde noch rege über die Erlebnisse an diesem Tag diskutiert  und Fotos auf den zahlreichen Kameras bewundert wurden.

 

   

"Wer glaubt ist nie allein" diese Botschaft des ehemaligen Papstes Benedikt XVI. zu seiner Amtseinführung gab Pfarrer Erwin Bauer und der Kirchenchor mit Gesang am Sonntag den Kommunionkindern auf ihren künftigen Weg. Bereits Wochen zuvor hatte der Seelsorger gemeinsam mit den Lehrern und Eltern mit vorbereitenden Unterrichten und angesetzten Proben den Weg zur Erstkommunion geebnet. Die 13 Kinder zogen mit Priester, Ministranten und Eltern im Klang der fünf Glocken von der Schule zur Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". Die Eucharistiefeier im geschmückten Gotteshaus zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer, der die Mädchen und Jungen mit den Worten: "Wir sind eine große Familie Gottes und wir sind nie allein" begrüßte. Mit dem Lied "Christus unser Vater" festigte die 10-jährige Vanessa Brenner von der Empore diese christliche Botschaft. In den Mittelpunkt der Predigt stellte der Geistliche die Geborgenheit der Kinder in ihrem Elternhaus und die Sehnsucht nach einem Zuhause. "So einen Platz, im Haus seines Vaters, verspricht Jesus jedem im Evangelium." Im Anschluss wurden am Altar die Kommunionkerzen entzündet und die Kinder feierten mit der Übergabe von Kelch, Hostienteller, Kreuz und Messbuch gemeinsam mit dem Priester die Gabenbereitung. Zur Kommunionfeier lud Pfarrer Erwin Bauer die Erstkommunikanten Viktoria Asmus, Julia Bauriedl, Leon Freisleben, Vanessa Illing, Aaron Kleber, Laura Kleber, Lukas Lang, Nadine Lindner, Ronja Meckl, Lina Möstl, Leon Reindl, Jan Werner und Sophie Zimmermann erstmals zum Empfang des Brotes der Eucharistie ein. Nach der Messfeier segnete der Priester die Kinder mit ihren Paten, Eltern, Angehörigen, Kirchenbesucher und entsandte die Erstkommunikanten mit ihren Wegbegleitern gestärkt mit der göttlichen Speise und im christlichen Glauben. Für die musikalische Umrahmung zeichnete der Kinder- und Kirchenchor und Organistin Martina Brenner unter der Leitung von Stefan Karl verantwortlich. Beeindruckend sang die 10-jährige Vanessa Brenner abschließend "Meine Zeit steht in deinen Händen". Ein Dank ging an Barbara Pöllmann für den Blumenschmuck in der Kirche, an den Chor und an Christina Wagner und an alle Helfer/innen für die Unterstützung bei den Vorbereitungen und beim Ablauf der Kommunionfeier. Bilder und Text von Karl Ziegler

Der gemeinsame Familiengottesdienst mit den Kommunionkindern und den Jubelkommunikanten hat in der Pfarrei bereits Tradition. Mit dem "Goldenen Kommunionjubiläum" von Pfarrer Erwin Bauer, dass der Geistliche am heutigen 3. Mai feiern darf, hatte die gemeinsame Feier zudem eine Besonderheit. 
Die Kommunionkinder nahmen vollzählig teil und von den Jubilaren kamen 16 Erwachsene und 15 mussten aus beruflichen und privaten Gründen absagen. Die meisten Teilnehmer kamen aus Eslarn, Vohenstrauß, Weiden, Altenstadt und Oberviechtach, aber auch aus der 370 Kilometer entfernten Großstadt Reutlingen. Die Organisation übernahmen der Pfarrgemeinderat mit Sprecherin Agens Härtl, das Pfarramt mit Martina Brenner und stellvertretend für die Jubilare Gerti Bauer. Der gemeinsame Gedenktag soll eine ermutigende Botschaft und ein Signal für den Glauben an Jesus Christus sein. Mit dem Glauben finde laut Pfarrer Erwin Bauer jeder bei Gott ein ewiges Zuhause, so dass Christus in allen Herzen der Menschen wohne. Die gemeinsame Feier soll den Kindern die Erwachsenen als christliche Vorbilder vermitteln. Im Beisein zahlreicher Kirchenbesucher erhielten die Kommunionkinder zum Ende der Messfeier die weißen Gewänder für die bevorstehende Kommunion am 18. Mai und die Jubilare durften sich über Rosenblüten in Form einer Wachskerze freuen. Im Namen aller dankte anlässlich seines 50. Jubeltages Wilhelm Karl dem Geistlichen für die herrliche Messfeier und versuchte die Abwesenheit einiger Jubelkommunikanten zu erklären. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof "Zur Krone von Bayern" beim "Kuch" schwelgten die Frauen und Männer in Erinnerungen an die Kommunion vor 25 und 50 Jahren und während der Schulzeit. Bild und Text von Karl Ziegler

Der renovierte Saal im Pfarrheim "Sankt Marien" wird nach einstimmigen Beschluss in "Katharina-Götze-Saal" umbenannt. Damit würdigte die Pfarrei die Verdienste der 94-jährigen Katharina Götze, die der Pfarrei nicht nur ein Stiftungsvermögen von 130.000 Euro, sondern auch zahlreiche Einzelspenden in Höhe einer fünfstelligen Summe überließ. Bereits 2008 wurde der pensionierten Fachlehrerin von der Gemeinde Eslarn aufgrund ihres sozialen Engagements und der Einrichtung einer Gemeindestiftung die Bürgermedaille in Gold verliehen.
Das bewegte Leben der 1919 in Pfrentsch geborenen Katharina Zimmermann war geprägt von Arbeit, Musik und sozialem Engagement. Ihre Mutter stammte aus Pfrentsch und ihr Vater unterhielt im Eslarner Ortsteil Öd eine Landwirtschaft, wo sie auch die Kinder und Jugendjahre verbrachte. Nach dem Tod ihres Vaters im Alter von nur 36 Jahren habe die Familie die harte Landarbeit auf den 18 Tagwerk umfassenden Bauernhof erlernen müssen. Die junge Katharina kam in die Mädchen-Mittelschule zu den Franziskanerinnen nach Dillingen und legte 1942 das Staatsexamen ab. Vom ersten Gehalt in Höhe von 144 Reichmark blieben der Lehrerin nach Abzug von 80 RM für Internat und 25 RM fürs Zimmer lediglich noch 39 RM fürs Leben. "Da der Liter Milch damals nur 20 Pfennig und ein Mittagessen 1 RM kostete, reichte das verbliebene Geld." Aufgrund des Krieges wurde sie vom Dienst enthoben und musste als Bauernmagd für Essen und Unterkunft sorgen. Das Kriegsende führte sie zu einer neuen Anstellung bei der amerikanischen Militärbehörde in Regensburg. Da keine motorisierte Fahrgelegenheit bestand, machte sich die knapp 30-Jährige mit dem Fahrrad und später mit ihrer DKW 250 auf die Reise in die Oberpfalzmetropole. Die Ernennung zur Fachoberlehrerin folgte 1958 und nach 40 Dienstjahren wurde sie 1983 in den Ruhestand versetzt. Die Musik war ihr in die Wiege gelegt und so spielte die leidenschaftliche Musikerin begeistert Klavier, Hackbrett, Zither und Flöte. Gerne ging sie auf Reisen, kam unter anderen nach Irak, Iran und nach Island. Bei der dritten Amerikareise lernte Katharina Zimmermann ihren künftigen Ehemann Kurt Götze kennen. Die Hochzeit mit dem Studiendirektor aus Erlangen folgte 1986. Mit dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns nach lediglich drei Ehejahren traf sie ein schwerer Schicksalsschlag. Den Trost findet die jetzt 94-Jährige in der Musik und vor allem in ihrem tiefgläubigen Leben und im Gebet. Das soziale Engagement spiegelt sich jeweils in einer Stiftung für die Pfarrei und der Marktgemeinde wieder. Mit den Erträgen aus der Stiftung und mit Einzelspenden fördert die Eslarnerin junge und sozial schwache Menschen, vor allem Kinder. Dieses wohltätige Engagement nahm die Kirchenverwaltung auf Vorschlag von Kirchenrat Hans Bauer zur Umbenennung des Pfarrsaals in "Katharina-Götze-Saal" zum Anlass. Durch diese Umbenennung soll Katharina Götze den Angehörigen der Pfarrei und der nachfolgenden Generation stets in Erinnerung bleiben. Im Namen der Pfarrei würdigten Pfarrer Erwin Bauer bei einem Besuch im betreuten Wohnen in Vohenstrauß die Verdienste und Großzügigkeiten der tiefgläubigen Katholikin, dankte für ihre Unterstützung und wünschte ihr vor allem eine Besserung ihres Gesundheitszustandes. Die 94-Jährige dankte der Pfarrei gerührt für diese Ehre. Text von Karl Ziegler, Bild von der Pfarrei

Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, ist im Kirchenjahr durch die Auferstehung Jesus Christus die "Nacht der Nächte" und der liturgische Höhepunkte zum Osterfest. 
Das älteste und größte christliche Fest ist nach der Nacht des Wachens und Betens die Auferstehungsfeier am Ostersamstag. Zu Beginn stand die Weihe des Osterfeuers an einer offenen Feuerstelle am Pfarrhof, das Entzünden einer Laterne und der Einzug von Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrvikar Benny und den zahlreichen Ministranten in das voll besetzte und verdunklte Gotteshaus. Während der Einzugsprozession zum Altar ertönte bei der Lichtfeier dreimal der Ruf "Lumen Christi" (Licht Christi) und der Chor antwortete mit "Deo Gratias" (Dank sei Gott). Bevor die Kirche erhellte, entzündete Pfarrer Bauer die Osterkerze und die Altarkerzen. Das Licht als Symbol des Lebens steht für den auferstandenen Jesus und damit für das ewige Leben. In den Lesungen erinnerten die Lektoren an die vor über 2000 Jahren überlieferte Osterbotschaft vom Sterben Jesu und seiner Auferstehung. Bevor der Wortgottesdienst folgte, ertönte unter Glockengeläute, Orgelmusik und Chorgesang das ergreifende Gloria. "Jesus hat den Tod am Kreuz besiegt und ist auferstanden." Gerade die Auferstehung Jesu ist ein Impuls für die Christen, nach der das Christentum und die Religion nicht nur mit Worten weitergetragen, sondern nach ihr gelebt und alle zum Glauben zurückgeführt werden sollen. Bestandteile der Liturgie in der Osternacht waren deshalb das Licht, das die Dunkelheit der Welt erleuchtet, das Wort Gottes, das alles Leben schafft, das Wasser der Taufe, aus dem wir wiedergeboren sind und die Eucharistie, in der die Christen Anteil am auferstandenen und erhöhten Herrn haben. In die Osternacht mit eingebettet waren nicht zuletzt die Tauffeier und die Segnung der Osterspeisen. Nach einer über zweistündigen Osternachtsfeier verteilte die Kolpingfamilie und Jungkolpingmitglieder an die Kirchenbesucher gesegnete Osterbrote. Im Anschluss zogen die Kirchenbesucher mit ihren geweihten Osterkerzen zu Gedanken an ihre Verstorbenen betend zum Friedhof, wo ein Meer an Osterlichtern die Gräber erhellte. Text und Bild von Karl Ziegler 

Die österlichen Tage beanspruchen von den kirchlichen Klangkörpern durch zielstrebendes Proben und mehreren Auftritten viel Zeit und Engagement. In die musikalischen Darbietungen an Ostern mit eingebunden waren Kirchenchor, Instrumentalisten aus der Region, das Eslarner Blechbläserensemble, Organistin Martina Brenner und erstmals die "Ministrantenband" unter der Gesamtleitung von Diplommusiker Stefan Karl und aufgeführt wurden bekannte Werke von bedeutenden Komponisten. 
Der liturgische Höhepunkt zum Osterfest war die Auferstehungsfeier und aus musikalischer Sicht die Inszenierung der anspruchsvollen Spatzenmesse von Wolfgang A. Mozart. Als Solisten brillierten in verschiedenen Stimmlagen Angelika Wild (Sopran), Monika Lindner (Alt), Michael Olbrich und Norbert Reindl (Tenor) und Gregor Härtl und Herbert Lanz (Bass). In der festlichen Feier der Osternacht brachten Sänger und Instrumentalisten in einer stimmigen Gemeinschaft mit feierlicher und österlicher Musik aus dem Deutschen Amt von Franz Höss und der Deutschen Messe von Michael Haydn ihre Freude zum Ausdruck. Der gemischte Chor harmonierte mit dem Orchester und der Orgelmusik bei der Inszenierung der Messe "Die Himmel rühmen" von Karl Maupai. Aufgeführt wurden nicht zuletzt "In stiller Nacht" von Johannes Brahms, "Jauchzet dem Herrn" von Carl Thiel, "Lobt den Herrn" von Henry Purcell und dem "Halleluja" von G. Friedrich Händel. Die Bläser, Streicher und Schlagzeuger meisterten mit den Frauen und Männern vom Chor selbst schwierige Passagen und trugen zu einer gelungenen Osterfeier bei. In der Familienmesse am Ostersonntag meisterte die neu gegründete "Ministranten-Band" ihren ersten Auftritt. Noch am Ostersamstag trafen sich die Mädchen und Jungen mit Diplommusiker Stefan Karl im Musikraum zu einer letzten Probe, so dass alle bei der Premiere in der zweiten Messfeier am Sonntag musikalisch fit waren. Die "Mini-Band" glänzte mit rhythmischen Liedern unter anderen aus der Eslarner Liedgutsammlung "Regenbogen", so dass Pfarrer Erwin Bauer und Diplommusiker Stefan Karl den Ministranten ihre Anerkennung zollten. Den Melodienreigen absolvierten Marie Hummer, Julia Bauer und Tobias Sorgenfrei an der Gitarre, Tobias Horn und Raphael Karl am Schlagzeug, Maria Frischholz-Wazl am Keyboard und Vanessa Brenner mit Gesang. Einen hörenswerten musikalischen Abschluss zum Ausklang des Osterfestes fanden mit beeindruckenden Werken berühmter Komponisten die Eucharistiefeiern am Ostermontag durch das Bläserensemble wiederum unter der Leitung von Stefan Karl. Text und Bild von Karl Ziegler 

Eine stattliche Anzahl an Fahrzeugführern kam am Maifeiertag zur Fahrzeugsegnung zum Netto-Parkplatz. Mit dem Segenszeichen des Kreuzes und Weihwassers erbat Pfarrvikar Benny Josef um den Schutz der Fahrzeugführer. Die Assistenz mit Organisation und Mikrofon übernahm Pfarrer Erwin Bauer. In den Reihen befanden sich motorisierte Vehikel mit vier und zwei Rädern, vor allem eine große Anzahl an Jugendlichen mit ihren Mopeds und Führerscheinneulinge. Einiges Aufsehen erlangte ein Rasentraktor, mit dem Kolpingvorsitzender Gregor Härtl anwesend war. Den doppelten Segen für Fahrrad auf einem Fahrradständer am Auto erbat nicht zuletzt Kirchenrat Hans Bauer. In den Fürbitten forderte der Priester alle Verkehrsteilnehmer auf, sich verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu bewegen. Nach dem Segen konnten interessierte Verkehrsteilnehmer gesegnete Christophorus-Plaketten erwerben. Abschließend wünschte Pfarrer Benny allen eine gute Fahrt und jederzeit eine glückliche Heimkehr. Text und Bild von Karl Ziegler

Der Kirchenchor und der Beerdigungschor unter der Gesamtleitung von Stefan Karl gratulierten mit einem musikalischen Ständchen im Rahmen des Jahres-Dankessens der langjährigen Organistin und engagierten Chorsängerin Martina Brenner zum 50. Geburtstag. Im Namen der Pfarrei schlossen sich Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenpfleger Anton Hochwart den vielen Gratulanten an und dankten gleichzeitig allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Engagement und für die gezeigten Leistungen für die Pfarrei. 
"Die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen sind für eine Gemeinschaft der größte Schatz." Im Namen der Pfarrei, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates dankte Pfarrer Erwin Bauer mit der Einladung zu einem Jahres-Dankessen und einem herzlichen Vergelt´s Gott dem großen Mitarbeiterstab für die Unterstützung und für die geleisteten Stunden. Der Einladung zum geselligen Beisammensein ins Pfarrheim "Sankt Marien" waren zahlreiche Frauen und Männer, sowie Jugendliche gefolgt. Anwesend waren Abordnungen der kirchlichen Vereine und Organisationen, Mitglieder von Sachausschüssen und kirchlichen Diensten, sowie zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter/innen. "Jeder bringt sein Talent auf vielfältiger Weise in die Gemeinschaft mit ein und sorgt für eine lebendige Pfarrei." Das gezeigte Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung spiegele nicht zuletzt die Kandidatenliste mit 21 Frauen, Männer und Jugendlichen für den Pfarrgemeinderat. Ein positives Echo hinsichtlich Wahlbeteiligung habe auch die Einführung einer allgemeinen Briefwahl gebracht. Der Seelsorger erinnerte an eine Konferenz in der Diözese, bei der die Mitarbeit der Jugend ein wichtiger Programmpunkt war. In den Pfarreien treffen junge Menschen auf haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Jugendlichen wiederum auf ihrem Weg unterstützen und begleiten. Mit der Integrierung von Jugendlichen in die kirchlichen Verbände, sei Eslarn auf dem richtigen Weg. "Die Pfarrei braucht die unterstützende Rückendeckung, da der Pfarrer allein wenig bewirken könne und daher bitte ich euch alle, auch in der Zukunft mit Engagement in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten." Gleichzeitig fügte Pfarrer Bauer an, dass jeder, vor allem auch Jugendliche zur Mitarbeit in der Pfarrei herzlich willkommen seien. Der Kirchenpfleger Anton Hochwart verglich die Pfarrgemeinde mit einem "feinem Uhrwerk", in dem jedes einzelne Zahnrädchen, sei es noch zu klein, sehr wichtig sei. Nur mit kräftiger Zusammenarbeit könne das "Gangwerk Pfarrei" in Bewegung und am Leben erhalten bleiben. Der Kirchenpfleger dankte allen für die Tatkraft. Mit einem getexteten Arrangement aus der Feder des Chorleiters Stefan Karl "Weine nicht, wenn du fünfzig bis, dam , dam, ... Orgelspiel dam, dam, prägte dein ganzes Leben viel....." gratulierte der Kirchenchor mit Leiter Stefan Karl und der Beerdigungschor mit Leiter Herbert Lanz dem Chormitglied und der Organistin Martina Brenner zum 50. Geburtstag. Die Chorgemeinschaft und alle Anwesenden wünschten weiterhin frohes Schaffen und vor allem Gesundheit. Zum Geburtstagslied gab es symbolisch ein kleines Fahrrad, an dem verteilt Geldscheine für eine größere Zweiradausführung angebracht waren. "Einen Tag nach ihrem Geburtstag möchte ich meine herzlichen Glückwünsche in der Runde wiederholen und alles Gute wünschen" so Pfarrer Bauer. Am Jahrestag gab es von der Pfarrei die obligatorischen Blumen und persönlich vom Pfarrer Bauer zudem eine originelle Frühlingstasche aus feinster Schokolade direkt vom Chocolatier. Das Jahres-Dankessen mündete im Anschluss an den offiziellen Teil und an ein leckeren Essen vom Gasthof "Schellenbach" vom kulinarischen in einem geselligen Programmteil. Von Karl Ziegler

Die Oster- und Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" bereichern zum Osterfest weitere 13 handgefertigte "Regensburger Bibelfiguren". Bereits im letzten Jahr schufen die Mitglieder vom Frauenbund, Familienkreis und vom Kindergarten unter der Leitung von Ilse Sack aus Sinzing bei Regensburg ein mit Hirten, Nomaden, einzelnen Schafen und einem Esel dekoriertes österliche Szenenbild. Im Mittelpunkt der bildlich beschriebenen Schöpfungsgeschichte rückte Jesus mit der Muttergottes. Die ehemalige Kinderkrankenschwester beschäftigt sich seit fast 18 Jahren mit Bibelfiguren und gibt ihr Fachwissen in Kursen an Interessierte weiter. Die Inspirationen holt sich die begeisterte Bastelfachfrau aus Büchern und von pastoralen Arbeitsstellen des Bistums. Zur Erweiterung der Fastenkrippe trafen sich kürzlich 11 Frauen von verschiedenen katholischen Organisationen im Pfarrheim und schufen 13 neue Bibelfiguren, darunter die zwölf Apostel und eigens für die Kinderkirche eine größere Gestalt. Damit können sich auch die Mädchen und Jungen an den tollen Bibelfiguren erfreuen. Die Herstellung der Figuren, Fertigstellung der Frisuren und das Nähen der Kleidung beanspruchte insgesamt zwei Kurstage. Die engagierten Damen zeigten ihre Fingerfertigkeiten mit Nadel, Zwirn, Schere, Leder, Fellen und sonstigen Bastelstoffen, sowie an der Nähmaschine. Die 30 Zentimeter großen Bibeldarsteller wurden aus Wolle und Stoffen gefertigt. Der integrierte Draht sorgt bei den Figuren für eine aufrechte Körperhaltung und für Beweglichkeit der Füße und Hände und das Blei an den Füßen für einen stabilen Stand. Die biegsamen Glieder der Puppen und die Körperhaltungen machen die fehlenden Gesichter wett. So verlangen bestimmte Szenen andere Identitäten, die mit einem Gesichtsausdruck nicht möglich wären. "Ein lachendes und weinendes Gesicht gebe laut Kursleiterin eine bestimmte Situation vor und ohne Mimik rege jedes kleine Geschöpf die Fantasie der Betrachter, vor allem der Kinder" erklärte Kursleiterin Ilse Sack aus Sinzing. "Die fertiggestellten Figuren erzählen Geschichten aus der Bibel von Liebe, Zorn und Vergebung und sind vielfältig einsetzbar" fügte die Kursleiterin an. So können die Pfarrangehörigen am vorderen linken Seitenaltar in der Pfarrkirche in der Karwoche und Osterzeit die kunstvoll gestaltete Osterkrippe bewundern. Den Kurs rundete eine "Turnstunde" mit den beweglichen Figuren und interessante Informationen über Materialien und Kleidungsteile der früher zur Zeit Jesu lebenden Menschen ab. Die Kursleiterin lobte den Eifer der Kursteilnehmerinnen, die mit Freude bei der Sache waren. Mit den Ergebnissen waren die Frauen, aber auch die Leiterin hoch zufrieden. Bei einer Stippvisite im Pfarrheim bekundete nicht zuletzt Pfarrer Erwin Bauer seine Bewunderung über jedes einzelne Unikat und war mit der Gestaltung "seiner neuen Mitglieder" in der Pfarrei zufrieden. Von Karl Ziegler aus Eslarn 

Eine ausgelassene Stimmung unter den gut gelaunten Gästen herrschte beim Faschingsabend im Pfarrheim "Sankt Marien". Im voll besetzten Pfarrsaal tummelten sich Gäste in einfallsreichen Faschingskostümen und es wurde getanzt, geschunkelt und humorvoll gescherzt. Zahlreiche hübsche Bienen und "Hippies" umschwärmten den geistlichen Herzlöwen und die kirchlichen Organisationen boten beste musikalische und kulinarische Kost. 
Ein gelungenes Faschingsdebüt mit fetziger Stimmung, viel Klamauk und lustigen Sketchen boten Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Frauenbund, Kolping und Familienkreis beim Pfarrfasching. Im Namen der Organisatoren begrüßte Kirchenverwaltungsrat Albin Meckl verkleidet als Ratsherr im Pfarrsaal die vielen Gäste, die weltlichen und kirchlichen Abordnungen. Den Abend bereicherten vielfältige Masken aus der Tier- und Fabelwelt, aber auch aus Politik und Gesellschaft. Pfarrer Erwin Bauer glänzte als Sternzeichen "Löwe" wiederholt mit einem tollen Kostüm und einer bunten Gesichtsmaske, für die Käthe Rossmann verantwortlich zeichnete. Ins Rampenlicht summten sich die vielen fleißigen Bienen vom Familienkreis, die für ein Tänzchen nach hübschen "Hummeln" Ausschau hielten und fleißig von Tisch zu Tisch flatterten. Aber auch einige Mitglieder vom Frauenbund fanden in ihren bunten "Hippie-Batikgewändern" großen Gefallen und erinnerten mit ihrer auffallenden Aufmachung an den Kleiderstil der 60er Jahre. Ein Garant für beste musikalische Unterhaltung mit einem umfangreichen Repertoire war wiederholt Solistin Evi Messer, die stets für eine belegte Tanzfläche sorgte. Die Besucher bewegten im musikalischen Takt flott die Tanzbeine und übten sich in orientalischen Hüftschwüngen. Keine Wünsche offen ließ das fleißige Küchen- und Bedienungsteam mit dem Servieren von flüssigen und kulinarischen Köstlichkeiten. Einen wesentlichen Anteil an der dargelegten Heiterkeit hatten die humorvollen und schauspielerischen Einlagen einiger Vollprofis, die mit ihren Darbietungen die Lachmuskeln der Anwesenden arg strapazierten. "Einer der Faschingshöhepunkte und dabei blieb kein Auge trocken" fassten einige Gäste die Szenerie zusammen. Beim Sketsch "Reisebüro" hatte es die Beraterin Anneliese Kleber überaus schwer, für die Reiselustige Waltraud Karl ein geeignetes Ferienziel vorzuschlagen. Entweder war das Ziel zu weit, zu nah, das Klima zu kalt oder zu heiß. Die ablehnende Haltung vermischte die Kirchenrätin mit örtlich diskutierten Mutmaßungen. "Bevor ich zum kalten Nordcup fliege, kann ich gleich in die Kirche gehen." Genervt schickte die Reiseberaterin den Gast dorthin, wo der Pfeffer wächst. Da sich auf Singapur auch Kur reimte, entschloss sich die Dame anstatt einer Reise einen Kuraufenthalt verschreiben zu lassen und hofft auf einen Schatten. Bewährt haben sich in der Vergangenheit vor allem die heiteren Auftritte von "Mathild" (Doris Wild) und "Amalie" (Agnes Härtl). Die beiden Damen kommentierten mit "spitzen Zungen" so manche Begebenheit und Veranstaltung in der Pfarrei und erinnerten an amüsante "Ausrutscher". Ins Gedächtnis gerufen wurde das pikante Gulasch mit "verbrannter Kruste" des Frauenbundes und an so manche turbulente Sitzung im Pfarrgemeinderat. Aber auch das Verlustgeschäft aufgrund eines geschwätzigen Pfarrgemeinderates und die Vergesslichkeit eines Schützenbruders blieb nicht hinter verschlossenen Türen. Stolz präsentierte "Mathild" ein kürzlich zum Geburtstag erhaltenes Schnaps-Glas-Tablett aus Holz, an dem eine originelle Griffhalterung in Form eines Wasserhahns angebracht war und mit dem bequem mehrere gefüllte Schnapsgläser auf einmal gereicht werden können. Ein amüsantes Gesellschaftsspiel bot nicht zuletzt der ehemaligen Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf verkleidet als Gärtner. In das Geschehen mit eingebunden wurden unfreiwillig einige Anwesende, die sich in bestimmten Rollen verbal oder mimisch mit einbringen mussten. Die kirchlichen Organisatoren dankten den vielen Besuchern für die zahlreiche Anwesenheit und dem Arbeitsteam für die rührige Mitarbeit. Das emsige Küchenteam und die Bedienungen meldeten nach einigen Stunden bereits den totalen Ausverkauf, so dass Veranstalter und Gäste gleichermaßen zufrieden gestellt werden konnten. Von Karl Ziegler

Am 26.01.2014 beim Familiengottesdienst um 10.30 Uhr, den Herr Pfarrer Bauer zelebrierte, wurden die 43 Firmlinge vorgestellt. Der Gottesdienst wurde gemeinsam mit den Firmlingen mit rhythmischen Liedern und entsprechenden Texten und Gebeten zum Thema "Menschenfischer" gestaltet. Vorbereitet wurde der Gottesdienst durch Fr. Stephanie Bulla, Manuela Klug, Sonja Spangler und Gaby Rieder.

Text u. Bilder Pfarrei

Der gebürtige Eslarner Pfarrer Josef Kleber wirkte auswärts 51 Jahre als Priester und verstarb im Alter von 77 Jahren am 12.1.2014 während eines Krankenhausaufenthalts in Regensburg. Am Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung nahmen am Freitag um Domkapitular Dr. Josef Ammer zahlreiche Priester, geistliche und weltliche Vertreter aus dem Dekanat Laaber, der Pfarrei Parsberg und Eslarn teil. "Möge er heimkehren in die Freude seines Herrn, dem er bei allen körperlichen Beeinträchtigungen, die er zeitlebens erdulden musste, von Herzen sein irdisches Leben als Priester schenken wollte" würdigte Domkapitular Offizial Prälat Dr. Josef Ammer. In der Predigt schätzte Dekan Georg Dunst vom Dekanat Laaber und im Nachruf Pfarrgemeinderatsprecherin Angela Ferstl aus Parsberg den seelsorgliche Dienst des Verstorbenen. 
Die Wiege von Josef Kleber (Hausname Sadl-Sepp) stand am 17.3.1936 im Ortsteil Zankltrad in Eslarn, wo er im Kreise von zwei Schwestern und weiteren 5 Brüdern auch seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Seine Eltern Barbara und Josef Kleber betrieben bis zum Kriegsbeginn eine Landwirtschaft. Als sein Vater 1938 plötzlich verstarb, war er erst zwei Jahre alt. Nach der Volkschule besuchte der Halbweise ab 1947 das bischöfliche Knabenseminar Obermünster und das humanistische "Alte Gymnasium" in Regensburg. Die Zeit im Seminar prägte den Jugendlichen bei seinem Wunsch Priester zu werden. Nach dem theologischen Hochschulstudium ab 1956 und der Priesterweihe am 18.6.1962, dem Jahr des Beginns des II. Vatikanums unter Papst Johannes XXIII., feierte der Neupriester am 8.7.1962 in seiner Heimatgemeinde die Primiz. Der "Sadl-Pfarrer", wie er beim Hausnamen in Eslarn genannt wurde, war in der Bevölkerung ein geschätzter Sohn der Heimat. Als Kaplan und Präfekt leistete er 15 Jahre lang in den Bischöflichen Knabenseminaren Straubing und Regensburg, sowie am Staatlichen Studienseminar St. Emmeram anerkannte Dienste. Dazwischen wirkte Kleber als Religionslehrer am Albertus-Magnus-Gymnasium und als Expositus in Trasching. Ein neues Seelsorgefeld betrat Kaplan Kleber ab 1.9.1978 als Geistlicher Hausleiter des Kinderheims der Mallersdorfer Schwestern und als Religionslehrer am Gymnasium in Parsberg. Im Jahr 1980 verstarb seine Mutter Barbara Kleber. Trotz der zunehmenden körperlichen Beeinträchtigungen seiner schweren Krankheit bat Pfarrer Josef Kleber erst 2008 im Alter von 72 Jahren um seine Versetzung in den Ruhestand. Während seines Aufenthalts im Seniorenheim in Parsberg gratulierte Bischof Gerhard Ludwig Müller dem Pfarrer i.R. 2012 zum 50. Priesterjubiläum. Am Sonntag, 12.1.2014, dem Fest der Taufe des Herrn, verstarb Pfarrer Josef Kleber im Krankenhaus in Regensburg im Alter von 77 Jahren. Bei der Aussegnung in seiner Wahlheimat Parsberg stärkten zahlreiche Abordnungen weltlicher und kirchlicher Vereine die Angehörigen in ihrer Trauer. Eine Abordnung aus Parsberg und Umgebung machte sich mit dem Bus mit Pfarrhaushälterin Michaela Gatzhammer zur Beerdigung nach Eslarn auf. Den Trauergottesdienst in Eslarn mit Hauptzelebrant und Prediger Dekan Georg Dunst vom Dekanat Laaber feierten in Konzelebration Domkapitular Dr. Josef Ammer mit den Pfarrern Thomas Günther aus Parsberg, Eugen Thumann aus Dachelhofen, Theo Schmucker aus Neukirchen/Balbini, Erwin Bauer aus Eslarn sowie mit den Pfarrern i.R. Johann Six aus Haselbach, Max Heitzer aus Cham und Hans Schächtl aus Parsberg. Zudem anwesend waren mit Pfarrer i.R. Anton Kiener aus Windischeschenbach und Monsignore Pfarrer i.R. Karl Wohlgut aus Grafenwöhr zwei Studienkollegen. Seine Anteilnahme übermittelte nicht zuletzt Dekan Alexander Hösl vom Dekanat Leuchtenberg, Geschäftsführer Josef Riedl vom Pädagogischen Zentrum "St. Josef" und Schwester M. Pietro Prechtl vom Konvent der Mallerdorfer Schwestern. In der Predigt erinnerte Dekan und Pfarrer Georg Dunst von der Pfarrei Beratzhausen an das erste Apostolische Schreiben "Evangelii gaudium" (Freude des Evangeliums) des Heiligen Vaters Papst Franziskus. Diese frohe Botschaft über die Freude der Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute, der Liebe und Barmherzigkeit Gottes, spürte und verkündete Pfarrer Josef Kleber. "Pfarrer Josef Kleber war trotz seiner nicht heilbaren Krankheit fast die Hälfte seines Lebens zuverlässig und treu in der Schulstadt Parsberg und damit im Dekanat Laaber tätig." Pfarrer Kleber begegnete jedem mit liebenswürdiger Freundlichkeit, war keiner der Wortführer, sondern gehörte zu den Stillen und Schweigsamen. "Wenn die anderen Kaffee oder Wasser tranken, hat er in Ruhe und als biblischer Botschafter der Freude einen Schoppen Wein getrunken." Der Dekan verwies in dem Zusammenhang auf Aussagen seines langjährigen Mitarbeiters, des früheren Pfarrers und Dekan Johann Schächtl, der mit ihm über zwei Jahrzehnte lang harmonisch zusammenarbeitete und ihm zu großem Dank verpflichtet ist.
Im Anschluss an den Trauergottesdienst erinnerte Domkapitular Prälat Dr. Josef Ammer in einem Nachruf an das Leben von Pfarrer Josef Kleber. Im ausdrücklichen Auftrag des Bischofs Rudolf und namens des Bistums Regensburg dankte der Domkapitular dem zu Gott heimgegangenen Josef Kleber für die über 50 Jahre seelsorglichen Wirkens als Priester im Dienst der Diözese Regensburg. "Ich selbst erlebte ihn bei meinem eigenen Eintritt 1965 ins Obermünsterseminar als meinen Präfekten, der mich bei meinen ersten Schritten am Gymnasium und fern vom Elternhaus väterlich begleitete, wofür ich ihm heute auch persönlich danken möchte." Auf der Basis des geistlichen Fundaments habe Pfarrer Kleber bei seiner Aushilfe in verschiedenen Pfarreien stets positiv gepredigt und war als still wirkender Mitbruder geschätzt und beliebt" fügte Domkapitular Dr. Ammer an. 
Im Namen der damals am Seminar teilnehmenden 19 Neupriester erinnerte Pfarrer i.R. Johann Six aus der Pfarrei Haselbach an den Studienkollegen Kleber, der sich stets an Treffen und auch an der Fahrt nach Rom im Rahmen des Priesterjubiläums beteiligte. "Mit Josef Kleber haben wir bereits den 8. Mitbruder verloren." Als Geistlichen mit einem "großen Herzen" und als guten Seelsorger, der mit Freude allen Menschen helfen wollte, beschrieb Pfarrgemeinderatsprecherin Angela Ferstl aus Parsberg den Verstorbenen. Stellvertretend für die Pfarrei Parsberg dankte Frau Ferstl für das 30-jährige Wirken. Pfarrer Kleber war als unterstützender Geistlicher in verschiedenen Pfarreien und als Leiter des Kinderheims tätig und war dort sehr beliebt. Im Anschluss fand am Friedhof die Beisetzung im Kreise der Verwandten, den Abordnungen aus den Pfarreien und der Bevölkerung statt.

Text und Bilder Karl Ziegler

 

Der christliche Brauch der Kindersegnung geht auf eine biblische Erzählung zurück und wird in verschiedenen Pfarreien der katholischen Kirche aufrecht erhalten. Die Weihnachtszeit, die uns den menschgewordenen Gott, das Kind in der Krippe, die Heilige Familie und die von Herodes getöteten Kinder vor Augen stellt, lädt in besonderer Weise ein, für Kinder und Familien zu beten. In der örtlichen Pfarrei wurden die Mädchen und Jungen im Anschluss an die sonntägliche Messfeier am "Fest der Heiligen Familie" zur traditionellen Kindersegnung eingeladen. Mit diesem Ritual möchte Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph vor allem an das Beispiel Jesu, der Kinder zu sich gerufen, in die Arme nahm und mit der Handauflegung segnete, erinnern. So feiert die katholische Kirche in der Weihnachtswoche Gottes Zusage, dass er die Menschen nie alleine lässt und das Leben segnet. Die beiden Priester erteilten zahlreichen Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen einen Tag nach dem Gedenktag "unschuldige Kinder" den Einzelsegen. 

Bild und Text Karl Ziegler

 

"Trinke die Stärke des heiligen Stephanus" mit diesen Worten lud Pfarrer Erwin Bauer die Kirchenbesucher nach der Eucharistiefeier und dem Segen zum Verkosten des gesegneten Stephanusweines ein. Im Segensgebet erinnerte der Priester an den Wein als Frucht der Erde und deutete die leckere Kost als Zeichen des Neuen Bundes im Blut Christi. Mit den Erinnerungen an den Heiligen und der Verkostung am Gedenktag des Heiligen Stephanus hält Pfarrer Bauer einen althergebrachten christlichen Brauch aufrecht. "Für überliefertes Brauchtum bin ich immer zu haben." Die Einladung "heute möchte ihnen der Pfarrer etwas Gutes einschenken" nahmen viele Kirchgänger gerne an. Das Naturprodukt stamme laut Priester direkt von einem renommierten Weingut. Gemeinsam mit Brigitte Warta und Josef Bulla kredenzte Pfarrer Bauer den Frauen und Männern mit dem Spruch "Trinke die Stärke des Heiligen Stephanus" gratis ein Gläschen Rotwein. 

Bild und Text Karl Ziegler


Endlich war es soweit und die Kinder konnten das in den letzten Wochen einstudierte Krippenspiel "das Licht von Bethlehem" bei der Kinderchristmette in der Pfarrkirche vor vielen Kirchenbesuchern, überwiegend Familien mit Kindern aufführen. Eine geeignete Kulisse im Altarraum gaben die Krippenwiege aus Lindenholz mit dem Jesuskind, die vier brennenden Kerzen am Adventkranz und der geschmückte Christbaum. Im Rahmen des Wortgottesdienstes erinnerte Pfarrer Benny Joseph an die Geburt und "Menschwerdung Jesus Christus" und die Mädchen und Buben in Vorträgen, Liedern und an den Instrumenten an die seit 2000 Jahren wiederholende Weihnachtsgeschichte. Die Kinder wiesen unter der Leitung von Manuela Klug auf die weihnachtliche Hektik und den wahren Sinn des Weihnachtfestes hin. In der Geschichte spielte Selina Novak einen kleinen Stern und Carolin Süß die "Maria" und Sandro Dimper den "Josef". Um die Krippe versammelten sich die Sternenkinder Hannah Helm, Anna-Lena Klug, Sebastian Rieder, Elias Werner und die "staunenden" Kinder Marie Hummer und Yannik Procher, Alina Hölzl, Eva Michl, Lea Spangler und Milena Winter. Die Kinderkrippenfeier an Heilig Abend begleitete musikalisch die Kinder-Instrumentalgruppe unter der Leitung von Diplommusiker Stefan Karl unter anderen mit dem Lied "zu Bethlehem geboren". Die besinnliche Atmosphäre verstärkten am Keyboard Giannina Bauer, Maria Wazl, mit der Gitarre Sara Singer und Tobias Sorgenfrei, mit Schlittenglocken Raphael Karl und mit Gesang Vanessa Brenner, Verena Ebert und Manuela Vogl. Mit dem weltbekannten Weihnachtslied "O du fröhliche...." endete die Kinderchristmette und die Kinder freuten sich auf dem Nachhauseweg auf die bevorstehende Bescherung. Ein Lob für die aktive Gestaltung der Kinderchristmette an alle singenden, spielenden und vortragenden Akteure kam von Pfarrer Benny, Stefan Karl und Manuela Klug. Ein feierliches Erlebnis für die Erwachsenen war um 22 Uhr zudem die Christmette, die der Kirchenchor mit Bläsern gestaltete. In der dunklen Jahreszeit sehnen sich die Menschen nach Licht, das den Körper und die Seele Helle und Wärme schenkt. "In der Heiligen Nacht hat uns Gott dieses wunderbare Licht geschenkt. Öffnen wir ihm unser Herz, dem Licht Gottes" mit diesen Worten wünscht Pfarrer Erwin Bauer allen von Herzen ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2014. 

 



Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn 

Die seit über 20 Jahren bestehende Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Recht auf Frieden". Damit wird an die allgemeine Erklärung zu den Menschenrechten der Vereinten Nationen erinnert, dass alle Menschen die gleichen Rechte auf "Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt" haben. Das in Bethlehem entzündete Friedenslicht bringen Pfadfinder/innen alljährlich an Weihnachten von Wien mit dem Zug in rund 30 deutsche Städte und so auch zur Obermünsterruine nach Regensburg. In diesem Jahr nahm Pfarrer Erwin Bauer an der ergreifenden Lichtfeier mit Bischof Rudolf Voderholzer teil. Der Bischof entzündete mit der Kerzenflamme aus Bethlehem ein Feuer, an dem sich alle Jugendgruppen der Diözese, Vertreter der Pfarreien und darunter der Eslarner Priester ihr persönliches Friedenslicht anstecken konnten. Der Bischof rief dazu auf, dass jeder nicht gleich den großen Weltfrieden zu stiften brauche, aber wenigstens einen Beitrag zu einem kleinen Frieden leisten könnte. "Das Licht lässt sich nicht aufhalten und überwindet Religionen, Staatsgrenzen und Mauern" erklärte Pfarrer Bauer nach der Ankunft in der Pfarrkirche. Am Sonntagabend nutzten Frauen, Männer und Jugendliche die Gelegenheit, um mit Hilfe einer Laterne oder speziellen Kerzen ihre eigenen "Friedenslichter" mit nach Hause zu holen. Die Lichtfeier in der Pfarrkirche eröffnete Gregor Härtl vom Sachausschuss Liturgie mit dem Lied "Mache dich auf und werde Licht". Der Vorsitzende der Kolpingfamilie gestaltete mit Gebeten und Liedern die Kirchenfeier und betete: "Wir haben uns in deinem Namen versammelt und im kleinen Licht aus Bethlehem scheint uns die Botschaft des Friedens". Der Vorbeter forderte alle auf, das Licht zu allen hinauszutragen. Für die Verteilung der Lichtquelle sorgten Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrvikar Benny Joseph und Gregor Härtl. Sozusagen eine Sammelbestellung mit mehreren Kerzen in seiner Laterne erledigte Karl Zeitler im Auftrag einiger Bekannten. Das Friedenslicht ist laut Pfarrer Bauer ein "besonderes Symbol der Weihnachtszeit" und trägt Erinnerungen an die Weihnachtsgeschichte. Der Lichtschein aus Bethlehem flackert über die Weihnachtsfeiertage zudem am Seitenaltar in der Pfarrkirche, wo weitere Pfarrangehörigen ihr eigenes Friedenslicht noch rechtzeitig vor Weihnachten entzünden und mit nach Hause nehmen können. 




Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn

Die seit über 20 Jahren bestehende Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Recht auf Frieden". Damit wird an die allgemeine Erklärung zu den Menschenrechten der Vereinten Nationen erinnert, dass alle Menschen die gleichen Rechte auf "Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt" haben. Das in Bethlehem entzündete Friedenslicht bringen Pfadfinder/innen alljährlich an Weihnachten von Wien mit dem Zug in rund 30 deutsche Städte und so auch zur Obermünsterruine nach Regensburg. In diesem Jahr nahm Pfarrer Erwin Bauer an der ergreifenden Lichtfeier mit Bischof Rudolf Voderholzer teil. Der Bischof entzündete mit der Kerzenflamme aus Bethlehem ein Feuer, an dem sich alle Jugendgruppen der Diözese, Vertreter der Pfarreien und darunter der Eslarner Priester ihr persönliches Friedenslicht anstecken konnten. Der Bischof rief dazu auf, dass jeder nicht gleich den großen Weltfrieden zu stiften brauche, aber wenigstens einen Beitrag zu einem kleinen Frieden leisten könnte. "Das Licht lässt sich nicht aufhalten und überwindet Religionen, Staatsgrenzen und Mauern" erklärte Pfarrer Bauer nach der Ankunft in der Pfarrkirche. Am Sonntagabend nutzten Frauen, Männer und Jugendliche die Gelegenheit, um mit Hilfe einer Laterne oder speziellen Kerzen ihre eigenen "Friedenslichter" mit nach Hause zu holen. Die Lichtfeier in der Pfarrkirche eröffnete Gregor Härtl vom Sachausschuss Liturgie mit dem Lied "Mache dich auf und werde Licht". Der Vorsitzende der Kolpingfamilie gestaltete mit Gebeten und Liedern die Kirchenfeier und betete: "Wir haben uns in deinem Namen versammelt und im kleinen Licht aus Bethlehem scheint uns die Botschaft des Friedens". Der Vorbeter forderte alle auf, das Licht zu allen hinauszutragen. Für die Verteilung der Lichtquelle sorgten Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrvikar Benny Joseph und Gregor Härtl. Sozusagen eine Sammelbestellung mit mehreren Kerzen in seiner Laterne erledigte Karl Zeitler im Auftrag einiger Bekannten. Das Friedenslicht ist laut Pfarrer Bauer ein "besonderes Symbol der Weihnachtszeit" und trägt Erinnerungen an die Weihnachtsgeschichte. Der Lichtschein aus Bethlehem flackert über die Weihnachtsfeiertage zudem am Seitenaltar in der Pfarrkirche, wo weitere Pfarrangehörigen ihr eigenes Friedenslicht noch rechtzeitig vor Weihnachten entzünden und mit nach Hause nehmen können. 

 


Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn

Am ersten Adventsonntag versammelten sich in der Pfarrkirche zum Ende des sonntäglichen Familiengottesdienstes eine große Kinderschar am Altar und lauschten einer lustigen und tiefsinnigen vorweihnachtlichen Geschichte. In die Reihen mischten sich 32 Mädchen und Buben von der Kinderkirche. Der Erzähler Klaus Härtl vom Familienkreis überbrachte den Kindern zum Beginn des Kirchenjahres eine sonderbare, aber tiefsinnige Geschichte, die von einem trägen Ochsen und einem störrischen Esel in einem Stall und von der Botschaft vom friedlichen Miteinander und der solidarischen Gemeinsamkeit handelte. Die beiden Tiere lebten im Stall, in dem das Christkind geboren werden sollte. "Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Haustiere war die gemeinsam genutzte Futterraufe" so Härtl. Der Erzähler baute eine Brücke in die Neuzeit und erinnerte an manche Unstimmigkeiten zwischen Geschwistern oder Schulfreunden. Die Zweckgemeinschaft zwischen Ochs und Esel versuchte der Erzengel Gabriel mit der frohen Botschaft der Geburt des Christkindes zu vereinen. Für den Neugeborenen sollten die Tiere die gemeinsam genutzte Futterkrippe, die einzige Gemeinsamkeit zur Verfügung stellen und das frierende Kind mit ihrem Atem erwärmen. Wie die Geschichte weitergehen wird, erfahren die Mädchen und Buben an den weiteren Adventsonntagen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind vom Familienkreis eine Nussschale, die eine Krippe im Stall symbolisieren und die jedes Kind zu den folgenden Adventsonntagen mitbringen sollte. Wer die nächste sonntägliche Messfeier besucht, bekommt für die "Krippe" etwas Heu in Form von Watte und an den zwei weiteren Adventsonntagen einen Stern und ein kleines Christuskind überreicht. Die Botschaft vom friedlichen Miteinander nahmen die Kinder mit nach Hause und erhielten als Hausaufgabe, sich mit den Geschwistern und allen Kindern im Kindergarten und der Schule weiterhin zu vertragen. "Wir sollten gerade in der Adventzeit mit unbeliebten Menschen Frieden schließen und sich auf eine friedliche, besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit freuen" so die abschließend Botschaft des Vorlesers Klaus Härtl. 

Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn 


 

"In meiner Heimat in Indien haben wir keinen Adventkranz" stellt Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil beim Anblick des großen Adventkranzes in der Pfarrkirche fest und wünscht sich ein Bild für seine Verwandten in Indien. Dagegen zeigt die indische Bevölkerung mit Sternen und Lichtern an den Haustüren, dass Jesus Christus und jeder einzelne in ihrem bescheidenen Zuhause herzlich willkommen ist. 
Nur wenige Menschen im dicht besiedelten Indien sind dem christlichen Glauben zugewandt, dennoch ist Weihnachten ein offizieller Feiertag und wird auf Hindi auch "bada din" (großer Tag) genannt. Die Bräuche im Advent und an Weihnachten sind aufgrund des großen Subkontinents mit 1,2 Milliarden Einwohnern, der 28 Bundesstaaten und des multiethnischen Staates höchst unterschiedlich und eine Mischung aus eigener und fremdländischer Tradition. Manche Bräuche tragen noch immer eine britische Handschrift aus der Kolonialzeit. Natürlich gibt es sehr strenge Hindus, die Weihnachten strikt ablehnen. Aber die Mehrheit im Land ist Weihnachten gegenüber offen. Nach Aussage von Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil werden die Rituale von den verschiedenen Religionen anders gelebt und dargestellt, aber überall spielen die Farben, Musik und der Tanz eine wichtige Rolle und so auch beim indischen Weihnachtsfest. Der Priester aus dem Bundesstaat Kerala im südwestlichen Indien ist seit September 2012 in der Pfarrei in Eslarn und erlebt zum zweiten Mal ein landestypisches Weihnachtfest mit Christbaum, Adventkranz und viel Glimmer. "Im Mittelpunkt steht überall der weihnachtliche Gottesdienst mit der Geburt Jesu." Nur ein kleiner Teil Indiens feiert traditionell das europäische Weihnachten. Fromme christliche Gläubige besuchen den Gottesdienst, wobei in christlichen Missionsschulen auch hinduistische Kinder aktiv an den Feierlichkeiten wie Krippenspiele und Gesänge teilnehmen. Beim Anblick des großen Adventkranzes in der Pfarrkirche kam der Priester aus Indien ins Schwärmen. "In meiner Heimat gibt es keine Adventkränze. Das einzige vergleichbare zu Indien ist die Farbenpracht der Kerzen und Bänder." Dafür zeigen die Inder mit Sternen und viel Lichtern an den Haustüren, dass Jesus Christus und jeder einzelne in ihren Heimen willkommen ist. Tradition hat das Aufstellen von Weihnachtbäumen, wobei anstatt der fehlenden Nadelbäume unter anderen Mangobäume oder Bananenstauden verwendet werden. So sollte nach den vorliegenden Begebenheiten das bekannten Lied überarbeitet so lauten: "Oh Mangobaum, oh Mangobaum wie grün sind deine Blätter". In manchen Bundesstaaten bekommt in den Familien das Oberhaupt als Erster sein Geschenk und zwar traditionell eine Zitrone, die als Symbol für dessen Verehrung steht und Glück und Frieden für die gesamte Familie bedeutet. Beschenkt werden in den überwiegend ärmlichen Gegenden nur die Kinder und vor mit Speisen wie Kokosnussprodukte. "Wie in Deutschland wird das Fest mit der nächtlichen Weihnachtsmesse eingeleitet und als Festmahl gibt es in Indien Curryreis mit Gemüse und Fleisch. Zur Messfeier schmücken die Christen die Kirche nach den Schilderungen von Pfarrvikar Benny mit roten Weihnachtssternen und zahlreichen bunten Kerzen, sowie mit landestypischen Pflanzen. Auch hier spielt die Farbenpracht mit bunten Öllampen aus Ton eine tragende Rolle. Das einzige was fehlt ist ein Adventkranz und der liegt beim nächsten Weihnachtsfest zumindest im Bild der Familie von Pfarrvikar Benny Joseph vor. 



 

Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn

Den Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Pater Beda Grießl OSB zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer in Konzelebration mit Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil. Die bereits anberaumte Messfeier mit der Choralschola aus Weiden und dem lateinischem Liedgut hielt Pfarrer Bauer als Gedenkfeier passend und ehrwürdig. Die gesungenen Gebete und das Lob Gottes auf lateinisch hatten für den verstorbenen Benediktinerpater im klerikalen und klösterlichen Leben einen hohen Stellenwert. 
Mit dem Gedenkgottesdienst würdigte die Pfarrgemeinde das christliche Leben des Paters und Missionars Pater Beda Grießl. Die über 180 Kirchenbesucher, darunter der Bruder Alois Grießl mit Familie, die Nichten und Neffen des verstorbenen Paters, erlebten mit der Choralschola Weiden eine außergewöhnliche kirchliche Gedenkfeier. Der Männerchor wurde 2004 am Augustinerkloster gegründet und die fünf Sänger sind nach der Auflösung des Konvent seit 2010 in unterschiedlichen Kirchen unterwegs. Der gregorianische Choral ließ Erinnerungen an den Alltag des Benediktinerpaters Beda Grießl im Konvent Schweiklberg aufkommen. Der Benediktinermönch widmete viele Stunden des Tages und der Nacht dem Singen der Liturgie und auch dem einstimmigen kirchlichen Gesang in lateinischer Sprache. Eingangs sang die Schola Introitus "Herr, lass mein Gebet zu dir dringen, wende dein Ohr meinem Flehen zu" und Pfarrer Erwin Bauer erinnerte an das Leben des Paters, der am 12.12.1926 in Eslarn geboren und am 21.10.2013 im Alter von 86 Jahren im Konvent verstorben ist. Der tiefgläubige Diener Gottes missionierte in Afrika, stärkte viele in ihrem Glauben und bemühte sich stets um arme und kranke Menschen. Nur wer an die Auferstehung und als Christ stark im Glauben ist, kann laut Pfarrer Bauer in den 40 Jahren in Afrika als katholischer Missionar so manchen Anschlag und Gefährdung durch Muslimen überstehen und wegstecken. Das gesungene Wort Gottes in der Liturgie ist seit dem ersten christlichen Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil der Gottesdienste. Das Ensemble unter der Leitung von Bernd Dirnberger begleitete die Messfeier mit Gesängen aus ihrem reichlichen Repertoire. Die sprachlich-rhythmischen Feinheiten der früher auswendig vorgetragenen Gesänge wurden erst seit dem 10. Jahrhundert aufgeschrieben. "Den Gregorianischen Choral kann man nicht konsumieren, er ist nicht die Vertonung eines theologischen Sachverhalts, sondern gesungenes Gebet" beschreibt Scholaleiter Bernd Dirnberger. Dass viele wieder am Gregorianischen Choral mächtig Gefallen finden zeige, dass dies christliche Höchstkultur sein muss. Die Eucharistiefeier klang mit dem Lied "Dominus regit me, et nihil mihi deerit (Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen) beeindruckend aus. "Die meditative Vortragsweise der Männergesänge strahlt eine gewisse Ruhe aus" so das positive Resümee der Kirchenbesucher. Die Choralschola aus Weiden ist einzigartig in der Nordoberpfalz, verbreitet den Gregorianischen Choral seit 2010 aufs Land weiter, bereichert damit die liturgischen Feiern und wird von den Pfarreien geschätzt. 


Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn. 

Die Sonnenblume strahle wie die Ehe stets im Sonnenlicht und werde seit Jahrhundert verehrt. "Gemeinsam mit der Liebe und dem Segen Gottes, in guten und schlechten Zeiten alt werden" wünschte Pfarrer Erwin Bauer den Ehejubelpaaren beim Dankgottesdienst. 
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und kirchlicher Gremien hatten die Dankfeier für die 17 angemeldeten Ehepaare perfekt organisiert. Die Dankfeier in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Pfarrvikar Benny Joseph und die musikalische Umrahmung übernahmen die Sängerinnen und Sänger der gemischten Schola. So wie die Sonnenblume das Licht der Sonne aufnimmt und wiederstrahlt, sollte laut Pfarrer Bauer auch die Ehe das Licht und die Liebe Gottes aufnehmen. In der Predigt sprach Pfarrvikar Benny Joseph vom gegenseitigen Einhalten einiger Grundsätze und von der Rücksichtnahme gegenüber dem Partner. "Die Ehe ist wie eine Zwiebel, man weint und isst sie doch" lehrte der Priester aus Indien. Die Eckpfeiler glücklicher Ehejahre seien Geborgenheit, Dankbarkeit und der Wunsch gebraucht zu werden. Pfarrer Bauer forderte alle Ehepaare auf, sich die Hände zu reichen und segnete die Frauen und Männer mit den Wünschen auf weitere segensreiche Jahre und auf ein hohes Alter in Gesundheit, Weisheit und Stärke. Im Anschluss an die Dankmesse waren alle zu Kaffee und leckeren Kuchen eingeladen. Speziell zur "Islouer Kirwa" wurde auch "Kirwakoucha" angeboten. Mit kunstvollen Wachskerzen und humorvollen Einlagen dankte im Namen des Pfarrgemeinderates der Vorsitzende Roland Helm und Stellvertreterin Agnes Härtl im Pfarrheim den insgesamt 17 angemeldeten Ehepaaren für die Anwesenheit. Ein Präsent erhielten für 25 Ehejahre (Silberne Hochzeit) Monika und Peter Lippert, für 30 Jahre Sonja und Karl Ebenhöh (Perlenhochzeit) und für 35 Jahre Gertraud und Karl Ziegler (Leinenhochzeit). Die Rubinhochzeit mit 40 Ehejahren feierten Anna und Wenzl Brenner, Gertraud und Reinhard Nachtmann, die Messinghochzeit mit 45 Jahren Barbara und Horst Füßl, Barbara und Wolfgang Engwicht, Thekla und Josef Grötsch, Rita und Franz Korn, Maria und Albert Gollwitzer. Die Goldene Hochzeit mit 50 Ehejahren feierten Helga und Josef Brenner, Maria und Josef Egerer, Katharina und Gustav Füßl und Gratulationen zur Juwelenhochzeit nach 55 Jahren gingen an Hildegard und Johann Schäffer, Maria und Erich Zimmermann, Elfriede und Josef Bäumler. Die absoluten Kröne des Nachmittags war die Diamantene Hochzeit nach 60 glücklichen Ehejahren von Margareta und Johann Wild. Noch vielen dürfte die beliebte Bäckerei Wild am Tillyplatz in Erinnerung geblieben sein. Einen Dank richtete Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrgemeinderat Roland Helm abschließend an alle Jubelpaare für die Anwesenheit, an die Schola für die musikalische Umrahmung, an den Pfarrgemeinderat für die perfekte Organisation und an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, sowie nicht zuletzt an alle Kuchenbäckerinnen. 

Bild und Text Karl Ziegler

Den 50. Hochzeitstag feierte das Mesnerehepaar Maria und Josef Egerer gemeinsam mit ihren Kindern Martina und Christine und deren Familien. Das Ja-Wort gaben sich Maria Zierer und Josef Egerer am 5. Oktober 1963 in der Eslarner Pfarrkirche vor Benefiziat Anton Kiener und im Rathaus vor dem Standesbeamten Karl Wildenauer. Da sich gerade auf dem Land nichts geheim halten lässt, wünschten dem liebenswerten Mesnerehepaar viele Bekannte noch einige Tage nach dem Festtag alles Gute und weitere glückliche Jahre. Herzliche Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit kamen aus dem Rathaus von Bürgermeister Reiner Gäbl und aus dem Pfarramt von Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Benny Joseph. Die Gratulanten wünschten dem glücklichen Ehepaar noch viele segensreiche Jahre, vor allem Gesundheit. Das größte Hobby von Josef Egerer ist seit 38 Jahren die Mesnerei, bei der seine Ehefrau Maria (Marielle) Egerer tatkräftige Unterstützung leistet. Falls es die Freizeit erlaubt, widmet sich die Hausfrau leidenschaftlich dem Basteln und der ehemalige Kraftfahrer gerade in der bunten Herbstzeit der Waldarbeit oder dem Schwammerlsuchen. 

Bild und Text Karl Ziegler 

Der interessante Vortrag mit aussagekräftigen Bildern über die Vulkaninsel Island von Oberstudiendirektor a.D. Otto Walbrunn wirkte bei den anwesenden Zuhörern noch einige Tage nach der Veranstaltung. Eingeladen ins Pfarrheim hatten die Katholische Erwachsenenbildung zusammen mit dem Pfarrgemeinderat. 
Der gebürtige Pleysteiner und in Schwandorf wohnhafte Island-Experte gab den 28 Gästen in einem 80-minütigen Bildervortrag faszinierende Einblicke in eine erstaunliche Welt mit einer ergreifenden Flora und Fauna. Den Reichtum mit einem außergewöhnlichen Landschaftsbild auf der größten Vulkaninsel der Erde konnte Pfarrer Erwin Bauer nach seiner Island-Reise nur bestätigen. "Das Eiland ist etwa eineinhalb mal so groß wie Bayern, weist aber nur 320.000 Einwohner auf, von denen wiederum die meisten in und um der Hauptstadt Reykjavik leben." Das 83-jährige Ehrenmitglied des Fotoclubs Pleystein erzählte einiges über die ursprüngliche Natur und wies anhand von über 200 aussagekräftigen Bildern auf die Vielzahl von Vulkanen und Touristenattraktionen hin. Ein großer Teil der Insel besteht aus Lavawüsten, die weder bewohnbar noch landwirtschaftlich nutzbar sind und etwa 11 Prozent sind von Gletschern bedeckt. Eine der größten Attraktionen sind die vielen Wasserfälle und vor allem der "Dettifoss", der größte Wasserfall Europas mit seinen durchschnittlichen 500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Effiziente Wasserkraftwerke und die Nutzung der teilweise bis zu 100 Grad heißen Wasserquellen sorgen für eine natürliche und billige Energieversorgung. Bestaunt wurden die heißen Quellen, speziell die "Geysire" mit ihren unregelmäßigen Wasserfontänen und eine besondere Tier- und Pflanzenwelt. In höher gelegenen Gebieten ist die Vegetation spärlicher und ab etwa 800 Metern zeigt sich nur eine Steinwüste. Die bewohnten Gebiete befinden sich hauptsächlich entlang der Küste und die Lagune an der Südostküste mit den schwimmenden Eisblöcken ist eine der zugkräftigsten Besucherzentren. Eine Berühmtheit sind die Islandpferde und faszinierend die an den Küsten entlang verlaufenen Grünflächen die Rinder- und Schafzuchten. Das vorhandene Spannungsfeld der Erdkruste und einer der 30 aktiven Vulkane machen etwa alle fünf Jahre mit einem Vulkanausbruch auf sich aufmerksam. Die jüngste Eruption des "Eyjafjallajökull" wirkte sich 2010 großräumig auf den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa aus. Den ausgestoßenen Staub und das Lavagestein verkaufen die Einheimischen an Touristen. Der Oberstudiendirektor a.D. Otto Walbrunn dankte für das Interesse und Pfarrer Erwin Bauer mit Präsenten für die lebhafte Beschreibung. 

Bild Georg Kulzer, Text Karl Ziegler 

Die Strudelaktion im Pfarrheim zum Erntedankfest brachte für die Pfarrheimsanierung einen Erlös von 1000 Euro. Im Beisein einiger aktiven Helferinnen überreichte Initiatorin Maria Gollwitzer und ihr Ehemann Albert Gollwitzer an Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenverwalter Anton Hochwart in Scheckform den stattlichen Betrag. Die Garanten für den hohen Überschuss waren die vielen Besucher des Strudelfestes und die vielen unterstützenden Frauen. Aber auch Bäckermeister Hans Landgraf hatte die Backaktion unterstützt und sprach von einer schönen Aktion und von einer gelungenen Pfarrheimsanierung. Der knapp 50 Meter umfassende Apfel-, Birnen- und Zwetschgenstrudel ging wie "warme Semmeln" weg und füllte die Kasse mit zahlreichen Euros. Einen großen Dank richtete Maria Gollwitzer deshalb an die Bevölkerung und alle Helferinnen. "Ich habe die Aktion für das Pfarrheim gemacht, um unseren Kindern weiterhin dieses schöne zu Hause und den Aufenthaltsort zu erhalten." Frau Gollwitzer erinnerte an die Kinderkirche im Pfarrheim, bei der die Mädchen und Buben ehrenamtlich zum Glauben hingeführt werden. Aber auch viele kirchliche Vereine mit Jugendlichen haben dort ein Vereinsheim gefunden. Diese lobenswerte Leistung mit dem Pflücken und Vorbereiten der Früchte und dem Strudel, sowie die große Verkaufsaktion kann man laut Pfarrer Erwin Bauer nur gemeinsam bewältigen und jeder der aktiven Teilnehmer konnte zum überwältigenden Erfolg etwas beitragen. "Diese Aktion verdient Respekt und dafür möchte ich mit einem herzlichen Vergelts Gott danken." Der Geistliche nannte die Gestaltung des Pfarrheims überaus gelungen, wies mit Kirchenverwalter Anton Hochwart auf noch kleinere Restarbeiten hin und dankte allen für den weiteren Baustein für die Finanzierung der Sanierungsarbeiten. 

Bild und Text Karl Ziegler

Die diesjährige Wallfahrt führte die Pfarrangehörigen zum Wallfahrtsort Bettbrunn in den oberbayerischen Landkreis Eichstätt und zur Befreiungshalle auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim in Niederbayern. Die 49 Wallfahrer aus Eslarn und Oberviechtach begaben sich in Mindelstetten auf die Spuren von Anna Schäffer, die 1882 dort geboren, 1925 verstorben und nach ihrem Tod vom Friedhof in einen Reliquienschrein in die Pfarrkirche umgebeten wurde. Von ihrem Krankenbett aus tröstete die ans Bett gefesselte Anna Schäffer 
in beantworteten Bittbriefen in einer Art Laienapostolat viele Hilfsbedürftigen aus ihrer Heimat, den Nachbarländern und sogar aus Amerika. Die schwer erkrankte und tief gläubige "Schreiner Nandl von Mindelstetten", wie Anna Schäffer liebevoll genannt wird, wurde 1999 durch Papst Johannes Paul II. selig und 2012 von Papst Benedikt XVI. heilig gesprochen. Zu Ehren der Heiligen zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer mit den Wallfahrern nach einer Kirchenführung und Besichtigung des Gebetshauses eine Messfeier. Nach einem Mittagessen führte der Weg der Wallfahrer zum ältesten Hostienwallfahrtsort nach Bettbrunn, um dort in der barocken Salvatorkirche die älteste Wallfahrtskerze zu bewundern und an dem Bildtypus "Salvator Mundi" (lat. Erlöser der Welt) zu beten. Auf dieser christlichen Ikonographie erhebt der Heiland die rechte Hand zum Segen und hält in der linken Hand einen Reichsapfel als Symbol der Herrschaft über die Welt. Nach der Andacht mit Pfarrvikar Benny Joseph führte die Pilgerreise auf dem Michelsberg oberhalb von Kelheim, wo die Befreiungshalle als imposanter Bau thront. Die Halle wurde zum Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon 1815 von König Ludwig I. von Bayern errichtet. Die 49 Frauen und Männer bewunderten die Aussicht auf die Donau, die 18 für deutsche Volksstämme und Religionen stehenden Statuen an der Außenseite und im Inneren die Siegesgöttinnen, die sich in einem feierlichen Reigen die Hände reichen. Den Abschluss fand eine Brauereiführung im Ortsteil Altessing des Marktes Essing im Altmühltal. Beeindruckt von der idyllisch von Fels und Fluss eingesäumten Marktgemeinde ging es in den Landgasthof Schneider, der vom ARD-Büfett als einer der 60 schönsten Deutschlands vorgestellt wurde. Der Seniorchef Schneider führte durch die Brauerei und berichtete von der Gründung 1640, der Spezialisierung und der Brautradition. Die Heimfahrt führte nach einem deftigen Abendessen durch das idyllische Altmühltal. Zufrieden über die gelungenen Pfarrwallfahrt mit den vielfältigen Angeboten und vielen Sehenswürdigkeiten kehrten die Pilger zurück nach Eslarn. "Die Wallfahrt im kommenden Jahr führt anlässlich des bevorstehenden 99. Katholikentages nach Regensburg" gab Pfarrer Erwin Bauer bereits bekannt. 

Bild: Pfarrei, Text Karl Ziegler 

Das Fest zu Ehren der Kirchenpatronin am Feiertag "Mariä Aufnahme in den Himmel" feierte die Pfarrei mit Fahnen, Musik, einem Kirchenzug und einer Festmesse. Die leibliche Aufnahme Mariens, den christlichen Schöpfergeist und den Schöpferwillen Gottes für Menschen und Tiere stellte Festprediger Wilhelm Bauer aus Tännesberg in den Mittelpunkt.

Die Pfarrgemeinde feierte am Feiertag "Mariä Himmelfahrt" den Heimgang Mariens in den Himmel und gleichzeitig das Kirchenpatrozinium. Die fahnenführenden Vereine versammelten sich am Donnerstagfrüh an den Stammlokalen und wurden musikalischen von der Pleysteiner Blasmusik zur Pfarrkirche begleitet. Die festliche Prozession zog vor dem Einzug in die Pfarrkirche mit dem Kreuz und den Musikern an der Spitze um den Häuserblock. In Konzelebration feierten Pfarrer Wilhelm Bauer und Pfarrer Erwin Bauer mit zahlreichen Kirchenbesucher die Festmesse. "Die Festpredigt hielt Pfarrer Wilhelm Bauer und den Gottesdienst in Tännesberg Pfarrer Benny Joseph" erklärte Pfarrer Erwin Bauer die Abwesenheit des Pfarrvikars. "Ziel unseres Lebens ist nicht der Friedhof, sondern die Gemeinschaft und das Leben mit Gott im Himmel" lehrte Pfarrer Erwin Bauer als Überleitung zur Predigt. "Unser Ziel ist die in den Himmel aufgenommene Mutter Gottes bei Gott" fügte der Festprediger an. So gebe es nach dem ewigen Schöpferwillen Gottes im Reich Gottes keinen Tod und auch keine Krankheit. "Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel sagt uns, wie du bist." Der Pfarrer aus Tännesberg sprach von der Wiedergeburt, die nach christlichen Glauben nicht in einem anderen Wesen endet und von der Vererbungslehre, in der er eine eigene Persönlichkeit für jeden und nicht das Leben der Eltern in den Nachkommen sieht. "Jeder von uns ist eine eigene Persönlichkeit und hat eine ganze Identität" so Pfarrer Wilhelm Bauer. Abschließend spannte der Tännesberger einen Bogen zu den Kräutern vor dem Altar. "Blumen sind ein Zeichen der Schönheit und Kräuter symbolisieren Gesundheit und sind ein Zeichen der Harmonie, die sich wiederum in der Kirche im Gnadenbild symbolisiere." Die beiden Priester dankten dem Frauenbund und den Frauen für das Sammeln und Binden der Kräuterbüschel und segneten die natürlichen Erzeugnisse. Im Anschluss gab es die Kreuze und Buschen am Stand des Frauenbundes vor der Kirche zu kaufen. Mit einem herzlichen Vergelts Gott dankte Pfarrer Erwin Bauer der Jungkolpinggruppe für die Übernahme der Musikkosten und seinem Namenskollegen für die tiefsinnige und lockere Predigt. "Zwei Pfarrer mit dem Namen Bauer sind selten" scherzte der Ortspfarrer abschließend und dankte allen für die Teilnahme. Bild und Text Karl Ziegler

 

 

"Nach der Mess kommt die Maß." Auf diese Reihenfolge legte Pfarrer Erwin Bauer größten Wert. Mit diesem althergebrachten Spruch im "guten Sinne" luden Kolpingfamilie, Familienkreis und Jungkolping alle Kirchenbesucher und Gäste bei herrlichen Sommerwetter zu einem gemütlichen Frühschoppen ein. Erstmals wählten die Organisatoren die Grünfläche direkt neben der Kirche als Festgarten. Die bildliche Einladung "unter die Linden" offenbarte sich in verschiedenen Baumarten, die wiederum zur vollkommenen Idylle und Stimmung einluden. Das Erwärmen der leckeren Weißwürste übernahm kurz vor dem Ende der Festmesse der Schützenmeister Konrad Härtl, der mit einer starken Abordnung eine ganze Bankreihe füllte, und die Anlieferung der frischen Brezen die Bäckerei Landgraf. In die Reihen mischten sich kirchliche und weltliche Vereinsabordnungen, jüngere und ältere Pfarrangehörige. Für einen reibungslosen Ablauf am Ausschank, bei der Essensausgabe und beim Bedienen sorgten die Mitglieder der Kolpingfamilie, des Familienkreises und von Jungkolping. "Hier lässt es sich gut aushalten und es ist hier schön zu feiern" bekundeten einige Frühschoppenbesucher. Am Verkaufsstand des Frauenbundes drängten sich wie auch an den Bänken im grünen Vorgarten zahlreiche Frauen und Männer, um eines der begehrten Bastelprodukte zu erwerben. Beim Frühschoppen flossen die Getränke und bald war die letzte Weißwurst aus dem Topf gefischt. "Ein gelungener Frühschoppen" so das Resümee vom Kolpingvorsitzenden Gregor Härtl und seinem rührigen Helferteam. Bild und Text Karl Ziegler  

Die Auszeichnung langjähriger Sammlerinnen und Sammler der Caritas übernahm Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz gemeinsam mit Pfarrer Erwin Bauer. Das Ehrenzeichen in Silber für 28-jährige Tätigkeit ging an Erika Bittner und Christa Meißner und das Ehrenzeichen in Gold für 31 Jahre an Caritassammler Peter Schmidt. 

Im Caritasverband für die Diözese Regensburg e. V., der unter der Aufsicht von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer steht, führt Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz aus Regensburg das Amt des Geschäftsführer aus. Den Vorsitz hat Domkapitular Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner. "Die Kirche braucht aktive Menschen, die den Glauben aktiv leben" stellt Monsignore Dr. Batz fest. Den langjährigen Einsatz der aktiven Sammlerinnen und Sammler bezeichnete der Diözesancaritasdirektor für sehr wertvoll. "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" zitierte Dr. Batz aus dem Matthäusevangelium. Gottes Liebe, finde ihren Ausdruck in Begegnungen und dem aktiven Tun. "Lass alles in Liebe wurzeln und bemühe dich mit deinem persönlichen Einsatz um das Wohl anderer." Ein Christ zu sein sei etwas Besonderes, da es hier um jeden einzelnen Menschen und um die Nächstenliebe gehe. "Die Mauern und Steine wären kalt, wenn sie nicht mit Leben gefüllt sind." Ein Beispiel für helfende und heilende Zuwendung sei für Dr. Batz der Caritasverband, in dem sich 16.000 qualifiziert ausgebildete Frauen und Männer für etwa 330.000 Menschen in Not, in Altenheimen, Krankenhäusern, Sozialstationen, in der Alten-, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe einsetzen. Eine große Bedeutung im Verband habe auch die Suchtberatung. Im Namen der Diözese und des Caritasverbandes dankte Dr. Batz vor allem den örtlichen Diensten und allen Menschen, die andere pflegen, betreuen oder für die soziale Einrichtung sammeln. "Die Richtschnur unseres Handelns ist die Botschaft des Evangeliums und christlichen Menschenbildes und unser Anliegen ist das Wohlergehen der Menschen in materieller, körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht." Einen wesentlichen Beitrag mit der Büchse in der Hand leisten laut Caritasdirektor in den Pfarreien die Sammlerinnen und Sammler. Das Sammeln von Spenden sei nicht leicht und es ist manchmal ein gesunder Humor notwendig. Im Namen des Bischofs, Caritas-Vorstandes und Präsidenten der Caritas möchte ich allen Sammlern ein Vergelts Gott übermitteln. Gemeinsam mit Pfarrer Erwin Bauer, Kirchenverwalter Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatsprecher Roland Helm dankte Diözesancaritasdirektor Dr. Batz langjährigen Sammler/innen für ihren Einsatz. Ein Dank mit einem Geschenk ging für 3 Jahre an Waltraud Karl, Anneliese Kleber, 4 Jahre Christine Seibert, 6 Jahre Thea Gollwitzer, 7 Jahre Hilde Neuber und 8 Jahre Agnes Härtl, Gregor Härtl, Gertraud Reindl und Doris Wild. Eine Anerkennungsurkunde überreichte Dr. Batz an Josef Forster für 10 Jahre, an Anna Brenner für 12 und Anneliese Ebnet für 15 Jahre. Das Ehrenzeichen in Silber für 28-jährige Tätigkeit als Sammlerinnen erhielten Erika Bittner und Christa Meißner. Der absolute Höhepunkt des Ehrenabends waren die 31-jährige  Sammlertätigkeit von Peter Schmidt. "Als Zeichen der langjährigen Mitarbeit überreiche ich ihnen das Ehrenzeichen in Gold." Mit einer süßen Dreingabe überraschte zudem Pfarrer Erwin Bauer. Die Caritas ist ein Verband, der sich für notleidende Menschen einsetzt und ich möchte Monsignore Dr. Batz für seine persönliche Anwesenheit in Eslarn danken. Eine Kerze mit den Kirchenpatronen des Bistums Regensburg soll den Diözesancaritasdirektor an den Besuch in Eslarn erinnern.  Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn

 

Ein besonderes Ostergeschenk an Anita Weichselmann überreichte Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrvikar Benny Joseph mit der "Bischof-Johann-Michael-Sailer-Medaille". Die außergewöhnliche Auszeichnung wurde im Auftrag von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit, insbesondere für die sprachliche Betreuung der Priester aus Indien verliehen.

Die Medaille wurde auf Initiative des Domkapitels Regensburg im Jahr 1982 geprägt und wird seither vom Bischof an Gläubige für besondere Verdienste um das Bistum verliehen. In Eslarn haben diese hohe bischöfliche Anerkennung mit dem verstorbenen Kirchenpfleger Josef Forster und der stellvertretenden Leiterin Anna Schmucker vom Seniorenkreis bereits zwei Angehörige der Pfarrei erhalten. Am Ostersonntag wurde mit Anita Weichselmann ein weiteres Mitglied der Pfarrei für freiwillige und unentgeltliche Unterstützung ausgezeichnet. Im Auftrag von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer überraschte Pfarrer Erwin Bauer mit Pfarrvikar Benny Joseph die Leiterin der Seniorengruppe "Goldener Oktober" im Anschluss an das Ostersonntagsamt mit der "Bischof-Johann-Michael-Sailer-Medaille". Ohne ehrenamtliche Helfer würde eine Pfarrgemeinde laut Pfarrer Bauer nicht funktionieren. Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer stellte mit "Ohne euch geht es nicht" an seiner Weihfeier zum Bischof diese wertvolle Hilfe in den Vordergrund. Die ehrenamtliche Arbeit im Kirchendienst ist für Anita Weichselmann seit vielen Jahren selbstverständlich. Sie sorgt beim Seniorenkreis als "Motor" um ein kurzweiliges Angebot und um die sprachliche Ausbildung der Priester aus Indien. "Bei Frau Weichselmann sind die Priester aus Indien in den besten Händen" bekannte Pfarrer Bauer. Für die Unterstützung dankte der Seelsorger nicht zuletzt Herrn Weichselmann für die Übernahme der Fahrdienste. Der Seniorenkreis besteht seit 26 Jahren und wurde vor zehn Jahren von den Leiterinnen Anita Weichselmann und Anna Schmucker übernommen. Kräftige Unterstützung erhalten beide seit einigen Jahren von Erika Dunkl. "Viele ältere Leute sind sehr einsam, sie freuen sich über jede Abwechslung und über jeden Zuhörer" umschreibt Anita Weichselmann. Die Priesterausbildung der indischen Geistlichen in Deutsch übernahm Alt-Philologin Anita Weichselmann vor fünf Jahren. "Ich habe beruflich über 13 Jahre lang ausschließlich mit Ausländern, Aussiedlern und Kontingentflüchtlingen gearbeitet und sie auf einen deutschen Schulabschluss oder die Berufsausbildung vorbereitet." Der erste "Pfarrschüler" war 2008 Pfarrvikar Pater Matthäus, der sich anfangs nur in Englisch verständigen konnte. In den Jahren folgten die täglichen zweistündigen Unterrichte von Pfarrer Pennoraj und Pfarrer Benny Joseph. Im Gespräch erfährt die "Deutschlehrerin" vieles über Land, Leute und Kultur in Indien. Ein Highlight war vor fast drei Jahren zusammen mit Pater Matthäus der Besuch seiner indischen Heimat. "Außerdem haben die Priester keinen Führerschein und keine Fahrerlaubnis, wenn sie kommen und brauchen daher oft einen Fahrdienst und Hilfe bei verschiedenen Behördengängen und praktischen Dingen." Bis zum Erlangen eines Führerscheins konnten die Priester aus Indien mit dem Ehepaar Weichselmann und dem Mesnerehepaar Egerer die beste Betreuung genießen. "Der Sprung von Indien nach Eslarn ist mental nicht immer einfach zu verkraften und da jeder Mensch ab und zu eine Schulter zum Anlehnen benötigt, bieten wir Ihnen gerne unsere bayerische Gastfreundschaft". Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn

 

Den heutigen Kommunionausflug in den Tierpark nach Nürnberg sponserte Ludwig und Fabian Bauriedl von der örtlichen Firma BAS. Die Unternehmer übernahmen spontan die Fahrtkosten von 450 Euro und wünschten allen Kindern und den Begleitern bei der Besichtigung der vielfältigen Tierwelt faszinierende Stunden. Die Erstkommunikanten mit ihren Betreuern fahren heute um 9 Uhr am Rathaus ab und feiern mit Pfarrer Erwin Bauer um 9.45 Uhr in Trisching bei Schmidgaden eine Eucharistiefeier. Im Anschluss geht es in den 67 Hektar großen Tierpark nach Nürnberg, wo die Abordnung aus Eslarn rund 280 Tierarten und zahlreiche gefährdete Arten bewundern kann. Für die Übernahme der Fahrtkosten dankten Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Benny Joseph und im Namen der Eltern die Sprecher Pia Bauriedl, Liane Horn und im Namen der Erstkommunionkinder die Klassensprecher Milena Winter, Raphael Karl und Tobias Horn. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn 

Den Familiengottesdienst am sogenannten "Weißen Sonntag" feierte Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit den Kommunionkindern, den Jubelkommunikanten und zahlreichen Kirchenbesuchern. Die Drittklässlern bekamen anlässlich ihrer bevorstehenden Erstkommunion die Kommuniongewänder und die Erwachsenen zum 25. und 50. Kommuniontag eine blaue oder rote Rose aus Wachs überreicht.

Der Geistliche wies die 23 Mädchen und Buben auf den bevorstehenden Empfang der Heiligen Kommunion am 12. Mai hin und erinnerte die 20 Frauen und Männer an ihre Kommunionfeier vor 25 und 50 Jahren. Die überwiegenden Teilnehmer kamen aus Eslarn und den Nachbargemeinden, aber auch aus München und Fürstenfeldbruck. Der "Weiße Sonntag" soll laut Pfarrer Erwin Bauer alle an die Tauffeier und an das weiße Taufkleid erinnern. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" für die Jubelkommunikanten zusammen mit den Kommunionkindern gehört in der Pfarrei bereits zur Tradition. Den 25. Kommuniontag feierten 4 und den 50. Jahrestag insgesamt 16 Frauen und Männer. Die Organisation übernahm der Pfarrgemeinderat mit Sprecher Roland Helm und Stellvertreterin Agnes Härtl. Der gemeinsame Jubeltag mit den Kindern und Erwachsenen soll eine ermutigende Botschaft sein, dass für alle der Glaubensweg zu Jesus Christius führt. Gleichzeitig sollen die Erwachsenen als christliche Vorbilder ihren Glauben und ihre Erfahrungen an die jungen Menschen weitertragen. "Nicht durch große Reden, sondern durch Handeln, Tun und durch die Hände der Apostel zeigten sich viele Erfolge." Zum Ende der Eucharistiefeier erhielten die Kommunionkinder für ihre Erstkommunion die weißen Gewänder und den 20 Frauen und Männern gratulierte Pfarrer Bauer zu ihren Kommunionjubiläen. Zur Erinnerung an diese Jubelfeier überreichten Agnes Härtl und Roland Helm im Namen des Pfarrgemeinderates an alle Jubelkommunikanten eine blaue und rote Wachsrose. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn

 

"Jesus klopf heute sanft und leise an die Tür unserer Herzen und lädt uns alle zum österlichen Mahl ein." Zum erstmaligen Empfang der Heiligen Kommunion versammelten sich 23 Mädchen und Jungen um den Altar und Pfarrer Erwin Bauer erinnerte dabei an das Abendmahl der Jünger mit Jesus Christus.

Bereits Wochen zuvor hatte Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Lehrer und Eltern den Weg der Erstkommunikanten mit vorbereitenden Unterrichten und angesetzten Proben geebnet. Am "Muttertag-Sonntag" zogen 23 fesch gekleidete Kinder mit Priester, Ministranten und Eltern in einem eindrucksvollen Kirchenzug und im Klang der fünf Glocken von der Schule zur Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt". In der Kirche empfing der Kinder- und Kirchenchor die Prozession mit dem Lied "Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer". Die Eucharistiefeier mit der Erstkommunion im geschmückten Gotteshaus zelebrierte Pfarrer Erwin Bauer gemeinsam mit Pfarrvikar Benny Joseph. Die Kinder hörten vom feierlichen Abendmahl mit der Brotteilung und vor allem von der Liebe Gottes. "Im Mittelpunkt steht heute Jesus und mit dem ungesäuerten Brot etwas Greifbares." Der Priester predigte vom Hauptnahrungsmittel, das von der Saat bis zur Fertigstellung einen langen Weg zurück legt und das es 100 verschiedene Brotsorten gebe. Aber auch Menschen wie der Bauer, Müller, Bäcker und Kraftfahrer sind mit Liebe bei der Arbeit. "Wie wir das Brot brauchen, so brauchen wir Jesus und bei der Kommunion spüren wir diese Liebesgabe stets aufs Neue." Im Anschluss wurden am Altar die Kommunionkerzen an der Osterkerze entzündet und die Kinder feierten mit der Übergabe von Kelch, Hostienteller, Kreuz und Blumenschmuck gemeinsam mit den Priestern die Gabenbereitung. "Wie Jesus seine Jünger um sich versammelte, wollen wir uns gemeinsam um den Altar versammeln." Im Anschluss lud Pfarrer Erwin Bauer die Erstkommunikanten Alina Bäumler, Felix Dobmeier, Verena Ebert, Fynn Eckert, Leonie Forster, Thomas Hammer, Sven Hanauer, Marie Hierold, Alina Hölzl, Tobias Horn, Raphael Karl, Julian Kleber, Lisa Koch, Hannah Lindner, Eva Michl, Selina Novak, Monja-Emma Schönberger, Sara Singer, Carolin Süß, Elias Werner, Lukas Winter, Milena Winter und Marie Zelt erstmals zum Empfang des Brotes der Eucharistie ein. Im Anschluss gab es für jedes Kind zudem eine Kostprobe eines gesegneten Brotes. Der Priester segnete die Kinder mit allen Angehörigen, Kirchenbesuchern und entsandte die Erstkommunikanten mit ihren Wegbegleitern gestärkt mit der göttlichen Speise und im christlichen Glauben auf den richtigen Weg. Ein Dank ging an Barbara Pöllmann für den Blumenschmuck in der Kirche und an Christina Wagner für die Unterstützung bei den Vorbereitungen und beim Ablauf der Kommunionfeier. Für die musikalische Umrahmung zeichnete der Kinder- und Kirchenchor und Organistin Martina Brenner unter der Leitung von Gerd Schwab verantwortlich. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn

 

Die Arbeiten an den Außenanlagen rund um das Pfarrheim mit einem Gesamtvolumen von 85.000 Euro schreiten zügig voran und sollen bis zum Pfarrfest am 30. Mai abgeschlossen sein. "Jeder der möchte, kann für einen Baum oder Strauch eine Patenschaft übernehmen und auf Wunsch kann der Name des Paten auch auf einem Schild erwähnt werden" erläuterte Pfarrer Erwin Bauer.

Die Planungen für die Konzeption "Außenanlage" im Gesamtauftrag von 85.000 Euro liegen in den Händen von Architekt Diplom-Ingenieur Josef Schönberger und seinem Sohn, Landschaftsarchitekt Diplom-Ingenieur Korbinian Schönberger. Das Erfolgsgeheimnis für Eslarn war eine lange Vorbereitungsphase, die Ausschreibung verschiedener Varianten und als Endergebnis eine gute gestalterische Lösung. Mit dem Resultat habe die Pfarrei die vorhandenen und gut erhaltenen Ressourcen wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt. Bei einem Ortstermin mit Pfarrer Erwin Bauer, Kirchenverwalter Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatsprecher Roland Helm stellte der Seniorchef des Architektenbüros die einzelnen Maßnahmen für die Außensanierung vor. Übereinstimmend mit Kirchenvertretern und Architekt soll das Pfarrheim ein Treffpunkt für kirchliche Vereine und Organisationen sein. Die Gesamtmaßnahme mit Innen- und Außensanierung bezeichnete Schönberger als Pilotprojekt in der Diözese und Pfarrer Erwin Bauer sprach von einem zukunftsweisenden Projekt. Im rückwärtigen Bereich des Pfarrheims wurde an der Poststraße der Eingang zum Pfarrbüro angelegt. Die Fläche kennzeichnen pflegeleichte Drainagesteine, die ein Versickern des Niederschlagswassers gewährleisten, und ein der Straßenhöhe angepasstes "Rasenpflaster" bietet den Besuchern ausreichend Parkmöglichkeiten. Ein fest installierter Fahrradständer sorgt zudem für eine ordentliche Abstellmöglichkeit. Rund um das Pfarrheim wird eine repräsentative, aber pflegeleichte Rasenfläche mit einigen Bäumen und Befestigungen mit ausgewählten Pflastersorten berücksichtig. Auf der Haupteingangsseite zum Pfarrheim werden sämtliche Stufen beseitigt und der Eingangsbereich so gestaltet, dass älteren Menschen der Zugang mit Rollator und mit Hilfe im Rollstuhl möglich ist. Für eine seniorengerechte Gehhilfe zum Pfarrheim sorgt nicht zuletzt ein Handlauf. Der Eingang steigt auf einer Länge von 22 Metern bis zum Eingangsbereich zum Pfarrheim mit etwa 8 Prozent leicht an. Ein behinderten gerechter Eingang sei laut Architekt Schönberger aufgrund der unten liegenden Kegelbahn und der begrenzten Länge zum Eingang nicht umsetzbar. In die Freiflächengestaltung wird kugelgestrahltes Betonpflaster verbaut, dass die Rutschgefahr vermindert, und zwei Lampen sorgen bei nächtlichen Veranstaltung für die erforderliche Ausleuchtung. Zur Erleichterung der Pflege wird die Rasenfläche so angelegt, dass der Bereich mit dem Rasentraktor befahrbar ist. Im Rahmen der Pfarrheimsanierung sind für die Außenfassade mit Dach und Gebäudedämmung insgesamt 120.000 und für die Außenanlage insgesamt 85.000 Euro angefallen. Nach Abschluss der Pfarrheimsanierung sei die Pfarrgemeinde laut Architekt für die kommenden 25 Jahre bestens gerüstet. Die Pfarrei werde laut Pfarrer Erwin Bauer zwar durch die Diözese Regensburg mit Zuschüssen unterstützt, trotzdem sei die Kirchenverwaltung weiterhin auf Spenden und auf die Übernahme von Patenschaften angewiesen. "Für weitere freiwillige Zuwendungen und Patenschaften möchte ich mich mit einem herzlichen Vergelt´s Gott bedanken" fügte Pfarrer Erwin Bauer auch im Namen von Kirchenverwalter Anton Hochwart und Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm an.  Bild und Text Karl Ziegler aus Eslarn

 

Der überlieferte Osterbrauch "Ratschen" wird in der Karwoche seit Jahrzehnten von den Ministranten gerade in katholischen Gegenden gepflegt. Die Jugendlichen übernehmen mit den hölzernen Holzschlaginstrumenten am Karfreitag und Karsamstag bis zum Gloria in der Osternacht den Glockenruf und erinnern die Gläubigen an die Gebets- und Gottesdienstzeiten. Das monotone Klappern der Ratschn sind ein Ersatz für die in diesen Tagen schweigenden Kirchturmglocken und der Schellen in der Kirche. Zum Schluss der Aktion sendet Pfarrer Erwin Bauer die Ministranten in mehreren Gruppen mit ihren kleinen und größeren "Ratschn" von Haus-zu-Haus, um für eine Dankesgabe zu bitten. "Der Ratscherlohn kommt uneingeschränkt den Mädchen und Buben zugute" stellt Pfarrer Bauer fest. Gleichzeitig dankt der Geistliche allen jungen Akteuren für ihr Engagement und allen Pfarrangehörigen für die Spende an die Jugendliche. Verfasser Karl Ziegler, Bild: Pfarrer Erwin Bauer aus Eslarn  

Die Pfarrkirche bereichert in der Karwoche und Osterzeit erstmals eine kunstvolle und geschichtlich aussagekräftige "Osterkrippe". Das biblische Bühnenbild fand am linken Seitenaltar einen passenden Platz und fand bereits anerkennende Bewunderung. Das Meisterstück mit den Bibelfiguren aus reiner Handarbeit haben Frauen vom Frauenbund, Familienkreis und vom Kindergarten unter der Leitung von Ilse Sack geschaffen. Noch rechzeitig vor Karfreitag installierte Georg Kulzer in das Szenenbild auf einem kleinem Hügel drei Kreuze und gestaltete die Szenerie vom feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem zum Kreuztod Jesu zu einem aussagekräftigen neuen Bühnenbild um. "Mit den kleinen Figuren können immer wieder neue Szenenbilder geschaffen und damit die biblische Geschichte dargestellt werden" erläuterte Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrer Benny. Das künstlerische Werk wurde in den Tagen bereits von zahlreichen kleinen und größeren Kirchengängern bewundert. Verfasser und Bild von Karl Ziegler, Eslarn

Ein ungewöhnliches Dankschreiben von Schülerinnen und Schülern aus dem südindischen Kanyakumari Distrikt an die Kolpingfamilie und dem Familienkreis in Eslarn übermittelte Pfarrer Pennoraj Tharmakkan im Rahmen eines Bildervortrags. Die außergewöhnlichen Dankesworte an die kirchlichen Organisationen für die 2000 Euro-Spende wurden vom Geistlichen aus Indien ins Deutsche übersetzt und gleichzeitig persönliche Grüße von den Schulkindern übermittelt. 

Die 30 Mitglieder der Kolpingfamilie und des Familienkreises, sowie die anwesenden Gastzuhörer werden die letzte Monatsversammlung im Pfarrheim noch lange in Erinnerung behalten. In der Runde begrüßte Kolpingvorsitzender Gregor Härtl vor allem Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrvikar Benny und vor allem Pfarrer Pennoraj aus Parkstein. Der beliebte Priester wirkte zwei Jahre als Pfarrvikar in Eslarn und übernahm im Vorjahr die Pfarrstelle in Parkstein. Der Geistliche kam gerne nach Eslarn, erzählte mit Bildern verstärkt über seine indische Heimat und von der persönlichen Übergabe der namhaften Spende. Im Namen aller kirchlichen Organisationen konnten die Kolpingfamilie und der Familienkreis dem Priester im Vorjahr aus den Erlösen vom Pfarrfasching und Frühschoppen anlässlich des Pfarrpatroziniums insgesamt 2000 Euro übergeben. Damit jeder Cent auch dorthin kam, wo die Not am Größten ist, dafür sorgte Pfarrer Pennoraj bei einem Heimatbesuch höchstpersönlich. Der Geistliche stammt aus dem kleinen Fischerdorf Kurumbanai im südlichen Bezirk Kanyakumari und gründete gemeinsam mit Bischöflich Geistlichen Rat Pfarrer Antony Soosai aus Georgenberg 2002 den Verein "Hoffnung für Menschen". Die Priester aus Indien weiß was Armut heißt und unterstützt drei Kinderdörfer, arme Fischerfamilien und vor allem 78 Waisenkinder. "Diese Projekte in meiner Heimat liegen mir sehr am Herzen, sie geben meinem Leben Sinn und Inhalt" so Pfarrer Pennoraj Tharmakkan. Mit einem herzlichen Vergelts Gott dankte der Inder für die bisher gewährte Hilfe und im Namen der Kinder und Jugendlichen aus dem südindischen Kanyakumari vor allen für die großzügige Spende. Mit einem beeindruckenden Brief in indischer Sprache übermittelte Pfarrer Pennoraj zudem den Dank der jungen Schulbesucher in Indien. "Wir, die Schülerinnen und Schüler aus dem Dorf möchten Ihnen ein herzliches Vergelts Gott sagen" übersetzte Pfarrer Pennoraj. Die Kinder stammen überwiegend aus armen Dalit-Familien, die zumeist von der Landwirtschaft oder vom Fischfang leben, in ihrem Land auf sich selbst gestellt sind und keine Hilfe, auch nicht für die Schulausstattung zu erwarten haben. In Indien werde der christliche Schulbau untergraben, um zu verhindern, dass Hindus bevorzugt ihre Kinder in christliche Schulen schicken. Mit der großzügigen Spende konnten neue Schuluniformen angeschafft werden. "Nochmals sagen wir vielen Dank, wir glauben, dass Gott uns durch sie hilft und durch ihre Hilfe schenken sie uns ein menschenwürdiges Leben. Thank you Eslarn - wir beten für sie alle!" Nach diesen nachdenklichen Zeilen waren sich alle Anwesenden darüber einig: "Die 2000 Euro sind bei den Kindern in Indien sehr gut angelegt." Im Namen der Kolpingfamilie dankte Gregor Härtl für die einprägsamen Schilderungen und die Erzählungen vom Leben der Kinder in Indien. Verfasser Karl Ziegler aus Eslarn, Bild: Pfarrei Indien

 

Einen Streifzug durch die biblische Geschichte mit Nadel, Zwirn und Schere, sowie Leder und Wolle unternahmen Frauen kirchlicher Organisationen mit Kursleiterin Ilse Sack aus Sinzing bei Regensburg. In den zehn angesetzten Bastelstunden entstand zum Thema "Regensburger Bibelfiguren" eine kleine Siedlung mit Hirten, Nomaden und einzelnen Schafen und Esel. Im Mittelpunkt der bildlich beschriebenen Schöpfungsgeschichte zeigte sich Jesus Christus und die Muttergottes. "Die fertiggestellten Figuren sollen Geschichten aus der Bibel von Liebe, Zorn und Vergebung erzählen" beschreibt die Kursleiterin. 

Die Mitglieder vom Frauenbund, Familienkreis und das Team vom Kindergarten trafen sich zum ersten Bastelkurs mit Ilse Sack im Pfarrheim "Sankt Marien". Die ehemalige Kinderkrankenschwester beschäftigt sich seit fast 17 Jahren mit Bibelfiguren und gibt ihr Fachwissen in Kursen an Interessierte weiter. Die Inspirationen holte sie sich aus Büchern und von pastoralen Arbeitsstellen des Bistums. Der Einladung nach Eslarn ins Pfarrheim sei sie gerne nachgekommen und zeigte sich froh über die Anwesenheit zahlreicher Frauen. Ausgerüstet mit Nadel, Faden, Schere und Nähemaschinen machten sich die Damen im Kurs ans Werk. Als Material dienten zudem für Schuhe Lederreste und für Haare dunkles Fell. Da jede geschaffene biblische Gestalt ein Unikat ist, sind diese für Ilse Sack auch unbezahlbar. "Die Puppen sind vielfältig einsetzbar, können einzelne Bibelszenen nachstellen und die Heilige Schrift vermitteln" so die Kursleiterin. Die "Regensburger Bibelfiguren" können deshalb sowohl für die Weihnachts- als auch Osterkrippe verwendet werden. Zur Inspiration stellte Frau Sack mit ihren mitgebrachten Puppen eine Szenerie dar. Die Gebäude werden aus Styropor und die 30 Zentimeter großen Bibeldarsteller aus Wolle und Stoff gefertigt. Der integrierte Draht sorgt für bei den Figuren für eine aufrechte Körperhaltung und für Beweglichkeit der Füße und Hände und das Blei an den Füßen für einen stabilen Stand. Die biegsamen Glieder der Puppen und die Körperhaltungen machen die fehlenden Gesichter wett. Ein lachendes und weinendes Gesicht gebe laut Kursleiterin eine bestimmte Situation vor und ohne Mimik rege jedes kleine Geschöpf die Fantasie der Betrachter, vor allem der Kinder an. Jede der Puppen ist für die Schöpfer daher ein Medium, kein Dekorationsstück und deshalb sei die Körpersprache und nicht das Gesicht wichtig. "Wie kann eine Maria, die noch bei der Geburt des Christkindes selig gelächelt hat, mit eben diesem Gesichtausdruck unter dem Kreuz ihres Sohnes stehen?" begründete Ilse Sack die vielseitig und neutral gehaltene Einsatzmöglichkeit. So verlangen bestimmte Szenen andere Identitäten, die mit Gesichtsausdruck nicht möglich wären. Nach Fertigstellung der Figuren dankte Pfarrer Erwin Bauer der Kursleiterin im Namen aller anwesenden Frauen mit Süßigkeiten und Marmor-Ostereiern und den Mitgliedern der kirchlichen Organisationen mit leckeren Pralinen. Abschließend lud Pfarrer Bauer alle zum Pizzaessen ein, die unter der Leitung von Waltraud Rupprecht in der Küche des Pfarrheims vorbereitet wurden. Verfasser und Bild Karl Ziegler, Eslarn

 

Die Fahrzeugsegnung am Netto-Parkplatz ist in Eslarn ein fester kirchlicher Brauch geworden. In die Reihen der vielen Autos mischten sich am ersten Maifeiertag motorisierte Zweiräder und eine Radfahrerin. In den Mittelpunkt stellte sich erstmals ein nicht alltäglicher Dreirad-Laster der italienischen Marke Piaggio Ape, der auch als "Biene" bekannt ist. Erfreulich war vor allem die große Anzahl an anwesender Jugendlicher mit ihren Mopeds und einiger Führerscheinneulinge. Unmittelbar nach der ersten Maiandacht erschien Pfarrer Erwin Bauer mit Mesner Josef Egerer und vier Ministrantinnen. Im Gebet mahnte der Geistliche zur Rücksicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Der Segen ist kein Freibrief für charakterloses Fahren, sondern nur eine Zusage für verantwortungsbewusstes Fahren." Der Priester forderte alle auf, langsamer zu fahren, vor allem wenn's pressiert und jeder Fahrzeugführer sollte im Straßenverkehr christliche Nächstenliebe üben. "Geben sie dem Verkehrsteilnehmer ein freundliches Handzeichen und nehmen sie im Straßenverkehr gegenseitig Rücksicht." Der Seelsorger segnete die Fahrzeugbesitzer und ihre Fortbewegungsmittel und bot interessierten Verkehrsteilnehmern gesegnete Christophorus-Plakette zum Kauf an. Abschließend wünschte Pfarrer Erwin Bauer allen eine gute Fahrt und jederzeit eine glückliche Heimkehr. Bild und Text von Karl Ziegler aus Eslarn

Ein herzliches Vergelts Gott richtete Pfarrer Erwin Bauer und Kirchenpfleger Anton Hochwart im Beisein von Pfarrvikar Benny Joseph und Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm beim Dankessen an alle ehrenamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeiter und dankte gleichzeitig für die Unterstützung in der Pfarrei. "Ohne die ehrenamtlichen Helfer würde auch eine Pfarrei nicht funktionieren und nur gemeinsam können wir die Lawine des Heiligen Geistes in Bewegung bringen und halten" motivierte Pfarrer Bauer.

Die Einladung zu einem gemütlichen Beisammensein und einem Dankessen in das Pfarrheim soll ein äußeres Zeichen und eine symbolische Geste des Dankes für den engagierten Einsatz in der Pfarrgemeinde sein. Der Einladung folgten knapp die Hälfte der etwa 200 Vertreter der kirchlichen Organisationen, Mitglieder der Sachausschüsse und kirchlichen Dienste. "Im Namen der Pfarrei möchte ich allen für die in der säkularen Gesellschaft unzählig geleisteten Stunden und Mühen danken" begrüßte Kirchenpfleger Anton Hochwart alle Anwesenden. Heutzutage sei es schwer, Menschen zur Übernahme von Ehrenämtern zu motivieren, da alles kritisch beäugt und belächelt werde. Deshalb halte der Kirchenpfleger die Einladung zu einem Dankessen als kleines Dankeschön in der vertrauten Runde für sehr wichtig. Für Pfarrer Bauer sind die vielen Helfer, vom Kind bis zum älteren Menschen, einer der größten Schätze in einer Pfarrei. "Ohne euch geht es nicht" zitierte Pfarrer Erwin Bauer den kürzlich geweihten Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und übertrug diese bischöflichen Worte auf die solidarische Mitarbeit aller Ehrenamtlichen. Gleichzeitig fügte Pfarrer Bauer an, dass die Übernahme von Diensten für die Pfarrei gleich wichtig und wertvoll seien. "Ich bitte alle auch in der Zukunft weiterhin mit Engagement in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten und zur Mitarbeit ist bei uns jeder Mensch herzlich willkommen" erklärte Pfarrer Erwin Bauer. Abschließend gab es zur Überraschung für Martina Brenner anlässlich ihres Geburtstages noch ein kleines Ständchen. Das Treffen endete mit der Einladung zu einem leckeren Braten, einem gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Gedankenaustausch. Von Karl Ziegler

 

Kommunionkinder 2013

Die Innensanierung für das Pfarrheim wurde 2011 und die Gebäudesanierung mit der "Energetischen Sanierung" der Außenfassade und der Ausbesserung des Daches 2012 abgeschlossen. Mit dem Anbringen des Schriftzuges "Pfarramt Poststraße 3" wird auf die endgültige Verlegung des Pfarrbüros in die Poststraße 3 hingewiesen. Ein weiterer Eingang mit der Aufschrift "Jugend & Musik" weist auf die Installierung eines separaten und in Eigeninitiative selbst gestalteten Gruppenraums für Jungkolping hin. "Dort finden auch Proben des Kirchenchors und der Schola statt" informierte Pfarrer Bauer. Die Plankonzeption für die Außenanlagen im Gesamtvolumen von 75.000 Euro wird nach einstimmiger Ausführung der Kirchenverwaltung durch Diplom-Ingenieur für Landschaftsarchitektur, Korbinian Schönberger betreut. "Berücksichtigt werden eine repräsentative, aber pflegeleichte Rasenfläche mit wenig Bäumen und Pflastersorten." Die Fläche vor dem Pfarrbüro wird mit pflegeleichten Drainagesteinen belegt und damit ein Versickern des Niederschlagswassers gewährleistet. Ein der Straßenhöhe angepasstes "Rasenpflaster" bietet den Besuchern auch Parkmöglichkeiten. Auf der Haupteingangsseite zum Pfarrheim wird der Eingangsbereich so gestaltet, dass älteren Menschen der Zugang mit Rollator und im Rollstuhl mit Hilfe möglich ist. "Der Eingang steigt auf einer Länge von 22 Metern in einer Neigung von etwa 8 Prozent Gefälle bis zum Eingangspodest" erläuterte Schönberger. Zudem soll kugelgestrahltes Betonpflaster die Rutschgefahr vermindern, zwei Außenleuchten und ein Handlauf als Gehhilfe den Zugang erleichtern. Ein behindertengerechter Eingang sei laut Architekt Schönberger aufgrund der unten liegenden Kegelbahn nicht möglich. "Den vorhandenen Erdtank können wir dagegen ausbauen und beseitigen." Nicht zuletzt soll die Geländegestaltung und der Rasen so angelegt werden, dass der Bereich mit dem Rasentraktor befahrbar ist. Zur Finanzierung der Pfarrheimsanierung wird die Pfarrei laut Pfarrer Erwin Bauer zwar durch die Diözese Regensburg unterstützt, trotzdem ist die Kirchenverwaltung weiterhin auf Spenden für die Sanierung angewiesen. "Für weitere freiwillige Zuwendungen möchte ich mich bei allen mit einem herzlichen Vergelt´s Gott bedanken." Bild und Text von Karl Ziegler

Mit der europaweiten einheitlichen Notrufnummer 112 wird über die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz die Feuerwehr und der Rettungsdienst verständigt und während der Einsätze von einem fachlich ausgebildeten Personal begleitet. Einen Einblick in die Arbeit und Ausstattung der mit 3,4 Millionen Euro installierten ILS machten sich Angehörige der Pfarrei aus Eslarn und interessante Auskünfte erteilte ILS-Dienststellenleiter Herbert Putzer. Inzwischen konnte sich die rund um die Uhr im Schichtdienst besetzte Leitstelle bereits mehrmals bewähren. 
Der Leitungsdisponent Herbert Putzer zeigte sich über den Besuch aus Eslarn mit Pfarrer Erwin Bauer in der am 26. April 2012 installierten ILS sehr erfreut. Die Leitstelle ist für Weiden, die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth auf einer Gebietsfläche von 2585 qkm für rund 220.000 Einwohner, 227 Feuerwehrdienststellen, 8 BRK-Rettungswachen, 1 THW-Einheit und eine DRF-Luftrettungsstation zuständig. Insgesamt 13.000 Menschen leisten im Zuständigkeitsbereich Notfalldienst und die ILS koordiniert im Monat etwa 7000 Einsätze, davon 300 für die Feuerwehr. Vor allem bei Unwetter und an Silvester kam es in der Leitstelle schon mal vor, dass in der Stunde um die 100 Einsätze abgewickelt werden mussten. "Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften hat dabei, neben der Hilfestellung für die Betroffenen am Telefon, höchste Priorität und all die Leistungen zeichnen sich durch Schnelligkeit, Sicherheit, Ruhe und hohe Professionalität aus." In angespannten Lagen laufen im Schnitt bis zu 400 Telefonat ein, wobei davon das Team 200 Einsätze bewältigen und einige der bereitstehenden 11 Krankentransportwägen, 10 Rettungswägen, 9 Notarzteinsatzfahrzeuge und 1 Schwerlastrettungswagen zu den Brennpunkten zuordnen muss. Eine rettungsdienstliche und feuerwehrtechnische Schulung gewährleisten, dass der Disponent im Notfall sofort entscheiden kann, welche Rettungsdienste und -mittel er an den Einsatzort schicken muss, erläuterte Putzer. Den Schichtdienst und den Bereitschaftsdienst sichern etwa 50 Angestellte, davon sieben Schichtleiter, 23 Festangestellte sowie 18 geringfügig Beschäftigte. Mit betreut werden unter vielen Einrichtungen auch die 23 "Helfer-vor-Ort". Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz (ZRF) als Arbeitgeber setzte sich aus den Landräten von Neustadt und Tirschenreuth, dem Oberbürgermeister aus Weiden und aus 12 Kreis- und Stadträten zusammen. Integrierte Leitstellen sollen zukünftig im Freistaat Bayern zur Steigerung der Qualität und der Effizienz der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sowohl für die hilfesuchende Bevölkerung als auch für die Einsatzkräfte beitragen. Zukünftig werden im Freistaat 26 Integrierte Leitstellen in einem landesweiten Leitstellenverbund über ein exklusives Datennetz ihren Betrieb aufnehmen. Im Namen der Abordnung dankte der Sprecher des Pfarrgemeinderates Roland Helm dem Leiter Herbert Putzer für die beeindruckenden Auskünfte und Führung. Von Karl Ziegler 

„Der große Frauentag“ Maria Himmelfahrt  wird in Eslarn  jährlich mit dem Pfarrpatrozinium begangen. Die Eucharistiefeier gestaltete Hauptzelebrant und Festprediger Prof. Dr. Bertram

Stubenrauch aus München.

Die Frauen des KDFB boten nach den Gottesdiensten ihre Kräuterbüschel und Kränze zum Verkauf an. Auch die Kolpingfamilie und Familienkreis hatten mit der Aktion „ Nach der Mess die Maß“ einen tollen Erfolg.

Der Erlös kommt Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan für Hilsprojekte in Indien zugute.

Die Freizeitanlage am Atzmannsee in Gottes freier Natur bezeichnete Pfarrer Erwin Bauer als einen idealen Platz für kirchliche und gesellige Feiern. Der Heilige Johannes der Täufer stand beim Feldgottesdienst und der Johannisfeier der Kolpingfamilie im Mittelpunkt. Nach der Messfeier und dem Feuersegen folgte eine gemütliche Johannisfeier, die im Entzünden des Johannisfeuers seinem Höhepunkt fand.
Den kirchlichen Gedenktag an die Geburt des Heiligen Johannis des Täufers feierten bei herrlichem Sommerwetter 60 Frauen, Männer und vor allem zahlreiche Jugendliche am der Freizeitanlage mit einer Eucharistiefeier. Das Geburtsfest des Heiligen, der betont ein asketisches Leben führte und die Ankunft des Messias predigte, steht auch für die Zeitwende und den Beginn längerer Nächte. Den Feldgottesdienst umrahmten die Mitglieder vom Familienkreis mit rhythmischen Liedern und Organistin Martina Brenner mit musikalischer Begleitung auf dem Keyboard. Mit dem Lied "Du bist das Licht der Welt" aus dem Liederbuch der Pfarrei "Singen unter´m Regenbogen" eröffnete der Chor des Familienkreises die Eucharistiefeier unter blauem Himmel. "Die Werbung zeigt uns vielfältige Dinge des täglichen Lebens, aber die Ziele und Schätze unseres Lebens sollten wir nicht in diesem Leben, sondern im Himmel sammeln" predigte Pfarrvikar Pennoraj. Das Feuer segnen Pfarrer Erwin Bauer, der die Wärmequelle und das Trennen von Materialien als wichtigste Eigenschaften dieses Elements bezeichnete. Im Anschluss boten die Mitglieder von Jungkolping mit Unterstützung einiger Kolpingmitgliedern leckere Grillwaren und verschiedene Getränke zum Verzehr. Die Selbstbedienung funktionierte perfekt und einen unproblematischen Organisationsablauf garantierten das vereinseigene Zelt, der Grill, das Stromaggregat und der Kühlschrank. Der befestigte Festplatz bot zudem ideale Voraussetzungen. Bei Einbruch der Dunkelheit entzündeten Jugendliche an der gesegneten Feuerstelle die Fackeln und anschließend die von Fronleichnam eingesammelten und aufgestapelten Birken.
Text und Bilder von Karl Ziegler aus Eslarn

Die Marterlwanderung des Oberpfälzer Waldvereins stand unter dem Motto "Der Herrgott auf dem Feld" und erinnerte an das gleichnamige Buch von Peter Staniczek. Aus den über 70 rund um Eslarn installierten Denkmälern wählte Wanderwart Michael Forster im Beisein von Pfarrer Erwin Bauer und interessierten Mitgliedern und Freunden des OWV die Flurdenkmäler im östlichen Gemeindebereich. Der Fußmarsch führte vom OWV-Wanderheim direkt zum "Breier-Marterl" am Schlossberg und weiter auf dem Wanderweg entlang an Feldern, Wiesen und Wegen über Gerstbräu zum Goldberg. An den herrlichen Kreuzen aus Stein und Eisen fand Pfarrer Erwin Bauer ein paar nachdenkliche Worte und Gebete und Wanderführer Michael Forster zitierte zu jedem Denkmal festgehaltene Passagen aus dem Leitbuch "Der Herrgott auf dem Feld" von Peter Staniczek. Die Wanderer dachten an die Menschen, die die kleinen Denkmäler zum Teil schon vor über hundert Jahren aufgrund freudiger, aber auch aus leidvollen Anlässen aufgestellt hatten. All diese Zeitzeugen verbergen eine Lebensgeschichte eines oder mehrerer Menschen. Am Feldkreuz der Familie Landgraf von 1916 stellten sich die Frauen und Männer mit Pfarrer Erwin Bauer einem Erinnerungsfoto. Der Geistliche appellierte an die Materlbesitzer, diese im Gedenken an die Erbauer auch entsprechend zu pflegen und auszumähen. Beim Mathesenweiher führte der Weg nach einem acht Kilometer langem Fußmarsch zur Pensions-Gaststätte "Schellenbach", wo die Wandergruppe eine gemütliche Einkehr eingeplant hatten. Beim gemütlichen Beisammensein erinnerten sich die Wanderfreunde an die beeindruckende Wanderung und OWV-Vorsitzender Josef Frischmann informierte zur Freude aller von einer weiteren Marterlwanderung im nächsten Jahr. "Nach dem östlichen Bereich werden wir 2013 den westlichen Gemeindebereich erkunden" fügte Wanderführer Michael Forster an.
Text von Karl Ziegler und Bild von Michael Forster

In einer Gemeinschaftsaktion packten Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und Kolping auf dem Dach des Pfarrheims unter der Regie einer Dachdeckerfirma kräftig mit an und führten damit die Sanierungsmaßnahmen am Pfarrheim fort. "Wir decken die Dachfläche in Eigenregie ab, sortieren die guten Dachziegel aus, vermischen diese mit neuen Biberschwanz-Ziegeln und sparen dadurch Kosten ein" erläuterte Pfarrer Erwin Bauer.
Die Innenräume des Pfarrheims "Sankt Marien" direkt neben dem Pfarrhaus wurden nach 28 Jahren in den Monaten des vergangenen Jahres neu saniert und konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Eingang zum neuen Pfarrbüro befindet sich seither an der Poststraße und ein großer Pfarrsaal mit einer kleinen Küche, Spül- und Schanktheke bietet Möglichkeiten zu Versammlungen und Veranstaltungen. Am Samstag war auf dem Dach des Pfarrheims emsige Beschäftigung zu beobachten. Zahlreiche Mitglieder der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der Kolpingfamilie griffen zur Eigeninitiative und packten beim Dachabdecken kräftig mit an. Die fachliche Anleitung gaben dabei die Mitarbeiter der Zimmerei Kraus aus Ödmiesbach. Die Auswahl erfolgte nach einem bekannten Märchenspruch "die guten ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen". In dem Fall wanderten die schlechten Ton-Ziegel in die Entsorgung und die gut erhaltenen Biberschwanz-Ziegel wurden wieder verwendet und damit Kosten eingespart. Als nächste Baumaßnahme soll die Dämmung der Außenfassade und die Außenbeleuchtung folgen. Das Werk sei laut Pfarrer Erwin Bauer damit noch nicht vollendet, da mit der Außensanierung noch eine weitere finanziell erhebliche Etappe bevor liege, zu deren Umsetzung noch einmal die Hilfe aller erforderlich sei. So sollte jeder mit einer Spende Mitverantwortung in der Pfarrei übernehmen, denn auch ein Pfarrheim sei für die Zukunft der Kirche, für eine lebendige Gemeinde und für den Erhalt einer Pfarrei eine wichtige Voraussetzung. Im Namen der Pfarrei dankte Pfarrer Erwin Bauer, Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf und Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm allen für die bisher gewährte finanzielle Unterstützung und den zahlreichen Helfern für die ehrenamtliche Mitarbeit.
Text und Bild von Karl Ziegler aus Eslarn

Die Constantia Flexibles Gruppe besteht aus 51 Firmen mit 5400 Mitarbeitern, von denen allein 800 bei der Constantia Hueck in Pirkmühle beschäftigt sind. Einen Einblick in die Historie und in den Produktionsablauf bei der Herstellung der Verpackungsfolien erhielten 24 Frauen und Männer aus der Eslarner Pfarrei von Betriebsratsvorsitzenden Bernhard Rahl. 

In Fahrgemeinschaften auf dem Weg nach Pirkmühle bei Weiden machten sich 24 Pfarrangehörige, darunter Pfarrer Erwin Bauer und Pfarrvikar Pennoraj. Die Abordnung erkundete in separater Schutzkleidung mit Plastikmütze und weißem Mantel unter der Leitung von Betriebsratvorsitzenden Bernhard Rahl die Produktionsstätte und machte sich ein Bild über die Arbeitsabläufe. Die Gründung als Aluminiumfolienwalzwerk Hueck & Cie. erfolgte 1920 durch Oskar Eduard Hueck. Dies war der Beginn der Folienveredelung in Form von Lackieren, einfärbigem Bedrucken, Prägen, Wachs- und Leimkaschieren. Erste Lieferungen gingen an die Molkereien in der Region, Schokoladenindustrie und andere Lebensmittelhersteller. Im Jahr 2007 wird der Verpackungsteil der Hueck Folien ein Teil der Constantia Flexibles Holding GmbH und in USA, Belgien und in Uruguay entstehen weitere Standorte. "Als zentraler Standort der internationalen Constantia Hueck Folien Gruppe, eingebunden in den Constantia Flexibles Konzern, entwickeln, produzieren und vermarkten wir weltweit Flexible Verpackungen und die aktuelle Produktportfolio erstreckt sich über eine Vielfalt von Packstoffen speziell ausgerichtet auf die Pharmazie- und Lebensmittelindustrie." Am Standort Pirkmühle werden Verpackungslösungen für Lebensmittel, Tiernahrung, Pharma und Getränke hergestellt. Die Stärke in Pirkmühle liegt in der hauseigenen Zylinderherstellung mit Gravurmaschinen, sowie in den verschiedenen Veredelungsstufen im Kaschierverfahren, Schutzlackieren und dem Heißsiegelverfahren. Schwere Maschinen stanzen aus bedruckter und lackierter Bandware gleichgroße Aludeckel aus und große bedruckte Rollen werden für den Kunden auf Rollenschneidmaschinen auf die richtige Größe geschnitten. Beeindruckt über die reichlichen Informationen während der knapp zweistündigen Führung durch das Hueck-Werk dankte Pfarrer Erwin Bauer dem Organisator Johann Seibert und für die interessante Betriebsführung Bernhard Rahl. Der Ausflug in die Welt der Folien mündete in eine gemütliche Einkehr zur Brotzeit.

Text von Karl Ziegler und Bild von Georg Kulzer aus Eslarn

 

Die kirchlichen Vereine und Organisationen unterstützen den Verein "Hoffnung für Menschen e.V." in Indien mit 1000 Euro. Die großzügige Spende wird Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan in ein Waisenhaus in Südindien investieren. 
Überrascht und erfreut nahm der Geistliche aus Indien aus den Händen von Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf die namhafte Spenden von 1000 Euro entgegen. "Ich habe heute die Freude und Ehre, eine gute Nachricht zu verkündigen." Die zahlreichen Besucher beim Pfarrfasching und die rührigen Helfer konnten den stolzen Betrag von 1000 Euro erwirtschaften. Da der Faschingsabend gemeinsam von den kirchlichen Organisationen Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung und den Vereinen Frauenbund, Kolping, Jungkolping und Familienkreis organisiert wurde, gilt laut Schnappauf allen der Dank. Den stattlichen Geldbetrag will Pfarrer Pennoraj an den Verein "Hoffnung für Menschen e.V." weiterreichen und damit speziell ein Waisenhaus in Südindien unterstützen. Der Geistliche stammt aus einem kleinen Fischerdorf Kurumbanai im südlichen Bezirk Kanyakumari. Gemeinsam mit Bischöflich Geistlichen Rat Pfarrer Antony Soosai aus Georgenberg gründete Pfarrer Pennoraj Tharmakkan 2002 den Verein "Hoffnung für Menschen", der drei Kinderdörfer, arme Fischerfamilien und vor allem 78 Waisenkinder unterstützt. "Diese Projekte in meiner Heimat liegen mir sehr am Herzen, sie geben meinem Leben Sinn und Inhalt" so Pfarrer Pennoraj Tharmakkan. Mit einem herzlichen Vergelts Gott dankte der Eslarner Pfarrvikar allen für die gewährte Hilfe.
Text und Bild Karl Ziegler

Das Pfarrheim "Sankt Marien" direkt neben dem Pfarrhaus wurde nach 28 Jahren im vergangenen Jahr neu saniert und in diesem Jahr folgt die Gestaltung der Außenanlagen. Nach Umzug des Pfarrbüros vom Pfarrhaus ins Pfarrheim segnete Pfarrer Erwin Bauer im Beisein von Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan und Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf die einzelnen Räumlichkeiten und bat für die im Frühjahr anstehenden Außensanierungen um Unterstützung. 
Von einer gelungenen Sanierung sprach nicht nur Architekt Josef Schönberger, sondern auch die Verantwortlichen der Pfarrei, die Vereins- und Organisationsvertreter waren mit der Umgestaltung im Pfarrheim bestens zufrieden. Die Handwerker hätten pünktlich ihre Arbeiten abschließen können, so dass in den vergangenen Wintermonaten die kirchlichen Vereine und Organisationen bereits mehrere Veranstaltungen und Treffen im Pfarrsaal abhalten konnten. Ein großes Augenmerk legten Planer und Kirchenverwaltung vor allem auf die Dämmung und Qualität von Baumaterial und auf die Bauausführung. Nach der Fertigstellung der Außendämmung erhofft man sich bei den Heizkosten einige Einsparungen. Ins Pfarrheim gelangt man über einen behinderten- und altengerechten Eingang und im Erdgeschoss befindet sich ein großer Pfarrsaal, eine Teeküche mit Spül- und Schanktheke und die behindertengerecht gestalteten sanitären Anlagen. Die Raumaufteilung im Erdgeschoss besteht weiterhin aus einem durch eine Schiebetür trennbaren Pfarrsaal und einem Gruppenraum. Zudem sind im ersten Stock weitere Räume vorhanden. Das Pfarrbüro ist über einen direkten, ebenerdigen Zugang über die Poststraße 3 bequem zu erreichen. Ein Konferenzraum komplettiert die vollzogene Umbaumaßnahme im Kellergeschoss. "Das Werk ist noch nicht vollendet, aber die halbe Wegstrecke haben wir erreicht" stellte Pfarrer Bauer fest. Aber mit der Außensanierung liege laut Pfarrer noch eine weitere Etappe bevor und zur Umsetzung ist noch einmal die Hilfe aller erforderlich. "Übernehmen sie Mitverantwortung, denn diese ist eine wichtige Voraussetzung für eine lebendige Gemeinde und für die Zukunft der Kirche. Im Namen der Pfarrei dankte Pfarrer Erwin Bauer, Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf und Pfarrgemeinderatssprecher Roland Helm für die gewährten Fördermittel von 40 Prozent durch die Diözese Regensburg, den zahlreichen Helfern für die ehrenamtliche Unterstützung und den Privatpersonen für die einzelnen Spenden. "An Gottes Segen ist alles gelegen, auch für ein Pfarrheim" fügte Pfarrer Bauer an. Ein Dank ging auch an Architekt Josef Schönberger und die Handwerker für die zügige Umsetzung der Innensanierung. Gemeinsam mit Pfarrvikar Pennoraj Tharmakkan und Kirchenpfleger Hans-Jürgen Schnappauf ging Pfarrer Erwin Bauer mit dem Weihwasserkessel von Raum zu Raum und segnete das vollbrachte Werk. 

Text und Bild Karl Ziegler